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Robotrontechnik-Forum » Sonstiges » Alte Bauelemente gesucht für Netzsender-Replika » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
27.10.2026, 14:12 Uhr
ted211



Hall,
ich möchte eine nicht funktionsfähige Replika eines Netz-Senders aus dem Jahr 1955 bauen und benötige dazu noch einen Schichtwiderstand mit Kappen, einen Kondensator und eine Keramikdurchführung. Wer kann helfen? Bitte um Mail!
Der Durchmesser der Trägerplatte ist 60 mm, die Rühre 38 mm lang zur Vorstellung der Größen.
Röhre, Spule und Sicherungshalter habe ich. Das Mikrofon wird als Atrappe nachgedreht.

Danke, Detlevg






Dieser Beitrag wurde am 27.10.2026 um 14:12 Uhr von ted211 editiert.
 
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001
27.10.2026, 21:36 Uhr
Besserwisser

Avatar von Besserwisser

Interessant wäre auch noch die Empfängerschaltung.
Dieser Beitrag wurde am 27.10.2026 um 21:37 Uhr von Besserwisser editiert.
 
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002
28.10.2026, 04:43 Uhr
ralle



Ein Spion für die Unterputzdose? Interessant. Allerdings gab es keine tiefen Dosen, also muss dieser besonders flach sein.
--
Gruß Ralle

Wenn Sie dazu neigen, Bedienungsanleitungen zusammen mit dem Verpackungsmaterial wegzuwerfen, sehen Sie bitte von einem derart drastischen Schritt ab!...
... Nachdem Sie das Gerät eine Weile ausprobiert haben, machen Sie es sich am besten mit dieser Anleitung und ihrem Lieblingsgetränk ein oder zwei Stunden lang in Ihrem Sessel bequem. Dieser Zeitaufwand wird Sie dann später belohnen...

aus KENWOOD-Bedienungsanleitung TM-D700
 
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003
28.10.2026, 09:49 Uhr
erbe



Welche Röhre wurde für diese Schaltung verwendet? Und gibt es Daten zu dem Übertrager?

Viele Grüße, Ferdinand
 
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004
28.10.2026, 10:09 Uhr
P.S.



@ted211 - Detlev
Ich hatte vor Jahren hier im Flohmarkt schachtelweise meine Bestände an wirklich alten BE (R + C, Diverses) angeboten, aber da das ja nicht Robotron-relevant war, wollte es niemand haben.
Auch im RBF hat das niemand vom Hocker gerissen ...
Was benötigst Du denn konkret - (k)Ohm, Watt?

@ralle <002>
Was verstehst Du unter "keine tiefen Dosen". In meinem EH sind viele UP-Dosen verbaut, die recht viel Platz bieten, da damals noch mit Kreuz-Verteilern zum Schrauben gearbeitet wurde.

Das Wissen der Menschheit gehört allen Menschen! -
Wissen ist Macht, wer nur glaubt, der weiß nichts! -
Aber - Unwissenheit schützt vor Strafe nicht! -
Gegen KI und die Ausgrenzung von Unwissenden,
für Erhalt und Förderung eigener Intelligenz, sowie ein
liberalisiertes Urheber-, Marken- und Persönlichkeitsrecht!
PS
 
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005
28.10.2026, 11:07 Uhr
Zwangsrentner



ist da etwas dabei:


grüsse aussem harz
--
I'm just a truckle, but I don't like to truckle >TIMOTHY TRUCKLE<
 
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006
28.10.2026, 16:30 Uhr
ted211



Hallo,
die Röhre ist eine CK 5703 und der Übertrager ein Netztrafo M42.

Da die Replika nicht funktionsfähig sein soll, brauche ich nur die Bauelemente auf der Oberseite der Platte: einen Widerstand mit Kappen, etwa 12 mm breit und 3 mm Durchmesser, einen Kondensator etwa 9 mm lang sowie eine Keramikdurchführung, größter Durchmesser oben 5 mm und ähnliche Lötösen.

Das ganze hat die CIA im Readingroom beschrieben: CIA-RDP80T00246A031900150001-1.pdf

Gruß Detlev
 
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007
28.10.2026, 16:56 Uhr
RP



Das die Schaltung funktioniert hat ist mir ein Rätsel, die G1 Kathoden Rückkopplung über den Gitter Widerstand habe ich noch nicht gesehen. Welcher Schwingkreis soll die Frequenz bestimmen; C2 und eine Drossel?

Eine HF Übertragung über das Netz im Mittel und Langwellen Bereich war 1955 fast unmöglich, die kommerziellen Sender mit mehreren 100KW hätten die "Wanze" mit ihren wenigen milli Watt überlagert.

Rolf
 
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008
28.10.2026, 17:08 Uhr
Rüdiger
Administrator
Avatar von Rüdiger


Zitat:
RP schrieb
Eine HF Übertragung über das Netz im Mittel und Langwellen Bereich war 1955 fast unmöglich, die kommerziellen Sender mit mehreren 100KW hätten die "Wanze" mit ihren wenigen milli Watt überlagert.



Da die über den Netztrafo rückeinspeisen, müsste die Frequenz sehr niedrig gewesen sein.
--
Kernel panic: Out of swap space.
 
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009
28.10.2026, 17:30 Uhr
ted211



Der Sender arbeitet bei etwa 70 ... 80 MHz, macht FM. Schwingkreis ist L mit parallel geschaltetem Kondensatormikrofon.
 
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010
28.10.2026, 17:44 Uhr
ralle



Das wäre das 4M-Band, wo sich vor allem der BOS tummelte.
--
Gruß Ralle

Wenn Sie dazu neigen, Bedienungsanleitungen zusammen mit dem Verpackungsmaterial wegzuwerfen, sehen Sie bitte von einem derart drastischen Schritt ab!...
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011
28.10.2026, 17:51 Uhr
RP



Das sollte man Funktionell aufbauen, die Reichweite ist sicher nur bis zu den Nachbarzimmern, am gleichen Stromkreis und Zähler.

Rolf
 
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012
28.10.2026, 19:44 Uhr
Germaniumröhre




Zitat:
RP schrieb
Das sollte man Funktionell aufbauen, die Reichweite ist sicher nur bis zu den Nachbarzimmern, am gleichen Stromkreis und Zähler.

Rolf



Den Gedanken hatte ich auch schon. Nur wo findet man weitere Infos?

Viele Grüße
Bernd
--
Kombjuder sorgen für Arbeit, die man ohne Diesem sicherlich nicht hätte.
 
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013
28.10.2026, 20:21 Uhr
ted211



Ich möchte eine nicht funktionsfähige Replika erstellen. Das Elektretmikrofon war wohl eine KGB Entwicklung, über die wenig bekannt ist.

Weitere Infos findet man auf der CIA Seite, wenn der Server wieder zur Verfügung steht.

Als Empfänger standen wohl R & S Empfänger zur Verfügung.

Gruß Detlev
 
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014
28.10.2026, 20:47 Uhr
ted211



Der Vergleich mit dem kleinsten tschechoslowakischen Sender ist schon erstaunlich.

Detlev



 
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015
28.10.2026, 22:44 Uhr
Besserwisser

Avatar von Besserwisser

Und ein M42-Trafo passt in eine UP-Dose???
 
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016
29.10.2026, 06:55 Uhr
ralle



Also, die normalen UP-Dosen haben 68mm Durchmesser. Da reicht es einfach, nach Kaiser UP-Programm zu suchen. Es gibt auch größere Verteilerdosen. Allerdings werden diese seit Jahren nicht mehr oder selten verwendet. Somit ist die Verwendung dieses Spion eher eingeschränkt. In bestehende Anlagen eher unwahrscheinlich, da erst ein Monteur die Dose setzen muss. Da gab's andere Möglichkeiten.
--
Gruß Ralle

Wenn Sie dazu neigen, Bedienungsanleitungen zusammen mit dem Verpackungsmaterial wegzuwerfen, sehen Sie bitte von einem derart drastischen Schritt ab!...
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017
29.10.2026, 09:44 Uhr
ted211



Hier ist der CIA Bericht, der Server steht immer noch nicht zur Verfügung




 
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018
29.10.2026, 10:31 Uhr
ggrohmann



Einstufung: "SECRET/NOFORN" Geheim, nicht für Ausländer. Ja isses denn!

Guido
 
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019
29.10.2026, 17:50 Uhr
ted211



Hier ist der komplette CIA Bericht: https://www.cia.gov/readingroom/docs/CIA-RDP80T00246A031900150001-1.pdf

Gruß Detlev
 
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020
29.10.2026, 20:53 Uhr
Buebchen



@ted211
Hallo Detlev,
Der Widerstand R1 sollte um 1M und 0,125W sein mit einer Länge von rund 10mm. Etwas ähnliches habe ich warscheinlich in meinem Nirvana zu liegen, habe aber auch viel weggeworfen.
Die Netzwicklung des M42 Trafos mit 0,06-0,07mm Cul Draht sollten ungefähr 5000 Wdg sein, die Sekundärwicklung ungefähr 1000 Wdg.für 70V Wechselspannung sein. Die Heizwicklung muss für die Heizspannung der verwendeten Röhre bemessen werden, hier warscheinlich 1,2V.
Die Frequenz könnte um 70MHz bei der Spulengröße und dem Kondensatormikrofon gewesen sein. Der Parallelkondensator 10nF zu der Drossel. Das Siebglied mit den beiden Elkos um 5µF 100V parrallel zum ersten Elko ebenfalls 10nF und einem 10K Kohle Widerstand mit 12,5 mm Länge und Messingkappenanschlüssen sowie rund 5mm Durchmesser hatte damals 1/4 Watt Als Röhre sollte jede Batterietriode mit 1,2V Heizung verwendbar sein, Die Reichweite war sicher sehr gering, aber einige Meter sollten schon zu erreichen gewesen sein.
Ich hatte als ich um 1970 bei der Armee war in Schwerin einen kleinen Transistorsender, eingegebaut in einen Bandfilterbecher ( 15x 30x 45 mm mit zwei Abgleichlöchern) bei dem ins Abgleichloch gesprochen wurde. Statt einer Spule auf Wickelkörper habe ich eine frei stehende Luftspule 5mm Durchmesser ungefähr 6 Wdg in der ein 1cm2 Papierstück einseitig in die mittlere Windung eingeklebt war das als Mikrofon wirkte. Die Frequenz war im UKW Bereich. Ich hatte auch einen Plattenspieler angeschlossen mit dem ich Musik ausgestrahlt habe. War im gesamten Kasernenbereich in der Werderstraße zu hören. Jetzt sind dort fast nur noch Privatwohnungen wo wir damals unter gebracht waren.
Wolfgang

Dieser Beitrag wurde am 29.10.2026 um 20:56 Uhr von Buebchen editiert.
 
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021
29.10.2026, 21:11 Uhr
ted211



Hallo Wolfgang,
Da hast Du ja einen interessanten Sender gebaut.
Ich will nur eine nicht funktionsfähige Replika des Senders oberhalb der Platine bauen, brauche also einen Widerstand mit ähnlichen Abmessungen, ebenso einen Kondensator, eine Keramikdurchführung sowie ähnliche Lötösen
Gruß Detlev
PS Röhre, Kabelschelle zur Befestigung und Spule habe ich, ebenso ein ähnliches Gehäuse
 
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022
30.10.2026, 09:06 Uhr
hjs




Zitat:
ted211 schrieb
Da die Replika nicht funktionsfähig sein soll, brauche ich nur die Bauelemente auf der Oberseite der Platte: einen Widerstand mit Kappen, etwa 12 mm breit und 3 mm Durchmesser, einen Kondensator etwa 9 mm


Guck mal, ob das gehen könnte:

MfG
hjs
 
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023
30.10.2026, 09:29 Uhr
Germaniumröhre



Na ja, DDR-Bauelemente im Amerikanischen Spionagesender - weiß ja nicht

Viele Grüße
Bernd
--
Kombjuder sorgen für Arbeit, die man ohne Diesem sicherlich nicht hätte.
 
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024
30.10.2026, 09:43 Uhr
ted211



Der Sender ist in Hohenschönhausen für das MfS hergestellt worden. Ich bin auf dem Weg nach Halle zur MDR Filmpremiere „Helden oder Verräter“ und melde mich morgen wieder.
Detlev
 
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025
30.10.2026, 09:58 Uhr
ralle



Bernd, eher Abteilung Aufklärung. Also irgendwo im Westlichen Bereich.
--
Gruß Ralle

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026
30.10.2026, 10:37 Uhr
Germaniumröhre



Aber alles Westbauteile? - Hatten wir damals nichts Anderes??? - oder sollte es nach Klassenfeind aussehen??????

Und ja, ich habe das Dokument nun auch gelesen.

Wo stammt der Schaltplan her? - Gibt es auch eine Bauteileliste mit Werten?

Viele Grüße
Bernd
--
Kombjuder sorgen für Arbeit, die man ohne Diesem sicherlich nicht hätte.
 
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027
30.10.2026, 10:44 Uhr
ralle



Es gab auch im Westen Bastlerläden.
--
Gruß Ralle

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028
30.10.2026, 11:34 Uhr
P.S.



@ted211, hjs <022>
Die gezeigten BE sind schon modernerer Art.
Die ersten Miniatur-Widerstände wurden vom WBN bereits in den 1950er Jahren gebaut und nein - noch nicht für's "Sternchen", sondern für Hörhilfe-Geräte, damit die "Genossen" auch ihren Parteisekretär richtig verstehen konnten.
Die "bedrahteten" Widerstände kamen erst viel später in den 1960er Jahren, auch im Zusammenhang mit den dann verfügbaren "Widerstands-Schleifautomaten" von Elektromat -> http://www.ps-blnkd.de/Lehrling.pdf.
Hier ein Bild von den ersten Miniatur-Widerstände aus dem WBN.



Die waren noch mit Farbpunkten gekennzeichnet, weil es damals noch keine Bedruckungsmaschinen für solche Miniatur-BE gab.

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Gegen KI und die Ausgrenzung von Unwissenden,
für Erhalt und Förderung eigener Intelligenz, sowie ein
liberalisiertes Urheber-, Marken- und Persönlichkeitsrecht!
PS

Dieser Beitrag wurde am 30.10.2026 um 11:50 Uhr von P.S. editiert.
 
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029
30.10.2026, 12:01 Uhr
Germaniumröhre



Hier gibt es noch ein PDF: https://www.wftw.nl/321%20Early%20GDR%20radio%20based%20bugs%20v1%2000.pdf

Da sieht man etwas mehr vom Innenleben.

Und ja Ralle dort gab es auch Bastlerläden - aber Warum wurden von den Genossen nicht eigene Bauteile verwendet????

Viele Grüße
Bernd
--
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030
30.10.2026, 13:11 Uhr
Rüdiger
Administrator
Avatar von Rüdiger


Zitat:
Germaniumröhre schrieb
Warum wurden von den Genossen nicht eigene Bauteile verwendet????



Die Frage solltest Du selber beantworten können.
--
Kernel panic: Out of swap space.
 
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031
30.10.2026, 21:53 Uhr
Germaniumröhre




Zitat:
Rüdiger schrieb

Zitat:
Germaniumröhre schrieb
Warum wurden von den Genossen nicht eigene Bauteile verwendet????



Die Frage solltest Du selber beantworten können.



Nö,erzähl mal.
--
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032
31.10.2026, 03:35 Uhr
Besserwisser

Avatar von Besserwisser


Zitat:
Rüdiger schrieb

Zitat:
Germaniumröhre schrieb
Warum wurden von den Genossen nicht eigene Bauteile verwendet????



Die Frage solltest Du selber beantworten können.



Die wurden in unsere Exportgeräte eingebaut
und brachten damit Devisen.

 
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033
31.10.2026, 11:44 Uhr
P.S.



@Germaniumröhre <029>
Zitat: "... aber warum wurden von den Genossen nicht eigene Bauteile verwendet????"

Das kam darauf an, wo die Geräte zum Einsatz kamen
- beim Klassenfeind nur NSW-BE, damit beim Aufspüren nicht sofort die Herkunft klar war;
- zum Eigenbedarf gundsätzlich nur DDR/RGW-BE.
In den 1950er Jahren waren die Unterschiede bei pass. BE noch nicht so groß, als daß man Unterschiede sofort erkennen konnte.

Ansonsten war bei allen LVO-Themen grundsätzlich nur die Anwendung DDR/RGW-BE erlaubt - ja, natürlich gab's Ausnahmen mit Sondergenehmigung vom Stasi/NVA-Minister ...
Den LVO-Leuten standen allerdings DDR/RGW-, insbesonder SU-BE aus militärischer Sonderfertigung zur Verfügung, wozu es keinerlei Infos für die Öffentlichkeit gab. Die Sub-Miniaturröhre ist möglicherweise eine solche ... aber woher - Neuhaus???

Im Übrigen halte ich es für sehr unwahrscheinlich, daß man ausgerechnet "Feinde des Sozialismus" (Gefängnis-Insassen in Hohenschönhausen) mit solchen geheimen Aufgaben betraut hatte. Trotz Geheimnis-Verpflichtung wäre das irgendwie und irgendwann an die Öffentlichkeit gelangt - spätestens beim "Häftlingsfreikauf" ...

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PS

Dieser Beitrag wurde am 01.11.2026 um 09:42 Uhr von P.S. editiert.
 
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034
31.10.2026, 12:23 Uhr
ted211



Weil es Gefängnisinsassen waren, gibt es ja den CIA Bericht.
 
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035
31.10.2026, 12:47 Uhr
Germaniumröhre



Die angegebene amerikanische Röhre gab es in der DDR als EC71. Aber auch die Russen hatten Ähnliche

Viele Grüße
Bernd
--
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036
31.10.2026, 14:33 Uhr
ted211



Die EC71 hatte einen Rundsockel.
 
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037
Heute, 09:39 Uhr
P.S.



@ted211 <034>
Zitat: "Weil es Gefängnisinsassen waren, gibt es ja den CIA Bericht."
Du meinst allen Ernstes. daß ehm. CIA-Agenten, die man "hochgezogen" hatte, ausgerechnet die Wanzen bauten, die bei ihnen zu Hause eingesetzt werden sollten?
Na ja, es gab natürlich auch Fälle, wo der Deliquent "umgedreht" wurde, aber auch dann konnte man keinesfalls sicher sein ...
Nach meinen Infos von ehm. Stasi-Leuten wurden sehr oft deren Frauen als besonders Zuverlässige zu solchen Arbeiten herangezogen. Sollte es Probleme geben, konnte man sich immer an den Ehemann wenden ...

Als im Nov. 1989 die Stasi-Zentrale in der Normannenstr. von der wütenden Menge gestürmt wurde, waren nach Medienberichten auch sofort CIA-Leute dabei und die wußten (oder glaubten es zu wissen), wo das eigentlich "Geheime" zu finden war. Die Masse ergötzte sich an den "Trophäen" die überall auf den Schreibtischen rumstanden ...

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PS

Dieser Beitrag wurde am 01.11.2026 um 11:20 Uhr von P.S. editiert.
 
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038
Heute, 10:22 Uhr
Germaniumröhre



Ich glaube, es sollte einfach nach Klassenfeind aussehen und wurde in der DDR eingesetzt - nicht das Einer auf die Idee kommt, daß die Stasi dahinter steckt.

Viele Grüße
Bernd
--
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039
Heute, 10:44 Uhr
ted211




Zitat:
P.S. schrieb
@ted211 <034>
Zitat: "Weil es Gefängnisinsassen waren, gibt es ja den CIA Bericht."
Du meinst allen Enstes. daß ehm. CIA-Agenten, die man "hochgezogen" hatte, ausgerechnet die Wanzen bauten, die bei ihnen zu Hause eingesetzt werden sollten?

Ich meine, nachdem die Häftlinge entlassen worden sind, haben sie in Westberlin berichtet, was sie gemacht haben.

 
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040
Heute, 10:58 Uhr
RP



Es war 1954 keine technische Meisterleistung, das Teil zu bauen und auch leicht aufzufinden.

Das Einsatzgebiet war sehr begrenzt, in Hotels, in Wohnungen wo in Nachbarzimmern bzw Wohnungen der Empfänger Stand. Mann konnte ohne zusätzliche Installation eine Wanze einbauen.

Die CIA hat sicher, wenn sie ihre Mitarbeiter z.B, zur Messe nach Leipzig geschickt haben, die Unterkunft mit einen HF Scanner untersucht und diese Teile gefunden und Dokumentiert.

Im Knast in Hoheneck Stollberg kann ich mir vorstellen das Frauen Elektronik montiert haben, aber nicht wussten was das ist.

Rolf

Dieser Beitrag wurde am 01.11.2026 um 12:30 Uhr von RP editiert.
 
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041
Heute, 16:28 Uhr
Rüdiger
Administrator
Avatar von Rüdiger


Zitat:
Germaniumröhre schrieb
Ich glaube, es sollte einfach nach Klassenfeind aussehen und wurde in der DDR eingesetzt - nicht das Einer auf die Idee kommt, daß die Stasi dahinter steckt.



Bingo!
--
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