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Robotrontechnik-Forum » Technische Diskussionen » U880 Computer aus electronica 227/228 » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
25.11.2008, 17:36 Uhr
Z1013



Was ich schon immer mal fragen wollte... Hat jemand von euch mal den Rechner aus dem electronica Heft 227/228 "Ausbaufähiger Mikrocomputer mit dem U880" von Hübler/Evert gebaut?
( http://hc-ddr.hucki.net/entwicklungssysteme.htm#Huebler_Everts-System )
--
Viele Grüße
Holger

Dieser Beitrag wurde am 25.11.2008 um 17:50 Uhr von Z1013 editiert.
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001
26.11.2008, 01:44 Uhr
redled

Avatar von redled

Das würde mich auch interessieren

Gruss Rico
--
http://blog.redled.de/?page_id=149
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002
26.11.2008, 09:07 Uhr
paulotto



hatte ich damals vor. Da das Ding aber so proprietär war und zu dieser Zeit schon andere Rechner mit der Möglichkeit für CP/M in Aussicht standen, habe ich mich dann auf Nanos konzentriert. Da hatte ich es einfacher, die Platinen zu bekommen...

Gruß

Klaus
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003
26.11.2008, 09:29 Uhr
volkerp
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Avatar von volkerp

Obwohl ich leider auch kein aufgebautes Exemplar kenne, habe ich noch ein paar kleine Randinformationen zum Thema vom Autor selbst:

"Obgleich das alles "out of date" ist, vermittelt es doch Einblicke in die Anfänge der Mikrorechentechnik. ... Über manche Dinge kann man natürlich auch schmunzeln. Inkompatibles Kasetteninterface. Lochstreifen, zwar sehr kompatibel, aber wer hatte schon einen Leser?
Schade ist, daß die Veröffentlichungenszeiten in der DDR so lang waren. Nur zum Zeitpunkt der Manuskripterstellung bzw -Abgabe war vieles (noch) Stand der Technik. Ich sag mal, daß unser Projekt oder Kramers Computer zum Zeitpunkt der Erstellung jeweils dem internatonalen Amateurstand entsprach (Stichworte Rolf-Dieter Klein, NDR-Computer).

... ich hatte begonnen, einen kleinen Emulator zu schreiben, der diesen und die anderen (selbstgebauten) Z80- bzw HD64180-Rechner wieder zum Leben erwecken sollten (von electronica über Grafik-Computer mit Basic bis zum CPM3 Rechner). Mal sehen, wie viel ich schaffe ;-)
Nun hoffe ich noch auf die Lesbarkeit einiger alten Tonbandkassetten. Viele gibt es nicht mehr. Noch mal ausprobieren möchte ich Assembler & Co, diverse Basic-Interpreter (z.B. Tiny und TDL nach Rolf Dieter Klein) und schon Pascal. Und viele Basic Programme."
--
VolkerP

http://hc-ddr.hucki.net
(z9001, Z1013, LC-80, ...)

Dieser Beitrag wurde am 26.11.2008 um 09:30 Uhr von volkerp editiert.
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004
26.11.2008, 09:35 Uhr
volkerp
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Avatar von volkerp

Ein Nachbau ist mir doch bekannt:

von Werner Flügel: "das Teil steht sogar noch irgendwo eingestaubt in der Garage (seit Jahren nicht mehr eingeschaltet), allerdings war das Heftchen seinerzeit nur die Grundlage für nen Mix aus Hübler-PC (Grundgerät + Monitorprog.) Kramer-PC, Mugler-PC (CP/M-Rechner aus Funkamateur) und diversen Einzel-Erweiterungen (Floppysteuerung, S/W-Grafik) ",
aber leider hatte ich damals keine weiteren Antworten bekommen.
--
VolkerP

http://hc-ddr.hucki.net
(z9001, Z1013, LC-80, ...)
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005
26.11.2008, 10:04 Uhr
paulotto




Zitat:
volkerp schrieb
... Lochstreifen, zwar sehr kompatibel, aber wer hatte schon einen Leser?
...

Leser ginge ja noch,da waren auch handbetriebene Leser mit IR-Abtastung beschrieben, aber wer erstellt einem dann die Lochbänder? Ich glaube eher, der Stanzer wäre hier das Problem...

Gruß

Klaus
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006
26.11.2008, 10:37 Uhr
Rüdiger
Administrator



Zitat:
volkerp schrieb
Lochstreifen, zwar sehr kompatibel, aber wer hatte schon einen Leser?

Gerade Lochbandtechnik war in der DDR nicht so das Problem.
Leser und Stanzer wurden vielfach aus ausgedienten Fernschreibern genommen.
Die hatten allerdings den Nachteil, kein standardisiertes Interface zu besitzen, sodaß die Ansteuerschaltung dann auf bestimmte Typen festgelegt war.

Einrichtig schnuckeliges Gerät dieser Art war der T53-Leser (Siehe Robotrontechnik.de): klein und handlich und in großen Stückzahlen gebaut.
--
Kernel panic: Out of swap space.

Dieser Beitrag wurde am 26.11.2008 um 10:41 Uhr von Rüdiger editiert.
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007
26.11.2008, 10:54 Uhr
paulotto



der ist aber nur für die 5-spurigen LBs...
Dieser Beitrag wurde am 26.11.2008 um 10:54 Uhr von paulotto editiert.
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008
26.11.2008, 13:21 Uhr
Rüdiger
Administrator



Zitat:
paulotto schrieb
der ist aber nur für die 5-spurigen LBs...

Man kann ja sowieso nicht 8 Bits binär aufs Lochband bringen (weil es ja auch Steuerzeichen für die Lochbandgeräte gibt). Also stanzt man jedes Byte einer Binärdatei als 2-Zeichen-Hex-Code (nur Ziffern 0-9 und Buchstaben A-F). Und dafür reichen die 5 Löcher.
--
Kernel panic: Out of swap space.

Dieser Beitrag wurde am 26.11.2008 um 13:22 Uhr von Rüdiger editiert.
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009
26.11.2008, 13:27 Uhr
paulotto



das schon, aber Standard ist nun mal 8-Spur im Intel-Hexformat....
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010
26.11.2008, 13:44 Uhr
holm

Avatar von holm

mit dem Rüdiger aber nichts anfangen kann..

Gruß,

Holm
--
float R,y=1.5,x,r,A,P,B;int u,h=80,n=80,s;main(c,v)int c;char **v;
{s=(c>1?(h=atoi(v[1])):h)*h/2;for(R=6./h;s%h||(y-=R,x=-2),s;4<(P=B*B)+
(r=A*A)|++u==n&&putchar(*(((--s%h)?(u<n?--u%6:6):7)+"World! \n"))&&
(A=B=P=u=r=0,x+=R/2))A=B*2*A+y,B=P+x-r;}
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011
26.11.2008, 14:38 Uhr
paulotto



warum sollte er damit nichts anfangen können. Schon K1510 PBT4000 konnte das...

Gruß

Klaus
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012
26.11.2008, 15:57 Uhr
holm

Avatar von holm

Weil ich ihm den Inhalt des K7634 Proms geschickt hatte, als Intel Hex.
Er wollte das nochmal als Binary..

Gruß,

Holm
--
float R,y=1.5,x,r,A,P,B;int u,h=80,n=80,s;main(c,v)int c;char **v;
{s=(c>1?(h=atoi(v[1])):h)*h/2;for(R=6./h;s%h||(y-=R,x=-2),s;4<(P=B*B)+
(r=A*A)|++u==n&&putchar(*(((--s%h)?(u<n?--u%6:6):7)+"World! \n"))&&
(A=B=P=u=r=0,x+=R/2))A=B*2*A+y,B=P+x-r;}
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013
01.04.2009, 10:28 Uhr
VCS80



Hallo Ihr alle miteinander,

ich lese seit ungefähr 1 Jahr in diesem Forum.
Auf Grund Eurer Anfrage zum Hübler/Evert System aus electronica 227/228
habe ich mich entschlossen, hier zu posten.

Ich betreibe heute noch dieses System mit modifizierten Monitorprogramm, welches
aber noch kompatibel zum Originalsystem, bis auf die Lochbandschnittstelle ist. Diese habe ich
zu einer Centronics- Schnittstelle erweitert.

Hier ein paar Eckdaten zum jetzigen System:

Bauzeit:
1985 – 1987, aufbauend auf dem System „VCS80“ von Eckhard/Schiller
nach rfe 3/83, welches von 1983 – 1988 als Entwicklungssystem diente.
1988 wurde der Rechner mit einer K1520- Kassette erweitert.

RAM/ROM:
61K RAM, 3K ROM, 256K RAMDisk nach Mikroprozessortechnik 2/88

FDD:
2x TEACH FD55-FV, Formate: 308K, 624K (780K, 800K nur lesen)
Controller U8272, seit 1987

Tastatur:
K7654 mit U881 als Controller

BS- Karte:
64x24 Originalkarte mit Modifizierungen, BS- Karte nach FA 11/90 derzeit in Bau

Schnittstellen zusätzlich zum Original:
V.24, IFSS, Parallelport mit K1520- Karte K6028

Drucker:
K6313, K6328

Betriebsysteme/ Software:
CPM2.2 (SYS4 KEAW), SCP V1.5 (V1.7 in Erprobung) HBasic
--
Gruß Steffen
(VCS80, Hübler/Everts electronica 227/228, A5120 MF1.2)
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014
01.04.2009, 11:44 Uhr
tp



Wow. Da ist ja einiges an zusätzlichen Komponenten dazu gekommen.

Also ich wäre jetzt neugierig auf ein Bild des Systems .
--
Die Zeit ist auch nicht mehr, was sie mal war! (Albert Einstein)
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015
01.04.2009, 12:27 Uhr
Volker

Avatar von Volker


Zitat:
VCS80 schrieb

... habe ich mich entschlossen, hier zu posten.


Ähm, - ausgerechnet heute?
--
Das Gerät selbst ist ein kompli-
ziertes elektronisches Erzeugnis, zu des-
sen Reparatur neben vielfältigen Kenntnis-
sen zum gesamten Komplex der Elek-
tronik eine Vielzahl hochwertiger Meß-
und Prüftechnik notwendig ist. Von ei-
genhändigen Eingriffen wird abgeraten.
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016
01.04.2009, 13:21 Uhr
tp




Zitat:
Volker schrieb
Ähm, - ausgerechnet heute?

Ja, die Terminwahl hat mich auch erstmal stutzig gemacht .

Ein cooles Bild mit 'ner Ausschrift APRIL APRIL, wäre ja auch lustig.

Andererseits klingen die genannten Daten jetzt nicht übermäßig nach 'nem Aprilscherz.
--
Die Zeit ist auch nicht mehr, was sie mal war! (Albert Einstein)
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017
01.04.2009, 14:42 Uhr
VCS80



Hallo,

der Termin ist rein zufällig.
Ich habe diesen Beitrag erst montag entdeckt, weil ich ~ 1/2 Jahr hier nicht mehr gelesen habe und mich dann im Forum angemeldet habe. Ich bitte deshalb um nachsicht.

Bilder stelle ich ein, versprochen. Es wird aber erst am Wochenende, spätestens Anfang nächste Woche. Ich muß erst welche machen.

Also dann bis später.
--
Gruß Steffen
(VCS80, Hübler/Everts electronica 227/228, A5120 MF1.2)
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018
06.04.2009, 10:51 Uhr
VCS80



Hallo,

wie versprochen, hier die Bilder zum Hübler/Evert- Rechner..

Gesamtansicht im neuen Gehäuse.

http://www.siteupload.de/p939962-PICT0064JPG.html

Der Rechner war bis 2008 in einem „daro“ Orgautomatenschrank eigebaut.
Aus Platzgründen habe ich den Rechner in einem DJ-Rack eingebaut.
Die Frontplatte ist noch nicht fertig.

http://www.siteupload.de/p939961-PICT0063JPG.html

Links befindet sich dir Grundeinheit in 2x K1510- Kassetten, recht die K1520- Erweiterungskassette. Oben in der Mitte ist das Netzteil.

http://www.siteupload.de/p939963-PICT0066JPG.html

In der K1520- Kassette befindet sich links nach rechts die Schnittstellenkarte K6028,
in der Mitte die RAM/RAMDisk- Karte von Präcitronic und recht die ZVE K2526.

http://www.siteupload.de/p939964-PICT0068JPG.html

in der K1510- Kassette befindet sich links nach rechts die ZVE.

http://www.siteupload.de/p939960-PICT0062JPG.html

Sie ist im Moment nicht im Einsatz, da auf dieser Karte die BAI/BAO- Steuerung nicht
realisierbar ist.
Als nächstes die Bildschirmkarte.

http://www.siteupload.de/p939944-PICT0031JPG.html

http://www.siteupload.de/p939945-PICT0033JPG.html

Obere Platine ist der Analog- und die Untere der Digitalteil. Ich wollte die Karte nicht auseinanderschrauben, es ist die älteste Karte im System.

Die ROM/RAM- Karte E000H - FFFFH.

http://www.siteupload.de/p939947-PICT0034JPG.html

Sie beinhaltet das Monitorprogramm, sowie den MonitorRAM.
Beide Bausteine sind 8k groß und lassen sich im 1k Raster zu- und abschalten

FDD- Ansteuerung mit U8272

http://www.siteupload.de/p939948-PICT0037JPG.html

zur Ansteuerung von max. 4 Diskettenlaufwerken.

Die I/O- Karte für Kassette/Tastatur/Parallelanschluß befindet sich in der rechten K1510- Kassette.

http://www.siteupload.de/p939949-PICT0039JPG.html

Die Tastatur ist, im Gegensatz zum Original seriell ausgeführt und über den freien SIO- Port angeschlossen. Als Kassettengerät kommt ein „Geracord“ zum Einsatz. Ein „LCR-Data“ ist nicht verwendbar, weil die Bandbreite zu gering ist (4,8kbit/s Datenübertragungsrate).

http://www.siteupload.de/p939950-PICT0040JPG.html

An der I/O- Karte befindet sich ein Adapter mit den Tastatur/Centronics- Treibern.

Ganz rechts steckt der Tastaturcontroller.

http://www.siteupload.de/p939951-PICT0043JPG.html

Er gehört eigentlich in das Tastaturgehäuse, es ist noch nicht fertig.
Soweit zur Hardware.

Hier ein paar Fotos vom Bildschirm
Bei mir läuft das Hübler/Evertsystem unter “VCS80 M2.x”

http://www.siteupload.de/p939965-PICT0071JPG.html

SCPX V1.5

http://www.siteupload.de/p939966-PICT0073JPG.html

CPM2.2 (KEAW “SYS4” vom TAP2/3)

http://www.siteupload.de/p939967-PICT0080JPG.html

HBASIC

http://www.siteupload.de/p939968-PICT0082JPG.html

Handabgetippt aus “Praktische Mikrocomputertechnik” von Manfred Kramer mit Anpassung der Sprungtabelle und der Kassettenroutine.


Hier noch ein paar Bilder vom Ursystem „VCS80“ von Eckhard Schiller
Das System soll dieses Jahr wieder reaktiviert werden. Er wurde seiner K1510- Kassette beraubt, da in dieser die Netzteile für den „VCS80 M2.x“ drin waren. Nach dem Umbau des Gehäuses ist die Kassette wieder frei.

VCS80 M1.x ZVE

http://www.siteupload.de/p939952-PICT0045JPG.html

IO/Tastatur/Anzeige

http://www.siteupload.de/p939953-PICT0047JPG.html

ROM/RAM

http://www.siteupload.de/p939954-PICT0049JPG.html

ROM/RAM Erweiterung

http://www.siteupload.de/p939955-PICT0051JPG.html

EPROMs U552 sind nicht gesteckt

Tastatur/Display

http://www.siteupload.de/p939955-PICT0051JPG.html

Tastatur/Display unten

http://www.siteupload.de/p939957-PICT0053JPG.html

AD/DA Wandler mit C520 und 2R2- DA- Wandler

http://www.siteupload.de/p939958-PICT0058JPG.html

Programmiergerät 2716

http://www.siteupload.de/p939959-PICT0060JPG.html


Soweit eine kurze Dokumentation des System.

Eigentlich sollten die Vorschaubilder erscheinen, hat aber nicht funktioniert.
Deshalb jetzt als Link. Das nächste mal wird es besser.
--
Gruß Steffen
(VCS80, Hübler/Everts electronica 227/228, A5120 MF1.2)

Dieser Beitrag wurde am 06.04.2009 um 11:01 Uhr von VCS80 editiert.
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019
06.04.2009, 12:32 Uhr
paulotto



schöne Handarbeit, gratuliere. Ich weiß, wie lange soetwas dauert, habe auch etliche Platinen so aufgebaut.

Gruß

Klaus
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020
06.04.2009, 21:43 Uhr
jmueller



Steffen,

kannst du bitte mal etwas zu dem Monitorprogramm sagen,
dass sich mit "VCS80 M2.2 12/93" meldet.
Der VCS80 mit seiner 7-Segment-Anzeige
hat doch ein völlig anderes Monitorprogramm.

Ist dein Monitorprogramm ein modifiziertes "H.MON V2.1 12/83"?

Jens
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021
07.04.2009, 11:00 Uhr
VCS80



Hallo Jens,

Das Monitorprogramm ist ein modifiziertes "H.MON V2.1 12/83".
Geändert habe ich die Tastaturroutine, das Lochbandinterface und die ON/OFF- Funktion.
Die Tastatur läuft bei mir seriell, über den 2. Port der SIO des Kassetteninterfaces und die Lochbandroutine wurde durch einen Centronicsdruckertreiber ersetzt, welcher an der PIO für den Lochbandleser steckt. Die ON/OFF- Routine diente der Umschaltung zwischen den beiden Systemen und jetzt zur Speicherbankumschaltung mit K1520 Karten. Die Namensgleichheit habe ich deshalb gewählt, weil der „VCS80“ von Schiller als Entwicklungs- und Inbetriebnahmesystem für das „Hübler- System“ diente und beide Systeme bis zum Einbau der K1520- Kassette auf ein und dem selben Gerät parallel liefen.
Beim Start des original „VCS80“ stand dann auf dem Bildschirm „VCS80 M1.2 PE“ und die Steuerung ging dann über die Hex- Tastatur und der 7- Segment Anzeige. Der 2716- Eprommer und der AD/DA- Wandler sind busseitig (negierter Adress- und Steuerbus) für den original „VCS80“ gebaut worden und die Programme laufen auch unter dessen Monitorprogramm. Über eine Buskoppelkarte waren beide Systeme miteinander verbunden. Die ZVE des „VCS80“ wurde auch von beiden Systemen verwendet.
--
Gruß Steffen
(VCS80, Hübler/Everts electronica 227/228, A5120 MF1.2)

Dieser Beitrag wurde am 07.04.2009 um 11:09 Uhr von VCS80 editiert.
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022
07.04.2009, 13:09 Uhr
volkerp
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Avatar von volkerp

nochmal für alle:

Der Hübler/Everts aus electronica 227/228 meldet sich mit " H.MON V2.1 12/83".

Der VCS80 von Eckhard Schiller hat nur ein gaaaanz kleines Betriebssystem (464 Byte groß) und meldet sich im Original mit "Mo"
(http://hc-ddr.hucki.net/entwicklungssysteme.htm)
--
VolkerP

http://hc-ddr.hucki.net
(z9001, Z1013, LC-80, ...)

Dieser Beitrag wurde am 07.04.2009 um 13:17 Uhr von volkerp editiert.
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023
06.05.2009, 12:05 Uhr
DL

Avatar von DL

Was für Tastaturen unterstützt der originale Monitor V2.1 eigentlich? Mußte feststellen, dass auf dem System, was sich da PSSB83 nannte und dem Nanos ähnlich ist, nicht mehr das originale Monitorprogramm drauf ist, sondern oben genanntes. Nun hab ich hier schon paar parallele Tastaturen ausprobiert, aber leider erfolglos. Hat jemand das electronica Heft 227/228 und kann da mal nachsehen??

Gruß
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024
06.05.2009, 13:29 Uhr
volkerp
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Avatar von volkerp

Ich kann dir den Scan von Buch bereitstellen, wenn Du möchtest
--
VolkerP

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(z9001, Z1013, LC-80, ...)
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025
06.05.2009, 14:25 Uhr
DL

Avatar von DL

Danke Volker, wenn du das nicht erst extra einscannen muß, nehme ich das gern an.
Ich habe gerade mal das Binärfile von deiner Seite mit meinem ausgelesenen verglichen, da sind einige Unterschiede. Gerade auch die Tastaturroutine ist völlig anders, was mag mir da vor 23 Jahren nur durch den Kopf gegangen sein?
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026
06.05.2009, 15:10 Uhr
xorron



Schau mal in Deinen Briefkasten .
--
It´s time for another 8-Bit Revolution. (Enrico "Che" Bit-Tuevara)
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027
05.12.2017, 23:49 Uhr
Micha

Avatar von Micha

schade daß die Bilder von VCS80 in 018 alle den Bach runter sind
So ne Bilderupload-Seiten sind echt die Pest.
Hätte mir gern mal angeschaut wie so ein aufgebauter Hübler/Evert PC aussieht. In dem electronica Doppelband 227/228 ist das Ding ja nur als Schaltung spezifiziert, Vorschläge für's Layout gibt es dort nicht.
--
Denken ist wie googeln, nur krasser.
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028
06.12.2017, 12:13 Uhr
ambrosius



Hallo Micha,

den Rechner habe ich Anfang der 80'er Jahre mit selbst gezeichneten Leiterplatten aufgebaut. Hatte eine Tastatur aus einem japanischen Großrechner neu verdrahtet. Fotos kann ich Dir in ca. einer Woche schicken. Der Rechner müßte noch laufen, habe ihn vor ein paar Jahren noch einmal in Betrieb genommen. Vor allem das Betriebssystem ist interessant, da man es auch für Reparaturen (IN/OUT-Befehle) gut nutzen kann. Es hatte damals lange gedauert und einige Fahrten nach Wermsdorf (Elektronikversand) gedauert, bis ich alle Bauelemente zusammen hatte. Für die AC1-Freunde dürfte interessant sein, das der Rechner ein sehr effektives Kassentteninterface hatte. Software ist ja auch vorhanden. Meine Programmkassetten konnte ich auch nach Jahrzehnten noch rücklesen, da alles dreimal aufgezeichnet wurde.
--
Viele Grüße
Holger
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