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27.01.2026, 20:33 Uhr
Buildi
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| Zitat: | Rüdiger schrieb
| Zitat: | Buildi schrieb Gibt es dafür Interessenten? |
Für mich wären STMs der Generationen I und II interessant. |
Hallo Rüdiger, nach längerer Pause geht es weiter. Habe mir jetzt die vorhandenen Netzteile vorgenommen: einige STM 0360.xx (5 V und 15 V) und ein STM 0361.08 12 V 4,2 A.
Diese Netzteile haben seit 1987 kühl und trocken aber spannungslos gelegen.
Bei zwei STM 0360.xx 5 V habe ich folgendes fest gestellt: - Beim Anschluss an 230 V knallt sofort eine der Sicherungen 315 mA (T) durch - Bei Begrenzung des Primärstroms durch zwei Glühlampen 40 W in Reihe reduziert sich der Einschaltstromstoß auf ca. 150 mA und geht im Leerlauf auf 5 bis 8 mA zurück. - Wenn ich das Netzteil dann mit ca. 0,6 A belaste (zwei Glühlampen 12 V 5 W parallel), funktioniert alles - Nach ein paar Minuten kann ich den "Vorwiderstand" auch rausnehmen und nach dem Hochfahren des Netzteils im Leerlauf kann ich die gleiche Lasts zuschalten, dann steigt der Ausgangsstrom auf ca. 0,75 A und das Netzteil kann stundenlang belastet werden, erwärmt sich nur mäßig.
Nach ca. 24 h kann ich den Versuch wiederholen und nur, wenn ich vorher ein paar Minuten mit dem 2 x 40 W Vorwiderstand das Netzteil "vorwärme", kann ich es wieder direkt an 230 V anschalten. Ohne Strombegrenzung kommt die Sicherung.
Es scheint so, als könne man die Netzteile ohne Austausch der Elkos nicht wieder in normalen Betrieb übernehmen.
Mit meinem Test wollte ich nachweisen, dass ich keinen Schrott verkaufe, aber unter diesen Umständen ist es fraglich, ob man die Netzteile überhaupt wieder in Umlauf bringen kann.
Was meinst Du dazu? Hast Du Erfahrungen? Besteht unter diesen Umständen noch Interesse?
Grüße Ulf Dieser Beitrag wurde am 27.01.2026 um 20:35 Uhr von Buildi editiert. |