Robotrontechnik-Forum

Registrieren || Einloggen || Hilfe/FAQ || Suche || Mitglieder || Home || Statistik || Kalender || Admins Willkommen Gast! RSS

Robotrontechnik-Forum » Sonstiges » Ersatztrafo für DVM G1212.x » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
26.04.2015, 19:24 Uhr
Mario Blunk

Avatar von Mario Blunk

Hallo alle Ersatzteilbunkerer,
in meinem G1212.x ist der Netztrafo Teilenummer 201 hinüber. Anzeigeröhren dunkel. Konkret, die "Hochspannungswicklung" 26-27 ist unterbrochen. Das Gegenstück, Wicklung 5-6, hat einen Gleichstromwiderstand von 120 Ohm. Wicklung 26-27 sollte das ebenso vorweisen, nach meiner Vermutung. Hat aber Widerstand gegen Unendlich.
Im Schaltplanauszug habe ich die heile Wicklung mit 1 und die vermutlich defekte mit 2 gekennzeichnet.

http://www.blunk-electronic.de/download/trafo_g1212/b1.JPG
http://www.blunk-electronic.de/download/trafo_g1212/b2.JPG
http://www.blunk-electronic.de/download/trafo_g1212/b3.JPG
http://www.blunk-electronic.de/download/trafo_g1212/b4.JPG

Wer hat so einen Trafo noch rumliegen ? Ich nehme auch gern ein zweites Gerät dieser Art und mache aus zweien eins.

Vielleicht hat jemand eine Idee, wie ich mit nur einer Wicklung das Ding wieder in Gang bekomme. Ich dachte an Spannungsverdoppler o.ä. weiß aber nicht ob die Anzeigeröhren den Doppler zu stark belasten. Vieviel Strom braucht so eine Röhre überhaupt ? Das Zeitalter der Röhren ist an mir vorbeigegangen...

Gruß,
Mario
--
Mein Chef ist ein jüdischer Zimmermann.

Dieser Beitrag wurde am 26.04.2015 um 19:34 Uhr von Mario Blunk editiert.
Seitenanfang Seitenende
Profil || Private Nachricht || Suche Zitatantwort || Editieren || Löschen
001
27.04.2015, 00:27 Uhr
Pollyplay



M.E. brauchen die Röhren nur einen geringen Strom.
Das sind so eine Art Glimmlampen, wenn ich mich nicht täusche. ( kommt darauf an, ob noch andere Röhren mit versorgt werden? )
Im Schaltplan ist eine Spannung von 260 oder 280 V angegeben. Die brauchst du. Die müsste sich doch mit anderen Mitteln erzeugen lassen, passendes kleines Schaltnetzteil.
Spannungsverdopplung wäre, wie du schreibst, natürlich auch eine Variante. Einfach mal ausprobieren. Dort, wo die Sicherung T125 ist, müsste das heiße Ende sein.
Die 280 V versuchsweise von außerhalb einspeißen und den Strom messen.

Dieser Beitrag wurde am 27.04.2015 um 08:27 Uhr von Pollyplay editiert.
Seitenanfang Seitenende
Profil || Private Nachricht || Suche Zitatantwort || Editieren || Löschen
002
27.04.2015, 10:00 Uhr
andy62



Hallo Mario,
den Strom kanst du ausrechnen. Die Anzeigeröhren haben Vorwiderstände.
Die Betriebsspannung steht eventuell auch im Stromlaufplan.
Also I=U/R. Dann I x Anzahl der Röhren. Noch ein wenig Reseve dazu und schon weißt du wieviel Strom der Trafo liefern muß.
Gruß Andy
Seitenanfang Seitenende
Profil || Private Nachricht || Suche Zitatantwort || Editieren || Löschen
003
27.04.2015, 12:36 Uhr
Yogi64



Plan B wäre, den Trafo von Hand zu entkernen und das ver- bzw. angeschmurgelte Wickeldrahtstück durch abwickeln ausfindig zu machen, dann einzukürzen, zusammenlöten gut isolieren, und alles wieder aufwickeln in umgekehrter Reihenfolge(das funktioniert).

Hab das schon mal gemacht von Hand - aber lang ist es her und zugeb auch sehr mühseelig die Aktion, eine Sisyphusarbeit...

Wünsche Dir viel Erfolg
VG Yogi
--
Wo wir stehen ist vorn - Und wenn wir hinten stehen, ist hinten vorn :-)
Seitenanfang Seitenende
Profil || Private Nachricht || Suche Zitatantwort || Editieren || Löschen
004
27.04.2015, 13:05 Uhr
Guido
Default Group and Edit
Avatar von Guido


Zitat:
Yogi64 schrieb
Plan B wäre, den Trafo von Hand zu entkernen und das ver- bzw. angeschmurgelte Wickeldrahtstück durch abwickeln ausfindig zu machen, dann einzukürzen, zusammenlöten gut isolieren, und alles wieder aufwickeln in umgekehrter Reihenfolge(das funktioniert)....
VG Yogi


Das geht beim Schweisstrafo sicher, bei einem Hochspannungswickel mit ca. 0,08er Draht geht's in die Grütze! Zumindest bei einem Oszitrafo habe ich das trotz Wickelmaschine nicht sinnvoll geschafft.

Guido
--
Der Mensch hat drei Wege, klug zu handeln.
Erstens durch Nachdenken: Das ist der edelste.
Zweitens durch Nachahmen: Das ist der leichteste.
Drittens durch Erfahrung: Das ist der bitterste.
Konfuzius

Wer immun gegen ein Minimum an Aluminium ist, der hat eine Aluminiumminimumimmunitität.
Seitenanfang Seitenende
Profil || Private Nachricht || Suche Zitatantwort || Editieren || Löschen
005
27.04.2015, 17:22 Uhr
Egon



Hallo,

wenn das wirklich so ist mit der defekten Wicklung (ich kann es fast nicht
glauben) dann häng doch einfach einen kleinen Flachtrafo mit seiner
sekundären Wicklung an eine passende Wicklung des originalen Trafos
und nimm die freie primäre Wicklung vom Hilfstrafo als Ersatz für die
fehlende Spannung. Platz ist im Gerät ja reichlich vorhanden. Wenn man
das ordentlich macht kann man alle Schaltungsteile weiterverwenden
und alles ist schick.
Grüße Egon
Seitenanfang Seitenende
Profil || Private Nachricht || Suche Zitatantwort || Editieren || Löschen
006
27.04.2015, 18:05 Uhr
Mario Blunk

Avatar von Mario Blunk

Ich kanns mir selber kaum vorstellen, daß so eine strom-unkritische Wicklung durchbrennt. Darum meine Fragen in die Runde, falls ich falsch liege und diesen massiven Eingriff umsonst durchführe... bin ja auch nur ein Mensch... auf einem Foto sieht man übrigens die etwas angegammelte Papierhülle einer Hälfte des Trafos. Vielleicht ist das Kupfer irgendwo da drunter angegriffen...
--
Mein Chef ist ein jüdischer Zimmermann.

Dieser Beitrag wurde am 27.04.2015 um 18:06 Uhr von Mario Blunk editiert.
Seitenanfang Seitenende
Profil || Private Nachricht || Suche Zitatantwort || Editieren || Löschen
007
27.04.2015, 21:17 Uhr
Pollyplay




Zitat:
Mario Blunk schrieb
Ich kanns mir selber kaum vorstellen, daß so eine strom-unkritische Wicklung durchbrennt. Darum meine Fragen in die Runde, falls ich falsch liege und diesen massiven Eingriff umsonst durchführe... bin ja auch nur ein Mensch... auf einem Foto sieht man übrigens die etwas angegammelte Papierhülle einer Hälfte des Trafos. Vielleicht ist das Kupfer irgendwo da drunter angegriffen...



Hallo Mario ,

Das kann durchaus passieren, dass an einer Stelle der dünne Kupferdraht durchkorrodiert ist.
25 Jahre hinterlassen Spuren.
An einem STZ, bei einer Sicherungshalterung die eine Seite unten in der Krümmung so gut wie durch. Etwa 0,5-er Material.
Seitenanfang Seitenende
Profil || Private Nachricht || Suche Zitatantwort || Editieren || Löschen
008
27.04.2015, 22:56 Uhr
Wusel_1



Wo hast du denn gemessen - an den Lötfahnen? Dann solltest du mal nachsehen, ob nicht dort der Draht ab ist. Der Trofo sieht nicht gerade danach aus, als hätte der einen Schaden, auch wenn der auf einer Seite nicht mehr glänzt. Also, mal die Lötstellen der Wicklungen prüfen.
--
Beste Grüße Andreas
______________________________________
DL9UNF ex Y22MF es Y35ZF
JO42VP - DOK: Y43 - LDK: CE

*** wer glaubt, hört auf zu denken ***

Dieser Beitrag wurde am 27.04.2015 um 22:56 Uhr von Wusel_1 editiert.
Seitenanfang Seitenende
Profil || Private Nachricht || Suche Zitatantwort || Editieren || Löschen
009
28.04.2015, 09:38 Uhr
Guido
Default Group and Edit
Avatar von Guido

Äußerlichkeuten haben gar nichts zu sagen!
Meiner vom Oszi sah wie neu aus und hatte dennoch Windungsschluss. Windungsunterbrechung ist noch leichter möglich. Wenn Kollegin Wicklerin vom Trabbiauslieferungstermin geträumt hat, ist schnell mal ein Draht gedehnt.

Guido
--
Der Mensch hat drei Wege, klug zu handeln.
Erstens durch Nachdenken: Das ist der edelste.
Zweitens durch Nachahmen: Das ist der leichteste.
Drittens durch Erfahrung: Das ist der bitterste.
Konfuzius

Wer immun gegen ein Minimum an Aluminium ist, der hat eine Aluminiumminimumimmunitität.
Seitenanfang Seitenende
Profil || Private Nachricht || Suche Zitatantwort || Editieren || Löschen
010
28.04.2015, 20:44 Uhr
Mario Blunk

Avatar von Mario Blunk

Die Sicherung, welche beide Wicklungen schützt, ist übrigens nicht durchgebrannt und hat auch die richtigen Werte.
--
Mein Chef ist ein jüdischer Zimmermann.
Seitenanfang Seitenende
Profil || Private Nachricht || Suche Zitatantwort || Editieren || Löschen
011
02.05.2015, 21:18 Uhr
Mario Blunk

Avatar von Mario Blunk

gute nachricht: mit spannungsverdoppler 270V erreicht ! Röhren zeigen wieder was an. Danke an alle !
--
Mein Chef ist ein jüdischer Zimmermann.
Seitenanfang Seitenende
Profil || Private Nachricht || Suche Zitatantwort || Editieren || Löschen
012
03.05.2015, 21:26 Uhr
Mario Blunk

Avatar von Mario Blunk

... wen der Ausgang der Geschichte interessiert:

Platine 239 vor dem Eingriff:
http://www.blunk-electronic.de/download/trafo_g1212/239-1.jpg
und danach, mit Spannungsdoppler (rechte Seite):
http://www.blunk-electronic.de/download/trafo_g1212/239-2.jpg
http://www.blunk-electronic.de/download/trafo_g1212/anzeige.jpg
--
Mein Chef ist ein jüdischer Zimmermann.
Seitenanfang Seitenende
Profil || Private Nachricht || Suche Zitatantwort || Editieren || Löschen
013
05.05.2015, 22:29 Uhr
joergl

Avatar von joergl

Die Röhren sind vermutlich Z573M?
Dann I(soll)=2mA
U(min)=170V
U(Brenn, typ)=140V
Ich lasse meine mit 180V laufen, dann zünden diese sicher.
Schau mal nach den Vorwiderständen, dann kann man anhand der o.g. Daten die Betriebsspannung in diesem Gerät ausrechnen - sofern sie nicht im Schaltplan steht.

hth,
Jörg

Danke für die div. Fotos der Reparatur!

Dieser Beitrag wurde am 06.05.2015 um 21:02 Uhr von joergl editiert.
Seitenanfang Seitenende
Profil || Private Nachricht || Suche Zitatantwort || Editieren || Löschen
Seiten: -1-     [ Sonstiges ]  



Robotrontechnik-Forum

powered by ThWboard 3 Beta 2.84-php5
© by Paul Baecher & Felix Gonschorek