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Robotrontechnik-Forum » Technische Diskussionen » Relais RFT RGK 30/1 ansteuern » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
01.07.2017, 11:17 Uhr
Micha

Avatar von Micha

ich bastel grade an einer kleinen Schaltung, bei der ein Relais des Typ RFT RGK 30/1 angesteuert werden muß. Daten für dieses spezielle Relais hab ich nicht gefunden, aber gelesen, daß es sich um ein "Reed Relais" handelt, und diese meistens so geringe Steuerströme haben, daß man sie direkt von TTL oder CMOS Schaltkreisen aus ansteuern kann, ohne Schalttransistor dazwischen.

Weiß eventuell jemand hier, ob das für das RFT RGK 30/1 zutrifft? Natürlich ist man mit einem Schalttransistor immer auf der "sicheren Seite", andererseits ist es doof Dinge zu einer Schaltung hinzuzufügen die eigentlich überflüssig sind.

Edit: ansteuern würd ich das Relais ggf. mit einem Atmel AVR, der max. 20mA treiben kann.
--
Das alte Rom wurde auch nicht an einem Tag programmiert.

Dieser Beitrag wurde am 01.07.2017 um 11:36 Uhr von Micha editiert.
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001
01.07.2017, 12:02 Uhr
Andreas



Hallo Micha

Sehe mal in Deinen Mailkasten.
An einen ATMEL würde ich die niemals anschalten.Das Problem ist die Induktionsspannung beim abschalten.Die tötet viele Halbleiter.Mindestens gehört über die Relaispule eine in Sperrichtung gepolte Diode.Die schließt die Abschaltspannung dann kurz.Sie führt aber zu einer Abfallverzögerung des Relais (aber sicher unter 1 Sekunde).Wenn das stört solltest Du mindestens einen Transistor mit hoher Sperrspannung einsetzen.

Andreas
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002
01.07.2017, 12:17 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Danke!
Dann nehm ich die Beispielschaltung die auf mikrocontroller.net zu dem Thema zu finden ist - für Relais allgemein.
https://www.mikrocontroller.net/articles/Relais_mit_Logik_ansteuern
--
Das alte Rom wurde auch nicht an einem Tag programmiert.
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003
01.07.2017, 15:40 Uhr
Rolli



RGK30 haben eine Betriebsspannung von 12 oder 24V. Da dürfte ein TTL-IC leicht überfordert sein. Ohne Transistor wird es also nicht gehen.
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004
01.07.2017, 15:57 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Daß der Transistor notwendig ist, hab ich inzwischen auch eingesehen

Das Relais werkelt in der Magnetkarten-Schreib/Lese-Einheit eines K1003, um den Antriebsmotor (220V Synchronmotor) ein bzw. auszuschalten.
So wie ich den Schaltplan nach bestem Wissen deute, werden auf der Schaltseite nur 5V eingesetzt.

Ich hab so eine MKL Einheit ohne Steuerplatine bekommen und möcht mir daraus einen Magnetkarten Leser/Schreiber für K100x Magnetkarten basteln.
--
Das alte Rom wurde auch nicht an einem Tag programmiert.
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005
01.07.2017, 17:10 Uhr
Rolli



Du willst doch nicht etwa Netzspannung mit dem Reedrelais schalten?! Dsfür sind die nicht gedacht.
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006
01.07.2017, 17:20 Uhr
Micha

Avatar von Micha

So wie es für mich aussieht schaltet das RFT RKG 30/1 im Falle der K1002/1003 Magnetkarteneinheit mit 5V Schaltspannung 220V~ auf der Ausgangsseite.

Muß das alles noch etwas genauer ergründen. Sobald ich die Daten besser konsolidiert habe werd ich hier einen eigenen Projekt-Thread eröffnen.
--
Das alte Rom wurde auch nicht an einem Tag programmiert.
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007
01.07.2017, 17:33 Uhr
Andreas



gelöscht ,falsche Rubrik
Dieser Beitrag wurde am 01.07.2017 um 20:10 Uhr von Andreas editiert.
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008
01.07.2017, 19:59 Uhr
Rolli



Wieso? K1003 ist ein robotron-Tischrechner aus Zella-Mehlis!
Dieser Beitrag wurde am 01.07.2017 um 20:00 Uhr von Rolli editiert.
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009
01.07.2017, 20:17 Uhr
Egon



Hier mal das Datenblatt:



Nach meiner Erinnerung konnte man die RGK20 oder 30 problemlos
mit TTL schalten lassen und 220V~ konnten die auch.

Güße Egon

Dieser Beitrag wurde am 01.07.2017 um 20:20 Uhr von Egon editiert.
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010
01.07.2017, 22:43 Uhr
Rolli



Danke Egon für die Technischen Daten, da relativieren sich einige meiner Aussagen. Trotzdem hätte ich Bedenken, bei der heutigen Netzspannung von max. 250V~ damit einen Motor zu schalten.

Grüße Rolf
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011
02.07.2017, 03:16 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Was ich noch nicht verstehe sind die Angaben in der Zeiler "Erregerspannung". Ist das die Spannung, bei der das Relais anspricht? Und wieso steht da jeweils eine ganze Liste von Werten - bedeutet das es gab jeweils so viele spezifizierte Unterarten der Relais?

Im gegebenen Einsatzfall bin ich den Schaltplan des K1002 noch mal durchgegangen. Auf der Ansteuerseite des Relais wird tatsächlich mit nur 5V gearbeitet, auf der Leistungsseite liegt Netzspannung 220V an.

Mit den im Datenblatt angegebenen 0.25W Leistungsaufnahme komme ich rechnerisch bei 5V Versorgungsspannung auf 50mA. Damit hat sich der direkte Anschluss an einen Atmel wohl erübrigt - da MUSS ein Schalt-Transistor dazwischen.
--
Das alte Rom wurde auch nicht an einem Tag programmiert.

Dieser Beitrag wurde am 02.07.2017 um 05:05 Uhr von Micha editiert.
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012
02.07.2017, 10:07 Uhr
holm

Avatar von holm

Ja,Ja(Hmm),ja.

:-)

Gruß,

Holm
--
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013
02.07.2017, 10:23 Uhr
Andreas



Ja Micha,die Relais haben entsprechend der Nennspannung eine verschieden große Windungsanzahl.Damit kommt man dann immer wieder zur etwa gleichen Leistungsaufnahme. Dadurch und durch verschiedene Drahtdurchmesser haben die Relais einen verschieden großen Ohmschen Widerstand. Die Nennspannung ist im Typenschild kodiert.Hier mal ein 24V-Typ http://www.kn-electronic.de/randshop2_5/images/dbimages/artikel_0000159_b_1.jpg Bei Dir sollte dann 104 in der Mitte stehen.

Andreas
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