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Autor Thread - Seiten: -1-
000
19.12.2009, 18:29 Uhr
Rüdiger
Administrator


Ich stehe gerade in der Verlegenheit, einen Anbieter für einen DSL-Anschluss zu finden. Gibt es unabhängig von den Preis/Leistungsangaben der Anbieter Gründe für oder gegen bestimmte Anbieter?
Im Internet finde ich zu jedem Anbieter Begeisterte und Enttäuschte, ohne dass ich die Objektivität dieser Aussagen prüfen kann.
--
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001
19.12.2009, 18:34 Uhr
Enrico
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auch wenns teurer als die meisten ist, geht Telekom prima.
Vorteil, dass das analoge Telefon nicht übers DSL geschleift wird, wodurch das problemlos geht.
--
MFG
Enrico
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002
19.12.2009, 18:41 Uhr
Mobby5




Zitat:
Rüdiger schrieb
Gibt es unabhängig von den Preis/Leistungsangaben der Anbieter Gründe für oder gegen bestimmte Anbieter?

Ja, zum Beispiel Form, Farbe, Geruch, Klang, Geschmack usw.

Ungeachtet dessen, bin ich auch für Telekom.
--
und ausserdem muss in Zeile 20 der Doppelpunkt durch ein Semikolon ersetzt werden

Dieser Beitrag wurde am 19.12.2009 um 18:42 Uhr von Mobby5 editiert.
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003
19.12.2009, 19:03 Uhr
felge1966

Avatar von felge1966

Ich werde Anfang Mai auch zur Telekom wechseln, bisher bin ich bei 1&1 (und unzufrieden). Von Freenet und GMX kann ich aderzeit auch nur abraten (ist der gleiche Verein (UI). Die sind einfach zu groß geworden.
Über Vodafone und Alice kann ich nichts sagen, da kenne ich keine in meinem direkten Umfeld.
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004
19.12.2009, 19:26 Uhr
Klaus



Hallo Rüdiger,

auch wenn viel negatives über 1&1 geschrieben wird, sicher teilweise auch berechtigt, kann ich von meiner Seite sagen, dass ich eigentlich keine Probleme mit dem Verein habe.

Ich hatte damals schon meinen ISDN Anschluss bei denen geordert und seit langer Zeit habe ich DSL16000 bei 1&1 und den ISDN-Anschluß bei der Telekom (sicher nicht die preiswerteste Variante). Momentan geht der Komplett-Anschluß von 1&1 bei uns noch nicht.
Da mein Anschluß aber nur 6000 hergibt, bekomme ich zur Zeit monatlich noch 5 Euronen gutgeschrieben.

Ein ausschlaggebender Punkt für 1&1 war für mich einerseits eine kostenlose .de-Domain mit 100 MB Webspace, weiterhin bis maximal 100 Email-Adressen unter dieser Domain und eine SIM-Karte von 1&1 mit der ich mit dem Handy kostenlos ins deutsche Festnetz telefonieren kann.
In dem Paket ist auch noch irgendein Maxdome-Angebot, welches ich aber bisher nicht genutzt habe.

Es gibt wohl einige Kunden, die mit dem Service von 1&1 nich so recht zufrieden sind, aber ich hatte bisher nur einen Ausfall in 5 Jahren und der wurde innerhalb von 2 Tagen in Ordnung gebracht.
So richtig Grund zum Meckern über UI habe ich also bisher nicht.

Viele Grüße,
Klaus

Dieser Beitrag wurde am 19.12.2009 um 19:27 Uhr von Klaus editiert.
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005
19.12.2009, 19:39 Uhr
Olli

Avatar von Olli

Ich bin bei Alice...

Am Anfang brauchte ich hier noch einen "Minimalanschluss" der Telekom fuer 16,irgendwas EUR im Monat. Das hat Alice dann immer erstattet.
Inzw. ist hier Alice komplett verfuegbar, somit bin ich gar nicht mehr bei der Telekom.

Warum? Alice war der einzige Anbieter bei dem ich meinen Vertrag alle 4 Wochen kuendigen kann und nicht 1-2 Jahre gebunden bin. Das war fuer mich _das_ Argument nachdem ich mit dem Zusammmenzug mit meiner Freundin 2 Telekom Vertraege hatte und einer "nutzlos" weitergezahlt werden _musste_. Und mit so tollen "Hier wir haben ein tolles Angebot fuer sie, wechseln sie doch Ihren Tarif, das wird viel guenstiger" haben sie dich dann gerne nochmal um weitere 2 Jahre gefesselt.... Mit mir nicht mehr.

Bzgl. Meinungen - da wuerde ich nichts drauf geben. Du wirst fuer jeden Anbieter postive und negative Meinungen finden - wie zu allen Themen. Es ist immer abhaengig davon ob man durch irgendein Sieb faellt oder ob alles glatt laeuft. Beim echten Kundenservice ist keiner toll.

Hatte bisher keine Probleme mit Alice - einmal war mein Telefon defekt - was ich auf Alice schob. Da rief dann sogar ein "echter" Techniker zurueck der gerade auf meinem DSL-Modem war - um mir dann zu sagen das eigentlich alles gehen muesste... Aber wie gesagt auf "bei mir gehts" oder "bei mir gehts nie!" wuerde ich nichts geben. Du wirst fuer jeden Anbieter genausoviele positive wie negative Meinungen finden meiner Meinung nach...
Von daher wuerde ich auf jedenfall die Angebote vergleichen und anhand derer entscheiden. Top-1 Prio bei mir ist inzw. die Vertragslaufzeit...
--
P8000 adventures: http://pofo.de/blog/?/categories/1-P8000

Dieser Beitrag wurde am 19.12.2009 um 20:05 Uhr von Olli editiert.
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006
19.12.2009, 19:44 Uhr
karsten

Avatar von karsten

Hallo,

als "dummer" Endkunde, kann man im Prinzip jeden nehmen.
Einen Router liefert jeder. Nur ein Modem sollte man nicht mehr nehmen.
Früher wurde 1&1 bevorzugt, weil das die einzigen waren, die eine richtige Fritz!box geliefert haben. Heute ist es meist nur eine stark abgespeckte Variante. Das Argument zieht also nicht mehr.
Schlimm wird es im Supportfall. Nach meinem Kenntnisstand kann man nur bei der Telekom kostenfrei eine Störung melden. Die anderen haben teure kostenpflichtige Supportnummern und teilweise hahnebüchene Servicebedingungen. Störungsannahme erst nach zwei Stunden etc.
Bei der Telekom hat man beide Flat in einem Paket.
Setze ich mit einem anderen Provider das Internet nur dauf den Telekomanschluß drauf, habe ich zwei mal Grundgebühren. Komplett zu einem anderen Anbieter zu wechseln würde ich nur in der Großstadt machen, wo entsprechend viele das tun und die dann auch eigene Leitungsnetze haben. In der Kleinstadt und auf dem Lande ist es immer das Kabelnetz der Telekom und da kann dann die Störungsbeseitigung schon mal bis 2 Wochen dauern. Weil es angeblich immer an dem Anderen liegt.

Karsten
--
1. Grundgesetz der Messtechnik?
Wer misst misst Mist!
DDR-Schaltkreise, MC80, K1520
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007
19.12.2009, 19:57 Uhr
ambrosius



Gegenüber meinen Nachbarn, die von Kabel-Deutschland angefangen, über Vodafone (ist allerdings nichts geworden), und einer bei 1&1 ist, habe ich bei der Telekom auch nur gute Erfahrungen gemacht. Der Tarif ist auch letztendlich Verhandlungssache, wenn man genau angibt, was man will (Telefon-Flat oder nicht z.B.) Die anderen Anbieter hatten immer wieder einmal Unterbrechungen in der Versorgung, warum auch immer, teilweise mehrere Tage lang.

mfg
Holger

----
edit: bekommst Du jetzt auch zu Hause DSL?
--
Viele Grüße
Holger

Dieser Beitrag wurde am 19.12.2009 um 19:57 Uhr von ambrosius editiert.
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008
19.12.2009, 20:08 Uhr
robbi
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Avatar von robbi

Bin auch bei der Telekom und hatte nie Probleme.
Es ist etwas teurer (siehe auch Enrico). Ich hatte nur einmal eine Störung, und da war der umgefahrene graue Kasten Schuld und nicht die Telekom.
Telefon läuft über ISDN (Fallback, wenn bei der Telekom mal DSL nicht gehen sollte).
Da ein Nachbar mit am (abgesicherten) WLAN hängt, wird es für mich noch etwas günstiger.

Nachtrag:
Mein Schwiegersohn wurde mal von Arcor gekapert, bekam Zusätze aufgedrängt, die er nicht wollte und konnte sich erst nach einem Jahr bei der Telekom zurückmelden. Seitdem geht es dort problemlos. Wenn man sagt, ich möchte das Sicherheitspaket nicht, bekommt man es auch nicht.
--
Schreib wie du quatschst, dann schreibst du schlecht.

Dieser Beitrag wurde am 19.12.2009 um 20:15 Uhr von robbi editiert.
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009
19.12.2009, 22:05 Uhr
BobCat

Avatar von BobCat

Ich kann von einem Bekannten aus sagen, daß er mit der Telekom sehr zufrieden ist. Probleme wurden schnell und kulant behoben (Preisnachlässe verhandelbar).
Ich selber war mal Kunde bei 1&1. Kann ich nicht empfehlen. Ein anderer Bekannter dessen Rechner ich ab und an pflege war bei AOL. Auch nicht zu empfehlen. Genauso wenig Freenet und Konsorten. Unseriös.
Später war ich Kunde bei der Primacom (Kabel). In der Vertragszeit (2 Jahre) lief alles problemlos. Danach wollten die neue Verträge abdrücken (DSL+digit. TV, natürlich deutlich teurer) und seitdem lief es mit meinem 3072 Kbit nur noch max. mit 0 - 380 Kbit. Also völlig unseriöser Verein. Wie alle o.g., mit Ausnahme der Telekom.
Ich bin jetzt wieder auf Telefondraht mit Alice. Bekomme anstatt des Maximums von 16000 Kbit nur 9900 Kbit. Das ist aber für meine Zwecke völlig ausreichend. Keine Grundgebühr. 2 Jahre Laufzeit, im Schnitt 19,90 pro Monat. Leistung stabil.
Mein Bruder in Hannover ist bei Kabel Deutschland 32000 Kbit. In der Praxis 29000 Kbit stabil. Kabel hat auf jeden Fall mehr Potential und kann ich nur empfehlen. Allerdings kann man hier den Anbieter nicht frei wählen. Hier vor Ort sieht es so aus das einzelne Straßenzüge von Kabel Deutschland versorgt werden. Dort läuft es prima. Andere Straßenzüge werden von der Primacom / Telecolumbus versorgt. Das ist ein Heuschreckengehege, schlechter Service, schlechte Signalqualität. Im digit. TV ständig Ausfälle. Geschäfts- und Servicegebahren unseriös. Das kann allerdings in einem anderen Ort anders aussehen.
Mein Fazit: Telekom, Kabel Deutschland und Alice. Alice ist aber von den Leitungen der Telekom abhängig ( siehe auch Bitstream o. ähnlich). Also von bis 16Mbit sind hier an verschiedenen (entfernten) Punkten in der Praxis immer 7 - 10 Mbit stabil erzielbar.
Ein Ausweg könnte unter Umständen UMTS/ HSDPA sein. Darüber habe ich leider keine Kenntnisse, hörte jedoch häufig nicht so Gutes.
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010
19.12.2009, 22:28 Uhr
ambrosius



... da muß ich noch einmal ergänzen: ich habe auch nur ein Telekom DSL6000, völlig ausreichend, und erreiche meistens Transferraten von über 7000, was meine Fritz.Box ziemlich genau mißt. Größere Datenübertragungsraten im Download sind meiner Meinung nicht notwendig, da sie ja auch kaum ein Anbieter, also da meine ich die reale Gegenstelle, in dieser Geschwindigkeit liefern kann.

mfg
Holger
--
Viele Grüße
Holger
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011
20.12.2009, 00:59 Uhr
PC-Dino



habe bei Kabel Deutschland Internet- und Telefonflat (Festnetz) für 29,95 mit
einer sehr schnellen Übertragungsrate. Bei Störungen gab es zunächst Pro-
bleme durch die 01805 ... Sericenummer. Jetzt habe ich eine kostenfreie 0800
und keine Probleme mehr.

MfG Jens
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012
20.12.2009, 11:54 Uhr
Günter



ich bin seit Anfang an bei der Telekom und hatte nur ein Mal probleme, die aber umgehend gelöst wurden. Ein Verwandter ist seit 8 Wochen bei Vodafon und hat nur Ärger.

Günter
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013
20.12.2009, 12:26 Uhr
ggrohmann



Ich war mehrere Jahre lang Tekelom-Kunde. Ausfälle gab es selten, allerdings gabs dann nicht gerade präzise Auskünfte im Callcenter. Aus einem Einzelverbindungnsnachweis, den ich in einem T-Punkt abgeschlossen hatte, wurde gleich gar nix. Da zu meinem Unglück auch noch meine Festnetznummer mehrfach die Woche von Werbeanrufen betroffen war, hab ich vor 5 Jahren einen Vertrag bei QSC Home abgeschlossen(QSC hat sich inzwischen aus dem Home-DSL-Geschäft zurückgezogen, Bestandskunden werden aber noch betreut). Das hatte den Vorteil, daß ich ab da keinen Telekomanschluß mehr hatte, also kein Festnetz (brauch ich nicht wirklich).

Leider hats damals durch eine Telekom-Panne 2 Wochen und 2 Urlaubstage (warten auf einen Techniker de Telekom) gekostet, ehe ich den QSC-Anschluß auch hatte. Da ich damals zwar vergeblich auf einen Techniker der Telekom gewartet hatte, aber selbst kein Kunde mehr dort war, haben die Telekomiker mich eiskalt abblitzen lassen. Ein Telekom-Techniker, der dann durch QSC (wohl mit sanftem Druck) in Marsch gesetzt wurde, bestätigte mir, daß ein Fehler bei der Telekom vorgelegen hatte. Meine Konsequenz: Ich habe seit dem keine Produkte der Telekom mehr gekauft. Auf meiner Handy-Nummer bekomme ich gelegentlich Werbeanrufe vom Betreiber und sonst keine, obwohl ich diese Nummer bei einigen Firmen als Kontaktdaten angegeben habe. Vermutlich war der Telefonbuch-Eintrag dran schuld. Der Service bei QSC ist nicht kostenlos (3,9 ct/Min bei der Hotline), aber absolut vorbildlich. Leider ist das keine Option mehr für dich.

Guido

Dieser Beitrag wurde am 20.12.2009 um 12:27 Uhr von ggrohmann editiert.
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014
20.12.2009, 13:25 Uhr
P.S.



Seit 2008 bei Freenet über ein STRATO-Angebot DSL16000 (wird allerdings nicht ganz erreicht) für 25,00 Euro für DSL-Flat und Telefon-Flat (Internet-Telefonie) ins ganze deutsche Festnetz und einige europäische Staaten. Alle anderen Netze, insbesondere die "Sondernummern" - dazu zählt "natürlich" auch die Arbeitsagentur - kosten extra und das teilweise heftig!
Als Hardware habe ich einen Samsung-Router (gratis), der so umfangreich in der Ausstattung ist, daß ich das trotz mehrer PC's gar nicht ausnutzen kann. Damit ließe sich ganz bequem ein Heimnetzwerk incl. externen USB-Speicher usw. aufbauen, von mehreren Tel.-Endgeräten mal ganz zu schweigen. Daß das Gerät auch noch "schön aussieht", ist dann doch eher was für den Home-Designer.
Bin im Großen und Ganzen aber nach einigen Anfangsschwierigkleiten ganz zufrieden. Vor allem war der Freenet-Support (im Vergleich zu vielen anderen) einfach Klasse - eMail genügte und die haben sich gemeldet und sich gekümmert und das innerhalb kürzester Zeit. Jetzt wurde Freenet an 1&1 verkauft - mal sehen was dann wird, wenn 2010 der Vertrag ausläuft...

PS
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015
20.12.2009, 20:53 Uhr
jmueller



Ich bin Arcor-Kunde und nun nach der Übernahme somit bei Vodafone.
Probleme habe ich eigentlich keine.
Allerdings habe ich das Gefühl, dass die Verbindung seit einigen Monaten
zumindest sporadisch langsamer geworden ist bzw. häufiger kurzzeitig überlastet ist.
Das kannte ich vorher nicht.
Ob das was mit der Übernahme zu tun hat oder ob das nur Einbildung ist, keine Ahnung.
Ansonsten ist es so, dass man als Bestandskunde nicht in die Werbetarife wechseln kann.
Nur wenn der reguläre Tarife gesenkt wird, kann man da hineinwechseln.
Das geschieht aber nicht automatisch, sondern man muss da schon selbst aktiv werden.
Meistens wurden dann aber auch versteckt einige Preise erhöht, z.B. Handy- und Auslandstarife.
Außerdem fängt beim Tarifwechsel die 2-Jahre Vertragslaufzeit neu an zu zählen.

Ich kann zwar über Vodafone nicht wirklich klagen,
kann mir aber vorstellen, dass es bessere Anbieter gibt.

Jens
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016
20.12.2009, 22:12 Uhr
MarioG

Avatar von MarioG

Na dann will ich meine Erfahrungen mal mit dir teilen:
Angefangen habe ich zugangsmäßig bei einem lokalen Provider ("Jetz!"), der mir erst ISDN-Flatrate und dann DSL geschaltet hat. Der Verein war sehr angenehm, kulant und immer zu erreichen.
Die wurden dann aber leider von Versatel geschluckt, von da an ging es rapide abwärts. Nach einem Umzug (DSL-Anschluss wurde mitgenommen) hatte ich im Upload nur noch 1/3tel der bezahlten Bandbreite, obwohl die Leitung das hergab (wohl ein Konfigurationsfehler von denen), die Paketlaufzeiten waren mit über 100ms auch ziemlich hoch (wichtig für "gefühlte" Geschwindigkeit des Zuganges). Das Uploadbandbreitenproblem war Versatel nicht zu vermitteln. Es war völlig aussichtslos, mit deren Support irgendwas erreichen zu wollen, die haben weder Kompetenz noch Möglichkeiten irgendwas zu regeln. Und Briefe scheinen die einfach zu ignorieren. Ich hab den Anschluss dann (innerhalb der vorgesehen Frist) gekündigt, was die nicht wahr haben wollten (oder verbummelt haben). Das anschließende Prozedere, inkl. Inkassofirma mit den entsprechenden Drohungen etc. wurde von denen nun nach Jahren aufgegeben, die haben wohl endlich kapiert, dass da nix zu holen war. Nervig war es trotzdem.

Nach der Kündigung bei Versatel gings zu EWT, jetzt Telecolumbus, einer Firma die (vor allem im Osten) schnelles Internet über TV-Kabel anbietet. Auch hier gab es reichlich Stress: Der versprochende Internetzugang für 10EUR/mtl., den ich online orderte war wohl nur in Zusammenhang mit einem Kabel-TV-Anschluss zu haben, der nochmal 13EUR/mtl. kostete. Einen solchen Vertragsschluss wollten die mir nach meiner Internetbestellung unterjubeln. Da ich mich weigerte diesen nicht bestellten Fernsehquatsch zu zahlen, gab es auch mit denen "unlösbare" Unstimmigkeiten. Auch mit denen war es sinnfrei per Telefon oder Brief irgendwas erreichen zu wollen. Letztlich braucht man (nach einmaliger Darstellung der Sache aus eigener Sicht) aber immer einfach so lange ausharren, bis sich auf Providerseite endlich mal ein Anwalt mit "dem Fall" beschäftigt. Auch bei Telecolumbus gab es also das gleiche Programm wie bei Versatel. Inkassodienstleisterbullshit bis zum Abwinken. Das "Verfahren" läuft momentan noch (letzte Aktion von denen: gerichtlicher Mahnbescheid, hui! :P) ...
Übrigens: Der Internetanschluss über TV-Kabel lief nur ziemlich mies. Die hatten da echt derbe Auslastungsprobleme. Neben Bandbreiteneinbruch gab es vor allem Stress mit Paketverlusten (sehr unangenehm) - ein Zeichen für heftig überlastete Routerhardware auf Providerseite.

Ich hab mich dann wieder für DSL entschieden. In der Übergangszeit hab ich spasseshalber mal einen UMTS-Zugang von O2 (Prepaid, keine Laufzeit etc. - sehr gut!) ausprobiert. Die sehr schwankende Bandbreite war für ein Provisorium hier innerhalb der Stadt gerade so zu gebrauchen (100-400kBit/s). Als Vollanschluss hätte sich das aber vor allem wegen der fehlenden öffentliche IP und den seeehr langen Signallaufzeiten disqualifiziert.

Jetzt bin ich mit DSL bei Congster, einer Telekomtochter (seltsamerweise hat die Telekom meinen Anschluss von QSC angemietet, was wohl recht exotisch ist). Der Anschluss funktioniert jetzt seit etwa einem Jahr völlig klaglos. Entscheidend für meine Wahl von Congster war deren faire Kündigungsfrist (30 Tage). Der fehlende "echte" Telefonanschluss war mir Wurst, da ich eh über Sipgate telefoniere/faxe (mit einer Fritzbox Fon von Ebay für 7 EUR). Sipgate ist übrigens sehr zu empfehlen.

Unsere Firma, als auch die Firmen, um die wir uns kümmern sind alle mit dem Netzzugang bei der Telekom. Auch wenn die Supporteskapaden mit der Telekom teilweise echt kafkaesk waren, konnte bei Problemen immer schnell eine Lösung gefunden werden.

Letztlich ist es m.E. so, dass die Problemlösungsmöglichkeit bei der Telekom halt was kostet. Wer diese Sicherheit braucht/möchte, muss natürlich mehr bezahlen. Wer sich das sparen will, kann mit viel Glück aber auch einen Reseller-Anschluss (ohne wirklichen Support) erwischen, der dauerhaft problemlos funktioniert. Aber wehe man hat dabei Pech ...

Generell würde ich meine Entscheidung nicht von Hardwarebeigaben abhängig machen. Viel wichtiger sind gerade bei den "Glück-muss-man-haben"-Resellern die Kündigungsfristen ("Mindestvertragslaufzeit"). 24 Monate, in denen ein Billiganbieter den einzigen Anschluss mit einem unbefriedigenden Internetzugang blockiert können sehr lang und teuer werden.

Dieser Beitrag wurde am 20.12.2009 um 22:26 Uhr von MarioG editiert.
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017
21.12.2009, 10:14 Uhr
HONI



Telekom würde ich auch empfehlen. Wird auch mein nächster Provider sein. War bei Freenet und wurde jetzt zwangsdeportiert zu 1&1. Das ist so ziemlich der letzte Verein bei dem ich landen wollte.
Ein Kumpel hat zwei Wochen ohne DSL dagestanden weil die meinten es wäre beid enen alles OK, Fehler muß bei ihm liegen. DSL Hardware woanders getestet, Verkabelung geprüft, alles OK. Nach mehrmaligen Anrufen dann Techniker geschickt der feststellte daß der Verteiler abgesoffen ist und sein Anschluss deshgalb nicht mehr lief.

Zu KD, von denen habe ich auch nicht gerade gutes gehört.

Mit Versatel hatte mein Bruder schon so seine Erfahrungen. Der hatte gekündigt, ein halbes Jahr im Voraus, wegen Umzug, abgeschaltet wurde sofort. nach x Anrufen und Telefonkosten von 50 € wurde wieder zugeschaltet aber nur mit halber Rate. Angeblich wäre das Kabel schlecht. Sein Nachbar hatte immernoch das volle Programm bei Vetsatel.

Bei Alice hab ich mal mit jmd. gesprochen der das verkaufen soll, der meinte er würd das nie nehmen, der letzte Sch...

Vodafone... hab bei nem Bekannten drei Monate gebraucht um den DSL + Telefonanschluss zum laufen zu kriegen. DSL Hardware von Vodafone (Easybox 602) funktionierte nicht, auch die zwei AUstauschgeräte gingen nicht. Mit nem Telekom Speedport oder nem alten Arcor DSL Modem 200 keine Probleme (DSL, telefon ging garnicht). Hin und her telefoniert, nach drei Monaten dann endlich eine andere Box, mit der zumindest DSL vorschriftsmäßig lief, Telefon aber immernoch nicht. Das lag letztendlich angeblich einer kaputten Leitung außerhalb vom Haus. DSL ging da wohl drüber, Telefon nicht... najajetzt geht alles und sogar schneller als vorher . Der Support war aber immer freundlich und kostenlos (über Handy).

Bei Congstar für Schwager nen DSL Anschluss geordert, alles Top. Informationen über Email und SMS, Termine wurden eingehalten, einen Tag vor Schalttermin kam die Hardware (umgestrickter Speedport 503), alles eingerichtet, Techniker hat nur Kabel aufgelegt und alles lief. Schnell und unkompliziert. Telefonie über VOIP.

Die Telekom gibt übrigens nur noch Leihgeräte raus für monatliche Grundgebühr (wird jährlich weniger), oder Kauf des Gerätes ohne Subventionierung.

MfG HONI!!
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018
21.12.2009, 10:28 Uhr
holm

Avatar von holm

Ich bin seit Jahren bei Arcor (jetzt Vodafone), seit der Zeit als die Telbum noch doppelt so teuer war. Die Umstellung des Anschlusses hatte problemlos und zeitnah funktioniert, bis auf die Kündigung von T-Online das ja nicht identisch zu Telekom ist. Die wollten unbedingt von mir Geld überwiesen haben um es mir dann auf mein Telekomm Konto gut zu schreiben das ja nicht mehr existent war. Nach 3 Monaten bekam ich dann das Geld in Form eines Verrechnungschecks den ich wieder auf die Bank schaffen konnte zurück. Klapsladen das...

Ich hatte nur einmal technische Probleme bei Arcor auf Grund deren ich einen neuen DSL Spillter mit integriertem NTBA zugeschickt bekam, das allerdings hat mich ca. 2h in der Warteschleife bei der Arcor Hotline gekostet und einen weiteren Anruf, weil ein Teil dieser Hotlinewarteschleife kostenpflichtig war, was mit einer Gutschrift behoben wurde.

Technisch sind die OK, IMHO deutlich zuverlässiger hier als die Telekom, man sollte aber besser auch kein Problem haben auf Grund der Zustände bei der Hotline. Ich habe keine ahnung, ob da jetzt dort besser ist, hatte die letzten 3 Jahre kein Problem. Ich habe den Vertrag gerade um 2 Jahre verlängert.

Den ganzen kostenlos zur Verfügung gestellten Internetkram wie Webspace und Email benutze ich nicht, ich verwalte ja selbst entsprechende Infrastruktur.

Gruß,

Holm
--
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Dieser Beitrag wurde am 21.12.2009 um 10:30 Uhr von holm editiert.
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019
23.12.2009, 11:50 Uhr
Rüdiger
Administrator


Habt ihr Erfahrung mit der Übertragungsqualität bei VoIP-Telefoie?
Ich hatte schon Anschlüsse erlebt, bei denen die Sprache vollkommen verzerrt übertragen wurde.
Ist das immer noch so?
--
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020
23.12.2009, 12:29 Uhr
Günter



Hallo Rüdiger,
ich hatte damit keine Probleme. Selbst mit Kamera ging das nach Japan einwandfrei.

Günter
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021
23.12.2009, 12:46 Uhr
thommy_berlin



Vorwort:
Nein, ich beziehe mein Gehalt nicht von Renè Obermann.

Aber ich würde bei einem Wechsel immer zur TELEKOM gehen.

Warum?

Außer bei den Anbietern, die über Funk oder Satellit daherkommen, ist das letzte Stückchen Draht (Letzte Meile) immer noch Eigentum der Telekom. Damit sitzt sie bei allen Handlungen immer im Boot (Einrichtung, Entstörung usw.).
Alle Provider müssen sich bei Störungen immer dorthin wenden.

Jeder kann sich selbst an die Nase fassen was er zuerst bearbeitet. Bildlich gesprochen zuerst den Rasen im eigenen Garten mähen oder beim Nachbarn.
Bei zwei Autos (Porsche oder Dacia) den Porsche vermieten und mit dem Dacia auf Dauer fahren ?

Wohl kaum.

Mein Fazit: Nach Möglichkeit alles aus einer Hand (Leitung; Telefon, DSL).

Achso, für Akribiker. Dort, wo die Stadtwerke eigene Leitung zum Kunden haben (ich denke da zum Bsp. an Köln oder Norderstedt) sollte man natürlich vergleichen. Aber das ist ja hier der Telekom gleichzusetzen.

Freundlichst

thommy_berlin
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022
23.12.2009, 15:29 Uhr
robbi
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Avatar von robbi

Danke @thommy_berlin

Ich hatte mich nicht getraut, das auch so zu sagen.

Mitunter werde ich hier aus der Fangemeinde angerufen. Bei VoIP frage ich dann meist nach, worüber die Leute anrufen.
1991 bekam ich Telefon. Das schaurige Krachen aus DDR-Zeiten verschwand nach und nach und mit Einführung von ISDN wurde die Qualität so gut, daß ich manchmal fragte, sitzt du im Nebenzimmer?

Nach der Erfindung der Handtelefone war es dann fast wieder DDR-Qualität.
Mit VoIP habe ich ähnliche Erfahrungen gemacht.
Es KANN gut sein.
--
Schreib wie du quatschst, dann schreibst du schlecht.
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023
23.12.2009, 17:43 Uhr
ambrosius



Auch meine Erfahrungen mit VoIP sind sehr gut, auch in's fernöstliche Ausland. Auch die Verzögerungen/Laufzeiten sind sehr gering.

mfg
Holger
--
Viele Grüße
Holger
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024
23.12.2009, 19:02 Uhr
felge1966

Avatar von felge1966

Da gebe ich als TK-Techniker mal meinen Senf dazu:

- VoIP und VoIP ist nicht immer das selbe, denn die einen sprechen über Internettelefonie (wie Skype und ähnliche Sachen) und die anderen meinen IP-Telefonie
- die Qualität von VoIP ist immer davon abhängig, ob es auf der Leitung genug freie Kapazitäten gibt, denn für ein vernünftigen Codec (G711) braucht man in beide Richtungen ca. 80-100Kbps
- ohne Priorisierung kann man auf der Leitung nicht vernünftig telefonieren (im Internet ist die fehlende Priorisierung Standard), denn die Leitungen werden ja nicht exclusiv genutzt. Es kommt bei den verschiedenen Providern teilweise zu einer Überbuchung, d.h. nur für ca 20-30% der Internetnutzer steht auch die Bandbreite zur Verfügung (bei den billigen ist es teilweise noch weniger.
- je höher die Verzögerungszeit ist (ab ca 200ms wirds unerträglich) , um so schlimmer ist das Sprechgefühl (Echos).
- Bei Paketverlusten ist in Handumdrehen mit der Sprachverständigung Essig

In meinem beruflichen Umfeld verwende ich auch VoIP, aber da sind ja auch die erfoderlichen Bandbreiten da. Aber die Sprachverständigung hat trotzdem stark abgenommen - ISDN war halt besser.

Privat gehe ich auch wegen der Telefonie zur Telekom zurück. Im Bekanntenkreis hat Jemand einen Kabelanschluß von Telekolumbus, dort ist in der Abendzeit nichts mehr mit Telefonieren.
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025
23.12.2009, 21:42 Uhr
ambrosius



@felge1966
da muß ich trotz der Feiertage ( ;-) ) mal nachfragen: wo ist der Unterschied zwischen VoIP - Skype und VoIP über IP-?
Gibt es da verschiedene Methoden? Im Endeffekt geht ja im 'Indernetz' alles über IP - also irgendwelche Datenpakete. Denn selbst die Provider, welche über das Fernsehkabel Internet, Telefonie u.a. Dienste anbieten, gehen im Endeffekt ja über TCP/IP. Nur priorisieren die ihre eigenen Daten wahrscheinlich mehr als andere (da gab es in letzter Zeit mal eine Artikel in der c't - muß ich aber heraussuchen).

mfg und schöne Feiertage
Holger
--
Viele Grüße
Holger
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026
24.12.2009, 12:15 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Telekom? Nein danke!

Ich bin im Nov. 08 zu 1&1 gewechselt, unter Mitnahme der alten Nummern. Hat auch prima geklappt, seit dem nicht ein Ausfall! Doch seit dem bekomme ich monatlich noch immer Rechnungen der Telekom. Ich habe unzählige Telefonate durch, nix! Natürlich hatte mir die Telekom damals sofort die Kündigung bestätigt, das habe ich in Kopie denen schon zugeschickt, nix!

Dann meldet sich ein Telekom-Anwalt (Inkasso), dem alles erklärt (der gibt mir Recht), doch noch immer nix, Rechnungen trudeln ein. Dann etwa August plötzlich eine Gutschrift! Hä, hatte doch nie Geld überwiesen....
Also eine sogenannte Vorstandbeschwerde direkt an Herrn Obermann (div. Kopien beigelegt, das Ganze als Kopie auch an die Kanzlei), plötzlich Bewegung:
Eine Frau vom "Serviceteam des Vorstandes" ruft an und endschuldigt sich wortreich bei mir, kündigt sofortige Klärung an, sagt eine Gutschrift zu (wird mit dem Soll verrechnet), wird auch Inkasso-Kanzlei verständigen. Ok, jetzt klappt das ja... Denkste, am selben Tag mommt ein Schreiben zum Mahnverfahren, dem sofort wiedersprochen, hat sich wohl überschnitten. Endlich Ruhe.... Ja, aber nur bis gestern: Die Kanzlei meldet sich und ist sauer über den Widerspruch, fordert ultimativ auf diesen zurück zu nehmen, sonst höhere Kosten!
Denen habe ich einen sehr geharnischten Brief geschrieben, mal sehen wie es weiter geht....
Also, Telekom hat stabile Leitungen, kaum Probleme technischer Art, doch wehe man hat irgendeinen Zoff mit denen, dann wird schnell klar, das dieses Unternehmen intern ein völliges Durcheinander hat. Kundenservice ist bei jedem Balkanprovider um Welten besser!

Guido
--
Der Mensch hat drei Wege, klug zu handeln.
Erstens durch Nachdenken: Das ist der edelste.
Zweitens durch Nachahmen: Das ist der leichteste.
Drittens durch Erfahrung: Das ist der bitterste.

Konfuzius

Dieser Beitrag wurde am 24.12.2009 um 12:16 Uhr von Guido editiert.
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027
21.02.2010, 14:25 Uhr
Rüdiger
Administrator


Die Entscheidung ging zugunsten von Vodafone. Grund waren der Preis und das Vorhandensein eines Ladens im Ort.

-Die Telefonberatung von Vodafone ging über eine kostenlose Nummer, die Antworten dort waren kompetent.
-Die Lieferung des Routers kam pünktlich, die Bedienungsanleitung ist verständlich geschrieben.
-Der Leitungs-Umzugstermin wurde auch eingehalten

Ich hatte im Vorfeld alles zusammengebaut und soweit möglich getestet.
Zum Umzugstermin konnte ich nicht vorort sein. Wie sollte es anders sein, es funktionierte nicht (Der Router meldete immer "Keine Leitung").
Einige Telefonate mit Vodafone brachten auch keine Klärung, es gab aber das Angebot, einen Techniker vorbeizuschicken.

Das Wochenende drauf war ich, mit einem Messgerät bewaffnet, vorort und habe zwei Fehler gefunden.
a) Die Telefondose war defekt (dafür konnte Vodafone nichts):
Vorher steckte ein Anrufbeantworter in der linken N-Dose, nach dessen Entfernung die Überbrückungskontakte in der Dose nicht wieder zuverlässig schlossen.
Nachbiegen und Kontaktspray brachten keine Besserung, Aufmachen ließ sie das Dosen-Innenleben nicht. Also habe ich die linke N-Dose überbrückt
b) Der Stecker vom DSL-Kabel passte nicht richtig in die Telefondose (Das war die Schuld von Vodafone):
Die Kontaktstreifen des Westernsteckers des Vodafone-DSL-Kabels sind in kleine Nuten eingelassen. Diese Nuten waren 1/10 mm zu schmal, woraufhin die Kontaktzungen der Telefondose nicht da rein rutschten.
Mit dem Taschenmesser die Nuten breiter geschnitzt und schon funktionierte die Sache.
Das war offenbar kein Einzelfall, denn Vodafone schickte von sich aus ein neues Kabel (gleicher Typ, aber ohne die Nutenprobleme).

Seitdem läuft die Sache sauber. Die Tonqualität ist genauso gut wie bei der analogen Leitung, der Internetzugang funktioniert auch tadellos.
--
Kernel panic: Out of swap space.
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028
12.09.2010, 13:50 Uhr
P.S.



<014>
Mein DSL-Vertrag mit freenet lief diesen Sommer aus und wie befürchtet, gab's dann unter dem 1&1-Regim auch gleich Probleme. Besonders ärgerlich ist das, wenn das Telefon auch gleich darüber läuft. Abgesehen von den technischen Probelem, die tagtäglich so nervend anstehen - Echo- und Hall-Effekte - die zeitweise die Verständigung sehr erschwert haben, ist man bei einem Totalausfall (02.09.2010) dann richtig "abgeklemmt" von jeglicher Kommunikation.
Für eine Störungsmeldung die Hotline anzurufen, ist ein von vornherein zum Scheitern verurteiltes Vorgehen. In der Warteschleife hängend bekommt man dann die zweifelhafte Ansage, man solle es doch später nochmal versuchen.
Also die Störungsmeldung per Support-Center - ein sog. Incident.
Da schreiben die zurück, sie hätten da eine Frage und sie konnten mich telefonisch nicht erreichen - ja wie denn, wenn der Anschluss gestört ist!
Um meinen eMail-Account erreichen zu können, mußte ich immer die Hilfe von Freunden in Anspruch nehmen. Da können schnell ein paar Tage vergehen! Ich also wieder im Support-Center einen Incident abgesetzt und hilfsweise die Tel.Nr meines Nachbarn angegeben. Es passierte gar nichts. Parallel dazu habe ich auf die eMail geantwortet und nochmal auf das Dilemma hingewiesen. Ich habe mir dann ein Handy vom Nachbarn geliehen und auch diese Nr. mitgeteilt. Daraufhin erfolgte dann am folgenden Tag tatsächlich ein Anruf auf diesem Handy, wo die "nette" Kundendienstmitarbeiterin mir bedauernd mitteilte - nachdem ich auf ihre Anweisung hin mal den Stecker von der Dose gezogen und wieder reingesteckt hatte - daß sie da momentan nichts weiter tun könne. Es müsse an der Leitung liegen und die wäre nicht in ihrem Eigentum. Also müsse man erstmal einen entprechenden Dienst (Telefonica??) beauftragen, aber das kann dauern. Da konnte ich dann nicht mehr an mich halten und wäre am liebsten durch die nicht vorhandene Leitung gesprungen. Diese Leitungsprüfung hätten die gleich am Anfang machen sollen, dann hätte man womöglich viel Zeit gespart! Das alles bei der hochgelobten Qualität der DSL-Anschlüsse von 1&1 - man denke an den Medien-Rummel.
Seit dem 11.09.2010 geht es nun urplötzlich wieder und ich glaube nicht, daß es an der Leitung gelegen hat, denn dann würde das Problem sicher noch längere Zeit bestehen.
Eigenartig sind noch folgender Fakten:
Ein anderer Nachbar von mir - ebenfalls ein "aufgekaufter" freenet-Kunde - hat schon mehrere Wochen keinen DSL-Anschluß mehr. Nur stört den das weniger - man hat ja noch Handys zur Kommunikation. Aber der Gipfel ist der:
Bei meinem Nachbarn, von dem ich mir ein Handy lieh, ging just der DSL-Anschluß in Störung, als meiner wieder gearbeitet hat.

Da kann man doch auf ganz böse Gedanken kommen - oder??
Die (im Übrigen auch die Telekom, wo ich mich über Alternativ-Angebote informierte) wollen nur ihre teureren Verträge an den Mann/Frau bringen. Ein so günstiges Angebot, wie das von STRATO-Freenet gibt es nicht mehr:
16000er DSL mit Doppelflat zu monatlich 25.-Euro!
Aber angeblich sollen ja durch die Wettbewerbsvielfalt die Preise fallen - doch wie vereinbart sich das mit dem Aufkauf von freenet durch 1&1?

Das Wissen der Menschheit gehört allen Menschen! -
Wissen ist Macht, wer glaubt, der weis nichts! -
Unwissenheit schützt vor Strafe nicht! -
Gegen die Ausgrenzung von Unwissenden und für ein liberalisiertes Urheberrecht!
PS

Dieser Beitrag wurde am 12.09.2010 um 13:53 Uhr von P.S. editiert.
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029
08.07.2013, 16:28 Uhr
karsten

Avatar von karsten


Zitat:
felge1966 schrieb
Da gebe ich als TK-Techniker mal meinen Senf dazu:

....

- je höher die Verzögerungszeit ist (ab ca 200ms wirds unerträglich) , um so schlimmer ist das Sprechgefühl (Echos).
- Bei Paketverlusten ist in Handumdrehen mit der Sprachverständigung Essig

In meinem beruflichen Umfeld verwende ich auch VoIP, aber da sind ja auch die erfoderlichen Bandbreiten da. Aber die Sprachverständigung hat trotzdem stark abgenommen - ISDN war halt besser.


Ich hole diese Antwort von felge1966 - wenn auch schon älter - wieder vor, weil ich mich nun irgendwie tiefer damit befassen muss und Euer Fachwissen benötige.

Im größeren Bekanntenkreis stellt die Telekom - von sich aus - immer mehr Anschlüsse von herkömmlichen DSL, teils mit ISDN wegen der 3 Nummern - auf IP4 - Anschlüsse um. IP4 - weil das so Bestandteil der Produktbezeichnung ist. Ein neuer Router ist meist fällig und wird in Miete angeboten (wird teuer über die Zeit !)
Was hat das für einen Hintergrund? Seiten der Kunden besteht keine Anforderung dafür.

Schlimme Nebenerscheinung dabei ist, dass sich danach etliche Leute, die angerufen werden, über starkes Echo "beschweren". Auf meine Nachfrage (scheinbar) immer in Verbindung mit Schnurlos-Telefonen.

Nun klärt mich bitte auf, was das alles soll mit dieser Verschlechterung?

Danke
Karsten
--
1. Grundgesetz der Messtechnik?
Wer misst misst Mist!
DDR-Schaltkreise, MC80, K1520
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Dieser Beitrag wurde am 08.07.2013 um 16:30 Uhr von karsten editiert.
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030
08.07.2013, 17:09 Uhr
u808



Ziel ist es alle Anschlüsse auf ip umzustellen.
Die ganzen herkömmlichen Vermittlungsstellen sollen abgeschaltet werden.
Bei Neuanschlüssen wird eigentlich nur noch IP vermarktet. Genauso bei Umzug usw.
Nur auf besonderer Nachfrage bekommst du noch einen herkömmlichen analog oder ISDN Anschluß.
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031
08.07.2013, 17:21 Uhr
felge1966

Avatar von felge1966

Die Betonung sollte auf noch liegen, da alle Anbieter mittelfristig die alten EWSD Anlagen verschrotten werden. Dann gibt es nur noch die "IP4-Anschlüsse". Auch wenn dann die Anbieter aus taktischen Gründen noch einen analogen Anschluss anbieten, ist er ab dem nächsten Verteiler auch nur noch IP. Falls da schon mal jemand ein Modem dran hatte, weiß er auch, was dies bedeutet.

Das Echo ist nun mal der Tribut, den wir an die billige Telefonie zahlen werden. Zudem ist keine Batteriestütze vorhanden. Der nächste Stromausfall bringt die Leute dann erst einmal ins Mittelalter zurück. Da s Handynetz hat ja schließlich auch so gut wie nie eine Batteriestütze.

Gruß Jörg
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032
08.07.2013, 19:17 Uhr
karsten

Avatar von karsten

Danke.
Ich habe versucht mich noch etwas einzulesen.

Das heißt alles Annex B wird zu Annex J umgestellt ?

Und ich dachte, es steht irgendwo festgeschrieben, dass die Spannung für ein Endgerät immer zur Verfügung gestellt werden muss ?

Gibt es etwas, was man gegen das Echo / den Hall tun/einstellen kann?

Danke
Karsten
--
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033
08.07.2013, 19:58 Uhr
ambrosius



http://www.heise.de/ct/artikel/Die-Zukunft-spricht-VoIP-1730289.html

Hier noch ein paar Details zum Thema.

Beste Grüße
Holger
--
Viele Grüße
Holger
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034
08.07.2013, 23:45 Uhr
Tom Nachdenk




Zitat:
felge1966 schrieb
Das Echo ist nun mal der Tribut, den wir an die billige Telefonie zahlen werden.

Mal ne ganz blöde Frage, wo kommt denn da das Echo her, bzw wie entsteht das?
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035
09.07.2013, 06:57 Uhr
P.S.



@felge1966 <031>
Zitat: "... Zudem ist keine Batteriestütze vorhanden. Der nächste Stromausfall bringt die Leute dann erst einmal ins Mittelalter zurück. Das Handynetz hat ja schließlich auch so gut wie nie eine Batteriestütze."

Das kenne ich nicht so! - In meiner Berufstätigkeit als HT-Planer hatte ich u.a. auch die Aufgabe die Gebäudetechnik von automatischen, d.h. bedienerlosen Kopfstationen der Telekom (und anderer Telekommunikationsanbieter) zu beplanen. Da waren u.a. umfangreiche Maßnahmen zur Vermeidung von Stromausfällen vorzusehen - z.B. USV. Der ordnungsgemäße Betrieb war bei Stromausfall lückenlos für wenigstens 30min zu garantieren.
Anders hingegen war das EMV-Problem - Blitzschutz häufig dauerhaft nicht lösbar. Ich hatte mal das "Glück" eine gerade in Betrieb genommene Station nach einem Blitzeinschlag - trotz umfangreiner Blitzschutzmaßnahmen - erneut ausstatten zu dürfen.

Das Wissen der Menschheit gehört allen Menschen! -
Wissen ist Macht, wer glaubt, der weiß nichts! -
Unwissenheit schützt vor Strafe nicht! -
Gegen die Ausgrenzung von Unwissenden und für ein liberalisiertes Urheber- und Markenrecht!
PS
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036
09.07.2013, 07:28 Uhr
felge1966

Avatar von felge1966

Das Echo kommt von einer früher gewünschten Funktion. Beim Telefon wird ein Teil des Signals (welches vom einem selbst erzeugt wird) wieder in den Hörkreis eingespeist. Dies dient dazu, daß man nicht das Gefühl eines toten Raums hat. Da es im Netzwerk aber auch zu einem teilweise starken Delay kommt (kann man mit den Ping Zeiten messen), mekrt man das mit dem Echo.

@P.S.
die meisten älteren Stationen wurden damals mit Batterie gebaut, welche aber selten im Rahmen der Wartung getauscht werden. Praktisch kann man also davon ausgehen, daß eine Outdoor-Station mit BleiGel-Akku nach ca 5 Jahren keine Batterie mehr hat.


Gruß Jörg
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