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Robotrontechnik-Forum » Sonstiges » Bedienung Meratronik K937 » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
25.01.2020, 20:58 Uhr
u808



Ich suche eine Bedienungsanleitung für den HF Generator Meratronik K937.
Habe heute versucht das Teil zum Wobbeln zu bewegen was mir irgendwie nicht gelungen ist. Wie funktioniert das normalerweise bei diesem Gerät?

Viele Grüße
Sven
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001
25.01.2020, 21:23 Uhr
Egon



Hallo,

wobei hast Du denn ein Problem?
Egal ob mit deutscher oder polnischer Beschriftung der Frontplatte
sind doch eigentlich alle Betriebsarten erkennbar. Mein Gerät ist
eine etwas modernere Variante aus später Produktion.



Nat. braucht man ein Sichtteil dazu, ich habe einen kleinen EO211
dafür genommen.
Aber ohne die speziellen Kabel und Tastköpfe lässt sich im reinen
Wobbelbetrieb nicht viel anfangen mit dem Teil.
Als Generator an sich geht nat. alles was man mit einem HF-Generator
auch sonst macht.
Ich habe alle im Handbuch genannten Adapter und Spezialkabel selber nachgebaut
und könnte Dir davon Bilder schicken.

Grüße Egon

Dieser Beitrag wurde am 25.01.2020 um 21:24 Uhr von Egon editiert.
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002
25.01.2020, 22:29 Uhr
u808



Hallo Egon,
mit dem HF Generator komme ich klar und der macht auch was er soll, ein Oszi habe ich auch.
Was sind das für spezielle Kabel ? Die waren bei mir natürlich nicht dabei
Für was ist der Eingang unten rechts ? Und was mach ich mit den X und Y Regler?

Viele Grüße
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003
26.01.2020, 15:17 Uhr
Egon



Hallo,

zunächt mal wird ein Oszi benötigt der im X/Y-Modus arbeiten kann.
Der Modulator hat hinten zwei Ausgänge die mit den entsprechenden
Eingängen vom Oszi verbunden werden.
Im normalen Fall hast Du nun einen Punkt als Bild dessen horizontale
Breite Du mit dem X-Regler am Modulator ändern kannst.
Aus dem Generator wird das Signal in das DUT eingespeist und entweder
mit oder ohne Demodulatortastkopf wieder in den Y-Eingang vom Modulator gegeben.
Die Verstärkung des Signal am Y-Eingang kann mit dem Regler dazu
geändert werden.

Wie gesagt sind für alle Fälle der Radioreparatur etliche spezielle
Kabel nötig um alle Möglichkeiten zu nutzen.
Dann der Demodulatortastkopf für die Darstellung der Demodulatorkurven
im Ratiofilter z.B.. Weiter werden passende Symmetriergleider für
UKW benötigt. Falls auch AM-Bereiche repariert werden sollen ist eine
Kunstantenne und eine Rahmenantenne für den Ferritstab sinnvoll.
Alle Kabel am Ausgang des Generators müssen terminiert sein und nur
über einen passenden Kondensator an das DUT angeschlossen werden.

Ich kann Dir ein Handbuch zusenden per Mail wenn Du willst.

Grüße Egon

Dieser Beitrag wurde am 26.01.2020 um 15:18 Uhr von Egon editiert.
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004
27.01.2020, 11:06 Uhr
u808



Dank Deiner Beschreibung steige ich langsam dahinter wie das funktioniert.

Ich denke mal das sind die Tastköpfe die ich mir noch bauen muß?



Wenn dein Handbuch in deutsch ist, hätte ich definitiv Interesse daran, mit dem polnischen was ich jetzt im Netz gefunden komme ich nicht weit, Danke!

Viele Grüße

Dieser Beitrag wurde am 27.01.2020 um 11:06 Uhr von u808 editiert.
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005
27.01.2020, 21:03 Uhr
Egon



Ich weiß ja nicht was Du vor hast und kann nicht sagen was Du so brauchst.
AM ist heute sicher uninteressant. Fallen also die Kunstantenne und die
Rahmenantenne weg. Bleibt der Demodulatortastkopf und das Symmetrierglied
für 300 Ohm UKW Tunereingang. Falls Du Röhrengeräte reparieren willst kann
auch das Symmetrierglied wegfallen und man baut sich eine sogenannte
"Aufblaskappe" für die 1. UKW Röhre. Bei Transistortunern dagegen stimmt
die Impendanz vom Generator entweder gleich (75 Ohm) oder man benötigt ein
Symmetrierglied 75 / 240 Ohm, oder die bekannte Antennenweiche aus DDR Zeiten.

Ansosnsten kann ich Dir nur empfehlen einige alte ZF-Filter aus alten Röhrengeräten
zu nehmen (AM und FM) und damit zu experimentieren. Fang mit 455 kHz an und
erkunde wie sich Generator und Modulator verhalten. Ich habe mit alten ZF-Verstärkern
aus Kofferempfängern angefangen, die sind gutmütig und man bekommt wirklich alle
Kurven auf dem Oszi zu sehen wie im Lehrbuch beschrieben.
Am Anfang ist ein ordentlicher Zähler mal Pflicht um zu sehen wie der Generator so
tut. Auch ein HF-Voltmeter kann nicht schaden um die eingestellten Pegel (linker
Regler am Generator mit Taste x 0,1) zu beurteilen und dann danach den Abschwächer
zu vermessen ob alles gut ist.
Auch die alten roten oder blauen Piezofilter sind gut geeignet da sie recht scharf
durchlassen. Mit dem Zähler und Oszi siehst Du dann ganz genau wie sich das alles
zueinander verhält. Die Filter immer entsprechend beschalten, halte Dich am besten
an die Schaltpläne der Radios wo solche Teile verbaut sind.
Am Modulator schalten die Tasten jeweils die AM oder FM Modulation ein, kann man gut
am Oszi sehen. WOB schaltet dem Wobbelbetrieb ein und die letzte Taste klemmt den
Strahlrücklauf.
Links danaben ist ein einfacher NF-Generator mit 1 kHz und einstellbarer Amplitude für
einfache NF Untersuchungen.
Wie bereits gesagt ist das Kabel das vom Generator in die Schaltung einspeist
nur mit entweder ca. 47 pF für FM oder ca. 47 nF für AM anzuschliessen um gerade bei
Röhrengeräten die Gleichspannung abzutrennen, also nur hochwertige Cs verwenden!!

Grüße Egon

PS:
Der Zeta-Uploader wird sich bei Dir melden mit den Unterlagen.

Dieser Beitrag wurde am 27.01.2020 um 21:12 Uhr von Egon editiert.
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006
28.01.2020, 17:21 Uhr
u808



Danke Egon,
ich habe deine Anleitung erhalten.
Als Messsender nutze ich das Gerät schon lange für den AM und FM Abgleich.
Bloß mit der Methode geht dann nur erstmal alles auf Maximum abgleichen, was aber auch schon eine riesige Hilfe ist. Danach den Ratio noch ein bisschen nach Gehör nachgestimmt und es passt erstmal für den Hausgebrauch.

Muß mir nur noch 2 BNC Kabel basteln, dann versuche ich es mal mit den Wobbeln. Bin mir gar nicht so sicher das mein Gerät 100% in Ordnung ist, aber werde ich ja dann sehen. Habe ja jetzt auch die Schaltpläne.
Letztens habe ich ein altes DDR Radio Chassis vor dem Schrott bewahrt, das wird nächste Woche meine erstes Wobbelopfer.

Viele Grüße
Sven
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