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Robotrontechnik-Forum » Sonstiges » Standorte Siemens & Halske und Hescho in Gera » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
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01.09.2026, 19:57 Uhr
ralle



Moin,

Um einige Missverständnisse aufzuklären, die 2 Hauptwerke des späteren VEB Elektronik Gera im Alten! Stadtplan von etwa 1985. Die Linie 3 der NVG fuhr nur bis Roschütz.
Im Geraer Stadtmuseum gibt es ein Schaufenster zu einem etwas unrühmlichen Kapitel der Industrie.


Unten Rechts finden sich die Hinweise der Standorte von 2 im Elektrogeschäft tätigen Firmen, aus denen die Elektronik hervorging.


Hier habe ich die bekannten Adressen gekennzeichnet, erst Siemens&Halske

Die Kringel kennzeichnen die eigentlichen Produktionsstandorte. Parkstraße war ich bei der Montage von Wickelkondensatoren mit Pappeinlagen beschäftigt. Es wurden dort auch Kondensatoren in Metall-Kästen montiert. Die Scheeddachhalle hatte schon wesentlich bessere Zeiten gesehen, das war hinter den großen Gebäude. Heute ist da ein Parkplatz. Zum Schluß war ich in der Produktion von Wickelkondensatoren mit Plasteeinsatz. Das war der größere Kringel an der Neuen Straße/Ebelingstraße. Genauer Endkontrolle und Verpackung.

Jetzt die Hescho.

Die alte Hescho befand sich hinter dem Südfriedhof, also der obere Kringel. Die neueren Betriebsteile befanden sich weiter südlich, bis etwa Einmündung Kopernikusstr. Allerdings ein relativ schmaler Streifen. Intern war das die Südstraße und F92.

Soweit aus meinen Erinnerungen als Lehrling.

Ps: Findige Arbeiter in der Keramik haben schnell herausgefunden, wie lange eine Maschine braucht und sind in der Spätschicht in die Leichendiele (Gaststätte gegenüber des Südfriedhof) eingeritten.
--
Gruß Ralle

Wenn Sie dazu neigen, Bedienungsanleitungen zusammen mit dem Verpackungsmaterial wegzuwerfen, sehen Sie bitte von einem derart drastischen Schritt ab!...
... Nachdem Sie das Gerät eine Weile ausprobiert haben, machen Sie es sich am besten mit dieser Anleitung und ihrem Lieblingsgetränk ein oder zwei Stunden lang in Ihrem Sessel bequem. Dieser Zeitaufwand wird Sie dann später belohnen...

aus KENWOOD-Bedienungsanleitung TM-D700
 
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01.09.2026, 21:48 Uhr
Besserwisser

Avatar von Besserwisser


Zitat:
ralle schrieb
Findige Arbeiter in der Keramik haben schnell herausgefunden, wie lange eine Maschine braucht und sind in der Spätschicht in die Leichendiele (Gaststätte gegenüber des Südfriedhof) eingeritten.



Mit dieser Arbeitseinstellung sind wahrscheinlich die roten "Arbeiterfahnen" mit den bröselnden Ecken entstanden.



Zitat:
ralle schrieb
Die alte Hescho befand sich hinter dem Südfriedhof, also der obere Kringel.
Die neueren Betriebsteile befanden sich weiter südlich, bis etwa Einmündung Kopernikusstr.



Der Mann hieß Kepler.
Kopernikus wohnt in Heinrichsgrün.


Dieser Beitrag wurde am 01.09.2026 um 21:53 Uhr von Besserwisser editiert.
 
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