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Robotrontechnik-Forum » Technische Diskussionen » Büchlein über die Computerszene in der DDR » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
24.01.2018, 20:56 Uhr
René Meyer

Avatar von René Meyer

Ich schreibe ein Büchlein über die Computerszene in der DDR. Das wollte ich schon lange machen: In den achtziger Jahren programmierte ich als Schüler am KC Spiele und andere Dinge, und heute findet man über die eher private Nutzung von Computern in der DDR so gut wie keine Literatur. Nun hat sich ein Partner für die Idee gefunden, der sie umsetzt. Sogar in Farbe. Es wird aber auch Möglichkeiten geben, die Texte online zu lesen.

Im Moment bin ich noch am Suchen von Quellen und Zusammenstellen von Material. Unter anderem gehe ich meine umfangreiche Sammlung von DDR-Zeitschriften durch, vor allem MP und Ju+Te (kann mir ein Leipziger den FA aus den 80er Jahren leihen?), und versuche, Pioniere von damals zu finden. Mit einigen konnte ich bereits telefonieren.

Hilfe aus dem Forum ist sehr willkommen, seien es Fotos von damals, Erfahrungsberichte (z.B. wie man zum KC oder zum C64 kam) oder seltenes Material wie Club-Magazine aus der DDR.

Ich habe mal die geplanten Inhalte und eine "Wunschliste" zusammengestellt. Damit ich das regelmäßig aktualisieren kann, als Extradatei:

www.schreibfabrik.de/txt/wunschliste.txt

Danke sehr!
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001
25.01.2018, 09:10 Uhr
sebastian czech

Avatar von sebastian czech

Hallo!
Wir haben sämtliche 80er FA gebunden im Museum. Kannst Du Dir gern ausleihen. Bzgl. Eigenbau-Rechner in der DDR könnte auch Arthur Wehlisch (arth) aus Halle ein guter Interviewpartner sein.

ciao
seb
--
biete 3-Raum-Computer 96m², Dusche, WC, Zentralheizung, Ferritkerngrill...(nicht ganz) ruhige Wohnlage....zum Zeitwert...
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002
01.11.2018, 16:10 Uhr
René Meyer

Avatar von René Meyer

Großartig ist übrigens das Archiv der Tageszeitung Neues Deutschland. Auf der Website können Abonnenten alle Artikel seit 1946 durchsuchen und die jeweilige Seite im PDF-Format ansehen / laden. Ich habe für mein Büchlein für einige Wochen einen Testzugang erhalten und probiere nun alle möglichen Suchbegriffe wie "Bildungscomputer" und "Oprema".

Leider scheint die Suche mit Zahlen und kurzen Suchbegriffen nicht zu funktionieren; bei Z 9001, R300 oder ZRA 1 kommen keine Treffer, obwohl es Artikel dazu gibt. Putzig: In einem Artikel von 1960 schrieb die Zeitung immer von "ZAR 1".
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003
02.11.2018, 11:37 Uhr
P.S.



@Rene Meyer <000>
Das ist sehr löblich, dass sich mal jemand über die (Heim-)Computerszene der DDR tiefgründiger in Form eines Buches auslassen will. Übriges ist es ein Irrtum, dass die sog. "Heimcomputerszene" nur zu Hause stattfand - im Gegenteil. Obwohl die KCs eigentlich als "Heimcomputer" nach westlichem Vorbild konzipiert waren, kamen doch schnell die sog. "gesellschaftlichen Bedarfsträger" zum Zuge - und das vorrangig. Die Folge davon war, dass KCs im Handel zunächst kaum verfügbar gewesen sind und die Bevölkerung mehr auf "Oma"-Importe westlicher Herkunft angewiesen waren. Erst Ende der 1980er Jahre verbesserte sich dann die Situation, als Robotron den großen Bedarf an BCs/PCs und ACs für die VEBs zwar nicht vollständig, aber doch mehr und mehr decken konnte.

Empfehlenswert sind die vielen Beiträge im RT-Forum (auch von mir), die sich mit diesem Thema beschäftigen. Meine dazu (u.a.) sind nochmal in http://www.ps-blnkd.de/RT-Forum.pdf zusammengefasst. Auch weiteres, was ich (wir im AEB) mit dem KC angestellt haben, ist auf meiner HP zu finden.

Wenn Fragen auftauchen - ich war von Anfang an dabei ...

Das Wissen der Menschheit gehört allen Menschen! -
Wissen ist Macht, wer glaubt, der weis nichts! -
Unwissenheit schützt vor Strafe nicht! -
Gegen die Ausgrenzung von Unwissenden und für ein liberalisiertes Urheberrecht!
PS
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004
04.11.2018, 18:01 Uhr
Gerhard



Hallo Rene

Trotz der im vorstehenden Beitrag (003) von P.S. genannten Eimschränkungen fing die Computerwelt aber auch in der DDR nicht erst mit dem KC 85 oder 87 an, jedenfalls begrüße ich Dein Vorhaben sehr, es gibt vielerlei zu erzählen, was nicht in Vergessenheit fallen sollte.
Ich bin kein Informatik-Profi, gehöre einer Berufsgruppe an, die gemeinhin als Mathe-Muffel gelten (Chemiker), aber seit meiner ersten aktiven Begegnung mit einem SER2a im Jahr 1963 hat mich die Sache nicht mehr losgelassen, und ich kann eigentlich keine scharfe Grenze zwischen beruflicher und privater Anwendung ziehen. Du kannst mir gern Löcher in den Bauch fragen, es gibt so manches amüsante Detail.

Zunächst möchte ich Dir zwei Artikel im Jubiläumsheft "50 Jahre Hochschule in Merseburg" (Heft 1/2004 der "Merseburger Beiträge") empfehlen. Die sind recht informativ. Das Original ist sicher noch beim Verein "Sachzeugen der Chemischen Industrie" (SCI) zu haben, ich habe leider nur 1 Exemplar davon und schicke Dir demnächst einen Scan.

Freundliche Grüße
Gerhard
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005
04.11.2018, 19:26 Uhr
ralle



Da fällt mir tips und Tricks für kleine Computer ein. WordPro war eine private Entwicklung. Was ein Professor nicht so ganz verstanden hat.
--
Gruß Ralle

Wenn Sie dazu neigen, Bedienungsanleitungen zusammen mit dem Verpackungsmaterial wegzuwerfen, sehen Sie bitte von einem derart drastischen Schritt ab!...
... Nachdem Sie das Gerät eine Weile ausprobiert haben, machen Sie es sich am besten mit dieser Anleitung und ihrem Lieblingsgetränk ein oder zwei Stunden lang in Ihrem Sessel bequem. Dieser Zeitaufwand wird Sie dann später belohnen...

aus KENWOOD-Bedienungsanleitung TM-D700
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006
05.11.2018, 09:14 Uhr
P.S.



@Gerhard <004>
Da hast Du natürlich recht - die Computergeschichte in der DDR fing nicht erst mit den "Heimcomputern" an, sondern viel füher. Ich kann mich an einen Besuch im damaligen VEB Funkwerk Dresden (Betriebsteil Großenhainer Str.) erinnern, wo uns anläßlich der Jugendweihe-Vorbereitung ganz stolz der röhrenbestückte ZRA 1 vorgeführt wurde. Das muß so 1960/61 gewesen sein ...
Den SER2a habe ich noch während des Studiums kurz kennenlernen dürfen - dann war er defekt. Dessen Befehlsliste müßte ich noch haben ...

@ralle <005>
Welchen Professor meinst Du denn?
WordPro war eine Entwicklung von Vater und Sohn Schlenzig, die auch Mühlhausen angeboten wurde, aber dort nicht zum Einsatz kam, weil man was eigenes hatte: TEXOR
Der eigentlich Clou von WordPro ist jedoch die 80Zeichen/Zeile-Routine, die so noch niemand für den KC85/3 (normalerweise 40 Zeichen/Zeile) programmiert hatte - eine einmalige Leistung von Schlenzig-Junior, der damals noch Schüler war.

Das Wissen der Menschheit gehört allen Menschen! -
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PS
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007
05.11.2018, 12:15 Uhr
ralle



Horst Völz. Der hatte das Texor entwickelt.
--
Gruß Ralle

Wenn Sie dazu neigen, Bedienungsanleitungen zusammen mit dem Verpackungsmaterial wegzuwerfen, sehen Sie bitte von einem derart drastischen Schritt ab!...
... Nachdem Sie das Gerät eine Weile ausprobiert haben, machen Sie es sich am besten mit dieser Anleitung und ihrem Lieblingsgetränk ein oder zwei Stunden lang in Ihrem Sessel bequem. Dieser Zeitaufwand wird Sie dann später belohnen...

aus KENWOOD-Bedienungsanleitung TM-D700
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008
02.12.2018, 09:20 Uhr
tilobyte



Das ist ein super Buch, in dieser Richtung kenne ich noch gar nichts. Leider war ich damals noch zu jung und ohne passendes Umfeld um wirklich relevantes eigenes beitragen zu können.
Wie ist denn der aktuelle Stand des Projektes?

Dieser Beitrag wurde am 02.12.2018 um 09:22 Uhr von tilobyte editiert.
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009
02.12.2018, 10:32 Uhr
wpwsaw

Avatar von wpwsaw

Das Wordpro war wirklich gut. Bvor das Buch von den Schlenzigs heraus kam, hatte ich einige Male mit beiden telefoniert, weil ich in unserem Computerkabinet keine V24 Drucker hatte und meinen DARO 1154 in das Programm einbinden musste. Ich hatte das Programm auch in ein M025 gepackt.

Ich habe sogar meine Ingenieur-Arbeit mit Wordpro geschrieben und mit dem 1154 ausgedruckt. Ich hatte im Rahmen einer Nachnutzung den 1154 auch mit Kleinbuchstaben erweitert, da er ja ursprünglich ein Protokolldrucker war.

Natürlich war das Wordpro über HF nicht wirklich nutzbar. Erst mit FBAS war es gut lesbar. Natürlich mit RGB war es eine gute Bildqualität.

wpw
--
RECORD, CRN1; CRN2; PicoDat; LC80; Poly880; KC85/2,3,4,5 ; KC87; Z1013; BIC; PC1715; K8915; K8924; A7100; A7150; EC1834; ab jetzt ohne Tatra813-8x8 aber mit W50LA/Z/A; P3; ES175/2
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010
02.12.2018, 17:36 Uhr
René Meyer

Avatar von René Meyer

Das Büchlein ist schon weit fortgeschritten; das Manuskript wird noch in diesem Jahr fertig. Aber erwartet nicht zuviel: Es sind rund 100 Seiten im A5-Format, und durch die Vielzahl an Themen wird jeder Bereich nur angeschnitten. Es ist mehr ein Einstieg in die breite Welt der DDR-Computer.
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011
14.01.2019, 19:10 Uhr
René Meyer

Avatar von René Meyer

Da habe ich den Mund etwas zu voll genommen; aber der Text wird im Laufe dieser Woche abgeschlossen. Das i-Tüpfelchen wäre ein Rückblick, z.B. in Form eines Interviews, von einem Zeitzeugen aus der Entwicklung oder Produktion von Hardware, etwa von Prozessoren oder Computern. Gibt es jemanden aus dieser Runde, den ich dazu überreden könnte, dazu anhand von Fragen 1-2 Seiten mit Antworten zu schreiben? :)
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012
18.01.2019, 10:09 Uhr
René Meyer

Avatar von René Meyer

Sehr schön wäre auch noch ein Zeitzeuge zum Thema Büro-Computer, z.B. jemand, der mit der Beschaffung oder Wartung von PC 1715 u.ä. in Betrieben zu tun hatte ...
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013
19.01.2019, 07:55 Uhr
René Meyer

Avatar von René Meyer

Hier die geplante Literatur-Seite am Schluß. Ergänzungen willkommen. Es gab ja die eine oder andere regionale Veröffentlichung zu DDR-Betrieben ...

http://www.schreibfabrik.de/txt/literatur.html
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014
21.01.2019, 09:48 Uhr
Reiko



mehr zur generellen Computerszene als zur privaten Computerszene:

fand ich den Film zu Robotron sehr spannend.
"Robotron - High Tech Made in GDR"
einfach mal nach googlen ;-)

Dann fand ich den Defa Hackerfilm "Zwei schräge Vögel" auch sehr witzig und hat auch einige Geschichte. Gibts auch als DVD.

Am 1.4. eröffnet in Dresden das Robotron Museum, die haben auch einiges zusammen getragen.

Ansonsten hätte ich vielleicht noch einen interessanten Kontakt in Dresden.

Dieser Beitrag wurde am 21.01.2019 um 09:53 Uhr von Reiko editiert.
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015
22.01.2019, 18:14 Uhr
phil91

Avatar von phil91

Das Buch klingt jetzt schon sehr interessant. Weiter viel Erfolg und Spaß beim schreiben!
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016
02.04.2019, 16:36 Uhr
René Meyer

Avatar von René Meyer

Leider hat sich die Fertigstellung um weitere Wochen verzögert, ist ja auch ein verflixt komplexes Thema, aber gestern habe ich das fertige Manuskript abgegeben. Gestern, zum 50. Geburtstag von Robotron. :)

Gemeinsam mit dem Herausgeber (der Zugang zum Bundesarchiv hat) geht es nun an die Illustrationen.
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017
02.04.2019, 16:59 Uhr
ritti



OT:
Die "Schreibfabrik" ist hier in der Firma als "Spielewebsite" gesperrt... sehr interessant
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018
09.04.2019, 18:42 Uhr
René Meyer

Avatar von René Meyer

Das Manuskript wurde vom Herausgeber wohlwollend aufgenommen. Hier der Inhalt:

http://www.schreibfabrik.de/txt/ddr_inhalt.txt

Bis zum 22. April könnte ich neben den Fotos noch Korrekturen und kurze Ergänzungen vornehmen. Es gibt einige Inhalte, die vielleicht noch eine Bereicherung wären; was meint Ihr?

- Informatikstudium an Hochschulen
- Robotron-Software-Pakete wie SOPS und AIDOS
- Herzschrittmacher, Quarzuhren, Geldautomaten, Infoterminals
- Roboter

Erscheinen wird es voraussichtlich im Juni 2019, rund 130 Seiten.
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019
26.07.2019, 11:25 Uhr
René Meyer

Avatar von René Meyer

Das Büchlein ist nun erschienen:

http://www.spielepower.de/ddr.php

Es ist an sich gratis; nur wenn man es direkt beim Herausgeber bestellt, müsste man 5 Euro pro Buch bezahlen. Adressen in Thüringen kommen günstiger.

Vielen lieben Dank an die zahlreichen Helfer. Einige versende ich auch persönlich, zudem habe ich Exemplare für das RECHENWERK, die Technischen Sammlungen Dresden und dessen Förderverein reserviert. Zum Vintage Computing Festival Berlin und zum Medienfestival Dresden kann man ebenfalls welche von mir erhalten.
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020
30.07.2019, 12:55 Uhr
René Meyer

Avatar von René Meyer

Eine Bestätigung per E-Mail erhält man wohl nicht; das Buch wird per Rechnung verschickt; die Versandkosten werden nach Erhalt überwiesen.
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021
31.07.2019, 11:22 Uhr
volkerp
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Avatar von volkerp

Das Buch ist schön geworden! Und mit den vielen persönlichen Erinnerungen sehr lesenswert!
--
VolkerP

http://hc-ddr.hucki.net
(z9001, Z1013, LC-80, ...)
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022
31.07.2019, 13:26 Uhr
ingotron



Hallo René,

ich würde mich freuen, wenn ich auf dem VCFB ein Exemplar bekommen kann.

Viele Grüße

Ingo.
--
Man darf die Menschen nicht mit ihren Engsten alleinlassen. (Zitat: Peter Glaser)

Dieser Beitrag wurde am 31.07.2019 um 17:42 Uhr von ingotron editiert.
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023
31.07.2019, 17:26 Uhr
matro



Hallo Renè

Ich würde mich freuen ,wenn ich eins zum KC-Treffen bekommen würde.

mit besten Dank
viele Grüße
Maik
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024
31.07.2019, 18:19 Uhr
Enrico
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Zitat:
René Meyer schrieb


Es ist an sich gratis; nur wenn man es direkt beim Herausgeber bestellt, müsste man 5 Euro pro Buch bezahlen. Adressen in Thüringen kommen günstiger.




Anscheinend gibt es jede Menge Wahnsinnige, die die armen Leute dort überlasten....
--
MFG
Enrico
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025
31.07.2019, 19:42 Uhr
maleuma



Hallo Renè

Ich würde mich auch für ein Exemplar zum KC-Treffen 2020 anmelden. Wäre schön, wenn Du das bis dahin reservieren könntest.
--
Mario.
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026
01.08.2019, 20:03 Uhr
Hagakure



Hallo Rene,

Buch bei der LZT bestellt und heute angekommen.
Habe es erst mal kurz quergelesen. Danke für die Mühe!

Finde ich sehr gut gelungen. Vor allem auch die Einbindung
der Akteure von damals und die Erinnerungen.

Ein tolles Werk auch für die junge Generation. Je älter man wird umso mehr erzählt man halt auch von damals und der Technik.
Was wir alles so mit 8/16/64k Speicher veranstaltet haben.
Und so hat man eben auch ein zusätzliches Buch-Medium zur Unterstützung.

Habe dein Vorwort gelesen. Na klar. Das nenne ich Detail :-)
Datum: 01. April 2019

und mit Augenzwinkern auf Seite 17 festgestellt :
Gründung Robotron
Datum: 01. April 1969

Weiterhin viel Erfolg !

Beste Grüße aus dem Südharz
Thomas
--
Der Mensch möchte vor den Folgen seiner Laster bewahrt werden,
aber nicht vor den Lastern selbst.
(Ralph Waldo Emerson 1803 - 1882)
(US-Amerikanischer Philosoph)
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027
01.08.2019, 21:01 Uhr
René Meyer

Avatar von René Meyer

Ja, das war ein großer Zufall, aber das Manuskript wurde tatsächlich am 1. April abgegeben, 6.30 Uhr morgens. Am Abend fuhr ich nach Dresden zur Eröffnung des Robotron-Museums.

Eigentlich war es schon im Dezember praktisch fertig, aber ich war noch nicht ganz glücklich, und mir fehlten tolle Interviews und Zeitzeugen-Berichte, wie sie jetzt drin sind. 147 Seiten in A5 sind zwar nicht viel, aber es steckt irrsinnig viel Arbeit drin. Nicht nur die Recherche; es gibt ja nichts Vergleichbares, und es sollte eine runde Sache werden, sowohl für "Euch" wie auch für Leser, die bisher keine DDR-Computer (und vielleicht auch die DDR) nicht kannten.

Ich habe ein gutes Gefühl, wenngleich man vielleicht noch einige Dinge hätte schreiben können. Informatik-Studium, Roboter, Geldautomaten und ähnliche Services, Herzschrittmacher ... Ursprünglich hatte ich auch die Nachbarländer im Sinn, wie Ungarn. Und natürlich wäre es mit viel mehr Bildern schöner.
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028
02.08.2019, 22:25 Uhr
robotroner



Hallo Renè,

heute habe ich es bekommen, und war enttäuscht --- es lag im Briefkasten
:-(( --- bei dem Thema hätte ich einen dicken Wälzer erwartet, der da nicht reinpaßt :-))
Spaß beseite, habe noch nicht alles durchgearbeitet aber erstmal Daumen hoch.

Habe über 20 Jahre bei robotron gearbeitet- ab 1974 EDV/ESER . War vorher Lehrmeister "sozialistische Berufsaubildung" und habe anfangs auch, wie in Buch, meinen Lehrlingen "Kurze Geschichte der Rechentechnik" unterrichtet. Gut gemacht.
Die meiste Zeit war aber EDV/ESER/Mikroelektronik angesagt. Habe da vieles miterlebt und auch praktisch mitbekommen, daß in Ostberlin "Embargo-Rechner" IBM 360 im Außenhandel und in der Staatlichen Plankommission/Berlin Mitte standen und die Reichsbahn in Berlin-Mahlsdorf hatte in ihrem Rechenzentrum einen bulgarischen EC1020( der seeeehr viel kaputt war) einen EC1040 aber auch ganz hinten einen engl. ICL Rechner, oder bei der Akademie der Wissenschaften Berlin Adlershof- Wartung ESER-Rechner-, der zweckentfremdet genutzt wurde für einen russ. BESM-Rechner für den da gab es einen "Bitprügel" Metallrohr, an den Enden mit viel Isolierband umwickelt -- bei Fehler wurden die Leiterplatten .....aber auch viel viel gutes Interessantes, und dann noch ..
Vielleicht, wenn das "Büchlein" gut ankommt gibt es eine Fortsetzung....

Lese mal robotron rückwärts ---- aha, wir kennen uns auch vom ABBUC und ich habe auch an dem jetzigen Buch mitgearbeitet - Seite 78, werde in dem Forum da auch noch etwas schreiben.

Nochmals Daumen Hoch, ganz toll gemacht

Grüße nach Leipzig (ehemals robotron Schulungszentrum ESER, dadurch fast meine zweite Heimatstadt)

Ralf aus Berlin

Dieser Beitrag wurde am 02.08.2019 um 22:36 Uhr von robotroner editiert.
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029
03.08.2019, 14:17 Uhr
dragonfly45



Hallo Rene,
hbae das Büchlein gestern bekommen. Ich finde es ist ein tolle Leistung von dir. Habe bist jetzt nur mal reingelesen, da ich noch viele Außenarbeiten zu erledigen habe.

Du hast ja auch ein Kapitel über den Robotron 300 drin, den gab es bei uns in der Firma (Fernmeldewerk Arnstadt). Da mussten wir immer die Sicherheitsanlagen und die Rauchmelder warten.

MfG Dietmar
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030
03.08.2019, 14:23 Uhr
Enrico
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Dietmar, sag mal, gibt es das in Arnstadt noch, oder gehört das jetzt zu Thales?
--
MFG
Enrico

Dieser Beitrag wurde am 03.08.2019 um 14:23 Uhr von Enrico editiert.
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031
04.08.2019, 09:47 Uhr
dragonfly45



@Enrico
das Werk besteht noch, der eine Teil ist Thales, die fertigen für die Bahn. Die Metallverarbeitung (Mechanik Zentrum) war eine andere GmbH, war zwischendurch aber mal Konkurs, weiß ich keinen Namen.

MfG Dietmar
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032
04.08.2019, 11:03 Uhr
Enrico
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Zitat:
dragonfly45 schrieb
@Enrico
das Werk besteht noch, der eine Teil ist Thales, die fertigen für die Bahn.
...
MfG Dietmar



Ich weiß, darum frag ich nämlich.
Danke.

Mit denen hast Du aber nix mehr zu tun, oder?
--
MFG
Enrico
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033
04.08.2019, 12:23 Uhr
dragonfly45



@Enrico
nein, bin schon seit ca.25 Jahren nicht mehr dort.

MfG Dietmar
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034
08.08.2019, 14:47 Uhr
Enrico
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OK, danke.


So, Lesestoff ist angekommen, bin mal gespannt...
--
MFG
Enrico
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035
08.08.2019, 21:16 Uhr
nocall



Hallo Renè,

habe das Büchlein heute bekommen. Bin beim lesen, sehr interessante Literatur.
Ich danke dir für deine Mühe.

###
MFG
Wolfgang
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036
09.08.2019, 00:52 Uhr
Crawler

Avatar von Crawler

Das "Machwerk" ist am Samstag angekommen und wurde gleich am Wochenende von mir durchgeackert.

Von den Themen her genau mein Ding! Viel bekannte aber auch neue Information.

Besonders interessant fand ich das Interview mit den "Vätern des KC 85".

Die Gestaltung der Innenseite des Covers ist mir gleich als Erstes sehr positiv aufgefallen.

Wo kann man "King's Valley" für den Z 1013 bekommen?
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037
09.08.2019, 21:51 Uhr
René Meyer

Avatar von René Meyer

King's Valley gibt es hier:

http://z1013.mrboot.de/software-database/db/c5fd4cc8a1ac5bfcf154ba9a7f83fca4-kings_valley/index.html

Bei JKCEMU Z1013 mit 64 Kbyte und Brosig Monitor wählen.

Unter den Screenshots auf den Umschlagseiten ist auch ein Spiel von mir. :)
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038
11.08.2019, 11:48 Uhr
Enrico
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Bin durch, ist lesenswert.
Ich glaube aber, wir hätten schon drüber diskutiert, dass der U880 nicht einfach nur
eine Kopie, sondern fehlerbereingt ist.
--
MFG
Enrico
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039
11.08.2019, 18:13 Uhr
dragonfly45



Heute hab ich es zu Ende gelesen, war für mich sehr informativ.
Sehr schön waren die Åußerungen bestimmter Leute .
Vielleicht hätte man noch mehr auf die Kleincomputerszene eingehen können.

Aber trotzdem sehr gelungen, weiter so!

MfG Dietmar
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040
12.08.2019, 14:19 Uhr
kaiOr

Avatar von kaiOr

Vielen Dank, wirklich eine schöne Zusammenstellung.

Beim Preis vom Z1013.01 handelt es sich vermutlich um einen üblichen Copy-Paste-Irrläufer von einer Webseite zur nächsten.
Der kam 690,-Mark.

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041
19.08.2019, 15:29 Uhr
Rolli



Fehler auf S.32:
Die Zentraleinheit der EDV-Anlage R21 gehört wegen des thermischen Ausfalls ihrer Dünnschicht-Hybridbauelemente von KKWH nicht zum ESER.
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