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Robotrontechnik-Forum » Sonstiges » SOS - "Save our Sticks" Datenrettung » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
Heute, 10:45 Uhr
P.S.



Vor ein paar Tagen hatte ich plötzlich keinen Zugang mehr zu einem meiner vielen Memory-Sticks (Verbatim 2GB). Im XP-PC wird zwar das USB-Gerät noch erkannt, aber keinerlei weitere Daten mehr geliefert. Auf dem Linux-PC wird nicht mal mehr das USB-Gerät erkannt!
Das ist sehr ärgerlich, weil ausgerechnet darauf meine monatelange Übersetzungsarbeit zur PowerBASIC-Referenz ist (ca. 1500 Seiten, siehe auch -> https://www.robotrontechnik.de/html/forum/thwb/showtopic.php?threadid=23496).

Als Elektroniker überlegt man natürlich, was die Ursache sein könnte und wie man evtl. den Fehler beheben kann.
Hat schon mal jemand ein ebensolches Problem gehabt? - Welche Erfahrungen gibt es mit den allseits angebotenen Reparatur-Tools?

Das Wissen der Menschheit gehört allen Menschen! -
Wissen ist Macht, wer nur glaubt, der weiß nichts! -
Aber - Unwissenheit schützt vor Strafe nicht! -
Gegen KI und die Ausgrenzung von Unwissenden und
für den Erhalt eigener Intelligenz, sowie ein liberalisiertes
Urheber-, Marken- und Persönlichkeitsrecht!
PS
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001
Heute, 11:37 Uhr
RP



unter Linux mit gparted nach einer Partition auf den Stick suchen und auf einen anderen Stick sichern.
Wenn gpartet den Stick nicht findet sieht es schlecht aus, mit der Datenrettung.

zu vor das Linux Programm Gpart, im Linux, installieren, so kannst du auch gelöschte Partitionen suchen und wider herstellen.

viel Glück

Rolf
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002
Heute, 12:00 Uhr
KK

Avatar von KK

Wenn er schon als Gerät nicht mehr erkannt wird, ist vermutlich der Controllerchip defekt oder ein evtl. vorhandener Quarz. Bei letzterem besteht eine gewisse Chance auf Reparatur, ansonsten sind die Daten mit großer Wahrscheinlichkeit futsch. Wie jeder andere Datenträger auch, können Speichersticks kaputt gehen, das sollte sich inzwischen herumgesprochen haben. Deswegen ist es grob fahrlässig, kein Backup anzufertigen. Es gibt heutzutage keinerlei Rechtfertigung mehr, auf Backups zu verzichten.
Sollten die Daten sehr wichtig sein, rate ich dir von jeglichen Experimenten ab. Schick den Stick zum Datenretter und bezahl das Lehrgeld, alles andere kann (und nach Murphy WIRD) schiefgehen.
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003
Heute, 12:13 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Das haben wir sicher alle schonmal durch.
Ich hatte via YT ein Video gefunden, wo ein User (Russe?) mit diversen Tools die Controller im Stick (oder auf Speicherkarten) resettet hat. Danach sind natürlich alle Daten futsch, aber der Stick wieder nutzbar. Das hilft besonders dann, wenn Windows der Meinung ist, dass kein Medium im Datenträger ist (oder ähnliche Fehlermeldung).

Manchmal half auch ein Formatieren mit dem HP-SD-Card-Formater, doch Daten auch weg.

Mit dem Russentool(?) habe ich einen Stapel USB-2GB Toshibas zu 100% wiedergewonnen, einen anderen (Intenso?) mit 8GB auch, doch auch zwei andere (andere Hersteller) unwiederbringlich getötet. Die Tools gibt es für eine breite Palette an Controllern, mit einem weiteren kann man den bestimmen, doch das ist alles sehr holperig.
Da man nie weiß, was man da auf der Platte hat, habe ich das alles wieder gelöscht.

Die Geretteten funktionieren bis heute einwandfrei, doch lohnen tut das kaum.

Ich habe niemals irgendwas auf Sticks oder Karten, wovon ich nicht noch Kopien auf Platte habe oder ich übertrage das (z.B. Fotos) sofort darauf. Solche "Speicher" haben nicht mehr wert, als eine Kuchentüte die nass wird....

Bisher sind mir am meisten SD-Cards von SanDisk und Sticks von Toshiba abgekackt. Das mag natürlich daran liegen, dass ich diese Hersteller immer bevorzugt habe.

Guido
PS: Fragt nicht nach den Tools, ich habe das alles gelöscht, aber eben über YT gefunden
--
Der Mensch hat drei Wege, klug zu handeln.
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Zweitens durch Nachahmen: Das ist der leichteste.
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Konfuzius

Wer immun gegen ein Minimum an Aluminium ist, der hat eine Aluminiumminimumimmunitität.

Dieser Beitrag wurde am 20.01.2026 um 12:16 Uhr von Guido editiert.
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004
Heute, 16:05 Uhr
candle.dd

Avatar von candle.dd

Ein wichtiger und wohlmeinender Rat wäre der: NIEMALS auf USB-Sticks arbeiten, nur Kopien dort ablegen.
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005
Heute, 17:23 Uhr
Ordoban



Ich hatte es schon mal, dass ein USB-Stick unter Linux lsblk nur noch als Laufwerk mit 0 byte gesamt angezeigt wurde. Das war ein Stick von meiner Mutter, mit haufen "wichtiger" Fotos drauf. Von vielen hatten wir Backups, aber nicht von allen. Ich habe also versucht da was zu retten.
Diese Sorte Stick hat getrennte Kontroller und Speicherschaltkreise. Die 0-Byte-Größe weist laut Aussagen im Internet darauf hin, dass der Kontroller selbst OK ist, aber den Speicher nicht ansprechen kann. Ich habe also Datenblätter zu diesem Speicher gesucht, und nur den Verweis auf den ONFI-Standard gefunden. In dem steht aber genug drin, um den Speicher ansprechen zu können. Ich habe also zuerst mit einem ähnlichen Speicherschaltkreis experimentiert. Ich konnte den über die GPIO's von einem RASPI anzusprechen. Ich konnte die Chip-Kennung und auch einzelne Daten-Sektoren auslesen. Dadurch ermutigt habe ich das selbe mit dem Speicher von dem Stick probiert. Der hat zwar bei der Chip-Kennung Daten geliefert, aber nicht die richtigen. Anscheinend ist bei dem IC das ALE-Signal defekt. Ohne das kann man nicht zwischen Adresse und Daten umschalten. Das Pinout dieses IC's enthält insgesamt 4 unabhängige Daten-Schnittstellen. Ich habe es also mit einer anderen Schnittstelle propiert - nur um festzustellen, dass die anderen 3 komplett hochohmig sind, also ist bei diesem IC-Modell nur die erste Schnittstelle gebonded.
Tja Mama. Das wars für deine Fotos.
--
Gruß
Stefan

Dieser Beitrag wurde am 20.01.2026 um 17:24 Uhr von Ordoban editiert.
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