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Robotrontechnik-Forum » Sonstiges » Bildplatte made in GDR? » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
06.03.2015, 11:11 Uhr
P.S.



Im Förderverein der TSD wird u.a. über einen Bildplattenspieler von
Telefunken berichtet: http://www.foerderverein-tsd.de/index.php?id=48
Ist bekannt, dass es auch in der DDR ein diesbezügliches F/E-Vorhaben
gegeben hat? -
Im ZRF Dresden (Dr. Wermann, Dir. Pietschmann) lief etwa Anfang der 1970er
Jahre ein mehr oder weniger geheimes Staatsplanthema (VVS) "Bildplatte" - leider erfolglos, wie man heute weis...
Während die TELEFUNKEN-Bildplatte ein rein mechanisches System war (wie jede andere Schallplatte auch), sollte das ZRF-System auf magnetischer Grundlage basieren - ähnlich dem heutiger HD-Speichersysteme.
Die so genannte "Dünnschichttechnik" sollte dabei beim Magnetkopf eine Rolle spielen. Irgendwo (rfe?) gab's wohl auch dazu mal einen Artikel...

Kennt jemand noch weitere Einzelheiten über das Vorhaben, oder kennt jemanden, der damals im ZRF (wurde in den 1980ern in ZWT umbenannt) war und sich vielleicht noch an diesbezügliche Einzelheiten erinnern kann?
"Gurgeln" brachte - wie bei fast allen solchen Suchanfragen - nichts...

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Wissen ist Macht, wer glaubt, der weis nichts! -
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Gegen die Ausgrenzung von Unwissenden und für ein liberalisiertes Urheberrecht!
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001
06.03.2015, 12:04 Uhr
andy62



Hallo,
ich bin im Besitz eines solchen TELEDISK Bildplattenspielers von TELEFUNKEN. Dazu habe ich eine Bildplatte mit Frank Schöbel und eine mit Asterix und Obelix.
So wie mir berichtet wurde, hat die Entwicklung in der DDR stattgefunden und die Ergebnisse wurden an Telefunken verkauft. Ob das jedoch wahr ist, kann ich nicht sagen.
Grüße Andy
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002
06.03.2015, 14:35 Uhr
ThomasR




Zitat:
P.S. schrieb
... Während die TELEFUNKEN-Bildplatte ein rein mechanisches System war (wie jede andere Schallplatte auch), ...



In den Technischen Sammlungen Dresden habe ich eine solche Schallplatte (ca. 20er Jahre?) gesehen, Lösungsversuche gibt es also schon noch viel länger.

Dieser Beitrag wurde am 06.03.2015 um 14:36 Uhr von ThomasR editiert.
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003
08.03.2015, 08:44 Uhr
P.S.




Zitat:
ThomasR schrieb
In den Technischen Sammlungen Dresden habe ich eine solche Schallplatte (ca. 20er Jahre?) gesehen, Lösungsversuche gibt es also schon noch viel länger.


Wie ich eingangs schon schrieb - Anfang der 1970er Jahre...

Kennt denn niemand aus dem Dresdner Raum noch jemanden aus dem ZRF(ZWT)? -
Möglicherweise stand auch etwas in "Technische Mitteilungen des Zentrallaboratoriums für Rundfunk- und Fernsehempfangstechnik", die leider bisher unauffindbar sind ...

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Dieser Beitrag wurde am 08.03.2015 um 08:44 Uhr von P.S. editiert.
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004
08.03.2015, 20:11 Uhr
Stephan Hloucal



Hallo Peter,
starte doch mal eine offizielle Anfrage an die Technischen Sammlungen Dresden! Das ist doch für die Heimatkunde;.), oder Du findest dazu Informationen im Sächsischen Staatsarchiv?
Viele Grüße

PS: Im FWE wurden die Leiterplatten von Seriengeräten in Gornsdorf gefertigt. Für Labor-, Entwicklungsmuster und Kleinstserien gab es eine interne Leiterplattenfertigung.
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005
08.03.2015, 20:38 Uhr
ThomasR




Zitat:
P.S. schrieb
... Wie ich eingangs schon schrieb - Anfang der 1970er Jahre...


Warum sind hier manche immer gleich auf Streit aus? Das sieht mir nicht nach siebziger Jahren aus.
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006
08.03.2015, 21:14 Uhr
kaiOr

Avatar von kaiOr

Ich denke die Schallplatte zeugt noch von den ersten Versuchen Ton in Stummfilme zu bringen. Die Angabe 24 Bilder/Sek. ist nur, damit Du weist wie schnell der Filmprojektor laufen muss, damit der Ton halbwegs synchron bleibt.

MfG
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007
09.03.2015, 07:19 Uhr
René Meyer

Avatar von René Meyer

"Das Rheinlandmädel" ist einer der ersten Tonfilme (1930); damals war es geläufig, den Ton von einer Schallplatte kommen zu lassen. Und erst mit dem Tonfilm kam es zu 24 Bildern pro Sekunde; vorher waren es eher 16.
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008
09.03.2015, 19:46 Uhr
ThomasR



Das klingt plausibel, danke für die Aufklärung. Da habe ich wohl mehr Technik hineininterpretiert, als tatsächlich drin ist.
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009
10.03.2015, 09:10 Uhr
P.S.




Zitat:
Stephan Hloucal schrieb
Hallo Peter,
starte doch mal eine offizielle Anfrage an die Technischen Sammlungen Dresden! ...


@Stephan <004>
Das habe ich schon gemacht -> eMail an Thomas Falk vom TSD-Förderverein.
Leider bis dato noch keine Reaktion ...

@andy62 <001>
Dass die TELEFUNKEN-Bildplatte in der DDR entwickelt wurde und die Entwicklung dann an TELEFUNKEN verkauft wurde, ist ziemlich unwahrscheinlich, da TELEFUNKEN mit ihrem (mechanischen) System bereits rauskam, als im ZRF an der (magnetischen) Bildplatte noch gearbeitet wurde.
Interessant ist eine Bildplatte von "Schöbel" - wie kam denn das zustande?
Die Laufzeit der TELEFUNKEN-Bildplatte ist ja auf wenige Minuten beschränkt.
Das ZRF-Gerät sollte wohl wenigstens 20 Minuten bis eine halbe Stunde erreichen.
Wer hat Dir denn diese "Bildplatten-Story" erzählt?

@ThomasR <005>
Das ist eine ganz normale Schallplatte, wobei 33 1/3U/min eher von neumodischer Technik zeugt. Zur Stummfilmzeit war 78U/min Standard.
Die Bildplatte lief mit wesentlich höheren Drehzahlen ...
Hier läßt sich eher eine Nachvertonung von alten Stummfilmen vermuteten.

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010
10.03.2015, 12:18 Uhr
andy62



Hallo Peter,
das Gerät habe ich inklusive der Platten von einem Sammler und Restaurator für Orchestrions, in der Nähe von Kassel, bekommen. Er hat mir diese Geschichte erzählt.
Die Bildplatten laufen ca 10min. Ich müßte mal draufschauen. Allerdings ist die Qualität inzwischen sehr schlecht, da die mechanische Beanspruchung durch die Abtastnadel und die hohe Drehzahl von 1500U/min. sehr hoch war.
Grüße Andy
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011
10.04.2016, 19:58 Uhr
Winfried



Manfred von Ardenne schreibt in seinem 1976 erschienenen Buch "Ein glückliches Leben für Technik und Forschung" über Projekte, auf die er im Interesse der Konzentration seiner Mittel verzichtete (Seite 286) und nennt u.a. eine "Langspiel-Bildplatte für die Wiedergabe vielstündiger Programme durch normale Schwarz-Weiß- bzw. Farbfernsehempfänger. Die Lösung dieser Aufgabe erschien mir möglich durch die Anwendung der von uns entwickelten Technik der Elektronenstrahl-Bearbeitungsautomaten ... zur Bildsignalaufzeichnung auf Kunststoffplatten ..." . Hab damals zum erstenmal von solchen Ideen gehört.-
--
KC85/5 KC87 K8915
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012
11.04.2016, 09:29 Uhr
P.S.



@Winfried <011>
Oh ja, Manfred von Ardenne - mein großes Vorbild aus Kinder- und Jugendzeit!
M.v.A. war ein universelles Genie und auch sehr mitteilsam. Nur durch seine überdurchschnittlich vielen Veröffentlichungen beginnend schon in den späten 1920er Jahren ist heute einigermaßen nachvollziehbar, wie sich die Rundfunk-Fernsehtechnik/Elektronik damals entwickelt hatte.

Im Rahmen meines Vortrages "Fernsehtechnik aus Berlin - Teil 1: Von den ersten Anfängen bis 1945" habe ich mich natürlich auch nochmal ausgiebig mit ihm beschäftigt.
Es ist geplant den Vortrag nochmal im September 2016 im http://imt-museum.de/de/home zu halten - ansonsten kann das Skript in der Mediathek des Industriesalons (ISS) eingesehen werden.

Nicht nur, dass M.v.A. als Erfinder des elektronischen Fernsehens in Deutschland gilt, sein Arbeitgebiet umfasste bei weitem viel mehr. So z.B. Oszillografentechnik (die Osziröhren kamen aus eigener Produktion), erste Gedanken zum Farbfernsehen und auch zur räumlichen Wiedergabe wurden jedoch infolge des 2.Wk nicht mehr umgesetzt.
M.v.A. beschäftigte sich in den späten 1930er Jahren auch mit Fragen der Atomphysik (eigenes Zyklotron), was ihm dann gleich nach dem 2.Wk einen "Job mit Mann und Maus" bei den Russen einbrachte.
Weiteres und besonders über seine Tätigkeiten zu DDR-Zeiten kann man in seinen Autobiografien nachlesen. Es gibt einen hervorragenden MDR-Film über M.v.A.: "Der wendige Baron" - anzuschauen in der Mediathek des ISS.

Übrigens wird die M.v.A-Tradition auch heute noch weitergeführt im Eigentum der Familie unter Mitarbeit seiner Söhne: http://www.vonardenne.biz/de/home/

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013
26.10.2018, 14:21 Uhr
P.S.



... um mal wieder auf das Thema "Bildplatte made in GDR" zurückzukommen - es gibt Neues zu berichten.
Mir liegt der eMailverkehr mit einem ehemaligen Mitarbeiter vom VEB Antennenwerke Bad Blankenburg vor, der seinerzeit an den VEB Elektrotechnik Eisenach (ETE - Tastenschalteraggregate, Autosuper) "ausgeliehen" war, um sich u.a. mit dieser Thematik zu befassen. Es geht dabei um die von mir bereits oben angesprochene Variante "Bildplatte auf Basis Magnetplattenspeicher-Technologie". ETE sollte offensichtlich die spätere Produktion des Gerätes übernehmen, wozu es dann doch nicht mehr gekommen ist. Allerdings soll noch ein Prototyp existieren - aber wo?
Das ZRF Dresden war wohl dann doch nicht mehr weiter daran beteilig. Detailliertere Einzelheiten könnten evt. die damals im ETE Beiteiligten berichten ...

Das Elektromuseum Erfurt interessiert sich auch für dieses Objekt - mal sehen, was daraus wird ...

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Dieser Beitrag wurde am 26.10.2018 um 14:26 Uhr von P.S. editiert.
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014
12.11.2018, 22:48 Uhr
Stephan Hloucal



Erste vielversprechende Kontakte zu einigen Zeitzeugen sind geknüpft. Wahrscheinlich ist aber das einzige betriebsfähige Gerät unwiederbringlich verloren. Der Sohn des Entwicklers sagte mir vor einigen Tagen am Telefon, dass wir ein halbes Jahr zu spät kommen. Es bleibt spannend, für die Thüringer Industrie- und Technikgeschichte. www.elektromuseum.de
Stephan
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015
01.02.2019, 12:15 Uhr
P.S.



Es gibt Neuigkeiten zur Bildplatte:
Dank Stephan Hloucal ist es gelungen die weitere Geschichte der "Bildplatte made in GDR" aus dem VEB ETE zu erforschen. Es soll demnächst von ihm dazu einen diesbezüglichen Bericht geben ...

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016
02.02.2019, 11:08 Uhr
ralle



Ich habe mal auf Youtube geschaut: https://www.youtube.com/watch?v=fCWLaAwr3sM&t=892s meinst du das System?

Dann gab es noch dieses: https://www.youtube.com/watch?v=2Dxn5_6NSr8

Der Techmoan hat so einige kuriosen Geräte... https://www.youtube.com/watch?v=XJIMY07iplM
--
Gruß Ralle

Wenn Sie dazu neigen, Bedienungsanleitungen zusammen mit dem Verpackungsmaterial wegzuwerfen, sehen Sie bitte von einem derart drastischen Schritt ab!...
... Nachdem Sie das Gerät eine Weile ausprobiert haben, machen Sie es sich am besten mit dieser Anleitung und ihrem Lieblingsgetränk ein oder zwei Stunden lang in Ihrem Sessel bequem. Dieser Zeitaufwand wird Sie dann später belohnen...

aus KENWOOD-Bedienungsanleitung TM-D700

Dieser Beitrag wurde am 02.02.2019 um 11:28 Uhr von ralle editiert.
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017
04.02.2019, 10:36 Uhr
P.S.



@ralle <016>
Nein, sowas meinte ich nicht. Wie Du weiter oben lesen kannst, hatte zwar das ZRF Dresden mit der Nachentwicklung des TED-Systems von TELEFUNKEN begonnen - und das ist (war) ein Bildplattenabspielsystem mit ähnlichem Wirkprinzip wie bei einer normalen Schallplatte.
Die Entwickler von ETE hatten aber was anderes vor:
Es ging um die Aufzeichnung und Wiedergabe von Videoinformationen auf einen scheibenförmigen Datenträger - ähnlich dem eines Magnetplattenspeichers aus der EDVA. Das wäre zum damaligen Zeitpunkt eine Weltneuheit gewesen! -
Warum und wieso diese Entwicklung damals nicht weitergeführt wurde - vielleicht steht was dazu in Stephans Bericht ...

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018
04.02.2019, 12:17 Uhr
ralle



Also so eine Art Festplatte. Vielleicht ist denen die ungeheuere Datenflut bewusst geworden. Selbst heute haben Filme in üblicher Spielzeit trotz Kompression einige Gigabyte an Daten. Auch die Bandbreite ist höher.
--
Gruß Ralle

Wenn Sie dazu neigen, Bedienungsanleitungen zusammen mit dem Verpackungsmaterial wegzuwerfen, sehen Sie bitte von einem derart drastischen Schritt ab!...
... Nachdem Sie das Gerät eine Weile ausprobiert haben, machen Sie es sich am besten mit dieser Anleitung und ihrem Lieblingsgetränk ein oder zwei Stunden lang in Ihrem Sessel bequem. Dieser Zeitaufwand wird Sie dann später belohnen...

aus KENWOOD-Bedienungsanleitung TM-D700
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019
04.02.2019, 18:47 Uhr
andy62



Hier mal ein paar Bilder vom TELEFUNKEN TED.











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020
05.02.2019, 10:17 Uhr
P.S.



@ralle <018>
Na ja, Festplatte wäre etwas übertrieben, eher ein Floppy-LW mit "festen" Platten. Außerdem kann man aus einem FP-LW die "Scheiben" nicht rausnehmen. Bei den in der EDVA verwendeten Plattenspeichern schon - wenn auch nur im Stapel.
Anfang der 1990er wurden solche 5,25"-Einzelplatten als Backup-Speichermedien verwendet ("SyQuest").

Aber wie gesagt, es ging ja um die damals schon vorhandene Aufzeichnungs- und Wiedergabetechnologie auf magnetischen Platten - jedoch nicht von digitalen Daten, sondern von analogen Signalen. Ob und wie gut damit das Videosignal aufgezeichnet werden konnte - warten wir Stephan's Bericht ab ...
5 bis 6 Mhz Bandbreite und 25 x 5 MBit = 125 Mbit/s Datenrate ist nicht mit heutigen DVDs zu vergleichen - von HD mal ganz abgesehen ...

Bilder von dem ZRF-Gerät habe ich auch, aber keine Genehmigung zur Veröffentlichung. Der mir vorliegende Bericht von Dr. Freiburger (ehem. Chefentwickler im ZRF) ist - obwohl der Autor bereits verstorben ist - leider nicht für die Öffentlichkeit bestimmt!

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021
07.02.2019, 23:02 Uhr
Stephan Hloucal



Ich konnte am vergangenen Montag den Chefentwickler des Magnetbildplattensystems, welches im ETE von 1972 bis 1977 entwickelt wurde, kurz treffen. Leider hatte er kurz zuvor einen Unfall, sodass er andere Dinge zu tun hatte. Es existieren auch die beiden einzigen Entwicklungsmuster und ein Gestaltungsmuster. Die habe ich auch schon in Augenschein genommen. Wenn ich den Eisenacher und noch andere beteiligte Zeitzeugen befragt habe, erfolgt ein zusammenfassender Bericht in unserem nächsten Newsletter bzw. Teile davon werden über www.elektromuseum.de und Facebook verbreitet. Ich kann jetzt schon verraten: das ist eine spannende Geschichte! Schaut ab uns zu mal bei uns vorbei: Facebook: Thüringer Museum für Elektrotechnik, Twitter: ElektromuseumEF, Instagram: elektromuseum
Weiterhin werden derzeit Zeitzeugeninterviews mit den Entwicklern des K6421 geführt! Darüber werden wir später auch berichten, denn dafür gab es sogar schon im Schaltkreisentwurf von Mikroelektronik Erfurt ersten Anwendungsversuche.
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022
08.02.2019, 00:40 Uhr
ralle



Andere Frage, ist die Bezeichnungslogik von Robotron schon Mal aufgeführt?
--
Gruß Ralle

Wenn Sie dazu neigen, Bedienungsanleitungen zusammen mit dem Verpackungsmaterial wegzuwerfen, sehen Sie bitte von einem derart drastischen Schritt ab!...
... Nachdem Sie das Gerät eine Weile ausprobiert haben, machen Sie es sich am besten mit dieser Anleitung und ihrem Lieblingsgetränk ein oder zwei Stunden lang in Ihrem Sessel bequem. Dieser Zeitaufwand wird Sie dann später belohnen...

aus KENWOOD-Bedienungsanleitung TM-D700
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023
08.02.2019, 10:20 Uhr
Rolli



Die Festlegung der Geräte-Chiffrenummer X YZUU.VV erfolgte nach KROS 0188. Dort war festgelegt, welcher Buchstabe für welche Erzeugnisgruppe zu verwenden ist, wie sich die vierstellige zusammensetzt und welcher robotron-Betrieb für die Chiffrenvergabe zuständig ist.



Rolf

Dieser Beitrag wurde am 08.02.2019 um 10:34 Uhr von Rolli editiert.
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024
09.02.2019, 19:52 Uhr
ralle



Oki.

Zu 020, diese Speicher gab es aber auch später tatsächlich in anderer Form, zum Beispiel ZIP-Laufwerk.

Beim Videorecorder mit VHS habe ich es mal getestet, wo es Premiere analog gab. Verschlüsselte Aufzeichnung mit der Hauptauge wieder entschlüsseln, da gab es noch den Feuerstein. Hat nicht geklappt, nur den vorhandenen Stream direkt auf dem PC anschauen. Bei der 2. Wohnung hatte ich eh Digital-TV aus den Weiten des Weltenraums. Zu dem Zeitpunkt war eine Analoge Astralversorgung äußerst hilfreich beim Einrichten des Digital-Empfangs.
--
Gruß Ralle

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Dieser Beitrag wurde am 09.02.2019 um 19:59 Uhr von ralle editiert.
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