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23.03.2026, 08:56 Uhr
P.S.
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Das Thema "Rauschen" ist ein weites Feld und diesbezügliche Rauschgeneratoren wurden bereits während des 2.WK zur Überprüfung der Breitbandkanäle im Empfangsteil von Radaranlagen eingesetzt. Dazu gab es spezielle "Rauschdioden" als Röhren in exotischer Bauform. Auch später, als es mit der HL-Technik losging, mußte man leidvoll erfahren, dass auch PN-Übergänge rauschen. Wer kann sich nicht an unsere ersten Ge-Transistoren erinnern, die "wie ein Wasserfall" rauschten. Auch in HL-Technik gab's spezielle "Rauschdioden" - hergestellt u.a. auch von den Russen (für's Militär). Rauschdioden - Röhre oder HL - erzeugen im Allgemeinen "Weißes Rauschen", d.h. ein über den gesamten Frequenzbereich gleichmäßig verteiltes Spektrum von unendlich vielen diskreten Schwingungen. Aus den USA kam dann mit dem Vorhandensein von TTL-ICs eine "Ersatzlösung" mit über XOR-Gattern rückgekoppelte Schieberegister, die ein mehr oder weniger zufälliges Impulsmuster am Ausgang erzeugten. Ein in solcher Art erzeugtes Frequenzspektrum kann allenfalls als "Rosa Rauschen" eingestuft werden, was aber für viele Anwendungsfälle völlig ausreicht. Eine weitere Kategorie Rauschen ist das sog. "Funkelrauschen", was erstmals im Zusammenhang mit dem Einsatz von OPVs in HL-Technik relevant wurde und zu unliebsamen Effekten bei Gleichspannungsverstärkung führte.
Wer in der glücklichen Lage ist einen "Tietze-Schenk" zu besitzen - dort ist ein langes Kapitel diesem Thema gewidmet ...
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