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Robotrontechnik-Forum » Sonstiges » gedruckter Schaltplatte Fabrik in DDR » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
15.01.2015, 12:24 Uhr
bernard



Ist es war dass da war in den DDR ein gross Fabrik wo der meistens gedruckter Schaltplatte hergestellt war.

Ich bin der Meinung es war in ein kleine Stadt in Bergland.
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001
15.01.2015, 12:37 Uhr
Hobi



Was bedeutet in dem Zusammenhang "Bergland"?
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002
15.01.2015, 12:42 Uhr
Early8Bitz

Avatar von Early8Bitz

Schaltplatte = Leiterplatte?

Bergland = Erzgebirge?

Gornsdorf?

http://robotrontechnik.de/index.htm?/html/standorte/ksg.htm
--
Gruß
Ralf

Dieser Beitrag wurde am 15.01.2015 um 12:49 Uhr von Early8Bitz editiert.
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003
15.01.2015, 13:01 Uhr
kaiOr

Avatar von kaiOr

VEB Stern-Radio Sonneberg? Das war der größte Radiohersteller der DDR, bei denen gingen bestimmt auch die meisten Platinen über'n Tisch.
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004
15.01.2015, 13:02 Uhr
Hobi



...und ich hatte mich gewundert was eine gedruckte SchaLLplatte ist. Meine Hochachtung, auf diese Frage eine sinnvolle Antwort zu geben.
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005
15.01.2015, 14:16 Uhr
TTL-Grab



In Neuruppin wurden auch Leiterplatten (= printed circuit boards) hergestellt.
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006
15.01.2015, 14:44 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

In Brieselang (Havelland) auch.

Guido
--
Der Mensch hat drei Wege, klug zu handeln.
Erstens durch Nachdenken: Das ist der edelste.
Zweitens durch Nachahmen: Das ist der leichteste.
Drittens durch Erfahrung: Das ist der bitterste.

Konfuzius
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007
15.01.2015, 15:10 Uhr
Ronny_aus_Halle
Moderator


Hallo Bernard.

Ja wenn die Frage tatsächlich auf den Hersteller von Leiterplatten (PCB) als unbestücktes Produkt hinaus läuft . Dann wäre da noch zu erwähnen das man Neuruppin und Gornsdorf leicht anhand des Aufdruck identifizieren kann .
Hinter dem Logo von eb , entweder G für Gornsdorf und N für Neuruppin.

Gruß,

Ronny

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008
15.01.2015, 17:33 Uhr
Early8Bitz

Avatar von Early8Bitz

Auf Neuruppin und Brieselang trifft das Abfragekriterium "Bergland" nur unzureichend zu.
--
Gruß
Ralf
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009
16.01.2015, 07:39 Uhr
P.S.



@Guido <006>
Welcher Lp-Hersteller soll das in Brieselang gewesen sein?
Mir ist nur der Lp-Halbzeughersteller VEB Isolierwerke Zehdenick bekannt ...

Natürlich gab es - vor allem in den späten 1980er Jahren noch weitere Lp-Hersteller, allerdings - so weit mir bekannt ist - nicht als "Dienstleister", so wie Gornsdorf und Neuruppin.
Ein beredet Beispiel dafür ist das Leiterplattenwerk des KAAB in der Rhinstr. Berlin. Die wurden damals mit modernster Technologie aus dem Westen ausgerüstet und konnten somit die "Wende" überleben. Die Fa. gibt es heute noch als "Microprint" - eine Tochter des Heidenhain-Konzerns.

Das Wissen der Menschheit gehört allen Menschen! -
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Gegen die Ausgrenzung von Unwissenden und für ein liberalisiertes Urheberrecht!
PS
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010
16.01.2015, 08:21 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Hallo Peter,
in Brieselang gab es das sogenannte "Geowerk". Die bastelten (fast nur) für Stasi und Militär irgendwelche "Forschungsgeräte".
Genaueres weis ich aber auch nicht. Selbst heute sind ehemalige Mitarbeiter sehr wortkark bei dem Thema. In der Bevölkerung kursierten natürlich die wildesten Gerüchte.

Guido
--
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Konfuzius
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011
16.01.2015, 10:29 Uhr
bernard



Ich war der Meinung das in den Gebirge war klar Luft ohne Staub und chemische Rückstände. Daher keine Notwendigkeit für teure Luftfilterung im Produktionshallen.

Meine Interesse ist uber Leiterplatten in dem Soemtron 220 221 222 und 224.

Ob die Platten war in Sommerda oder ander Stadt hergestellt

Dieser Beitrag wurde am 16.01.2015 um 10:34 Uhr von bernard editiert.
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012
16.01.2015, 11:00 Uhr
Early8Bitz

Avatar von Early8Bitz


Zitat:
bernard schrieb
Ich war der Meinung das in den Gebirge war klar Luft ohne Staub und chemische Rückstände. Daher keine Notwendigkeit für teure Luftfilterung im Produktionshallen.



Das funktioniert vieleicht in Tibet, aber nicht im Erzgebirge :-)
Schon garnicht zu DDR-Zeiten mit flächendeckender Kohleheizung.
--
Gruß
Ralf
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013
16.01.2015, 12:17 Uhr
rm2
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Avatar von rm2

Hallo an alle,

auch VEB Elektronik Gera hatte eine eigene Leiterplattenfertigung (Kleinserie?).
Es gab auch noch eine gesonderte Leiterplattenherstellung für besondere Bedarfträger.


mfg ralph
--
.
http://www.ycdt.net/mc80.3x . http://www.ycdtot.com/p8000
http://www.k1520.com/robotron http://www.audatec.net/audatec
http://www.ycdt.de/kkw-stendal
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014
19.01.2015, 09:29 Uhr
P.S.



@rm2 <013>
Da muss man definieren, was "eigene Leiterplattenfertigung" gewesen ist:
- 1-Lagen mit primitiver Photo-Technologie, oder
- 2- und Mehrlagen mit Durchkontaktierung, direkte Stv mit Goldkontakten, hocheffektiver CAD-Leiterplattenentwurf usw.

Infolge der kompliziert-aufwändig bürokratischen Vorbereitung und vor allem Mindeststückzahlen war Gornsdorf und Neuruppin für viele Elektronik-Hersteller nicht das Maß der Dinge. So kam es, dass viele Kleinst-Technologien zur Lp-Herstellung in den jeweiligen Betrieben selbst etabliert wurden.
Auch im AEB hatten wir eine Leiterplatten-Technologie, aber wie gesagt auf niedrigstem Niveau...
Für durchkontaktierte Mehrlagen-Lp hatten aber nur sehr wenige die Mittel. Dazu gehörte m.E. auch der VEB MME (FWE) - für deren Geräteproduktion offensichtlich hochmoderne Lp-Technologie zur Verfügung stand. Diese konnte auch vom IfAM Erfurt genutzt werden, was aus den zahlreichen Entwicklungen zu StE für PC usw. hervorgeht (siehe rfe 1989/4/207-208).
Vielleicht kann Stefan Hloucal das auch bestätigen...

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