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Autor Thread - Seiten: -1-
000
10.03.2016, 20:24 Uhr
Andreas



Hallo

Ich habe ein paar stark verwitterte Baugruppen der Trägerfrequenztechnik besorgen müssen. Sie waren in einem original Baugruppenträger montiert und dieses Gerät war etwa 10 Jahre in einem mit Beton verschlossenen Bunker gelagert. Wie mache ich die wieder Betriebsfähig? Ich meine was sollte ich gegen die Korrosion tun? Ihr habt hier ja des öfteren von der Geschirrspülmaschine und Hochdruckreiniger gesprochen.Was passiert mit den Wickelbauteilen?Geht da nicht wieder Feuchtigkeit rein? Ich habe doch sicher nur einen Versuch? Die elektrische Reparatur ist kein Problem.Unterlagen sind vorhanden.Einziges Problem könnten die Spulen werden (Ferritschalen).Von einer Drossel in der 20Volt-Versorgung sind die Pins abgefallen.Die Platinengrundfläche ist mei einer krümeligen hellen Masse überzogen, vermutlich vom Lötlack irgend welche Korrosionsergebnisse. Bin ja mal über Eure Tips gespannt.

http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/1001319tseri9ufly.jpg
http://www.fotos-hochladen.net/view/1001322k1we3aldvz.jpg
http://www.fotos-hochladen.net/view/1001317nsk4c1bl0m.jpg
http://www.fotos-hochladen.net/view/10013209axqtd8plo.jpg

Andreas
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001
10.03.2016, 22:51 Uhr
Egon



Hallo,

das sieht doch noch sehr gut aus.
Schmeiss die drei Elkos raus und die Sicherungshalter.
Dann würde ich alles in destilliertes Wasser mit 2-3 Tropfen
Fit werfen und mit einem weichen Pinsel waschen. Danach dann
in ein Spiritusbad und weiter mit dem Pinsel anhaftende Reste
entfernen.
Dann für ein paar Stunden in den Backofen bei ca. 50 Grad und
dann über Nacht trocknen lassen.
Danach die Platinenseiten schön leicht mit Flussmittel einstreichen
und wieder trocknen.
Spannung über Vorschaltlampen drauf und schauen was die Stromaufnahme
macht. Fertig.

Grüße Egon
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002
11.03.2016, 08:14 Uhr
RP



http://www.ebay.de/itm/Cramolin-FLUX-FREI-400-ml-Lotmittelreiniger-Fluxfrei-Reiniger-Entferner-Lotfluss-/121370301500?hash=item1c423bd43c:g:uykAAOSwmmxW2Dlk

Habe mit diesen Reiniger gute Erfahrungen, nach der Reinigung mit Pinsel die Leiterplatten mit Kompressor trocken geblasen.
Danach Fehlersuche, Reparatur und mit Schutzlack versiegelt, die arbeiten können ohne Wartezeiten hintereinander erfolgen.

Rolf
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003
07.06.2018, 14:21 Uhr
w3llschmidt

Avatar von w3llschmidt

Kann ich das mal ein 99% Iso einlegen und einweichen lassen?


https://pbs.twimg.com/media/DfFn-eJXkAgu6Cw.jpg:large

Saufen die Dipswitches dann ab? Was der kleine schwarze Kasten am Rand ist, weiß ich leider nicht …
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http://twitter.com/w3llschmidt | P8000 | PDP11 | PC1715
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Dieser Beitrag wurde am 07.06.2018 um 14:22 Uhr von w3llschmidt editiert.
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004
07.06.2018, 17:49 Uhr
PIC18F2550

Avatar von PIC18F2550


Zitat:
w3llschmidt schrieb
Kann ich das mal ein 99% Iso einlegen und einweichen lassen?

Saufen die Dipswitches dann ab? Was der kleine schwarze Kasten am Rand ist, weiß ich leider nicht …



Na sicher saufen die ab.
Von oben und von Unten durch die Anschlussbeine.

Sowas habe ich immer vorher wenn möglich entfernt. Hier sind ein Paar Pins zuviel drann.

Oder immer eine hälfte bei schräg gehaltener Platiene unterhalb der Dipswitches reinigen, so das kein Isopropanol an die Dipswitches gelangt.
--
42 ist die Antwort auf die "Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest"
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005
14.06.2018, 09:09 Uhr
ROBOTROONIE



wo ist denn das Problem? Iso verdunstet doch vollständig wieder.
Das verwende ich auch immer recht großzügig.

Mit dem Schaumreiniger (Pollin) dagegen habe ich schon mal eine Tastatur geschrottet.
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006
17.06.2018, 17:08 Uhr
toshi



Ne, die DIPs kannst Du dran lassen, wenn ich Platinen wasche mit Wasser und Seife, dann kommt als letzter Schritt nach Auslblasen immer eine großzügige IPA Sprühwäsche auf alle Kavitäten wie DIP Switches etc. zum Verdrängen des Wassers. Bin immer gut gefahren damit.
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007
17.06.2018, 18:55 Uhr
w3llschmidt

Avatar von w3llschmidt

Ich wähle mal einen disruptiven Ansatz, die Platine steht im Geschirrspüler 😱

Hab ich jetzt in einigen Retroforen gelesen.
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