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000
27.03.2008, 20:22 Uhr
marko_oette



Hallo Forum,

ich habe nun zwar einen MC80, welcher U555 bzw. U556 EPROMs lesen und schreiben kann, jedoch ist der Datentransfer (-> PC) mit diesem Gerät etwas schwierig.

Den Gedanken, ein PRG erwerben zu können, habe ich aufgrund diverser Gegebenheiten nun mittlerweile aufgegeben.

Daher bin ich schon seit ein paar Monaten auf der suche nach einem EPROM Brenner / Lesegerät.

Dieser Bausatz hier lockt mich zwar schon seit längerem, aber er kann nur 2716 EPROMs auslesen programmieren. Das dürfte ja für die U556 reichen, aber nen U555 bekomme ich damit nicht ausgelesen.

Kennt jemand einen anderen Bausatz (oder gar ein Fertiggerät) und kann es mir empfehlen? Bitte denkt daran, dass mein Budget begrenzt ist.

Gruß

Marko
--
Bitte - wenn nötig - Kontakt via Email, ich bin selten im Forum.

Dieser Beitrag wurde am 27.03.2008 um 21:57 Uhr von marko_oette editiert.
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001
27.03.2008, 21:28 Uhr
Enrico
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Der ist nicht zu empfehlen. Erstmal musst Du da noch an der Schaltung was dran ändern, weil der die hohen Ströme für die alten EPROMs nicht schafft (Hatte ich schon mal was dazu in einem anderen Thread geschrieben), und bei dem ist eine Fehlebdinung einfach zu leicht.
Wenn es Dir auf den U555 etc. ankommt musst Du Dich nach einen richtig alten EPROMer umsehen. aless was neuer ist, kann den nicht.
--
MFG
Enrico

Dieser Beitrag wurde am 27.03.2008 um 21:28 Uhr von Enrico editiert.
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002
27.03.2008, 21:42 Uhr
Deff

Avatar von Deff

Marko, die Aussage, der Willem könne nur 27(C)16 auslesen, ist grundfalsch! Der 2716 ist der kleinste les- und programmierbare EPROM.
Dadurch das Silvotronic seine Bausätze überarbeitet hat, trifft Enricos Aussage mittlerweile nicht mehr zu. Das habe ich ihm schon vor einigen Wochen mitgeteilt.
Dreh- und Angelpunkt ist die falsche BE-Wahl bei der 100uH-Speicherdrossel, was aber geändert wurde bzw. jeder Bausatzbauer selbst bereinigen kann.
--
Die Politik ist ein Versuch der Politiker, zusammen mit dem Volk mit den Problemen fertig zu werden, die das Volk ohne die Politiker niemals gehabt hätte. (Dieter Hildebrandt)

Dieser Beitrag wurde am 27.03.2008 um 21:42 Uhr von Deff editiert.
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003
27.03.2008, 21:48 Uhr
Enrico
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Aber nicht bei dem abgebildeten Willem.
Bei Silvotronic habe ich nun auch mal nachgesehen, aber das finde ich ich nirgends.
Ausserdem liegt das nicht nur an der Drossel, sondern der ganze Schaltregler ist unterdimensioniert.
--
MFG
Enrico

Dieser Beitrag wurde am 27.03.2008 um 21:56 Uhr von Enrico editiert.
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004
27.03.2008, 21:56 Uhr
marko_oette



Deff, entschuldige "auslesen" war falsch. Ich meine Programmieren.

So steht es in der Beschreibung.

Ich möchte, wenn ich mir einen Bausatz kaufe, diesen nicht erst noch neu gestalten müssen um damit zum Ziel zu kommen.

Aber ich merke schon: Gut, dass ich gefragt habe. Auch wenn die Auswahl der empfohlenen Geräte eher mager ist.
--
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Dieser Beitrag wurde am 27.03.2008 um 21:59 Uhr von marko_oette editiert.
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005
27.03.2008, 22:52 Uhr
Deff

Avatar von Deff

Marko, Du hast mich immer noch nicht richtig verstanden!
Der Willem 6.1 kann sämtliche EPROMs lesen und programmieren, die gleich oder größer dem 2716 sind! Und viele andere Speicher-BE etc.

Auf der Silvotronic-HP ist im <Shop> unter <Elektronik-Teile einzeln> unter <Spulen / Drossel / Quarze> an dritter Position die neuen Drossel die anstelle der alten, widerstandsähnlichen Bauform verwendet wird, aufgelistet. Sieht man aber auch im Foto des Sets zum Willem 6.1!
Ist zwar immer noch nicht das Ideale, aber eine Ringkerndrossel mit ausreichend dickem Draht und >100uH Induktivität ist korrekt.
Die, wie Enrico schreibt, falsche Dimensionierung des MC34063-Schaltreglers kann hier jederzeit durch eine eigene Berechnung überprüft und ggf. geändert werden!
Folgende Daten sind einzutippen:
U in = 5V
U out = 26V
I max = 110mA
V ripple = 50 mV
F min = 50 kHz
Als Diode im Step-Up-Teil verwendet Silvotronic inzwischen eine BYV26E - zuvor 1N4148.
--
Die Politik ist ein Versuch der Politiker, zusammen mit dem Volk mit den Problemen fertig zu werden, die das Volk ohne die Politiker niemals gehabt hätte. (Dieter Hildebrandt)

Dieser Beitrag wurde am 27.03.2008 um 23:07 Uhr von Deff editiert.
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006
27.03.2008, 23:28 Uhr
Volker

Avatar von Volker

Wenn Dir auch ein Gerät, das unter DOS arbeitet (freier ISA-Slot), reicht solltest Du die eb.. Augen offen halten. Zeitweilig gehen die alten Promersteckkarten so um die 15€ weg - und einige können sogar 2708!
Mir hat so ein Teil bisher gerreicht.

mfg
Volker
--
Das Gerät selbst ist ein kompli-
ziertes elektronisches Erzeugnis, zu des-
sen Reparatur neben vielfältigen Kenntnis-
sen zum gesamten Komplex der Elek-
tronik eine Vielzahl hochwertiger Meß-
und Prüftechnik notwendig ist. Von ei-
genhändigen Eingriffen wird abgeraten.
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007
27.03.2008, 23:49 Uhr
Enrico
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Ingolf, das hat der auf der HP aber wirklich gut versteckt.
--
MFG
Enrico
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008
28.03.2008, 00:07 Uhr
Z1013



Empfehlen kann nur, bei Ebay sich nach einen richtig alten Eprommer umschauen, der die U555/2708 kann. Neuere Geräte können diesen Epromtyp nicht. Und wenn, dann sind die richtig teuer. Selbst mein Galep 4 (310€) kann den U555 nicht...

Und den hier möchtest Du nicht bezahlen....
http://www.dobbertin-elektronik.de/programm/smartprog/smartprog2.htm
zzgl. den 2708 Sockeladapter:
http://www.dobbertin-elektronik.de/programm/module/module.htm#SmartProg
--
Viele Grüße
Holger

Dieser Beitrag wurde am 28.03.2008 um 00:11 Uhr von Z1013 editiert.
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009
28.03.2008, 07:09 Uhr
marko_oette



@z1013: Fast 500€ für >18'000 Typen sind ja fast ein Schnäppchen.

Aber im ernst, der kann schon wieder zu viel. Auch wenns sicher ein wirklich gutes Gerät ist.

@alle: Nach alten EPROMMERn für den ISA Slot / Parallel-Anschluss habe ich mich schon umgesehen. Da ist meist aber das Problem, dass man nun noch schwer die Software dafür findet. Gibts keine dazu sind sie wirklich billig, ist die Software dabei oder gar noch im Internet vorhanden, dann kosten diese auch so um die 50€ - 100€.
--
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010
28.03.2008, 07:57 Uhr
P.S.



Was ist eigentlich aus dem Nachbau-Projekt "KC85-EPROMMER"-Modul M30 geworden?
Die Original-Entwicklungsunterlagen aus dem AEB sind seinerseit an Neumeier's www.kc85-museum.de gegangen und der hat sie - soweit mir bekannt ist - an Experten vom KC-Klub weitergegeben. Die wollten das nicht mehr in die Produktion übergeleitete Modul weiterbearbeiten.
Der M30 kann angefangen vom U555C bis zum (U)27256C alle EPROM's - und das mit einer recht komfortablen Menüsteuerung.

Das Wissen der Menschheit gehört allen Menschen! -
Wissen ist Macht, wer glaubt, der weis nichts! -
Unwissenheit schützt vor Strafe nicht ! -
Gegen die Ausgrenzung von Unwissenden und für ein liberalisiertes Urheberrecht!
PS
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011
28.03.2008, 08:13 Uhr
marko_oette



Hm, interessant.

Das Modul wäre sicher auch ausreichend. Zumal der KC85/4 ja recht komfortabel und vielseitig mit dem PC gekoppelt werden kann.

Gruß

Marko
--
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012
28.03.2008, 13:04 Uhr
Enrico
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Vom M030 ist mir überhaupt nichts bekannt, ausser dass es das zu DDR-Zeiten gab. Ist mir absolut neu, dass es jemand nachbauen will, und das der U555 kann wusste ich auch nicht.

PS: Lt. H.-J.-Neumeiers HP kann der auch nur ab 2716. Aber seit 2004 hat sich da anscheinend nichts mehr getan.
--
MFG
Enrico

Dieser Beitrag wurde am 28.03.2008 um 13:11 Uhr von Enrico editiert.
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013
28.03.2008, 15:02 Uhr
Gast: Kingstener



in der Schaltungssammlung war mal einer für den KC85, der konnte von 2708-64
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014
28.03.2008, 15:07 Uhr
Enrico
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Das war dann aber wohl nicht das M030?
--
MFG
Enrico
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015
28.03.2008, 15:10 Uhr
Gast: Kingstener



nee, sicher nicht
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016
28.03.2008, 15:47 Uhr
Deff

Avatar von Deff

Damit das hiermit deutlich wird, die Literaturquelle lautet konkret:

Schaltungssammlung für den Amateur - Fünfte Lieferung - 1. Auflage

"EPROM-Programmierer für den KC85/2 und KC85/3" - Blatt 12-8...12-11

Programmierung von U555D, 2708...2764 und 2564 über 4 PIO-Ports.
--
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017
29.03.2008, 10:43 Uhr
marko_oette



Ich danke euch zunächst für eure Antworten. Ich habe nun, so denke ich ein paar nützliche Hinweise erhalten.

Ich werde einen Neuen Programmer für aktuelle Chips (TOP2005+) und einen älteren (noch offen) für U555 o.ä. nehmen.

Gruß

Marko
--
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018
04.04.2008, 09:40 Uhr
P.S.



@enrico
Du hast recht - in der Original-Doku zum M030 steht tatsächlich der U2716C als kleinster EPROM. Nach meiner Erinnerung war ursprünglich auch der U555C vorgesehen worden. Das wurde dann aber offensichtlich auf Wunsch des Auftraggebers MPM mit dem Hinweis "veralteter Typ" wieder rausgenommen.
So bleibt wirklich nur der MC80, oder?
Mit dem MC80/21 hatten wir in punkto EPROM-Brennerei keinerlei Probleme, auch die Löschkammer funktionierte einwandfrei - und das sogar bei Russen-EPROMs. Wieso ist der Datentransfer (über serielle Schnittstelle) damit schwierig?
Außerdem gab es da noch das MRES - und der P8000 hat doch auch ein Programmieradapter - kann der nicht auch U555C programmieren?
Und dann natürlich den EPROMMER für den PC1715 http://www.kc85.de/files/1715-EPROMMER/KURZInfo.txt - vielleicht ist das ja eine Alternative.
Übrigens - der "Nachentwickler" für den M030 ist Ralf Däubner. Gehört "der" Ralf nicht mehr zur RT-Gemeinde?

Das Wissen der Menschheit gehört allen Menschen! -
Wissen ist Macht, wer glaubt, der weis nichts! -
Unwissenheit schützt vor Strafe nicht ! -
Gegen die Ausgrenzung von Unwissenden und für ein liberalisiertes Urheberrecht!
PS
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019
04.04.2008, 10:00 Uhr
robbi
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Avatar von robbi

Zur Zeit bin ich beim Aufbau eines Programmieradapters für den U555/2708.
Der wird anstelle eines 2716 in irgendeinem Programmiergerät verwendet. Die Betriebsspannungen werden entweder von außen zugeführt oder auf dem Adapter erzeugt.
Die Programmierimpulse werden ebenfalls auf dem Adapter erzeugt.
Nach dem KC-Treffen geht es da weiter.
--
Schreib wie du quatschst, dann schreibst du schlecht.
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