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Autor Thread - Seiten: -1-
000
28.05.2026, 16:17 Uhr
alberich



Ein Hallo ins Forum,

vor ein paar Wochen erreichte mich der Hilferuf eines Ingenieurbüros in NRW.
Das Ingenieurbüro supportet u.a. kleine mittelständige Firmen, in dem hier speziellen Fall eine Dreherei, welche eine DDR-Werkzeugmaschine (Fräsmaschine) vom Typ FUW315/8 in Nutzung hat (Hergestellt vom ehemaligem VEB Werkzeugmaschinenfabrik Auerbach, Zweigbetrieb vom "Fritz Heckert" Kombinat) und welche nach Jahren der Nutzung ausgefallen ist.
Laut der ersten Information die mich erreichte, ging man dort von einem Fehler der in der Maschine verbauten EFE700-Steuerung aus, was sich jedoch als nicht plausibel ergab. Hauptfehler war, das der im Steuerschrank eingebaute TDR20 keine Betriebsbereitschaft an die EFE700-Steuerung rückgemeldet hat und somit die Maschine nicht funktionsfähig war.
Als erste Maßnahme zur Hilfe landeten alle dort verfügbaren Unterlagen (Papierform) als Kopie auf meinem Arbeitsplatz. So konnte ich mir einen Überblick darüber verschaffen, wie der TDR20 von der EFE700-Steuerung angesteuert wird bzw. was er der EFE700-Steuerung rückmeldete.
Im ersten Stepp der aktiven Unterstützung (alles per Handy, vorm PC sitzend und bidirektionaler Kommunikation) sollte sichergestellt werden, dass alle notwendigen Versorgungsspannungen im Schaltschrank korrekt gebildet werden und im Range vorhanden sind. Eingeschlossen die Versorgungsspannungen intern im TDR20. Letzteres erwies sich als Sackgasse, da es nicht möglich war, das Netzschütz für die 400VAC-Versorgung des TDR20 in Selbsthaltung zu bekommen. Grund dafür, der Taster für Steuerung Ein und das Netzschütz waren direkt in der EFE700-Steuerung verdrahtet, die Selbsthaltung incl. der Bedingungen dafür erfolgte quasi im Anwenderprogramm. Wie üblich gab es weder einen Programmausdruck noch eine Programmbeschreibung oder Ablaufplan des Steuerungsprogramms. Vor Ort gab es zusätzlich auch keine Kompetenz hinsichtlich SPS-Steuerungen, speziell von DDR-SPS-Steuerungen.
So wurde der EPROM der EFE700-Steuerung der Maschine zu mir auf die Reise geschickt, ich habe diesen am PRG710 ausgelesen, rückübersetzt und anschließend das Programm Zeile für Zeile analysiert und die Programmfunktionen mit Kommentaren versehen. Die Erkenntnis aus dem Steuerungsprogramm, die Selbsthaltung vom Hauptschütz des TDR20 konnte nicht in Funktion treten, da keine Rückmeldung vom TDR20 an die EFE700-Steuerung kam, die Katze biss sich hier in den Schwanz. Damit war ersichtlich, das die Ursache 100%-ig vom TDR20 ausging.
Über Umwege hier aus dem Forum erhielt ich die Information, dass Holm Tiffe TDRxx-Geräte bereits repariert hatte. Über eine Kontaktaufnahme zu Holm kam ich zu relevanten Informationen zum TDR20 und zur Herangehensweise bei der Ursachenforschung.
Als nächsten Schritt erstellte ich eine Ablaufbeschreibung zur Suche nach dem Verursacher auf den Platinen des TDR20 (Netzteil- und Steuerungsplatine), übersendete einen Hardware-Logiktester nach NRW und lies dort die logischen Pegel an relevanten Stellen auf der Steuerungsplatine überprüfen und eine Sichtung bestimmter Bauteile durchführen (siehe Teilbild folgend).



Die Betriebsbereitschaft des TDR20 wird über das Relais K1 an die EFE700-Steuerung rückgemeldet, welche aus einer Summenmeldung dreier Signale gebildet wird. Aber die mit dem Hardware-Logiktester ermittelten Pegel passten überhaupt nicht zu den offline gedanklich gebildeten Signalzuständen.
Nächster Stepp, wieder mittels Handy und bidirektionaler Kommunikation, ging dann ins Detail der Steuerungsplatine vom TDR20. Es gab einen Umstand der passte nicht ins erwartete Bild. Alle intern gebildeten Steuerspannungen waren auf der Netzteilplatine des TDR20 vorhanden. Jedoch lagen die ca. 22VAC/50Hz (siehe Teilschaltung oben) nicht an X7/11 an. Und jetzt kommt der Umstand, den ich bis dato nicht nachvollziehen kann (siehe Teilbild folgend).



Die Versorgungsspannung von +13,5VDC, die der MA7812 mit seiner externen Beschaltung erzeugt, incl. der negativen Spannung, erzeugt über A2 und V8, waren korrekt messbar auf der Netzteilplatine und auf der Steuerplatine des TDR20. Und trotzdem kamen die ca. 22VAC/50Hz nicht in Richtung A290 (siehe Teilschaltung oben) an. Die eigentliche Ursache für die Störung am TDR20 waren vergammelte Sicherungshalter, das typische DDR-Übel. Ich versteh es nur nicht, wieso die DC-Ausgangsspannungen messbar waren und auch den nötigen Betriebsstrom für die Elektronik des TDR20 geliefert haben und die ca. 22VAC/50Hz nicht. Die Leiterbahn für die Anbindung zu A7/11 auf der Netzteilplatine geht direkt vom verlöteten Sicherungshalter ab, weist keinerlei Unterbrechungen, kalte Lötstelle, Haarrisse etc. auf. Ist mir unverständlich, wie das möglich ist.
Nach Reinigung der Sicherungshalter/Sicherungen als erste provisorische Maßnahme lief der TDR20 sofort wieder. Als nachhaltige Abstellmaßnahem werden alle Sicherungshalter und die Sicherungen von F1, F2, F5 und F6 noch getauscht. Die erst einmal zur Ursache für den Ausfall der Fräsmaschine.

Jetzt noch ein zweites Detail.
Auf der Bedienkonsole der Fräsmaschine gibt es eine zweistellige Sieben-Segment-Anzeige, welche direkt von Ausgängen der EFE700-Steuerungen angesteuert wird und zweistellig Fehler in numerischer Form (von 0 - 35) dem Bediener zur Verfügung stellt (siehe Teilbild folgend).



Wie realisiert man mittels 5Bit eine zweistellige numerische Anzeige?
Hat hier jemand Kenntnis, ob in der Bedienkonsole dann noch eine extra Elektronik verbaut wurde? Würde mich dringend interessieren.

Zusammenfassend ein DDR-Maschinen-Urgestein vom "Heckert-Kombinat" macht weiter Karriere in den alten Bundesländern. Ist doch eine schöne Meldung.


alberich
--
Der Mensch, der eine gute Tat vollbracht hat, soll nicht viel Aufhebens davon machen, sondern zu einer neuen schreiten.
(Marc Aurel)
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001
28.05.2026, 16:26 Uhr
ralle



Sicherungshalter, die gibt's bei Pollin neu. Und LED-anzeige, nicht das ein BCD zu 7 Segment und eine Umschaltung mittels Gatter zu den gemeinsamen Anschlüssen der Anzeigen geht. Also wenn es nur 2 Lichtschachtanzeigen ist. Andere Möglichkeit wäre Schieberegister, ein Taktgeber und eine Datenleitung.
--
Gruß Ralle

Wenn Sie dazu neigen, Bedienungsanleitungen zusammen mit dem Verpackungsmaterial wegzuwerfen, sehen Sie bitte von einem derart drastischen Schritt ab!...
... Nachdem Sie das Gerät eine Weile ausprobiert haben, machen Sie es sich am besten mit dieser Anleitung und ihrem Lieblingsgetränk ein oder zwei Stunden lang in Ihrem Sessel bequem. Dieser Zeitaufwand wird Sie dann später belohnen...

aus KENWOOD-Bedienungsanleitung TM-D700
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002
28.05.2026, 16:36 Uhr
alberich




Zitat:
ralle schrieb
Und LED-anzeige, nicht das ein BCD zu 7 Segment und eine Umschaltung mittels Gatter zu den gemeinsamen Anschlüssen der Anzeigen geht. Also wenn es nur 2 Lichtschachtanzeigen ist. Andere Möglichkeit wäre Schieberegister, ein Taktgeber und eine Datenleitung.



Hallo "ralle",
wenn ich Deinen Hinweis jetzt richtig deute, Du gehst davon aus, dass eine Umschaltung zwischen den Sieben-Segmenten der zweistelligen Anzeige erfolgt? Das wäre ja dann ein Multiplexen. Das kann die "alte" DDR-SPS nicht. Und im Programm gibt es dafür auch keinen Takt.
Wie bereits geschrieben, ich vermute eine Elektronik, die 5Bit auf zwei Stellen umsetzt.


alberich
--
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(Marc Aurel)
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003
28.05.2026, 17:33 Uhr
Ordoban




Zitat:
alberich schrieb
Hallo "ralle",
wenn ich Deinen Hinweis jetzt richtig deute, Du gehst davon aus, dass eine Umschaltung zwischen den Sieben-Segmenten der zweistelligen Anzeige erfolgt? Das wäre ja dann ein Multiplexen. Das kann die "alte" DDR-SPS nicht. Und im Programm gibt es dafür auch keinen Takt.
Wie bereits geschrieben, ich vermute eine Elektronik, die 5Bit auf zwei Stellen umsetzt.
alberich



Wieso soll die alte SPS kein Multiplexen können? Das kann man doch im Anwenderprogramm aus Logikgattern nachbilden. Einen Takt kann man bilden, indem man ein Bit bei jedem Programmzyklus negiert. Bei der Anzeige einer Fehlernummer kommt es nicht auf Geschwindigkeit oder Präzision an.

Eine direkte Umwandlung von 5 Bit würde nur für Zahlen von 0-31 gehen, er schrieb aber ausdrücklich von Fehlernummern 0-35. Geht also nicht, es sei denn er hat sich verschrieben.

Hier hilft nur messen.
--
Gruß
Stefan
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004
28.05.2026, 17:51 Uhr
ralle



Es sieht eher nach einem Schieberegister aus. Was ja auch ausreichen würde. Takt und Daten. Aber das sieht man vor Ort besser.
--
Gruß Ralle

Wenn Sie dazu neigen, Bedienungsanleitungen zusammen mit dem Verpackungsmaterial wegzuwerfen, sehen Sie bitte von einem derart drastischen Schritt ab!...
... Nachdem Sie das Gerät eine Weile ausprobiert haben, machen Sie es sich am besten mit dieser Anleitung und ihrem Lieblingsgetränk ein oder zwei Stunden lang in Ihrem Sessel bequem. Dieser Zeitaufwand wird Sie dann später belohnen...

aus KENWOOD-Bedienungsanleitung TM-D700
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005
28.05.2026, 19:01 Uhr
alberich




Zitat:
Ordoban schrieb
Wieso soll die alte SPS kein Multiplexen können? Das kann man doch im Anwenderprogramm aus Logikgattern nachbilden. Einen Takt kann man bilden, indem man ein Bit bei jedem Programmzyklus negiert. Bei der Anzeige einer Fehlernummer kommt es nicht auf Geschwindigkeit oder Präzision an.

Eine direkte Umwandlung von 5 Bit würde nur für Zahlen von 0-31 gehen, er schrieb aber ausdrücklich von Fehlernummern 0-35. Geht also nicht, es sei denn er hat sich verschrieben.

Hier hilft nur messen.



Hallo "Ordoban",
ich habe ja im Eröffnungsthread geschrieben, dass ich das Steuerungsprogramm analysiert habe und ich bin ziemlich fit in der Programmierung der EFE700. Zusätzlich komme ich auch noch aus dem Bereich Automatisierungstechnik.

Wie beschrieben, die zweistellige Sieben-Segment-Anzeige wird über fünf (Relais-)Ausgänge angesteuert. Und diese weisen nur ODER-Verknüpfungen in der Booleschen Algebra auf. D.h. wenn es einen Takt gäbe (den es jedoch nicht im Steuerungsprogramm gibt) dann würden die Ausgänge (da ODER-Verknüpfungen) ja im Takt angesteuert werden. Ich habe hier folgend den Programmteil der betreffenden Ausgänge eingefügt.

A312=M441+M443+M445+M447+M451+M453+M455+M457+M461+M463+M465+
M467+M471+M473+M476,
A313=M440+M443+M444+M447+M450+M453+M454+M457+M460+M463+M464+
M467+M470+M473+M474+M476,
A314=M440+M441+M442+M447+M450+M451+M452+M457+M460+M461+M462+
M467+M470+M471+M472+M476,
A315=M440+M441+M442+M443+M444+M445+M446+M457+M460+M461+M462+
M463+M464+M465+M466+M476,
A316=M440+M441+M442+M443+M444+M445+M446+M447+M450+M451+M452+
M453+M454+M455+M456+M476,

Falls Du Dich nicht mit der Programmiersprache der EFE700 auskennen solltest, das "+" steht für ODER-Verknüpfung, das "=" für eine Zuweisung des VKE (Verknüpfungsergebnisses) der Programmzeile rechts vorm "=" zum Operand links neben dem "=".
Die einzelnen in der ODER-Verknüpfung verketteten Merker (Mxxx) sind im Programm festgelegte Sammelbits, die Störzustände von Sensoren, Aktoren oder nicht plausible Anlagenstellungen darstellen. Wenn es einen Takt gäbe (den es jedoch nicht im Steuerungsprogramm gibt) dann müsste dieser Taktmerker bereits in der Programmzeile der Aufbereitung der Sammelbits auftauchen und zwar in jeder Programmzeile eines Sammelbits, weil, wenn er in der Programmzeile der 5Bits eingefügt wäre, würden die Ausgänge permanent im Takt angesteuert.
Da ich in einem anderen Projekt ebenfalls Sieben-Segment-Anzeigen (allerdings nur einstellige) über Ausgänge der EFE700 angesteuert habe, weiß ich sehr genau wie das gehandhabt wird. Nur leider komme ich nicht auf eine plausible Lösung, wie man das nur mit 5Bit für eine zweistellige Sieben-Segment-Anzeige machen/realisieren könnte.

Weiter ist folgendes zu berücksichtigen. In dieser EFE700-Steuerung der Fräsmaschine FUW 315/8 gibt es als DO-Karten "nur" welche mit Relaisausgängen. Keiner, auch nicht zu DDR-Zeiten und überhaupt in der SPS-Technik, macht ein Multiplexing oder Schieberegister mittels Relais.

Und meine Angaben bezüglich der max. Anzahl der Fehlernummern ist korrekt (0-35)!

Wenn Du eine plausible Lösung dazu kennst, ich lasse mich gern belehren. Momentan bin ich jedoch immer noch der Meinung (die kann auch nicht stimmen), das in der Bedienkonsole eine Elektronik (wie immer die auch ausgeführt ist) die Umsetzung auf die zweistellige Sieben-Segment-Anzeige vollführt.


alberich
--
Der Mensch, der eine gute Tat vollbracht hat, soll nicht viel Aufhebens davon machen, sondern zu einer neuen schreiten.
(Marc Aurel)
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006
28.05.2026, 21:32 Uhr
Bert




Zitat:
alberich schrieb
Und meine Angaben bezüglich der max. Anzahl der Fehlernummern ist korrekt (0-35)!


Vielleicht sind ja dort Lücken drin und es werden nicht alle Nummern genutzt...
--
Viele Grüße,
Bert
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007
28.05.2026, 21:51 Uhr
maleuma



Zum Beispiel:
2 Bit für die erste Stelle 0..3
3 Bit für die zweite Stelle 0..7
--
Mario.
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008
28.05.2026, 22:39 Uhr
Ordoban




Zitat:
alberich schrieb

Hallo "Ordoban",
ich habe ja im Eröffnungsthread geschrieben, dass ich das Steuerungsprogramm analysiert habe und ich bin ziemlich fit in der Programmierung der EFE700. Zusätzlich komme ich auch noch aus dem Bereich Automatisierungstechnik.


Die EFE700 kenne ich überhaupt nicht (und auch keine andere Steuerung aus DDR-Produktion), aber ich komme auch aus der Automatisierungstechnik.


Zitat:

Wie beschrieben, die zweistellige Sieben-Segment-Anzeige wird über fünf (Relais-)Ausgänge angesteuert. Und diese weisen nur ODER-Verknüpfungen in der Booleschen Algebra auf. D.h. wenn es einen Takt gäbe (den es jedoch nicht im Steuerungsprogramm gibt) dann würden die Ausgänge (da ODER-Verknüpfungen) ja im Takt angesteuert werden.


Ja mit Relais natürlich nicht. Es gibt bei SPS'en auch Transitor-Ausgängen. Und bei denen habe ich schon Multiplexer-Konstruktionen gesehen.

Zitat:

Ich habe hier folgend den Programmteil der betreffenden Ausgänge eingefügt.

A312=M441+M443+M445+M447+M451+M453+M455+M457+M461+M463+M465+
M467+M471+M473+M476,
A313=M440+M443+M444+M447+M450+M453+M454+M457+M460+M463+M464+
M467+M470+M473+M474+M476,
A314=M440+M441+M442+M447+M450+M451+M452+M457+M460+M461+M462+
M467+M470+M471+M472+M476,
A315=M440+M441+M442+M443+M444+M445+M446+M457+M460+M461+M462+
M463+M464+M465+M466+M476,
A316=M440+M441+M442+M443+M444+M445+M446+M447+M450+M451+M452+
M453+M454+M455+M456+M476,

Falls Du Dich nicht mit der Programmiersprache der EFE700 auskennen solltest, das "+" steht für ODER-Verknüpfung, das "=" für eine Zuweisung des VKE (Verknüpfungsergebnisses) der Programmzeile rechts vorm "=" zum Operand links neben dem "=".
Die einzelnen in der ODER-Verknüpfung verketteten Merker (Mxxx) sind im Programm festgelegte Sammelbits, die Störzustände von Sensoren, Aktoren oder nicht plausible Anlagenstellungen darstellen.


Danke, das bringt Licht ins Dunkel. Dann dröseln wir das Ganze doch mal nach einzelnen Merkern auf:

Das sind nur 29 Merker. Wenn jeder für eine Fehlernummer steht, dann kommen wir nicht auf 35 Nummern. Mehrfach-Kombinationen würden irreführende Fehlernummern bringen. Werden die Merker vorher noch miteinander nach einer Prioritätslogik verknüpft?

Ich denke Bert liegt richtig: da fehlen zwischendurch Nummern, oder es geht nur bis 31.

Edit: Autsch! Ich hab die M466 und M474 übersehen. Also 31 Merker. Wenn man "0" als "Fehlerfrei" sieht, dann kommt das ganz genau hin.
--
Gruß
Stefan

Dieser Beitrag wurde am 28.05.2026 um 22:51 Uhr von Ordoban editiert.
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