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Robotrontechnik-Forum » Sonstiges » Präcitronic GSR 3000 » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
04.06.2013, 17:07 Uhr
abnoname

Avatar von abnoname

Bin über die Firma an ein GSR 3000 Labornetzgerät gekommen.

Hat jemand dazu nähere Informationen und einen Schaltplan? Der +5V Ausgang tut nicht wie er soll.

Würde mich über jede Hilfe freuen :-)

VG
Franz
--
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001
04.06.2013, 17:45 Uhr
sas



Ist da nicht bloß ein MA705 drin?

Zitat:
abnoname schrieb
Bin über die Firma an ein GSR 3000 Labornetzgerät gekommen.

Hat jemand dazu nähere Informationen und einen Schaltplan? Der +5V Ausgang tut nicht wie er soll.

Würde mich über jede Hilfe freuen :-)

VG
Franz

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002
04.06.2013, 17:59 Uhr
abnoname

Avatar von abnoname

MA705?

Der +5V Ausgang ist ein voll geregelter mit 0A...5A Stromausgang. Spannung lässt sich um +/- 250mV einstellen.

Die anderen beiden 0...30V Ausgänge mit je 1.5A laufen.

Drin sieht es so aus:

http://dl.dropboxusercontent.com/u/9187841/Vintage/GSR3000.JPG
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003
04.06.2013, 19:41 Uhr
abnoname

Avatar von abnoname

Eine neue Sicherung schafft abhilfe :-)

Dennoch, wenn irgendjemand sich mit dem Gerät auskennt, dann bitte melden. Im Netz finde ich leider nichts.

VG
Franz
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004
05.06.2013, 20:47 Uhr
Rolli



gibt es denn ein Bild vom Typenschild?

Gruß
Rolli
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005
06.02.2015, 23:19 Uhr
Guni



Hallo,

Ich habe alte Labornetzteil gekauft GSR 3000, durch (Ost-Deutschland) Dresden Präcitronic gemacht. In der Regel von Mitte '80. Nach nur Frankreich Beschreibung ist es nicht eingeschaltet werden (ich habe nicht es noch). Vielleicht nur geschmolzene Sicherung, aber ich denke nicht so. Auf jeden Fall bin ich auf der Suche nach Wartungshandbuch oder ein anderes Dokument zu reparieren. Vielleicht abnoname oder jemand anderes im Finale bekam sie.
Thx für alle Informationen.



Please forgive, but I don't speak german.

I've bought old lab power supply GSR 3000, made by (East Germany) Dresden Präcitronic. Probably from mid '80. According to seller's description it's not power on (I don't have it yet). Maybe just burned fuse but I don't think so. Anyway I'm looking for service manual or other document about repair. Maybe abnoname or someone else finaly got it.
Thx for any information.
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006
06.02.2016, 21:15 Uhr
Mario Blunk

Avatar von Mario Blunk

Nun, nach einem Jahr Schweigen hier, möchte ich das Thema wieder ausgraben. Ich könnte einen Schaltplan oder wenigstens eine Bedienungsanleitung dieses Gerätes gebrauchen. Hab grad eins auf dem OP-Tisch... Danke !
--
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007
07.02.2016, 21:24 Uhr
Mario Blunk

Avatar von Mario Blunk

Neuigkeiten: Die Fassungen der Glas-Schmelzsicherungen auf der Hauptplatine sind eine Fehlerquelle. Die Sicherungen selbst können ok sein, aber die Sockel selber sind korrodiert, sodaß kein Kontakt von Sicherung zu Sockel besteht. Ich hab mindestens 4 dieser Fälle feststellen können. Mit Kontaktspray ist das nicht zu beheben, außer auslöten und gegen neue oder baugleiche Sockel tauschen.
Vielleicht haben die alten Hasen hier eine Idee, wie man die Sockel wieder sauber bekommt, ohne sie auszulöten.
--
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008
07.02.2016, 21:36 Uhr
holm

Avatar von holm

...entweder Du machst Dich zur Feile, kratzt und schabst wie kaputt an den Sockeln herum, oder Du wechselt die Dinger aus. Unwahrscheinlich ist es auch nicht das das Messing spröde ist und Dir der halbe Sicherungshalter während der Reinigung davon fliegt.
So total neben dem heute üblichen mechanischen Standard waren die DDR Teile wohl nicht, Ersatz der halbwegs paßt ist eigentlich immer zu finden, aber was die bei der Herstellung der Sicherungen in der Metallurgie so grundsätzlich falsch gemacht haben das nahezu 100% der Sicherungen derartig vergammeln (bzw. die Halter anstecken) ist mir unklar.

Ich staune das Du staunst...das ist Fehlerursache Nr 1 bei alten DDR Geräten und nur da.

Gruß,

Holm
--
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009
07.02.2016, 21:48 Uhr
Mario Blunk

Avatar von Mario Blunk

Es liegt also an den Metallkappen der Sicherungen ? Dann sollten alle Freaks hier dazu angehalten werden, prophylaktisch die Glassicherungen aller nostalgischen Geräte gegen neuartige zu tauschen. Das klingt alles nach dem sogenannten "Schwellenaids" oder "Schwellenkrebs" den es bei den Gleisen der Reichsbahn gegeben haben soll. Hab davon mal was gehört. Ist aber eine andere Geschichte.... Also auf ans fleißige Sicherungen-Wechseln ?
--
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010
07.02.2016, 22:42 Uhr
ggrohmann



@Holm: das soll angeblich vom Flußmittel in den Lötstellen an den Sicherungsenden ausgehen.

@Mario Blunk "Schwellenkrebs" ist halt mal wieder so strunzdumme "Sensationsjournalismussprache". Der Reichsbahn ist da bei den Betonschwellen nichts anderes passiert, als jetzt auf der neu gebauten A14 in Sachsen-Anhalt. Der Beton hört -vereinfacht gesagt- nicht auf, auszuhärten (Alkali-Kieselsäure-Reaktion) und sprengt sich selber auseinander. Seit den 70er Jahren hat das schon viele Bauträger erwischt. Ist eine ungünstige Kombination aus säurehaltigem-Sand und alkalischem Zement. Shit happens.
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011
08.02.2016, 04:45 Uhr
holm

Avatar von holm

Naja, Das verfaulte Zeuch kommt auch manchmal aus dem Ring zwischen Kappe und Glasröhrchen gekrochen, es fault nicht immer vom Ende her.
IMHO haben die bei der Galvanik irgendwas versaut.

Gruß,

Holm
--
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012
08.02.2016, 09:36 Uhr
kaiOr

Avatar von kaiOr

Die originale Papiertüte mit Sicherungen kann man jahrelang in der feuchten Werkstatt lagern. Das wird alles bissl trübe, mehlig, Zinkpest-artig aber sonst passiert nix.

Die Lokalelemente blühen scheinbar erst beim Einsatz im Gerät auf. Ob im Gerät Messinghalter oder verzinkte Halter verbaut wurden, scheint ebenfalls egal zu sein.

MfG
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013
08.02.2016, 09:37 Uhr
hellas



Mario, das ist halt so.
Bei DDR-Geräten lohnt IMMER zuerst ein Blick auf die Sicherungshalter. In den meisten Fällen ist man schneller mit dem Austausch von Halter+Sicherung, als dem Versuch einer Reinigung. Zumal das oft überhaupt nichts hilft. Hinterher lötest du die Sicherungshalter trotzdem aus.
Entgegen Holms Meinung, passen die meisten der heutigen Sicherungshalter nicht so einfach zum fix auswechseln, weil die Pinabstände nichts stimmen und vor allen Dingen die Drahtdurchmesser deutlich größer sind. Es sei denn, du hast noch einen Sack voller Altbestände. Da passt dann immer was.
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014
08.02.2016, 11:24 Uhr
holm

Avatar von holm

Welche Drahtdurchmesser? Ich rede hier von den Platinen-Klammern. Schau mal bei Bürklin wenn Du unterschiedliche Sorten suchst.

Gruß,

Holm
--
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015
08.02.2016, 11:56 Uhr
hellas



Meinethalben auch umgebogene Metalllaschen zur Durchsteckmontage, statt Drahtdurchmesser. Ist vll. verständlicher.
Dieser Beitrag wurde am 08.02.2016 um 11:57 Uhr von hellas editiert.
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016
08.02.2016, 12:09 Uhr
ICL-LIONS



Habe gerade gemessen, die LP G-Sicherungsfassung haben eine Drahtstärke von 1,1x0,5.
Raster 7,5 mm.

Das ist die Bohrung in der LP mind. 1,3 mm.

Carsten
--
Online bin ich nur Wochentags zwischen 9 und 17 Uhr.

Dieser Beitrag wurde am 08.02.2016 um 12:10 Uhr von ICL-LIONS editiert.
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017
08.02.2016, 12:14 Uhr
sylvi



Hallo,
ich hatte mal irgendwo ein Tütchen gekauft und die lassen sich
problemlos zurecht biegen.
Ich habe aber auch die Dinger geputzt und mit neuen Sicherungen
bestückt. Ging bisher auch, die alten Sicherungen wechsle ich immer.
Zum putzen hab ich so eine kleine Bohrmaschine (die zum bohren nicht
wirklich taugt) mit Drahtbürste, die ich passend zurecht biege. Das hat
Rüdiger auch schon mal beschrieben.
lg
sylvi
--
Meine Uhr ist eingeschlafen
Ich hänge lose in der Zeit
Ein Sturm hat mich hinausgetrieben
Auf das Meer der Ewigkeit
Asyl im Paradies, Silly
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018
10.02.2016, 22:16 Uhr
Mario Blunk

Avatar von Mario Blunk

Den Fortgang der Reparatur könnt Ihr hier mitlesen oder mit konstruktiven Beiträgen bereichern:

http://www.blunk-electronic.de/download/reparatur_gsr_3000.pdf

Danke schonmal im Voraus ! Schönen Abend noch.

Mario
--
Mein Chef ist ein jüdischer Zimmermann.
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019
11.02.2016, 08:49 Uhr
hellas



Um was für einen Transistor handelt es sich hierbei?
Das mit dem Reparaturtagebuch ist eine gute Idee!
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020
11.02.2016, 16:58 Uhr
Mario Blunk

Avatar von Mario Blunk

Also T1 ist hinüber. Es war ein KD502. Siehe aktueller Stand:
http://www.blunk-electronic.de/download/reparatur_gsr_3000.pdf

Damit ich jetzt nicht in vielen Datenbüchern kramen muß, kann mir doch bestimmt einer von Euch Fachleuten in wenigen Minuten sagen, durch welchen Transistor ich den ersetzen kann. Fragt sich nur, ob der mir gleich um die Ohren fliegt, da die Ursache noch nicht klar ist...
--
Mein Chef ist ein jüdischer Zimmermann.
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021
11.02.2016, 17:08 Uhr
Mario Blunk

Avatar von Mario Blunk

In meiner Sammlung gibt es kein Datenbuch zu tschechischen Leistungstransistoren. Wer hat sowas als PDF ? Danke !
--
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022
11.02.2016, 17:09 Uhr
u808



Zum "verbrennen" kann man erstmal einen 2N3055 einbauen.
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023
11.02.2016, 17:13 Uhr
kaiOr

Avatar von kaiOr

Ich würde das Original nehmen, allein schon weil die Chinesen das Tesla-Gehäuse schlecht fälschen können. Bekomm ich nix Baugleiches label ich den IC um oder mach nen Aufkleber auf die Platine, damit der nächste weiß, was da wirklich hingehört bzw. warum das wieder und wieder Feuer fängt.
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024
11.02.2016, 17:24 Uhr
ICL-LIONS



Datenblatt ist als E-Mail unterwegs.


Carsten
--
Online bin ich nur Wochentags zwischen 9 und 17 Uhr.

Dieser Beitrag wurde am 11.02.2016 um 17:27 Uhr von ICL-LIONS editiert.
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025
11.02.2016, 17:32 Uhr
Mario Blunk

Avatar von Mario Blunk

Danke schonmal an alle, die mir schon was zugesendet haben. Es liegen hier noch einige tschechische KU605, KU606, KU607, KU608
sowie russische KT808BM, KT808AM rum.
Datenblätter ?
--
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026
11.02.2016, 17:48 Uhr
ICL-LIONS




Zitat:
Mario Blunk schrieb
Datenblätter ?



Ja

Carsten
--
Online bin ich nur Wochentags zwischen 9 und 17 Uhr.
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027
12.02.2016, 08:34 Uhr
Mario Blunk

Avatar von Mario Blunk

Hab alle Datenblätter, danke !
--
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028
12.02.2016, 11:11 Uhr
hellas



Warum ballerst du da nicht einfach wieder einen KD502 rein?
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029
12.02.2016, 11:47 Uhr
holm

Avatar von holm

...weil der dann nur lose drin herum scheppert? Ich würde den wie vorgesehen anschrauben...

Mario brauchst Du so einen Transistor? Ich habe sicher einen, aber mehr KD503.

Gruß,

Holm
--
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Dieser Beitrag wurde am 12.02.2016 um 11:47 Uhr von holm editiert.
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030
12.02.2016, 14:22 Uhr
hellas



Holm springt schon ein. Dann ist gut. Ich hätte auch nur 503er da. Der hat ja halt nur eine höhere Spannungsfestigkeit.
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031
12.02.2016, 21:58 Uhr
Mario Blunk

Avatar von Mario Blunk

Hallo Holm und alle anderen,

ja, ein KD503 täte es auch. Vergleichbare Ersatztypen habe ich nicht, außer einem 2N3055. Ich will aber erstmal wissen, warum es den KD502 zerschossen hat, bevor ich reihenweise kostbare Transistoren zerstöre. Der ist im Gerät mit einer 2AT Sicherung abgesichert (Ich weiß, die Sicherung ist meißt langsamer als die C-E-Strecke). Evtl. tut es auch ein Typ mit weniger Strombelastbarkeit. Hab das Schriftstück mal wieder erweitert.

Wie sind denn Eure Erfahrungen in dieser Sache: Ein 20A Transistor mit einer 2AT-Schmelzsicherung in der Emitter-Leitung. Wer "löst" bei Kurzschluß gegen Masse schneller aus: Der Transistor oder die Sicherung ?

Gruß, Mario
--
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032
26.02.2016, 21:01 Uhr
Mario Blunk

Avatar von Mario Blunk

Neuigkeiten: Nach Austausch der Dioden auf Karte C7, Ersatz von T1 durch einen 2N3055 und Wechsel von F3 (160mAT) scheint das Gerät so zu funktionieren wie es soll. Ausgiebige Tests stehen noch an.
Frage in die Runde: F3 habe ich auf Seite 7 in Bild 5 abgebildet. Da ist schlicht eine 15 aufgedruckt. Ist das ein 15mA Typ ? Wohl kaum, denn diese versorgt auf Karte C7 einen Spannungsregler, der die mittlere Digitalanzeige speist. Die braucht mindestens 100mA. Wie ist also der Aufdruck zu deuten ?
--
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033
26.02.2016, 21:05 Uhr
Buebchen



Hallo Mario!
Der KD502 entspricht den 2N3772. Nimm aber besser den KD503 oder den 2N3773.
Der hält die doppelte Spannung von 160V aus bei nur 16 A gegen 20A beim KD502/2N3772. Wenn eine Induktivität angeschlossen (oder unter Last abgetrennt wird) wird kann der Transistor sonst wieder schnell abrauchen.
Wolfgang

Dieser Beitrag wurde am 26.02.2016 um 21:11 Uhr von Buebchen editiert.
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034
26.02.2016, 21:13 Uhr
Mario Blunk

Avatar von Mario Blunk

Hallo Wolfgang,
einen 2N3772 hab ich nicht in der Wühlkiste, so hoch belastet wird der im Gerät sowieso nicht. Mir ist nur noch nicht klar, was mit den beiden KD502 gemacht wird (T1 und T2). Die sind in Reihe zu den eigentlichen Regeltransistoren (auf Kühlkörpern rechts und links neben dem Netztrafo) geschaltet. T1 und T2 sind auf sehr kleinen Kühlblechen montiert, können also kaum Wärme abgeben. Vielleicht wird eine Vorregelung damit gemacht.
Gruß,
Mario
--
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035
26.02.2016, 21:20 Uhr
Mario Blunk

Avatar von Mario Blunk

Der KD502 hat bei 60V von C nach E die Obergrenze, der 2N3055 ebenso, wird also passen.
--
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036
27.02.2016, 10:13 Uhr
Buebchen



@MarioBlunk
Hallo Mario!
Kann es sein, das diese beiden Transistoren nur als Gleichrichter verwendet werden. Für den Strombereich waren Gleichrichter sehr teuer und schlecht zu bekommen.
Wolfgang
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037
27.02.2016, 21:31 Uhr
Mario Blunk

Avatar von Mario Blunk

Unter dem Transistor ist ein SC307 (?) eingepreßt um bei Übertemperatur den KD502 "abzuwürgen". Die 2A Sicherung in Reihe zum Leistungstransistor spricht für wenig Stromlast (jedenfalls statisch). Die Leiterplatte C6 links neben den Sicherungen F5 und F6 steuert den Leistungstransistor. Aus den Fotos könnte nun auch eine Schaltung aufgenommen werden, um den Sinn der Sache zu verstehen. Ich weiß nur nicht, ob und wann ich dazu kommen werde...
Mir fällt gerade ein, daß es den Modus U2=U3 gibt (siehe Schalter in Frontplatte). Es kann durchaus auch sein, daß mit T1 und T2 diese Betriebsart geschaltet wird. Es bleibt spannend...
--
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Dieser Beitrag wurde am 27.02.2016 um 21:32 Uhr von Mario Blunk editiert.
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038
27.02.2016, 21:34 Uhr
Mario Blunk

Avatar von Mario Blunk

Was mich noch immer beschäftigt ist die 15mA ? Sicherung. So kleine Werte gibts kaum zu kaufen. Es ist vermutlich (siehe Beitrag 032) auch keine 15mA-Version sondern irgendwas anderes. Wer kann den Aufdruck deuten ?
--
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Dieser Beitrag wurde am 27.02.2016 um 21:35 Uhr von Mario Blunk editiert.
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039
25.03.2016, 20:55 Uhr
Mario Blunk

Avatar von Mario Blunk

Es gibt einen Schaltplan ! Danke an den Verfasser ! Ohne Gewähr und auf eigene Gefahr:

http://www.blunk-electronic.de/BB/pdf/GSR3000_Schaltplan.pdf
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040
27.03.2016, 19:50 Uhr
Stephan Hloucal



Eh, das ist ja super! Wegen des Leistungstransistors müssten wir mal in unserem Depot wühlen, falls Du ihn noch nicht eingebaut hast.
Frohe Ostern
Stephan
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041
27.03.2016, 20:48 Uhr
Mario Blunk

Avatar von Mario Blunk

Hallo Stephan,

Ich habe einen 2N3055 eingebaut. Es hätte vermutlich auch was kleineres getan (KT808 oder SU169). Warum die mit dem KD502 so ein Schwergewicht verwendet haben, ist mir noch nicht klar. Die Betriebsart U2=U3 macht mir noch Gedanken. Siehe Aktualisierung in
http://www.blunk-electronic.de/download/reparatur_gsr_3000.pdf

Dir ebenso frohe Ostern ! Der Herr ist auferstanden !

Gruß,

Mario
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042
28.03.2016, 19:29 Uhr
Stephan Hloucal



Hallo Mario,
sehr sauberer Restaurierungsbericht, bei dem manche Museen vor Neid erblassen. Unschätzbar ist, dass jetzt auch Schaltpläne existieren.
Христос воистину воскрес!
Stephan
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043
02.04.2016, 20:40 Uhr
Mario Blunk

Avatar von Mario Blunk

Hallo an alle !

der Restaurierbericht samt Schaltplan und vielen Fotos ist nun unter

http://www.train-z.de/BB/pdf/gsr3000.zip

zu finden. Nachwievor bin ich für Rückmeldungen und Kritiken dankbar.

Gruß,

Mario
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044
02.04.2016, 21:19 Uhr
Rolli



Hallo Mario,
dein link http://www.blunk-electronic.de/download/reparatur_gsr_3000.pdf läuft bei mir ins Leere bzw funktioniert nicht.

Dieser Beitrag wurde am 02.04.2016 um 21:27 Uhr von Rolli editiert.
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045
02.04.2016, 21:30 Uhr
Mario Blunk

Avatar von Mario Blunk

Seit gestern ist das unter
http://www.blunk-electronic.de/download/reparatur_gsr_3000.pdf
zu finden.
--
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Dieser Beitrag wurde am 02.04.2016 um 21:30 Uhr von Mario Blunk editiert.
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046
28.02.2017, 21:23 Uhr
Mario Blunk

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Hello out there !
we finally got the user manual (in German):
http://www.train-z.de/BB/pdf/gsr3000.zip
cheers !
--
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