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Robotrontechnik-Forum » Technische Diskussionen » Bastelprojekt: Serielle Schnittstelle für Erika S3004 » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
25.12.2013, 15:52 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Vor paar Tagen hatte ich eine elektronische Schreibmaschine ersteigert - so eine inoffizielle Erika, auf der ,,privileg" draufsteht. Eigentlich hatte ich von vorne herein die Absicht, das Ding irgendwie per Rechner anzusteuern.
Derzeit bin ich daran, per Breadboard ein Interface zu entwickeln - durch paar Drähte mit der Schreibmaschine verbunden. Die Firmware bringt es inzwischen schon zustande, von ASCII nach dem seltsamen Zeichensatz der Erika zu übersetzen und zu drucken, wobei auf dem Typenrad nicht vorhandene Zeichen vorläufig durch Leerzeichen ersetzt werden. Ebenfalls schon funktioniert eine Umschaltung per Taster, um das lokale Echo der Schreibmaschine an- oder auszuschalten.
Der verwendete Microcontroller hat 16KB Ram, so dass es eigentlich kein Handshake zwischen Host und Interface braucht (gehört schon viel böser Wille dazu, ca. 16K Zeichen auf einer Schreibmaschinenseite unterzubringen). Der Microcontroller puffert alles und wirft es dann ganz gemütlich zur Schreibmaschine raus.
Woran ich derzeit knobel ist ein Algorithmus, wie der Controller eventuell einen anstehenden Seitenumbruch erkennen kann, diesen per LED signalisiert, ggf den Host per Handshake anhält und auf Papierwechsel wartet. Eine Erkennung des Zeichens ,,Form Feed" ist trivial, aber in Wirklichkeit ist das ja nicht immer die ganze Wahrheit...
Falls es jemanden interessiert schreib ich demnächst gern mehr über den Fortgang des Projekts.


--
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Dieser Beitrag wurde am 25.12.2013 um 15:55 Uhr von Micha editiert.
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001
25.12.2013, 15:56 Uhr
ralle



Ich bin ganz Ohr. Ist dann auch das Senden von ESC-Codes möglich? Das wurde von den Treiber bei Direktkopplung offendsichtlich stark unterstützt...
--
Gruß Ralle

Wenn Sie dazu neigen, Bedienungsanleitungen zusammen mit dem Verpackungsmaterial wegzuwerfen, sehen Sie bitte von einem derart drastischen Schritt ab!...
... Nachdem Sie das Gerät eine Weile ausprobiert haben, machen Sie es sich am besten mit dieser Anleitung und ihrem Lieblingsgetränk ein oder zwei Stunden lang in Ihrem Sessel bequem. Dieser Zeitaufwand wird Sie dann später belohnen...

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002
25.12.2013, 17:31 Uhr
Mobby5



Gibt die Schreibmaschine kein Handshake-"Warte mal" bei Papierende aus?
--
und ausserdem muss in Zeile 20 der Doppelpunkt durch ein Semikolon ersetzt werden
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003
25.12.2013, 17:45 Uhr
Micha

Avatar von Micha

ich hab mich an den Informationen bedient, die auf Volkers Website zu finden sind. Die Erika macht zwar ein Handshake pro Zeichen (ist bei dem Drucktempo auch notwendig), aber ein "paper out" Signal gibt es nach meinem derzeitigen Wissensstand wohl leider nicht. Das würde einiges leichter machen...
--
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004
25.12.2013, 17:52 Uhr
robotics



fasst du den treiber auf kc seite auch an ? oder möchtest du das rein auf dem controller lösen ? Ich bin ja auch gerade dabei meinen kc auf touren zu bringen. ich habe allerdings ein interface modul Centronics dabei und ein paar quellen für den treiber in papierform. ich vermute das der treiber an diesen passagen angepasst werden soll für das modul. Meine Überlegung ist nun auch, das auf nem kleinen Atmel zu machen. Dazu würde ich dann warscheinlich kleines protokoll bauen. irgendwie zwei bytes vorweg , die bits in den ersten bytes sagen was über stati. z.B formfeed. zweite byte dei anzahl der zu übertragen bytes, und das letzte byte dei checksumme. gegenrichtung vieleicht ein byte für ACK oder andere befehle.

gruss
Andreas
--
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Dieser Beitrag wurde am 25.12.2013 um 18:09 Uhr von robotics editiert.
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005
25.12.2013, 18:04 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Nein, in der KC-Materie steck ich viel zuwenig drin. Alles was ich möchte ist ein Interface, mit dem man die Erika notfalls mit einer minimalen Dreidraht-Verbindung von jedem x beliebigen Computer ansteuern kann, der eine RS232 Schnittstelle hat und 9600 Baud sowie 8N1 kann. ASCII Zeichensatz (wird im Controller umgesetzt), die bisher einzigen implementierten Steuerzeichen sind New Line und Tab.

Ob es Sinn macht, auch gleich in der anderen Richtung Tastendrücke der Erika zum Host senden zu können bin ich mir noch nicht ganz im klaren, aber wenn ich schon mal dabei bin ist es so wenig zusätzlicher Aufwand, da werd ich das wohl gleich mit vorsehen.

@ralle: ESC Sequenzen stehen erst mal nicht ganz weit oben auf der Liste, wär aber relativ einfach, die hinzuzufügen. Sobald ich paar vorzeigbare technische Unterlagen beisammenhabe werd ich den Sourcecode für Interessenten zur Verfügung stellen.
--
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006
25.12.2013, 18:10 Uhr
robotics



oh da warst du schneller.
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007
25.12.2013, 18:27 Uhr
Mobby5



Vielleicht könnte man ja, eine bestimmte überschreitung der Dauer des "Warte mal" der Erika als Papierende nehmen.
--
und ausserdem muss in Zeile 20 der Doppelpunkt durch ein Semikolon ersetzt werden
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008
25.12.2013, 18:50 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Leider funktioniert das nicht so. Die Erika druckt fröhlich auf der Gummiwalze weiter wenn kein Papier mehr übrig ist. Die hat keinen Papiersensor.

Aber das schöne an Microcontroller-basierten Lösungen ist ja, dass man die "perfekte Lösung" auf ein späteres Firmware-Update verschieben kann. Vorläufig werd ich die Firmware erst mal nur auf ein "Form Feed" Zeichen warten lassen, dann geht eine LED an, der Druckvorgang stoppt und es gibt einen Taster um fortzusetzen. Später kann die Firmware ja eventuell Zeilenvorschübe zählen und dann ggf. stoppen.

Früher, als solche Lösungen noch richtig "in Hardware" realisiert wurden musste man es gleich richtig und ordentlich machen - jetzt, im Zeitalter der Microcontroller kann man erst mal was zusammenschlampern und auf ein Update der Firmware vertrösten ;-)
Ist aber wirklich so.
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009
25.12.2013, 19:06 Uhr
ambrosius



mein Vorschlag:
- alle Zeichen, die gedruckt werden, im Kontroller zählen. Nach 80 Zeichen (ich kenne die genaue Zahl pro Zeile der Erika jetzt nicht) macht die Erika einen Zeilenvorschub. Also nach der entsprechenden Zahl an Zeichen einen Zähler im MC setzen. Dieser wird auch erhöht, wenn ein normales RETURN im Zeichenstrom auftaucht.
- bei erreichen der Maximalzahl pro Seite einfach den Druckvorgang stoppen und auf eine Eingabe warten (die kann eine extra Taste oder ein Signal/Zeichen/Zeichenfolge auf der RS232 sein), dann Druck fortsetzen
- Form Feed mußt Du dann extra behandeln, d.h. den Zeilenzähler wieder auf Null setzen

Ist nur ein Vorschlag
Beste Grüße und schöne Feiertage
Holger
--
Viele Grüße
Holger
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010
25.12.2013, 19:21 Uhr
Micha

Avatar von Micha

ja, sowas ähnliches hatte mir auch vorgeschwebt. Mal von meiner Lästerei in 008 abgesehen ist das ja tatsächlich das schöne an Microcontrollern, dass man solche Ideen jederzeit später noch in die Firmware einbauen bzw. verfeinern kann. Vollkommen trivial ist die Lösung in dem Fall nicht, da "Tricksereien" z.B. um nicht vorhandene Zeichen nachzubilden, mittels Backspace, Halbzeilenschritten, Überdrucken usw. rausgerechnet werden müssten.

So werd ich mich wohl vorläufig drauf beschränken eine LED und einen Taster für diesen Zweck vorzusehen, also die "dumme" Hardware.
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011
25.12.2013, 19:45 Uhr
Mobby5



Ja, dann bleibt nur die "Erbsen"-zählerei.
--
und ausserdem muss in Zeile 20 der Doppelpunkt durch ein Semikolon ersetzt werden
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012
25.12.2013, 21:08 Uhr
ralle



Ist aber echt so, mit dem 2 IF-Boxen druckt die munterdraufweiter, auch wenn kein Papier da ist. Nur bei der Werbeseite hört die nach dem Ende auf. Bei Windows-Druckern gab es die Möglichkeit, die Papiergröße festzulegen und einzelblatt einzustellen. Bei meinem K6314 hatte der Treiber unter win98 sogar auf frisches Papier gewartet, ohne Papierendesensor, der sich ja auch abschalten läßt.

Bei den KC-Treibern gibt es sogar Grafikteiber, welche allerdings zu lasten des Punktes gehen. Also die kann auch Microschritte. Eher interessand währen die wenn auch beschränkten Möglichkeiten der Textgestaltung. Und die gibt es nur per ESC.
--
Gruß Ralle

Wenn Sie dazu neigen, Bedienungsanleitungen zusammen mit dem Verpackungsmaterial wegzuwerfen, sehen Sie bitte von einem derart drastischen Schritt ab!...
... Nachdem Sie das Gerät eine Weile ausprobiert haben, machen Sie es sich am besten mit dieser Anleitung und ihrem Lieblingsgetränk ein oder zwei Stunden lang in Ihrem Sessel bequem. Dieser Zeitaufwand wird Sie dann später belohnen...

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013
25.12.2013, 23:07 Uhr
robotics




Zitat:
ralle schrieb
Ich bin ganz Ohr. Ist dann auch das Senden von ESC-Codes möglich?...

würde mich mal interessieren, ob die erika z.b einen rückschritt annimmt.
bin noch im Aufbau.. vor januar kann ich es nicht testen. habe nach inside doku für dei erika gesucht aber noch nicht fündig geworden.

wenn ja, könnte man ne codepage machen und ein mehrdimensionales array pro zeichen / zeile nutzen

@micha du siehst interessantes projekt!
--
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Dieser Beitrag wurde am 25.12.2013 um 23:17 Uhr von robotics editiert.
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014
25.12.2013, 23:22 Uhr
kaiOr

Avatar von kaiOr

Man kann die Erika steuern wie einen Plotter, Halbschritte links/rechts/hoch/runter. Wenn man noch eine Idee hätte, wie man einen Stift automatisch anheben und absenken könnte.....
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015
25.12.2013, 23:24 Uhr
robotics



danke kaiOr für die Info. dann ist sie wie ein 1 nadel drucker behandelbar.
dann sollte es auch über ein md array machbar sein.
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016
26.12.2013, 10:51 Uhr
ralle



WP6 bietet als einzigstes die Möglichkeit des Seitendruckes, nur es gibt keine Treiber, der das bei der S3004 richtig unterstützt...
--
Gruß Ralle

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017
26.12.2013, 11:11 Uhr
robotics



@micha , man könnte auch die tasten von der erika nutzen für ein weiter. vieleicht auch tasten combi zur einstellung anzahl der zeilen , anzahl der zeichen pro blatt.
dann sparst du dir den taster und man bekommt das teil in ein gehäuse für DSUB9.
gruss
Andreas
--
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018
26.12.2013, 12:36 Uhr
Rüdiger
Administrator



Zitat:
robotics schrieb
danke kaiOr für die Info. dann ist sie wie ein 1 nadel drucker behandelbar.

Mit Halbschritten würde Deine Zeichnung aber irgendwie unlesbar werden...
--
Kernel panic: Out of swap space.
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019
26.12.2013, 13:06 Uhr
ralle



Rüdige, es gibt im Funkamateur Grafische Ausdrucke von der Erika mit einer Theoretischen Abhandlung, ausnahmsweiße nicht von T.Adler.
--
Gruß Ralle

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020
26.12.2013, 13:44 Uhr
robotics




Zitat:
ralle schrieb
Rüdige, es gibt im Funkamateur Grafische Ausdrucke von der Erika mit einer Theoretischen Abhandlung, ausnahmsweiße nicht von T.Adler.

hallo ralle, hast du den Artikel ? könntest du ihn mir mal schicken?

gruss
Andreas
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021
26.12.2013, 13:48 Uhr
Rüdiger
Administrator



Zitat:
ralle schrieb
Rüdige, es gibt im Funkamateur Grafische Ausdrucke von der Erika mit einer Theoretischen Abhandlung, ausnahmsweiße nicht von T.Adler.

Erkläre bitte mal den Begriff "die Erika", denn davon gab's zig verschiedene.

Dass die S3005 das kann, ist mir bekannt.
Aber ich bezweifle, dass das mit der S3004 geht.
--
Kernel panic: Out of swap space.
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022
26.12.2013, 14:10 Uhr
robotics




Zitat:
Rüdiger schrieb

Zitat:
ralle schrieb
Rüdige, es gibt im Funkamateur Grafische Ausdrucke von der Erika mit einer Theoretischen Abhandlung, ausnahmsweiße nicht von T.Adler.

Erkläre bitte mal den Begriff "die Erika", denn davon gab's zig verschiedene.

Dass die S3005 das kann, ist mir bekannt.
Aber ich bezweifle, dass das mit der S3004 geht.

hallo rüdiger, ich habe eine erika S6006 dazu ein Interface IF RS232 C. die Maschiene sieht aus wie neu und funktioniert. das farbband ist wohl etwas trocken, aber es war noch ein eingeschweisstes dabei. war in meinem weinachtspaket enthalten . Allerdings habe ich keine schnittstellenbeschreibung
direkt zur erika.
Vieleicht gibts ja noch was. das handbuch gibt nicht viel her.
hier mal ein Bild:

gruss
Andreas
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023
26.12.2013, 14:34 Uhr
kaiOr

Avatar von kaiOr


Zitat:
Rüdiger schrieb
Mit Halbschritten würde Deine Zeichnung aber irgendwie unlesbar werden...

Ja die Maschine kann auch Mikroschritte.

http://pontacko.tfn-clan.de/files/tmp/S3004-Grafik.pdf

Ob die S6006 kompatibel ist weiß ich nicht.

MfG
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024
26.12.2013, 14:34 Uhr
Rüdiger
Administrator



Zitat:
robotics schrieb
ich habe eine erika S6006 dazu ein Interface IF RS232 C.

Schau mal auf die Überschrift.
--
Kernel panic: Out of swap space.
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025
26.12.2013, 14:42 Uhr
robotics



hallo rüdiger, ich habe die Überschrift gelesen,
es war eigentlich mehr eine technische Frage an dich.

gruss
Andreas
--
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026
26.12.2013, 17:35 Uhr
ralle



65 Zeilen, habe ich mit einem Basicprogramm mal rausgeschoben.

Muß ich erst mal scannen, weil die 3. Umschlagseite fehlt...




Ich habe aber von T.Adler einen Beitrag zum Thema mit Treiber und Druckbeispiel gefunden, FA 7/89 Seite 327


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Gruß Ralle

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Dieser Beitrag wurde am 26.12.2013 um 18:24 Uhr von ralle editiert.
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027
26.12.2013, 19:17 Uhr
robotics



hallo,
erstmal danke an kaiOr und ralle für die Dokumente. ist ja wirklich gut erklärt in den Berichten, so das ich das mal in C umsetzen kann. Assembler habe ich leider nie gelernt . Vieleicht geht das ja auch mit der S6006.

ich habe noch so kleine protos zum multiplexen mit nem mini linux, da sind auch iCoupler drauf. wenn ich mir da noch ser2net drauf mache kann ich bequem von verschiedenen rechnern die sachen verschicken.

@micha ich könnte den part des graphik-drucken implementieren in ANSi-C ,dass kannst du ja dann in deinen Atmel mit einbauen. Ich denke man könnte auch Postscript parsen in einem treiber um zwischen Text und graphic zu unterscheiden, aber das im 2.Schritt. vector graphik ist sicher nicht ganz so einfach wie ein rastergrafik ala bmp.

gruss
Andreas
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Dieser Beitrag wurde am 26.12.2013 um 19:19 Uhr von robotics editiert.
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028
26.12.2013, 20:11 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Heute hab ich zum ersten Mal die Spannung nachgemessen, die am Pin B12 bei meiner Erika rauskommen:

Schreck lass nach: Da liegen 8V an! Damit hab ich den Atmega den ganzen Tag gequält - da muss ich eigentlich froh sein dass der Kumpel noch lebt. Werd gleich erst mal nen Spannungsregler mit in die Schaltung einbauen. Vielleicht gehen paar Dinge dann auch nachvollziehbar die mir jetzt noch Rätsel aufgeben.

Zu den diversen anderen Fragen und Hinweisen:
Ich werd ganz genau mein Ding durchziehen: die Erika als Bedien-Schreibmaschine für einen Host, mit ASCII oder ggf. anderem Code.
Grafik mit Halbschritten in alle 4 Richtungen und dem Punkt ist sicher machbar, aber aus meiner Sicht Maschinenquälerei. Ich werd meinen Quellcode offenlegen sobald er halbwegs gut ausgetestet ist, aber selber nicht in Richtung Grafik entwickeln.

Edit: Das mit den gemessenen 8V hat sich als Ente herausgestellt.
Heute früh hab ich bemerkt dass die Batterie meines Multimeters ganz kurz vor leer war. Nachdem ich eine frische Batterie eingesetzt hatte, wurden dann 5V angezeigt, wo es vorher scheinbar 8V waren.

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Dieser Beitrag wurde am 27.12.2013 um 09:48 Uhr von Micha editiert.
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029
28.12.2013, 16:11 Uhr
ralle



Nu, wie heist es so schön, wer mist mist mist. Nee, der Hinweis auf die Grafikfähigkeiten war eher zu zeigen, was die kann. Viel wichtiger sind die ESC für den Textdruck, das wird zu wenig unterstützt...
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Gruß Ralle

Wenn Sie dazu neigen, Bedienungsanleitungen zusammen mit dem Verpackungsmaterial wegzuwerfen, sehen Sie bitte von einem derart drastischen Schritt ab!...
... Nachdem Sie das Gerät eine Weile ausprobiert haben, machen Sie es sich am besten mit dieser Anleitung und ihrem Lieblingsgetränk ein oder zwei Stunden lang in Ihrem Sessel bequem. Dieser Zeitaufwand wird Sie dann später belohnen...

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030
28.12.2013, 16:22 Uhr
Micha

Avatar von Micha

mein Projekt sieht ja vor, einen Atmega als Übersetzer zwischen beide Welten zu setzen.
Der Atmega ist exakt dafür da, y = f(x) auszuführen, also zwischen den Welten zu übersetzen. Wenn es so einfach gewesen wär dass y = x ist (also die Erika ASCII versteht) hätte auch meine vorherige einfache Schaltung nur mit einem MAX232 gereicht.

wenn man den Satz an gewünschten ESC Sequenzen genau definieren kann ist es ein Kinderspiel, das per Firmware zu implementieren.
--
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031
28.12.2013, 18:53 Uhr
ralle



Da gibt es ja schon diverse Ausführungen dazu, in der Pratic. Der Volker.P hat alles auf seiner Webseite...
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032
28.12.2013, 19:18 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Die Quellen sind mir wohlbekannt. Volker P's Website hat es für mich überhaupt erst möglich gemacht, das Ding zu basteln.
ESC-Sequenzen waren (sind) allerdings eine Geschichte für sich - da muss man sich festlegen ob man eben Epson xyz oder Brother sonstnochwas kompatibel sein möchte. Ich hab nicht vor selber was in der Richtung zu implementieren da ich die Erika selber nur als einfachen "Teletypewriter" ohne irgendwelchen Formatierungs-Kram nutzen möchte.
Abr eigentlich ist es nicht kompliziert sowas zu implementieren. Ich werd den Quelltext der Atmega Firmware offenlegen, zusammen mit paar Beispielen in der Richtung, sobald ich den Prototyp ausgetestet hab, versprochen!
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Dieser Beitrag wurde am 28.12.2013 um 19:19 Uhr von Micha editiert.
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033
28.12.2013, 21:50 Uhr
ralle



oki
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034
29.12.2013, 16:08 Uhr
Micha

Avatar von Micha

So, jetzt hab ich das Gesamtkonzept noch mal abgeglichen, Schaltplan und Layout entsprechend aktualisiert. Werd mir dann mal eine entsprechende Prototyp-Leiterplatte anfertigen lassen. Falls sich jemand für Details interessiert, die lege ich in diesem öffentlichen Google-Drive-Verzeichnis ab:

https://drive.google.com/folderview?id=0B3UbDrsUF0GVUDZPa2NiclZVYzQ&usp=sharing

Allerdings ist meine Konstruktion gaaanz weit davon entfernt, sich in einem Kabelstecker unterbringen zu lassen. Ich muss ja zugeben ich bewundere solche Leute wie Kingstener, die Miniaturisierung bis an die Grenze des Machbaren hinkriegen. Selber hab ich allerdings kaum Ehrgeiz in der Richtung. Ich sach immer "Hobby is Hobby", den Fuzzelkram überlass ich den Profis.


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Dieser Beitrag wurde am 29.12.2013 um 20:46 Uhr von Micha editiert.
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035
29.12.2013, 16:49 Uhr
ralle



Du, da brauchma ja nicheinmal eine Leiterplatte, wobei das die Nachbausicherheit enorm erhöht!
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036
29.12.2013, 17:36 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Stimmt, der Atmega hat schon so viele Sachen an Bord dass der Rest der Schaltung eigentlich trivial ist. Die ganze Magie steckt in der Firmware (und da ist ohne weiteres die Implementierung von Formatsteuerung per ESC-Sequenzen möglich).

Ich war hier über-konservativ und hab den "ganz großen" Atmega 1284p gewählt. Mein Hauptgrund: da kann man Daten reinbunkern fast bis zum Abwinken, so dass an der Host-Schnittstelle eigentlich kein Handshake nötig ist.

Die Schaltung wär ohne Probleme auch mit einem Atmega 8 zu realisieren. Aber da ist eben dann der Datenpuffer vergleichweise klein.
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037
29.12.2013, 20:57 Uhr
ralle



Nu dann mal los, einen Betatester hast du schon...
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038
29.12.2013, 21:05 Uhr
robotics



ich auch, sag mal wie ich mich am proto beteiligen kann. ist zwar auf lochraster auch zum nachbauen..aber fleiss soll ja nich umsonst sein..aber den prozessor musst mir irgendwie mit schicken. ich verbaue ca. 500 atmega32 im jahr, aber extra den einen lohnt nicht.. da lohnt nich mal die muster anforderung..
schick mir ne pm.
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Dieser Beitrag wurde am 29.12.2013 um 21:28 Uhr von robotics editiert.
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039
29.12.2013, 21:19 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Den 1284P gibts bei Reichelt zu kaufen.
Versteh mich bitte nicht falsch robotics, aber ich hab nicht um Beta-Tester gebettelt. Eigentlich hab ich die Firmware schon soweit im Kasten wie ich sie selber benötige. Falls Du an der Schaltung interessiert bist kannst Du die gern nachbauen, aber ich hatte nicht vor Betatester zu sponsorn.
--
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040
29.12.2013, 22:11 Uhr
robotics




Zitat:
Micha schrieb
Den 1284P gibts bei Reichelt zu kaufen.
Versteh mich bitte nicht falsch robotics, aber ich hab nicht um Beta-Tester gebettelt. Eigentlich hab ich die Firmware schon soweit im Kasten wie ich sie selber benötige. Falls Du an der Schaltung interessiert bist kannst Du die gern nachbauen, aber ich hatte nicht vor Betatester zu sponsorn.

na prima! das wird schon....

"Wer lesen und schreiben kann ist klar im Vorteil !"
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041
21.01.2014, 21:12 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Ich vermute mal mancher hier kennt das auch: man gibt einen Prototyp in Auftrag - was ja einige Tage dauert, wenn es bezahlbar bleiben soll. Und das Ding kommt und kommt und kommt nicht, und man sitzt wie auf glühenden Kohlen...

Mir gings diesmal so - Ätzwerk hat die Lieferfrist erst mal nicht ab Auftragstag gezählt sondern ab Auftragsbestätigung 4 Tage später. Und dann, am vermuteten Liefertag - nix! Einen Tag später: wieder nix! Zwei Tage später (ratet mal): wieder nix. Ende letzter Woche hab ich mal ne Anfrage an deren Vertrieb geschickt. Keine Antwort, aber Montag ging die Platine raus.
Das Gute daran: jedesmal wenn die logistisch irgendwas vermurkst haben bekomm' ich ne Platine die auch optisch ansprechend ist. Ich vermute die haben eine kleine Test-Fertigung in der Unfälle kurzfristig behandelt werden.

Heute war *ENDLICH* mein Steuermodul für die Erika da. Hab ich mich natürlich nach Feierabend sofort auf den Lötkolben gestürzt. Jetzt ist das Ding komplett und es kann losgehen mit testen.

Ich bin allerdings Hobby-Bastler auf DIL-Niveau. Das ganze Ding in einen Stecker hineinzuwürgen ist nicht mein Ding - die Platine ist 9x5cm groß geraten. Wie auf dem Foto zu sehen hab ich ein Schraubloch für ein Stützbein vorgesehen, aber der EFS Stecker hält das Ding so straff, dass diese Untertützung wohl unnötig sein wird.

Auf der Platine sind folgende Taster:
LOCAL: um das lokale Echo der Schreibmaschine Tastatur->Druckwerk an- oder auszuschalten
SEND: um das Senden der Tastatureingaben an den Host an- oder auszuschalten
CONT: wenn das Modul meint, dass eine Seite voll ist wird der Ausdruck gestoppt, die CONT LED leuchtet und erst nach Drücken dieser Taste geht es weiter (gegenwärtig noch nicht in der Firmware des Atmega implementiert)
RESET: wie der Name sagt...

Na jedenfalls hab ich dann die Tage was zu tun den ganzen Kram zu testen und die Firmware des Atmega weiterzuentwickeln.


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042
23.01.2014, 20:34 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Die Geräuschkulisse so einer Typenrad-Schreibmaschine ist wirklich beeindruckend. Die rattert los wie ein Maschinengewehr.
Inzwischen hab ich das Interface am Laufen, mit einem einfachen CP/M Rechner funktioniert die Schreibmaschine sogar wie eine Bedienkonsole, ganz ohne Bildschirm. Da kommen regelrecht nostalgische Erinnerungen an die 1960er Jahre auf...


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043
23.01.2014, 21:00 Uhr
Rüdiger
Administrator



Zitat:
Micha schrieb
Die rattert los wie ein Maschinengewehr.

Hier mal ein richtiger Typenraddrucker alias Gatling-Kanone zum akkustischen Vergleich:
http://www.robotrontechnik.de/sound/Drucker/SD1152-257/SD1152-257_n.wav
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Kernel panic: Out of swap space.

Dieser Beitrag wurde am 23.01.2014 um 21:10 Uhr von Rüdiger editiert.
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044
23.01.2014, 23:02 Uhr
robotics




Zitat:
Rüdiger schrieb

Zitat:
Micha schrieb
Die rattert los wie ein Maschinengewehr.

Hier mal ein richtiger Typenraddrucker alias Gatling-Kanone zum akkustischen Vergleich:
http://www.robotrontechnik.de/sound/Drucker/SD1152-257/SD1152-257_n.wav

loL, so ungefähr hort sich meine S6006 auch an...beim drucken. wenn man schnell schreibt(als schreibmaschiene) kann sie sich auch schon mal verschlucken. weiss nich im Detail was passiert, aber ich vermute sie justiert sich dann neu.
aber die s6006 schreibt z.B den quelltext eines basic-programms immrhein sauber weg , schon automatisch vorwärts und neue zeile rückwärts .
@rüdiger ist das ein schrittmotor dem sound nach ?
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045
24.01.2014, 10:46 Uhr
meikel

Avatar von meikel


Zitat:
Rüdiger schrieb

Zitat:
robotics schrieb
ich habe eine erika S6006 dazu ein Interface IF RS232 C.

Schau mal auf die Überschrift.

Äh...

Zitat:
RS-232 ist eine Spannungsschnittstelle (im Gegensatz z. B. zu einer Stromschnittstelle). Die binären Zustände werden durch verschiedene elektrische Spannungspegel realisiert.
Für die Datenleitungen (TxD und RxD) wird eine negative Logik verwendet, wobei eine Spannung zwischen −3 V und −15 V (ANSI/EIA/TIA-232-F-1997) eine logische Eins und eine Spannung zwischen +3 V und +15 V eine logische Null darstellt. Signalpegel zwischen −3 V und +3 V gelten als undefiniert.
Bei den Steuerleitungen (DCD, DTR, DSR, RTS, CTS und RI) wird der aktive Zustand durch eine Spannung zwischen +3 V und +15 V dargestellt, der inaktive Zustand durch eine Spannung zwischen −3 V und −15 V. Zu beachten ist jedoch, dass die hier angegebenen (und mehrheitlich benutzten) Bezeichnungen für die Steuerleitungen im Original-Standard so nicht vorkommen. Dort sind lediglich gewisse Schaltungen beschrieben, die diesen Bezeichnungen zwar zugeordnet werden können, im Standard aber anders benannt sind.
Die oben angegebenen Spannungen beziehen sich auf die Empfänger (Eingänge). Bei den Sendern (Ausgänge) muss die Spannung mindestens +5 V bzw. −5 V an einer Last von 3…7 kΩ betragen, um genügend Störabstand zu gewährleisten.

Das wäre RS232. Und das:

Zitat:
Üblich ist die Verwendung von +12 V und −12 V.

ist V24.

EDIT: 2*12 is nich V24 sondern V28... <ggg>

Es ist daher mehr als fraglich, ob ein (sagen wir mal) TTL RS232 (zB. U88x) an einer V24 Schnittstelle funktioniert.

Dieser Beitrag wurde am 24.01.2014 um 15:59 Uhr von meikel editiert.
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046
24.01.2014, 10:56 Uhr
DL



Das Interface vom BWK hieß nun mal IF RS 232C ( und war einstellbar V24 oder TTL ) - auch wenn es nicht zur Erika S3004 gehört ;-)
Dieser Beitrag wurde am 24.01.2014 um 11:25 Uhr von DL editiert.
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047
24.01.2014, 11:37 Uhr
paulotto



Hallo Meikel,

schmeiß doch nicht alles durcheinander...
Wer hat denn behauptet, daß RS232 eine Stromschnittstelle ist.
V24 ist ein Standard, der die Schnittstellenleitungen definiert und RS232 benutzt eine Untermenge davon (V24 ist ein ITU-Standard, der mehr als 50 Schnittstellenleitungen definiert und die RS232 benutzt nur maximal 22 davon).
Die elektrischen Eigenschaften einer V24-Schnittstelle werden übrigens garnicht im V24-Standard beschrieben sondern im V28-Standard. Deshalb ist Deine Aussage "Üblich ist die Verwendung von +12 V und −12 V. ... ist V24" auch Unfug. Es ist nur notwendig, daß die Spannungen >3V und <15V bzw. <-3V und >-15V sind. Da steht nichts von +-12V und auch nicht bei V24 (die ja gar keine elektrischen Werte enthält) Und auch die V28 sagt +-15Vmax mit einem Übergangsbereich +-3V.
Die +-12V resultieren doch daher, daß die üblicherweise als Quasistandard im Computer vorhanden sind und innerhalb der Grenzen von V28 liegen.
Wenn hier mit TTL-Pegeln für die RS232 gearbeitet wird (oder anderen Logikpegeln), ist das nur intern zwischen µP und weiteren 5-V- oder 3,3V-Logik-Gattern. Und da wird trotzdem umgangssprachlich von RS232 gesprochen, weil ja das RS232-Protokoll verwendet wird.

Gruß,

Klaus
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048
24.01.2014, 11:44 Uhr
Rolli



Mit der seriellen Schnittstelle ist es nicht so einfach und übersichtlich.
RS232C ist eine amerikanische Norm, V.24 ist eine Empfehlung der ITU für die Signale einer Datenfernübertragung, wobei die elektrischen Bedingungen in der separaten Empfehlung V.28 (entspricht in etwa der X.26) beschrieben ist. Alles was bei Druckern gemacht wurde/wird, ist in Anlehnung an diese Standards/Empfehlungen geschehen. Man fährt immer noch am besten, wenn man die Schnittstellenbeschreibung des jeweiligen Gerätes zur Hand nimmt.
Bei WIKIPEDIA findet man umfangreiches Material, was aber nicht immer 1:1 auf das jeweilige Gerät übertragbar ist.

Gruß
Rolli

Dieser Beitrag wurde am 24.01.2014 um 11:45 Uhr von Rolli editiert.
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049
24.01.2014, 15:58 Uhr
meikel

Avatar von meikel


Zitat:
paulotto schrieb
Hallo Meikel,

schmeiß doch nicht alles durcheinander...
Wer hat denn behauptet, daß RS232 eine Stromschnittstelle ist.

Keiner. Ich war zu faul, das Zitat stimmiger zu fälschen.

Zitat:
V24 ist ein Standard, der die Schnittstellenleitungen definiert und RS232 benutzt eine Untermenge davon (V24 ist ein ITU-Standard, der mehr als 50 Schnittstellenleitungen definiert und die RS232 benutzt nur maximal 22 davon).

Sicher richtig, aber:
damit RS232 ne Chance hat, verwendet man +/-12V. Und selbst dann siehts dürftig aus, wenn der Quietschpartner weiter als 8/9m entfernt ist (selbst erlebt).

[... viel Text, den ich mir mal bei Gelegenheit durchlese...]
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050
24.01.2014, 16:17 Uhr
kaiOr

Avatar von kaiOr

Im RZ haben wir damals schon ab und zu 15-20m mit 2m-Stücken überbrückt, wo ja noch die vielen Steckkontakte dazukamen, natürlich provisorisch zur Fernwartung. RS232 mit 9600baud wie üblich und ohne Probleme.

Kann natürlich sein, dass sich durch die böse Störstrahlung und die Magnetfelder der Trafos und der Umluftagregate die Elektronen nicht getraut hatten das Kabel zu verlassen.

Dieser Beitrag wurde am 24.01.2014 um 16:24 Uhr von kaiOr editiert.
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051
24.01.2014, 17:18 Uhr
meikel

Avatar von meikel


Zitat:
kaiOr schrieb
Kann natürlich sein, dass sich durch die böse Störstrahlung und die Magnetfelder der Trafos und der Umluftagregate die Elektronen nicht getraut hatten das Kabel zu verlassen.

Oder so... Mein Chef wollte damals nur der Telefonanlage beim Geldverbrennen zugucken. Mit nem Verstärker dazwischen waren die 13m keine Hürde mehr.
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052
25.01.2014, 17:21 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Als ich das Platinchen entworfen hab war ich einfach mal optimistisch und hab den ansonsten für Atmels gern verwendeten ISP-Stecker weggelassen um Platz einzusparen. Aber den Atmel jedesmal rausziehen wenn er neu programmiert werden soll ist auf Dauer nicht so toll. Gottseidank gibts für solche Fälle serielle Bootlader - hab das gestern und heut getestet (sehr gute Anleitung zum Thema auf www.mikrocontroller.net gefunden) und funktioniert sogar! *freu*

Mit der direkt an der Erika angestöpselten Platine war ich eventuell auch etwas optimistisch - so ganz hab ich dem Frieden dann doch nicht getraut, dass der EFS das ganze Moment aufnehmen sollte, und das vorgesehene Stützbein nachgerüstet. Eine vorhandene Distanzhülse war zu kurz, zum Glück hab ich dann in der Bastelkiste meines Vaters noch ein Stück passenden Silikonschlauch gefunden...


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053
25.01.2014, 18:15 Uhr
meikel

Avatar von meikel


Zitat:
Micha schrieb
war ich einfach mal optimistisch und hab den ansonsten für Atmels gern verwendeten ISP-Stecker weggelassen um Platz einzusparen.

Jo, solcher Geiz rächt sich meist... <ggg>


Zitat:
dass der EFS das ganze Moment aufnehmen sollte, und das vorgesehene Stützbein nachgerüstet. Eine vorhandene Distanzhülse war zu kurz, zum Glück hab ich dann in der Bastelkiste meines Vaters noch ein Stück passenden Silikonschlauch gefunden...

Und immer schön gießen, damit die Erdbeeren nich vertrocknen. <ggg>
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054
25.01.2014, 18:53 Uhr
holm

Avatar von holm

Naja, die 6 Pins löte ich ggf. einfach an den Atmel von unten an die Platine, ich habe da ein Stück Hosenträger mit Steckstiften. Wenn ich fertig bin wirds halt abgelötet..
So oft programmiert man das wenn es fertig ist auch nicht um.

Gruß,

Holm
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float R,y=1.5,x,r,A,P,B;int u,h=80,n=80,s;main(c,v)int c;char **v;
{s=(c>1?(h=atoi(v[1])):h)*h/2;for(R=6./h;s%h||(y-=R,x=-2),s;4<(P=B*B)+
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(A=B=P=u=r=0,x+=R/2))A=B*2*A+y,B=P+x-r;}
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055
26.01.2014, 17:39 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Das mit dem "mit ohne" ISP Stöpsel hab ich eigentlich vorsätzlich gemacht, wollte mich auf diesem Weg mal motivieren in die Wunderwelt der seriellen Bootloader einzusteigen ;-)

Die Firmware für den Atmega ist inzwischen auf niedrigem Niveau fertig, d.h. ich kann die Erika als Bedienkonsole verwenden, oder als einfachen Drucker.

Was noch fehlt:
eine passende Platzierung der Umlaute+ß im Zeichensatz, also eine Festlegung mit welchen Zeichen der 2. Codepage von 8-Bit-Ascii ich die zweckmäßigerweise zuordne. Daher werden diese Zeichen vorläufig in beiden Übertragungsrichtungen Host <-> Erika einfach verschluckt.
Außerdem die Handhabung der bescheidenen Möglichkeiten zur Formatierung.
Und ein halbwegs brauchbarer Algorithmus um die "Continue" Taste sinnvoll zu verwenden. Also qualifiziertes Erbsenzählen, falls mehr als nur Line Feeds auszuwerten sind (?)

Ist aber alles halb so wild - so was auf nen Atmel programmieren kann fast jeder, und da ich den Projektcode offenlegen werde kann jeder der mehr haben will sich da tolle Sachen dazubasteln.
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056
26.01.2014, 18:31 Uhr
kaiOr

Avatar von kaiOr

Vergiss nicht ein Kuckucksei zu integrieren (wie beim iF6000 oder das aus dem ROM der S3006). Wie wär's mit einer ASCII-Erdbeere? *flücht*

EDIT: Osterei meine ich natürlich.

Dieser Beitrag wurde am 26.01.2014 um 19:41 Uhr von kaiOr editiert.
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057
28.01.2014, 20:52 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Die Wunderwelt der Code-Pages und Escape-Sequenzen ;-)

bis gestern hatte ich die Firmware soweit am funktionieren, dass "normale" Zeichen gedruckt und auch verarbeitet werden. Also 7-Bit-ASCII, Zeichen bis zum Code 127. Dann hab ich angefangen boldly weiter zu goen where no man has gone before. Hab zunächst die Zeichentabelle auf der Steuerplatine entsprechend erweitert. Erste Tests ergaben kompletten Nonsens - bis ich begriffen hatte, dass ausser den 8 Bit der seriellen Verbindung das Terminal auch auf 8 Datenbit konfiguriert werden muss - und auf eine Code-Page (Zeichenübersetzungstabelle) die passt. Vor den modernen 16-Bit-Zeichensätzen gab es in alten 8-Bit Zeiten im wesentlichen die Codepages 850 oder 437 für diesen Zweck. Beide sind gottseidank fast komplett kompatibel, das § Zeichen hab ich allerdings nur mit der 850 Codepage bekommen.

Aktuell "erforsche" ich gerade die bescheidenen Möglichkeiten der Formatierung. Die Erika gibt als Typenrad-Schreibmaschine eigentlich nur die Varianten FETT, UNTERSTRICHEN, DOPPELTE BREITE (Leerzeichen nach jedem Zeichen) her. Und logisch sinnvoll jede mögliche Kombination davon. Die Frage ist nun, ob es Sinn macht entsprechende Esc Sequenzen nach einem etablierten Standard zu implementieren (z.B. eine kleine Teilmenge von Epson POS) oder ob es praktisch ist, ganz einfache Esc Sequenzen maßgeschneidert zu implementieren, z.B.

ESC B ... An- bzw.- Abschalten Doppeldruck
ESC U ... An- bzw. Abschalten Unterstrichen
ESC W ... An- bzw. Abschalten Breitdruck, also Leerzeichen zwischen zwei Zeichen

Ich hab überhaupt keine Lust auf den ganzen Overkill der Epson Sequenzen, werd wohl einen minimalen, massgeschneiderten Satz von Sequenzen implementieren. Beliebig kombinierbar und als "Toggles", d.h. An- und Ausschalten eines Effekts mit jeweils gleicher Sequenz.
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058
29.01.2014, 15:10 Uhr
meikel

Avatar von meikel


Zitat:
Micha schrieb
...
Ich hab überhaupt keine Lust auf den ganzen Overkill der Epson Sequenzen, werd wohl einen minimalen, massgeschneiderten Satz von Sequenzen implementieren.

Das reicht doch, wenn der Interface-Käfer die Escape-Sequenzen, die er nicht kennt, einfach blockt.
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059
29.01.2014, 18:10 Uhr
Mobby5



...und zu irgendwas kompatibel sollte es auch schon sein.
--
und ausserdem muss in Zeile 20 der Doppelpunkt durch ein Semikolon ersetzt werden
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060
29.01.2014, 18:31 Uhr
Micha

Avatar von Micha


Zitat:
meikel schrieb
Das reicht doch, wenn der Interface-Käfer die Escape-Sequenzen, die er nicht kennt, einfach blockt.

Das wär ein schlauer Plan wenn die Esc Sequenzen eine konstante Anzahl Zeichen hätten, was leider im Dschungel der Druckeransteuerungen keineswegs immer der Fall war.
Zumindest das erste Zeichen nach dem Esc kann ignoriert werden falls unbekannt.
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061
29.01.2014, 18:55 Uhr
meikel

Avatar von meikel


Zitat:
Micha schrieb

Zitat:
meikel schrieb
Das reicht doch, wenn der Interface-Käfer die Escape-Sequenzen, die er nicht kennt, einfach blockt.

Das wär ein schlauer Plan wenn die Esc Sequenzen eine konstante Anzahl Zeichen hätten, was leider im Dschungel der Druckeransteuerungen keineswegs immer der Fall war.
Zumindest das erste Zeichen nach dem Esc kann ignoriert werden falls unbekannt.

Wenn ich das richtig verstanden habe, sind es mindestens zwei Zeichen. Ist das 2. Zeichen eine "(", dann sind es 3 Zeichen. Ist das zweite Zeichen ein ".", wirds kompliziert (Grafik), aber sowas kann man ja mit nem Fehler abbrechen.
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062
29.01.2014, 19:17 Uhr
holm

Avatar von holm

Ich würde das An- und Ausschalten nicht auf die selbe Sequenz legen, das kann Mißverständnisse erzeugen z.B. nach einem abgebrochenen Druckjob. Lieber Sowas wie Esc B 0 und ESC B 1.

Gruß,

Holm
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(r=A*A)|++u==n&&putchar(*(((--s%h)?(u<n?--u%6:6):7)+"World! \n"))&&
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Dieser Beitrag wurde am 29.01.2014 um 19:17 Uhr von holm editiert.
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063
29.01.2014, 19:58 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Ich hab ja noch bissl Zeit zum Probieren und Tüfteln bis zum April - da kann ich dann in Garitz das Umfeld mit der Rattermaschine total nerven ;-)

Übrigens so schick wie die Erika auch aussieht - das Tippen auf so einer Typenradmaschine ist irgendwie irritierend - der akustische Feedback auf eine gedrückte Taste kommt mal früher, mal später, je nachdem wieweit das Typenrad bis zu dem Letter rumwirbeln muss. Kann mir vorstellen, dass dieses indirekte Ansprechverhalten damals für "altgediente" Sekretärinnen ziemlich irritierend war, manche vielleicht auch garnicht von ihren "guten alten" mechanischen Schreibmaschinen auf so 'nen neumodischen Murks umsteigen mochten.

Was dagegen damals vermutlich als großartige Neuerung angenommen wurde war das Korrekturband. Ich hab z.B. meine Diplomarbeit damals noch auf ner alten mechanischen Reiseschreibmaschine getippt. Ein Tippfehler und man konnte die ganze Seite noch mal neu anfangen. Bei der Erika drückt man DEL, tippt den Buchstaben erneut - bzw. erwischt diesmal hoffentlich den richtigen. Soweit die Theorie. Praktisch musste man den Tipfehler fast blind bemerken, da die aktuelle Zeile je nach Sitzposition und Körpergröße nur bedingt hinter dem Druckwerk einzusehen ist. Das ist übrigens ein weiterer Nachteil - bei einer klassischen mech. Schreibmaschine sieht man nach meiner Erinnerung die aktuelle Zeile besser.

Korrektur geht wohl auch nur mit Carbonband - ich vermute die waren damals noch schweineteuer bzw. knapp?

Was ich übrigens an der Erika überhaupt nicht verstehe ist die Design-Entscheidung, das Ding A3-tauglich zu machen. Ich vermute bei so einem Nur-Text-Schreibomaten ist A3 so ziemlich das allerletzte Feature was man braucht. Viel besser wär ein optionaler Traktor für Endlospapier gewesen. Ich glaub ich muss mich dringend mal in der Zeit zurückbeamen und ein ernsthaftes Wort mit den Entwicklern reden ;-)
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064
29.01.2014, 20:40 Uhr
DL




Zitat:
Micha schrieb
Korrektur geht wohl auch nur mit Carbonband - ich vermute die waren damals noch schweineteuer bzw. knapp?

Was ich übrigens an der Erika überhaupt nicht verstehe ist die Design-Entscheidung, das Ding A3-tauglich zu machen. Ich vermute bei so einem Nur-Text-Schreibomaten ist A3 so ziemlich das allerletzte Feature was man braucht. Viel besser wär ein optionaler Traktor für Endlospapier gewesen. Ich glaub ich muss mich dringend mal in der Zeit zurückbeamen und ein ernsthaftes Wort mit den Entwicklern reden ;-)

mit 254mm SCHREIBbreite ist sie sicher auch weniger A3 tauglich...
Endlospapier war für Normalverbraucher bestimmt schwerer zu besorgen als Carbonbänder (so weit ich mich erinnere)

Dieser Beitrag wurde am 30.01.2014 um 09:27 Uhr von DL editiert.
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065
29.01.2014, 20:58 Uhr
Micha

Avatar von Micha


Zitat:
DL schriebmit 254mm Schreibbreite ist sie sicher auch weniger A3 tauglich...

Na dann miss mal ein querliegendes A4 Blatt - das passt schon mit ein wenig Rand links und rechts.
Natürlich geht A3 nur hochkant, aber es geht definitiv. Hab grade mal eines probehalber eingespannt und die Ränder entsprechend zurechtgemacht.
Allerdings eine sinnvolle Verwendung fällt mir nicht wirklich ein. Vielleicht so Bekanntmachungen in der Art "Das Oberkommando der NVA gibt bekannt..."

Endlospapier bekam man damals... ähm je nachdem. Mir fällt dazu die Erzählung eines Kollegen ein, der als Student am Rechenzentrum der Hochschule Magdeburg ein Rechnerpraktikum am Großrechner hatte: Karten lochen, Rechenjob einreichen, einen Tag später hingehen um Ausdrucke abzuholen. Der kam hin: da war ein Stapel Endlospapier, ca. 10cm dick. Alles leeres Papier. Wie sich herausstellte ein falsches Zeichen auf den Jobsteuer-Karten. Von dem 10cm hohen Stapel Endlos-Papier haben er und seine Kommilitonen noch Jahre gelebt (als Schmierpapier etc.). Krasse Geschichte, oder?
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066
29.01.2014, 21:11 Uhr
DL



da brauch ich nix messen, ich hab meine seit 26 Jahren und weiß was reingeht und was sich sinnvoll nutzen lässt ...
Dieser Beitrag wurde am 30.01.2014 um 09:29 Uhr von DL editiert.
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067
29.01.2014, 22:10 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Jahre waren noch nie ein Autoritätsbeweis.

Also ein A3 Blatt lässt sich definitiv im Hochformat in die Erika einspannen.

Mit dem vom Host gesendeten Code 8Fh lässt sich der rechte Rand lösen, da kann man dann deutlich breiter auf eine Zeile schreiben als ein A4 Blatt fassen würde. Habs gerade getestet.

Muss allerdings zugeben ich hab das Handbuch der S3004 nicht parat, meine Hauptinformationsquelle ist Volker's Seite. Daher kann ich momentan nicht sagen ob diese Randlösung auch mit dem Gerät alleine, ohne Rechnerverbindung über die Tastatur der Erika möglich wär. Vom Host aus per Steuercode gehts definitiv.
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Dieser Beitrag wurde am 29.01.2014 um 22:11 Uhr von Micha editiert.
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068
29.01.2014, 23:22 Uhr
Rolanet

Avatar von Rolanet


Zitat:
Micha schrieb
Muss allerdings zugeben ich hab das Handbuch der S3004 nicht parat,

Hätte ich hier. Und auch eine Anleitung für die IF3000/IF6000 mit verschiedenen Codetabellen, ESC Sequenzen etc.
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Dieser Beitrag wurde am 29.01.2014 um 23:24 Uhr von Rolanet editiert.
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069
30.01.2014, 09:50 Uhr
DL




Zitat:
Micha schrieb
Also ein A3 Blatt lässt sich definitiv im Hochformat in die Erika einspannen.

darum geht es doch gar nicht, man kann bei A3 nicht die volle Breite beschreiben, also ist die Maschine nicht wirklich A3 tauglich und auch nie dafür vorgesehen gewesen oder siehst du irgendwo einmal A3 in einer Anleitung erwähnt? Das man A4 auch quer im nutzbaren Bereich bearbeiten kann sehe ich allerdings als nützlichen Vorteil.

Aber was soll es, mir ging es letztendlich auch nur um den sinnfreien letzten Absatz in 063 .
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070
30.01.2014, 18:53 Uhr
Micha

Avatar von Micha


Zitat:
DL schrieb
Aber was soll es, mir ging es letztendlich auch nur um den sinnfreien letzten Absatz in 063 .

Auf das Niveau hier rumzusticheln mag ich jetzt nicht heruntersteigen. Ich bleibe bei den Fakten, siehe Anlage. Wenn das nicht A3-Fähigkeit ist was dann.

Edit: das Handbuch hab ich inzwischen auch mal durchgesehen, irgendjemand hier hatte mir den Link mal gegeben:
http://erika-electronic.de/13,0,vergleichsuebersicht,index,0.html
Wirkt alles sehr modern, in gewisser Weise aber auch schlampig und oberflächlich - das Benutzerhandbuch beschreibt wirklich nur die nötigsten Dinge, in dem Abschnitt "Ränder und Tabulatoren" ist das Setzen der Ränder irgendwie (aus Versehen?) untern Tisch gefallen. Aber wenn man ein wenig mit der Tastatur experimentiert kommt man rel. schnell drauf wie das gemeint ist.



--
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Dieser Beitrag wurde am 30.01.2014 um 19:11 Uhr von Micha editiert.
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071
31.01.2014, 18:53 Uhr
Micha

Avatar von Micha


Zitat:
Rolanet schrieb

Zitat:
Micha schrieb
Muss allerdings zugeben ich hab das Handbuch der S3004 nicht parat,

Hätte ich hier. Und auch eine Anleitung für die IF3000/IF6000 mit verschiedenen Codetabellen, ESC Sequenzen etc.

Vielen Dank für das Angebot! Hab inzwischen das Handbuch für die IF3000/IF6000 Module im Doku-Sammelsurium des Forumskollegen mit dem extrem seltenen Namen gefunden.

Ich werd mir jenes Dokument dann mal zu Gemüte führen. Erste Eindrücke:
* da lassen sich eventuell paar gute Ideen abstauben, z.B.:
- die Konfiguration per Tastatur+Druckwerk der Schreibmaschine (Dialog auf Papier)
- der Hex+ASCII-Dump-Modus
* die Menge der implementierten Esc Sequenzen ist eigentlich armseelig
* Zeichensatz-Implementierung böte mehr Möglichkeiten, der Controller könnte verschiedene Zeichen der Codepage 850 aus mehreren Zeichen der Erika zusammenfriemeln, was offenbar damals nicht implementiert wurde

Ich denk wenn die das Thema (Entwicklung der Firmware) damals einem talentieren + fleissigen Informatikstudenten als Diplomarbeit gegeben hätten wär da mehr rauszuholen gewesen an Möglichkeiten.
--
Der Sozialismus siecht!

Dieser Beitrag wurde am 31.01.2014 um 19:23 Uhr von Micha editiert.
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072
31.01.2014, 20:38 Uhr
ralle



Na dann lass mal klappern dein Schreibgewehr Also das IF ist soweit erst mal fertig?

Was die ESC angeht, eher an die Epson orientieren...
--
Gruß Ralle

Wenn Sie dazu neigen, Bedienungsanleitungen zusammen mit dem Verpackungsmaterial wegzuwerfen, sehen Sie bitte von einem derart drastischen Schritt ab!...
... Nachdem Sie das Gerät eine Weile ausprobiert haben, machen Sie es sich am besten mit dieser Anleitung und ihrem Lieblingsgetränk ein oder zwei Stunden lang in Ihrem Sessel bequem. Dieser Zeitaufwand wird Sie dann später belohnen...

aus KENWOOD-Bedienungsanleitung TM-D700

Dieser Beitrag wurde am 31.01.2014 um 20:39 Uhr von ralle editiert.
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073
01.02.2014, 11:42 Uhr
oldbits



Hallöchen,


Zitat:
DL schrieb

man kann bei A3 nicht die volle Breite beschreiben

Es ist ja auch “nur“ eine Kleinschreibmaschine, denn könnte man A4 quer bis zum Rand beschreiben dürfte sie sich bereits Büroschreibmaschine nennen und würde es gar mit A3 quer funktionieren, dann wäre es eine Breitwagenmaschine, welche voll A3 fähig ist
--
lg
oldbits

Dieser Beitrag wurde am 01.02.2014 um 11:43 Uhr von oldbits editiert.
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074
16.02.2014, 11:36 Uhr
ralle



Wie ist der Stand der dinge?
--
Gruß Ralle

Wenn Sie dazu neigen, Bedienungsanleitungen zusammen mit dem Verpackungsmaterial wegzuwerfen, sehen Sie bitte von einem derart drastischen Schritt ab!...
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075
16.02.2014, 11:59 Uhr
Micha

Avatar von Micha

fast komplett:
Das Ding kann inzwischen den kompletten 7-Bit ASCII Zeichensatz, sowie die Umlaute als Teilmenge von Codepage 850. Ausserdem Umschaltung bezüglich verschiedener Modi bzgl. Baudrate, Handshake, CR-Übersetzung.
Bzgl. Esc Sequenzen ist alles implementiert was Sinn macht. Allerdings ohne auf Epson oder sonst noch was als Kompatibilität zu achten.

Ansonsten entweder ASCII oder direktes Durchreichen des Typenrad-Zeichensatzes. Ich wage mal zu behaupten dass mein Interface inzwischen besser ist als das IF6000 - was meiner Meinung nach was Firmware angeht damals ziemlich lieblos "zusammengefrumst" worden ist - gab damals wahrscheinlich interessantere Drucker.
Das Thema mit dem ich mich noch nicht beschäftigt hab ist die Zeilenzählerei bis zum nächsten Seitenstop. Aber das ist eine reine Software-Sache: kann später mal nachgereicht werden.
Ausserdem klemmt es (wie üblich) etwas mit der Doku - eine Anleitung schreiben ist meistens der lästige Part: macht Mühe, kostet Zeit und bringt einen nicht wirklich voran.

Ich werd das Ding auf jeden Fall mit nach Garitz bringen - und bin gern bereit es dort auch zu demonstriern.
--
Der Sozialismus siecht!

Dieser Beitrag wurde am 16.02.2014 um 12:05 Uhr von Micha editiert.
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076
16.02.2014, 12:19 Uhr
ralle



Schießen wir dann um die Wette
--
Gruß Ralle

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077
16.02.2014, 12:25 Uhr
Micha

Avatar von Micha

wie meinst du das?
Meinst du das IF3000 auf ebay - da lass ich die Finger davon falls du das ersteigern möchtest.
Oder meinst du was jeder bis Garitz vorzuzeigen hat? So wie ich es verstehe bastelst du auch an einer Lösung?
--
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078
21.02.2014, 05:54 Uhr
ralle



Eigendlich nicht, ich habe ein 3000er, allerdings noch ohne EPROM. Die kann auch Comodore. Du bist ja relativ weit mit der Sache und deine Firmware ist um einiges Besser als von Robotron selber.
--
Gruß Ralle

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079
01.03.2014, 16:39 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Mit dem Stand von heute erklär ich mein Projekt erst mal für beendet. Mein serielles Interface für die Erika S3004 kann inzwischen folgende Dinge (und noch einiges mehr):

* Einstellung der Baudrate zwischen 1200 und 115200
* Auswahl des Handshake-Modus: ohne, Software, Hardware
* Verarbeitung von ASCII oder direktes Durchreichen der nativen Zeichen- und Steuercodes der Schreibmaschine
* ESC-Sequenzen für unterstrichen, fett (kombinierbar), sowie hoch- und tiefgestellt,
* konfigurierbare Übersetzung von CR in beiden Richtungen (senden, empfangen) als CR oder als CR LF

Falls es jemanden interessiert kann ich das Interface gern in Garitz in einem Workshop im Detail vorstellen.
--
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080
02.03.2014, 07:06 Uhr
ralle



Da melde ich mich mal an...
--
Gruß Ralle

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081
02.03.2014, 07:54 Uhr
mkBurkersdorf



Daran bin ich auch interessiert.
--
Gruß
Manfred
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082
02.03.2014, 08:03 Uhr
mkBurkersdorf



Hallo Ralle,

Hast Du die S3004 schon am KC85 angeschlossen?
Wenn ja, wie hast Du das gemacht? Ich habe es über das Modul 003 versucht, habe dann aber festgestellt, das die S3004 damit als Tastatur genutzt wird.
Ich habe als Schnittstelle zur S3004 die Schaltung aus JU+TE 5/89 genommen.
--
Gruß
Manfred
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083
02.03.2014, 09:27 Uhr
Lötspitze



Hallo Manfred,

das M003 läßt sich in ein M053 umbauen. Dort kann die S3004 direkt angeschlossen werden und Treibersoftware ist auch vorhanden (S3004_14.KCC).

VG Matthias

Edit: hab´ Dir was geschickt.
--
___________________
...geboren, um zu löten.

Wer rennen soll, muß auch mal stolpern dürfen.

Dieser Beitrag wurde am 02.03.2014 um 09:34 Uhr von Lötspitze editiert.
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084
02.03.2014, 10:02 Uhr
mkBurkersdorf



Hallo Matthias,

Danke für die Unterlagen.
Den Umbau des Modul M003 habe ich schon gemacht.
Die S3004 ist über Optokoppler angeschlossen.
Wie kann ich testen, ob das Drucken geht?
Programm habe ich geladen. Muß ich das Modul noch mit Switch einbinden?
Am LLC2 und AC1 2010 läft die S3004.
--
Gruß
Manfred
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085
02.03.2014, 10:10 Uhr
Lötspitze



Hallo Manfred,

wenn das Programm geladen ist und im Menü mit auftaucht, mußt Du es 1x ausführen, d.h. nur S3004X eingeben und ENTER drücken (zumindest mache ich das so). Dann funktioniert es.

VG Matthias
--
___________________
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086
02.03.2014, 10:55 Uhr
mkBurkersdorf



Hallo Matthias,

S3004X kann ich starten.
Wenn ich dann etwas schreibe wird es nicht zur S3004 umgeleitet. Oder geht das Drucken nur mit Basic?
--
Gruß
Manfred
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087
02.03.2014, 12:06 Uhr
Lötspitze



Hallo Manfred,

ich habe bisher nur unter BASIC gedruckt. Deshalb kann ich das nicht genau sagen.

Matthias
--
___________________
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088
02.03.2014, 12:14 Uhr
Micha

Avatar von Micha

ihr habt grad meinen Thread gekapert. Macht aber nix. Ich verspreche hiermit hoch und heilig dass ich eine Erika mit dem Interface mit nach Garitz schleppen werde und die dann auch zum Ausprobieren zugänglich mache bzw. auch gern bereit bin das System vorzustellen.
--
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089
02.03.2014, 13:46 Uhr
mkBurkersdorf



Hallo Micha und Matthias,

Solange kann ich warten.
Ich bringe meine auch mit.
--
Gruß
Manfred
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090
07.03.2014, 07:44 Uhr
ralle



Über die 6000er, für die 3000er suche ich noch den Eprominhalt...
--
Gruß Ralle

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091
08.03.2014, 11:06 Uhr
Micha

Avatar von Micha


Zitat:
ralle schrieb
Über die 6000er, für die 3000er suche ich noch den Eprominhalt...

ich wünsch mir manchmal ich könnte deinen Stenografie-artigen Schreibstil verstehen. An dem ersten Halbsatz rätsel ich seit gestern abend.
--
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092
09.03.2014, 13:16 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Hab mich heute mal dazu aufgerafft, eine Doku zu schreiben. Das ist ja bei Projekten normalerweise der undankbare Teil. In Yoda Sprache: Spass das nie macht, Mühe es macht - aber wenn man einige Zeit später selber noch mal die Gedanken von damals nachvollziehen möchte ist es manchmal sehr hilfreich. Hier ist der Link:

https://drive.google.com/folderview?id=0B3UbDrsUF0GVUDZPa2NiclZVYzQ&usp=sharing

In dem Verzeichnis Docu liegt das Anwender-Handbuch. Hab versucht alle Informationen zusammenzustellen die zur Verwendung des Interface benötigt werden.
--
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Dieser Beitrag wurde am 09.03.2014 um 13:55 Uhr von Micha editiert.
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093
13.03.2014, 21:46 Uhr
ralle



Also die IF3000 und die IF6000 sind bekanntlich die offiziellen Schnittstellen zum Computer und ich wurde nur gefragt, über welche der KC bei mir drann hängt.
--
Gruß Ralle

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094
22.05.2019, 21:46 Uhr
PleinAir



Ich weiß, dass der Thread schon betagt ist.
Da ich aber vor allem dem TE auch im Forum sichtbar Dankeschön sagen möchte und ich nichts wesentlich Neues schreiben kann, hänge ich meine Zeilen hier an:

Mir ist beim Aufräumen eine Schreibmaschine SIGMA SM 8200i (baugleich mit Erika S3004) in die Hände gefallen. Es reizt mich immer, so etwas nicht nur zu entstauben, sondern auch in Betrieb zu nehmen.
Dann bin ich auf diesen Thread gestossen und habe sofort beschlossen, dass ich ein Interface bauen muss, wenn die Maschine dafür schon vorbereitet ist.
Mit der Dokumentation von Micha (wunderbar!) war das kein großes Problem.
Da ich dann aber doch einen Verdrahtungsfehler eingebaut habe, habe ich noch Nachfragen an Micha gerichtet.
Er hat die prompt beantwortet (zu einem mehrere Jahre zurückliegenden Projekt!).
So konnte ich den Fehler finden und beseitigen.
Die Erika alias SIGMA druckt jetzt gelentlich mal einen Text, den ich via Terminalprogramm von einem Windows-Rechner übertrage.
Das Druckbild ist eben immer noch etwas Besonderes.

Hier Fotos zu meinem improvisierten Interface:







Nochmal vielen Dank an Micha und Grüße rundum

Knut

Dieser Beitrag wurde am 22.05.2019 um 22:01 Uhr von PleinAir editiert.
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095
22.05.2019, 21:59 Uhr
Rolli



Wie hast du die Bilder so klein bekommen? Das Original darf doch 768kB groß sein.
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096
22.05.2019, 22:06 Uhr
PleinAir



Sorry, Rolli, das war keine Absicht.

Ich bin nicht vertraut mit der Forums-Software, habe das gerade geändert (die komplette url übernommen).
Jetzt lassen die Bilder sich durch Anklicken auf die hochgeladene Größe bringen.
Jedenfalls auf meinem Rechner.

Knut
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097
22.05.2019, 22:21 Uhr
robbi
Default Group and Edit
Avatar von robbi

Nicht zum Thema:
Die Forensoftware gibt beim Hochladen zwei Möglichkeiten vor, wie man ein Bild hier einbinden kann:
Als überdimensionales Bild über 4 Bildschirme oder mit Vorschaubildchen und dann erst über vier Bildschirme.
Der verantwortungsbewußte Nutzer des Forums wählt in der Regel die Variante zwei und beschneidet auch das große Bild auf maximal 1000 Pixel.

So sieht es im vorgeschlagenen HTML-Code auf RT aus:
[a href="großesbild.jpg"][img src="kleinesbild.jpg"][/a]
--
Schreib wie du quatschst, dann schreibst du schlecht.
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098
23.05.2019, 12:12 Uhr
ralle



Wobei die erste Zeile kleinere VorschAubilder macht.
--
Gruß Ralle

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099
25.05.2019, 23:03 Uhr
serveralpha

Avatar von serveralpha

Ich habe 1989 einen Druckertreiber für den Z1013 geschrieben, um die Erika S3004 über 2 Leitungen der PIO direkt ansteuern zu können.
Dunkel kann ich mich noch dran erinnern, dass es gar nicht so kompliziert war, die ASCII-Zeichen in ESC-Codes zu wandeln und seriell über ein PIO-Bit "rauszuschieben".
Das ganze funktionierte mit Mikroword (Textprogramm), Basic oder auch mit dem Reas (Reassembler).
Nach der Wende gabs dann die IF6000 für kleines Geld und die Erika konnte auch vom PC aus drucken.
--
"Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage." (Hamlet, Vorreiter der Digitaltechnik)
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