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Robotrontechnik-Forum » Technische Diskussionen » Seltsamer Fehler am Ju+Te-Computer » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
18.09.2022, 15:26 Uhr
Rüdiger
Administrator


Ich habe hier ein historisches Exemplar mit 4k-OS, das manchmal funktioniert, manchmal aber nur Unsinn macht, sieht dann so aus:
https://nextcloud.mybase.selfhost.de/s/bPiBX6eWHMemxsd
Wie man sieht, baut der Rechner das Menü auf, der Bildschirminhalt zerfällt dann aber sofort wieder.
Sobald der Fehler auftritt, reagiert der Rechner nicht auf die Tastatur, es ist also kein Problem der Bildausgabe oder des Bildschirms.
Minuten später fängt sich der Rechner dann wieder. Reset drücken hilft auch oft.
Betriebspanung ist stabil 5,2V ohne Brummanteil.
Manchmal läuft der Rechner stundenlang, ohne dass der Fehler auftritt.
Der Rechner ist nicht klopfempfindlich.
EPROM ist neu gebrannt, EMR ist bereits getauscht: ohne Änderung.

Hat schon mal jemand so einen Fehler gesehen und behoben?
--
Kernel panic: Out of swap space.
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001
19.09.2022, 08:47 Uhr
Buebchen



@Rüdiger
Hallo,
Vieleicht versuchst du es mal mit einer etwas niedrigeren Versorgungsspannung. Der UB8830 wird thermisch stark belastet. Da können die 0,2V mehr als nötig schon etwas ausmachen. Oder du klebst einen Kühlkörper auf die CPU, auch das kann eventuell den Fehler beseitigen. Es kann jedoch auch ein Haarriß in einem Leiterzug sein der durch thermische Beanspruchung reagiert.
Wolfgang
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002
19.09.2022, 09:28 Uhr
Rüdiger
Administrator



Zitat:
Buebchen schrieb
Vieleicht versuchst du es mal mit einer etwas niedrigeren Versorgungsspannung. Der UB8830 wird thermisch stark belastet.



Werde ich tun und berichten.
Nominell sind zumindest die richtigen Spannungsteilerwiderstände drin.
--
Kernel panic: Out of swap space.

Dieser Beitrag wurde am 19.09.2022 um 10:37 Uhr von Rüdiger editiert.
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003
19.09.2022, 11:06 Uhr
Deff

Avatar von Deff


Zitat:
Rüdiger schrieb
Nominell sind zumindest die richtigen Spannungsteilerwiderstände drin.


Vielleicht sind diese nicht ausgemessen worden oder der V-Regler weicht ab.
Bei 180R/560R ist Ua=5,139V. Bei 540R exakt 5V!

Ingo
--
Die Politik ist ein Versuch der Politiker, zusammen mit dem Volk mit den Problemen fertig zu werden, die das Volk ohne die Politiker niemals gehabt hätte. (Dieter Hildebrandt)

Dieser Beitrag wurde am 19.09.2022 um 11:14 Uhr von Deff editiert.
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004
19.09.2022, 18:41 Uhr
Bert



Die Widerstände könnten durch Alterung vom Wert her weggelaufen sein.

Ich würde aber erstmal mit dem Oszilloskop nachschauen, ob die Frequenz oder der Pegel des Bildsignals Auffälligkeiten zeigen.

Grüße,
Bert
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005
20.09.2022, 07:30 Uhr
dh0jsv



Hm, wenn es nur ein Problem der Bildausgabe wäre, müsste der Rechner aber zumindest im Fehlerfall auf die Tastatur reagieren. Evtl ein Problem in der Takterzeugung, dass die Frequenz mal wegläuft oder periphere IC, welche den Bus für sich beanspruchen und der Prozessor in der Zeit nix tun kann? Ich kenne den Ju-Te leider nicht wirklich.....
--
Sven

Bestand: Poly880, Spectral, KC85/3, PC1715, K8924, Präsident 6320, K6313, TR20, DE2000, Chessmaster Diamond, Awo u.a.
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006
20.09.2022, 09:11 Uhr
Rüdiger
Administrator


Absenken der Betriebsspannung auf 5V (10k parallel zu den 540 Ohm) hat bezüglich des Fehlers nichts gebracht. Ebensowenig das Einfrieren der ICs.

Frequenz und Amplitude der Bildschirmausgabe ändern sich nicht merklich, wenn der Fehler auftritt. Allerdings ändert sich der Bildinhalt dann heftig.

Ich habe den Verdacht, dass das Gerät als Antenne wirkt und irgendwas aus der Umwelt "einsammelt".
--
Kernel panic: Out of swap space.
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007
20.09.2022, 09:38 Uhr
Buebchen



@Rüdiger
Hallo,
Das kannst du klären, wenn du die Versorgungsspannung verdrosselst und die Leiterplatte isoliert in Alufolie einpackst die mit der Computermasse verbunden ist. Ist eher unwarscheinlich, da gewaltige Energie Voraussetzung wäre. Also ein starker Sender in der Nähe.
Wolfgang
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008
20.09.2022, 10:10 Uhr
ggrohmann



Hallo Rüdiger!

Ich hätte das Platinchen kurzerhand in eine Keksdose gesperrt.

Guido
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009
20.09.2022, 12:13 Uhr
Rainer



sporadische RAM-Fehler?
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010
20.09.2022, 18:44 Uhr
Bert



In Deinem Video läuft doch eindeutig die Synchronisation aus dem Ruder.
Hast Du mal einen anderen TV ausprobiert?

Grüße,
Bert

P.S.: RAM-(Lese-)Fehler würden sich m.E. in einem wechselnden/blinkenden Bildinhalt manifestieren.

Dieser Beitrag wurde am 20.09.2022 um 18:46 Uhr von Bert editiert.
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011
21.09.2022, 06:51 Uhr
ErnstD



TV ist nicht der Fehlererzeuger. Dann würde sich der Bildinhalt nicht verändern. Auch der Ausfall der Tastatur wird hiermit nicht erklärt.
Den Kühlkörper auf dem U 883 würde ich auch empfehlen, die CPU wird sehr heiß, allerdings ist sie vermutlich auch nicht die Ursache.
Ich tippe auf 1. kalte Lötstelle (n) oder unzuverlässige Kontaktierung an irgendeinem Stecker. Das gibt wirklich die schönsten Fehlerbilder.

VG ErnstD

Dieser Beitrag wurde am 21.09.2022 um 06:52 Uhr von ErnstD editiert.
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012
21.09.2022, 06:55 Uhr
ErnstD



Noch ein Rat aus der Praxis: Was hast DU denn für Lötzinn genommen? Altertümer müssen mit altem Lötzinn nachgelötet werden. Das neue Zeug verträgt sich NICHT mit alten Lötstellen, auch wenn sich das fast unglaublich anhört. Solche Lötstellen können verspröden, hochohmig werden oder reißen - alles schon gesehen.

VG Ernst D
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013
21.09.2022, 09:15 Uhr
Rüdiger
Administrator



Zitat:
Bert schrieb
In Deinem Video läuft doch eindeutig die Synchronisation aus dem Ruder.
Hast Du mal einen anderen TV ausprobiert?



Ja, natürlich.

Einen gleichartigen Synchronabriss sehe ich auch zwischen Loslassen der Resettaste und Erscheinen des Menüs. Ist auch nicht verwunderlich: die Synchronimpulse werden ja per Software erzeugt.
Ich kann mir gut vorstellen, dass mein Rechner im Fehlerfall endlose Reboot-Loopings macht.
--
Kernel panic: Out of swap space.
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014
21.09.2022, 09:17 Uhr
Rüdiger
Administrator



Zitat:
ErnstD schrieb
Noch ein Rat aus der Praxis: Was hast DU denn für Lötzinn genommen?



Neu, bleihaltig.
--
Kernel panic: Out of swap space.
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015
22.09.2022, 14:22 Uhr
Rüdiger
Administrator


Um auszuprobieren, ob die Tastatur manchmal Amok läuft, habe ich BASIC gestartet und den Rechner mit

Quellcode:
10 PRINT "


stehen lassen.
Nach einer Stunde war bei sonst gleichem Bildschirminhalt aus dem blinkenden Cursor ein K-Cursor geworden. Merkwürdig...
--
Kernel panic: Out of swap space.
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016
22.09.2022, 16:09 Uhr
PC-Opa



Hallo Rüdiger,
bei der Eingabe in Basic beachten:
1. Eingabe Zeilennummer (zB. 10)
2. Enter
3. Eingabe Basic-Befehl (zB. P" " = PRINT" ")
4. Enter
Jetzt ist die Zeile Nr. 10 komplett und könnte mit R gestartet werden.
--
Gruß Wolfgang
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017
22.09.2022, 16:27 Uhr
volkerp
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Avatar von volkerp

Rüdiger, zeig uns bitte mal Bilder des Systems.
Es ist aller Wahrscheinlichkeit nach ein thermisches Problem,
Es kann neben der CPU auch der RAM oder die Steckverbindungen sein.
--
VolkerP

http://hc-ddr.hucki.net
(Z9001, Z1013, LC-80, ...)
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018
22.09.2022, 16:55 Uhr
Rüdiger
Administrator



Zitat:
PC-Opa schrieb
Hallo Rüdiger,
bei der Eingabe in Basic beachten:
1. Eingabe Zeilennummer (zB. 10)
2. Enter
3. Eingabe Basic-Befehl (zB. P" " = PRINT" ")
4. Enter
Jetzt ist die Zeile Nr. 10 komplett und könnte mit R gestartet werden.



Die Bedienung des BASIC ist mir schon klar. Ich wollte den Rechner in einen Zustand bringen, wo er alle Tasten akzeptiert, möglichst ohne gleich wegzurennen.
--
Kernel panic: Out of swap space.
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019
22.09.2022, 17:10 Uhr
Rüdiger
Administrator



Zitat:
volkerp schrieb
Rüdiger, zeig uns bitte mal Bilder des Systems.



Industrielle Grundplatte, industrielle Tastaturkarte, handgeätzte Speicher-C-Karte, 4k-System.
Beim Aufbau hat sich der Vorbesitzer recht genau an die Anleitung von Herrn Hoyer gehalten.





Zitat:
Es ist aller Wahrscheinlichkeit nach ein thermisches Problem,
Es kann neben der CPU auch der RAM oder die Steckverbindungen sein.



Ich habe das System schon mit Hitze und Kälte malträtiert, damit lässt sich der Fehler nicht provozieren. Ich halte Haarrisse in Leiterzügen oder schlechte Lötstellen für die wahrscheinlichste Ursache, habe auch schon jede Menge Leiterzüge mit dünnen Drähtchen verstärkt.
Einige ICs sind P-Versionen.

Gestern lief der Rechner 4 Stunden, davon 20 Sekunden innerhalb der ersten 10 Minuten mit Fehler, ansonsten OK.
--
Kernel panic: Out of swap space.
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020
22.09.2022, 18:14 Uhr
Buebchen



Hallo Rüdiger,
In dem System sehe ich Schwalbenschwanz EFS Steckverbinder. Die wurden nach kurzer Zeit bei uns im Institut ausgesondert, weil sie zu fehleranfällig waren. Mit den letztbekannten EFS Steckverbindern traten die Fehler nict mehr auf. Allerdings nur wenn sie nicht wie bei einer Sputter Anlage aus Jena zerbrochen waren weil der installierende Techniker in der Wendezeit den Einschub mit dem Fuß reingestoßen hat, was ich durch Zufall mit angesehen habe und dadurch die Anlage ohne vorhandene Unterlagen reparieren konnte.
Wolfgang
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021
22.09.2022, 20:46 Uhr
RP



ging der Selbstbau Rechner überhaupt schon mal ohne diesen Fehler?
Ich vermisse an den meisten IC eine HF Abblockung der Ub, allein mit Elkos geht das nicht.
Die roten Tesla Elkos sind oft kaputt.

4,7 nF bis 10 nF Keramik Kondensatoren direkt am IC einlöten wäre ein Versuch wert.

Rolf
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022
23.09.2022, 10:06 Uhr
Buebchen



@Rüdiger
Hallo Rüdiger,
Nochmal Schwalbenschwanzsteckverbinder. Für diese gab es nicht ohne Grund Schutzkappen. Die waren beim Service jedoch lästig und nicht immer parat. Das hantieren war sehr kompliziert. Die verwendete Bronze war hart und spröde. Nur ein Stecker leicht angestoßen hat die Gabel verbogen und beim Stecken ist oft eine Seite der Gabel abgebrochen, so das das Überbleibsel nicht mehr die Gegengabel traf. Deshalb eine sehr hohe Ausfallquote. Ich kann dir nur raten auf normale EFS Stecker umzubauen. Pfostenfeld passt nicht wegen EFS metrisch, Pfostenfeld Zoll.
Einreihige EFS Steckverbinder sollten noch aufzutreiben sein. Ich kann nachsehen wenn du willst.
Abblockkondensatoren sind auch nicht falsch.
Wolfgang

Dieser Beitrag wurde am 23.09.2022 um 10:07 Uhr von Buebchen editiert.
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023
23.09.2022, 18:45 Uhr
ralle



Um die CPU auszuschließen, auf einem anderen testen.
--
Gruß Ralle

Wenn Sie dazu neigen, Bedienungsanleitungen zusammen mit dem Verpackungsmaterial wegzuwerfen, sehen Sie bitte von einem derart drastischen Schritt ab!...
... Nachdem Sie das Gerät eine Weile ausprobiert haben, machen Sie es sich am besten mit dieser Anleitung und ihrem Lieblingsgetränk ein oder zwei Stunden lang in Ihrem Sessel bequem. Dieser Zeitaufwand wird Sie dann später belohnen...

aus KENWOOD-Bedienungsanleitung TM-D700
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024
24.09.2022, 12:10 Uhr
Rüdiger
Administrator



Zitat:
Buebchen schrieb
Hallo Rüdiger,
In dem System sehe ich Schwalbenschwanz EFS Steckverbinder. Die wurden nach kurzer Zeit bei uns im Institut ausgesondert, weil sie zu fehleranfällig waren. Mit den letztbekannten EFS Steckverbindern traten die Fehler nict mehr auf. Allerdings nur wenn sie nicht wie bei einer Sputter Anlage aus Jena zerbrochen waren weil der installierende Techniker in der Wendezeit den Einschub mit dem Fuß reingestoßen hat, was ich durch Zufall mit angesehen habe und dadurch die Anlage ohne vorhandene Unterlagen reparieren konnte.
Wolfgang



In jedem ESER-Rechner EC1040 waren ein paar Tausend von diesen Steckern verbaut, in jedem Rechner der R4000-Klasse immerhin über hundert.

Wir haben einen R4201 in Halle stehen, da gabs noch nie Probleme mit den Steckern.

Im Drucker SD1154 und im Funkempfänger 2070 waren auch Schwalbenschwanzstecker verbaut.

Klar sind die Pins sehr verbiegeempfindlich, wenn sie offen herumliegen. Aber normalerweise stecken die ja auch wohlgeschützt auf ihrem Gegenstück und das ist bei meinem Ju+Te auch der Fall.

Vielleicht hattet ihr damals eine schlechte Charge erwischt.


Momentan sieht es so aus, als wenn der Fehler in meinem Ju+Te eher von der Tastatursteuerung kommt.
Den Übergang des Blinkcursors zum K-Cursor kann ich im BASIC-Editor auch manuell durch Drücken von Shift-Enter bewirken. Enter oder Shift-Enter bewirkt im Hauptmenü eine Art Reboot, passt vom Bildschirmverhalten perfekt zu meinem Fehlerbild.
Allerdings tritt der Fehler seit 2 Tagen gar nicht mehr auf...
--
Kernel panic: Out of swap space.

Dieser Beitrag wurde am 24.09.2022 um 12:40 Uhr von Rüdiger editiert.
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025
24.09.2022, 16:26 Uhr
ralle



Rüdiger, vermutlich die Tastatur. Soweit ich es noch habe, ist ein 74154 für die Spalten zuständig. Im Grunde kommt die Tastaturansteuerung direkt aus dem 830.
--
Gruß Ralle

Wenn Sie dazu neigen, Bedienungsanleitungen zusammen mit dem Verpackungsmaterial wegzuwerfen, sehen Sie bitte von einem derart drastischen Schritt ab!...
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026
24.09.2022, 18:30 Uhr
Buebchen



@Rüdiger
Hallo,
Es ist ein Unterschied, ob die Schwalbenschwanzstecker mit Schutzkappe auf die Leiterplatte gebaut werden und die Leiterplatte nach der Fertigstellung einmal ins Gerät gesteckt wurde. Wenn, wie bei uns Baugruppen öfter gezogen und wieder gesteckt oder anderweitig manipuliert wurden war es mit Kontakt Essig.
Bei deinem Ju+Te Computer wurde der Steckverbinder gekürzt. Bei dieser Manipulation reicht es das nur ein wichtiger Kontakt so wie von mir beschrieben ausfällt und du hast ein Problem. Es war in unserem Institut strickt verboten diese Stecker weiter zu benutzen. Alle anderen EFS Steckverbinder wurden in großer Anzahl verwendet. Es sollten auch Messgerätesteckverbinder mit Schwalbenschwanzverbindung die als Stecker oder um 90 Grad verdreht als Buchse funktionieren konnten, nach westlichem Vorbild gefertigt werden. Nach unseren Erfahrungen wurde das abgeblasen. Dabei waren die Steckergabeln allerdings nicht frei wie bei den EFS Schwalbenschwanzsteckern. Trotzdem wurde der Steckverbindung trotz der theoretisch vier Kontaktflächen nicht mehr vertraut. Deshalb wurden die auch wesentlich kleineren und preiswerter herzustellenden BNC Steckverbinder übernommen.
Wenn sie sich bewährt hätten würden Schwalbenschwanzsteckverbinder Heute noch gefertigt werden. Mir ist jedoch kein Hersteller mehr bekannt. In den Katalogen tauchen auch keine mehr auf.
Wolfgang

Dieser Beitrag wurde am 24.09.2022 um 18:47 Uhr von Buebchen editiert.
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