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Robotrontechnik-Forum » Technische Diskussionen » PC1715 Startproblem Floppy Laufwerk A » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
26.07.2019, 11:33 Uhr
Hagakure



Hallo zusammen,

ich habe ein Problem beim Einlegen der Startdiskette in das Floppy Laufwerk A.

Bisher lief der PC1715.
Nach einem Umsetzen in einen anderen Raum, bekomme ich die Startdiskette nicht mehr eingelegt ! Erst dachte ich die Hitze hat die Diskette verzogen. Aber dann..

Nach kurzer äußerlicher Ansicht von vorn ins Laufwerk zeigt sich folgendes:

Es sieht so aus als ob im inneren in der Mitte des Laufwerks ein FührungsZylinder dauerhaft nach oben/unten steht so das die Diskette nicht mehr eingelegt werden kann. Man sieht ihn von außen auch rotieren.

Gibt es eine Möglichkeit das ganze mit einem Trick zu beheben?
Oder muß zwangsläufig das Laufwerk außgebaut werden?

Für Hinweise und Tips bin ich dankbar.

Beste Grüße
Thomas

PS. Wieder einmal hat sich bestätigt. "Never change a running system"
--
Der Mensch möchte vor den Folgen seiner Laster bewahrt werden,
aber nicht vor den Lastern selbst.
(Ralph Waldo Emerson 1803 - 1882)
(US-Amerikanischer Philosoph)
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001
26.07.2019, 11:56 Uhr
ggrohmann



Hallo!

Zuerst wäre mal die Frage, welcher Laufwerkstyp in deinem 1715 steckt. Hat es einen Knebel, der zu drehen/schwenken ist? Beim üblichen TEAC FD55 bzw. dessen robotron-Nachbau kann es schon mal passsieren, daß der Hebel zwar waagerecht steht, aber der Mechanismus, der den Kopf anhebt, trotzdem nicht in Ruhestellung ist. Ausbauen brauchst du das Laufwerk nicht, aber du mußte mal den Gehäusedeckel abnehmen und dir die beiden Laufwerke von oben ansehen und die Hebelfunktion vergleichen, dann siehst du recht schnell, was los ist.

Guido
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002
26.07.2019, 12:20 Uhr
Hagakure



Hallo Guido,
vielen Dank für die Hinweise.

#1 habe es mir nochmal von vorne angeschaut. Genau wie du gesagt hast.
Der Mechanismus mit Knebel zum drehen/schwenken hat z.Z. keine Auswirkung auf die Stellung des Kopfes.

#2 werde mir das mal wie vorgeschlagen von innen ansehen.

Beste Grüße
Thomas
--
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003
26.07.2019, 12:26 Uhr
arr



Hallo,

wenn Du sagst der Zylinder rotiert, dann kann es sich eigentlich nur um den Zylinder handeln der die Diskette rotieren lässt und jetzt in seiner unteren Aufnahme hängt.
Die Ursache ist Grad, der sich am Plastik bildet und der Zylinder geht nichtmehr hoch, selbst wenn du den Laufwerkshebel öffnest.

Den oberen Plastikzylinder kann man aber leicht ausbauen und bei dem Plastik ganz leicht mit Schleifpapier nachhelfen, damit nichts mehr klemmt. Nicht zuviel, der Zylinder muß ja weiterhin zentrieren.

Eine Anleitung giebts hier:
http://www.sax.de/~zander/index2h.html

MfG Andreas
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004
26.07.2019, 13:41 Uhr
Hagakure



Hallo Guido und Andreas,
Danke für die Hinweise!

Problem mit der Startdiskette und dem Laufwerk erstmal gelöst.
Modell: TEAC 00A | 15532064

Dafür ein NEUES mit der Tastatur bekommen.

#1 habe das Gehäuse abgenommen und mir die HebelMechanik angesehen.
Ein Wunderwerk. Echt stark.
Nach einigen Versuchen mit Händiger Unterstützung läuft es erst mal wieder.
Scheint doch auch mit an der allgemeinen Hitze zu liegen.
Von 10x Verriegeln. Bleibt er 1 x hängen. Aber so geht es erstmal.
Das mit dem PlatikZylinder werde ich mir am WE ansehen.

#2 NUN habe ich ein NEUES Problem. Verflixt noch mal.
hätte ich blos nicht umgeräumt :-(

- der Rechner startet
- die Startdiskette wird gelesen
- der Monitor zeigt an: A>

ABER die Tastatur geht nicht mehr, sagt keinen MUX :-(

- Tastatur LEDs müßten ja beim Starten auch eigentlich kurz leuchten ?

- die 4 Motherboard LEDs leuchten ROT

Was kann ich tun. Für Tips und Hinweise bin ich dankbar.

Beste Grüße
Thomas
--
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005
26.07.2019, 14:00 Uhr
arr



Hallo Thomas,

was hast Du denn für eine Tastatur angeschlossen?
Originale PC1715 Tastatur, oder PC-Tastatur mit PIC im Stecker?

MfG Andreas
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006
26.07.2019, 14:04 Uhr
Hagakure



Hallo Andreas,
die Originale PC1715 Tastatur, Helles Metall, Schwarzes Tastenfeld.

Beste Grüße
Thomas
--
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007
26.07.2019, 14:15 Uhr
arr



Hallo,

ja, dann sollten die zwei LED's beim einschalten kurz aufblitzen
und wieder verlöschen.
Ich gehe mal davon aus, dass der Stecker im PC1715 richtigrum sitzt,
da er Nasen hat.
In der Tastatur sitzt noch ein bisschen Elektronik inkl. Eprom + Prozessor,
wenn da vom Umräumen was kaputt gegangen wäre, dann ist das Zufall.
Als erstes würde ich auf ein Kontaktproblem im Stecker / Buchse tippen.
Schau da erstmal.

MfG Andreas
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008
26.07.2019, 15:45 Uhr
Hagakure



Hallo Andreas,
habe den Stecker und die Buchse kontrolliert.

Tatsächlich war der linke untere Stift in der Buchsenleiste am PC1715 verbogen. (Draufsicht). Und somit ohne Kontakt.

Muß beim Wiedereinstecken passiert sein :-(.
Habe ihn wieder gerichtet.
Leider bleibt die Tastatur immer noch Tod. Keine LEDs leuchten beim Einschalten.

Dann sieht es doch wie ein Problem in der Tastatur aus.
Was kann ich da machen?

Beste Grüße
Thomas
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009
26.07.2019, 18:35 Uhr
schlaub_01



Hallo Thomas,

schau erst mal, ob die Stromversorgung für die Tastatur noch anliegt. Ich hatte schon 2 Fälle, wo die Gleichtaktfilter-Drähtchen hinter dem Stecker abgebrochen waren. Ich habs gerade mal ausprobiert - wenn die Tastatur nur die Stromversorgung bekommt, leuchten die LEDs kurz auf. Kann also nur was an der Stromversorgung der Tastatur oder der Tastatur selber liegen, aber das ist eigentlich gut zu finden.

Grüße,
Sven.
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010
26.07.2019, 18:52 Uhr
Hagakure



Hallo Sven,
Danke für die Hinweise.

Hatte die Tastatur gerade schon mal aufgeschraubt.
Interessante Verbindung zwischen kleiner Platine und Tastatur.
Innen sieht soweit auf der kleinen Platine wo der
Chip und der EPROM sitzen alles OK aus. Aber das muß ja nichts heisen :-)
Die Drähte hinter der Zugentlastung scheinen auch i.O.

Wahrscheinlich hast du recht und es ist die Stromversorgung im PC1715.

Wie gehe ich da am besten vor mit der MESSEREI :-)
Doch Laufwerk A ausbauen damit ich innen an den
TastaturbuchsenStecker komme ?
Vielleicht habe ich da innen auch was verbogen beim Einstecken ?

Beste Grüße
Thomas
--
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011
26.07.2019, 19:23 Uhr
schlaub_01



Das einfachste ist, wenn Du von außen am PC1715 Tastaturstecker die Spannung zwischen den Pins 2 und 3 misst. Die Zählweise ist dabei von links nach rechts (egal ob oben oder unten) - aber schön vorsichtig sein und nicht abrutschen, denn dann kann da wirklich die Wicklung an dem Filter Schaden nehmen. Da müssen auf jeden Fall erst mal 5V sein. Wenn das okay ist, dann die Tastatur anschließen - offen hast Du sie ja erst mal - und dann dort messen, ob die 5V dort ankommen.
Ausbauen würde ich erst mal nichts am PC1715.

Grüße,
Sven.
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012
26.07.2019, 22:43 Uhr
Hagakure



OK.
Werde ich morgen mal versuchen.
Vielen Dank für die Infos.
Beste Grüße
Thomas
--
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013
27.07.2019, 14:16 Uhr
Hagakure



Hallo,

Ansicht auf den TastaturSteckverbinder am PC1715
--------
| x x | 2 4
| x x x | 1 3 5
-------

#1 Ergebnis der Messung 0V zwischen PIN2 und PIN3 !

Das Netzteil scheint defekt zu sein.

#2 Habe jetzt auch noch komische Seiteneffekte,
eventuell Kontaktprobleme ?

Der Rechner springt ab und zu mal nicht an.
Die 4 LEDs auf dem Motherboard leuchten dann nicht. Und die Laufwerke werden auch nicht im Wechsel angesprochen.
Nach kurzer Pause und wieder Einschalten geht er wieder :-(

Kann vielleicht auch die Hitze sein? Werde ihm und mir erst mal die nächsten Tage Ruhe gönnen.

Beste Grüße
Thomas
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014
27.07.2019, 15:38 Uhr
schlaub_01



Hallo Thomas,

an der Hitze sollte das nicht liegen. Bei mir im Arbeitszimmer sind es auch 30 Grad und ein PC 1715 läuft momentan bei mir fast den ganzen Tag ohne Probleme. Da ist vielleicht noch ein Kondensator im Netzteil nicht mehr ganz okay, daß der nicht mehr anspringt.
Da Deine Messung 0V bringt, ist irgendetwas an dem Gleichtaktfilter abgebrochen. Die Drätchen brechen gerne mal ab. Klingel mal die Anschlüsse durch - die müssten 1:1 Durchgang haben. Wenn nicht, ist da was abgebrochen. Ansonsten gibt es da keine weiteren Bauelemente zu den 5V oder GND Rails. Müsste leicht zu finden sein.

Grüße,
Sven.
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