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Autor Thread - Seiten: -1-
000
29.12.2018, 13:50 Uhr
Ralph



Ich hab mir für Zuhause ein NAS (Ds214+) angeschafft und möchte den mit einfachen Mitteln so sichern, dass:

1. das Backupmedium nicht permanent am Netz hängt (wegen Virengefahr)
2. das Backupmedium ggf. auch einen Brand oder Einbruch übersteht
3. die Sicherung automatisch (ohne zutun) erfolgt
4. und was wenig Strom verbraucht.

Ich hab die Idee ein altes Notebook mit ner großen Platte zu versehen und z.b. nachts automatisch booten zu lassen und sich dann wieder runterzufahren.

Wie habt ihr das gelöst? bzw. habt ihr bessere Ideen?

Danke sagt Ralph
--
Es geht alles erst richtig los !
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001
29.12.2018, 14:48 Uhr
wpwsaw

Avatar von wpwsaw

Hallo,

ich habe einen Netgear ReadyNAS314. Er hat 4 Einschübe, wobei ich 2 nutze gespiegelt.

ich stecke dann regelmäßig eine 3. Platte hinein und sichere das NAS LW mit dem Firmware eigenen Backup-System. Dadurch erfolgt der Datentransfer innerhalb des NAS und ist deutlich schneller als ein angeschlossenes Datengerät. Zur Sicherung benutze ich 2 Festplatten, damit bei einem eventuellen Crash die letzte Datensicherung immer noch zur verfügung steht.

Gruß
wpw
--
RECORD, CRN1; CRN2; PicoDat; LC80; Poly880; KC85/2,3,4,5 ; KC87; Z1013; BIC; PC1715; K8915; K8924; A7100; A7150; EC1834; ab jetzt ohne Tatra813-8x8; W50LA/Z/A; P3; ES175/2

Dieser Beitrag wurde am 29.12.2018 um 14:48 Uhr von wpwsaw editiert.
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002
29.12.2018, 15:45 Uhr
Enrico
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z.Z. 3 Platten im NAS, als Raid-Z ( ZFS).
ext. Backup auf Platte mit BTRFS ( 2Platten)
eine davon weiter lrtlich entfernt, was dabei auch das Problem ist.
--
MFG
Enrico

Dieser Beitrag wurde am 29.12.2018 um 15:45 Uhr von Enrico editiert.
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003
29.12.2018, 16:05 Uhr
MS05



Moin Ralph,
bei mir ist das zwar kein NAS, aber das ist ja eigentlich nicht wirklich ein Unterschied.
Ich habe einen Server dauerlaufen. Das ist ein normaler Eigenbauserver, Software-RAID aus 3 HDs, Linux mit LVM, eine SSD arbeitet als Cache. Dadurch sind die HDs fast immer angehalten und die Kiste braucht dann nur gut 30 Watt. Wenn die 3 HDs auch arbeiten, ist es fast das Doppelte. Und wenn die CPU richtig ackern muß, dann werden es über 100W.
Dann gibt es einen Backupserver im anderen Kellerraum. Das ist immer die Hardware des vorhereigen Hauptservers mit allen HDs, die irgendwie in den Tower reinpassen (aktuell 9 Stück), was natürlich zu erheblichem Stromverbrauch führt, aber der läuft ja nie lange am Stück, was den Verbrauch zur Nebensache macht. Das ist wiederum Linux mit Software-RAID über alle Platten. Der wird vom Hauptserver aus via WOL gestartet, macht die Backups (mit Storebackup) und fährt sich dann selbst wieder runter.
Ein weiterer (nicht Dauerlauf-)Arbeitsserver, der Schreibtisch-PC und der Laptop machen das ähnlich, nur eben nicht zeitgesteuert, sondern manuell, bzw. der Schreibtisch-PC beim Runterfahren. Immer die Backupmaschine per WOL wecken, und hinterher wieder schlafen schicken. Die Windosen nehmen dafür den freien VEEAM-Backup Agent. Damit ist das auch schön automatisierbar, weil der selbst erkennt, wenn der Backupserver betriebsbereit ist.
Ich habe ordendlichen Überspannungsschutz im Haus, aber bei einem direkten Blitzschlag stirbt natürlich potentiell alles. Bei Wasser im Keller könnte das ähnlich aussehen. Ganz wichtige Sachen sind darum auf DVD außerhalb gelagert. Der Dachboden kommt wegen der Sommertemperaturen für Technik nicht wirklich infrage.
Eine Virengefahr existiert eigentlich für den Backupserver nicht. Ein Virus kann im Netzwerk prinzipiell nichts tun, wozu der benutzte Account nicht die Rechte hat. Schlimmstenfalls würde also ein vervierter Backupsatz auf dem Server landen, und die Virenscanner würden anspringen. Aber in den letzten 20 Jahren ging der Kelch an mir vorüber.
Eigentlich würde ich mir nur noch einen 50m entfernten Nachbarn wünschen, mit dem man sich gegenseitig die Backupmaschinen in den Keller stecken könnte. Dann wäre von Wassereinbruch bis Haus gesprengt auch alles abgesichert.
Grüße
Matthias
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004
29.12.2018, 20:05 Uhr
millenniumpilot

Avatar von millenniumpilot

Hallo Ralph,

Du kannst Dir auch aus dem Notebook oder anderer Hardware mittels Xpenology eine zweite "Synology" bauen. Dann auf dem DSM beliebige dort installierbare Backupprogramme auswählen und auf diese zweite Synology sichern.
Dazu verwende ich auf der Hauptsynology Hyperbackup und auf dem Backupserver das Gegenstück "Hyper Backup Vault".
Der Backupserver wird per WOL geweckt und schaltet sich nach einer einstellbaren Zeit der Nichtaktivität von selbst wieder aus.

So jedenfalls mache ich es.
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005
29.12.2018, 20:16 Uhr
Rolly2



Ich mache es relativ einfach. Mein NAS im Raid ist mir sicher genug, zur äußersten Sicherheit (wegen meiner vielen Makrofotos) mache ich ab und zu mal ein Backup auf eine externe FP, welche ich auf meiner Arbeitsstelle lagere. Aber man kann es auch übertreiben, das schlimmste muss und soll nicht eintreten.

VG, Andreas
--
wie man denkt, so lebt man!
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006
29.12.2018, 20:27 Uhr
Perser

Avatar von Perser

mein NAS ist ein 8 GB USB Stick an der Fritzbox, sonst nix.

Viele Grüße
Perser
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007
29.12.2018, 21:54 Uhr
PIC18F2550

Avatar von PIC18F2550

HP Proliant mit 2x RAID 5 +1.
Eins für das Web und einmal Backup.
Beide RAIDs haben je eine leere Platte als Reserve wenn eine aus dem Raidverbund ausfällt zur automatischen wiederherstellung.
Als Controller wird ein RAID-Hartware Controller verwendet.
Als Speichermedium verwende ich SCSI Ultra 3 Platten.
Das funktioniert schon seit mehr als 10Jahre ohne Probleme.
--
42 ist die Antwort auf die "Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest"
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008
30.12.2018, 19:30 Uhr
w3llschmidt

Avatar von w3llschmidt

Weil ihr alle so fleissig zu Hause sichert ...

Was ist euer Plan bei Brand/Diebstahl?
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http://twitter.com/w3llschmidt | P8000 | PDP11 | PC1715
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009
30.12.2018, 20:12 Uhr
robbi
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Avatar von robbi

Man kann es auch übertreiben.
Mein Leben hängt nicht davon ab und eine Firma bin ich nicht mehr.
Zur Not habe ich eine Festplatte mit den Plattenabbildern bei Nachbarn, um die Systeme nicht neu aufsetzen zu müssen.
Daten der Rechner werden auf ein NAS gesichert, wichtigere Daten nochmal extra auf ZIP-Disketten getrennt nach Fachgebieten und meine Webseite im Internet .

Angst vor Viren und Trojanern brauche ich nicht zu haben. Alles hängt hinter einem Portforwarder. Fischmails und weiteren Spam öffne ich nicht, auch wenn die 3000 ¤-Verdienstangebote, die nackten Frauen und blauen Pillen noch so verlockend und preiswert sind.....
--
Schreib wie du quatschst, dann schreibst du schlecht.
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010
30.12.2018, 20:43 Uhr
wpwsaw

Avatar von wpwsaw

Die Backupfestplatten liegen in einem feuerfesten Panzerschrank, wo sonst?


wpw
--
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011
30.12.2018, 20:53 Uhr
Rolly2



Ich habe einen Salzstock angemietet, der liegt 280m unter NN. Da kann nichts passieren, außer das Wasser eindringt. Dann würden meine Bilder absaufen, was soll`s.

VG, Andreas
--
wie man denkt, so lebt man!
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012
30.12.2018, 23:25 Uhr
MS05




Zitat:
w3llschmidt schrieb
Weil ihr alle so fleissig zu Hause sichert ...
Was ist euer Plan bei Brand/Diebstahl?


Naja, bei mir ist das auch Arbeitsmaterial. Insofern ist das vielleicht für den Reinen Privatanwender übertrieben. Mein größter Festplattenbereich enthält die vom SAT-Receiver kommenden Mitschnitte. Der wird eben nicht gesichert. Wenn weg, dann weg.

Apropos angemessen. Backup ist zunächst mal ein Mittel gegen logische Datenschredderung und phys. Hardwareausfall, also Vorgänge innerhalb des Gerätes. Der in etwa schlimmste Fall dürfte hier das durchgebrannte Netzteil sein, das zum Abschied noch mal schnell die komplette Elektronik des dahinter liegenden Rechners kurz durchbrät.
Diese Definition erklärt auch schon mal, warum RAID und Ähnliches nur die Verfügbarkeit erhöhen, nicht aber die Datensicherheit. Das ersetzt kein Backup.

Desasterschutz ist ein anderes Thema, und bezieht sich auf Gebäudekatastrophen, also Wasser, Brand, Einbrecher, Staatsanwalt, u. A..
Es ist nicht sinnvoll, die Maßnahmen für den ersten Teil unter Androhung von Gefahren des zweiten Teils anzuzweifeln.
Auf dem Teppich zu bleiben heißt wohl meistens, den ersten Teil nicht zu vernachlässigen, und den zweiten Teil nicht zu übertreiben.

Was die eigentliche Frage zu Teil zwei betrifft.
Ich tue wenig.
Nur ganz wenige private Daten sind mir so wichtig, dass ich in größeren Abständen eine Kopie auslagere.
Bei Firmendaten ist das anders.
Grüße, Matthias

Dieser Beitrag wurde am 30.12.2018 um 23:37 Uhr von MS05 editiert.
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013
31.12.2018, 12:47 Uhr
w3llschmidt

Avatar von w3llschmidt

Wollen wir sachlich bleiben?

Was ist an Brand/Diebstahl so weit hergeholt? Gerade bei unserer Gilde?

Wenn das für euch kein Thema ist, weil eure Daten wiederbeschaffbar/unwichtig sind, schreibt dass doch einfach?

Ich habe gerade bei einem Bekannten (Zeitarbeit, 300MA)den Supergau erlebt. Beim FA angeschissn, Schwarzarbeit. Der Zoll kommt mitten am Tag in die Firma und kassiert ALLES ein, Sicherstellung! Das ganze parallel auch Zuhause. Es ist nur die Frau da, die stirbt vor Angst und sucht bereitwillig alles zusammen.Es wird alles Mitgenommen, inkl. Smartphones
des Sohns, USB-Sticks, PS4!, SD-Karten aus den Kameras.

Wann mit Rückgabe zu rechnen wäre? 8 Wochen, plus.

Ich sagte dem Kollegen, kein Problem, ich besorge neue Server, dann setzen wir das am WE auf und spielen die Backups zurück. Naja, ihr könnt euch denken wo das NAS war, auf dem die Backups lagen. Not-Festplatte zuhause? Einkassiert!

Naja, lange Rede: https://www.youtube.com/watch?v=tQ-1b7UYVcY

Das ganze Backup liegt nun online bei Hetzner und eine Kopie bei Amazon.AWS Zone 2.

Privat mache ich das auch so (ohne AWS), kostet 5,- im Monat. Das spar ich an Strom.
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014
31.12.2018, 13:47 Uhr
PIC18F2550

Avatar von PIC18F2550

Jo so isses.
Die eine Seite ist das NAS System und das andere ein Backup.
Beide sollten örtlich und ohne offendsichtliche verbindung getrennt sein. (Pantoffelnetzwerk)
--
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015
31.12.2018, 14:52 Uhr
Enrico
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Die Frage ist dabei aber,
ist das Backup auf dem fremden Server mit eigenen Mitteln verschlüsselt?
Und die Daten auf dem Firmenserver sollten ja auch verschlüsselt sein.

Außerdem ist doch ein Backup außer Haus ziemlich lahm, so man ein normales#
DSL hat.


Dann kann das FA suchen wie es lustig ist.
Stimm es denn,was die sagen?
--
MFG
Enrico

Dieser Beitrag wurde am 31.12.2018 um 14:52 Uhr von Enrico editiert.
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016
31.12.2018, 16:14 Uhr
PIC18F2550

Avatar von PIC18F2550

Wenn du einen Zettel auf deine Platte klebst finden die den Rest auch.
Es reicht auch ein Backup wass nach einer 100% sicherung nur noch die änderungen Sichert.
Ja auf die bekanten Verschlüsselungsprogramme sollte mann sich nicht verlassen.
Die meisten haben Hintertürchen.
Das Backup sollte auch nicht Automaisch starten und den Speicherort nicht speichern.

So ich zieh mir jetzt mein Jäckchen mit den Knöpfen hinten an.
--
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017
31.12.2018, 16:17 Uhr
w3llschmidt

Avatar von w3llschmidt

Schau mal das Video, Enrico

Und das geht auch super mit DSL16. Natürlich nur Officedaten, keine Bildersammlung, oder DVD Rips :P

Die Software ist auf brüchige Leitung optimiert. Chunks.

...

Zu dem geschilderten Fall: nichts rausgekommen. 1 Server ist verloren gegangen. Entschädigung lachaft. Der Server war n Linux/Samba mit Homedirs.
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018
31.12.2018, 16:19 Uhr
w3llschmidt

Avatar von w3llschmidt


Zitat:
PIC18F2550 schrieb
Es reicht auch ein Backup wass nach einer 100% sicherung nur noch die änderungen Sichert.
Ja auf die bekanten Verschlüsselungsprogramme sollte mann sich nicht verlassen.



Watch the fucking video. AES265.

Original size Compressed size Deduplicated size
Deleted data: -43.72 GB -43.73 GB -18.77 MB
All archives: 1.33 TB 1.33 TB 42.53 GB

30 Tage retention, Fullbackup, 1.5TB ... sind 45GB auf dem Storage.
Die Tage kann man einzeln mounten und direkt draufloskopieren.
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Dieser Beitrag wurde am 31.12.2018 um 16:26 Uhr von w3llschmidt editiert.
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019
31.12.2018, 16:27 Uhr
Enrico
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Na, so viel Zeit habe ich nun auch nicht, mir da 2h lang was anzusehen.

DSL16 ist bei Datenmengen auch nicht der Brüller.


rsync oder clonezilla tuns auch.
--
MFG
Enrico
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020
02.01.2019, 22:13 Uhr
Olli

Avatar von Olli

Ich habe lange selbstgebasteltes Zeug (Software) genutzt.
Habe ich schon länger keine Zeit mehr. Ich nutze daher Bacula welche auf eine extra Platte sichert. Täglich Inkrementell, Sonntags Differential, erster Sonntag im Monat Full ist dabei meine Backup Strategie.
Ab und an ziehe ich dann eine Kopie von der Backup-Platte welche örtlich getrennt von meiner Wohnstätte lagert.

Für mich ist der Kram wichtig - neben unwiederbringlichen Dokumentenscans (da ich nicht im Besitz der Originale bin) auch unzählige Fotos meiner Kinder die zu 99% nur digital existieren. Das zu verlieren wäre der Super-GAU. Alles andere wäre irgendwie zu verschmerzen.
--
P8000 adventures: http://pofo.de/blog/?/categories/1-P8000
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021
02.01.2019, 22:31 Uhr
Enrico
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Am besten wäre, wir spiegeln alle auf Holm.
Dann haben wir unsere eigene Wolke.
--
MFG
Enrico
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022
02.01.2019, 22:33 Uhr
Micha

Avatar von Micha


Zitat:
meiner Kinder die zu 99% nur digital existieren


Hab die Tage mal wieder den Film "Matrix" geguckt. *duck und wech*
Aber im Ernst: Ihr beschämt mich alle mit euren ordentlichen Backup-Strategien. Ich selber zieh bloß alle Jubeljahre eine Kopie der Daten die ich für wichtig halte auf einen Stick, und leg den dann auf Arbeit in den Schreibtisch. Somit könnte ich den Zustand von vor max. 6 Monaten wieder herstellen - solange mich mein Arbeitgeber noch reinläßt...
--
Denken ist wie googeln, nur krasser.
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023
02.01.2019, 23:08 Uhr
MS05




Zitat:
Micha schriebSomit könnte ich den Zustand von vor max. 6 Monaten wieder herstellen - solange mich mein Arbeitgeber noch reinläßt...


So schlecht ist das privat gar nicht. Alles ist besser, als gar nix mehr zu haben. Wenn ich nur auf ein 6 Monate altes Backup zurückgreifen könnte, dann hätte ich immer noch gefühlt weit über 95% aller Daten.
Was natürlich nicht heißt, das die restlichen paar Prozenz nicht verdammt weh tun könnten.
Grüße, Matthias
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024
03.01.2019, 14:37 Uhr
ROBOTROONIE



musste an folgenden (Urteils-)Spruch denken, den unserer SiGeKo mir bekannt machte:
"Es entspricht der Lebenserfahrung, dass mit der Entstehung eines Brandes praktisch jederzeit gerechnet werden muss. Der Umstand, dass in vielen Gebäuden jahrzehntelang kein Brand ausbricht, beweist nicht, dass keine Gefahr besteht, sondern stellt für die Betroffenen einen Glücksfall dar, mit dessen Ende jederzeit gerechnet werden muss."
(Gerichtsurteil des OVG Münster 10A 363/86 vom 11.12.1987)

Habe auch schon erlebt:
- defektes PC-Netzteil zerschießt beide gespiegelte Festplatten (wohl 2x2 TB); Datenrettung über Ontrack inkompetent, teuer und langwierig (Ergebnis nach 1-2 Jahren; zudem unvollständig). Das Raid mit 6 weitern Platten in dem Rechner an einem Areca blieb zum Glück heil. Videoschnittsystem für 8000 Euro
- Steuerbüro: Rechner/Server defekt (wohl auch durch Netzteil); Backups vorhanden - es dauerte aber lang bis ein vergleichbarer gebrauchter Streamer beschafft war, der das alte Medienformat noch lesen konnte. Als er da war, ging es auch nicht gleich (Unterschiede bei Hard-/Firmware). Firma war deutlich mehr als 7 Tage arbeitsunfähig

- (eigener AG): MA klickt bösen Mail-Link; Verschlüsselungstrojaner verschlüsselt hunderttausende Dateien (auf allen Netzfreigaben). Wiederherstellung Backup vom Vorabend (D2D, VM). Zeitverlust 0,5 bis 1 Tag (0,5 Tag Wiederherstellung und 0,5 Tag ungesicherte Arbeitsleistung).
Klar sind die Bänder in feuerfesten Schränken; verteilt auf 2 Gebäude. Aber mehr als 30min Feuerfestigkeit garantiert auch keiner für diese.
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025
04.01.2019, 18:44 Uhr
Olli

Avatar von Olli

Und bei Feuerfestigkeit sind die Safeinhalte dennoch extremer Hitze und vor allem Löschwasser ausgesetzt...
--
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026
04.01.2019, 19:25 Uhr
PIC18F2550

Avatar von PIC18F2550

Ich werde meine Daten wohl demnächst auf Stein sichern die sind dann auf jeden Fall F120.
Die alten Ägypter hatten eindeutig das bessere Backup.

Mit einem Laser und einem Magnetfeld lassen sich genauso Dataenspeichern wie auf einem Magnetooptischen Plattesystem und auslesen wie eine HDD.
--
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027
05.01.2019, 20:32 Uhr
Enrico
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Baender gehoeren ja auch in einen extra Raum
mit Argon-Loeschanlage
--
MFG
Enrico
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028
14.01.2019, 13:51 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Mahlzeit...

Ich habe ja einen HP Microserver (Gen8) als NAS, darauf Nas4Free. Die rund 6TB sichere ich gelegentlich auf einen 2. Microserver älterer Bauart. Auf dem läuft ein Chronjob (oder so, ist länger her) der täglich um 15:30 das komplette NAS sichert bzw. die Änderungen. Den schalte ich gelegentlich ein, so alle 2-3 Wochen, wenn ich das nicht verpenne Wenn fertig, schaltet er ab...
Ja, ist materialmäßig overkill, doch verlorene Daten sind böser Hatte ich aber durch eigene Dussligkeit aber auch schon...
Das Backup steht hier im Arbeitszimmer, einen extra feuersicheren Raum werde ich nicht bauen. Vielleicht stöpsel ich den später in meiner neuen Werkstatt an (Nebengelass, ca. 10 Meter vom Haus weg), ich muss nur noch ein LAN-Kabel legen (W-Lan ist dafür gaga)

Guido
--
Der Mensch hat drei Wege, klug zu handeln.
Erstens durch Nachdenken: Das ist der edelste.
Zweitens durch Nachahmen: Das ist der leichteste.
Drittens durch Erfahrung: Das ist der bitterste.

Konfuzius

Dieser Beitrag wurde am 14.01.2019 um 13:53 Uhr von Guido editiert.
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