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Autor Thread - Seiten: [ 1 ] -2- [ 3 ]
100
21.02.2010, 16:43 Uhr
karsten

Avatar von karsten

Naja, rot und grün vergleicht sich schlecht.
Bilder von der VQB15 (ohne Strom) habe ich heute hier unter Technische..
verlinkt. Aber kein Problem

www.karsten-jobst.de/images/VQB_15_b.JPG
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1. Grundgesetz der Messtechnik?
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101
21.02.2010, 17:03 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Hallo Karsten,

da hatte ich mir was ganz anderes drunter vorgestellt. Sieht ja schon recht abenteuerlich aus....

Ansonsten: Ich habe meine Feldstäkeanzeige doch umgezeichnet, war eigentlich kein Problem.

Guido
--
Der Mensch hat drei Wege, klug zu handeln.
Erstens durch Nachdenken: Das ist der edelste.
Zweitens durch Nachahmen: Das ist der leichteste.
Drittens durch Erfahrung: Das ist der bitterste.

Konfuzius
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102
21.02.2010, 17:46 Uhr
karsten

Avatar von karsten

Das besondere an der VQB15 sind drei Dinge.
1. Die Leuchtdioden müssen alle aus einer Charge stammen, damit sie gleich hell sind.
2. Das Plastgehäuse, was sie in der genauen Segment-Lage hält.
3. Die müssen nach meiner Meinung mit Konstantstromquelle angesteuert werden. Weil die horizontalen Segmente aus drei LEDs und die vertikalen Segmente aus 4 LEDs bestehen geht da nix über die Spannung und mit Widerständen.

Das Anzeigen-Gehäuse muss nicht sein, wenn man sich für sein Bau-Objekt eine entsprechende Frontplatte macht.

Karsten
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103
21.02.2010, 19:09 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Naja, mann könnte in die Segmentleitungen der horizontalen Dioden einschleifen.

Meine Feldstärkeanzeige geht nun wie sie soll, musste aber meie Fädeldrahtreparatur 2 Mal machen, da wieder Fehler eingebaut

Hier wieder ein Foto


Mit einer vorgestellten roten Filterscheibe sieht das schon sehr gut aus. Die Helligkeit der Feldstärke kann ich in weiten Grenzen einstellen, ist derzeit etwas grell.


Da die Stifte für die Feldstärke auf der Lötseite liegen, musste dieser Kunstgriff her. Das grüne Teil wurde danach wiedere runter geschoben.


Guido
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Konfuzius
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104
22.02.2010, 21:05 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Weiter gehts...

Heute wollte ich eigentlich den Empfänger in Angriff nehmen, doch ich bin gerade erst rein. Naja, vor 1,5 Stunden

Also habe ich mich an die Kühlbleche gemacht, das war bis zum Funktionstest gut zu schaffen.


Die Bleche im Rohzusstand. Zur Befestigung habe ich mir diese einfache "Konstruktion" ausgedacht. Einfach ein paar Bohrungen, etwas Kupferdraht (Installation) vorgebogen und dann im Schraubstock leicht verpresst. Hält bestens, darf nur nicht nass werden.... (Deff wird uns das erklären, gelle )



So sitzt das fest, sieht auch ordentlich aus.


Totale von oben, langsam wirds.....


Das ist ein EI 54/18er Trafo wie in der Originalbauanleitung vorgeschlagen. Den könnte ich umwickeln, habe jetzt aber keine Lust dazu und da ich das unten in der Garage mache, ist das auch zu kalt. Ich habe aber beim iBäh wohl was Passendes gefunden, mal sehen.

Noch was: Wie warm darf eigentlich so ein U8820 werden? Die ganze Schaltung zieht ca. 370mA und der µC davon alleine gut 200mA. Dabei wird er schon so warm, dass man beim Fühltest mit einem Fingerrücken die Zähne zusammenbeissen muss. Ich hole nachher mal mein Lasertemperaturmessprömpel hoch.

Guido
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Dieser Beitrag wurde am 23.02.2010 um 08:48 Uhr von Guido editiert.
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105
26.02.2010, 19:30 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Freitag ist, WE wird eingeläutet

Nachdem ich seit vorgestern doppelter Opa bin, wird wohl morgen "Babykucken" angesagt sein. Also habe ich mich gestern und heute an den Empfänger gemacht.

Hier wieder Fotos, Kommentare erwünscht


"Etwas größer" als die modernen Platinenkleckse, doch hoffentlich besser....
Das Spulenproblem habe ich zunächst mit Festinduktivitäten angegangen, war nicht einfach diese zu bekommen. Allerdings irritiert die Schwingkreisbestückung schon etwas. Statt 100mH gleich das Doppelte und statt 4,7nF insgesamt 20nF. Ich hatte die Schwingkreise vorher ausgemessen, das ergab fast die gleichen Werte wie dann in der Schaltung. Die Selektionskurve ist extrem scharf, Bandbreite etwa 0,5kHz.


Mein Messaufbau, sah auch schon mal schöner aus....


77,5kHz am Generator (ja, knapp daneben, doch die Feineinstellung hat den Geist aufgegeben)


Das Ergebnis am Oszi. Eingespeist habe ich direkt am Pin2 des A244 über einige pF, Pin1 dabei über einige nF geerdet.

Morgen werde ich mal nach geeignetem Ferritstäben suchen. Habe ich sicher, nur wo.....

Was ist nun mit der Temperatur vom U8820, hat da jemand Erfahrungen?
(hatte ich ja oben schon gefragt)

Guido
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Dieser Beitrag wurde am 26.02.2010 um 19:33 Uhr von Guido editiert.
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106
26.02.2010, 20:03 Uhr
schnulli



Der "Ofeneffekt" ist bei allen Z8-Derivaten von MME ein Problem. Die Stromaufnahme ist Frequenz-, Last- und leider (wie ich nach einigen Messungen feststellen mußte) auch exemplarabhängig. I.d.R. aber unkritisch. Wenn Du auf Nummer sicher gehen willst, kleb' eine zurechtgesägte Kühlrippe aus einem Uralt-PC drauf.
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107
27.02.2010, 10:01 Uhr
ambrosius



Ferritstäbe gibt es noch im Funkamateur-Shop, falls jemand welche benötigt.

mfg
Holger
--
Viele Grüße
Holger

Dieser Beitrag wurde am 27.02.2010 um 10:02 Uhr von ambrosius editiert.
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108
27.02.2010, 13:28 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

So, mein Weib muss arbeiten, nix mit "Schnullerkucken".

Das Netzteil war heute dran.
Einen Originaltrafo habe ich zwar, doch den müsste ich umwickeln (schrieb ich ja schon). Also entschied ich mich für einen Printtrafo 8VA mit 2x 7,5V. Beide Wichlungen in Reihe reichen locker für die 12V, die 7,5 auch für die 5V.
So zumindest mein Plan.....


Totale von oben. Den Trafo habe ich aufgeklebt (Pattex) und zusätzlich mit einem kräftigen Kabelbinder gesichert. Sieht nicht soooo schön aus, hält aber. Der ursprüngliche Autor hat für seinen Trafo überhaupt keine Befestigung auf der Platine vorgesehen, war sicher an der Rückwand.

Die Netzdrossel hatte ich noch, sogar eine mehr und auch andere Fabrikate. Die nimmt schon arg viel Platz weg, ob sie nötig ist, wird sich zeigen.


Nochmal von schräg vorne.


Hier noch weitere Netzdrosseln. Ganz links eine DDR, passend für das Layout, daneben andere Typen, passen so erstmal nicht. Darunter die kleinen finden sich massenhaft in vielen kleinen Schaltnetzteilen, die würden sicher auch reichen.

Wegen dem Trafo und den Netzdrosseln werde ich nochmal eine Hauptplatine mit Lochrasterfeld im Bereich des Netzteiles zeichnen, da kann dann verwurstet werden was so in den Kisten liegt.

Der Nertztrafo ist zwar gut und preiswert (3,50€), doch mit den 7,5V AC wird der 5V-Spannungsregler heftig warm. Rohspannung liegen an ihm gut 13,5V (bei 230V Netzspannung), die wollen erstmal verheizt werden. Besser ist also ein 2x 6V-Trafo (2x 450mA), das reicht auch aus. Die 12V-Seite ist eigentlich wurst, da liegen nur die Relais, die Feldstärkeanzeige und der Empfänger dran, über 50mA kommt der Strom dort nicht.

Guido
PS: Meine Ferrite habe ich gefunden, da wird heute noch gewickelt. Eigentlich sollte das HF-Litze sein, habe ich aber nicht. 0,3er CuL sollte erstmal reichen.
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Dieser Beitrag wurde am 27.02.2010 um 13:30 Uhr von Guido editiert.
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109
27.02.2010, 18:59 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Jetzt wurde gewickelt!



Mein Wickelmonster in Aktion.... Ohne Lupe wird dat schon immer ulkiger (Naja, Doppelopa, war ja klar.....)





Antennenwickel im Rohzustand.
Statt HF-Litze nun 0,25er CuL. Zum Test sollte das allemal reichen. Enrico hat noch einen Vorrat HF-Litze, mal sehen ob die überhaupt was bringt. 77,5kHz sind ja fast noch NF, ein Skineffekt kann da ja kaum zum tragen kommen.

Guido
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Konfuzius

Dieser Beitrag wurde am 27.02.2010 um 22:12 Uhr von Guido editiert.
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110
28.02.2010, 10:51 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Alles Mist, zurück auf Los!

Naja, so schlimm isset ooch nich.....

Also, ich hatte mich ja mokiert, dass ich statt knapp 100mH gleich die doppelte induktivität in die Schwingkreise einbauen musste um was zu reissen. Tja, wer misst misst Mist und wer rechnet verrechnet sich (mitunter).
Man sollte bei aller Improvisiererei bedenken, dass nach nH (Nanohenry, wie AL-Werte gewöhnlich angegeben sind) nicht gleich mH sondern zunächst mal µH kommen. So kommt was kommen muss, man hat 3 Nullen zuwenig in der Formelerei. Ergebnis, die Spulen müssen halt rund 800mH haben und nicht wie ich errechnete rund 80mH. Ich dachte ja mit den 100mH gut hinzukommen, hätte also den C noch etwas verringern müssen. Denkste!

Das geht zwar halbwegs, Impule kommen auch raus, aber Schwingkreisgüte ist was anderes. Von der GE-Röhre bekomme ich passende Schalenkerne und bei der Suche nach geeigneten Spulenkörpern und HF-Draht bin ich über die Seite vom "Menting" gestolpert. Der hat sogar Schalenkerne mit bis zu 4600er AL-Wert, bräuchte man viel weniger Windungen....

Hier die Adresse http://www.spulen.com es werden auch Kleinstmengen an Bastler geliefert, es gibbet da auch diverse Netzfilter fürn Appel und nen Ei!
Interessante Bude und via PayPal auch relativ sicher.

Guido
(der jetzt erstmal Pause macht bis die Kerne da sind)

Update:

Hier die beiden Formeln dazu:

Die Induktivität der Spule ergibt sich bei bekanntem AL-Wert und Windungszahl zu
L = AL x n2 (n Quadrat)
also in unserem Fall (in µH) L= 1,1 x 722500 = 794750µH oder eben rund 795mH

Bei bekannter Induktivität (hier also 794750µH) ergibt sich die Windungszahl zu:
N1 = √(L/AL)
Also wieder in µH 794750 : 1,1 = 722500, Wurzel gezogen macht: n = 850 Passt!

Und für die Kerne vom Menting mit 4600er AL ergeben sich:
N1 = √(L/AL)
(in µH) 794750 : 4,6 = 172771,74, Wurzel gezogen macht: n = 415

Interessant, vierfacher AL-Wert, aber "nur" rund die Hälfte der Windungszahl. Da kann man jetzt sogar 0,1CuL nehmen, der wickelt sich gefahrloser, der Wickelraum sollte trotzdem reichen. Vielleicht auch noch dickerer Draht....

Bei unbekanntem AL-Wert wickelt man 100 Windungen (n) auf den Kern, misst die Induktivität (L) und errechnet nach dieser Formel:
AL = L:n2 (L durch n Quadrat)

Bei den Kernen vom Mentig habe ich gut 47mH (47000µH) bei 100 Windungen gemessen. Macht also 47000:10000 = 4,7µH oder in nH 4700nH bzw AL=4700
Angegeben waren die mit 4600, etwas Streuung ist bei Ferriten immer.

Guido
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Konfuzius

Dieser Beitrag wurde am 04.03.2010 um 21:34 Uhr von Guido editiert.
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111
03.03.2010, 22:08 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Die Schalenkerne sind da!

Pünktlich und wie abgesprochen habe ich gerade zwei kleine Päckchen vom Nachbarn bekommen (bin eben erst rein)



Eins vom Bernd (herzlichen Dank) und eins vom Menting.


Hier der Inhalt:
Rechts die Stange sind die von der GE-Röhre, daneben einer ausgepackt und probeweise ein Spulenkörper vom Mentig eingelegt. Passt perfekt!

Links die ganzen Tüten vom Menting (viele Spulenkörper, 2300er Kerne) und die Rolle HF-Litze (10g rund 300m)
Mitte-unten die beiden testweise georderten 4600er Kerne, die haben aber keine Bohrung.

Zum WE werde ich das Wickelmonster wieder anschmeißen, mal sehen, wie das geht.

Guido
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Konfuzius

Dieser Beitrag wurde am 03.03.2010 um 22:17 Uhr von Guido editiert.
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112
03.03.2010, 22:55 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Noch ein Päckchen, noch ein Foto...


Mir sind doch eben tatsächlich noch ein paar VQB18E zugelaufen

Guido
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113
04.03.2010, 07:28 Uhr
karsten

Avatar von karsten

zugelaufen?
ebay oder Frank ?
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114
04.03.2010, 08:08 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Nö, der Frank hat nur noch wenige und die möchte er selbst behalten. Hatte bei ihm natürlich auch angefragt.

Diese Dingers sind wie immer beim iBäh aufgetaucht. Zunächst nur 2 Stück, Mail geschrieben, hat noch 2, ok, per Sofortkaufen alle 4 gesichert

Guido
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Dieser Beitrag wurde am 04.03.2010 um 11:25 Uhr von Guido editiert.
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115
04.03.2010, 12:31 Uhr
karsten

Avatar von karsten

Ah, dann hatten wir beide diese Auktion im Auge und du hast den Anbeiter zum Sofortkauf überredet. Die Auktion war nämlich plötzlich beendet aber ansich noch nicht abgelaufen. Hatte mich gewundert. Wenn du die Anzeigen nun hast ist das aber alles OK so. :-)
Gruß
Karsten
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116
04.03.2010, 13:27 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Jou, von ihm hatte ich auch die VQB17, auch mit "angestiftetem" Sofortkaufen.

Wie schon gezeigt, die "internationalen Vergleichstypen" gehen auch, sind halt nur nicht DDR-like Davon könnte ich ja welche abgeben.
Übertreiben muss man es damit aber auch nicht, einige Teile (Elkos, Kerkos, Rs, Stiftleisten usw.) habe ich eh nur so genommen wie es passte, da sind auch NSW-Teile dabei.

Guido
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117
04.03.2010, 21:35 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Ich habe die Formeln unter #110 ergänzt

Guido
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118
05.03.2010, 19:43 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Heute wurde wieder gewickelt.

Das war ganz schön fummelig, 2x ist der Draht gerissen (1. bei 439, dann bei 799), also wieder zurück auf Los. Letztlich gings dann aber doch, musste mir extra ein Pflaster auf den Führungsfinger kleben, nur die Haut hatte zuviel Reibung. Die Rollenmechanik war garnicht zu verwenden, viel zu viel Reibung. Ich habe immerhin nur 0,07er CuL verwendet, nix für Grobmotoriker

Hier mal wieder Fotos


Hier mal in der Totalen, so sieht man die Größenverhältnisse besser.


Hier im Detail. So habe ich vorsichtig etwas Kerzenwachs mit feiner Lötkolbelspitze verteilt und einsickern lassen, das stabilisiert den Wickel etwas.

Nachher werden an die Spinnweben etwas dickere Drähte gelötet, mal sehen wie das geht... . Danach jedes Ende noch 2-3x aufgewickelt, mit Faden gesichert und nach Außen geführt. Das sollte reichen.

Guido
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Konfuzius

Dieser Beitrag wurde am 05.03.2010 um 19:45 Uhr von Guido editiert.
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119
05.03.2010, 19:57 Uhr
Deff

Avatar von Deff

Wenn ich das hier so am laufenden Meter interessiert zur Kenntnis nehme, weiß ich mittlerweile wie das Pendant zu "Jugend forscht" heißt - Guido!
--
Die Politik ist ein Versuch der Politiker, zusammen mit dem Volk mit den Problemen fertig zu werden, die das Volk ohne die Politiker niemals gehabt hätte. (Dieter Hildebrandt)
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120
05.03.2010, 21:24 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

@Deff,
danke für die Blumen (wegen der Jugend, das ist lange her )


Gelötet. Das ich sowas mit meinen Tatterfingers noch kann.....


Fertig


Der fertige Schalenkern. Mein RLC-Messgeraffel sagt aber rund 500mH bei den 1100er Kernen. Wer weiß......

Guido
(Der sich jetzt einen Weinbrand einkippt )
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121
05.03.2010, 21:50 Uhr
Germaniumröhre



Hallo Guido,

da ist vielleicht etwas Wachs oder irgendwelcher Schmutz auf den geschliffenen Flächen gekommen , sodaß ein winziger Luftspalt entstanden ist. Je höher der AL-Wert , desto größer die Abweichung.
Ich weiß jetzt nicht genau , aber manche Kerne haben an einer Seite einen dünnen Strich auf beiden Kernhälften - dieser muß übereinander stehen, nur dann stimmt der AL.

Viele Grüße
Bernd
--
Kombjuder sorgen für Arbeit, die man ohne Diesem sicherlich nicht hätte.
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122
05.03.2010, 22:04 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Hallo Bernd,
das kann sicher sein.

Gekennzeichnet war da nichts.

Wenn ich das letzte Foto so sehe, da scheint ein Faden zwischen zu hängen....
Guido
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123
05.03.2010, 22:11 Uhr
Germaniumröhre



Hallo Guido,

noch was - ohne Wachs ist möglicherweise die Güte höher.

Viele Grüße
Bernd
--
Kombjuder sorgen für Arbeit, die man ohne Diesem sicherlich nicht hätte.
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124
05.03.2010, 22:44 Uhr
Deff

Avatar von Deff


Zitat:
Germaniumröhre schrieb
Ich weiß jetzt nicht genau , aber manche Kerne haben an einer Seite einen dünnen Strich auf beiden Kernhälften - dieser muß übereinander stehen, nur dann stimmt der AL.

Diese Aussage kann ich zumindest für die Schalenkerne aus DDR-Produktion bestätigen. Die hatten tatsächlich eine Art Bleistiftstrich über beide Schalenkernhälften hinweg, zur Lageorientierung!

Ich glaube dort ist mehr als nur ein Fussel zwischen die beiden Schalenkernhälften geraten...
--
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125
05.03.2010, 22:59 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Ja, war nen Fussel. Aber ein Bleistiftstrich war nirgends. Ich kenne das ja auch, habe auch danach gesucht, nix....
Die Kerne vom Menting sind überhaupt nicht gekennzeichnet. Ich hoffe die Pärchen in den Tüten sind wirklich Pärchen....

Ohne Fussel ist das jetzt bei gut 600mH, aber noch weit von den errechneten 795mH. Am Wachs kanns nicht liegen, das stört auch die Güte in dem Frequenzbereich eher wenig. Bei Lang- und Mittelwellenspulen wurde früher viel mit echtem Binenwachs gearbeitet. Da habe ich noch ein gutes Pfund von, nur wo?

Guido
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126
05.03.2010, 23:09 Uhr
Deff

Avatar von Deff


Zitat:
Guido schrieb
Bei Lang- und Mittelwellenspulen wurde früher viel mit echtem Binenwachs gearbeitet.

Ja, zur langzeitstabilen Abgleichkernfixierung.
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127
05.03.2010, 23:22 Uhr
robbi
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Avatar von robbi

So ungenau und toleranzbehaftet war die Produktion von Schalenkernen nun doch nicht!
Der geringere AL-Wert gegenüber dem luftspaltfreien Schalenkern wurde durch Abschleifen des inneren Ringes erzielt. Da spielte es eher keine Rolle, wierum die Hälften zusammengesetzt wurden. Größeren Einfluß hatte da schon der Zusammenpressdruck, um vorhandene Fussel zu quetschen. Der Strich war eher eine Hilfe, daß man zusammenpassende Kernhälften besser wiederfand. Später führte man aufgedruckte Nummern ein.
--
Schreib wie du quatschst, dann schreibst du schlecht.
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128
06.03.2010, 00:05 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

So, der Fussel ist nun wirklich raus (musste wieder zur Lupe greifen, da klebte noch was) und nun passt das
Rund 830mH sind etwas drüber, aber beim 100-Windungs-Test lagen die auch über AL1100. Errechnet macht das AL=1148,7889. Alles in Butter.

Habe mal einen 4,7n parallel gelegt und die Resonanz gemessen, war bei rund 2,45kHz. Also alles bestens, den Rest machen ausgesuchte Kondensatoren.

Guido
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129
06.03.2010, 09:33 Uhr
Germaniumröhre



Hallo Guido,
in Radios kann man keine Spulen (Schwingkreise) mit maximaler Güte einsetzen, denn je höher die Güte , desto geringer ist die Bandbreite. Du willst ja nicht nur den Baß hören, sondern auch die Höhen. Also muß ein Kompromiß zwischen Güte und Bandbreite eingegannen werden.
Du willst aber eine sehr geringe Bandbreite - wenige Herz, daß möglichst wenig Störfrequenzen (Oberwelle TV-Zeile u.ä.) empfangen werden. Da kannst Du die Güte aufs Maximum treiben. Also die Drahtstärke so dick wie möglich wählen und so luftig wie möglich wickeln. Letzteres machst Du mit Wachs eventuell wieder zu Nichte.


Hallo Robbi,
stimmt. Nicht bei allen Kernen sind die seitlichen Striche vorhanden, aber wo sie drauf sind sollten sie auch übereinander stehen . Die Paarigkeits-Zahlen sind zusätzlich aufgedruckt.
Nur uralte Kerne haben dies nicht.

Viele Grüße
Bernd
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130
06.03.2010, 10:03 Uhr
Deff

Avatar von Deff


Zitat:
Germaniumröhre schrieb
Nicht bei allen Kernen sind die seitlichen Striche vorhanden, aber wo sie drauf sind sollten sie auch übereinander stehen . Die Paarigkeits-Zahlen sind zusätzlich aufgedruckt.
Nur uralte Kerne haben dies nicht.

Genauso ist es!

Zitat:
robbi schrieb:
So ungenau und toleranzbehaftet war die Produktion von Schalenkernen nun doch nicht!

Kann nirgendwo Gegenteiliges geäußert finden...
--
Die Politik ist ein Versuch der Politiker, zusammen mit dem Volk mit den Problemen fertig zu werden, die das Volk ohne die Politiker niemals gehabt hätte. (Dieter Hildebrandt)
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131
06.03.2010, 10:09 Uhr
Guido
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Hallo Bernd,

mal sehen. Wenns schlecht geht, wickel ich halt eine neue, kann ja noch üben. Dickerer Draht geht nur bei den 4600ern vom Menting, das will ich ja mal machen. Bei dem dünnen Draht ist halt das Problem, dass der zerreist wie nasses Papier. Also muss ein dickerer an die Enden und genau um das zu fummeln, muss man die Wicklung irgendwie leicht fixieren. Diese kleinen Fitzelspulen sind eh schon nix für ältere Hände.
Und ja, die Zusammenhänge von Bandbreite und Frequenzgang sind mir geläufig, auch das übrige HF-Geraffel so halbwegs. Bin ja seit über 43 Jahre mit dem Lötkolben befasst Finde allerdings immer wieder mal ein Thema, wo mir der Kopf qualmt.....

Guido
--
Der Mensch hat drei Wege, klug zu handeln.
Erstens durch Nachdenken: Das ist der edelste.
Zweitens durch Nachahmen: Das ist der leichteste.
Drittens durch Erfahrung: Das ist der bitterste.

Konfuzius
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132
06.03.2010, 10:37 Uhr
holm

Avatar von holm

Kaufe Dir mal so einen Milchaufschäumer für Cappuchino.
Den Quirl am vorderen Ende kneifst Du ab und biegst den Draht zu einer Öse wie eine Rouladennadel mit einer Öffnung seitlich (also die Öse nicht ganz zu).

Wenn Du wickelst, dann wickele das Ende des dünnen Drahtes ein paar mal um die Hand, diesen Ring fädelst Du in die Öse und "schäumst" ein Bisschen. Das gibt eine Litze als Ende die garantiert nicht abreißt. Der Tip stammt aus der Praxis von Gerd Reinhöfer, der das wohl wissen muß..

Gruß,

Holm
--
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133
06.03.2010, 12:22 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Hallo Holm,
so ähnlich mach ich das mit einer Pistole für WireWarp (oder wie das heist), ein popliger Akkuschrauber geht auch. Das ganze hat aber einen entscheidenen Nachteil: Du hast zwar eine Litze, doch in dieser Litze leitet nur ein einziger Draht! Die anderen helfen nur als wörtliche Reisleine. Aber vieleicht reicht das ja, werde ich doch mal machen.

Guido
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Konfuzius
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134
06.03.2010, 13:44 Uhr
holm

Avatar von holm

Wenn Du die Litze am Ende verlötest ist das egal. Eine angelötete Litze macht das ja auch nicht anders.
Natürlich tut es auch ein Akkuschrauber und notfalls auch ne Handleier oder der Mixer von Muttern.Vom Staubsauger rate ich aber ab...

Solche Milchausschämer kriegst du Noname für einen Euro, insofern stört das dedizierte werkzeug nicht wirklich...

Gruß,

Holm
--
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135
06.03.2010, 14:49 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Da muss ich aus böser Erfahrung etwas wiedersprechen.
Ich hatte nämlich wie blöde nach dem Fehler gesucht, beide Spulenenden waren akkurat verlötet, aber keine Funktion. Es war tatsächlich die einzige wirklich kontaktführende Ader abgerissen, die anderen drumherum täuschten noch einwandfreien Zustand vor.

Aber egal, besser als die nackte einzelne Ader ist das sicherlich. lch suche also nach so einem Milchprömpel, der ist wahrscheinlich kleiner als so ein WireWarp....

Guido
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Konfuzius
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136
06.03.2010, 19:45 Uhr
holm

Avatar von holm

Ja, laß Dir aber keine Batterien dazu aufschwatzen. Die die ich dazu bekommen habe waren halb leer; damit meine ich ausnahmsweise mal nicht den Ladezustand, sondern den Inhalt...

Gruß,

Holm
--
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137
07.03.2010, 20:10 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

So, nachdem ich vorgestern und gestern den neuen Genarator zusammengeprömpelt habe, konnte es an den erneuten Abgleich mit den verbauten Schalenkernen gehen.
Zunächst waren die 4,7nF-Kondensatoren an den Schwingkreisen zu viel. Das Ganze war bei rund 77,380kHz in Resonanz. Also die raus, kleinere rein und parallel ein paar Drahtstücken nach oben, um mit Parallelkondensatoren zu experimentieren. Irgendwie wollte das aber nciht so wie ich. Ich war längst wieder bei 4,7nF angekommen, stimmte immer noch nicht. Dann kam die Erleuchtung: Ich hampelte ja auf dem unteren Seitenband rum, da musste ich also die Kreiskapazität erhöhen! Gedacht getan und Bingo, mit ein par leinen im pF-Bereich konnte ich auf genau 77,490 abgleichen. Das reicht, die Pegelabweichung ist gerade so aus dem Oszi sichtbar, im wahren Leben unbedeutend.

Hier wieder Fotos....



Totalansicht vom "Messaufbau". In der Stellung waren sehr saubere Impulse am Ausgang. Ich habe extra noch mit meinen Generator Störfrequenzen bei 77,300 und 78,125kHz erzeugt, am Oszi waren Schwebungen zu sehen (am MP2), aber die brachten das Ding nicht außer Tritt.


Hier noch eine Detailansicht. Die angeprömpelten Kondensatoren werden morgen sauber an ihren Platz gelötet, dann kann ein erster Test mit der Uhr erfolgen
(so ich Zeit finde, der Job macht einen fertig, Notbetten für Pausin muss ich auch noch beschaffen)

Guido
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Dieser Beitrag wurde am 07.03.2010 um 20:12 Uhr von Guido editiert.
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138
14.03.2010, 21:01 Uhr
Guido
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Mir wächst ne Feder!

Nachdem der Empfänger eine Woche vor sich hin geblinkt hat, war heute aus heiterem Himmel Ende. Die LED flackert nur noch, das Oszibild sieht so aus, als ob eine starke NF einmoduliert wird.

Ich habe die Fehlersuche jetzt ergebnislos abgebrochen, mal sehen, ob morgen die Erleuchtung kommt.

Irgendwas muss den Geist aufgegeben haben.

So ein Mist, ich wollte doch stolz wie Bolle das Ding zum Klubtreffen vorzeigen....

Guido
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139
14.03.2010, 21:22 Uhr
Ralph



Hey Guido... es ist ne Freude Dich an diesem Projekt wirbel zu sehen und freu mich das es nächste Woche zu sehen sein wird... Hab auch mal sowas für ne Antennenanlage gebaut die dann die Kanäle der Reciever zitabhängig umgeschaltet hat .. Ging viele Jahre gut.. bis Handy's aufkamen!!

Ist das ne Idee checkt mal ob ein Handy oder sowas stört?

Gruß Ralph
--
Es geht alles erst richtig los !
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140
14.03.2010, 21:59 Uhr
Guido
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Nö, da stört nix!
Ich habe alles ausgeschaltet was ging, nix. Das Ding spinnt plötzlich!

Ich werde morgen (wenn sich Zeit findet) Step-by-Step den ganzen Empfänger checken. Irgendwas muss sich verabschiedet haben. Ich hoffe nicht, das der A244.... Davon müsste ich eigentlich noch nen Sack voll haben, finde die derzeit aber nicht. Vielleicht ist auch einer der Abblockkondensatoren tot, dann könnte diese komische Modulation ein Schwingen sein. Ist aber völlig stochastisch, kein Muster erkennbar, sieht wie starkes Rauschen aus.

Guido
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141
16.03.2010, 00:49 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

So, Fehler gesucht, gefunden und beseitigt (hoffentlich)
Wat war los?

Wie schon vermutet, es war ein Abblockkondensator, Zwar nicht tot, sondern halbtot. Das nervt besonders, das Dingends wirkt fast wie ein Modulator.

Jetzt ist das Impulsgeraffel wieder sauber da, aber ob ich es bis zum WE schaffe, den Abtastgenerator zu trimmen, ist fraglich.

Ich habe noch eine andere Antennenspule gewickelt, mit echter HF-Litze, doch das bringt garnichts. Der Schwingkreiskondensator muss genauso groß sein wie bei Lackdraht. Ich hätte vermutet, der müsse größer werden, da die Eigenkapazität durch die Seidenisolierung etwas geringer ist. Die Absolutspannung ist auch fast gleich, also kann man getrost CuL nehmen.

Dann habe ich noch meine Schachtel mit den A244 gesucht, aber nur die Basteltypen gefunden (R244, in den 80ern mal in Wermsdorf gekauft). Aus Jux und Dollerei einfach mal einen davon reingepiekt, Bingo! Der Empfänger bringt noch einen Zacken mehr Signal, wer weis warum die aussortiert wurden. Testweise habe ich noch einige der R244 getestet, alle besser als die Markenware. So kanns auch mal kommen....

Ein Makel hat die ganze Schose dennoch: Der Netztrafo streut brachial in den Empfänger bzw. die Ferritantenne. Den Empfänger soll man ja anschirmen, mach ich auch, muss nur mal ein paar Geträngkbüchsen suchen. Die haben das dünnste Blech, reicht vollkommen aus. Die Ferritantenne kommt sowieso per Buchse mit Abstand über das Gehäuse.

Jetzt gehts in die Federn....

Guido
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Konfuzius

Dieser Beitrag wurde am 16.03.2010 um 00:51 Uhr von Guido editiert.
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142
16.03.2010, 12:05 Uhr
Germaniumröhre



Hallo Guido,

eventuell solltest Du zum Abblocken besser keramische Scheiben-Cs nehmen.
Bei den R244 liegt warscheinlich die Rgelspannung etwas daneben, was sich bei Dir als höhere Amplitude äußert.
Der Unteschied CuL zu HF-Litze fällt sicherlich wegen der niedrigen Frequenz kaum ins Gewicht. Denn selbst die LW-Spulen in Radios sind meist nicht mit HF-Litze sondern mit CuLS ausgeführt. Deine Wickelkapazität fällt wegen der großen Kreiskapazität nicht mehr ins Gewicht und für eine Festfrequenz ist die sowieso Wurscht.
Abschirmen würde ich eher die Uhr damit weder Trafobrumm noch Rechnerimpulse nach außen dringen, nicht den die Antenne. Der Ferritstab sollte sowieso etwas entfernt von magnetischen Materialien montiert werden, sons geht die Güte pfutsch.
Bei guter Empfangslage ist das aber auch fast Wurscht , solange kein Zeilentrafo sendet.

Viele Grüße
Bernd
--
Kombjuder sorgen für Arbeit, die man ohne Diesem sicherlich nicht hätte.
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143
16.03.2010, 19:53 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Hallo Bernd,

ich habe ja inzwischen keramische Abblockkondensatoren drin. Abschirmen wollte ich natürlich nicht die Antenne, macht ja auch etwas wenig Sinn Es wurde der Empfänger abgeschirmt, jetzt ist zumindest dem der Trafo wurscht.
Die Antenne wird natürlich etwas abgesetzt, die Zuleitung darf aber nicht zu lang werden. Eventuell bau ich die auch als aktive Antenne, dann ist die kein Problem mehr.

Ein anderes Problem macht mir aber Kopfschmerzen: Laut Beschreibung soll ja bei korrekt anliegenden Impulsen der EMR eine Prozedur starten, die diesen komischen "Abtastgenerator" ingang setzt. Und genau das passiert nicht. Die Impulse sind sehr sauber, liegen auch über "Ewigkeiten" durchgehend an, doch irgendwelche Impuls an MP2 sind nicht zu sehen. An Port 30 (Pin60) liegen die sauber an, an Port 37 (Pin61) sollen die ja wieder zum Abtastgenerator rausgehen, da tut sich aber absolut nix!

Ich werde mal sehen, irgendwo muss ich noch einen "Törken" gebaut haben

Guido
--
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Konfuzius
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144
16.03.2010, 20:24 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

So schnell geht das manchmal

Juhu, et jeeht!!!


Keine zehn Minuten nach meinem letztem Posting und die Uhr geht


Wat war passiert?
Was immer in solchen Fällen ist, der Fehler saß 40cm vor dem Bildschirm....
Ich habe doch glatt noch 2 Fehler gehabt. Zum Einen hatte ich den 220k-R im Abtastgenerator im Anfall von Wahnsinn durch einen 220-R ersetzt (klassischer Fall von Farbblindheit). Den gewechselt, nix
Dann nochmal Schaltplan und Layout verglichen: Ähm, Moment mal, da ist ja noch eine kleine Leitung zwischen Port 31 und Port 36 (Pin 1 und 2). Im Layout ist da nix.......
Ein Stück Fädeldraht und Schwups, der Abtastgenerator läuft.
Dann wollte ich nach Angleichanleitung diesen Abtastgenerator justieren, komme aber im Moment nicht an die Impulse vom Empfänger. Müsste also erstmal irgendwo einen kleinen Draht anlöten, aber testweise das Poti in Mittelstellung gedrechselt. Bingo! Nach ein paar Sekunden springt mir die Uhrzeit entgegen. "Welch Freude...."


So, jetzt nochmal hoch, den Abtastgenerator korrekt einstellen und dann zum Weinbrand greifen (Hab ick mir ja wohl vadient....)

Guido
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Konfuzius
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145
16.03.2010, 20:55 Uhr
Klaus



Hallo Guido,

herzlichen Glückwunsch zur neuen Uhr.

Ich finde Deine Bastelberichte immer großartig.
... und man kann so einiges dazu lernen.

Weiter so....

Aber nicht zu viel Weinbrand, sonst werden die Ziffern undeutlich :-)

Viele Grüße,
Klaus

Dieser Beitrag wurde am 16.03.2010 um 20:56 Uhr von Klaus editiert.
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146
16.03.2010, 21:41 Uhr
Rolli



Hallo,

Beim Aufräumen habe ich einen DCF77-Empfänger gefunden, der aus den 80er Jahren stammen dürfte; komplett diskret, aber offensichtlich mit guten Empfangseigenschaften, denn selbst im Keller habe ich ein stabiles Signal, wo andere Radios keinen Mux von sich geben.
http://www.imgimg.de/bild_DCF77Empffeb37f57jpg.jpg.html
Vielleicht nutze ich den Empfänger für obige Uhr; UB8820M habe ich noch.

Gruß
Rolf
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147
16.03.2010, 21:57 Uhr
Guido
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Hallo Rolf,

nur zu! Man kann immer lernen dabei Und irgendwie hat ein Eigenbau immer was besonderes.

Hier noch weitere Fotos:


Hier mit vorgesteller Filterscheibe. Das sieht in Echt noch viel besser aus.


Hier mal ein Oszibild mit schlechtem Signal. Im Idealfall ist das ein komplett waagerechtes Impulsbild, unterbrochen nur durch die Austastlücken.


Hier der komplett eingepackte Empfänger. Es musste eine Keksdose als Blechlieferant herhalten.


In diesem Zustand ist das Signal relativ stabil.


Guido
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Konfuzius
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148
16.03.2010, 22:40 Uhr
Guido
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Noch ein BIld....


Hier mein DCF-Monster neben einer "kommerziellen" Uhr. Diese ist der Bausatz aus dem Funkamateur, hauptsächlich wegen dem hochstabilen 10MHz-DCF-Frequenznormal angeschafft (lecker!). Angezeigt wird gerade der Pegel (Feldstärke).
-73dBm sind selbst für dieses Teil schon hart an der Übersteuerungsgrenze. Mein Teil daneben kackt ab (und wie ich gerade an den fotografierten LEDs sehe, hat auch dieses Ding abgekackt)

Das ist um diese Uhrzeit fast immer so, am stabilsten ist das Ding morgends.
Meine Uhr ist oben in der Werkstatt (Dachboden) auch nachts stabil, nur zwischen ca. 21 - 23.00 Uhr ist sie auch da etwas gaga.

Trotzdem ist mein Teil für einen Eigenbau Marke "DDR-Nachbau" vorzeigbar.
Am Empfänger werde ich in den nächsten Wochen noch etwas experimentieren, mal sehen was noch geht.
Ab morgen muss ich für den Job schaffen und ab Freitag für das Klubtreffen (Entwarnung: "Notbetten" sind reichlich vorhanden, hole ich Freitag ab)

Gruß
Guido
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Konfuzius
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149
16.03.2010, 23:02 Uhr
Ralph



@Guido.. Läuft die Uhr nicht weiter, wenn das Signal weg ist ?

Gruß Ralph
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150
16.03.2010, 23:18 Uhr
Guido
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Zitat:
Ralph schrieb
@Guido.. Läuft die Uhr nicht weiter, wenn das Signal weg ist ?

Gruß Ralph

Doch, das macht sie. Nur wenn der Strom weg ist.....

Guido
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151
18.03.2010, 02:15 Uhr
Guido
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Man glaubt es kaum

Heute war plötzlich der "Kondensatorfehler" wieder da. 2x ein Abblockkondensator im Orkus, das kann nicht sein. Zumindest war das Empfängersignal wieder völlig "vermoduliert".
Ich habe einen kleinen Platikstab genommen und vorsichtig alle Bauteile nochmal abgeklopft. An einer Stelle dann: Signal voll da! Das war am 4029, den gewechselt. Nix! Der Fehler blieb. Man brauchte nur mit dem Plastikprömpel leicht am 4029 vorbeistreichen, Signal da oder eben weg.
Wat is'n dat fürn Voodoozeuchs?
Fassung kontrolliert, nix. Leiterbahnen und Lötstellen kontrolliert, alles astrein!
Grummel!
Dann einen Zähler (Multitool2) an den Ausgang des Oszillators gehalten, soll 80kHz, ist irgendwas um 66kHz Plastikstab an IC-Fassung gehalten, 80kHz! Meine Augen wurden kugelrund!
Jetzt nochmal den Schaltplan gegriffen und was sehen die kugelrungen Augens? Einem Pin vom 4029 fehlt die Masse. Der bestimmt den Teilerfaktor mit und war je nach Laune mal H und mal eben L (scheiß CMOS, bei TTL herrscht da noch Ordnung).
So, jetzt hat der auch seine Masse und ich darf die Tage den Abgleich des Empfängers wiederholen. Nach Murphy liegt der jetzt gut daneben.

Na dann gute Nacht!

Guido
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Dieser Beitrag wurde am 18.03.2010 um 02:16 Uhr von Guido editiert.
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152
18.03.2010, 08:55 Uhr
Deff

Avatar von Deff

Geiler Fehler, geile Beschreibung - meine Ohren hatten Besuch!
Definitiv ein merkwürdiger Zusammenhang zwischen Plastikstab und offenem Pin am 4029, vielleicht solltest Du den mal zum Zaubern anderer Dinge nutze!
--
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153
30.03.2010, 22:16 Uhr
Guido
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So, nachdem das Klubtreffen auch wieder Geschichte ist, mach ich mal an der Uhr weiter. Allerdings nicht wirklich (habe beruflichen Stress), doch einige Dinge aus letzter Zeit gibbet zu berichten.

Da der Netztrafo so wie er von mir "provisorisch" angeprömpelt ist, eher nach wilder Bastelei aussieht, habe ich noch eine Hauptplatine gezeichnet.
Mein Provisorium wird aber wohl bis zum Vererben bestehen bleiben, Provisorien halten sich bekanntlich seeeehr lange


So sieht dat Dingens aus. Auf das Lochraster kann man passende Printtrafos löten, dabei ist vorgesehen, die 230V-Schiene an den oberen und linken Feldern zu verlegen. Links vom Trafo passt noch ein kleines Netzfilter hin, so wie weiter oben gezeigt.

In der pdf diese hier sind Bestückungsseite, Platinenlayout und die vorgeschlagene Netztrafobeschaltung dargestellt.

Platinen könnte wieder Uwe machen, aber erst weit nach Ostern (er verreist)

Gruß
Guido

PS: Ich wurde gefragt, ob und wie ich den Abtastgenerator eingestellt habe. Ja, ich habe und zwar so wie in der Anleitung beschrieben. Leider habe ich dabei auf meinem Oszi kein wirklich sichtbares Bild zustande gebracht, also wurde ein längst geplanter Kauf vorgezogen. Es wurde ein USB-Oszi vom großen C (DSO 2090, 208,-Ocken, der wurde im FA für gut befunden) und life zum Klubtreffen der Abtastgenerator eingestellt. Das ging sehr gut, die Uhr lief danach auch "einigermaßen", trotz der gefühlten Tausend strahlenden Monitormonster

PPS: Ich habe endlich mal die Überschrift geändert (danke Rüdiger! )
--
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Konfuzius

Dieser Beitrag wurde am 30.03.2010 um 22:36 Uhr von Guido editiert.
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154
19.06.2010, 15:57 Uhr
Georg

Avatar von Georg

Da ich nun Dank Pollin stolzer Besitzer von 50 UB8840 bin habe ich mich auch mal an dieses Projekt gewagt. Die EMR und die Anzeige arbeiten, verhalten sich aber anders als beschrieben. Nach ca. 3 Sek leuchtet ein A in der Einerstelle der Sekunden nach weiteren 3 Sekunden leuchtet ein A in der Zehnerstelle der Sekunden. So setzt sich das bis zu den Stunden fort und beginnt von neuen.
Der Empfänger ärgert mich auch noch ein wenig. Auf den Ferritstab habe ich 380 Wicklungen mit einer Anzapfung bei 70. Mit ca 340 pF (die 40 pF bestehen aus einen Trimmer) bekomme ich die Antenne bei 77,5 kHz in Resonanz. Nur bei eingeschalteten Dipmeter (77,5 kHz) bekomme ich an XM1 2,5kHz ZF ansonsten kein Signal. Wo könnte der Fehler liegen?
@ Guido
Wie hast Du deine Antennenspule gewickelt?
--
DL5GSM ex DO5GSM DOK:X01 LOC:jo51pm
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155
19.06.2010, 20:34 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Hallo Georg,

wenn die As so langsam kommen, stimmt was mit den Zeiten nicht. Entweder ist ein Bit(Byte) im Eprom umgekippt (beim Brennen irgendwas gaga gegangen...) oder der verwendete Quarz ist Mist.
Oder Du hast irgendwo noch einen Platinenfehler.

Der Empfängerabgleich ist in der Tat nicht ganz so einfach, als ich mir das anfangs vorgestellt hatte (der Artikel suggeriert aber genau das). Ich habe zunächst die beiden Spulen extern auf 2,5kHz grob abgeglichen (Cs parallel geschaltet) und dann eingebaut. Dann direkt am Eingang des A244 (pin 1 oder 2) über etwa 100pF einen Generator angekoppelt (das andere Pin vom A244 muss über ca. 1-10nF an Masse). Den auf 77,5kHz eingestellt und die beiden ZF-Kreise nochmal etwas nachgetrimmt (wieder kleine Cs parallel gelötet). Das Ganze solange, bis mit leichten Verstimmen des Generators die Durchlasskurve des ZF-Verstärkers maximal aud genau 77,5kHz gezogen ist. Gemessen mit Oszi an XM1 oder viel besser an der anderen Seite des 1,8M-Widerstandes (R5). Dadurch geht die Kabelkapazität des Messkabels nicht in den ZF-Kreis ein. Die Bandbreite kann man bestimmt auf weniger als 10Hz trimmen, ich habe nur ca. 30Hz erreicht. Auch noch ganz schön!

Dann habe ich die Ferritantenne auch erstmal extern mit einem Generator vorabgeglichen (meine Dippersammlung geht erst bei ca. 100kHz los) Dabei durfte ich nur ca. 200pF Kreiskapazität verwenden, die Daten vom Ferritstab sind nicht bekannt.
Danach den Empfänger mit Antenne verheiratet und an den Generator eine kleine Spule gesteckt. Einfach ca. 5 Windungen 1mm Kupferdraht um den Daumen gewickelt, beide Enden ca. 100mm lang etwas verdrillt und an einen BNC-Stecker geprömpelt. Das Ding verwende ich seit Jahren für alles (Un)Mögliche. Diese Spule kann jetzt gut 20cm neben der Ferritantenne liegen die ZF an XM1 (wieder besser andere Seite R5) und beim Durchstimmen des Generators sollte bei 77,5kHz Maximum sein. Die LED muss jetzt ausgehen! Den Generator ruhig auch mal richtig weit durchstimmen, bei 82,5 kHz müsste die Spiegelfrequenz erscheinen, sonst aber nix. Erscheint irgendwo anders ein Maximum und ist dieses sogar noch größer, stimmt mit den drei Schwingkreisen was nicht.

Ich habe einen sehr genauen Generator (so ein DDS-Ding von ELV), irgendwas einfaches reicht dazu leider nicht. Zumindest muss die erzeugte Frequenz genau angezeigt werden (oder genauen Zähler parallel schalten), denn wie gesagt, Bandbreite sind ja nur wenige Herz!

Wenn alles gut abgestimmt ist und die Antenne mit der Breitseite Richtung Frankfurt/M zeigt, sollte beim DCF77-Empfang auch die LED ordentlich blinken. Wenn die mehr oder weniger flackert, ist irgendwo noch ein Störer (z. B. der Generator! Der muss aus!!). Leider ist genau das eben sehr häufig der Fall! Aber egal, wenn sie erstmal flackert, ist der Empfänger schonmal auf gutem Kurs

Im Moment komme ich selbst erstmal nicht so richtig weiter, andere Projekte, der Job und Arbeiten am Haus sind derzeit im Vordergrund.

Gruß
Guido
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Konfuzius
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156
20.06.2010, 22:34 Uhr
Georg

Avatar von Georg

Nun arbeitet dir Anzeigebaugruppe. Ich konnte an XM1 nur knappe 2kHz messen.
Quarz getauscht- brachte nichts C10 ausgelötet und siehe da Takt ist OK (8MHz) und Anzeige wie sie sein muss.
Am Empfänger habe ich ein ZF Maximum bei ca.77200 und 82900kHz da brauchen die Filter sicher noch einen kleinen Kondensator. Das werde ich Morgen mal in Angriff nehmen
@ Guido Besten Dank.
Georg
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157
20.06.2010, 23:43 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Hallo Georg,
bei 8MHz an XM1 (der Hauptplatine) schwingt der Quarz mit 16MHz, das ist wohl etwas viel! Erstaunlich, dass der U8820 das überhaupt mitmacht.

Oder liegt eventuell eine Fehlmessung vor? Womit gemessen?
Ich vermute mal Frequenzzähler, die zeigen mitunter völligen Blödsinn an. Je nach Triggerschaltung und -einstellung und Vorverstärker sind das gerne mal das Doppelte, Vierfache usw. vor allem bei TTL-Signalen. Die können einschwingen, überschwingen, starke "Dacheinbuchtungen" haben usw....

Wenn wirklich 8MHz an XM1, dann müsste die Firmware auf 16MHz umgerechnet werden. Aber wie geschrieben, das glaube ich zunächst mal nicht.

Guido
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Konfuzius
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158
21.06.2010, 07:09 Uhr
Georg

Avatar von Georg

Es ist ein 8MHz Quarz an XTAL1 und 2 , an XM1 messe ich mit G-2002.500 bei 30dB 4MHz. Das sollte ja so passen.
Der Empfänger (LED) blinkt nun im Sekundentakt die Anzeige bleibt aber
bei AA AA AA.
Wie funktioniert den dieser Abtastgenerator??

Georg
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159
21.06.2010, 09:01 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Hallo Georg,

4MHz an XM1 deutet auf einen 8MHZ-Quarz hin. Hast Du den auch in die Firmware eingetragen? (im Text gibt es eine Tabelle dazu)
Wenn nicht, original ist diese nur für 4MHz-Quarze gedacht. Dann kann natürlich der Abtastgenerator (bzw, die errechneten Zeiten) nicht stimmen.

Den Abtastgenerator hatte ich zunächst einfach in kurzen Schritten nach Backe eingestellt, das funktionierte auf Anhieb. Allerdings im März beim Klubtreffen ging nichts mehr, da zuviele Monitore und anderes Geraffel störten. Also habe ich den Abtastgenerator so wie im Text beschrieben eingestellt. Allerdings geht das mit einem "Stino-Oszi" nicht mehr, man kann das nicht richtig sehen. Ein Speicheroszi wäre die erste Wahl, hab ich aber nicht. Ich habe dann soeinen USB-PC-Oszi genommen (DSO2090, Voltcraft, von Conrad), damit konnte man dann die beiden Impulsflanken (siehe Text) ziemlich gut übereinander stellen. Damit habe ich dann auch in diesem Störumfeld zumindest kurzzeitig eine vollkommende Synchronisation hinbekommen.

Wenn die LED im Empfänger im Sekundentakt blinkt (also kurz aus geht), achte mal darauf, ob die 59. Austastlücke länger ist. Das sieht man ganz gut, die LED ist dann doppelt solange aus. Jetzt den Einstellregler auf der Hauptplatine aus der Mittelstellung in kleinen Schritten in eine Richtung verstellen (dazwischen immer bis zur 59. Sekunde warten). Wenns nicht geht, halt in die andere Richtung verstellen. Irgendwann springt Dir die Uhrzeit entgegen. Das Datum dauert dann noch eine Minute länger.

Gruß
Guido
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Konfuzius

Dieser Beitrag wurde am 21.06.2010 um 09:28 Uhr von Guido editiert.
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160
22.06.2010, 08:26 Uhr
Rainer



Hallo Guido,
kann man nach einiger Zeit des "Empfängereinsatzes" schon ein Fazit bezüglich Langzeiterfahrungen ziehen? Läuft das ganze stabil und wesentlich besser als das übliche Conrad/ELV Geraffel? Lohnt der doch etwas erhöhte Aufwand des Aufbaues und des Abgleiches bei dem vorhandenen Ergebnis? Oder sollte man die Schaltung auf der vorhandenen Grundlage überarbeiten, also Quarzfilter usw... vorsehen. Oder vielleicht doch lieber was moderneres aufbauen?

Gruß
Rainer
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161
22.06.2010, 10:49 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Hallo Rainer,

sowohl-als-auch....
Es loht sich total, wenn man in die "kryptische Welt" der HF-Technik einsteigen möchte. Ist mit den popligen 77500 Herz natürlich noch absolut unterste HF (jeder der mit NF umgehen kann, kann das auch). Doch das Vorgehen bei Aufbau und abgleich von HF-Schaltungen ist hiermit schön darstellbar. Kleinere Fehler im Schaltungsaufbau und Messanordnung werden verziehen, ein Erfolgserlebnis stellt sich bald ein.
Zum Aufbau braucht man nur normales Lötgeraffel und keine SMD-Teile, alles ganz einfach. Der Abgleich setzt aber erstens Geduld voraus (wie immer bei Abgleicharbeiten) und zweitens mindestens einen guten Generator und einen guten Oszi (Speicheroszi wäre ideal). Ich kann ja nochmal Fotos vom Abgleichaufbau machen, derzeit ist mein Tisch aber mit diversem Zählerkram und GPS-Frequenznormalversuchen zugemüllt

Die Uhr läuft seit dem Klubtreffen still vor sich hin, manchmal hat sie Aussetzer manchmal nicht. Genau so, wie die daneben stehende "kommerzielle Uhr" aus dem FA-Shop. Der Empfänger muss aber unbedingt in ein Blechgehäuse (Stahlblech! z. B. Keksdose). Ohne nimmt er jede wilde Störung auch aus weiter entfernten Geräten auf. Wie an anderer Stelle schon geschrieben, ist z.B. mein DDR-Zähler G-2001.500 niemals zu betreiben. Der stört "wie Sau". Da wäre ein Conrad-Klecks wohl etwas besser, da keine Spulen und nur wenig Leitungslängen.

Die Schaltung mit den Spulen ist schon ok, aber nur wenn man die wickeln kann. So gesehen wären Quarzfilter viel viel besser. Nur woher bekommen?
Ich habe auch noch eine Schaltung mit abgleichbaren RC-Filter für die ZF liegen. Die Platine liegt auch schon gebohrt in der Schachtel, die Teile sind dazusortiert, ich müsste nur mal mit den anderen Dingen fertig werden.....
Die wird vielleicht nicht ganz die Trennschärfe der LC-Filter erreichen, ist aber viel einfacher aufzubauen.

Wer noch soeinen Conrad-Klecks rumliegen hat, kann damit in jedem Fall die Uhr zum Leben erwecken, der Empfänger kann ja in Ruhe immernoch gebaut werden.

Gruß
Guido
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Konfuzius
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162
29.06.2010, 08:30 Uhr
Georg

Avatar von Georg

Kleiner Zwischenstand:
Der DCF Empfänger arbeitet, ich habe die Impulse die den UB8820 zugeführt auf die serielle Schnittstelle meines PC´s geschickt und dort das Programm „HalloDCF“ (im Internet gefunden und vom Autor Gerhard Riesner bekommen ) gestartet. Zwei Minuten später
hatte ich die aktuelle Zeit.
Den Abtastgenerator bekomme ich nicht zum laufen, Heute Abend werde ich die Uhr mal auf
4MHz Quarz umstellen, möglicherweise sind die 8Mhz ja zuviel…

Georg
--
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163
29.06.2010, 10:15 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Hallo Georg,
herzlichen Glückwunsch zum Teilerfolg.
Das Programm tät mich auch interessieren....

8MHz sollte der U8820 schon verkraften können, nur er wird dabei viel wärmer, muss also nicht sein. Welche Hauptplatinenversion hast Du genommen? Bei einer hatte ich ja noch 2 Fehler. Damit läuft der Abtastgenerator nicht (hatte ich oben bei Nr.144 ja geschrieben) Dann war noch ein Fehler beim 4011, da müssen Pin 12 und 13 verbunden sein. Bei mir ging das auch ohne, ist aber CMOS und damit ein Lotteriespiel .

Gruß
Guido
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Konfuzius
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164
29.06.2010, 14:05 Uhr
Georg

Avatar von Georg

In meiner Version des Layouts fehlen natürlich auch die Brücken…
Da werde ich heute Abend doch zum Lötkolben greifen müssen.
@Guido
Du hast Post

Georg
--
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165
29.06.2010, 17:43 Uhr
Georg

Avatar von Georg

Sie lauft!!
Jetzt noch die Feldstärkeanzeige und dann ein Gehäuse…

Georg
--
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Dieser Beitrag wurde am 29.06.2010 um 17:45 Uhr von Georg editiert.
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166
29.06.2010, 17:53 Uhr
Ralph



Herzlichen Glückwunsch !!!

Ich bin auch im Kreis gesprungen, als meine Funkuhr damals das 1.Mal lief... und das ohne die heutige Meßtechnik, geschweigen denn das Wissen um das wie und warum genau hihi...

Viel Spaß damit wünscht Ralph
--
Es geht alles erst richtig los !
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167
29.06.2010, 17:56 Uhr
Enrico
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@Georg

Glückwunsch.
Wie hast Du das mit den Spulen denn gemacht?
Oder gab es von Guido welche?
--
MFG
Enrico
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168
29.06.2010, 17:58 Uhr
Enrico
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Mal noch ne Frage.

DCF kommt doch da aus Meinflingen bei Frankfurt her.
Zu DDR-Zeiten gabs doch glaube ich auch so ein Funksignal.
Was war denn das, und wo kam das her?
--
MFG
Enrico
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169
29.06.2010, 17:59 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Herzlichen Glückwunsch auch von mir!
Mein Gehäuse ist auch schon fix und fertig, allerdings nur im Kopf, da muss ich auch mal ran.
Den Abtastgenerator hast Du also auch nur "nach Backe" eingestellt? Oder hast Du ein Speicheroszi?
Ich seit heute schon (einen alten HP54501A), nur der Umgang damit ist arg Gewöhnungsbedürftig.

Ein paar Fotos von Deiner Uhr wären schön.

Gruß
Guido
--
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Konfuzius
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170
29.06.2010, 18:03 Uhr
Guido
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Avatar von Guido


Zitat:
Enrico schrieb
Mal noch ne Frage.

DCF kommt doch da aus Meinflingen bei Frankfurt her.
Zu DDR-Zeiten gabs doch glaube ich auch so ein Funksignal.
Was war denn das, und wo kam das her?

Hallo Enrico,

das DCF77 kam schon damals aus dem NSW Langwelle macht vor keiner Mauer halt.
Es gibt noch ein russisches System bei rund 66kHz. Das geht ähnlich, ist aber zu weit weg.

Guido
--
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Konfuzius
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171
29.06.2010, 18:23 Uhr
holm

Avatar von holm

Moskau 9,98Mhz oder so, da ist auch ein Zeitzeichensender der mit dem EKD ganz gut kommt, hat aber völlig anderes Protokoll.

Es gab auch zu DDR Zeiten einen DDR Zeitzeichensender, ich weiß aber nichts mehr drüber (Frequenz oder Protokoll). IMHO mehr um den LW Bereich gelegen.

Gruß,

Holm
--
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{s=(c>1?(h=atoi(v[1])):h)*h/2;for(R=6./h;s%h||(y-=R,x=-2),s;4<(P=B*B)+
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172
29.06.2010, 19:04 Uhr
Andreas



Der Sender lag bei 4525kHz. Hier mal ein Link http://www.funkstadt-nauen.de/fun00063.html Ich glaube diese Kodierung lief bis zum Ende.

Andreas
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173
29.06.2010, 20:29 Uhr
Georg

Avatar von Georg

@Enrico
Die ZF Spulen habe ich mir aus 14x8 Schalenkernen AL 9800
mit 284 Wicklungen 0,1 mm CuL gewickelt. Die paar Wicklungen gehen noch mit der Handkurbel ganz gut. Die Antennenspule ist wie im Funkamateur angegeben mit Litze gewickelt, ich machte auch einen Versuch CuL da konnte der C fast 100 pF kleiner ein.
@Guido
Der Abtastgenerator lief auf Anhieb ohne Abgleich …
Es wird die Zukunft zeigen ob ich daran noch was drehen muß.

Georg
--
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174
30.06.2010, 10:13 Uhr
Rüdiger
Administrator



Zitat:
Guido schrieb
das DCF77 kam schon damals aus dem NSW

Recht interessant zu dem Thema:
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/zeitreisen/946721/
--
Kernel panic: Out of swap space.
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175
30.06.2010, 10:31 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Hallo Rüdiger,
ja, diese "Geschichte" kannte ich schon. Ich meinte mit meinem süffisanten Kommentar ja auch, das selbst für DDR-Funkuhren (gab es eigentlich eine industrielle Fertigung?) das Signal aus Mainflingen benutzt wurde.

Zeitzeichensender gab und gibt es ja noch sehr viel mehr.
Absolut am verbreitetsten und dennoch für Uhren derzeit kaum genutzt, ist das fast überall zu empfangene GPS-Signal. Denn die ganze Positionsbestimmerei ist nichts weiter als Zeitmessung oder präziser: Zeitdifferenzmessung. Mit GPS-Empfang habe ich mich intensiv beschäftigt, habe derzeit 2 GPS-Frequenznormale am laufen und muss sagen, die sind stabiler (viel stabiler) als das DCF77-Dingens aus dem FA-Shop. Ob sie genauer sind, kann ich nichtmal sagen, da fehlt mir eine Atomuhr zu.

Guido
--
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Konfuzius

Dieser Beitrag wurde am 30.06.2010 um 10:32 Uhr von Guido editiert.
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176
30.06.2010, 16:30 Uhr
Enrico
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GPS-Uhr hab ich in der Arbeit.
Lt. der Firma sind die vor längerer Zeit darauf umgestiegen, weil die doch weniger Probleme als DCF machen sollen.
Allerdings muss die Uhr auch mindestens 3 Satelliten sehen, und die 1. ging inzischen auch schon kaputt....
--
MFG
Enrico
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177
15.07.2010, 20:49 Uhr
volkerp
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Avatar von volkerp

Vom Autor selbst habe ich jetzt die Quellcodes zur Uhr erhalten und darf sie veröffentlichen:

http://hc-ddr.hucki.net/wiki/doku.php/elektronik:emrclock

Außerdem schreibt Uwe Godemann:

"Hallo liebe Fachkollegen,
ich bin erstaunt, dass sich heute noch jemand mit diesem Bauvorschlag
beschäftigt!
Nach dem Thread nach haben ja einige Leute allerhand Zeit investiert.
Mehrfach wurde schon festgestellt, dass die Schaltung ein wahres
Transistorgrab ist - tatsächlich waren so die Umstände. Ich habe nach
Veröffentlichung damals die Sache noch etwas fortgeschrieben:
Der Abtastgenerator ist schon lange durch Software ersetzt (man kann den
Schaltkreis einfach weglassen).
Einen EEPROM per I²C-Bus angebunden, damit bei Stromausfall nachts nicht die
Weckfunktion verschwindet. Ich lasse mich heute noch von der Maschine
wecken...
Der DCF77-Empfänger war das schwächste Glied (neben der Tatsache, dass
Controller und EPROM in alter MOS-Technik Strom ohne Ende ziehen), auch wenn
er immerhin so schmalbandig war, dass er trotz Oberwellen aus dem Fernseher
in dessen Nähe funktionierte. Der Abgleich ist eine Odyssee, hier empfiehlt
sich tatsächlich, einen aktuellen Empfänger zu verwenden.

Ich hatte auch mehrere Cross-Assembler für den U881 etc.
Wäre mal 'ne schöne Aufgabe, den Kram ins Netz zu stellen - falls es denn
jemanden interessiert."

--

@Guido: darf ich von Dir ein paar Bilder nutzen und Deine Unterlagen mit verlinken? Du hast in der großen PDF-Datei (29 MB) geschrieben:
Auf meiner Seite (www.guido-speer.de) werden zukünftig Erweiterungen und Änderungen dokumentiert sein. Wo ist denn das bei Dir zu finden? Ich würde das gerne verlinken. Du kannst übrigens die Quellen auch bei Dir mit auf die Webseite packen!
--
VolkerP

http://hc-ddr.hucki.net
(z9001, Z1013, LC-80, ...)

Dieser Beitrag wurde am 15.07.2010 um 21:08 Uhr von volkerp editiert.
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178
15.07.2010, 22:55 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Hallo Volker,

wie das so ist, man möchte schon (an der Homepage was aktualisieren), doch die Zeit...
Inzwischen baut mir ein Kollege die Seite komplett in ein modernes CMS neu, deshalb ist nur der alte Stand online. Im August-September habe ich Urlaub, vielleicht komme ich dann ja dazu.
Was hier im Thread so an Bildern und Dokumenten von mir ist, kannst Du natürlich auf Deiner Seite verwursten

Die Änderungen von Uwe Godemann würde sicher nicht nur mich interessieren. Hat er Dir dazu Schaltungsunterlagen gegeben? Wie lautet seine Mailadresse?

Gruß
Guido
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Konfuzius

Dieser Beitrag wurde am 15.07.2010 um 23:02 Uhr von Guido editiert.
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179
28.07.2010, 19:16 Uhr
Guido
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So, heute ist endlich mal etwas Regenwetter, ich habe keine Lust mehr zu Hof und Garten und vorhin kam eine Mail von Uwe Godemann rein. Er hat das Projekt ja 1990 nochmal modernisiert und mir heute die Skizzen geschickt.
Ich habe daraus Schaltplan und Platine gefummelt, ich hoffe auch korekt....



Hier die Schaltung, der EEprom ist beim Segor für knapp 1,50 zu haben. Der Rest ist ja wohl milionenfach in den Schachteln vorhanden


Hier die Platine (Original: 35mm x 33mm). Diese wird auf den "Expansionsport" der Hauptplatine gesteckt, dabei die Bauelementeseite Richtung Relais. Auf der Platine habe ich für die Resetschaltung 5xSi-Dioden vorgesehen, Uwe Godemann hatte 2x SAL41 und eine Si genommen. Das geht natürlich auch oder eine blaue LED. Zumindest sollten etwa 3,5V Flussspannung abfallen.

Wer das Resetgeraffel nicht braucht, kann wirklich ein winziges Stück Lochraster dafür verwursten. Bei Bedarf macht Uwe (der andere) sicher wieder Platinen.

Ach ja, die neue Firmware dafür hat Volker auf seiner Seite, allerdings nur als Sourcen. Die müsste erstmal assembliert werden. Wer hat Böcke darauf?
Mit der neuen Firmware etfällt auch der Abtastgenerator, die Teile können aber drin bleiben, stören nicht.

Guido
PS: Beim Segor gibt es nur den PCF8582, der hat doppelt soviel Speicher (256x8), ist aber zu verwenden. Der PCF8581 hat nur 128x8, ist aber nirgends zu bekommen.
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Konfuzius

Dieser Beitrag wurde am 28.07.2010 um 19:48 Uhr von Guido editiert.
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180
28.07.2010, 22:05 Uhr
Rainer



Klingt interessant! Wenn Uwe Platinen macht (vielleicht auch von der "restlichen" Uhr?) hätte ich Interesse! Ansonsten müsste ich mir erst das Sprint Layout zulegen und mich einarbeiten damit ich dort Outlines für meine Maschine bekomme. Ich bin eben Eagle-Arbeiter...

Wenn die neue Software den Abtastgenerator ersetzt wäre das schon ganz easy! Aber leider habe ich die Werkzeuge zum übersetzen nicht.
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181
28.07.2010, 22:37 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Hallo Rainer,
der Uwe hat auch die restlichen Platinen gemacht. Ob er noch welche hat und wann wieder neue, müsstetst Du mit ihm klären. Adresse oben bei 076.
Die kleine EEpromplatine muss ich ihm noch schicken.

Du musst natürlich wissen, welches Konzept: Anzeige gem. Anode oder Katode, Universalanzeigeplatine und welche Version der Hauptplatine.

Als EEprom sollte auch ein AT24C01 gehen. Der ist in fast jedem Kaugummiautomaten zu bekommen, kostet auch weniger.

Übrigens: Sprintlayout kann aiuch Fräsdateien erzeugen!
Hier die Datei ist mal ein Test der kleinen EEpromplatine. Allerdings gibt es dann keine Automassefläche.


Guido
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Dieser Beitrag wurde am 28.07.2010 um 22:47 Uhr von Guido editiert.
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182
16.08.2010, 22:11 Uhr
Bastelbär



Hallo alle miteinander

Ich habe mich heute mal hier angemeldet weil ich meine beiden Uhren nun fertig habe und hier mal zeigen möchte. Die Idee dazu habe ich ja auch hier in diesem Bastelfred von Guido gefunden. (Besten Dank an ihn für die Bereitstellung der Schaltunterlagen und Software)

Zu den Uhren bin ich gekommen wie die Jungfrau zum Kind. Geplant war da nichts. Im Frühjahr hatte ich bei Pollin mal wieder Bastelsachen bestellt und aus Neugier mal ein paar Sortimente DDR IC 's mitbestellt.
Sozusagen Überraschungseier für Erwachsene. :-)

Als ein paar Tage später das Paket ankam war ich angenehm überrascht. Verschiedenste TTL IC fast alle in LS Version , alle gut verwendbar. A220D (TBA120) für ZF Basteleien , auch gut und jede Menge U256D und A270D , naja nicht so doll , und auch noch UB8840M.

Solche IC Gehäuse hatte ich noch niemals zuvor gesehen. Also mal Google bemüht und dabei fand ich auch diesen Fred hier. Es war also ein Z8612 von Zilog in einem für mich ungewöhnlichen Gehäuse.
Da mich Pollin damit gut versorgt hat , wollte ich nun auch mal damit experimentieren.

Ins Steckbrett ließ der Bursche sich nicht stecken , auch ein Stück Lochraster als Adapter kam nicht in Frage. Die Idee einen Z8612 zu besorgen (Dil Gehäuse) war nicht realisierbar. So lagen sie erstmal ein paar Wochen herum. Bis ich mir das Buch Einchip-Mikrorechner von Bormann / Rentzsch beschafft hatte. Nachdem ich alles darin über den UB8840M gelesen hatte , wusste ich genug um ohne Tests einen Einplatinenrechner zu bauen.

Die Standartschaltung (Titelbild des Buches) habe ich noch um eine Umsteckmöglichkeit zur Verwendung von 2716 und 2732 erweitert. Alle 4 Ports auf Pfostenstecker und die nötigen Anschlüsse zum Anschluss externen S-Rams ebenso. Also universell verwendbar.

Gleich eine Leiterplatte entworfen und mal 4 Stück als Erstausstattung gebaut.

http://www.pic-upload.de/view-8606581/1.jpg.html

Nun wollte ich diese natürlich testen. In Assembler habe ich bisher nur die MCS-51 Familie von Intel programmiert. Z8 noch nie. Einen Assembler dafür der unter Ubuntu läuft suche ich noch. Das letzte Developer Studio von Zilog habe ich aber schon gebunkert. Mal sehen. Aber ich hatte ja alles für die Funkuhr von Uwe Godemann. Also mal eben die Anzeigentreiber und den Abtastgenerator aufs Steckbrett geballert. Den DCF Takt von einer anderen Uhr über Optokoppler eingespeist und dann durften meine Einplatinenrechner sich beweisen.

http://www.pic-upload.de/view-8606650/2.jpg.html


So sah das Ding dann senkrecht auf der Couch stehend aus. Alles klappte wie geplant. Je länger die Uhr dann lief umso besser gefiel mir die ungewöhnliche Anordnung der Ziffern. Dabei fiel mir ein das ich so um die Jahrtausendwende zwei große Telefonanlagen die zur Verschrottung anstanden etwas erleichtern durfte.

Diese hatten je einen Einschub auf dem sich jeweils zwei niedliche Empfangsmodule der Firma Hopf befanden. Mit passenden Abschirmgehäusen. Diese hatte ich liebevoll abgelötet und mit Notizen zur Anschlußbelegung in einer Schublade versenkt. Superhets mit Quarzfilter , LC Filter , TCA440 , LM311 und ein paar Transistoren.

http://www.pic-upload.de/view-8606661/3.jpg.html

Ich fasste dann den Entschluss zwei Uhren aufzubauen. Also frisch ans Werk , Papier zusammengeleimt und mit Bleistift die Anzeigeplatinen entworfen. Dann die Platinen hergestellt und während der Lötlack trocknete aus dem Verschnitt gleich noch zwei 5V Netzteile dazu gebaut.

Eine Trägerplatte zugeschnitten und das ganze als Sandwich verschraubt.

http://www.pic-upload.de/view-8606675/4.jpg.html

So sieht das ganze von der Seite aus:

http://www.pic-upload.de/view-8606689/5.jpg.html


Hier nun die ganze Empfangstechnik:

http://www.pic-upload.de/view-8606700/6.jpg.html

Der schon gezeigte Empfänger auf der Platine , oben links seine eigene 5V Stabilisierung , in der Mitte unten der Abtastgenerator der keinen Trimmer enthält. Dafür aber zwei Lötfahnen an die nach Abgleich und Ausmessen des Potis ein entsprechender Widerstand gebraten wird. Der kleine Transistor rechts sorgt für den grün blinkenden DCF Takt ganz unten in der Anzeige.

Ganz oben die blaue Led leuchtet auf wenn in der letzten Minute ein Übertragungsfehler war. Also am besten gar nicht. Unter der Empfängerplatine ist die aktive Antenne zu sehen. Sie wird vom Empfänger über das geschirmte Signalkabel ferngespeist.

Der Ferritstab mit Bewickelung ist aus einem alten Radio. Die große Wicklung wird mit einem passenden Kondensator bei 77.5 kHz in Resonanz gebracht. Das geht mit Generator und Ossi sehr einfach. Der Feinabgleich erfolgt durch Verschieben auf dem Stab. Die kleine Wicklung koppelt das Signal an den Verstärker und Impedanzwandler aus.

Diese Schaltung wurde in den 80er Jahren in den Bausätzen der Firma Auerswald und in Bauvorschlägen von ELV oft verwendet. Einige davon (alle Selbstbau) laufen bei mir seit bald 30 Jahren
zur vollen Zufriedenheit (Entfernung zum Sender in Mainflingen ca. 700 km)

Mit den Billigmodulen wo statt anständiger Bauelemente Harzkleckse sind habe ich keine guten Erfahrungen gemacht.

Das Gehäuse der Antenne ist ein Stück PVC Rohr , die grünen Endkappen sind offiziell für Zaunpfähle gedacht. Sitzen sie nicht stramm kommen ein zwei Lagen gutes Isolierband auf die Rohrenden. Dann wird die Platine mit einem neuen Gefrierbeutel stramm umwickelt und in das Rohr geschoben. Sie ist dann gepolstert und hat festen Sitz im Rohr. Die Kappe mit dem Kabel hat einen Knoten als Zugentlastung. So ist die Antenne sehr robust und stabil. Das schöne ist , das auch große Kabellängen kein Problem sind.

Hier nun die fertigen Uhren unabhängig voneinander beim Aufsynchronisieren:

http://www.pic-upload.de/view-8606706/7.jpg.html

Eine Minute später haben sie es geschafft und hängen synchron am Sender:

http://www.pic-upload.de/view-8606711/8.jpg.html

Dann habe ich noch mal die Eproms rausgeworfen und durch EEproms ersetzt. (2816)
Das hat den Stromverbrauch dann um ca. 30 mA gesenkt. Besser als nichts. Die Stromaufnahme liegt je nach angezeigter Uhrzeit zwischen 290 und 400 mA.

Quarzfrequenz ist 3 MHz. Der 8840 wird nur ganz leicht warm. Da alles mit 5V läuft reichen 8-9 V am Ladeelko allemal. Also 9V mal 0,4A ergibt 3,6W , aufgerundet 4 Watt. Eine kWh geteilt durch 4W ergibt 250 Stunden Betrieb. Ungefähr alle 10 Tage verschlingt die Uhr eine , man kommt mit 3 kWh im Monat aus. Wenn man die für einen Euro bekommt kostet der Betrieb im Jahr also 12 Euro. :-)

http://www.pic-upload.de/view-8606717/9.jpg.html

Das solls gewesen sein. Das ganze ist nicht als Bauanleitung gedacht , es existieren zu den Platinen lediglich Bleistiftskizzen. Alle Leiterplatten sind handgezeichnet und mit Fe3Cl geätzt. Dann schön blank gemacht und mit Lötlack SK10 geschützt.

Die Schaltausgänge und Tasten habe ich nicht gebraucht und sind deshalb unbeschaltet bzw. mit Pullups belegt. Das einzige was wirklich unverändert ist , das ist der Eprominhalt , den habe ich original von Uwe Godemann übernommen. Vielleicht kann jemand Anregungen entnehmen , auch ich sehe mir gern andere Basteleien an und klaue die eine oder andere Idee.

Schönen Gruß
Rocco

Dieser Beitrag wurde am 25.01.2011 um 19:43 Uhr von Rüdiger editiert.
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183
16.08.2010, 22:24 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Hallo Rocco,

ungewöhnliche Umsetzung, aber warum nicht? Schön gemacht und sicher viel bei gelernt.

Nur mit den Bildern musst Du nochwas verändern. So wie jetzt, bekommt man die nicht geöffnet.
Du darfst das nicht mit diesen [url]s eingeben, sondern einfach nur den Link.
Wie das allerdings mit den Miniaturansichten geht, weis ich nichtmal, habe ich noch nie gemacht.


Schöne Empfängermodule, würdest Du mir einen davon abtreten? Gegen Bares oder andere harte Ware...

Gruß
Guido
--
Der Mensch hat drei Wege, klug zu handeln.
Erstens durch Nachdenken: Das ist der edelste.
Zweitens durch Nachahmen: Das ist der leichteste.
Drittens durch Erfahrung: Das ist der bitterste.

Konfuzius

Dieser Beitrag wurde am 16.08.2010 um 22:30 Uhr von Guido editiert.
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184
16.08.2010, 22:27 Uhr
Bastelbär



Hallo Guido,

bin gerade am forschen warum es nicht geht. Habe ich noch nie gemacht.
Ich hoffe es noch hinzukriegen.

Gruß Rocco
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185
16.08.2010, 22:31 Uhr
Guido
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Avatar von Guido


Zitat:
Bastelbär schrieb
Hallo Guido,

bin gerade am forschen warum es nicht geht. Habe ich noch nie gemacht.
Ich hoffe es noch hinzukriegen.

Gruß Rocco

Naja, fürs erste geht es, nur die Links einzufügen, dann kann man da draufklicken. So muss man den Link immer erst in den Browser kopieren.

Ich glaube Du musst nur den Link zur Miniatur einfügen, dann öffnet dieser Bilderuploader das Großbild. Versuch mal....

Guido
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Konfuzius

Dieser Beitrag wurde am 16.08.2010 um 22:34 Uhr von Guido editiert.
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186
04.10.2010, 15:43 Uhr
ACME



Hallo,

gesten habe ich mal den Dachboden bei meinen Eltern durchforstet und meine alte Elektronikkiste aus der Lehrzeit gefunden. Und siehe da, da war doch noch die alte "Funkuhr mit EMR" drin. Die ist aber niemals gelaufen und ich habe seit fast 20 Jahren nicht daran weitergebaut. Vielleicht schaff ich es ja jetzt ;-)

Schön, dass es dieses Forum gibt. Eine Z1013 "Mainboard" lag nämlich auch noch in der Box. Falls jeman Interesse hat das auszuprobieren.....

Also, ich würde die Uhr gern neu aufbauen.
Könnte mir jenamd einen oder zwei 8840 und vlt. noch einige Schalenkerne vermachen?
Das Eprom muss ich mal auslesen, weiß nicht mehr, welcher Code genau drin ist (Takt). Sollte doch mit nem Atmega32 gehen.

Markus
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187
04.10.2010, 21:26 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Hallo Markus,

willkommen in der Gemeinde

Die U8820 oder auch U8840 kannst Du von mir haben, programmierte Eproms auch. Schalenkerne hab ich auch noch, doch die Wickelei ist nicht ohne. Zum Testen und wenns nicht superoriginal sein soll, geht auch ein x-beliebiger DCF77-Empfänger vom Conrad oder Reichelt oder....
Den Satz mit dem Atmega32 habe ich allerdings nicht einordnen können....

Guido
--
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Konfuzius
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188
04.10.2010, 21:58 Uhr
ACME



Hallo Guido,

och nee, die Eproms mach ich mir lieber selber ;-) Wird ja sonst nur so ne Art Bausatzzusammenbauer. Wozu hammer denn Elektroniker gelernt ;-)
Ja ne Schippe 8840 würd ich ja nehmen. Mein Pollinüberraschungsei enthielt leider nur Russenchips. KT155 irgendwas...
Mit dem Atmega will ich mein vorhandenes Eprom auslesen. Also 10 IO Pins für Adr. , 8 für Daten. Nur so, um zu sehen ob der Code noch richtig drin ist. Hatte früher einen Programmer, der das "zu Fuß" erledigt hat. Der war mal notwendig, weil in meiner Melodieklingel ein Tonfehler drin war. Aber weg isser...
Vlt nehm ich so einen fertigen DCF77 Empfänger. Um HF hab ich mich immer erfolgreich gedrückt, daher fehlen mir auch sämtliche Spulenkörper etc. in meiner Schachtel.

Gruß
Markus
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189
05.10.2010, 00:22 Uhr
Guido
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Avatar von Guido


Zitat:
ACME schrieb
Hallo Guido,

Ja ne Schippe 8840 würd ich ja nehmen. Mein Pollinüberraschungsei enthielt leider nur Russenchips. KT155 irgendwas...

Ok, machen wir dann per PN

Zitat:
Mit dem Atmega will ich mein vorhandenes Eprom auslesen. Also 10 IO Pins für Adr. , 8 für Daten. Nur so, um zu sehen ob der Code noch richtig drin ist. Hatte früher einen Programmer, der das "zu Fuß" erledigt hat. Der war mal notwendig, weil in meiner Melodieklingel ein Tonfehler drin war. Aber weg isser...

Aha, nun verstanden


Zitat:
Vlt nehm ich so einen fertigen DCF77 Empfänger. Um HF hab ich mich immer erfolgreich gedrückt, daher fehlen mir auch sämtliche Spulenkörper etc. in meiner Schachtel.
Gruß
Markus

Nun, die 77,5kHz sind bei Weitem keine richtige HF. Jeder der NF und Digital kann, kommt auch damit zurecht. HF fängt bei mir erst ab einigen MHz an
Nur das mit den Spulen ist fummlig, doch die hat man bei NF in guten Filterketten ja auch Wie schon weiter oben geschrieben, ich habe noch einen Empfänger ohne Spulen in der Pipeline, doch das wird nun wohl doch erst im Winter was. In diesem Jahr habe ich dermaßen Stress im Job (und zuhause mit Renovierungen), das ich fast nur zum schreiben komme.

Also schick mir mal ne PN

Guido
--
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Konfuzius
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190
03.12.2010, 16:03 Uhr
karsten

Avatar von karsten

Andere Leute bauen andere Uhren

http://lovedbdb.com/nudemenClock/

Ins Bild klicken wechselt Digital/Analog
--
1. Grundgesetz der Messtechnik?
Wer misst misst Mist!
DDR-Schaltkreise, MC80, K1520
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191
04.12.2010, 21:16 Uhr
Germaniumröhre



Na , Karsten,

Du kannst ja Uhren haben (brauchen) oder so ähnlich ...

Viele Grüße
Bernd
--
Kombjuder sorgen für Arbeit, die man ohne Diesem sicherlich nicht hätte.
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192
23.04.2015, 16:04 Uhr
holm

Avatar von holm

Da mich Guido mit Platinen versorgt hat: Gibts eigentlich irgendwo ein Download zum Schaltplan oder der Bestückung dieses Weckers? Ich habe den Funkbummi nicht...

Gruß,

Holm

..ok, erledigt, ich habe das zip-File gefunden.
--
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Dieser Beitrag wurde am 23.04.2015 um 16:14 Uhr von holm editiert.
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193
28.04.2015, 13:55 Uhr
holm

Avatar von holm

...Also zum Empfänger muß ich nochmal meinen Senf dazu geben, ich habe nicht verstanden warum im Original so perverse Schalenkerne eingesetzt werden und habe deshalb auch bei Microcontroller.net in "HF Funk und Felder" nochmal nachgefragt. Es sieht so aus, also b da auch Keiner so recht nachvollziehen kann was das soll.
Die original verwendeten Kerne haben einen AL von 1100 was eine Induktivität von 0,8 Henry ergibt, das wird da zusammen mit einem Kreiskondensator von nur 4,7nF zum Einsatz gebracht, die Kreisgüte wird dabei eigentlich lausig. Des Weiteren neigen die Kerne ohne Luftspalt zum driften mit der Temperatur, so sonderlich stabil wird das also nicht.

Ich habe kurzerhand vorhandene Kerne benutzt (wegen Guidos fertiger Platinen) bei denen die Halterungsarmaturen zur Platine passen. Vorhanden war z.B. MF163 mit AL100. Ich habe 925 Wdg. 0,06 Cul (oder so, nicht exakt gemessen) da mit meiner ollen Kandulla draufgespult und die Kreiskondensatoren kurzerhand auf 47nF vergrößert. Die Kreisgüte sollte höher sein (http://home.arcor.de/wetec/rechner/cskreis.htm), der DC-R der Spulen liegt bei 135 Ohm. Der koppelkondensator C10 wurde von 120 auf 330pf erhöht.

Nach dem ich den fälschlicherweise eingelöteten TCA740 (FFO) dan wieder ausgelötet und einen TCA440 eingelötet hatte (muß mal die Klüsen aufmachen) funktionierte der Empfänger prinzipiell, war allerdings viel zu unempfindlich. (Ich bin hier gernell nicht mit all zu hohem DCF - Pegel gesegnet, habe Probleme auch mit kommerziellen Empfängern und muß nach funktionierenden Ecken suchen), Dabei hatte ich schon einen 20cm langen Ferritstab benutzt (und einen Drehko mit dem sich auch ein sauberes Maximum finden lies).
Ich konnte mir auf dem Oszi das DCF Signal ansehen und die ZF Kreise relativ unkompliziert auf das Maximum mit den vorhandenen Abgleichkernen abstimmen (soo scharf sind die nicht) aber es langte mit dem Pegel hinten und vorne nicht um die Schaltstufe mit dem V4011 auf zu steuern.
Also bin ich nach Pegel suchen gegangen und habe mir das Oszillatorsignal vorgenommen, dazu den 27Kohm Widerstand ausgelötet und durch einen 47K Einstellregler ersetzt.
So wie ich den Regler verstellt hatte wuchs das ZF Signal bis es nicht weiter stieg. Das Optimum wurde bei einer Signalamplitude von ca 500mV erreicht, das entspricht bei dem TCA440 (scheinbar irgendwie östliche Herkunft, kann das nicht deuten, da steht CUETCA440 drauf) einem Widerstand von 43Kohm in Reihe zu dem 22nF Kondensator. Ich habe nochmal in die Applikationshinweise zum A244 geguckt ...Oszillatoramplitude 500mV .. aha... na sowas. Der Mischer war also vollkommen übersteuert.

Der Laden ging nun schon besser, aber Ausgangsimpulse kamen trotzdem nicht. Ich habe dann aus der (abgesetzten) Ferritantenne eine Aktivantenne gebaut, Das Gate eines KP303E an das heiße Schwingkreisende, Source mit 4,7K nach Masse, und an der Source über einen 47nF C Das Signal für
Anschluss 1 des A244 ausgekoppelt. Das Drain über 100 Ohm an die +10V die an XM4 aus der Platine fallen und am Drain mit 47nF nach Masse geerdet. Der nun übrige Eingang 2 das A244 (die sind gleichberechtigt) über 47nF nach Masse. Die Anzapfung der Ferritstabspule bleibt frei.

Und nun: Tadaaa... geht ihm.

Der Rest ist noch nicht fertig.

Gruß,

Holm
--
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Dieser Beitrag wurde am 28.04.2015 um 14:13 Uhr von holm editiert.
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194
28.04.2015, 15:56 Uhr
holm

Avatar von holm

....aaaalso, die seltsamen Erfahrungen mit dieser Schaltung gehen noch weiter...

Ich war doch nun mal neugierig und wollte herausbekommen ob mein CUETCA440 (ich vermute einen K174XA2 dahinter)evtl. komisch ist und ein anderer IC vielleicht bessere Ergebnisse bringt.
Nun, ich habe von vielen DDR Ics etliche da, aber hier sieht es dünne aus. Ich hatte 4 Stück dieser CUETCA440 wovon einer nun in der Tonne ist da er offensichtlich nicht mal Strom aufnimmt (Schaltung frißt mit dem Ding die Hälfte) und auch nichts hinten raus kommt. Bei den anderen 2 Stück und einem einzelnen DDR A244 den ich mal wo ausgelötet hatte (muß wohl irgendwas aus Köpenick gewesen sein, der hat 3 grüne und einen roten Farbpunkt drauf, irgendwie ausgemessen) zeigte sich ein "Zustopfeffekt". Die Schaltung lief an, der Pegel ging etwas hoch und wurde dann extrem mickrig.
Als Ursache stellte sich die Regelung heraus. Am Anschluß 9 befindet sich ein 10µ Elko und ein sehr hochohmiger Widerstand von 2,7Meg nach Masse um eine große Regelzeitkonstante zu erreichen, gespeist wird das über 330K von einem Transistor der als Gleichrichter wirkt und in Kollektorschaltung
am ZF Ausgang hängt. Eine Betrachtung der Innenschaltung ds A244 fördert zu Tage das der Anschluß 9 die Basis eines PNP Transistors ist, der mit seinem Emitter und einen Widerstand an der internen Versorgung hängt. es fließt also der Basisstrom dieses Transistors auf Anschluß 9 heraus und lädt den externen C auf wenn dieser nicht mit einem ausreichend niedrigen Widerstand nach Masse verbunden ist. Der Verstärker regelt sich abhängig von den Exemplarstreuungen selbst zu und macht völlig dicht.
Davon sind nicht nur die beiden CUETCA440 betroffen sondern auch der irgenwie ausgemessene A244D.
Wenn ich dem 2,8Meg noch 1,3Meg parallel schalte ist der Effekt weg und alle verbliebenen 4 ICs funktionieren etwa gleichermaßen gut. 820K dürften also ein brauchbarer Wert für diesen R sein, ggf. müßte man den C von 10µ entsprechend vergrößern um die Zeitkonstante wieder zu verlängern.

Erstaunlich das Ihr Alle mit diesem Ding keine Probleme hattet..

Ich nehme gerne mal ein paar andere A244 zum experimentieren entgegen, kann Euch dafür mit A281, A283, A225 und A4100 zuschütten...


Gruß,

Holm
--
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195
28.04.2015, 16:33 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Hallo Holm,
ich habe da auch mit einigen R- und C-Werten gespielt, hab das aber nicht mehr so richtig im Kopf. Ich habe noch einige Dutzend 244er im Köcher, weiß nicht mehr, ob ich speziell ausgesucht habe. Wenn, dann müsste das hier im Thread stehen.
Die Spulen hatten bei mir etwa 800 Windungen, allerdings habe ich mit den Kreis-Cs spielen müssen.
Ich habe noch eine Schaltung ohne Spulen, sogar eine Platine dafür, doch nie aufgebaut. Die kann ich ja nächste Woche mal zusammenhäkeln. Erst müssen alle Spannungsnormale raus sein (hab noch Stress mit Maifeiern)

Guido
--
Der Mensch hat drei Wege, klug zu handeln.
Erstens durch Nachdenken: Das ist der edelste.
Zweitens durch Nachahmen: Das ist der leichteste.
Drittens durch Erfahrung: Das ist der bitterste.

Konfuzius
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196
26.12.2016, 22:30 Uhr
karsten33



Hallo allerseits,

hat noch jemand Plattinen für das projekt übrig?

Viele Grüße
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197
14.11.2017, 07:10 Uhr
KabaSoft



Hallo Freunde,

ich bin nach fast 2 Jahren gesundheitsbedingter "Abstinenz" wieder zurück. Im Januar ist noch einmal 6 Wochen Krankenhaus und AU angesagt, aber ich darf mich dann bewegen etc.

Ich finde dieses Projekt einfach nur toll... oder "geil" wie es heute so heißt.

Frage: Kann ich, wenn noch jemand einen Platinensatz übrig hat und abgeben möchte, einen Satz käuflich erwerben?
Das Projekt würde mich in der AU-Zeit sicher wieder in die Welt der Elektronik zurückbringen.

Danke und liebe Grüße

Wolfgang
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198
06.12.2017, 10:54 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Hallo,
ich selber habe leider nur noch einzelne Anzeigeplatinen (2-3 unterschiedliche). Aber in China ist ja eine Fertigung in relativ kurzer Zeit möglich, Qualität scheint auch zu passen. Die Daten könnte ich zur Verfügung stellen.

Guido
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Drittens durch Erfahrung: Das ist der bitterste.

Konfuzius
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199
06.12.2017, 23:29 Uhr
KabaSoft



Hallo Guido,

super! Wenn ich die Dateien bekommen kann, ist es doch einfacher. Bitte nicht lachen, aber ich habe angefangen das Projekt in KiCAD einzuhacken und bin schon zu ca. 75% fertig….
Ich werde es trotzdem durchziehen. Aber wenn ich die Platinen fertigen lassen kann, kann ich schon mal losstarten. Danke!

LG Wolfgang

Germany / Deutschland
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