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Autor Thread - Seiten: -1-
000
29.11.2015, 18:31 Uhr
thommy_berlin



Hallo an die Spezialisten und Profis.

Nicht das der Gedanke aufkommt, ich hätte in den letzten 40 Berufsjahren nicht Löten gelernt bzw praktisch ausgeführt.
Mein Lehrmeister hat schon darauf geachtet.
Jetzt habe ich jedoch etwas vor mir liegen, wo meine Vorsicht siegt.

Von einer beidseitig bestückten Lp muß ich den Blechkäfig eines XFP herunterlöten.
Da es sich um eine LP handelt, die nicht gerade preiswert ist, habe ich mit der Entlöttemparatur so meine Probleme.
Es ist eine in den USA gefertigte Leiterplatte.
Bis 250 Grad zeigt das Lot nicht mal den Ansatz, zu schmelzen.

Hat jemand Erfahrung, bei welcher Temparatur man das Lot herunter (oder heraus aus der Durchkontaktierung) bekommt?

Freundlichst

Thomas
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001
29.11.2015, 18:51 Uhr
Rolly2



Hallo Thomas, das hängt uA vom verwendeten Lötzinn und von der Anzahl der Lagen in der Leiterplatte ab. Dazu kommt noch die Saugleistung deiner Entlötstation, falls du eine solche verwendest, hinzu.
Bei bleifreien Lot musst Du auch mehr Flussmittel zugeben. Ich weiß nicht was das für Lot ist aber bei bleifrei den Lötkolben ruhig auf 300-350 C aufheizen und vorher noch etwas Flussmittel zugeben. Das sind zumindest meine Erfahrungen.
Je nach Größe des Käfigs must Du ihn vielleicht vorwärmen

vG. Andreas

Dieser Beitrag wurde am 29.11.2015 um 18:53 Uhr von Rolly2 editiert.
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002
29.11.2015, 19:41 Uhr
Wusel_1




Zitat:
thommy_berlin schrieb

Bis 250 Grad zeigt das Lot nicht mal den Ansatz, zu schmelzen.

Thomas


Hm, also 250° ist bisschen wenig. Ich nehme immer bei sowas Entlötlitze und Lötkolben auf 400°. Blechkäfig zieht ja auch erst mal Wärme ab. Wenn dann von unten das Lötzin weg ist und das Loch soweit frei, gehts dann eigentlich bei Erwärmung ab.
--
Beste Grüße Andreas
______________________________________
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*** wer glaubt, hört auf zu denken ***
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003
29.11.2015, 19:50 Uhr
ambrosius



... und beim entlöten sollte der Lötkolben wenigstens 50, besser 80W Leistung haben. Möglichst auch keine 'extrem spitze' Lötspitze verwenden.
--
viele Grüße
Holger
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004
29.11.2015, 20:32 Uhr
RP



Mein Tipp erst Flussmittel und Lot mit hohen Bleianteil zugeben, es vermischt sich relativ schnell mit der Bleifreien Mischung, absaugen und das wiederholen bis sich das Lot komplett absaugen lässt. Aufgelötete Kühlkörper müssen oft zerlegt werden. Befestigungspunkte vom Kühlkörper trennen und einzeln aus löten.

Rolf
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005
30.11.2015, 07:10 Uhr
sas



Blechgehäuse abfräsen, zu guter Wärmeleiter und dann die Stummel auslöten.

oder nach Amerika senden, Weises Haus

Jörg
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006
30.11.2015, 08:50 Uhr
ggrohmann




Zitat:
sas schrieb

oder nach Amerika senden, Weises Haus

Jörg



Keine gute Idee - dann wirds gesprengt. Schicks lieber gleich an die NSA, die werden sicher einen Blick unter das Blech und in die Chips draunter werfen wollen.

Guido
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007
16.12.2015, 14:52 Uhr
Radioreinhard

Avatar von Radioreinhard

alternativ dazu hilft Methode radikalinski: mit dem Gaslötbrenner
--
... und schalten Sie uns bitte wieder ein. Gleiche Stelle, gleiche Welle !!!!!
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008
16.12.2015, 15:43 Uhr
holm

Avatar von holm

Ja, die Methode kenne ich, ich habe die total verschmorte P8000 16 Bit Platine aber trotzdem repariert.

Gruß,
Holm
--
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009
16.12.2015, 18:05 Uhr
constanze czech

Avatar von constanze czech

Wir nutzen auf Arbeit eine programmierbare Steinel Heißluftpistole mit div. kuriosen Düsen oder so einen chinesischen Heißluftwürfel (Pollin). Ersteres ist aber meist ganz gut. Anschließend mache ich die Löcher mit der Entlötstation frei.

Vorsicht und gefühlvolles Arbeiten ist aber immer angesagt.
--
biete 3-Raum-Computer 96m², Dusche, WC, Zentralheizung, Ferritkerngrill...(nicht ganz) ruhige Wohnlage....zum Zeitwert...
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010
16.12.2015, 18:06 Uhr
thommy_berlin



Danke, danke

leider ist mein "Taschengeld" nicht so groß, daß ich an einem 43 k€ "schweren" optischen Messgerät nicht mit einem Gaslötbrenner herumlöten möchte.

Das Teil über den großen Teich wegen einer einzigen sichtbaren kalten Lötstelle für ca. 12 wochen zu versenden, war auch nicht mein Ding.

Und mit dem Dremel das Gehäuse für den XFP, der ja dann wieder eine exakte Führung benötigt, zu entfernen, war auch nicht angesagt.

Die "Schwierigkeit lag in dem "dämlichen" bleifreien Lötzinn. Normales Zinn (aus dem 1., 2. und jetzigem 3. Leben) schmilzt bei wesentlich geringeren Temparaturen.

Freundlichst

Thomas

Dieser Beitrag wurde am 16.12.2015 um 18:06 Uhr von thommy_berlin editiert.
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