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Robotrontechnik-Forum » Sonstiges » Altes Telefon (IWF) an Fritzbox & Co. anschließen » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
12.12.2015, 17:17 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Vor paar Jahren hatte ich mal ein altes W48 Telefon an der Fritzbox angeschlossen. Funktionierte irgendwie unzuverlässig - ich glaub angerufen werden ging, aber andere anrufen ging nicht zuverlässig.

Heute bin ich zufällig bei manufactum.de über diesen Konverter gestolpert, ist natürlich Apothekenpreis: http://www.manufactum.de/konverter-breitbandanschluss-p1456740/?a=28094
Hat eventuell jemand hier eine Schaltung oder einen Link wie man sich sowas selber basteln könnte?
--
Das alte Rom wurde auch nicht an einem Tag programmiert.
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001
12.12.2015, 17:34 Uhr
Enrico
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Sollte das nicht reichen, die FB einfach auf Impulswahl umzustellen?
--
MFG
Enrico
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002
12.12.2015, 18:04 Uhr
Yogi64



An der FB kann man nix umstellen. Bei manchen FB funktioniert es (noch, bzw. schon wieder), bei manchen halt wohl nicht. Einfach mal googlen FB <-> IWV. Da wirst mit Lesestoff erschlagen, vielleicht findets auch ne Selbstbaulösung.

Den Konverter würde ich mir jedenfalls nicht kaufen, hab das anders gelöst.

Viel Erfolg
--
Wo wir stehen ist vorn - Und wenn wir hinten stehen, ist hinten vorn :-)
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003
12.12.2015, 19:10 Uhr
Klaus



Hallo Micha,

ich glaube an den neueren Fritzboxen funktioniert das mit dem IWF nicht mehr.
Da ich "noch" ISDN Anschluss habe, hängt bei mir eine alte Auerswald-Telefonanlage, an der mein altes W38 (... ist so alt wie ich...hihihi) wunderbar funktioniert. Vorteil von dem alten Ding .... es kann sogar noch das 25 Hz Klingeln ;-)

Irgendwann stirbt ja ISDN demnächst, da muss ich mir dann auch etwas anderes einfallen lassen.

Es gibt im Internet wohl schon diverse Umsetzer-Schaltungen. Ich habe aber auch noch keinerlei Erfahrungen damit.
http://www.opppf.de/IWV-MFV/Variante-Attiny.html
https://www-user.tu-chemnitz.de/~ygu/bastelecke/Haus,%20Hof%20und%20Garten/Telefon/Impulswahl%E2%86%92DTMF/

Wenn Du mit dem Basteln anfängst, dann solltest Du unbeding auch die Sprech und Hörkapseln gegen moderne austauschen. Es sei denn Du und Dein Gesprächspartner stehen auf das Gerausche und Geknister ;-).
Ich habe das bei mir gemacht und bin von der Tonqualität absolut begeistert.
http://www.multiplikation.de/Mikrokapseln_umbauen/
Die Sprechkapseln (DKO 48 grün) hatte ich vor einigen Jahren mal von dort bezogen. Keine Ahnung, ob da jetzt noch welche verfügbar sind.
Wo ich die modernen Hörkapseln her hatte .... hmmm ... total vergessen.... (man wird alt).

EDIT: Ich habe den Hörer mal schnell aufgeschraubt. Die Hörerkapsel heißt "Fernsig 908 dyn". Ist wohl auch schon alt, aber geht perfekt. Sie ist mit zwei Drähtchen angeschlossen, da die Kontaktspangen nicht direkt passen.

Viele Grüße,
Klaus

Dieser Beitrag wurde am 12.12.2015 um 19:29 Uhr von Klaus editiert.
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004
12.12.2015, 19:25 Uhr
Mobby5




Zitat:
Klaus schrieb

Irgendwann stirbt ja ISDN demnächst, da muss ich mir dann auch etwas anderes einfallen lassen.




Du musst Dir da nix anderes einfallen lassen. Wenn Du eine Fritzbox mit ISDN-"Ausgang" hast, steckst Du Deine Auerswald einfach da ran.
--
und ausserdem muss in Zeile 20 der Doppelpunkt durch ein Semikolon ersetzt werden
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005
12.12.2015, 19:31 Uhr
Wusel_1



Solltest du dich doch für den Umsetzer entscheiden, den gibt es noch preisgünstiger: http://www.amazon.de/Reiner-IWF-Konverter-ohne-Netzteil/dp/B005IVYAYS
--
Beste Grüße Andreas
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006
12.12.2015, 19:31 Uhr
Klaus



Hallo Mobby5,

ja, das hatte ich eigentlich auch auf dem Schirm. Aber extra wegen dem W38 die Auerswaldkiste weiter betreiben .... hmmmm .... die braucht ja auch einiges an Strom.
Naja, mal sehen .... bisher verhält sich die Telekom noch ruhig ;-)

Viele Grüße,
Klaus
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007
12.12.2015, 19:51 Uhr
Yogi64




Zitat:
Klaus schrieb
ja, das hatte ich eigentlich auch auf dem Schirm. Aber extra wegen dem W38 die Auerswaldkiste weiter betreiben .... hmmmm .... die braucht ja auch einiges an Strom.
Klaus


Genauso hab ich es nämlich auch. Eine FRITZ!Box 7490 via int. S0-Bus an eine Auerswald - ETS-4308 I am dortigen Amt S0-Bus. Da ist auch der ganze alte Analog-Krams dran, auch mit IWV und funktioniert einwandfrei. Vorteil ist auch, es funktionieren auch weiterhin die ISDN-Geräte. Habs auch nur gemacht, weil die Infrastruktur schon vorhanden war und nicht alles neu verdrahten wollte. Naja soviel Strom zieht die Auerswald ja nun auch nit Extra... *grins*, wenn man im Gegensatz hierzu die alte stromhungrige Robotrontechnik anschaut ;-)
--
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Dieser Beitrag wurde am 12.12.2015 um 20:03 Uhr von Yogi64 editiert.
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008
12.12.2015, 20:38 Uhr
felge1966

Avatar von felge1966

Mir haben die Telekomiker schon den Brief geschickt, entweder Umstellung auf All-IP oder in 4 Wochen die Kündigung. Die Umstellung hat zwar noch Zeit bis Anfang Mai, aber die technische Lösung für die Anbindung der ISDN Anlage muss ja auch erst mal gebaut sein.
Beim Einsatz einer Fritzbox 7490 als ISDN Gateway kann es auch eine Überraschung geben, denn der ISDN Rahmentakt wird dort nur simuliert, damit kommt nicht jede Anlage klar.

Gruß Jörg
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009
12.12.2015, 21:04 Uhr
Relaiskontakteputzer



Hallo Micha,

die Fritzen sind sehr empfindlich gegen ungleichmäßigen Ablauf der Nummernschalter. Ich behelfe mir mit dem TAE-Anschluß an einer Hagenuk Ocip ISDN-Basisanlage, die wiederum am S0-Bus der Fritz!Box hängt.
Die Hagenuk ist bzgl. IWV-Abweichungen sehr tolerant.

Ich hab selbst noch keine Nummernschalter eingestellt - es sollte aber kein Hexenwerk sein. Basiswissen zur Impulsfolge z. B. hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Nummernschalter#Impulsverh.C3.A4ltnis

Nebeneffekt: An der Hagenuk klingelt das Telefon DEUTLICH kräftiger als an der Fritz!Box.

Gruß Jörg
PS: Habe ansonsten auch schon lange keinen ISDN-Anschluß mehr.
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010
12.12.2015, 23:10 Uhr
Wusel_1



Tu dich aber nicht so eng mit der Eistellung des Nummernschalters. Wenn du langsam einundzwanzig sagst und er Nummernschalter ist etwa in der zeit voll abgelaufen, dann stimmt's schon. Haben wir bei der Aufarbeitung auch immer so gemacht.
--
Beste Grüße Andreas
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011
13.12.2015, 08:39 Uhr
Heiko_P



@felge1966:
Du musst nix bauen, eine Fritzbox mit S0-Anschluss oder ein Speedport W921V (wird von der Telekom nicht mehr vertrieben, gibts aber bei anderen Anbietern) macht die Umstellung zum Kinderspiel. Ich habe am Speedport eine Eumex 404PC dran, die kann auch noch IWV, das läuft ohne Probleme. Ich hatte mir die Umstellung auf IP-Telefonie auch schwieriger vorgestellt, ist es aber nicht.

Gruß
Heiko
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012
13.12.2015, 09:19 Uhr
felge1966

Avatar von felge1966

Eine Eumex, Agfeo, Elmeg oder Auerswald ist ja leicht zufrieden zu stellen, aber ich habe eine Alcatel dran, die ist (wie auch eine Siemens HiPath) etwas anspruchsvoller mit dem ISDN Takt.
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013
13.12.2015, 10:47 Uhr
Klaus



Hallo,

weil wir gerade beim Thema ALL-IP, das uns ja früher oder später alle ereilt, sind....

Gibt es Erfahrungen, was das Versenden von FAX angeht.

Ich hatte einige Zeit mal 1und1 als Provider mit 3 VOIP-Nummern, wovon ich eine fürs Fax verwenden wollte. Da gab es allerdings nur Probleme. Ganz selten hat es mal funktioniert. Das ist aber schon 4 oder 5 Jahre her.

Viele Grüße,
Klaus
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014
13.12.2015, 11:14 Uhr
Pollyplay




Zitat:
Klaus schrieb
Ich hatte einige Zeit mal 1und1 als Provider mit 3 VOIP-Nummern, wovon ich eine fürs Fax verwenden wollte.


Das kenne ich.
M.E. hat das aber nichts mit der Box zu tun, sondern mit den Anbieternummern von oneandone.
Zur Krankenkasse wollte Fax nicht funktionieren. Ich habe aber noch eine sipgate-Nummer. Damit ging es problemlos.
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015
13.12.2015, 11:15 Uhr
felge1966

Avatar von felge1966

Da ich beruflich auch damit zu tun habe, kann ich dir zum Thema Fax over IP nur sagen, daß es Glückssache ist. Die Abhängigkeit von verschiedenen Parametern (eigener Provider, Zielprovider und Übertragungsstrecke) machen die ganze Sache nicht vorhersagbar. Es kann gehen, aber verlassen kannst du dich nicht darauf. Es gab mal eine Normierung für T.38 (FaxoverIP), aber die meisten Provider unterstützen dies nicht. dahilft auch ein Eintragen von T.38 in die Fritzbox nichts.

Gruß Jörg
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016
13.12.2015, 11:32 Uhr
edbru



Hatte das Problem mit Fax auch vor 5 Jahren mit Telecolumbus. Aber nach Anruf bei der Hotline lief es dann ne halbe Stunde später problemlos. Weis aber nicht was die da gemacht haben.

Gruß
Eddi
--
ich brauch es nicht, so sprach der Rabe.
Es ist nur schön wenn ich es habe.
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017
13.12.2015, 11:56 Uhr
Klaus



Hallo,

ich danke Euch für die nicht gerade ermutigenden Antworten.
Dummerweise ist man ja teilweise immer noch auf FAX angewiesen.
Viele Behörden u.s.w. wollen von DE-MAIL u.ä. nichts wissen und bestehen immer noch auf FAX.

Naja, ich lasse mich überraschen, wenn es dann soweit ist.
Hoffentlich lässt sich die Telekom in unserem Nest noch sehr sehr viel Zeit mit der Umstellung von ISDN auf ALL-IP.
Besser wie die Verbindung über ISDN jetzt ist, kann es eigentlich nicht werden. Wenn ich so manch Anrufer mit VOIP an der Strippe habe, graust es mir etwas.

Viele Grüße,
Klaus
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018
13.12.2015, 12:21 Uhr
Yogi64




Zitat:
Klaus schrieb
Gibt es Erfahrungen, was das Versenden von FAX angeht.

Ich hatte einige Zeit mal 1und1 als Provider mit 3 VOIP-Nummern, wovon ich eine fürs Fax verwenden wollte. Da gab es allerdings nur Probleme. Ganz selten hat es mal funktioniert. Das ist aber schon 4 oder 5 Jahre her.


Bei mir funktioniert Fax einwandfrei, auch mit VoIP (Anbieter 1&1)... Direkt von FB aus am analogen Port, als auch via nachgeschalteter ISDN-Anlage. Bislang bin auch mit dem Anbieter 1&1 vollkommen zufrieden und habe kein Grund zur Klage. Fast auf den Tag bin ich nun bei denen 1 Jahr dabei, mit einer Doppel-Flat 50.000, noch kein Ausfall, jedenfalls keinen den ich mitbekommen hätte - da würde ich auch schnell affig werden ;-)...
--
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Dieser Beitrag wurde am 13.12.2015 um 13:36 Uhr von Yogi64 editiert.
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019
13.12.2015, 14:23 Uhr
robbi
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Avatar von robbi

Telefone mit IWF hatte ich noch nie, da ich in der DDR keinen privaten Telefonanschluß besaß.

Den Ereignissen vorauseilend habe ich mal meine Gedanken aufgeschrieben.
Die Seite ist noch nicht öffentlich, vielleicht wird sie es auch gar nicht:
Gedanken zur Umstellung

Seit vorgestern bin ich vom Internet fast völlig abgeklemmt. Der Speedport
200 ist nach 9 Jahren gestorben und hat wahrscheinlich bei der Fehlersuche den WRT54GL mit ins Jenseits befördert.
Bemerkt habe ich das, als HbbTV nicht mehr ging.
--
Schreib wie du quatschst, dann schreibst du schlecht.
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020
13.12.2015, 14:53 Uhr
felge1966

Avatar von felge1966

@robbi

Du hast die Problematik mal richtig schön aufgearbeitet. Der Speedport ISDN ist mit seiner sehr speziellen Konfiguration und der Zweckbindung mit dem Speedport W724V einfach Murks. Ich habe vor einiger Zeit einen Mediatrix 4404 Adapter bei Ebay bekommen, der ist schon etwas besser. Alternativ geht auch eine Innovaphone IP305 oder IP800. Die sind allerdings alle nicht im Consumer Bereich angesiedelt. Den Einsatz an verschiedenen TK-Anlagen (ISDN) hatte ich beruflich auch mal erfolgreich untersucht. Im Gegensatz zu einer normalen Fritzbox funktioniert das ganze auch länger ohne Rahmenverluste beim ISDN.

Gruß Jörg
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021
13.12.2015, 15:05 Uhr
Yogi64




Zitat:
robbi schrieb
Telefone mit IWF hatte ich noch nie, da ich in der DDR keinen privaten Telefonanschluß besaß.


Einen Anschluss hatte ich erst 1995, aber die alten Telefone schon ewig - selbst restauriert und aufbearbeitet. Naja als alter Nachrichtentechniker/TelekommunkationsElektronikerNerd - wohl eine Berufskrankheit, die zum Hobby wurde.


Zitat:
robbi schrieb
Den Ereignissen vorauseilend habe ich mal meine Gedanken aufgeschrieben.
Die Seite ist noch nicht öffentlich, vielleicht wird sie es auch gar nicht:
Gedanken zur Umstellung


Interessante Darstellungen - Ja da muss man at hoc flexible sein... ;-)


Zitat:
robbi schrieb
Seit vorgestern bin ich vom Internet fast völlig abgeklemmt. Der Speedport
200 ist nach 9 Jahren gestorben und hat wahrscheinlich bei der Fehlersuche den WRT54GL mit ins Jenseits befördert.
Bemerkt habe ich das, als HbbTV nicht mehr ging.


9 Jahre mein Gott - gut gehalten. Am Besten schiesst Du Dir die alte Hardware 1 zu 1 und preiswert in der Bucht, dann brauchst nur mit einer hoffentlich vorhandenen FW-ImageSicherung den Originalzustand wieder herstellen, das geht ziemlich fix, oder bastelst zügig an einem modernen zeitgemässem Konzept.

Also wenn es schnell gehen soll, würde ich ersteres präferien - der wenigste Zeit- und finanzielle Aufwand. Weil - Never Change a running System.
--
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022
13.12.2015, 15:18 Uhr
Klaus



Hallo robbi,

aha.... vermutlich sind Deine Defekte der Grund, dass Deine Webseite momentan ganz schön lahmt.

Auch wenn Dein Bericht jetzt eher speziell Deiner Konfiguration enspricht, wirklich sehr interessant....

Ich habe bisher "nur" mit Fritzboxen Erfahrung.
Meine erste war eine 7050, die auch heute noch lebt und bei meinem Nachbarn Ihren Dienst verrichtet.
Später hatte ich dann eine 7170 mit sehr gutem WLAN, doch diese wurde vor ein paar Jahren durch die 7390 ersetzt (wegen der vielen zusätzlichen Möglichkeiten). Das WLAN ist leider im Vergleich zur alten 7170 viel schlechter. Naja....

Den ISDN-Anschluss hatte ich schon lange bevor es hier DSL gab. Hauptgrund waren die beiden Kanäle und natürlich die vielen Rufnummern.
Eine Rufnummer bekamen meine Eltern. Der Rest wurde für Fax und Familienmitglieder aufgeteilt.

Als Telefonanlage hängt hier eine Auerswald 4410 USB, die ich mal als defektes Gerät fürn Äppel und'n Ei gekauft hatte. Es war aber nur das Netzteil und ließ sich schnell wieder richten.

Normalerweise gibt es hier auch nur analoge Telefone, außer eines. Dieses ISDN-Telefon ist als Notfalltelefon gedacht und hängt direkt am NTBA. Die Notfunktion geht auch ohne extra Spannungversorgung.
Dies entfällt leider auch wenn ALL-IP geschaltet wird.
Ein Spannungausfall heißt dann .... zappenduster.... zumindest für meine Eltern, die auch nicht mehr ganz jung sind und mit dem ganzen Handykram nichts am Hut haben.

Glücklicherweise sind die Störungen in der Spannungversorgung eher selten geworden, doch vor nicht allzu langer Zeit, war unser "neuer" Trafo im Dorf mal defekt und erst nach ca. einem Tag hatte man einen LKW mit Generator hergekarrt und anstelle des Trafos angeschlossen.
Sowas kann halt auch passieren.

Viele Grüße,
Klaus

Dieser Beitrag wurde am 13.12.2015 um 15:20 Uhr von Klaus editiert.
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023
13.12.2015, 15:38 Uhr
Enrico
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Zitat:
Klaus schrieb
Glücklicherweise sind die Störungen in der Spannungversorgung eher selten geworden, doch vor nicht allzu langer Zeit, war unser "neuer" Trafo im Dorf mal defekt und erst nach ca. einem Tag hatte man einen LKW mit Generator hergekarrt und anstelle des Trafos angeschlossen.
Sowas kann halt auch passieren.

Viele Grüße,
Klaus



Selten schon, aber wenn, dann relativ dramatisch.
Hier in Müchen war mal vor ein paar Jahren ein Haupttrafo abgraucht.
Da ging so gut wie gar nichts mehr. Keine Ampel, keine Telefone.....
Früher gabs mal die Pflicht, dass Telefone zu funktionionieren haben, auch bei Stromausfall.
Heute ist das Wurscht, dank unserer Politker. Bei den Handymasten gibts höchstens für ein paar Stunden ne Batterie.
Also, wenn jemand vor hat zu so einer Zeit sterben zu wollen, dann hat er Pech gehabt.....

Aber dafür lege ich mir bestimmt kein Handy zu.



Ach ja, mich stinkt da natürlich auch an, dass alle das Telefon übers DSL schleifen, nur um Kosten zu sparen, nur mit der Ausrede, dass das angeblich technisch nicht anders gehen würde.
--
MFG
Enrico

Dieser Beitrag wurde am 13.12.2015 um 15:43 Uhr von Enrico editiert.
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024
13.12.2015, 16:16 Uhr
Enrico
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Zitat:
robbi schrieb
...
Den Ereignissen vorauseilend habe ich mal meine Gedanken aufgeschrieben.
Die Seite ist noch nicht öffentlich, vielleicht wird sie es auch gar nicht:
Gedanken zur Umstellung
...



Wenn ich mir das so durchlese frage ich mich, wie ich an an einen neuen Router kommen soll, bzw. ich herrausfinde,
welcher von denen von der Telekom sich auch als MODEM betreiben lässt, um die Router kaskadieren können.
Mein letzter Informationsstand aus dem TK-Laden im Sommer war, dass es gehen soll.
Den fertigen Routern kann man ja auch nicht wirklich über den Weg trauen.
--
MFG
Enrico

Dieser Beitrag wurde am 13.12.2015 um 16:16 Uhr von Enrico editiert.
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025
13.12.2015, 17:53 Uhr
Klaus



Hallo,

ich bin kein Profi, was diese Dinge angeht.....
Das bisherige Telefonnetz, egal ob analog oder ISDN, war ja ein eigenständiges, im gewissen Sinne abgeschirmtes Netz, wo irgendwelche Angriffe von außen vermutlich nicht so einfach möglich sind.
Wie ist das jetzt, wenn alles über das IP-Protokoll läuft und so ein verrückter Hacker eine größeren Netzwerkknoten lahmlegt (falls so etwas überhaupt möglich ist)? Falls ja, dann bricht doch das Chaos aus. Oder ist die Telefonie über das Internet irgendwie geschützt und läuft über andere Wege, wie der normale Internetverkehr?
Ist der Datenverkehr bei VoIP eigentlich Ende zu Ende verschlüsselt, oder kann da evtl. mitgelauscht werden?
Naja... wird ja vermutlich über die alte vorhande Technik auch an bestimmten Stellen gemacht ;-)

Sorry, falls manche Fragen naiv klingen, aber ich habe mich mit dem Thema bisher noch nicht wirklich befasst.

Nochmal sorry an Micha .... ich habe Dein eigentliches Thema nun entgültig "versaut".

Viele Grüße,
Klaus

Dieser Beitrag wurde am 13.12.2015 um 17:55 Uhr von Klaus editiert.
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026
13.12.2015, 18:00 Uhr
felge1966

Avatar von felge1966

Das mit dem verschlüsseln ginge zwar, aber wird bei den üblichen Providern nicht genutzt. Im Firmeneinsatz nutzen wir das schon.
Bei VoIP wird die Signalisierung per SIP und die Sprache per RTP (unverschlüsselt) oder SRTP (verschlüsselt) übertragen.

Gruss Jörg
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