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Robotrontechnik-Forum » Technische Diskussionen » Kassettenaufnahme beim Z1013 funktioniert nicht richtig » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
19.03.2021, 09:25 Uhr
robbi
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Avatar von robbi

Im Zuge der Erprobung des FDC-Moduls möchte ich nach volkerp den Bootlader von Kassette in den RAM lesen, starten und CP/M haben.
Nach ersten Versuchen habe ich eine defekte PIO erkannt und dann eine defekte Soundkarte im PC.
Die Aufnahmen auf dem Band klingen nun sauber, die Impulse am OPV-Ausgang sehen gut aus. Für das Einlesen ist die Taktfrequenz noch 2 MHz, der FDC-Kontroller hängt in Ermangelung eines Baugruppenträgers ohne Puffer am Z1013-Bus. Ich erhalte aber immer diese Ausgaben,



wobei mich die vielen CS-Ausgaben stören. Die sollten wohl nicht sein?

Stelle ich auf 4 MHz um, geht die Kassettenaufnahme gar nicht. Es wird immer nicht alles eingelesen und die Endadresse nicht erreicht. Das Einlesen bleibt stehen:




Die Anzeige des RAM-Inhaltes zeigt viele FFs:



Wo kann ich suchen?
Was mache ich falsch?
Ist der Kassettenbetrieb beim Z1013 generell kritisch???
--
Schreib wie du quatschst, dann schreibst du schlecht.

Dieser Beitrag wurde am 19.03.2021 um 09:29 Uhr von robbi editiert.
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001
19.03.2021, 09:42 Uhr
volkerp
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Avatar von volkerp

Meiner Erfahrung nach funktionierte das Z1013-Kassetteninterface nicht optimal, empfohlen wurde der Einbau eines Signalverstärkers bzw. Triggers.
( https://hc-ddr.hucki.net/wiki/doku.php/z1013/informationen , Punkt 1.3.1 TAPE-Anschluß)


CS bedeutet Checksum-Error. Das Einlesen hat nicht funktioniert und Fehler verursacht.
Womit hast Du die Audio-Dateien erzeugt?

L aadr eadr (Load from Cassette)

Ein mit dem S-Kommando ausgegebener Speicherbereich kann mit diesem Kommando wieder geladen werden. Dabei werden die ankommenden Byte ab der Anfangsadresse bis zur Endadresse im Speicher plaziert. Diese Adressen muessen nicht mit denen des S-Kommandos identisch sein, wichtig ist nur die Uebereinstimmung der Byteanzahl. Waehrend des Lesens wird mittels der aufgezeichneten Pruefsumme die Richtigkeit der ankommenden Daten kontrolliert. Stimmen errechnete und vom Band gelesene Pruefsumme nicht ueberein, wird eine Fehlermeldung ausgegeben: CS<aerr. Der fehlerhafte Bereich unterhalb der Adresse aerr muss dann manuell kontrolliert werden. Moeglicherweise ist auch nur die Pruefsumme falsch gelesen worden. Reicht die Anzahl der eingelesenen Bytes nicht aus, den Speicher bis zur Endadresse zu fuellen, bleibt das Programm in der Eingabe haengen, der Monitor kann nur wieder mit der Reset-Taste erreicht werden.
--
VolkerP

http://hc-ddr.hucki.net
(Z9001, Z1013, LC-80, ...)

Dieser Beitrag wurde am 19.03.2021 um 10:02 Uhr von volkerp editiert.
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002
19.03.2021, 09:59 Uhr
volkerp
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Avatar von volkerp

Probier mal ggf. ZSAVE

https://hc-ddr.hucki.net/wiki/doku.php/z1013/kassettenformate#ausgeben_vom_pc

Da Du ohne Headersave arbeitest, darfst Du erst ab 2. Vorton laden. Der Headersave-Block darf nicht bei "L" geladen werden. Siehe https://hc-ddr.hucki.net/wiki/doku.php/z1013/software/headersave

Wenn mit dem L-Kommando ein mit HEADERSAVE ausgeladenes File geladen werden soll, ist >ENTER< erst bei dem Ertönen des zweiten KENNTON-Signals zu drücken!

Ein Einlesen von Kassette geht nur mit 2 MHz.
Beim Umschalten auf 4MHz müsste das Audiosignal entsprechend beschleunigt werden. Ein Einlesen dieser piepsigeren bei 4MHz gespeicherten Audiosignale hatte an meinem Z1013 damals bei 4 Mhz funktioniert, aber setzte einen guten Kassettenrekorder voraus. Ich hatte einen LCR-C und einen zusätzlichen Schmitt-Trigger A302 auf dem Z1013.
--
VolkerP

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(Z9001, Z1013, LC-80, ...)

Dieser Beitrag wurde am 19.03.2021 um 11:24 Uhr von volkerp editiert.
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003
19.03.2021, 14:26 Uhr
robbi
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Avatar von robbi

Danke für die Tipps.
Die COM-Datei (Speicherabzug) habe ich als solchen mit KCLOAD über die Soundkarte auf eine Kassette ausgegeben und lese diese wieder ein. Das scheint an sich zu funktionieren. Die letzten 32 Bytes sind immer gleich und enthalten den Namen der zu startenden Systemdatei (1. Datei) auf der Diskette. Ist das richtig so?

Die abgelegten Daten im Speicher scheinen aber Fehler zu enthalten. Je nachdem, wann Fehler aufreten, kommt die Ausführung unterschiedlich weit. Manchmal passiert gar nichts, manchmal gibt es Suchen und Anfahren der Spur 00 und einmal sogar obige Ausschrift.

Ein zweites Verfahren, mit dem Urlader zum CP/M zu kommen, wäre ein ROM-Modul mit einem in den RAM ladbaren Urlader, der dort gestartet wird. Das scheitert im Moment noch am fehlenden ROM-Modul. Den muß ich erst aufbauen.


Zitat:
Ein Einlesen von Kassette geht nur mit 2 MHz.


Das sieht mir eher nach einer Lösung aus. Da werde ich die Ausgabe mit KCLOAD in meinen Audiobearbeiter schicken und mit doppelter Geschwindigkeit wieder auf die Kassette ausgeben.
Ich verwende auch einen LCR-C und überlege, eine OPV mit nur einer Versorgungsspannung einzusetzen und mit einer kleinen Mitkopplung, wie im KC-Rekorder.
Ich werde berichten.
--
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004
19.03.2021, 16:51 Uhr
volkerp
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Avatar von volkerp

https://hc-ddr.hucki.net/wiki/doku.php/z1013/cpm/cpa_z1013

boot1013.com ist der Binärabzug ab Adr. 100h, boot1013.z80 die Variante für den Emulator (oder ZSAVE) mit Headersave-Vorblock.
In den letzten Bytes steht tatsächlich fast nur der Programmname der @OS-Systemdatei. Das ist so, vgl. Listing z1013_cpa.zip\src\boot1013.lst


Quellcode:

0100: 3E 02 32 83 05 3E 08 32  84 05 DB 04 CB F7 D3 04  >.2ƒ.>.2„.Û.Ë÷Ó.
0110: C3 8A 03 3E 10 32 74 03  3E 05 32 75 03 3A 6C 03  Ã?.>.2t.>.2u.:l.
0120: 4F B7 3E 01 28 01 07 21  76 03 A6 20 05 3E 44 C3  O·>.(..!v.¦ .>DÃ
0130: F9 01 D3 A0 32 77 03 3A  69 03 E6 80 07 07 07 B1  ù.Ó?2w.:i.æ€...±
...
0560: 6F 72 3A A0 F1 E7 00 3E  0D E7 00 FF 39 85 05 00  or:?ñç.>.ç.ÿ9…..
0570: 00 00 01 03 01 01 5A 40  5A 31 30 31 33 00 00 00  ......Z@Z1013...
0580: 00 00 00 00 00 00 00 00  00 00 00 00 00 00 00 00  ................
0590: 00 00 00 00 00 00 00 00  00 00 00 00 00 00 00 00  ................


--
VolkerP

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005
19.03.2021, 18:39 Uhr
Lötspitze




Zitat:
robbi schrieb
Danke für die Tipps.
Die COM-Datei (Speicherabzug) habe ich als solchen mit KCLOAD über die Soundkarte auf eine Kassette ausgegeben ...


Hallo Ulrich,

von welchem Rechner hast Du den Speicherabzug gemacht? Oder hast Du das aus dem JKCEMU gezogen?
Falls letzteres: kannst Du den genauen Takt Deines Z1013 ermitteln? Dann diesen Takt im JKCEMU bis auf die x-te Kommastelle vorgeben und die COM-Datei noch einmal damit abspeichern. Ggf. bringt das eine Verbesserung.
Meine Erfahrung ist, daß der Tonkopf so eingestellt werden muß, daß sehr hohe Töne kommen.

Sobald ein CS-Fehler kommt, stimmt etwas nicht (ein Programmanlauf wäre nur Zufall). Das Laden muß ohne Ausgabe beendet werden, indem wieder der Prompt erscheint.

VG Matthias
--
___________________
...geboren, um zu löten.

Wer rennen soll, muß auch mal stolpern dürfen.
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006
19.03.2021, 22:39 Uhr
mark1111



@volkerp:

Der Umbau meines unverbastelten, originalen Z1013 war mit der Änderung des Kassetteninterfaces durch einfügen eines A302D erfolgreich! Jetzt funktioniert das einlesen von Kassetten ohne CS-Fehler mit dem R4100 und sogar mit dem MIRA (original, nicht modifiziert).

Ich nutze zum einlesen von Programmen vom PC ---> Z1013 den JKCEMU. KCLOAD funktionierte bei mir nicht.

Viele Grüße mark1111
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007
19.03.2021, 23:18 Uhr
robbi
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Avatar von robbi

Emulatoren benutze ich nicht, vor allem keine, die JAVA verlangen...

Die Ausgabe mit KCLOAD vom PC funktioniert sehr gut. Es wird dann vom gleichen Bandgerät wiedergegeben. Da muß ich nichts einstellen.
Der Speicherabzug stammt aus dem Paket von volkerp. Wenn ich diese COM-Datei nehme und sie nach 100H lade, ist doch alles richtig.
Das HEADER-Zeugs ist doch nur für Leute, die nicht wissen, wohin die Datei geladen werden soll und macht nur Probleme.
Das Übel wird wohl der OPV sein und da muß ich erst was zusammenlöten.


Zitat:
Das Laden muß ohne Ausgabe beendet werden, indem wieder der Prompt erscheint.


Diese Angabe habe ich vermutet. In der Beschreibung ist das nur ungenau so angegeben. Danke.
Mit meinem "WAVELAB" kann ich die Ausgabefrequenz verdoppeln und dann müßte auch das gehen, wenn ich dann auf 4MHz umschalte.
--
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008
20.03.2021, 14:40 Uhr
robbi
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Avatar von robbi

Der Kassetteneingangsstufe habe ich einen kleineren Eingangstrennkondensator von 100nF verpaßt und den Gegekopplungswiderstand von 470 kOhm an den nichtinvertierenden Eingang als Mitkopplung gelegt. Das Lesen geht jetzt recht gut. Aber



das System wird nicht initialisiert. Die Datei @z1013.com liegt als erste auf einer 800K-Diskette. Sowohl ohne Schreibschutz als auch mit und als Systemdatei gekennzeichnet gibt es den gleichen Fehler.

Warum soll eigentlich die Taktfrequenz des Z1013 auf 4 MHz erhöht werden???
Der Kontrollerschaltkreis bekommt doch 4 MHz und an Z9001 und BIC funktioniert der FDC-Kontroller doch problemlos. Diese Rechner haben einen Systemtakt ab 2,45 MHz???
--
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009
20.03.2021, 16:13 Uhr
ralle



Overclocking gab es auch schon in der DDR. Das liegt an dem Aufbau des Z1013, da hat alles einen Takt. Beim KC ist deswegen der Flaschenhals Koppel-RAM.
--
Gruß Ralle

Wenn Sie dazu neigen, Bedienungsanleitungen zusammen mit dem Verpackungsmaterial wegzuwerfen, sehen Sie bitte von einem derart drastischen Schritt ab!...
... Nachdem Sie das Gerät eine Weile ausprobiert haben, machen Sie es sich am besten mit dieser Anleitung und ihrem Lieblingsgetränk ein oder zwei Stunden lang in Ihrem Sessel bequem. Dieser Zeitaufwand wird Sie dann später belohnen...

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010
20.03.2021, 18:42 Uhr
volkerp
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Avatar von volkerp

S bedeutet Sektor nicht gefunden.

4MHz sind nötig, da der FDC die Daten schneller liefert als ein mit 2 MHz getakteter U880 schafft. Da sind 2.54 MHz gerade so ausreichend.
--
VolkerP

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011
22.03.2021, 09:36 Uhr
robbi
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Avatar von robbi

Es lag wohl am Luftdruck.
Die Ergebnisse von 008 lassen sich nicht mehr wiederholen.
Weitere Tests habe ich gemacht mit einem OPV mit Mitkopplung und ohne negative Spannung (TL062) und einem A302 zwischen OPV und PIO. Es gibt immer ca. 16-20 Lesefehler.
Die Impulse sehen super aus, kein Jittern, alles bestens. Auch mit einer dritten PIO keine Verbeserung. Das Bandgerät liefert was es kann. Die Aufnahmen wurden auf dem gleichen Bandgerät erzeugt.

Neues Problem:
Der ROM des Kombimodul belegt den Speicher ab C000. Wie kann ich den RAM des Z1013 abschalten, um diesen und nur diesen Bereich freizugeben und den Bootlader von dort zu starten?
--
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012
22.03.2021, 09:50 Uhr
ralle



Was macht eigentlich das MEMDI, was wird dort abgeschalten. Beim 16er ist dieser 8K-Bereich frei.
--
Gruß Ralle

Wenn Sie dazu neigen, Bedienungsanleitungen zusammen mit dem Verpackungsmaterial wegzuwerfen, sehen Sie bitte von einem derart drastischen Schritt ab!...
... Nachdem Sie das Gerät eine Weile ausprobiert haben, machen Sie es sich am besten mit dieser Anleitung und ihrem Lieblingsgetränk ein oder zwei Stunden lang in Ihrem Sessel bequem. Dieser Zeitaufwand wird Sie dann später belohnen...

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013
22.03.2021, 11:30 Uhr
volkerp
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Avatar von volkerp

@robbi Funktioniert denn das Bandgerät direkt am Z1013, also Speichern + Einlesen + Vergleichen der Speicherbereiche?

S F000 F7FF
L 1000 07FF
C 1000 F000 800

Das Abschalten des internen RAMs erfolgt mit dem MEMDI-Signal. Du musst beim Zugriff auf den Bereich C000 ff. /MEMDI = 0 auf den Bus legen.

/MEMDI
Stellt ein Systemsignal dar, mit dem angeschlossene Funktionseinheiten den Zugriff auf Speichereinheiten auf der Leiterplatte der Grundausbaustufe verhindern koennen.
Dieses Signal wird erzeugt, wenn Speichererweiterungen die festgelegten Speicheradressen des Grundgeraetes ebenfalls verwenden. Es wird verhindert, dass nicht mehr als eine Speichereinheit den Datenbus benutzen kann.
--
VolkerP

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Dieser Beitrag wurde am 22.03.2021 um 11:31 Uhr von volkerp editiert.
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014
22.03.2021, 15:08 Uhr
mark1111



@volkerp:

Kann ich das /MEMDI-Signal auch dazu nutzen, um den DRAM (16K, K565RU3) im Adressbereich 0000H-3FFFH über einen Adress-Decoder komplett abzuschalten und in diesen Adressbereich einen externen SRAM z.B. MCM 60256AP über den BUS-Steckverbinder zu betreiben?

Gab es nicht eine Möglichkeit, den Rechnertakt während des laufenden Betriebs elektronisch umzuschalten? Ich kann mich dunkel daran erinnern, daß im zuge der Umrüstung Ende der 80er Jahre der Z1013 z.B. von 1 auf 2MHz auf diese Art die vorhandenen Aufnahmen auf Kassette "2 MHz-kompatibel" gemacht wurden.

Viele Grüße mark1111

Dieser Beitrag wurde am 22.03.2021 um 15:09 Uhr von mark1111 editiert.
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015
22.03.2021, 16:07 Uhr
ralle



Da gab es einen practic-Artikel ab 1987.
https://www.tiffe.de/robotron/Z1013/Practic_z1013.pdf

Und diesen: https://www.tiffe.de/robotron/Z1013/Bauplan_70_Kleincomputermosaik.pdf
--
Gruß Ralle

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016
22.03.2021, 16:49 Uhr
mark1111



@ralle:

Ja, genau der Beitrag in de Practic 3/87, S.110 war das. Vielen Dank! So wurde das damals gemacht. In der "Computer-AG" wurden damals die älteren Z1013 (1MHz) mit der Schaltung nachgerüstet.

Viele Grüße mark1111
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017
22.03.2021, 16:56 Uhr
ralle



Ich habe es während der Kurzarbeit zusammengefasst, also alles zum Thema Z1013 in der Practic in einer PDF. Aber das ist auch auf Volkers Seite zu finden.
--
Gruß Ralle

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018
22.03.2021, 23:23 Uhr
robbi
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Avatar von robbi

Man muß ALLES kontrollieren:
Im Kabel vom Schlepprechner an die 5polige DIN-Buchse waren die Leitungen vertauscht. Wahrscheinlich war es mal für die andere Richtung gedacht.Das Einlesen vom PC funktioniert jetzt ohne Fehler.
Von Kassette geht es nach wie vor nicht.

@013
Darauf hätte ich natürlich selbst kommen müssen. Ich werde jetzt mal das Speichern und Wiedereinlesen testen.
Zu /MEMDI:
Muß das dynamisch erzeugt werden? Im Kombimodul kann ich es statisch erzeugen, um den BASIC-ROM im KC87 abzuschalten. Dann bleibt der Z1013 stehen...

Ein 2,45-MHz-Generator ist bestellt. Es wird sich dann zeigen, ob bei dieser Frequenz das Einlesen noch geht.
Die elektronische Umschaltung der Taktfrequenz wäre auch eine Möglichkeit, um normal einlesen zu können und dann auf CP/M-Geschwindigkeit umzuschalten.
--
Schreib wie du quatschst, dann schreibst du schlecht.

Dieser Beitrag wurde am 22.03.2021 um 23:26 Uhr von robbi editiert.
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019
23.03.2021, 06:27 Uhr
ralle



Statisch, siehe das Dresdener BASIC-Modul.
--
Gruß Ralle

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020
23.03.2021, 07:43 Uhr
volkerp
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Falsch, ralle.
Das Memdi-Signal schaltet den kompletten internen Speicher ab (außer BWS) und muss dynamisch für den gewünschten Speicherbereich erzeugt werden.
--
VolkerP

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021
23.03.2021, 07:58 Uhr
Hobi



Falls jemand jetzt auf die Idee kommt, den internen Monitor-ROM "statisch" mittels MEMDI umzuschalten, es funktioniert leider nicht so einfach. Bei Verwendung eines externen Monitor ROMs darf MEMDI erst nach dem RESET Signal aktiv werden.

Insofern passt es mit der oben genannten "dynamischen" Generierung, nie statisch beim Z1013.
--
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Corontäne
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022
27.03.2021, 17:37 Uhr
robbi
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Avatar von robbi

Beim Kassettenbetrieb muß man ja von leiernden Aufnahmen ausgehen. Das Einlesen ist dabei normalerweise sehr tolerant. Nicht so beim Z1013.
Mit einem Quarzgenerator (sprich Kwarz...) von 2,45 MHz funktioniert das Einlesen nicht mehr. Damit wäre sicher die Arbeit mit dem FDC-Kontroller möglich, aber das Einlesen geht nicht. Vielleicht gibt es einen Kompromiß in der Mitte.
--
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023
27.03.2021, 20:43 Uhr
volkerp
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Die Kassettenroutinen sind schon tolerant, aber nicht taktfrequenzunabhängig. 20% mehr werden nicht mehr toleriert. Da müssten die Frequenzkonstanten im Monitor angepasst werden, um zu 2 MHz kompatibel zu bleiben.
--
VolkerP

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024
06.04.2021, 13:42 Uhr
robbi
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Es ist mir inzwischen gelungen, mit einem neu aufgebauten ROM-Modul, irgendeine ältere LP-Version ohne Verbindung zum /ROMDI alias /MEMDI, den Bootlader zu starten. Es gibt immer noch einen "Boot-error: D". Ich verwende einen Quarzgenerator (sprich Kwarz,,,) von 2,457 MHz.
Der Kassettenbetrieb geht bei dieser Frequenz (sprich Frekwenz) nicht.
Ich werde jetzt doch mal mit 4MHz probieren. Das konnt ich vorher mangels eines ROM-Moduls nicht...
--
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025
06.04.2021, 15:07 Uhr
volkerp
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D bedeutet Laufwerk nicht existent
--
VolkerP

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026
07.04.2021, 19:19 Uhr
robbi
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Lesen kann ich schon.



Es wird auf dem Laufwerk die Spur 16 angefahren, dann die Spur 0 und dann kommt die Ausschrift. Die Diskette hat 800K, und die erste Datei heißt "@Z1013.com", sowohl auf einem GOTEK-Laufwerk, als auch einem richtigen.
Frequenz ist wahlweise 2,457 MHz bzw. 4 MHz.
--
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027
08.04.2021, 08:36 Uhr
volkerp
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Ich hab keine Ahnung, was hier nicht funktioniert. Der Boot-Loader ist unverändert der vom Z9001, lediglich erweitert um die Anzeige des ersten Dateinamens im Dictionary. Der Zugriff auf die Floppy funktioniert offenbar.
Warum dann später der Fehler "D" kommt, kann ich nicht sagen.

Ich hab ein solches System (Z10013 + robotron-Floppy) nicht hier bei mir stehen, ich kann das nicht austesten und auf Fehlersuche gehen. Daher müsstest Du das debuggen. Im Download-Paket sind Quellen und Listing des Boot-Loaders dabei.

Vielleicht können auch die Besitzer eines solchen Systems helfen (Tino Ziemke, Lötspitze) ?
--
VolkerP

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028
08.04.2021, 17:59 Uhr
Lötspitze



Hallo Ulrich,

hast Du meine gestrige Email mit den ZIP-Dateien erhalten? Du kannst mir auch gern die von Dir verwendeten zum Gegencheck zurücksenden.

VG Matthias
--
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029
08.04.2021, 23:38 Uhr
robbi
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@Lötspitze
Ja, habe ich. DANKE!
Die Dateien unterscheiden sich in ein paar Bits und habe gehofft es klappt, war aber nicht so.
Dann habe ich festgestellt, daß die @....COM-Dateien noch 80 Hexbytes vor den eigentlichen Daten noch Code haben. Bei TAP oder Z80 sehe ich das ein, nicht so bei COM. Ich habe also diese 80 Hexbytes gelöscht.
Kreuzversuche mit den alten Dateien, den neuen Dateien, jeweils mit und ohne diesen Code, mit 2.457 MHz und 4 MHz brachte immer das gleiche Ergebnis.

Der Z1013.64 ist nur mit einem wahlweise auswählbaren 2,45 MHz-Quarz versehen (nicht für den Videoteil). Das funktioniert auch nur alles an einem Modulträger ohne Puffer usw. Stecke ich den Z1013 Baugruppenträger an, sehe ich auf dem Bereich ab C000H nur Nullen (00).
Die Bilder von den beiden Modulen zeigen vielleicht meinen Fehler, denn es muß die Hardware sein:



Was habe ich vergessen zu ändern?
Was ist am Baugruppenträger falsch gesteckt?
--
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Dieser Beitrag wurde am 08.04.2021 um 23:45 Uhr von robbi editiert.
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030
09.04.2021, 08:31 Uhr
volkerp
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Hallo Ulrich,

Prinzipiell sind die ROM-Module nicht abschaltbar. CPA setzt 64K-RAM-Speicher voraus. Deswegen sollte der Boot-Loader auch von Kassette geladen werden.
Du könntest Dich ggf. in die Quellcodes einarbeiten und ein kleineres CPA erstellen, dass unterhalb C000 läuft, da Du ein nicht abschaltbares ROM-Modul nutzt.

Die originalen Hardware-Voraussetzungen sind jedoch:
- 2/4 Mhz, umschaltbar per Port 4
- Peters-Platine 64x16
- 64K RAM, nutzbar von 0000-E7FF
- kein ROM-Modul

@z1013.com hat im ersten Sektor Verschiebe-Code drin, der muss bleiben und darf nicht gelöscht werden! Beim Laden via Boot-Loader wird dieser erste Sektor auch ausgewertet und der Rest dann gleich auf die temporäre Adresse 4000 geladen; beim Starten von Diskette kommt der Verschiebe-Code zum Zug.
Das ist das originale CPA-Verhalten.
--
VolkerP

http://hc-ddr.hucki.net
(Z9001, Z1013, LC-80, ...)
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031
09.04.2021, 17:19 Uhr
robbi
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Avatar von robbi

Laden von Kassette geht nur mit 2MHz-Takt, aber der FDC geht erst ab 2,45 MHz.
Lädt man den Bootlader aus dem ROM, stört der ROM. der abschaltbar sein muß.
Der Z1013 ist doch ein Sch...teil.
Im ZFT hatte damals wohl niemand einen Z1013 aufgebaut...

Wo gibt es einen Hinweis über die Umschaltung der Taktfrequenz?
Gibt es schon eine Lösung den ROM-Modul abzuschalten?
Ich kann das zwar alles allein "erfinden". wäre dann aber sicher wieder nicht kompatibel mit anderem.
Man wird irgendwie häppchenweise aufgeklärt. Eine umfassende Beschreibung der Problematik wäre für den Neueinsteiger seeeehr hilfreich und werde ich dann zusammenstellen.

Gibt es auch einen 80x20/24-Modus? 64x16 ist auch nicht gerade die Lösung.
--
Schreib wie du quatschst, dann schreibst du schlecht.
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032
09.04.2021, 18:06 Uhr
A.S.



Hallo,

einen Rechner mit Peters-Platine sehe ich auf Ihrer Internetseite:
http://www.sax.de/~zander/z1013/bilder/z1013_k.jpg

Falls dieser in Ihrem Besitz ist (schwer erkenntlich) sollte dieser in den grundlegendsten Fragen (Takt - Umschaltung, 64 Zeichen, ROM Abschaltung) schon einmal weiterhelfen.

Im übrigen wurde im Falle des Z1013 damals statt des orig. Montitors ein Eprom mit einem entsprechenden Bootloader gesetzt, der CP/M (wie auch den Z1013 Montitor) aus Sektor 0, Spur 1 von Diskette nachzuladen vermochte. Jener sollte dem KCemu von Thorsten Paul beiliegen (muss eventuell noch angepasst werden), ebenfalls ein Diskettenabbild mit Quellen für das Betriebssystem.

VG

Dieser Beitrag wurde am 09.04.2021 um 19:48 Uhr von A.S. editiert.
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033
09.04.2021, 21:21 Uhr
Lötspitze




Zitat:
robbi schrieb
Der Z1013 ist doch ein Sch...teil.


Hallo Ulrich,
kann ich so nicht stehen lassen Er hat nur seine eigene Philosophie.
Der Z1013 ist ein absoluter Bastelrechner, der alle Möglichkeiten offen läßt. Vieles wurde schon vor mehr als 30 Jahren optimiert, z.B.:

Zitat:
Wo gibt es einen Hinweis über die Umschaltung der Taktfrequenz?


Siehe Peters-Platine. Allerdings muß da viel am Z1013 "herumgelötet" werden.



Zitat:
Gibt es schon eine Lösung den ROM-Modul abzuschalten?


Da ist mir bzgl. Original-Z1013 nichts bekannt, wäre aber prinzipiell möglich.


Zitat:
Gibt es auch einen 80x20/24-Modus? 64x16 ist auch nicht gerade die Lösung.


Ja, BWS-Karte von Heiko. 80x24 oder 64x32.

Ich stand vor einigen Jahren genau vor den gleichen Fragen und hatte mir alles als einzelne Module für einen Z1013.16 zusammengebaut. Hat inkl. SCP funktioniert, war aber trotzdem nicht flexibel genug - z.B. auch das Programmeinlesen. Um das zu verbessern, ist zusammen mit Jörg der Z1013-128 und die Zusatzplatine entstanden. Das, was mit viel Kleinkram am Original möglich wäre/war, ist hier kompakt und flexibel umgesetzt.

Für den Z1013 gibt es nicht DIE Lösung. Wir müßten noch mal schauen, welches Ziel Du hier genau verfolgst und wie umfangreich denn die Änderungen am Z1013 sein dürfen. Für ein SCP ala 80er Jahre ist dagegen bereits alles beschrieben (Peters-Platine, Brosig-Monitor, RFL präcitronic usw.) und neu gibts dafür den 128er.

Bitte schaue mal, ob Du den Baugruppenträger als erstes so korrigiert bekommst, daß der Inhalt vom ROM-Modul ordentlich angezeigt wird. Aktuell hast Du da ein Problem, wenn ab C000h bei gestecktem Modul nur 00h kommt.

Wenn das alles funktioniert, kann man das CP/A inkl. Floppy angehen.

VG Matthias
--
___________________
...geboren, um zu löten.

Wer rennen soll, muß auch mal stolpern dürfen.

Dieser Beitrag wurde am 09.04.2021 um 21:50 Uhr von Lötspitze editiert.
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034
09.04.2021, 23:36 Uhr
robbi
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Avatar von robbi

@A.S.
Die Anregung mit dem Ersatz des Monitor-EPROMs ist gut und einfach durchzuführen.
Der gezeigte Rechner steht bei mir, ich habe ihn noch nie eingeschaltet. Vor den wilden Änderungen habe ich zu großen Respekt.

Ich wollte mal als Neuling einen Z1013 in Betrieb nehmen und dann erst nach und nach die Erweiterungen ein- und alles umbauen.

@Lötspitze
Für die Petersplatine habe ich eine elegante Lösung im Kopf, damit das nicht so aussieht wie auf dem gezeigten Bild.
Den Baugruppenträger werde ich mir nochmal genau ansehen. Da ist sicher etwas falsch, aber die Brücken scheinen so zu stimmen.

@VolkerP
IO-Port 4? Ein Flipflop damit ansteuern?
--
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035
10.04.2021, 08:38 Uhr
Bert




Zitat:
robbi schrieb
IO-Port 4? Ein Flipflop damit ansteuern?


Ja, aber es sind 4 FF, die am Port 4 hängen und sogar rücklesbar sind:

Bit D7 gesetzt -> Bildformat auf 64x16
Bit D6 gesetzt -> Taktfrequenz auf 4 MHz
Bit D5 gesetzt -> zweiter Zeichensatz aktiv
Bit D4 gesetzt -> Monitor-Rom wegschalten

Die Beschreibung und der Schaltplan erklären das m.E. ganz gut:
http://www.sax.de/~zander/z1013/ex/z13_pet.pdf
https://image.jimcdn.com/app/cms/image/transf/dimension=600x10000:format=jpg/path/s746ff995067d02d2/image/ibb26d179047ac2a2/version/1290667968/image.jpg

Grüße,
Bert
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036
10.04.2021, 15:08 Uhr
Lötspitze



Hallo Ulrich,

hier mal zwei Blätter vom Schaltplan des Z1013-128. Zum einen ist die FlipFlop-Schaltung nach Peters drauf und zum anderen auch die neue Umschaltung des Taktes (Seite 3 links unten) mittels Ausgang FF/"D6". Aus den beiden Dingen könntest Du Dir eine kleine Schaltung zur softwaregesteuerten Taktumschaltung am Z1013 zusammenstellen.


Ich kann Dir das auch noch mal in Summe als PDF schicken, wenn Du möchtest.
Habe das erst hier reingebracht, falls es noch andere interessiert. Liegt auch alles bei Volker unter Z1013-128 (Serie 2 / "blaue Platine").

VG Matthias
--
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...geboren, um zu löten.

Wer rennen soll, muß auch mal stolpern dürfen.

Dieser Beitrag wurde am 10.04.2021 um 15:15 Uhr von Lötspitze editiert.
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037
13.04.2021, 19:57 Uhr
robbi
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Avatar von robbi

zur Anregung aus 032:
Es funktioniert, aber dann ist kein System da und man steht auch wieder im Dunkeln.
Es bleibt also doch nur der Aufbau der sogenannten Petersplatine übrig, damit der Z1013 nutzbar wird und man auch CP/M installieren kann.
Abschließend werde ich noch ein paar Tests mit dem Kassentlaufwerk machen. Es kann doch nicht sein, daß das bei mir nicht richtig funktioniert. Ich konnte immer noch nichts einlesen, nur aus dem PC über KCLOAD.
--
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038
14.04.2021, 10:18 Uhr
volkerp
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Avatar von volkerp

Der Bootloader-Monitor für den Z1013 ist für die Brosig-Floppy+Grafik-Hardware und das Brosig-SCP gedacht. Mit einem robotron-Floppy-Modul kommst du nicht weit.

Für Deine spezielle Hardware-Zusammenstellung solltest Du Dir ein eigenes BIOS kompilieren, d.h. eine eigene @Z1013.COM-Datei erstellen. Im Downloadpaket z1013_cpa.zip sind alle Quellen etc. dazu enthalten.

Du kannst cpa_Z1013.asm anpassen:
console device condev = 0 für orig. 32x32-Bildschirm
und
CCP equ 0A000h ; base of ccp
RAMEND equ 0BFFFH ; Stackbereich für BIOS (nur read disk)
,da Du ab C000 das ROM-Modul hast.

Ich würde an Deiner Stelle aber vermutlich erst mal den Z1013 komplett zum Laufen bringen, um Programme von Kassette laden zu können.
Als nächstes wäre Umschaltung 2 MHz/4MHz wichtig. Die kann auch manuell ausgeführt sein (s. practic 3/87, S. 110-111 Peter Berg: Frequenzumschaltung für Z 1013, practic 4/89, S. 180-184 Uwe Rehn: Frequenzumschaltung, practic 4/89, S. 180-184 Taktfrequenz 4 MHz,
bei Dir: http://www.sax.de/~zander/z1013/lit/p894/ )
in der Software wird die Takt-Umschaltung nach Peters mittels Port 4 unterstützt.
--
VolkerP

http://hc-ddr.hucki.net
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Dieser Beitrag wurde am 14.04.2021 um 10:22 Uhr von volkerp editiert.
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039
14.04.2021, 10:35 Uhr
robbi
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Avatar von robbi

Auf Deiner Webseite glaubte ich gelesen zu haben, daß boot1013.com für den Robotron-FDC gedacht wäre. Aber ich bin dran.
Zuerst muß mal ein richtiger RESET her und der Baugruppenträger muß funktionieren. Budjet, budjet...
--
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040
14.04.2021, 12:20 Uhr
volkerp
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boot1013.com ist der (von Kassette zu ladende) Bootloader für die robotron-Hardware, ab Adr. 100h laufend.

In 037 hast du geschrieben

zur Anregung aus 032:
Es funktioniert, aber dann ist kein System da und man steht auch wieder im Dunkeln.

Daraus habe ich entnommen, dass Du anstelle des System-Monitors einen Boot-Monitor nutzen wolltest. In 032 ist damit "bl4_k7659.bin" gemeint, der RB-Boot-Lader BL4 (c) by R. Brosig BPC 12/89. Dieser Bootloader-Monitor benötigt 4 MHz, die Peters-Platine f. 64x14 bzw. die 80x25-Zeichen-Grafikkarte GDC sowie die Floppy-Karte FDC nach Jena:
https://hc-ddr.hucki.net/wiki/doku.php/z1013/module/fdc
https://hc-ddr.hucki.net/wiki/doku.php/z1013/module/gdc
Von Carsten Dellori gab es 1991 noch eine neue ROM-Version Nr. 5
--
VolkerP

http://hc-ddr.hucki.net
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041
14.04.2021, 12:55 Uhr
A.S.



@Volker ....

Du benötigst die Jenaer Floppy Karte, ja, aber im Grunde passiert nicht viel. Es wird Sektor 0, Spur 1 angefahren und was auch immer von dort geladen und gestartet. Es sollte reichen, wenn die im Modul platzierten E/A Adressen für das Robotron Floppy Modul angepasst werden.

Der Erhöhte Takt und das setzen über Port 4 ist auch Pflicht, dann hört es aber schon auf. Ist eine GDC gesteckt, wird über diese eine Information an den User ausgegeben und gut ist. Ist keine Grafikkarte gesteckt juckt das das System in dem Moment auch nicht. Jene Informationen findest Du parallel auch auf dem 32x32 Zeichenbildschirm.

Und klar musst Du das SCP anpassen. Das ist aber, soweit ich mich erinnere ganz gut dokumentiert und modular geschrieben - jede Komponente wird in einer separaten Datei abgefrühstückt. Die Robotron Floppy kann man da aufgrund des vorhandenen Codes und der z9001 CP/A Implementierung sicherlich recht schnell unterbringen und auswählbar machen.
Auch hier wäre für einen Test weder die GDC, noch der 64x16 Zeichenmodus nötig. In der 32x32 Ausgabe ist zwar alles verschoben und verrantzt, aber man könnte dem Bildschirm fürs erste alles Nötige entnehmen.

Dieser Beitrag wurde am 14.04.2021 um 12:56 Uhr von A.S. editiert.
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042
14.04.2021, 13:10 Uhr
felge1966

Avatar von felge1966

Könnte man den Bootlader nicht auch in einen ROM mit Verschieberoutine im Bereich C000h-???? unterbringen?
Er könnte ja am Ende der Verschiebeaktion auf den Ladebereich 0100h-xxxx den ROM abschalten und den RAM aktivieren. Dazu müsste ja /MEMDI gut geeignet sein.
Im Endeffekt könnte ja auch auf eine ähnliche Weise gleich das CP/M direkt an die passenden Stelle geladen werden. In der heutigen Zeit sind ja EEPROMs (z.Bsp. W27C512) auch bezahlbar. Da würde das Laufwerk nur noch als Datenlieferant benötigt und das Starten wäre auch schnell erledigt.

Gruß Jörg
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043
14.04.2021, 15:43 Uhr
robbi
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Avatar von robbi

Es sind zuviele Systeme im Umlauf. Natürlich habe ich den Lader aus dem ROM nach 100H kopiert und dort gestartet, mit 4MHz.
Ein Bildschirm mit 32x32 Zeichen schreibt eben in zwei oder mehr Zeilen, dachte ich immer, so wie beim Z9001.
Aber es ist ja kein System da, wenn ich den System-EPROM durch den Bootlader ersetze, um die 64K nutzen zu können.

Das SCP (CP/M) muß ich nicht anpassen. Es funktioniert doch, so wie es jetzt ist, schon bei einigen.

@042
Ja das habe ich ja nach 032 gemacht, mit 4 MHz.
Wie ich jetzt weiß, muß das bei 4MHz passieren , wo aber das Einlesen scheitert. Dann braucht man noch die 64K RAM. Aus dem ROM-Modul geht nur, wenn der ROM-Modul sich abschaltet, weil der von ihm belegte Bereich wohl benutzt wird.

Ich glaube, jetzt wird es zu gemischt und wir reden aneinander vorbei.
Grundgedanke war in 000, einen Bootlader von Kassette in den RAM nach 100H zu laden, zu starten, das CP/M auf dem Floppylaufwerk wird gestartet und auf dem Bildschirm sehe ich eine Startmeldung, möglicherweise im 2-Zeilenmodus.

Danke für die vielen Hinweise. Ich bin jetzt schlauer... (oder verwirrter, wie man 's nimmt).
--
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Dieser Beitrag wurde am 14.04.2021 um 15:44 Uhr von robbi editiert.
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044
14.04.2021, 19:10 Uhr
Lötspitze



Hallo Ulrich,

ich möchte die "Verwirrung" nicht vollenden , aber noch mal ein Vorschlag:

Am besten wirklich erst mal die Hardware so in Ordnung bringen, damit Du den Inhalt vom ROM ordnungsgemäß lesen bzw. abrufen kannst.
In das ROM-Modul dann das Mini-SCP von Volker (ich kann Dir alles dazu schicken). Bei diesem SCP brauchst Du keine RFL. Die Anzeige erfolgt unter 32x32 zweizeilig (ja OK - nicht optimal, aber zum Testen reicht es).
Vorteil dieser Sache: es müssen keinerlei Änderungen am Z1013 gemacht werden und Du mußt kein Programm einladen.
Eventuell könnte über ein kleines Programm sogar ein Loader für das CP/A aus diesem Mini-SCP heraus gestartet werden, sobald das ROM-Modul abgeschalten und die 4 MHz eingeschalten sind.
Oder ganz anders - ein MINI-CP/A inkl. Diskettenbetrieb ähnlich dem Mini-SCP... (kann ich aber nicht programmieren)

Für alles andere nach "80er Art" brauchst Du zusätzliche Dinge (RFL, Peters-Platine), die auch einige Änderungen am Z1013 selbst notwendig machen.

*******************************************************

Ich überlege gerade, daß man das ROM-Modul ja auch einfach per Schalter abschalten könnte, um den RAM wieder freizugeben (ein Signal trennen, was das Modul zu seiner Adreßcodierung und /MEMDI-Erzeugung brauch).


VG Matthias
--
___________________
...geboren, um zu löten.

Wer rennen soll, muß auch mal stolpern dürfen.

Dieser Beitrag wurde am 14.04.2021 um 19:13 Uhr von Lötspitze editiert.
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045
14.04.2021, 19:23 Uhr
ralle



Bei dem BASIC-Modul gibt es so eine Möglichkeit, der Modul abzuschalten. Ich bin aber noch nicht weiter, um erst die Adresslogik zu testen, in dem ich dem Modul die logischen Pegel statisch gebe.
--
Gruß Ralle

Wenn Sie dazu neigen, Bedienungsanleitungen zusammen mit dem Verpackungsmaterial wegzuwerfen, sehen Sie bitte von einem derart drastischen Schritt ab!...
... Nachdem Sie das Gerät eine Weile ausprobiert haben, machen Sie es sich am besten mit dieser Anleitung und ihrem Lieblingsgetränk ein oder zwei Stunden lang in Ihrem Sessel bequem. Dieser Zeitaufwand wird Sie dann später belohnen...

aus KENWOOD-Bedienungsanleitung TM-D700
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046
14.04.2021, 19:30 Uhr
Lötspitze



Nachtrag zu [044]:

Das ROM-Modul muß zwischen A000h und C7FFh laufen.

Wenn das Mini-SCP aus dem ROM-Modul heraus gestartet wird, kann gleich mit 4Mhz ohne Umschaltung gestartet werden. Es muß ja nichts eingelesen werden.
--
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...geboren, um zu löten.

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Dieser Beitrag wurde am 14.04.2021 um 19:30 Uhr von Lötspitze editiert.
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047
14.04.2021, 23:26 Uhr
robbi
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Avatar von robbi

@Lötspitze

Zitat:
Ich überlege gerade, daß man das ROM-Modul ja auch einfach per Schalter abschalten könnte,



Das habe ich gemacht (MEMDI-Brücke gezogen), aber ab C000H. Das hat nicht funktioniert, blieb hängen.
Ein einfacher Probelauf mit allen Mängeln war mein hehres Ziel: mit Bootlader und von Diskette laden...
Ich werde das so machen und melde mich dann, wenn ich soweit bin.
--
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048
15.04.2021, 06:53 Uhr
Lötspitze




Zitat:
robbi schrieb
Das habe ich gemacht (MEMDI-Brücke gezogen), aber ab C000H. Das hat nicht funktioniert, blieb hängen.


Ich denke, wenn Du nur die Brücke ziehst, dann ist RAM und ROM gleichzeitig aktiv, weil der ROM weiterhin selektiert wird, aber nun den RAM gar nicht mehr über /MEMDI abschalten kann. Das wird die Ursache sein.


Zitat:
Lötspitze schrieb
(ein Signal trennen, was das Modul zu seiner Adreßcodierung und /MEMDI-Erzeugung brauch)


Am besten /MREQ mit einem Schalter unterbrechbar machen und den entsprechenden Gattereingang mit 4,7 kOhm sicherheitshalber an +5V hängen.


VG Matthias
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Dieser Beitrag wurde am 15.04.2021 um 07:11 Uhr von Lötspitze editiert.
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049
15.04.2021, 07:26 Uhr
Lötspitze




Zitat:
Lötspitze schrieb
Das ROM-Modul muß zwischen A000h und C7FFh laufen.


Wenn mir jemand freundlicherweise den Code für eine Tastaturabfrage in Assembler schreibt, dann könnte ich versuchen, eine Umladeroutine zu schreiben, bei der das ROM-Modul standardmäßig auf C000h bleiben kann.
Sollte ca. so aussehen: "ROM-Modul abgeschalten? (J):".

Die Routine würde dann den ROM-Inhalt erst im RAM "zwischenparken", danach die Abfrage bzgl. ROM-Modul machen und im Anschluß das SCP auf die richtige Adresse schieben und starten.


VG Matthias
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050
15.04.2021, 08:25 Uhr
A.S.



@Lötspitze ...

bei den versch. Tastaturlösungen und den jeweils unterschiedlichen Layouts würde ich lediglich auf einen x-beliebigen Tastendruck hören.

Wäre es nicht sogar einfacher einen Mechanismus zu implementieren, der in Intervallen prüft, ob man in den Bereich über c000 schreiben darf und falls dem so ist wird einfach mit dem kopieren des OS losgelegt ?

VG

Dieser Beitrag wurde am 15.04.2021 um 13:01 Uhr von A.S. editiert.
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051
15.04.2021, 20:09 Uhr
Lötspitze




Zitat:
A.S. schrieb
bei den versch. Tastaturlösungen und den jeweils unterschiedlichen Layouts würde ich lediglich auf einen x-beliebigen Tastendruck hören.


Ja, das wäre besser.


Ich habe jetzt den ROM-Inhalt mit dem MINI-SCP inkl. der Umladeroutinen fertig; allerdings erst einmal ohne die o.g. Tastaturabfrage.
Die 8k müssen in ein ROM-Modul ab C000h. Mit zwei Jump-Befehlen (J C000 und J 4100) läuft das SCP ohne irgendwelches Laden von Kassette, USB oder ähnliches. ABER, zwischen den 2 Befehlen muß das ROM-Modul abgeschalten werden. Wie o.g. am besten durch ein manuelles Unterbrechen von /MREQ.

VG Matthias
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Dieser Beitrag wurde am 15.04.2021 um 20:10 Uhr von Lötspitze editiert.
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052
15.04.2021, 20:35 Uhr
Lötspitze



Habe mir gerade noch mal die Schaltpläne vom ROM-Modul des Z1013 sowie des Z9001/KC87 angeschaut.

Bei dem vom Z1013 wird das /MEMDI dynamisch nur für den Speicherbereich des Modules erzeugt. Das ist OK.

Beim Modul für den KC87 ist das /MEMDI bzw. /ROMDI bei gesetztem Jumper fest auf Masse gelegt und blockiert damit dauerhaft den gesamten Speicher des Z1013. Das funktioniert also so generell nicht an einem Z1013. Abhilfe: den Ausgang des D9/3 Pin6 (DL004) über eine Schottky-Diode als /MEMDI bzw. /ROMDI verwenden.
Ulrich, ich vermute, Du verwendest so ein Modul und wirst umbauen müssen
(Jumper ziehen hilft bei einem Z1013.64 nicht, weil dann beide Speicher parallel laufen; bei einem Z1013.16 wäre das kein Problem, weil sowieso kein RAM ab 4000h vorhanden ist.)


VG Matthias
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Dieser Beitrag wurde am 15.04.2021 um 20:43 Uhr von Lötspitze editiert.
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053
15.04.2021, 22:03 Uhr
Lötspitze



So, die ROM-Modul-Variante gibts jetzt auch für CP/A (10k ROM ab C000h).
Hinweis: Z1013 vorher auf 4MHz jumpern, damit die Floppy läuft.
(auch hier: keinerlei Laden von Kassette, USB usw. vorab notwendig)

Ich habe beide Varianten bei mir am Z1013-128 aus dem RAM ab C000h heraus getestet und simuliert. Funktionierte ohne Probleme. Es wäre trotzdem schön, wenn das jemand mit Z1013.64 und realem ROM-Modul irgendwann noch mal bestätigt.


VG Matthias
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Dieser Beitrag wurde am 15.04.2021 um 22:15 Uhr von Lötspitze editiert.
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054
17.04.2021, 20:01 Uhr
robbi
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Blockwarte wegsehen!
Bert war heute für 5 Stunden bei mir (getestet und mit Maske). Unter anderem hatten wir auch den Z1013 und das Bootproblem als Thema.
Das Bild in 026 konnte ich vorführen.
Ich werde als nächstes mal den RAM testen. Da gibt es Unterschiede beim Vergleichen von vorher einheitlich beschriebenen Speicherbereichen...
--
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055
18.04.2021, 20:33 Uhr
Rainer



Oh weehhh....

getestet und mit Maske...

Das wird unsere Zukunft! Hauptsache die Denunzianten haben nicht aus dem Fenster gepeilt und dich angeschwärzt, das du jetzt noch ein notariell beglaubigtes Testergebnis liefern mußt...

Lach!
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056
18.04.2021, 20:59 Uhr
ralle



Rainer, stell dir mal vor, mit Ganzkörperkondom, was bei der derzeitigen Regierung nicht auszuschließen wäre. Da rennen 2 Weiße unheimliche Gestalten durch Ullis Keller...
--
Gruß Ralle

Wenn Sie dazu neigen, Bedienungsanleitungen zusammen mit dem Verpackungsmaterial wegzuwerfen, sehen Sie bitte von einem derart drastischen Schritt ab!...
... Nachdem Sie das Gerät eine Weile ausprobiert haben, machen Sie es sich am besten mit dieser Anleitung und ihrem Lieblingsgetränk ein oder zwei Stunden lang in Ihrem Sessel bequem. Dieser Zeitaufwand wird Sie dann später belohnen...

aus KENWOOD-Bedienungsanleitung TM-D700
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057
18.04.2021, 21:26 Uhr
felge1966

Avatar von felge1966

Hilfe, das Bild bekomme ich bestimmt die nächsten Tage nicht mehr aus dem Kopf.....



Gruß Jörg
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058
20.04.2021, 14:49 Uhr
Bert



Ich habe mir die Sache bei Ulrich angesehen.

Der Z1013 ist auf 4 MHz gejumpert (nicht per FF umschaltbar).
Um die Kasettenproblematik zu umgehen wurde das Bootprogramm in einen EPROM gebrannt und dieser in einen ROM-Modul gesteckt.

Mit dem Baugruppenträger (zweites Bild in 029) stimmt was nicht, da dort der EPROM-Inhalt nicht zu sehen war.
Mit einer Busverlängerung (ungetrieben, ohne aktive Elektronik) war der ROM auf C000h sichtbar.

Das Bootprogramm wurde mit dem Z1013 Monitor nach 0100h umkopiert und gestartet.
Die Floppy (Laufwerk 0) wird gesucht und gefunden und eine Diskette mit der Datei @Z1013 wird offenbar auch gefunden.
Sonst würde es m.E. die Ausschrift des Dateinamens in 026 nicht geben.

Allerdings kommt die ganze Sache dann mit 'Boot Error: D' zum Erliegen.

In der Version der "boot1013.asm", die sich auf meiner Platte befindet, gibt es zwei Stellen, an denen der Fehler 'D' auftreten kann. Meine Version passt aber nur ungefähr zu dem, was Ulrich im EPROM stehen hat.

@Matthias:
Kannst Du mir ggf. Deine Variante auch nochmal zuschicken? Wenn möglich mit Quelltext und/oder Listfile.

Danke,
Bert
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059
20.04.2021, 15:52 Uhr
Enrico
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Zitat:
felge1966 schrieb
Hilfe, das Bild bekomme ich bestimmt die nächsten Tage nicht mehr aus dem Kopf.....



Gruß Jörg


Jaaa, interessant.....
https://www.ebay.de/itm/Kondom-Kostum-Junggesellenabschied-Riesenkondom-Ganzkorperkondom-JGA-Outfit/154392087205
--
MFG
Enrico
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060
20.04.2021, 16:02 Uhr
volkerp
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Avatar von volkerp

Hallo Bert,
Quelltext und Listing liegen im Downloadpaket auf der Seite https://hc-ddr.hucki.net/wiki/doku.php/z1013/cpm/cpa_z1013
--
VolkerP

http://hc-ddr.hucki.net
(Z9001, Z1013, LC-80, ...)

Dieser Beitrag wurde am 20.04.2021 um 16:02 Uhr von volkerp editiert.
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061
20.04.2021, 17:39 Uhr
Lötspitze



@Bert,

ich habe Dir auch noch mal was geschickt (siehe auch [051-053]).

VG Matthias
--
___________________
...geboren, um zu löten.

Wer rennen soll, muß auch mal stolpern dürfen.
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