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Robotrontechnik-Forum » Technische Diskussionen » K8924 Standby Netzteil defekt? Schaltplan? » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
16.04.2020, 22:13 Uhr
T5000

Avatar von T5000

Hallo,
mein K8924 hat doch wirklich nach 35Jahren seinen Dienst quittiert.
Er lässt sich nicht mehr einschalten. Alle 6 Status LEDs bleiben aus.
Die Sicherungen F3/F4 mit 0,8A lösen aus. Ein Tausch der Sicherungen brachte keine Verbesserung.
Leider finde ich keinen Schaltplan für K8924 dazu im Netz. Weder auf Holms Seite, noch im Archiv vom Rechenwerk.
Das Standby NT vom K8924 unterscheidet sich ja etwas vom A5120.





Die Z-Diode und den Becherelko hab ich auch schon geprüft. Ebenso den korrodierten Sicherungshalter auf der Platine.

Die Platine ist mir 062-885512 B beschriftet

hier wurde auch schon mal nach dem Schaltplan gesucht, leider ist der Link in dem Thread - Tot.

https://www.robotrontechnik.de/html/forum/thwb/showtopic.php?threadid=14759&s=499d41c864339fd96c6c48d0c74c8662

Kann mir wer weiterhelfen?
--
Polyplay ESC2 Bauform4,K8924,EC1834,KC85/3-5,KC87,KC-Compact,Lada 21011,PC1715,PC1715W,A5105,CM1910,LC-80

Dieser Beitrag wurde am 16.04.2020 um 22:15 Uhr von T5000 editiert.
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001
16.04.2020, 23:12 Uhr
Julek



Hallo Thomas,

ich habe da was. Schicke ich per E-Mail.

Viele Grüße
André
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002
17.04.2020, 07:55 Uhr
wolle1945




Zitat:
T5000 schrieb
Hallo,
mein K8924 hat doch wirklich nach 35Jahren seinen Dienst quittiert.
Er lässt sich nicht mehr einschalten. Alle 6 Status LEDs bleiben aus.
Die Sicherungen F3/F4 mit 0,8A lösen aus. Ein Tausch der Sicherungen brachte keine Verbesserung.
Leider finde ich keinen Schaltplan für K8924 dazu im Netz. Weder auf Holms Seite, noch im Archiv vom Rechenwerk.
Das Standby NT vom K8924 unterscheidet sich ja etwas vom A5120.





Die Z-Diode und den Becherelko hab ich auch schon geprüft. Ebenso den korrodierten Sicherungshalter auf der Platine.

Die Platine ist mir 062-885512 B beschriftet

hier wurde auch schon mal nach dem Schaltplan gesucht, leider ist der Link in dem Thread - Tot.

https://www.robotrontechnik.de/html/forum/thwb/showtopic.php?threadid=14759&s=499d41c864339fd96c6c48d0c74c8662

Kann mir wer weiterhelfen?



versuch es mal hier.
https://www.tiffe.de/Robotron/K8924/Netzteil/
--
mfG wolle1945

Dieser Beitrag wurde am 17.04.2020 um 07:56 Uhr von wolle1945 editiert.
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003
17.04.2020, 10:22 Uhr
T5000

Avatar von T5000

Danke André, das hilft mir schon weiter.

@wolle1945,
Die Seite hatte ich schon gefunden, da ist das NT nicht mit dabei.
--
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004
17.04.2020, 19:58 Uhr
ambrosius



Hab Dir mal was als E-Mail geschickt.
--
viele Grüße
Holger
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005
17.04.2020, 21:27 Uhr
T5000

Avatar von T5000

hab jetzt von 3 Forumsmitgliedern die passenden Schaltpläne bekommen.
Vielen Dank an alle!

Gruss Thomas
--
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006
20.05.2026, 21:58 Uhr
rk144



Guten Abend!
Zum Glück gibt es dieses Forum! Ich habe nämlich ein ähnliches Problem wie Thomas/T5000 vor 6 Jahren: Ich habe einen K8924 von einem Museum zur Reparatur bekommen, da qualmt es nach Stecken des Netzsteckers genau aus einer dieser beiden Platinen, die hier in 000 abgebildet sind. Genau kann ich die Ursache noch nicht sehen, aber es ist eine der beiden Platinen 062-8855 oder 062-8860.
Diese beiden Leiterplatten bilden die „SKE für ST (Trafo, LP-NEST, LP NÜ/SV)", sie sind in Pkt. 4.2 des Dokumentes „Stromversorgung K8924 Betriebsdokumentation“ (SV_K8924.pdf) auf Holms Seite gut beschrieben, aber nirgendwo finde ich einen Stromlaufplan, ich habe alle bekannten Stellen durchsucht.
Deshalb Frage 1 oder besser, Bitte 1: Wer kann mir den Stromlaufplan zukommen lassen oder mir eine Quelle nennen?
Frage 2: Wie komme ich an diese Baugruppe heran, muss ich dazu wirklich den ganzen 11er STE-Rahmen abnehmen? Ich wäre für einen Tipp dankbar.

Der K8924 war seit 10 Jahren nicht in Betrieb ("...damals ging er noch"), weil der Monitor nicht funktionierte. Den habe ich jetzt in Ordnung (nach RP den ÜHA78 durch einen HR7527 ersetzt), aber der Rechner gibt nach Anschließen des Netzkabels außer leisem Brummen und den Rauchzeichen keinen Mucks von sich; keine LED leuchtet und die Netztaste hat keine Wirkung.

Das Standby-Netzteil unterscheidet sich deutlich vom A5120 (dafür hätte ich Ersatz zum Testen). Netzfilter habe ich überprüft, der wurde anfangs noch leicht warm, es liegt aber von Anfang an Netzspannung am Ausgang an. F3 und F4 (vorn, T800mA) sind beide ganz. Ich muss also an die o.g. Platinen herankommen, weiß nur noch nicht, wie.

Danke für hilfreiche Tipps und einen Schaltplan!!
--
Ahoi!
Reinhard
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007
21.05.2026, 10:04 Uhr
rk144



Der Stromlaufplan ist angekommem, vielen Dank an Sven, das ist genau das richtige Dokument. Damit komme ich weiter, falls ich an die Platinen irgendwann rankomme…
--
Ahoi!
Reinhard
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008
31.05.2026, 23:25 Uhr
rk144



Die Stromversorgung des K8924 funktioniert jetzt wieder!

Um an das StandBy-Netzteil zu kommen, war tatsächlich das Ausbauen des gesamten Steckeinheiten-Rahmens erforderlich. Vielleicht hilft es mal dem Einen oder Anderen, wie ich es gemacht habe:
- Hinteren Netzteilkorb geöffnet (6 Schrauben), Korb abgenommen, Netzteile entfernt, Lüfter aber dran gelassen (das Ausbauen der Netzteile ist nur nötig, damit der ganze Rechner später nicht wegen der schweren Netzteile nach hinten kippt...)
- Linke Seitenwand abgenommen (4 Schrauben, 2 nur lösen), Kabeleinführungsblech ab (2 Schr.)
- Steckeinheiten-Rahmen losgeschraubt (links 3 8er Schrauben, rechts 2 8er Schrauben mit Mutter
- dicke Stromversorgungs-Kabel nummeriert; oben (Koppelbus) 1-4 blau und 5 braun abgezogen; Korb leicht vorziehen, dann unten (Systembus) 6-8 br/br/gn und 9-12 blau und 13 sw abgezogen, dazu Rahmen nach vorn unten kippen; ACHTUNG: 5-8 durch grünen dünnen Kabelbaum durchfädeln!! EFS10-STV ziehen (grüner Kabelbaum), dann StE-Rahmen nach vorn entnehmen
- StandBy-Netzteil ausbauen: vorn eine Schraube lösen, am Boden vorn 1x herausnehmen; 2 Steckverbinder (Achtung: am EFS10-Steckverbinder zwei Metallklammern entfernen und gut aufheben!)
- Dann die 4 Trafo-Schrauben am Boden (von unten) lösen, dann kann das StandBy-Netzteil vorn angehoben und nach kurzem Vorziehen nach oben heraus genommen werd

Nach Reinigungsarbeiten und Ersetzen der korrodierten und defekten Sicherung Si1 (T2,5A) habe ich nach einem Bauelement gesucht, das Rauchzeichen gegeben haben könnte: V11 (SAY73) hat zumindest auf der Leiterseite einen braunen Fleck erzeugt und ist auch defekt (0 Ohm), sonst ist nichts zu entdecken.

Vorsichtshalber alle Elko's geprüft, die sind alle in Ordnung.

Nach Einbau des StandBy-Netzteils leuchten jetzt immerhin die beiden unteren LED's am Überwacher II, die Spannungen 15N und 24P sind jetzt da, sobald das Netzkabel am Rechner steckt. Nur beim Drücken der grünen Netztaste passiert nach wie vor gar nix.

Nach einigen Messungen stellt sich heraus, dass das große Netz-Relais X19 nicht zieht, obwohl das Ansteuer-Signal an der Basis von V1 (SD339) von Low auf High schaltet, wenn die Taste gedrückt wird. V1 wird vom Komponententester T7 als "2 Dioden" erkannt, ist also defekt. Nach Einlöten eines neuen V1 ereilt ihn gleich wieder dasselbe Schicksal. Also Relais aus dem Sockel gezogen, am Labor-Netzteil überprüft, das ist i.O. --> die Ursache für den Transistortod ist die Diode V0, die direkt an den Relaiskontakten 1.7 und 3.7 angelötet ist, die ist nämlich ein reiner Kurzschluss. Der Dioden-Typ ist nicht ermittelbar (in keiner Schaltteilliste zu finden), ersetzt durch eine 1N4007, die etwa die gleiche Bauform hat.

Damit ist das StandBy-Netzteil (korrekte Bezeichnung in den Unterlagen: mal "SKE für ST", mal "NEST und NÜ/SV") wieder in Ordnung, der Rechner (ohne Steckeinheiten und Laufwerke) lässt sich wieder ein- und ausschalten, alle Betriebsspannungen sind in Ordnung, nachdem ich die rückseitigen Netzteile wieder eingesetzt habe (nicht, ohne vorher darin die Sicherungshalter zu reinigen und die korrodierten Sicherungen zu ersetzen).

Danke für die Unterstützung bis hierher!
--
Ahoi!
Reinhard
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