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Robotrontechnik-Forum » Veranstaltungen / Termine » Leipzig: Ausstellung "Robotron. Code und Utopie" » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
15.10.2025, 21:46 Uhr
René Meyer

Avatar von René Meyer

25. Oktober 2025 bis 22. Februar 2026; Ticket: 7 Euro, mittwochs frei

Eröffnung am Freitag, 24. Oktober 2025, 19 Uhr, Eintritt frei.

Der Siegeszug von Computern und Mikroelektronik seit den 1960er Jahren wird oft als „dritte industrielle Revolution“ bezeichnet. In der DDR stand vor allem der Name Robotron für die neue, alle Bereiche der Wirtschaft verändernde Technologie. Im Rückblick auf die Geschichte des Kombinats verdichten sich die technischen Möglichkeiten und die daran geknüpften gesellschaftlichen Hoffnungen, aber auch die politischen und ökonomischen Widersprüche, die schließlich zum Scheitern der DDR führten. Mit Fotografien, filmischen Erzählungen, Installationen und grafischen Arbeiten, die zum Teil in der DDR entstanden sind, nimmt die Ausstellung diese Entwicklungen in den Blick.

https://gfzk.de/calendardate/deeroeffnung-robotron-code-und-utopieenopening-robotron-code-und-utopie/


GfZK - Galerie für Zeitgenössische Kunst
Karl–Tauchnitz-Str. 9–11
D-04107 Leipzig
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001
25.10.2025, 04:34 Uhr
René Meyer

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Fotos: http://www.schreibfabrik.de/img/gfzk_robotron/
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002
05.11.2025, 23:32 Uhr
devnull



Danke für den Hinweis, werde ich mir gerne anschauen.

Grüße devnull
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003
15.01.2026, 14:56 Uhr
Technikus



Ich habe mit die Ausstellung angeschaut. Ich persönlich finde es schwierig, mich der Thematik künstlerisch anzunähern. Insgesamt fehlt in der Ausstellung meiner Meinung nach auch ein roter Faden, es sind eher einzelne Streiflichter.

Ich finde es sehr schade, dass andererseits die Bewahrung und Pflege der noch vorhandenen Geräte kaum eine solche Unterstützung und Aufmerksamkeit erfährt wie dieses Kunstprojekt.
Es gibt da eine Menge an Engagierten, welche mit unglaublichem Eifer und persönlichen Einsatz an der Bewahrung, Reparatur und Präsentation historischer Geräte arbeitet. Die Pflege des historischen Erbes ist aus meiner Sicht eine gesellschaftliche Aufgabe und sollte daher wesentlich mehr Unterstützung erfahren.

Viele Grüße
Gerd
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004
15.01.2026, 16:08 Uhr
erocdraH_XAM



Also wenn ich die Bilder so sehe, würde ich sagen: Meinen Geschmack trifft so etwas nicht.
Zudem kann ich Technikus nur zustimmen, denjenigen die sich um den Erhalt kümmern sollte vielmehr die Bühne gehören.
Ich war (bisher leider) nur einmal im Rechenwerk Halle, konnte dort aber einige Menschen kennenlernen, die mit Herzblut versuchen für ihre Technik zu kämpfen. Alles Mögliche am Leben zu halten und anderes auch wiederzubeleben.

Vielleicht ist das auch nicht jeder Manns Geschmack und auch durch den Platzmangel könnte man denken "Was für eine Rumpelbude", aber ich sage da kann man die Technik erleben. Für mich war es auf jeden Fall Grund genug dem Unterstützungsaufruf von Constanze zu folgen und gelegentlich etwas zu spenden.

Dieser Beitrag wurde am 15.01.2026 um 16:10 Uhr von erocdraH_XAM editiert.
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005
16.01.2026, 09:13 Uhr
Dresdenboy



Da es Kunst ist, kann das ja in vielerlei Form stattfinden, mit oder ohne roten Faden. Ich bin immer fasziniert von Blicken in die Vergangenheit und welche Eindrücke diese erzeugen. Aber da nähere ich mich dem lieber über den realen Einsatz als eine fremdartige Darstellung.

Wenn ich technisch nicht soviel davon verstünde, könnte es auch gern einfach emotional sein, z.B. düstere, dunkle Fabrikhallen, wo Sonnenstrahlen durch die paar Fenster den Flugstaub erhellen.

Das kann auch leicht mit KI generiert werden. So finde ich durch Trial & Error noch eher etwas richtig ansprechendes, als irgendein Künstler da draußen. Aber für die Allgemeinheit u. vielleicht einen Brückenschlag zw. Laien und technischen Themen ist deren Arbeit sicher auch irgendwo wertvoll. Als Demoscener finde ich eh immer gut, durch Kunst (auch auf dem Computer) Menschen zu begeistern, die sonst z.B. nur Office und Spiele (damals noch Solitaire und Minesweeper) kennen.

VG,
Matthias
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