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Robotrontechnik-Forum » Sonstiges » Übergang der Z-Dioden-Produktion von WF Berlin nach Mühlhausen » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
28.03.2026, 18:56 Uhr
karsten
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Avatar von karsten

In der DDR wurden zwei Klassen Z-Dioden produziert, kleine Leistung und mittlere Leistung.
Die als mittlerer Leistung bezeichneten waren die ZL 910/6 - ZL 910/14 ab 1961 von HFO gefertigt. Mit der Änderung aller Bezeichungen ab 1964 wurden das die SZ 501 - SZ 522 mit erweitertem Typenspektrum. Die wurden dann ab 1971 von der Serie SZ 600/0,75 - SZ 600/22 abgelöst.
Die mit kleiner Leistung bezeichneten waren die ZA 250/5 - ZA 250/24 (250mW) gefertigt ab 1963 im Werk für Fernsehelektronik (WF) Berlin. Diese Serie wurde im Zuge der Umtypisierung nicht umbenannt! Es gab sie bis 1972 bevor der Übergang zu den Allglas-Serien SZX 18 (E12 10%) und SZX19 (E24 5%) sowie den Miniplast-Serien SZX 20 (E12 10%) und SZX 21 (E24 5%) erfolgte.
Meine erste Frage ist: Wurden wirklich Exemplare der Serie SZX 20 produziert, welche nach wenigen Jahren auch aus den Katalogen verschwand?

Nach der Herstellerangabe im Halbleiterkatalog erfolgte der Übergang der Z-Dioden-Produktion vom WF Berlin nach Mühlhausen 1984. Wann passierte das wirklich? War das nach und nach oder ab einem bestimmten Datum. Lesen hier ehemalige Mitarbeiter mit, die genaueres berichten können?
--
1. Grundgesetz der Messtechnik? Wer misst misst Mist!
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Dieser Beitrag wurde am 28.03.2026 um 18:58 Uhr von karsten editiert.
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001
29.03.2026, 01:13 Uhr
Egon



Hallo, zu Deiner Suche kann ich nichts beitragen. Aber gerade heute hab ich eine SZ600/24
in meinen Beständen gesucht und mich gewundert das ich keine habe. Dank Deiner
Ausführung habe ich in den Katalogen nachgesehen und festgestellt das bei 22V Schluss
war. Wieder was gelernt. Grüße Egon

Dieser Beitrag wurde am 29.03.2026 um 01:14 Uhr von Egon editiert.
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002
29.03.2026, 09:42 Uhr
P.S.



Im PS-Buch steht zwar nichts davon, dass die Z-Dioden-Produktion vom WF nach MPM verlagert wurde, was aber nicht bedeutet, dass das nicht tatsächlich so gewesen sein kann. Erfahrungen aus der Glas-Einschmelztechnologie bestanden ja im MPM und im WF wurde immer nach Möglichkeiten gesucht Fertigungskapazitäten frei zu bekommen, um damit den Bereich Optoelektronik zu erweitern.
Ob und zu welchem Zeitpunkt das geschehen sein soll, könnte evtl. jemand aus dem Bereich "Diode" vom WF berichten. Ich bin am nächsten Mittwoch wieder im ISS - und mal sehen - vielleicht findet sich ja noch jemand, der das verifizieren kann ...

@Egon <001>
Warum es bei höheren Spannungsklassen der Z-Dioden schwierig wurde, kannst Du in der "Diodenbibel" von Dipl.-Phys. Heinz Hornung (WFB) nachlesen.

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PS
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003
Heute, 18:09 Uhr
Bert



Ich habe in der Wühlkiste nur SZX21 und SZ600 gefunden. Keine SZX20.


Mindestens die SZX21/24 (ganz rechts) gibt es in zwei Ausführungen: als Miniplast und im Glasgehäuse.
--
Viele Grüße,
Bert
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004
Heute, 19:20 Uhr
karsten
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Avatar von karsten

Bert das sind (v.l.n.r.) SZX21/18 SZX21/20 SZX19/22 SZX21/24 SZX19/24
--
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005
Heute, 21:09 Uhr
Bert



Ah, Danke. Da wurden die SZX19-Serie und die SZX21-Serie in die selbe Schachtel gesteckt.
Und ich dachte schon, daß es wie bei einigen SAY-Dioden Bauform B und Bauform L2/13 parallel gab...
--
Viele Grüße,
Bert

Dieser Beitrag wurde am 30.03.2026 um 21:09 Uhr von Bert editiert.
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