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Robotrontechnik-Forum » Sonstiges » UNIX in der DDR » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
23.05.2019, 02:22 Uhr
_lars

Avatar von _lars

Bei Golem.de gibt es einen mehrseitigen Artikel zum Thema Unix und C in der DDR, das ganze inklusive thematisch nicht ganz passendem Robotron-Sömerda Image-Film:

https://www.golem.de/news/computergeschichte-unix-hinter-dem-eisernen-vorhang-1905-141247.html

Inwiefern der Artikel sachlich korrekt ist, kann ich nicht beurteilen, damals ging ich noch zur Schule (MANOS-Dresden) und hatte dort, neben KCs (85/1 und 85/2) maximal Zugriff auf PC 1715 und später auch auf einen EC 1834 (oder war's ein A 7150?) Jedenfalls lief letzterer mit MSDOS, nix UNIX
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001
23.05.2019, 08:15 Uhr
hjs



Das UNIX der DDR hat Wega geheißen.
Und war nach meiner ganz persönlichen Vorstellung die
konsequente Weiterentwicklung von UDOS.

scnr
hjs
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002
23.05.2019, 08:39 Uhr
millenniumpilot

Avatar von millenniumpilot

lasst das mal nicht den Egon hören. Es gab weder Cocom noch Embargo. Basta.
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003
23.05.2019, 09:48 Uhr
holm

Avatar von holm


Zitat:
hjs schrieb
Das UNIX der DDR hat Wega geheißen.
Und war nach meiner ganz persönlichen Vorstellung die
konsequente Weiterentwicklung von UDOS.

scnr
hjs



Was ist denn das für ein Quark?

Selbst UDOS was im Original Zilog RIO.
Wega war Zilog Zeus. (System III)

MUTOS stammte von verschiedenen Systmen ab, teilweise At&T, Teilweise BSD.

Gruß,

Holm
--
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004
23.05.2019, 09:54 Uhr
Klaus (FTL)



Hallo Holm,
endlich kann ich auch mal was beitragen ...
Also Wega = Unix sollte stimmen.
Wir hatte damals den P8000 mit Wega in der Fa. und komischerweise gab es zeitgleich die
Bücher von Kernighan / Ritchie (evtl nicht ganz richtig geschrieben) im Buchhandel.
Da paßte alles was dort als UNIX geschrieben stand.

Gruß Klaus
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005
23.05.2019, 14:34 Uhr
holm

Avatar von holm

Halt die Klappe!
:-)

Wega ist Zeus und Zeus ist System III Unix.


Die Unix System Laboratories von AT&T machten damals ein höllisches Brimborium was sich Unix nennen durfte. Sie verkauften Source Code Lizenzen an Softwarehersteller ..das Ergebnis davon durfte aber nicht Unix heißen, weil die USL das Copyright dafür hielten. Deswegen gibts Dinge wie Xenix, Wega, Zeus,
und Andere..

Gruß,

Holm
--
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Dieser Beitrag wurde am 23.05.2019 um 14:37 Uhr von holm editiert.
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006
23.05.2019, 14:42 Uhr
MS05



Korrekt, UNIX durfrte das nicht heißen.

ZEUS = Z_ilog E_xtended U_nix S_ystem
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007
23.05.2019, 19:36 Uhr
hjs




Zitat:
holm schrieb Was ist denn das für ein Quark?
Selbst UDOS was im Original Zilog RIO.


Natürlich ist es Quark, dass wenn einer nach DDR fragt, die entsprechenden Sichworte genannt werden.
Was Du schreibst, könnte genau so in der BILD gestanden haben.
Denn es hat hier fleißige Leute gegeben, die sich darum bemüht haben, dass die Erzeugnisse kompatibel waren und möglichst von außen betrachtet ähnlich ausgesehen haben. In Wirklichkeit hatte man sich an der materiell-technischen Basis zu orientieren. Da waren Anpassungen nötig. Ich glaube, diese Leute konnten jedes Bit einzeln mit Handschlag begüßen. Klar haben die abgeguckt und davon gelernt. Aber gekupfert haben die nicht. Hier verwexelt die BILD die DDR mit China.
Beispiel RIO: http://www.retrotechnology.com/restore/zilog.html
So eine Kiste habe ich persönlich anfang der Neunziger zur Entsorgung gegeben. Ist vermutlich nicht weiter schlimm, denn die geeigneten Disketten sind nicht zu kriegen. Aber egal, es ist eben passiert.
Jedenfalls war UDOS dann doch etwas anders.
Und mit Wega ist das ähnlich gelaufen. Bevor sich IBM für Intel entschieden hatte, wurde ziemlich viel Energie in die Zilog-Geschichten gesteckt.

MfG
hjs

Edit: Hatte M$ geschrieben. War ein Irrtum.

Dieser Beitrag wurde am 23.05.2019 um 20:08 Uhr von hjs editiert.
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008
23.05.2019, 19:41 Uhr
Enrico
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Zitat:
hjs schrieb
...
Und mit Wega ist das ähnlich gelaufen.
...
MfG
hjs



Was meinst Du mit damit?

Wega ist ein hard gepatchtes ZEUS.
Und "das" Unix geht nicht, lief nur auf der P8000.
--
MFG
Enrico
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009
23.05.2019, 20:17 Uhr
hjs




Zitat:
Enrico schrieb

Zitat:
hjs schrieb
Und mit Wega ist das ähnlich gelaufen.


Was meinst Du mit damit?


Dass ich gesehen habe, wie Z8000-Assembler Code an so eine Kiste verfüttert wurde.

Wir sollten erstmal Begriffe kären.
Wann ist etwas abgekupfert, nachgemacht, angepasst, gefälscht...

MfG
hjs


Edit:
Mir ist grad noch was eingefallen: Du hast doch von mir mal dieses UTM8000 gekriegt. Leider hatte mir jemad den Busadapter gemopst.
Aber es legt doch die Vermutung nahe, dass dieses Ding hier nicht nur entwickelt, sonden auch benutzt wurde.

Dieser Beitrag wurde am 23.05.2019 um 22:02 Uhr von hjs editiert.
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010
23.05.2019, 22:04 Uhr
holm

Avatar von holm

Ich habe keine Ahnung was Du für ein Problem hast, aber wenn Unix als eine Weiterentwicklung von Udos verkaufst, redest Du simpel Schwachsinn.

Du kannst gerne mit irgend wem Begriffe klären wollen, aber wenn Du mich noch mal mit der BILD vergleichst, ziehst Du Dir Ärger auf den Hals. Ich kann Dir wesentlich dümmer kommen als Du mir.

Gruß,
Holm
--
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011
23.05.2019, 22:20 Uhr
Olli

Avatar von Olli

Zu WEGA steht hier ein wenig was - nicht ganz ohne mein Zutun:
https://de.wikipedia.org/wiki/WEGA_(Betriebssystem)
Da steht natürlich nicht das es ein gepatchtes (im hex editor) und in Teilen auf die leicht angepasste Hardware (8 Bit Teil, WDC) 1:1 Clone des ZILOG ZEUS ist. Und dieses ist natürlich ein System III. Da ich den Kernel aus Binärobjekten wieder in ASM und dann C zurückübersetzt habe kann ich sagen das es in Teilen von Kernel-Seite auch System 7 entlehnt ist bzw. sogar 1:1 einige syscalls übernommen sind.

http://www.pofo.de/blog/index.php?/archives/101-Kernel-sources.html
http://www.pofo.de/P8000/kernel.php

Zu MUTOS kann ich leider nichts sagen - habe nie eins gesehen.


Zitat:
hjs schrieb
Klar haben die abgeguckt und davon gelernt. Aber gekupfert haben die nicht.



Das kann man ganz klar widerlegen. Es wurden mit WEGA ein Betriebssystem ausgeliefert welches in großen Teilen bis auf Trademarks und anderen Hinweisen auf Zilog 1:1 Binäridentisch mit dem Original-Betriebssystem von Zilog ist. Dazu kommt, das mit dem Compiler und Linker der dabei war, einzelne Programme so wie sie ausgeliefert wurden gar nicht mehr hätten erzeugt werden können. Damals wurden nämlich nicht alle Programme im Rahmen eines Releases neu übersetzt sondern nur die notwendigen bzw. angepassten. Somit kamen Programme zur Auslieferung welche mit einem wesentlich älteren Compiler oder Linker oder beidem erzeugt wurden und mit einer aktuellen Toolchain so wie sie existieren gar nicht mehr hätten erzeugt werden können (ich rede hier von Binärgleichheit) ich habe dies nämlich ausführlich untersucht im Wunsch die Userbase von WEGA 100% als Sourcen zu Verfügung zu stellen und dabei 100% identische Objekte zu erzeugen. Das ist nahezu unmöglich wenn man nicht auch verschiedene Compiler/Linker-Entwicklungsstände herstellen will.
Lange Rede, kurzer Sinn - in Firmware und WEGA OS ist ein Großteil eins: geklaut.
Das nicht akzeptieren zu wollen heisst auch eins: sich selbst zu belügen.
Ja - es gab Anpassungen auf die andere Hardware. Ich will auch nicht behaupten dass das nicht vielleicht noch viel schwieriger war als gleich alles neu zu entwickeln - keine Ahnung. Sicherlich waren dafür große Ingenieursleistungen notwendig. Aber zu sagen es wurde nur abgeguckt stimmt halt nicht.
--
P8000 adventures: http://pofo.de/blog/?/categories/1-P8000

Dieser Beitrag wurde am 23.05.2019 um 22:28 Uhr von Olli editiert.
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012
23.05.2019, 22:27 Uhr
Olli

Avatar von Olli

Doppelpost....
--
P8000 adventures: http://pofo.de/blog/?/categories/1-P8000

Dieser Beitrag wurde am 23.05.2019 um 22:28 Uhr von Olli editiert.
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013
24.05.2019, 09:04 Uhr
RP



"Lange Rede, kurzer Sinn - in Firmware und WEGA OS ist ein Großteil eins: geklaut."

Glaubt ihr wirklich das Robotron oder ein anderer DDR Betrieb von den Rechteinhabern der Programme nicht verklagt worden wär?, wenn es da keine internationalen Abkommen gegeben hat. Robotron hat ihre angepassten Programme verkauft.
Die Rechte Inhaber konnten aber nicht offiziell an Robotron oder in die DDR liefern und mit ihnen zusammenarbeiten da gab es Embargo Listen der USA. Das war Wirtschaftskrieg der USA gegenüber der eigenen verbündeten Staaten, das versucht die USA z.Z. erneut mit der EU, China und dem Rest der Welt.
Das hat im 20igsten Jahrhundert nicht funktioniert und wird im 21 auch nicht funktionieren.

Rolf
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014
24.05.2019, 09:58 Uhr
Enrico
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Doch ist es. Das hat mit Glauben nix zu tun (damit hab ich das sowieso nicht so;
weder mit noch ohne Teppich)

Auf dem VCFB war jemand da, der beim EAW war, der sagte ganau das.
Die haben die SW für die P8000 mittels der Z8000 in Hex angepasst.
Die Z8000 stand in einem extra Raum, wo nur "bestimmte" Laute randurften.
--
MFG
Enrico

Dieser Beitrag wurde am 24.05.2019 um 09:59 Uhr von Enrico editiert.
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015
24.05.2019, 10:48 Uhr
Early8Bitz

Avatar von Early8Bitz


Zitat:
hjs schrieb

Zitat:
holm schrieb Was ist denn das für ein Quark?
Selbst UDOS was im Original Zilog RIO.


....
Denn es hat hier fleißige Leute gegeben, die sich darum bemüht haben, dass die Erzeugnisse kompatibel waren und möglichst von außen betrachtet ähnlich ausgesehen haben. In Wirklichkeit hatte man sich an der materiell-technischen Basis zu orientieren. Da waren Anpassungen nötig. Ich glaube, diese Leute konnten jedes Bit einzeln mit Handschlag begüßen. Klar haben die abgeguckt und davon gelernt. Aber gekupfert haben die nicht.
....
Jedenfalls war UDOS dann doch etwas anders.
....



Ja, Holm, volle Zustimmung.

Man mag es nennen wie man es will, gekupfert, abgeguckt, Inspiration geholt...
Fakt ist, dass unsere fleissigen Leute das RIO an die Hardwarespezifik der
in der DDR hergestellen Computersysteme anpassen mussten, um ein UDOS zu haben.
Betrifft den Low-Level FLOPPY und PCON (Konsolen) Treiber, den Bootmechanismus und Diskettenformat
abhängige Dienstprogramme (FORMAT, STATUS).

Bei UDOS v5 wurde vom proprietären Sektorformat (128B_Daten+BACKPTR+FORPTR)
auf 8272-kompatibles Sektorformat umgestellt, was ein Neudesign des Filesystemtreibers
ZDOS notwendige machte, unter UDOS heißt der Treiber deshalb NDOS
(P8000 UDOS, PC1715 UDOS) bzw DDOS (A5120 UDOS5). Das ist wahrscheinlich eine der
anspruchsvollste Aufgabe für die Entwickler gewesen.
NDOS und DDOS sind im Code übrigens zu über 95% gleich, was auf eine gemeinsame
Entwicklung hindeutet.

Für Druckertreiber gab es ein Referenz Sourceprogramm im RIO OS Manual, eine Anpassung
an konkrete Hardwarebedingungen (Schnittstellen) war hier leicht möglich.
Wahrscheinlich sogar von Zilog so gewollt, damit sie sich nicht selber mit allen
Druckern dieser Welt auseinander setzen mussten.

Die erzeugten UDOSse auf den verschiedenen DDR-Rechnern waren aber bzgl. der offiziellen
Systemschnittstellen (Calls des residenten Teils, RAM-Organisation) identisch
mit dem originalen RIO.
Die (Zitat "..und möglichst von außen betrachtet ähnlich ausgesehen haben..") Eigenkreationen
bei UDOS erstreckten sich aber nicht auf den großen Teil der Anwendungsprogramme,
sondern hier wurde tatsächlich der Originalcode der RIO Utilities verwendet.
Teilweise wurde nicht mal die Copyrights rausgepatched, wie man am angefügten Beispiel
(erste 128 Byte des Dienstprogramms COPY) sehen kann.


Quellcode:
RIO/UDOS Dienstprogramm COPY

UDOS (v5) Systemdiskette P8000

1908.00  18 2c 43 4f  50 59 20 37  39 30 35 30  38 20 20 20  >.,COPY 790508   <
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1908.20  20 20 20 20  20 31 39 37  38 20 31 39  37 39 21 07  >     1978 1979!.<
1908.30  00 22 4b 46  d1 e1 d5 11  86 45 3e 06  32 f8 44 fd  >."KF.....E>.2.D.<
1908.40  21 f8 44 cd  9c 19 c2 d0  42 a7 28 08  eb cd ac 1a  >!.D.....B.(.....<
1908.50  c2 d0 42 eb  11 29 46 3e  07 32 f8 44  cd 9c 19 c2  >..B..)F>.2.D....<
1908.60  d0 42 a7 28  08 eb cd ac  1a c2 d0 42  eb 3e 02 32  >.B.(.......B.>.2<
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UDOS (v5) Systemdiskette PC1715

140c.00  18 2c 43 4f  50 59 20 37  39 30 35 30  38 20 20 20  >.,COPY 790508   <
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140c.70  28 46 01 00  00 ed 43 ab  45 ed 43 fa  44 af 32 a8  >(F....C.E.C.D.2.<

UDOS (v5) Systemdiskette A5120

170c.00  18 2c 43 4f  50 59 20 37  39 30 35 30  38 20 43 4f  >.,COPY 790508 CO<
170c.10  50 59 52 49  47 48 54 2c  20 5a 49 4c  4f 47 2c 20  >PYRIGHT, ZILOG, <
170c.20  49 4e 43 2e  20 31 39 37  38 20 31 39  37 39 21 07  >INC. 1978 1979!.<
170c.30  00 22 4b 46  d1 e1 d5 11  86 45 3e 06  32 f8 44 fd  >."KF.....E>.2.D.<
170c.40  21 f8 44 cd  9c 19 c2 d0  42 a7 28 08  eb cd ac 1a  >!.D.....B.(.....<
170c.50  c2 d0 42 eb  11 29 46 3e  07 32 f8 44  cd 9c 19 c2  >..B..)F>.2.D....<
170c.60  d0 42 a7 28  08 eb cd ac  1a c2 d0 42  eb 3e 02 32  >.B.(.......B.>.2<
170c.70  28 46 01 00  00 ed 43 ab  45 ed 43 fa  44 af 32 a8  >(F....C.E.C.D.2.<

Zilog RIO Systemdiskette Rel 2.2 (P/N 13-3001-03)

1e04.00  18 2c 43 4f  50 59 20 37  39 30 35 30  38 20 43 4f  >.,COPY 790508 CO<
1e04.10  50 59 52 49  47 48 54 2c  20 5a 49 4c  4f 47 2c 20  >PYRIGHT, ZILOG, <
1e04.20  49 4e 43 2e  20 31 39 37  38 20 31 39  37 39 21 07  >INC. 1978 1979!.<
1e04.30  00 22 4b 4a  d1 e1 d5 11  86 49 3e 06  32 f8 48 fd  >."KJ.....I>.2.H.<
1e04.40  21 f8 48 cd  9c 1d c2 d0  46 a7 28 08  eb cd ac 1e  >!.H.....F.(.....<
1e04.50  c2 d0 46 eb  11 29 4a 3e  07 32 f8 48  cd 9c 1d c2  >..F..)J>.2.H....<
1e04.60  d0 46 a7 28  08 eb cd ac  1e c2 d0 46  eb 3e 02 32  >.F.(.......F.>.2<
1e04.70  28 4a 01 00  00 ed 43 ab  49 ed 43 fa  48 af 32 a8  >(J....C.I.C.H.2.<


--
Gruß
Ralf

Dieser Beitrag wurde am 24.05.2019 um 10:54 Uhr von Early8Bitz editiert.
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016
24.05.2019, 10:51 Uhr
RP



Das die SW der DDR zu >70% Klon Produkte westlicher Konzerne ist bestreitet doch kein Mensch, die haben das aber sicher nicht ohne Einverständnis der Rechte Inhaber machen können. Die Bezahlung hat Schalk Kollakowski geregelt, gekauft und nicht geklaut, ist ein mächtiger Unterschied.

Rolf
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017
24.05.2019, 10:56 Uhr
Early8Bitz

Avatar von Early8Bitz


Zitat:
RP schrieb
.... bestreitet doch kein Mensch, ....



Doch, hjs.
Zumindest bzgl. dieser Betriebssystemdiskussion.

An alle, die den rechten Glauben haben, ist mein Beitrag auch nicht gerichtet :-)
--
Gruß
Ralf
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018
24.05.2019, 11:11 Uhr
holm

Avatar von holm

Rolf das mit dem Einverständnis träumst Du.

Auch wenn ich stolz bin was unsere Entwickler samt Beschaffung auf die Reihe bekommen haben, so sollte doch speziell hier eigentlich Allen klar sein das das mit dem geringsten Aufwand gemacht worden ist der möglich war, das war zum großen Teil eben einfach Patcherei.

Die DDR hatte alle Hände voll zu tun für eine Hardwarebasis von was auch immer zu sorgen, für das Meer an Software fehlten simpel die Leute und die Zeit.

Niemand wird wohl bestreiten das es nicht viel Unterschied zwischen DOS3.3 und DCP 3.3 gibt, im speziellen Fall nicht MSDOS sondern PCDOS von IBM. Ich verstehe nicht warum nun die andere Software unbedingt eine Eigenentwicklung gewesen sein soll zumal diese nachweislich die selben Byte Folgen enthält. Wordstar vs. TP wird wohl auch Jedem bekannt sein und deren Patcharea zur Anpassung von Bildschirm und Drucker ist identisch!!
SCP/CPA sind CP/M2.2 von Digital Research, angepaßt und teilweise verbessert freilich...

Speziell Unix wurde zu großem Teil mit Quellcode vertrieben, da lag die Weiterverwendung nahe.
Unser Chef vom Rechenzentrum war z.B. daran gescheitert einen im C-Quellcode vorliegenden Basic Interpreter für die VAX11/780 auf der K1840 unter MUTOS zum Laufen zu bringen, ich habe mir das mal angesehen und war in 5 Minuten fertig. Eine VAX definiert üblicherweise das Symbol "VAX" in den Headern, davon war halt die Konfiguration des Interpreters abhängig. Auf der K1840 wurde das Symbol nicht definiert, dafür aber halt "MUTOS", davon wußten die Sourcen aber nichts. Ein simples nachtragen
von "-DVAX" im Makefile an den CFLAGS löste das Problem, der Compiler Lauf ging durch wie Butter.

Das bedeutet die Header waren identisch und nur umgepatcht. BTW MUTOS1840 ist 4.3 BSD, das entsprechend umgepatchte VMS hieß wohl SVP.

Gruß,

Holm
--
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Dieser Beitrag wurde am 24.05.2019 um 11:18 Uhr von holm editiert.
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019
24.05.2019, 11:29 Uhr
Early8Bitz

Avatar von Early8Bitz


Zitat:
RP schrieb
... die haben das aber sicher nicht ohne Einverständnis der Rechte Inhaber machen können. Die Bezahlung hat Schalk Kollakowski geregelt, gekauft und nicht geklaut, ist ein mächtiger Unterschied.


Zitat:
holm schrieb
Rolf das mit dem Einverständnis träumst Du.

Auch wenn ich stolz bin was unsere Entwickler samt Beschaffung auf die Reihe bekommen haben, ....


Wiederum volle Zustimmung an Dich [Holm].

Wenn es mit Einverständnis und Bezahlung (egal von wem/wie finanziert) gewesen wäre, hätte es sicher auch vertragliche Punkte zum Umgang mit Copyright Vermerken gegeben. Die halbgewalkte Rauspatcherei des Namens des Rechteinhabers (mal ganz, mal halb mal garnicht), spricht nicht gerade für eine legale Nutzung des Programmcodes.
Selbst bei Nutzung und Weiterverwendung von Open Source Software hat man sich an Regeln zu halten, die die Herkunft des Programmes nachvollziehbar machen.
--
Gruß
Ralf

Dieser Beitrag wurde am 24.05.2019 um 11:30 Uhr von Early8Bitz editiert.
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020
24.05.2019, 16:41 Uhr
kaiOr

Avatar von kaiOr

Wer noch ein ordnungsgemäß erworbenes UDOS/WEGA vorweisen kann (Originaldisketten, Qualitätszertifikat, Lieferschein) wie ich, ist rein moralisch schonmal nen Schritt weiter.

Wer weiß, was ihr da für Plagiate untersucht habt. *duckundflücht*

Dieser Beitrag wurde am 24.05.2019 um 16:59 Uhr von kaiOr editiert.
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021
24.05.2019, 17:50 Uhr
ralle



Das liest sich als richtig spannender Spionagetriller. Also die Beschaffungskriminalität, die leichten Anpassungsarbeiten und das Verteilen.
--
Gruß Ralle

Wenn Sie dazu neigen, Bedienungsanleitungen zusammen mit dem Verpackungsmaterial wegzuwerfen, sehen Sie bitte von einem derart drastischen Schritt ab!...
... Nachdem Sie das Gerät eine Weile ausprobiert haben, machen Sie es sich am besten mit dieser Anleitung und ihrem Lieblingsgetränk ein oder zwei Stunden lang in Ihrem Sessel bequem. Dieser Zeitaufwand wird Sie dann später belohnen...

aus KENWOOD-Bedienungsanleitung TM-D700
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022
24.05.2019, 18:36 Uhr
Olli

Avatar von Olli


Zitat:
kaiOr schrieb
Wer noch ein ordnungsgemäß erworbenes UDOS/WEGA vorweisen kann (Originaldisketten, Qualitätszertifikat, Lieferschein) wie ich, ist rein moralisch schonmal nen Schritt weiter.

Wer weiß, was ihr da für Plagiate untersucht habt. *duckundflücht*



Die wurden doch auch nur auf irgendwelchen Disketten ausgeliefert mit Nadeldrucker-bedruckten Etiketten eben des gleichen Herstellers. Ich habe die "offizielle" Auslieferung auf Fireball... und du? BASF?

Witziger Sidefact - ich habe die Original S8000 Firmware zu der Kiste die bei mir im Keller steht mit Hilfe der P8000 Firmware Quellen wiederhergestellt..... ca 70% brauchte ich da nur kopieren. Aber bei der Firmware war es ja auch einfacher.... auslesen, disassemblieren, kommentieren (das war der größte Aufwand), fertig....

Bei UNIX wird man in der Regel bei Weiterentwicklungen ja schon Interesse an C-Quellen gehabt haben. Und auch hier wurde das mit dem Kernel teilweise gemacht. Also aus dem Object-File mittels Disassembler ASM Code, und daraus wieder C Code "zurückübersetzt" oder gleich die System 7 Quellen die es mehr oder weniger "frei" gab (waren beschaffbar) angepasst. Das habe ich auch schriftlich von Peter Hoge....

Als ob ZILOG irgendwelche Lizenzen an den Osten gegeben hätte. Als ob irgendwer im Westen eine P8000 gekauft hätte. Als ob irgendein Gericht im Osten eine Klage eines westlichen Herstellers verfolgt hätte usw....
--
P8000 adventures: http://pofo.de/blog/?/categories/1-P8000

Dieser Beitrag wurde am 24.05.2019 um 18:39 Uhr von Olli editiert.
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023
24.05.2019, 18:37 Uhr
Olli

Avatar von Olli

Doppelpost... grrrr
--
P8000 adventures: http://pofo.de/blog/?/categories/1-P8000

Dieser Beitrag wurde am 24.05.2019 um 18:37 Uhr von Olli editiert.
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024
24.05.2019, 19:45 Uhr
RP



Das liest sich nicht wie ein Wirtschaftskrimi, dass war einer, aber zum gegenseitigen Nutzen.
Spätestens 1990 hätten die Lizenz und Rechteinhaber die DDR Kombinate und später die Treuhand zur Kasse Gebeten, das haben die mit kleinen Computerclubs gemacht, bei Robotron mit DCP3.3 ein 100% DOS3.3 Klon auf allen EC1834 und A1750 installiert und die sind zu großen Stückzahlen verkauft wurden, das hätte Millionen eingespielt. Wenn Holm ein DCP3.3 auf seinen Server zum kostenlosen Download anbietet kann er jetzt noch mit Post vom Anwalt rechnen.

Unzählige DDR Schaltkreise waren 100% nachbauten, das ging nur mit einer engen Zusammenarbeit der Schaltkreis Entwickler und Lizenz absprachen. Glaubt ihr wirklich das sich große Internationale Konzerne von DDR Betrieben ihr Eigentum haben Stehlen lassen? Das waren Geschäfte zum gegenseitigen Vorteil.
Aus den Nachbauten machte die DDR auch kein großes Geheimnis, in der Fachliteratur wurde oft auf Patente und der Kompatibilität der westlichen Bauelemente und Software zu DDR Produkten hingewiesen, schon in der Hoffnung auf Export in das NSW.
Die P8000 hat durch ihre geringe Stückzahl sicher keine Rolle auf den internationalen Markt gespielt.

Rolf
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025
24.05.2019, 20:36 Uhr
sylvi



Hallo,
(gefühlt) alle Jahre wieder das selbe Thema. Ich glaube das wurde hier schon zigmal diskutiert. War da nicht was, das Kleinweich die ganzen Dosen nachträglich lizensiert hat? Irgendwie hab ich sowas mal gehört. (hat aber nix mit UNIX zu tun)
Ich glaube auch nicht, das sich die DDR um Softwarelizenzen westlicher Firmen gekümmert hat, das war der Klassenfeind.

lg
sylvi
--
Meine Uhr ist eingeschlafen
Ich hänge lose in der Zeit
Ein Sturm hat mich hinausgetrieben
Auf das Meer der Ewigkeit
Asyl im Paradies, Silly

Dieser Beitrag wurde am 24.05.2019 um 23:20 Uhr von sylvi editiert.
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026
24.05.2019, 21:12 Uhr
hjs



Moglicherweise reden wir aneinander vorbei.
Nach meiner Vorstellung lässt sich so ein OS einfach anders abgrenzen.
copy ist für mich und auch aus technischer Sicht eine Anwendung. Es
wird geladen, ausgeführt, dockt dabei an klar definierte Schnittstellen
an, macht seinen Job und hat fertig.
Es muss das Ziel eines OS sein, dass alle einschlägigen Anwendungen
damit klar kommen. Wer auch immer die geschrieben hat.
OS stellt also auf der Anwendungsseite Schnittstellen bereit und auf
der anderen Seite bedient es die Harware. Die kann entweder verhanden
sein, oder muss simuliert werden. Weil aber in der DDR verschiede Dinge
nicht zur Verfügung standen, wurde das System entsprechend geschrieben.
Das halte ich für die größte Herausforderung dabei.
Und wenn jemand glaubt, dass so ein Erzeugnis 1:1 von Zeilog gekommen
ist, dann ist das lediglich durch Art.4 GG gedeckt.

@Holm: Tut mit leid, ich wollte Dir kein Stöckchen hinhalten.
BILD ist für mich lediglich Synonym für dumpfes Schwarmwissen.
Heute war der Spiegel in den Nachrichen. Hätte ich auch nehmen können.
Jedenfalls werden immer wieder Sachen verbreitet, die so nicht stimmen.
Klar, man könnte da auch einfach die Klappe halten oder sogar bei denen
mittröten, die offenbar ganz genau Bescheid wissen.

MfG
hjs
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027
25.05.2019, 12:25 Uhr
holm

Avatar von holm

Ich weiß nicht warum Du da irgendwas nachträglich "entschärfen" willst. Freilich gabs Probleme die Hardwarebasis kompatibel zur Verfügung zu stellen und demzufolge Differenzen bei Treibern. Bei SCP oder CP/A paßt das das Bios an, ähnlich ist das bei Msdos, bei Unix sind die physischen Treiber in den Kern gelinkt. Das da jeweils Anpassungen statt fanden ist logisch, wobei die Differenzen der Hardware meißt nicht sooo groß waren. Nicht umsonst wurden die Prozessoren kompatibel nach gebaut (Z80, 8086 aber auch PDP11, VAX und IBM 360).

Ziel war die Software für die jeweiligen Rechner unverändert nutzen zu können und da Robotron (Beispiel) eben keine Verträge mit internationalen Softwareherstellern hatte, wurde das Zeug "eingedeutscht" ..samt Programmname und Copyright..Hauptsache es lief. Daran finde ich wenig Anrüchiges, es waren 2 vollkommen verschiedene ökonomische Systeme und Robotron respektive "die Partei" hat es überhaupt nicht gekratzt ob da Jemand im Westen jammert. (Nachträglich meine Hochachtung vor der Auslandsaufklärung um M. Wolf!). Die Cocom Liste wurde umgangen und Maschinen z.B. über Rotterdam, verschoben (ich hab an Embargo Maschinen gearbeitet). usw. usf.

Das all dem so ist wie ich es schreibe muß nicht diskutiert werden, das ist mehrfach bewiesen.

Gruß.

Holm
--
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028
25.05.2019, 16:24 Uhr
Rolli



Hallo RP,

was Du in 016 und 024 von Dir gibst, ist das Glaube oder Wissen?
Wenn es "Wissen" sein sollte, verrate doch mal die Quellen. Hast Du beim Entwurf solcher Schaltkreise wie dem Nachbau von Z8, Z80-System u.ä. mitgewirkt? Hast Du etwa selbst Lizenzverhandlungen geführt oder mit Leuten von ZILOG geasprochen? Wäre doch alles sehr interessant.

Gruß
Rolf
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029
25.05.2019, 17:44 Uhr
RP



Ich habe das im Bereich der Textil Industrie, mit erleben dürfen, warum soll es in der Elektronik anders gelaufen sein, siehe nur alle Dokumentationen über den DDR 1MB Chip.
Diesen bereich der Deutsch - Deutschen Geschichte wird man sicher erst aufklären wenn alle beteiligten nicht mehr unter uns sind. Einer der Organisatoren hatte den richtigen Namen Schalk, wurde unter Polizei Schutz gestellt, eine Untersuchungskommission kam nach langen Recherchen zu den Ergebnis. er war Mitarbeiter des MFS, auch er hat dir nichts verraten und die anderen werden auch schweigen; schweigen; dass war ihr Beruf.
Diese Technologien durften auf USA Anweisung nicht verkauft werden, also konnte sie auch keiner einkaufen, wie Holm schon schrieb kamen sie trotz dem in den RGW Raum.
Was glaubst du wo z.Z. Milliarden angebliches SED und Vermögen der DDR Massenorganisation in der Schweiz herkommt, damit wurden solche Geschäfte bezahlt und jetzt 30 Jahre nach der Wiedervereinigung wie Spenden in der BRD verteilt.
1990 hätte ein Milliarden Vermögen der DDR der Bundesregierung bei ihren Verhandlungen mit der letzten DDR Volkskammer nur geschadet,die frei gewählten Abgeordneten hat man in den Glauben gelassen die DDR ist Pleite und bettel Arm, einen armen Verhandlungspartner kann man bessere zu Kompromissen bewegen.

Rolf
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030
25.05.2019, 19:27 Uhr
hjs




Zitat:
holm schrieb
Ich weiß nicht warum Du da irgendwas nachträglich "entschärfen" willst.

Bei SCP oder CP/A paßt das das Bios an, ähnlich ist das bei Msdos,


Das entschärfe ich nicht. Denn Du schreibst: "war im Original". Und wer immer
das liest und sich nicht weiter auskennt, interpretiert das als ein "war geklaut".
Die technischen Zusammenhänge, die Du jetzt auch wieder dargestellt hast,
sind denen dabei völlig egal.
Es scheint einfach nicht möglich zu sein, da mal eine gewisse Ordnug rein
zu bringen.
SCP und CP/A sind Begriffe der DDR. Das Original wäre CP/M.
Msdos ist vom M$. Der DDR-Begiff wäre DCP. Und was ist mit PCDOS oder
DRDOS? Die sind nämlich auch nicht geklaut. Haben intern auch ganz anders
funktioniert. Nur die selben Schnittstellen angeboten. Man wollte ja kompatibel
sein.
Übrigens haben sowohl sgen von SCP als auch sys von DOS lediglich die
Systemdateien auf den Datenträger kopiert. Ohne die sogenannten
Dienstprogramme zu berücksichtigen. Das bestätigt die Abgrenzung.

MfG
hjs
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031
25.05.2019, 22:23 Uhr
robbi
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Avatar von robbi


Zitat:
... und Robotron respektive "die Partei" hat es überhaupt nicht gekratzt ob da Jemand im Westen jammert.


Den Westen hat es ja auch nicht gejammert, das Embargo gegen die DDR durchzusetzen...

Zitat:
(ich hab an Embargo Maschinen gearbeitet).


Das unterscheidet uns. Ich durfte mit dieser Technik nicht in Verbindung kommen und habe die Technik nur durch dicke Vorhänge erahnt. Ich habe eben keine Verpflichtung unterschrieben....
--
Schreib wie du quatschst, dann schreibst du schlecht.

Dieser Beitrag wurde am 25.05.2019 um 22:28 Uhr von robbi editiert.
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032
26.05.2019, 08:51 Uhr
holm

Avatar von holm

Ich habe auch keine Verpflichtung unterschrieben..ich habe sogar von der Stasi-Unterlagenbehörde einen Persilschein, weil ich in den 90ern im öffentlichen Dienst gearbeitet habe und da Alle durchkontrolliert wurden.

Soweit erst mal dazu. Bis 1989 hatte ich aber im VEB Spurenmetalle gearbeitet und SI Wafer produziert ohne die Du in DD keine Computer hättest bauen können, Die meiste Zeit davon in 3 Schichten und als Brigadir.

Gruß,
Homl
--
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033
27.05.2019, 15:57 Uhr
Rolli



Hier steht auch etwas über UNIX:
http://robotron.foerderverein-tsd.de/334/robotron334a.pdf
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034
29.05.2019, 13:35 Uhr
ROBOTROONIE



kommt mir vor wie ein Korinthenkacker-Thread


Zitat:
hjs schrieb
Denn Du schreibst: "war im Original". Und wer immer
das liest und sich nicht weiter auskennt, interpretiert das als ein "war geklaut". ..
MfG
hjs




wenn ich sage "der Dacia 1310TX war im Original ein Renault" impliziert das auch nicht automatisch, dass er geklaut ist.
Die Realität ist nun mal oft diffiziler (1300 war quasi identisch, aber lizensiert; 1310 nicht ganz identisch, sondern "weiterentwickelt" - inwiefern sich die Renault-Lizenz auch hierauf erstreckte, ist unbekannt. Also könnte es auch "geklaut" sein, da nicht neu lizensiert).
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035
29.05.2019, 19:45 Uhr
RP



Ich stoße mich nur an dem Wort geklaut, das ging einfach nicht wenn wir uns einigen; kopiert oder nachgebaut gehe ich ja mit, wenn die Zustimmung der Urheber Rechteinhaber nicht vorlag oder sie den Nachbau nicht tolerierten habe die DDR Ingenieure so gut gearbeitet, das die Rechtsabteilungen der Rechteinhaber gesagt haben das ist grenzwertig aber wir haben auf dem Rechtsweg keine Chance ein Verfahren zu gewinnen.
Die DDR und ihre Betriebe sind nicht nur einmal auf dem Rechtsweg gezwungen wurden ihre Produkte zu ändern umzubenennen oder sogar die Produktion zu stoppen.
Aus AGFA wurde ORWO hier hatte der BRD Betrieb gewonnen, aus Oberlungwitzern Strümpfen ESDA, bei den Namen ESDA hatte die DDR gegen einen BRD Betrieb gewonnen. Mit Telefunken hat man sich über die Nutzung von Patenten im Gegenzug auf einen Namen Verzicht geeinigt. Die Bademoden Goldfisch in Oberlungwitz wurden verklagt und mussten ihren Namen ändern aus Goldfisch wurde Oluba.
Was glaubt ihr warum auf AMICA Musik aus der BRD auf Schallplatte nur in kleinen Auflagen erschien man musste die Lizenzen kaufen.
Da stand dann auf der Schallplatte mit freundlicher Genehmigung von....

Rolf
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036
29.05.2019, 20:26 Uhr
Olli

Avatar von Olli

Hallo,

der Titel des Threads heisst ja "UNIX..." zu UDOS, DCP, SCP usw. kann ich eh nix zu sagen. Zu MUTOS auch nix. Ich kann nur was zu WEGA sagen. Ich hatte u.a. nach der Wende Kontakt zu Peter Hoge - dem Kernel-Entwickler von WEGA. Er bestätigte was ich hier auch schon schrieb. Es existierte das Originalsystem von Zilog bei EAW. Er durfte es selbst nicht sehen - nur mittels Terminal dran arbeiten. Daneben gab es einen Floppy-Abzug der Festplatte. Das war die Basis zur Erzeugung von WEGA. "Anpassungen" wurden mit dem HEX-Editor gemacht bzw. Disassembliert, modifiziert und wieder assembliert.
Ja - das System von Zilog wurde nicht geklaut - es wurde sicherlich auf irgendwelchem Wege mit Barmitteln beschafft. Die daraus gewonnenen Daten wie Schaltung der CPU-Karte sowie das Betriebssystem wurden entnommen und bildeten den 16Bit Teil der P8000. Lizensiert war das mit Sicherheit nicht. Wäre offiziell auch gar nicht möglich gewesen wegen dem Embargo. Somit bleibt nur eins: nicht legal. Nur wer sollte sowas damals verfolgen? Du willst mir doch nicht sagen, das Zilog in Berlin hätte eine Anklage erheben können? Wer hätte das verfolgt? Wie hätte man das beweisen sollen? Was hätte man dann bekommen als Entschädigung? Ost-Mark? Du merkst.... es herschte sicherlich ein gewisses Maß an Duldung seitens Zilog.

Viele Grüße,
Olli
--
P8000 adventures: http://pofo.de/blog/?/categories/1-P8000
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037
30.05.2019, 09:45 Uhr
RP



Olli, das war ganz einfach, die DDR und die anderen RGW Staaten waren Mitglied der Welthandelsorganisation und legten großen Wert auf internationale Anerkennung, das funktionierte nur wenn man sich an die Spielregeln hält. Internationale Gerichte verfolgten und verfolgen auch jetzt noch Rechtsverletzungen.
Die WHO hat gute Druckmittel gegen Staaten vorzugehen die sich nicht an ihre Spielregeln halten, aber die Verletzung muss eben erst bewiesen werden und das war nicht immer ganz einfach.
Die DDR, mit einer zur BRD inneren Deutsch - Deutschen zollfreien Grenze spielte bei der Beschaffung von Embargo Produkten eine besondere Rolle.

Rolf

Dieser Beitrag wurde am 30.05.2019 um 12:47 Uhr von RP editiert.
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038
30.05.2019, 12:47 Uhr
MS05



Moin,

Zitat:
RP schrieb
Olli, das war ganz einfach, die DDR und die anderen RGW Staaten waren Mitglied der Welthandelsorganisation...


ja, das durfte ich mir kürzlich auch schon mal auf dem Deutschlandfunk anhören. Dass die WHO erst in den 90ern gegründet wurde, stört dabei natürlich nicht weiter.
Der Vorläufer GATT und die UNO regelten auch eine Menge. Unter anderem, die engen Grenzen, in denen Embargos (wie COCOM) überhaupt rechtmäßig sind.
Damit kann man sich bei Interesse natürlich beschäftigen. Oder man plappert einfach gläubig nach, was die Presse in den letzten 30 Jahren so abgesondert hat. Der Osten ist ja böse, und der Westen gut.

Wenn es irgendeine Chance gegeben hätte, dabei wenigstens ein kleines Säcklein Geld aus der Treuhand zu tragen, dann hätten sich mindestens einige wenige Firmen gefunden, die das auch versucht hätten.

Grüße, Matthias
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039
30.05.2019, 19:36 Uhr
hjs




Zitat:
Olli schrieb Ich kann nur was zu WEGA sagen. Ich hatte u.a. nach der Wende Kontakt zu Peter Hoge - dem Kernel-Entwickler von WEGA. Er bestätigte was ich hier auch schon schrieb. Es existierte das Originalsystem von Zilog bei EAW. Er durfte es selbst nicht sehen - nur mittels Terminal dran arbeiten.


Mit Verlaub: Das klingt unrealistisch.
Es lässt sich bestimmt nicht auf einen einzelnen einzigen Kernel-Entwickler redulzieren.
Wer auch nur in der abgeschiedensten Ecke des Filesystems Schreibrechte hat (und das braucht man wohl als Entwickler), der kann jede Datei lesen.

Ich kann mir durchaus vorstellen, dass das Originalsystem gemopst wurde. Und dass man dann daraus die nötigen Erkenntnisse gewonnen hat. Aber dieses Ding dann 1:1 zu verwnden, halte ich für unmöglich.

MfG
hjs
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040
30.05.2019, 20:55 Uhr
Bert




Zitat:
hjs schrieb
Mit Verlaub: Das klingt unrealistisch.


Solche Stories habe ich von älteren Kollegen auch schon gehört:
Der Rechner stand im verschlossenen Nebenraum und war Geheimsache, weil durchs Emargo geschleust.
Auf dem Terminal war natürlich trotzdem die Startmeldung u.ä. zu lesen und die Kollegen wußten, an welcher Maschine sie saßen...

Grüße,
Bert
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041
30.05.2019, 22:39 Uhr
millenniumpilot

Avatar von millenniumpilot

Ich durfte beim Studium auch an einem Rechner sitzen, von dem ausser einem sehr kleinem Kreis niemand wissen durfte. Es war ein Original und kein Rechner von Robotron und Co.
Und wir sollten uns so ein komisches neues Windows sehr genau ansehen und versuchen zu verstehen. Gräßlich.
Ja, Embargo und dessen Versuch der Umgehung gab es wirklich ;-)
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042
31.05.2019, 15:44 Uhr
kaiOr

Avatar von kaiOr


Zitat:
Olli schrieb
Die wurden doch auch nur auf irgendwelchen Disketten ausgeliefert mit Nadeldrucker-bedruckten Etiketten eben des gleichen Herstellers. Ich habe die "offizielle" Auslieferung auf Fireball... und du? BASF?


Ja schon, die Disketten könnte sicher heute jeder fälschen, der Lust darauf hat, besonders die handschriftlichen.

Die zwei ganz rechts sind Fundstücke aus anderen Diskettensammlungen.

Aber schön wenn es noch halbwegs nachvollziehbar ist. Die Compact dazu wurde damals (21.06.1990) frisch von einer Bauingenieurin erworben (und genutzt) und damit vermutlich auch die letzten Software-Updates von EAW gerettet.
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043
31.05.2019, 22:06 Uhr
Olli

Avatar von Olli

@hjs
Du kannst ja mal gerne die Stromlaufpläne vergleichen. Drüberfliegen reicht schon aus...5 Minuten....

P8000 16Bit:
http://www.pofo.de/P8000/notes/plaene/eigene/16-Bit-Rechner/Stromlaufplan.pdf

S8000 16Bit:
http://www.pofo.de/S8000/misc/diagrams/S8000_CPU_board/S8000_CPU.pdf

Hier z.B. auch die Firmware der S8000 CPU Karte. Die habe ich disassembliert und "in Form" gebracht. Sehr dabei geholfen hat mir die P8000 Firmware die ja kommentiert vorlag da sie schlicht in weiten Teilen identisch war. Welch ein Zufall...

https://github.com/OlliL/S8000/tree/master/firmware/CPU/1.2
Die kommentierten Teile stammen aus den Sourcen der P8000 Firmware.

Und so könnte man jetzt bei WEGA weitermachen nur habe ich da aktuell nix online zum vergleichen.


@kaiOr - meine sehen auch so aus
--
P8000 adventures: http://pofo.de/blog/?/categories/1-P8000

Dieser Beitrag wurde am 31.05.2019 um 22:06 Uhr von Olli editiert.
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044
02.06.2019, 18:27 Uhr
hjs




Zitat:
Olli schrieb Du kannst ja mal gerne die Stromlaufpläne vergleichen. Drüberfliegen reicht schon aus...5 Minuten....


Innerhalb von fünf Minuten krieg ich sowas nicht hin.
Der Herr Lehmann war sehr fleißig. Ich möchte das garnicht machen.
Zunächst mag wohl der S8000-Plan entstanden sein. Und in einer Kopie davon hat er alle Änderungen eingetragen. Daher die Ähnlichkeit und auch die Vergleichbarkeit. Man müsste jetzt eine Tabelle erstellen, welche Teile durch etwas anderes ersetzt wurden. Die wäre ziemlich lang.
Was mir auf die Schelle besonders aufgefallen ist: Der S8000 hat V.11 und der P8000 hat IFSS. Die CTCs sind an den Ausgängen 2:1 geteilt. Und spätestens an diesen Stellen passt dann auch die Software nicht.
Den 7407 hat man durch eine 7404+7403-Verkettung ersetzt. Es mag wohl Gründe gegeben haben, keinen K155LP9 zu nehmen.
Da sind wir auch wieder bei den Begrifflichkeiten: Ich das dann kopiert, nachgebaut, oder sonstwas...

MfG
hjs
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045
02.06.2019, 20:19 Uhr
Enrico
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"der Herr Lehmann", au weia...

Die Diskusionen haben aber wirklich keinen Zweck, wer nicht will......

Dass die S8000 das Vorbild ist, ist ja wirklich eindeutig.
Dass es Unterschiede, entsprechend den Möglichkeiten, Kosten und den Anforderungen gegeben haben muss, ja wohl eigentlich auch.
--
MFG
Enrico

Dieser Beitrag wurde am 02.06.2019 um 20:19 Uhr von Enrico editiert.
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046
02.06.2019, 20:24 Uhr
Rolli



Weswegen der K155LP9 nicht genommen werden konnte, hängt damit zusammen, dass dieser Typ nicht in die DDR importiert wurde. In der BE- Vergleichsliste 1990 ist er jedenfalls nicht enthalten.
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047
02.06.2019, 21:25 Uhr
hjs




Zitat:
Enrico schrieb
"der Herr Lehmann", au weia...
Dass die S8000 das Vorbild ist, ist ja wirklich eindeutig.


Schreib Dich nicht ab. Lerne Ostdeutsch. Oder so ähnlich...
Das Wort 'Vorbild' gefällt mir übrigens sehr gut. Sehr viel besser als 'Original'.

MfG
hjs
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048
02.06.2019, 21:50 Uhr
holm

Avatar von holm


Zitat:
hjs schrieb

Zitat:
Olli schrieb Du kannst ja mal gerne die Stromlaufpläne vergleichen. Drüberfliegen reicht schon aus...5 Minuten....


Innerhalb von fünf Minuten krieg ich sowas nicht hin.
Der Herr Lehmann war sehr fleißig. Ich möchte das garnicht machen.
Zunächst mag wohl der S8000-Plan entstanden sein. Und in einer Kopie davon hat er alle Änderungen eingetragen. Daher die Ähnlichkeit und auch die Vergleichbarkeit. Man müsste jetzt eine Tabelle erstellen, welche Teile durch etwas anderes ersetzt wurden. Die wäre ziemlich lang.
Was mir auf die Schelle besonders aufgefallen ist: Der S8000 hat V.11 und der P8000 hat IFSS. Die CTCs sind an den Ausgängen 2:1 geteilt. Und spätestens an diesen Stellen passt dann auch die Software nicht.
Den 7407 hat man durch eine 7404+7403-Verkettung ersetzt. Es mag wohl Gründe gegeben haben, keinen K155LP9 zu nehmen.
Da sind wir auch wieder bei den Begrifflichkeiten: Ich das dann kopiert, nachgebaut, oder sonstwas...

MfG
hjs




Du könntest auch ganz einfach aufhören mit der Kacke die Du erzählst und die Wahrheit akzeptieren, wäre völlig ausreichend, vertraue mir.

Du hast im Unterschied zu "Herrn Lehmann" oder mir nicht ein einziges tragfähiges Argument, aber Du bist "dagegen". Schön, aber obskur.


Gruß,

Holm
--
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Dieser Beitrag wurde am 02.06.2019 um 21:52 Uhr von holm editiert.
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049
05.06.2019, 20:14 Uhr
rm2
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Avatar von rm2

Hallo an alle,

ein Schritt zur Versachlichung sind die derzeit verfügbaren Quellen
der Akteure:

Müller, Süß, Vogel - Industriespionage der DDR (MfS: SWT)
Ronneberger - Deckname Saale
Nendel - General der ME
Eichner, Schramm - Geschichte HVA

um die gegenwärtig wichtigsten zu nennen.

Eines ist unverrückbar - die Embargopolitik des Westens
und ihre verheerende Auswirkung auf ein Industrieland
wie die DDR!

Weitere Tatsachen:
- Bundesbank hat Anfang der 90er in einem Bericht festgestellt
das die DDR nicht pleite war
- in einem SIEMENS-Bericht wird eindeutig festgestellt das
der 1MB RAM-IC keine TOSHIBA Kopie ist, sondern eine eigenständige
Struktur hat
- der U880 hat den Fehler der Z80 nicht und erfüllt die ZILOG-Vorgaben
fehlerfrei, als einziger


Wenn mir der Kauf der notwendigen Ausrüstung verweigert wird,
nutze ich andere Wege der Beschaffung.


mfg ralph
ich hoffe die Diskussion geht wieder in sachliche Richtungen

PS
natürlich musste alles Material quellenfrei gemacht werden um
Rückschlüsse auf den Beschaffungsweg zu verschleiern. Gleiches galt
für alle Mitwisser, sonst ist man in diesem Geschäft nicht erfolgreich.
--
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http://www.ycdt.net/mc80.3x . http://www.ycdtot.com/p8000
http://www.k1520.com/robotron http://www.audatec.net/audatec
http://www.ycdt.de/kkw-stendal

Dieser Beitrag wurde am 05.06.2019 um 20:20 Uhr von rm2 editiert.
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050
06.06.2019, 11:58 Uhr
ralle



Also doch Beschaffungskriminalität und einige fähige Ingenieure, von der seltenen Spezies der Macher.
--
Gruß Ralle

Wenn Sie dazu neigen, Bedienungsanleitungen zusammen mit dem Verpackungsmaterial wegzuwerfen, sehen Sie bitte von einem derart drastischen Schritt ab!...
... Nachdem Sie das Gerät eine Weile ausprobiert haben, machen Sie es sich am besten mit dieser Anleitung und ihrem Lieblingsgetränk ein oder zwei Stunden lang in Ihrem Sessel bequem. Dieser Zeitaufwand wird Sie dann später belohnen...

aus KENWOOD-Bedienungsanleitung TM-D700
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051
22.10.2019, 21:43 Uhr
Alex-70



Was is´n eigentlich aus den "ziemlich weiten" Eigenentwicklungen geworden, die hier zitiert werden:

"Das Band lieferte Fischer und Clauß also eine fertige Lösung für den Großrechner - zu einem Zeitpunkt, als sie mit ihrer eigenen Unix-Entwicklung schon ziemlich weit waren."

https://www.golem.de/news/computergeschichte-unix-hinter-dem-eisernen-vorhang-1905-141247-5.html

Weiter vorne im Artikel wird ja auch beschrieben, das man auch anderswo an UNIX-Portierungen arbeitete. Wie weit ist man damit gekommen?
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052
26.10.2019, 19:39 Uhr
ralle



In der Aktuellen CT -Retro gibt es einige Hintergründe zum Unix. Das war was commerzelles. Daraus ist aber das Linux mehr oder weniger entstanden.
--
Gruß Ralle

Wenn Sie dazu neigen, Bedienungsanleitungen zusammen mit dem Verpackungsmaterial wegzuwerfen, sehen Sie bitte von einem derart drastischen Schritt ab!...
... Nachdem Sie das Gerät eine Weile ausprobiert haben, machen Sie es sich am besten mit dieser Anleitung und ihrem Lieblingsgetränk ein oder zwei Stunden lang in Ihrem Sessel bequem. Dieser Zeitaufwand wird Sie dann später belohnen...

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