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Autor Thread - Seiten: -1-
000
28.08.2016, 19:49 Uhr
AE
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Leider eine der häufigsten und ärgerlichsten Ausfallursachen:

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001
28.08.2016, 20:00 Uhr
ic-box24



Hallo,

nun ja, das Verfallsdatum ist auch "leicht" überschritten... wenn mich meine Augen nicht täuschen. Was erwartest Du ?

Gruß

Andreas
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002
29.08.2016, 20:45 Uhr
AE
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Also ich verstehe unter aufgedruckten Aussagen wie "leak proofed" und "best before 2016" etwas Anderes als das Aufblühen in der verschweißten Verpackung! Schließlich darf ich ja auch etwas mehr bezahlen als bei no name von ALDI oder LIDL. Treffender wäre doch der Aufdruck "Ein Jahr nach aufgedrucktem Herstellungsdatum als Sondermüll entsorgen. Wir haften nicht für Folgeschäden durch unsere Produkte!"
Dieser Beitrag wurde am 29.08.2016 um 20:46 Uhr von AE editiert.
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003
29.08.2016, 21:04 Uhr
Mystic-X



Ich habe in den letzten Jahren öfter so teures Zeug auslaufen sehen.

Unter anderem Varta Longlife Extra Monozellen in der Arbeits- und Warnleuchte die ich im Auto habe. 1 Jahr in der Lampe gewesen und es blühte! Der Satz der davon vorher drin war war schon 5 Jahre übers Datum als er dann mal schwächelte! Dicht warn die aber immer noch.

Scheint einfach, wie alles, immer größerer Mist zu werden....
--
Gruß
Markus

Dieser Beitrag wurde am 29.08.2016 um 21:04 Uhr von Mystic-X editiert.
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004
29.08.2016, 21:25 Uhr
holm

Avatar von holm

Naja...seit 2010 gibts auch Grundig Batterieen..von der Kapazität wohl eher grenzwertig.

Gruß,

Holm
--
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005
29.08.2016, 22:30 Uhr
kaiOr

Avatar von kaiOr

Von Duracell liest man in letzter Zeit kaum noch was Gutes.

Ich setze jetzt schon länger auf "Eveready Gold" aus'm Baumarkt. Meine Computer-Maus tut damit auffällig lange durchhalten, mein DDR-Wecker auch. Das Ablaufdatum der Packung hier vor mir ist Ende 2025, dass nenn ich mal optimistisch und werd ich kaum ausreizen.
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006
13.09.2016, 11:50 Uhr
Radioreinhard

Avatar von Radioreinhard

Ich habe meine Praktica-Kamera etwa um 1987 gekauft. Da ist immer noch die Originalbatterie drin (Knopfzelle)!!! Bisher keine Spur von Auslauferscheinungen.
Die Qualität der deutschen (?) Produkte scheint in den letzten 30 Jahren rapide abgenommen zu haben (won wegen "made in Germany" - da ist wohl doch eher die Made drin)
--
... und schalten Sie uns bitte wieder ein. Gleiche Stelle, gleiche Welle !!!!!
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007
13.02.2017, 09:55 Uhr
AE
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Mit den Worten "Ich habe da einen alten Taschenrechner. Kannst Du nicht mal nachschauen, ob da noch was zu machen ist?" wurde mir dieser übergeben. Das Äußere des minirex 73 war jedenfalls sehr gut erhalten. Doch nach dem Brechen der offensichtlich noch Werkssiegel bot sich mir dieses Bild:



Also als erstes sorgfältig den vielen "Schnee" beräumt und einige Leiterbahnen, die von der Kalilauge in den vergangenen mehr als 40 Jahren (!) angeätzt waren, nachgelötet. Jedoch nach Anlegen der Betriebsspannung rührte sich nichts. Als Ursache fand ich die korrodierten Kontakte des EIN-Schalters heraus. Folglich diesen im eingebauten Zustand zerlegt, die Kontakte gereinigt und versucht den Schalter wieder zusammenzubauen. Doch die Miniatur-Zylinderfeder, die Kugel (Durchmesser <1mm) oder die Schaltwippe, irgendetwas machte sich immer wieder selbständig. Der Versuche folgten etliche! Dann wurden die Anschlußdrähte abgelötet. Das Spielchen wiederholte sich. Also letztendlich den Schalterrest ausgebaut und separat den Zusammenbau versucht. Ich zählte meine Anläufe nicht, doch irgendwann war's geschafft, alle Teile befanden sich in der Sollage und es gelang mir, die Halterungen umzubiegen. Also nichts für Leute ohne hinreichende Ausdauer!
Nach der möglichst weitgehenden Wiederherstellung des Ursprungszustandes am Schalter und dem Anlegen der erforderlichen Spannung erhielt ich diese Anzeige:



Wie wertvoll solch minirex zu seiner Entstehungszeit war, zeigt ein Blick auf die L-Seite der Taschenrechner-Leiterkarte:



Hier wurde bei einer Reparatur im VEB Röhrenwerk Mühlhausen (Nur hier fanden nach Aussage eines dafür Verantwortlichen anfangs solche Servicearbeiten statt.) ein defekter Treiber-Schaltkreis ITT491 durch einen der ersten in Erfurt hergestellten D491 ersetzt und ein nicht funktionierender Segment-Ausgang des Taschenrechner-Schaltkreises MS5020B extern durch eine diskrete Schaltung nachgebildet. Hut ab!

Dieser Beitrag wurde am 13.02.2017 um 09:55 Uhr von AE editiert.
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008
13.02.2017, 11:05 Uhr
Wusel_1



Ich kaufe immer "billig" - bei REAL die Batterien von "TIP". Habe schon vor längerer Zeit festgestellt, dass diese länger halten, als die von den Markenherstellern. Auslaufen habe ich bei denen auch noch nie erlebt, obwohl sogar einmal die Lagerzeit weit überschritten war - noch volle Leistung.
--
Beste Grüße Andreas
______________________________________
DL9UNF ex Y22MF es Y35ZF
JO42VP - DOK: Y43 - LDK: CE

*** wer glaubt, hört auf zu denken ***
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009
13.02.2017, 12:32 Uhr
T5000

Avatar von T5000

das ist echt schwierig was vernünftiges an Batterieen zu kaufen. Meist kauf ich die Camelion bei Pollin, die komischen Grundig dort, kann man getrost ignorieren.
Auch die Ansmann dort haben mich entäuscht, Industriequaltiät bla bla.Da hielten die Camelion länger. Alternativ teste ich jetzt gerade die von IKEA. Mal sehn.

Meine Aussagen beziehen sich auf AA (R6) und AAA Batterien.

Ich wahr vor Jahren mal in einer Druckerei hier in Sachsen, die haben die Aussenfolien für die Batterien gedruckt, also die Beschriftung. Da war alles dabei,
angefangen von Markenherstellern bis zu NoName Labels. Zumindest die Folien kamen damals alle aus dem selben Werk.
--
Polyplay ESC2 Bauform4,K8924,EC1834,KC85/3-5,KC87,Lada 21011,PC1715,PC1715W,A5105,CM1910,LC-80

Dieser Beitrag wurde am 14.02.2017 um 11:22 Uhr von T5000 editiert.
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010
13.02.2017, 17:29 Uhr
Egon



Ich habe gerade 20 Stück davon bestellt:

https://www.amazon.de/gp/product/B01GPXBKK4/ref=oh_aui_detailpage_o00_s01?ie=UTF8&psc=1

Hoffentlich war das kein Griff ins Klo. Seit es die durchgehend gelben bei
IKEA nicht mehr gibt bin ich da auch vorsichtig geworden.

Grüße Egon
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011
13.02.2017, 19:01 Uhr
RP



Man kann kaum sagen billige oder teure Batterien sind gut oder schlecht, Ausfälle wie auf dem Bild gibt es bei allen Preislagen. Batterien aus Geräten die nach 15 Jahren heute noch gut sind, gibt es nicht selten, aber die Unzähligen ausgelaufenen Elemente der gleichen Serie liegen ja im Schrott.
Die Ersatz Batterien die ich auf dem Transporter für Messgeräte immer auf Vorrat mitnehme kann ich ohne Verwendung nach 12 Monaten Spazierfahrt im Sommer und Winter Entsorgen. Das entscheidende Kriterium ist wohl die Lagerung, den gleich alte Batterien in der Werkstatt sind ohne Mängel.

Rolf
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012
05.07.2017, 17:47 Uhr
AE
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Beim "Kümmern" um einen konkret 200: Es fehlten einzelne Anzeigestellen und bei

anderen leuchteten einzelne Segmente nicht. Unter dem Mikroskop sah ich dann die

Ursache. Die Elektrolyt-Flüssigkeit der Akkuzellen hatte auch die VQD30-Anzeige

selbst unter dem Kunststoff-Linsenkörper erreicht (einseitige Trägerleiterkarte).



Ich hoffe, ihr könnt die Kalisalz-Aufblühungen auf den LED-Chips erkennen.
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013
05.07.2017, 18:21 Uhr
PIC18F2550

Avatar von PIC18F2550

Ist das Teil eigentlich nicht Luftdicht ?
--
42 ist die Antwort auf die "Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest"
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014
05.07.2017, 18:40 Uhr
holm

Avatar von holm

Nein, die Linsenkappe ist nur aufgesetckt und thermisch ean ein paar Punkten vernietet. Ich habe das selbe Problem auch..

Gruß,

Holm
--
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015
05.07.2017, 19:04 Uhr
PIC18F2550

Avatar von PIC18F2550

Hmmm da währe ja gammel vorprogrammiert.

Ist da noch ein Schutz über den LED Kristallen?
--
42 ist die Antwort auf die "Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest"
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016
05.07.2017, 19:12 Uhr
holm

Avatar von holm

..Glas :-)

Die Chipoberfläche ist mit SiO2 passiviert..das ist Glas. Es nützt nur nichts gegen den Gammel der die Bonddrähte durchfrisst.

Gruß,

Holm
--
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017
28.10.2017, 08:32 Uhr
AE
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Und wieder erlebte ich eine Überaschung: Bei mir kamen zur Analyse und für die Dokumentation weitere konkret 200 vorbei. Dabei auch Exemplare mit einem HP LED-Modul auf der Adapterleiterkarte VK1.



Doch auch hier gilt: Es geht den Menschen wie den Leuten.



Prinzipiell ist eine Reinigung und Entfernung der Salzablagerungen möglich. Doch wer hat heute noch eine Möglichkeit, die vorher und dabei zerstörten Verbindungen zu bonden?

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