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Robotrontechnik-Forum » Sonstiges » Anpassung Impulse für DDR analog Drehzahlmesser 3.1015.xx » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
05.07.2026, 13:31 Uhr
wpwsaw
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Hallo,

ich mache mal jetzt hier als Weiterführung des Beitrages aus dem Flohmarkt hier ein neues Thema auf.

Ausgangspunkt war der Drehzahlmesser 3.1015.xx oder 3.1016.xx die in einigen Varianten produziert wurden als

1:1 für 2Takter
2:1 für 4Takter 4Zylinder
3:1 für 4Takter 6Zylinder

da ich einen P3 besitze der einen 4-Takt 6-Zylinder Motor hat kommt für mich die Variante 3:1 zur Anwendung, also 3 Zündimpulse pro einer Kurbelwellenumdrehung.

da ich nur 2:1 und einen 1:1 besitze kam die Frage auf, wie kann ich den 1:1 auf einen 3:1 umkalibrieren!!



Durch einige Hinweise von "MEGGA", vielen Dank dafür, und einigen Stunden im Internet (ohne KI) habe ich Lösungsansätze gefunden.

Als Erstes wollte ich den Originalen 1:1 auf richtigkeit prüfen. Der erste echte Test am P3 brachte folgendes Ergebnis:
mein 6-Zylinder hat 750 u/min Leerlauf = 2250 u/min Anzeige, aber er steht auf 0 bzw zuckt bis 1000.

bei 1000 u/min = 3000 u/min Anzeige springt er wild zwischen 0 und 3000. ab ca. 1200 u/min = 3600 Anzeige wird der Zeiger ruhig und zeigt korrekt an. wenn ich dann 2000 am Motor habe zeigt er auch sauber 6000 an.

Ich wollte aber etwas genaueres haben. Dazu habe ich meinen UNO mal zu einem Impulsgenerator gemacht und um auf 12V zu kommen einen Transistor dahinter geschaltet



hier bin ich dann mit eine 1K Widerstand auf die Anode der D26 Diode gegangen (Eingangsbeschaltung umgangen)


so konnte ich mit dem UNO das Signal so formen, das ein kurzer Impuls erzeugt wurde.



...Fortsetzung folgt....
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Dieser Beitrag wurde am 05.07.2026 um 13:57 Uhr von wpwsaw editiert.
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001
05.07.2026, 13:56 Uhr
wpwsaw
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...weiter...

Ergebnis war sehr gut, nur bei 5000 u/min vibrierte der Zeiger....

Durch den Hinweis von MEGGA den C22 auf 1/3 zu veringern schaute ich mir die Cs in beiden Geräten an. in dem 1:1 war ein 1µF drin und in dem 2:1 war ein 0,5µF drin, also passend zum Verhältnis 2:1 die Hälfte.

Also einen 0,33µF eingebaut, den Impulsgeber angepasst und neee nicht so schön, ich konnte mit dem R W11 nicht wirklich einen guten MBEW einstellen. Ich habe das Ergebnis auf einen schlechten C geschoben und einen anderen gesucht und aus Versehen einen 0,22µF eingebaut und dieser brachte ein Super Ergebnis.




Zur Info für die Impulse, um jetzt z.B. 1000 u/min anzuzeigen habe ich über die sich daraus ergebenen Frequenz die Periodendauer genommen und die Gesamtdauer einer Periode so geteilt, das 12V-Impuls 1ms und der Rest von den 20ms, also 19ms "0" ist.

So habe ich die glatten Periodendauer für 1000, 2000, 4000 und 5000 eingestellt und mit W11 das Beste verhältnis eingestellt.




Ergebnis Sehr Gut und ausreichend.....

....Fortsetzung folgt....
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002
05.07.2026, 14:13 Uhr
wpwsaw
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...Teil3....

nun hatte ich ja bei meinem 1. Test am P3, unabhängig vom falschen MBEW, eine sehr unruhige Anzeige.

Also Internetsuche und fündig geworden, sehr viele Varianten der Impulsanpassung.

Hier meine Wahl



...also erst einmal Teile gesucht.... und dann auf das Steckbrett

Versuch mit UNO Impulsgenerator klappte, also LP bauen


und wieder erfolg getestet ;-))


Gut gelaunt die Sache an den P3 geklemmt und :-(((

keine Anzeige wie sie soll

Den Versuchsafbau noch einmal an den UNO, könnte ja beim P3 Versuch etwas gestorben sein, aber nein, am UNO funktioniert alles.

Jetzt muss ich erst einmal wieder nachdenken, bzw. mich doch mal mit einem Oszi an die Zündspule gehen........

Gruß
wpw
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003
05.07.2026, 14:47 Uhr
wpwsaw
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...nun doch noch einmal....

den umkalibrierten DZM noch einmal wie original in den P3 gebaut....

mal so der Motor mit Transistorzündung

...so schön wie der Gedanke war, aber der Zeiger bewegt sich springt aber plötzlich zum Rechtsausschlag und kehrt nicht zurück. Erst nach wegnehmen der Spannung und wieder Zuschalten nimmt er wieder den Nullpunkt ein.

Die Transistorzündung muss wohl doch großen Einfluss auf den DZM haben. Leider habe ich keinen Schltplan dafür. Verbaut habe ich die Zündanlage für Sonderfahrzeuge aus Ruhla, war speziell für LO, P3, Ural, GAZ66, GAZ69.....


wpw
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004
05.07.2026, 17:00 Uhr
hjs



Den Kram in Flohmarkt habe ich nicht gelesen. Vielleicht schreibe ich hier Sachen,
die Du schon weißt.
Also: Von Zündspule Anschluss 1 kommen sehr kurze Nadelimpulse mit bis zu
400V. Deshalb der Teiler W1, W2. Die Transistoranordnung nennt man Monoflop.
Da entstehen Impulse von definierter Länge. Aber man muss beachten, dass
die Schaltung nicht mehr im gekippten Zustand ist, wenn der nächste Zündimpuls
kommt. Die Häufigkeit der Impulse bestimmt den Zeigerausschlag.
Du versuchst gerade, die Imulslänge zu ändern, nicht aber die Häufigkeit.
Möglicherweise genügt es ja, wenn Du mit W10, W11 spielst.

MfG
hjs
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005
05.07.2026, 17:28 Uhr
RP



hast du versucht C21 zu vergrößern?

Nach deiner Beschreibung fängt die Schaltung,durch Störimpulse, in Hochfrequenten Bereich an zu schwingen.

Rolf
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006
05.07.2026, 19:00 Uhr
wpwsaw
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@hjs
ja ist mir alles bekannt, auf Grund der Schaltung des DZM habe ich ja meinen Testauf mit dem UNO aufgebaut wo ich direkt über 1K die Basis von T31 ansteuere und damit funktioniert ja auch alles.

Das mit der Impulslänge ist mir auch bekannt, deshalb habe ich ja auch C22 gewechselt, so das die nötigen Zeitabläufe für die höhere Anzahl der Impule passt. Die Schaltung im Messgerät passt ja auch. Und der Monoflop schaltet auch korrekt, ich habe mir das Signal bei 18000 Impulsen / min am Kollektor des T32 angesehen und das passt, denn das Gerät zeigt ja jetzt für meine Bedingungen mit den Testimpulsen ja auch korrekt an.

@RP
nein

ich habe ja versucht die ganze Geschichte mit den Störungen zu umgehen und deshalb diese zusätzliche Schaltung erstellt (002). Hier schützt der Optokoppler das Messgerät und formt schon einen brauchbaren Impuls, die Zehnerdiode mit den Widerständen schützt den Optokoppler vor Überspannung und das funktioniert auch mit dem Testaufbau. Nur nicht im Auto!

wie schon geschrieben muss ich wohl mit einem Oszi an den P3 und mir die Signale anschauen um zu sehen warum hinter der Optokopplerschaltung nicht herauskommt.

Mein Ziel ist es mit der Zusatzschaltung zu arbeiten, dann brauch ich nicht auf der vorhandenen LP des Messgerätes weiter herum braten.

wpw
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007
05.07.2026, 19:25 Uhr
RP



Die Störimpulse kommen auch über die 12V, ist der Drehzahlmesser in einem geschirmten Metall Gehäuse?
Durch die Verkleinerung von C22 besteht die Gefahr das die ganze Schaltung zum Multivibrator wird, wenn das einmal schwingt hilft nur noch 12V abschalten.

Rolf
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008
05.07.2026, 20:29 Uhr
wpwsaw
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...warscheinlich ist das so bei Direktanschluss, aber es gab ein originaler DZM 3:1 und wie ich schon geschrieben habe ist im originalen 1:1 der C22=1µF und im originalen 2:1 C22=0,5µF. Das wird also schon richtig sein mit dem 3:1 C22=0,33µF.....

aber wie ich auch schon geschrieben hatte steht irgendwo das der Betrieb an einer Transistorzündung nicht korrekt funktioniert und ich deshalb versuche das anzupassen. Denn mit einem generierten Impulssignal funktioniert ja der DZM mit meiner neuen Einstellung, auch mit der Optokopplerschaltung am Eingang.


Also muss ich mit der Optokopplerschaltung experimentieren...

wpw
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