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Robotrontechnik-Forum » Sonstiges » Groß-Leuna, bzw. der Hans-Adolf-von-Staden Plan 1940/41 » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
13.04.2017, 23:42 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Als Merseburger überkam mich dieser Tage ein leichtes Gruseln, als mir ein Kollege der im nahen Leuna wohnt eine Präsentation gezeigt hat, die unlängst im Rahmen der "100 Jahre Leuna" Veranstaltungen gezeigt wurde.
Um 1940/41 gab es ernsthafte Überlegungen, den Raum Leuna/Merseburg/Schkopau großflächig platt zu machen und auf dem gewonnen Raum einen gigantischen Industriestandort "Groß-Leuna" zu errichten.
Leuna und Buna zu DDR Zeiten zu erleben war ja schon schlimm. Aber die Vorstellung, als "menschliche Arbeits-Ameise" in so einem gigantischen Industrie-Moloch zu vegetieren ist gruselig.
Gott sei Dank daß die Zukunft anders gekommen ist...

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001
14.04.2017, 23:23 Uhr
ambrosius



Dein Plan ist aber von 1950 ...
--
viele Grüße
Holger
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002
14.04.2017, 23:39 Uhr
ggrohmann




Zitat:
ambrosius schrieb
Dein Plan ist aber von 1950 ...



Ich dachte eher der Plan zeigt, wie es 1950 aussehen sollte.

Guido
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003
15.04.2017, 11:07 Uhr
Gerhard



Natürlich. Das sieht man schon an der Gestaltung und vor allem der Beschriftung. Er stammt sicher aus der NS-Zeit, als mancherlei größenwahnsinnige Pläne entstanden. Siehe "Reichsautobahn" quer durch das ganze Gelände oder die beiden Häfen .
(wer war eigentlich dieser Hans-Adolf v. Staden?)

Allerdings wurde in den 50er/60er Jahren eine solche Idee wieder rausgekramt, z.B. wurde allen Ernstes diskutiert, die drei Gemeinden zu einer Stadt zu vereinen. Das stand sicher im Zusammenhang mit Teilprojekten, die schon ziemlich konkrete Form angenommen hatten, wie das "Großforschungszentrum" im Gelände zwischen Merseburg und Geusa, wo man schon einen ziemlich detaillierten Bebauungs- und sogar Stellenplan hatte. (Aber noch gar nicht wusste, was man eigentlich forschen wollte.) Mit dem Sturz Ulbrichts landete das alles dann im Papierkorb.
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004
15.04.2017, 11:16 Uhr
Hobi




Zitat:
Direktor (Anm. IG Farben Lena) v. Staden unterstrich ... die Entwicklungsmöglichkeiten der Kohlenwasserstoff-Chemie.



http://www.localbook.de/Sachsen-Anhalt_Bundesland/Saalekreis_15088/Leuna_15082_150880205205/Nachlese-zum-Vortrag-Der-Hans-Adolf-von-Staden-Plan-194041_180031195248
--
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Corontäne
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Dieser Beitrag wurde am 15.04.2017 um 11:17 Uhr von Hobi editiert.
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005
18.04.2017, 13:24 Uhr
ROBOTROONIE




Zitat:
Leuna Zentrum schrieb
Bis 1939 ist es der deutschen Großchemie gelungen, Butter und Honig aus Braunkohle herzustellen.



Kunsthonig und Margarine sind ja nicht unbekannt - aber aus Braunkohle?
--
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006
18.04.2017, 14:45 Uhr
Guido
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Avatar von Guido


Zitat:
ROBOTROONIE schrieb
Kunsthonig und Margarine sind ja nicht unbekannt - aber aus Braunkohle?



Klar, aus Kohle konnte man auch Benzin herstellen. Ob nun aber in Wirklich damals daraus auch Lebensmittel hergestellt wurden? Heute ist das ja Gang&Gäbe. Sehr viele E-xxx Stoffe sind synthetisch. Ausgangsprodukt kann alles sein: Von Schweinekot bis Erdöl.

Guido
--
Der Mensch hat drei Wege, klug zu handeln.
Erstens durch Nachdenken: Das ist der edelste.
Zweitens durch Nachahmen: Das ist der leichteste.
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Konfuzius

Wer immun gegen ein Minimum an Aluminium ist, der hat eine Aluminiumminimumimmunitität.
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007
18.04.2017, 14:55 Uhr
ROBOTROONIE




Zitat:
Guido schrieb

Zitat:
ROBOTROONIE schrieb
Kunsthonig und Margarine sind ja nicht unbekannt - aber aus Braunkohle?



Klar, aus Kohle konnte man auch Benzin herstellen. Ob nun aber in Wirklich damals daraus auch Lebensmittel hergestellt wurden? Heute ist das ja Gang&Gäbe. Sehr viele E-xxx Stoffe sind synthetisch. Ausgangsprodukt kann alles sein: Von Schweinekot bis Erdöl.

Guido




das mit dem Klärschlamm kannte ich ja schon https://wurstundfleisch.wordpress.com/2009/03/24/scheise-fressen/

Wobei mich "rotbraune Masse" sehr an Macces erinnert: http://derwaechter.net/mcdonalds-burger-besteht-aus-fettpaste-und-ammonika-verliert-gerichtsverfahren-gegen-starkoch-jamie-oliver
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Dieser Beitrag wurde am 18.04.2017 um 14:57 Uhr von ROBOTROONIE editiert.
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