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Robotrontechnik-Forum » Technische Diskussionen » Z1013 auf FPGA - weiter gehts » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1- [ 2 ] [ 3 ]
000
22.02.2013, 00:52 Uhr
ad fontes



Inzwischen siehts so aus:



-Als Moni wurde jetzt der riesa 2.02 gewählt
-das Bild ist auf VGA zentriert
-die doppelte Spalte links ist korrigiert -dafür fehlt Nummer 32 am linken Rand
-der Moni hat Akne (xEC statt 0x20)

Laut Simulationen wird der Bildwiederholspeicher erst mit den "Pickel" gefühlt und sollte dann aber ordentlich mit 0x20 (space) gelöscht werden. Eventuell klemmt die CPU in einer IRQ-routine?

Unter der Haube sind erste Anpassungen für eine PC-Tastatur zu finden. Einfacher wäre sicher eine Anpassung des Monitorprogramms an eine PS/2 Tastatur (8? bit Scancode bei Drücken und loslassen der Taste(n)) aber für einen Softwarekompatible Hardware folgt jetzt ein interne Nachbildung der 4x8 Matrix (kleine (dual-port) ram-matrix 8x4bit.Vorher wird die PIO nachgestellt.

MfG,

Dieser Beitrag wurde am 22.02.2013 um 00:58 Uhr von ad fontes editiert.
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001
18.03.2013, 22:17 Uhr
ad fontes



Es werden Fortschritte sichtbar:



Wie zu sehen ist das Problem der fehlenden/doppelten Spalten/Zeilen gelöst. Auch die "Masern" sind weg. Letztere rühren daraus, das der Bildspeicher auf writeonly für die CPU gesetzt war, das Monitorprogramm aber zum Leeren des Monitors Daten aus dem Bildspeicher in den Bildspeicher kopierte.

Tastatureingaben funktionieren inzwischen lt. Simulation weitgehend, es kann also nicht mehr lang dauern, bis der erste Hexdump des Monitors über den Schirm flimmert.

Die Tastaturumsetzung ist mit Einschränkungen konzipiert:
-S1, S2 und S3 werden umgesetzt S4 (noch) nicht.
-Es kann höchstens eine Taste (plus ggf. S1 oder S2 oder S3) gedrückt sein.

Die Simulation offenbarte einige neue Erkenntnisse:
-Die PIO arbeitet im Einzelbitbetrieb, und wird von der Tastatur "gepollt", keine Nutzung eines Interrupts.

Weitere Beschreibung und Quelltexte wie immer da:
http://www.mikrocontroller.net/articles/Retrocomputing_auf_FPGA

MfG,

Dieser Beitrag wurde am 18.03.2013 um 22:18 Uhr von ad fontes editiert.
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002
22.03.2013, 20:02 Uhr
waldheinz



Respekt, das ist wirklich großartig. Ich hatte mal angefangen, einen MPC auf FPGA nach zu bauen. Aber das war ehrlich gesagt bissel viel auf einmal. Die VHDL Kenntnisse aus der Uni doch arg eingerostet, und von der nach zu bauenden Maschine auch wenig bis keine Ahnung. :-) Bin dann erst mal auf ne Software-Emulation umgeschwenkt. Aber werde am WE sicher Dein Projekt mal genauestens anschauen, das wird ein Spass! :-)

Viel Erfolg weiterhin,
-Matthias
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003
23.03.2013, 08:33 Uhr
ad fontes




Zitat:
waldheinz schrieb
Respekt, das ist wirklich großartig. Ich hatte mal angefangen, einen MPC auf FPGA nach zu bauen. Aber das war ehrlich gesagt bissel viel auf einmal. Die VHDL Kenntnisse aus der Uni doch arg eingerostet, und von der nach zu bauenden Maschine auch wenig bis keine Ahnung. :-) Bin dann erst mal auf ne Software-Emulation umgeschwenkt. Aber werde am WE sicher Dein Projekt mal genauestens anschauen, das wird ein Spass! :-)

Viel Erfolg weiterhin,
-Matthias

Danke, danke. Ich hoffe das Project/Sourcen/Beschreibung ist erhellend und inspierend. Source Code auf dem Server ist aktuell. ROM-Files auf dem server sind ohne ROM-Image; wie man selbst ROM-Images zu VHDL konvertiert ist aber im Artikel beschrieben (Derzeit Handarbeit, vielleicht mag jemand ein kleines script/programm dafür schreiben).

Übers Wochenende werd ich beschreiben wie man (*.z80) -Programme zu "RAM konvertiert" und schauen wie ich die SHIFT-Taste der PC-Tastatur umsetze.

Ach ja, gestern abend wurde mit Tiny-Basic das erste Programm gestartet und es läuft :-) . PC-Tastatur funktioniert seit Donnerstag abend weitgehend.

Schönes Wochenend,
Volker
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004
24.03.2013, 16:59 Uhr
funkheld



Hallo, guten Tag.
Ist ja sehr interessant.

Kannst du bitte mal deine Platinen und alles hier zeigen ?
Aus was besteht das ganze , damit man Text eingeben kann und den Monitor anschliessen kann ?

Danke.

Gruss
peter

Dieser Beitrag wurde am 24.03.2013 um 16:59 Uhr von funkheld editiert.
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005
24.03.2013, 22:18 Uhr
ad fontes




Zitat:
funkheld schrieb
Kannst du bitte mal deine Platinen und alles hier zeigen ?
Aus was besteht das ganze , damit man Text eingeben kann und den Monitor anschliessen kann ?

Hallo Peter,

ich verwende ein "handelsübliche" FPGA-Testboard und zwar das Xilinx Spartan3 Starterkit, das ich vor ca. 6-7 Jahren bei Segor electronics in Berlin erwarb.
Beschreibung (Manual/Schaltplan/Beispiele) hier:

http://www.digilentinc.com/Products/Detail.cfm?Prod=S3BOARD

Gebraucht kostet sowas um 80 -100 €, aber es lohnt sich naue neueren Boards (Spartan-3E, Spartan3AN, Spartan-6) zu schauen, die haben den auch FLASH-Chips mit denen sich eine Diskette nachahmen lässt und 8 bit VGA.
Persönlich liebäugle ich mit einem China-Altera Board für weitere Versuche:

[url]http://www.ebay.de/itm/Neu-Altera-Cyclone-NIOS-II-FPGA-Development-Board-EP2C8Q208-mit-LCD1602-/111024643371?pt=Wissenschaftliche_Ger%C3%A4te&hash=item19d9959d2b [/url]

Von dem Board nutze ich den VGA-Anschluß, die PS2 Tastaturbuchse und den FPGA. Für einen Z1013.16 ist das genug, aber schon für den KC 85 muß man neben dem FPGA einige hundert kbyte externen Speicher (SRAM ist am einfachsten ansteuerbar) . Für die Monitoransteuerung genügen hier 3 FPGA-Pins mit Widerständen (sind schon passend auf dem Board) und 2 weitere Pins für den Hor. und verticalen Sync. Damit sind 8 Farben darstellbar, für mehr brauchst ein paar Pins + widerstände mehr. Auch der PS2-Anschluß sind im wesentlichen widerstände und zwei FPGA-Pins.

Foto vom Board + Anschlüße:
http://www.mikrocontroller.net/articles/Datei:FirstSignOfLife.jpg

Foto aktueller Stand (Tiny-Basic, Monitorprogramm, Tastatur):
http://www.mikrocontroller.net/articles/Datei:TinyDUMP.JPG

Foto Board + genutzte Hauptkomponenten:
http://www.mikrocontroller.net/articles/Datei:20130218_Starterkit_oben0001_kmark_txt.jpg


Ein bißchen mehr zum Board habe ich dort hinterlassen:
http://www.mikrocontroller.net/articles/Retrocomputing_auf_FPGA

MfG,
Volker

Dieser Beitrag wurde am 24.03.2013 um 22:19 Uhr von ad fontes editiert.
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006
25.03.2013, 15:30 Uhr
funkheld



Das sieht ja gut aus , was du schon erreicht hast.
Das würde ich nicht schaffen.

Danke.

Gruss
peter
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007
30.03.2013, 19:07 Uhr
Micha

Avatar von Micha

ich hab mal spontan die Anregung in 005 aufgegriffen und mir so ein Testboard mit Altera FPGA auf ebay gekauft. Lieferung erfolgte sehr flott, über den Preis kann man nicht meckern, die Hardware macht einen guten Eindruck.

Die beiden Datenträger: Software, Doku sind allerdings selbstgebrannte Scheiben. Wär ja auch nicht weiter schlimm. Ein Freund hatte mir allerdings mal eindringlich geraten, Datenträger vom China-Versand vor irgendwelchen Installierereien unbedingt auf Viren & Co. zu untersuchen. Hab ich dann auch prompt gemacht (Avira), mit folgendem Ergebnis:

Quellcode:
Beginne mit der Suche in 'D:\' <manual>
D:\FPGA EP2C8Q208\Development tools\Crack\Crack_DSP_Builder_90.rar
  [0] Archivtyp: RAR
  --> DSP_Builder_9.0破解器.exe
      [FUND]      Ist das Trojanische Pferd TR/Xema.FQ
D:\FPGA EP2C8Q208\Development tools\Crack\Crack_DSP_Builder_90_SP1.rar
  [0] Archivtyp: RAR
  --> DSP_Builder_9.0_SP1破解器.exe
      [FUND]      Ist das Trojanische Pferd TR/Xema.FQ
D:\FPGA EP2C8Q208\Development tools\Crack\Crack_ModelSim_SE_6.3d.rar
  [0] Archivtyp: RAR
  --> Crack_ModelSim_SE_6.3d\MentorKG.exe
      [FUND]      Enthält Erkennungsmuster des Wurmes WORM/Guap.bo
D:\FPGA EP2C8Q208\Development tools\Crack\Crack_ModelSim_SE_6.4a.rar
  [0] Archivtyp: RAR
  --> Crack\MentorKG.exe
      [FUND]      Enthält Erkennungsmuster des Wurmes WORM/Guap.br
D:\FPGA EP2C8Q208\Development tools\Crack\Crack_QII90.rar
  [0] Archivtyp: RAR
  --> Quartus_II_9.0破解器.exe
      [FUND]      Ist das Trojanische Pferd TR/Gendal.41472.BO
D:\FPGA EP2C8Q208\Development tools\Crack\Crack_QII90_SP2.rar
  [0] Archivtyp: RAR
  --> Quartus_II_9.0_SP2破解器.exe
      [FUND]      Ist das Trojanische Pferd TR/Spy.45056.622

ad fontes: bitte nicht krumm nehmen wenn ich hier in deinem Thread etwas off-topic schreibe. Dachte nur das wär eine Warnung wert.
Eventuell sind die meisten Inhalte der beiden CDs ja sauber, ich hab noch nicht raus ob jenes Zeugs automatisch vom Setup installiert wird. Natürlich hänge ich da gerade in einem Konflikt - ich möchte das Testboard gern ausprobieren. Der einzige Weg den ich derzeit sehe ist, ein Windows XP in einer virtuellen Box mit dem Zeugs zu installieren - gute Idee oder Sch****-Idee?
--
Das alte Rom wurde auch nicht an einem Tag programmiert.
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008
31.03.2013, 10:58 Uhr
ad fontes



Dem Pfadnamen nach ist auf den CDs eine Kopie der FPGA-Entwicklungstools von Altera resp Mentor (modelsim). Von der Altera-Website kannst du dergleichen kostenlos runterladen. Einige Spezialtools werden wohl nicht in der kostenlos Variante dabei ein und einige High_End FPGA#s werden mglw. nicht unterstützt, aber für dein Board dürfte es ausreichen. Es kann also gut sein, das die CD's zu nichts anderen brauchst als eine den Kaffee/Tee draufzustellen.

Auch bei den Programmiertools würde ich erst mal mit den Standardtools von Altera versuchen und die CD's nicht anfassen. Meist ist die FPGA-Standard Programmierschnittstelle rausgeführt, damit kommt dann auch ein normaler (JTAG/Byteblaster) Programmierer zurecht.

MfG,
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009
01.04.2013, 15:14 Uhr
ad fontes





An der PS/2 Tastatur kann der Clone jetzt auch die per gedrückten SHIFT-Taste erkennen und wie auf der Z1013 Tastatur nachstellen. Damit sind Kleinbuchstaben eingebbar, ebenso "=" ">" etc. und damit dürfte der volle BASIC-Syntax unterstützt sein. Wie oben zu sehen, reichts für Schleifen. Der Basic-Interpreter ist in den FPGA "einkompiliert" und dadurch startbar ("J 100") ohne von Kasette zu laden.
Dazu musste das Tastaturinterface umgestrickt werden, dem Tastaturumsetzer PS2 - 8x4 Matrix widme ich einen eigenen Beitrag, da wohl vom allgemeinen Interesse.


Damit sollte das Kassetteninterface der nächste Punkt auf der Agenda sein. Ich habe mich aber noch nicht für eine Lösungsvariante entschieden.

Load ist kein Problem, in dem PROM für den FPGA habe ich ca. 128Kbyte frei.
Leider gibt es auf dem Board keinen Nichtflüchtigen Speicher (FLASH, SD-Card) den ich vom FPGA aus beschreiben kann. Also muß wohl eine PC-Verbindung. Da hätten wir RS-232 über die man zusammen mit einem Terminal-Prog auf dem PC Daten schieben könnte. Oder über die Soundkarte, dann funktionieren auch die Routinen im Original-ROM. Der J1013 als Emulator scheint dergleichen zu unterstützen: http://www.jens-mueller.org/j1013/cassette.html. Dann brauchts noch einen OPV o.ä. um von den 3V3 Pegel am FPGA auf brauchbares für den Mikrofoneingang zu kommen.

Schauen wir mal. Da alles bis auf sichern vom Clone funktioniert, lasse ich es jetzt langsamer angehen. Vielleicht wechsele ich vorher auf ein anderes FPGA Board mit Nichtflüchtigen Speicher (bspw Spartan 3AN-Starterkit).

Zu guter letzt der Hinweis auf die ausführlichere Beschreibung unter:
http://www.mikrocontroller.net/articles/Retrocomputing_auf_FPGA

und ein Schreibtischfoto des "Entwicklungssystems" (Schaltplan, Foto Z1013 Tastatur, programmer, Editor,..). Ach ja, ich kam nicht umhin die Gummitastatur des Z1013 durch eine zeitgenössische "Gummi-Tastatur" zu ersetzen - das nennt sich wohl Genre-Gerecht ;-).



MfG, Volker

Dieser Beitrag wurde am 01.04.2013 um 15:29 Uhr von ad fontes editiert.
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010
01.04.2013, 15:32 Uhr
funkheld




Zitat:
Vielleicht wechsele ich vorher auf ein anderes FPGA Board mit Nichtflüchtigen Speicher

Vielleicht auf ein Board was noch lange Zukunft hat und überschaubar programmiert werden kann und vom Hersteller ein hilfreiches Support stattfindet. Vielleicht könnte man da die ganze KC-Reihe mit betreiben.

Die Käuferschicht dafür wäre nicht gering. Ein neues Standbein in eine Entwicklung FPGA.

Gruss
peter

Dieser Beitrag wurde am 01.04.2013 um 15:35 Uhr von funkheld editiert.
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011
01.04.2013, 17:11 Uhr
Enrico
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Da kannst Du den C-One kaufen, und reinhäckeln.
Gibts schon.
--
MFG
Enrico
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012
01.04.2013, 17:36 Uhr
funkheld



Da sollte das KC-System schon drauf laufen.

Der C-ONE ist schon abgedroschen.
Den hatte ich mir vor 4 Jahren gekauft für das C64-System.
Es kamen dann zuviele Änderungen und das C64-System wurde in Deutschland ca nur 30x Verkauft mit dem C64-System. Habe es wieder verkauft , weil es keine Weiterentwicklungen dafür gab in Deutschland. Ansprechpartner waren nur über den grossen Teich zu erreichen und so etwas hatte ich nicht angestrebt. Das System war auch in Deutschland für einen Normalverdiener um nur mal mit einem C64-System zu spielen zu teuer.

Ein System sollte schon in höheren Stückzahlen laufen.
Vielleicht steigt das interesse mal mit eine m KC-System.

Gruss
peter

Dieser Beitrag wurde am 01.04.2013 um 17:38 Uhr von funkheld editiert.
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013
01.04.2013, 18:33 Uhr
Mobby5




Zitat:
funkheld schrieb
Vielleicht auf ein Board was noch lange Zukunft hat...
Gruss
peter

1. Welches soll das sein?
2. Woher willst Du das wissen?

In dieser schnelllebigen Zeit ist sowas bestimmt nicht vorherzusagen.
--
und ausserdem muss in Zeile 20 der Doppelpunkt durch ein Semikolon ersetzt werden
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014
01.04.2013, 18:54 Uhr
funkheld



Das ist die Frage.

Sonst ist ein Kauf rausgeschmissene Geld.
Viele Bastler haben das Geld bestimmt nicht lose sitzen.
Und sagen mit recht "Waaaas soviel Geld für ein Board und du baust dein System jetzt schon wieder um auf eine anderes Board...."

Gruss
peter
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015
01.04.2013, 19:25 Uhr
Enrico
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Sowas macht man ja auch nicht.
Auf ein Entwicklungsboard kann man nicht fest als HW-Grundlage für eigene Entwicklungen vorraussetzen.
--
MFG
Enrico

Dieser Beitrag wurde am 01.04.2013 um 19:26 Uhr von Enrico editiert.
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016
03.04.2013, 08:42 Uhr
ad fontes



Eigenes Board ist angedacht, aber bis dahin ist Spass ohne größeres Invest gewollt - eine CP/M Machine bspw. PC1715. Und bis die Boards kommen kann man sich an die Pixelgrafik für den KC machen.

C-One kenne ich, ist mir persönlich zu groß (3 FPGA's, wiele Stecker) und zu teuer (333€).
Angedacht ist eine Platine die alle 8 bit Computer kann, transportabel ist (Pass-Größe) und wenn vertretbar auch mit Batterie läuft. 16bit unterstützung für Amiga und Co scheint mir zu teuer.

MfG
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017
03.04.2013, 12:04 Uhr
abnoname

Avatar von abnoname

Ich verwende ja wie gesagt ein Altera DE1 VGA, PS2, Sound, SRAM, DRAM, Flash und SD Karte

Darauf laufen schon:
- 8086 PC (ZET Prozessor)
- Amiga 500 (Minimig)
- C64 (FPGA64)
- Apple II

etc. und vielleicht schon heute dein Z1013

VG
--
mein Blog: http://abnoname.blogspot.de

Dieser Beitrag wurde am 03.04.2013 um 12:04 Uhr von abnoname editiert.
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018
03.04.2013, 14:13 Uhr
funkheld



....etc. und vielleicht schon heute dein Z1013 ....

Da da bin ich gespannt auf die Info.


Gruss
peter
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019
03.04.2013, 17:26 Uhr
abnoname

Avatar von abnoname

So mit ein paar Stolpersteinen bin ich heute zu einer Alpha Version des Ports gelangt

Randbedingungen:
- Altera DE1 Board
- Cyclone II FPGA
- Systemspeicher (16kx8) auf externem SRAM

Änderungen:
- Prozessorregister waren abhängig von Xilinx RAM Zellen (T80_Reg), done
- VGA brauchte invertierte Sync Signale, done
- SRAM war FPGA intern realisiert, Umbau auf externen 512kB SRAM, done
- vorher konnte der interne SRAM vorbelegt werden, so dass beim Boot ein JUMP auf den ROM Anfang durchgeführt wurde
- dadurch wurde im Original die ROM Suche durch NOPs übersprungen
- Umbau auf eine Bootlogik, welche vor dem ersten Romzugriff den Datenbus auf Null hält, bis der Adressdecoder ein ROM Select verlangt. Dann schaltet der Controller den Zugriff frei
- Mit einem Systemreset wird wieder in den Bootzustand geschaltet




Mein Dank gilt hiermit "ad fontes" für die tolle Arbeit. Ich hoffe, dass ich hiermit weiter meinen Teil beitrage, dass Projekt auf Altera Boards verfügbar zu machen

Sollte jemand ein DE1 Board besitzen und testen wollen, dann bitte PN

VG
Franz

... jetzt gehts weiter mit den Details es wird einen RAM Zugriff über RS232 geben.
--
mein Blog: http://abnoname.blogspot.de
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020
03.04.2013, 18:15 Uhr
Enrico
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Zitat:
ad fontes schrieb
16bit unterstützung für Amiga und Co scheint mir zu teuer.

MfG

Das würde dann ja auch nicht reichen.
Amiga war nie 16 Bit.
--
MFG
Enrico
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021
03.04.2013, 18:16 Uhr
abnoname

Avatar von abnoname

Klar ist der Amiga nen 16bit Rechner.
--
mein Blog: http://abnoname.blogspot.de
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022
03.04.2013, 18:30 Uhr
funkheld



Jup, das sieht ja wunderbar aus wie das funktioniert.

Gruss
peter
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023
03.04.2013, 18:52 Uhr
Enrico
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Zitat:
abnoname schrieb
Klar ist der Amiga nen 16bit Rechner.

Falsch. Wars noch nie.
Die waren schon immer 32 Bit.
--
MFG
Enrico
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024
03.04.2013, 19:16 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Ich hab mir ja das in 005 erwähnt Billig-Chinaboard zugelegt. Mit nem Altera Cyclon II FPGA, genauer einem EP2C8Q208. Start mit Null Ahnung in die Materie, auf nen passenden Programmer warte ich derzeit. In der Zwischenzeit hab ich schon mal paar Online-Trainings auf altera.com absolviert. Hab mich nach etwas Recherche bezüglich Programmieren mit VHDL oder Verilog dafür entschieden, letzteres zu erlernen.

Der Beitrag 019 von abnoname macht mir gerade Hoffnung: im besten Fall ist mein Board eine Art Clone, im schlimmsten Fall sind paar Pins anders sortiert. Falls die Sourcen zufällig in Verilog sind und ich die bekommen kann, wär ich sehr interessiert. Ist sicher ne gute Gelegenheit durch Code angucken was zu lernen?

Beim Amiga ham sicher beide Parteien recht - 68000er haben 32 Bit breite Register, aber die ganze Kiste mit Peripherie und hastenichgesehen ist sicherlich keine reinrassige 32 Bit Architektur.
--
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025
03.04.2013, 19:21 Uhr
abnoname

Avatar von abnoname


Zitat:
Enrico schrieb

Zitat:
abnoname schrieb
Klar ist der Amiga nen 16bit Rechner.

Falsch. Wars noch nie.
Die waren schon immer 32 Bit.

...und nur nen 16bit BUS. Aber eigentlich gehts hier um Z1013 und FPGA. Also zurück zum Thema!

@Micha, wenn du das übliche China Board meinst, dann sollte das gehen Die Grundarbeit für Altera ist ja nun erledigt.

Die Sourcen sind in VHDL. VHDL und Verilog unterschieden sich aber nur in der Syntax. Die Arbeitsmethoden dagegen sind völlig gleich.

Hast PN.
--
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026
03.04.2013, 19:22 Uhr
Enrico
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Jup, so kann mans genau ausdrücken.

Oder anders: Ein 486iger, der nur ISA hat, ist auch nur ein 16 Bit Rechner. LOL
--
MFG
Enrico
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027
03.04.2013, 19:32 Uhr
funkheld



Ist dieses Board einfacher zu händeln für dein Produkt KC ?

www.ebay.de/itm/Neu-Altera-Cyclone-NIOS-II-FPGA-Development-Board-EP2C8Q208-mit-LCD1602-/111024643371?pt=Wissenschaftliche_Ger%C3%A4te&hash=item19d9959d2b

Danke.

Gruss
peter
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028
03.04.2013, 19:36 Uhr
abnoname

Avatar von abnoname

Das ist so ein typisches China Board. Der FPGA ist aber kleiner als der im DE1.

DE1: EP2C20
China: EP2C8

Wichtig! In dem Board ist kein Programmer drin. Der schlägt dann nochmal extra zu.

Ich empfehle einfach noch paar Taler mehr in die Hand zu nehmen und in den Genuss von dutzenden für dieses Board portierten Projekte zu kommen (Versand ist frei): http://www.digikey.de/product-search/de?x=-921&y=-76&lang=de&site=de&KeyWords=altera+de1

VG

EDIT: Im DE1 ist auch der Altera Byteblaster mit drin. Also mehr als das Board ist nicht nötig.
--
mein Blog: http://abnoname.blogspot.de

Dieser Beitrag wurde am 03.04.2013 um 19:40 Uhr von abnoname editiert.
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029
03.04.2013, 19:46 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Das ja mal interessant! - ich hatte sowieso noch paar Pfennigartikel für meinen 1702 (U552) Brenner bei digikey zu bestellen die es nur dort gibt, wo ich bisher gezögert habe, wegen des extrem blöden Verhältnisses von Teilekosten zu Versandkosten (weia, jetzt bin ich schon wieder kurz davor mich von jeglicher Vernunft zu verabschieden...)
--
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030
03.04.2013, 20:13 Uhr
funkheld



Was ist das für ein Gerät und viewiel kostet es :

Zitat:
Wichtig! In dem Board ist kein Programmer drin. Der schlägt dann nochmal extra zu.

Danke.

Gruss
peter

Dieser Beitrag wurde am 03.04.2013 um 21:52 Uhr von funkheld editiert.
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031
03.04.2013, 22:07 Uhr
Micha

Avatar von Micha

@Funkheld: ist bissl schwer Dein Posting zu deuten, bzw. was Du eigentlich fragen möchtest. ich versuch's mal nach bestem Wissen und Gewissen:

hier war ein China-Board ins Gespräch gekommen, das ca 70 Euro kostet, mit dem man eine handgefertigte virenverseuchte Installations-CD bekommt, und bei dem man dan feststellt, dass man ja noch extra ein Byteblaster Programmiergerät für ca. 20 Euro braucht, um was damit anfangen zu können.

Alternative ist das DE1 Board, direkt und offiziell vom Hersteller Altera. Kostet mehr (ca. 135 Euro), der Programmer ist schon mit auf dem Board - man benötigt also nur ein ordinäres USB Kabel zum Programmieren, der verbaute FPGA hat mehr Ressourcen, und vor allem - das Board ist ein Quasi-Standard! Also es gibt einiges Zeugs was ohne Friemelei direkt darauf läuft.

Hoffe ich konnte helfen.


Zitat:
funkheld schrieb
Was ist das für ein Gerät und viewiel kostet es :

Zitat:
Wichtig! In dem Board ist kein Programmer drin. Der schlägt dann nochmal extra zu.

Danke.

Gruss
peter


--
Das alte Rom wurde auch nicht an einem Tag programmiert.
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032
03.04.2013, 22:13 Uhr
ad fontes



Super, die Bootlogic werde ich übernehmen, externer RAM steht ja auch auf meiner Agenda. Zusätzlich hast du noch den Bildschirmausschnitt horizontal zentriert, Ich hab rechts Platz für eine Werbebanner gelassen ;-)



Zitat:
abnoname schrieb
So mit ein paar Stolpersteinen bin ich heute zu einer Alpha Version des Ports gelangt

Randbedingungen:
- Altera DE1 Board
- Cyclone II FPGA
- Systemspeicher (16kx8) auf externem SRAM

Änderungen:
- Prozessorregister waren abhängig von Xilinx RAM Zellen (T80_Reg), done
- VGA brauchte invertierte Sync Signale, done
- SRAM war FPGA intern realisiert, Umbau auf externen 512kB SRAM, done
- vorher konnte der interne SRAM vorbelegt werden, so dass beim Boot ein JUMP auf den ROM Anfang durchgeführt wurde
- dadurch wurde im Original die ROM Suche durch NOPs übersprungen
- Umbau auf eine Bootlogik, welche vor dem ersten Romzugriff den Datenbus auf Null hält, bis der Adressdecoder ein ROM Select verlangt. Dann schaltet der Controller den Zugriff frei
- Mit einem Systemreset wird wieder in den Bootzustand geschaltet


Dieser Beitrag wurde am 03.04.2013 um 22:13 Uhr von ad fontes editiert.
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033
04.04.2013, 10:30 Uhr
funkheld



Hallo, guten Tag.

Habt ihr schon das megarom-modul :
http://hc-ddr.hucki.net/wiki/doku.php/z1013:module:megamodul
den Binärcode von der SD-Karte getestet auf euren Board ?

Danke.

Gruss
peter

Dieser Beitrag wurde am 04.04.2013 um 10:33 Uhr von funkheld editiert.
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034
04.04.2013, 10:59 Uhr
abnoname

Avatar von abnoname

Ich sehe gerade, dass das MegaROM 2,5MByte benötigt. Das wird wohl ohne die Einbindung des (vorhandenen) Flash Speicher nichts.

Ich wollte aber abgesehen davon sowieso einen Zugriff auf den Z1013 RAM über die serielle Schnittstelle realisieren, so dass man dann einfach vom PC aus die Z80 Files in den Rechner laden kann. Das geht zumindest fürs erste einfacher.

VG

EDIT: SD Karte ist nochmal ne Sache für sich
--
mein Blog: http://abnoname.blogspot.de

Dieser Beitrag wurde am 04.04.2013 um 11:00 Uhr von abnoname editiert.
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035
04.04.2013, 12:54 Uhr
funkheld



Jup, danke.

Auch das speichern über die serielle Schittstelle zum PC ?

Danke.

Gruss
peter
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036
04.04.2013, 12:57 Uhr
abnoname

Avatar von abnoname

Wenn du einen memory dump meinst, ja das fällt dann mit ab.
--
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037
04.04.2013, 14:23 Uhr
funkheld



Das Board DE1 hat doch einen Soundeingang/Ausgang.
Kann man da kein Signal ausgeben zum PC und auch ein Signal vom PC einlesen ?

Gruss
peter
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038
06.04.2013, 15:26 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Hatte mir ja spontan das in 005 zuerst erwähnte Billig-China-Board zugelegt. Irgendwo muss man ja mal anfangen (ich wollte schon ewig mal mit FPGAs anfangen).
Erste Erkenntnis nachdem ich das Board hatte: hübsch, aber ohne Programmer ist es nur ein nutzloses Stück Elektronik.
Zweite Erkenntnis: die CDs waren mit Viren, Trojanern, Würmern verseucht. Wenigstens ein brauchbarer Stromlaufplan war auch noch drauf... den braucht man, wegen Pin-Zuordnung.
Inzwischen hab ich die Software vom FPGA-Hersteller Altera geladen und auf deren Seite schon eine Menge der (sehr gut gemachten!) Online-Kurse absolviert. So konnte ich inzwischen schon ein wenig vorbereiten...
Heute war dann endlich auch der Byte-Blaster Programmer da. Also gleich losgelegt, ging auch soweit alles reibungslos. Allerdings hat der Upload meines Projekts das Board nicht initialisiert, Reste des Demo-Projekts liefen weiter. U.A. alle LEDs und alle 7-Segment-Anzeigen hell erleuchtet. Obwohl mein Code wie erwartet funktionierte (bestimmte LEDs im Takt blinken lassen) hat sich nach ca. 1 Minute das originale Netzteil verabschiedet. Ausgangsseitig spezifiziert mit 5V/1A. Ich hatte noch ein gleichartig spezifiziertes NT in der Bastelkiste, das tut es jetzt schon seit etlichen Minuten.

Die Moral von der Geschicht': auch wenn heutzutage fast alles aus China ist, kauf nie das billigste von deren Zeugs nicht
--
Das alte Rom wurde auch nicht an einem Tag programmiert.
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039
06.04.2013, 15:37 Uhr
abnoname

Avatar von abnoname

Werden die LEDs mit open drain geschaltet? Vielleicht sind dann alle per default an?

Oder lief dein Projekt dann?

"Allerdings hat der Upload meines Projekts das Board nicht initialisiert"
vs.
"wie erwartet funktionierte (bestimmte LEDs im Takt blinken lassen)"

VG
Franz
--
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040
06.04.2013, 15:47 Uhr
Micha

Avatar von Micha

naja ich hatte vier LEDs gezielt angesteuert in einem binären Count-Up Muster zu blinken. Das funktioniert auch wie erwartet, mein Projekt enthält allerdings keine Vorkehrungen um alles andere initial auszuschalten. Ich glaub das muss ich dringend "erforschen" wie man das macht.

Bei Neustart lädt das FPGA Board wieder sein Original-Demo-Programm. Hatte ich auch schon irgendwo gelesen dass sich ein FPGA seine Schaltung nicht merken kann sondern bei Power-Up neu lädt. Aber wie? Sooo viel zu lernen ...
--
Das alte Rom wurde auch nicht an einem Tag programmiert.
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041
06.04.2013, 16:22 Uhr
abnoname

Avatar von abnoname

achso! Na dann leg einfach in deinem Projekt an alle entsprechenden (LED)Steuerpins Low oder High als Konstante.
--
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042
08.04.2013, 15:24 Uhr
funkheld



So , vor drei Tagen habe ich mir das Altera DE1 Board bestellt und auch schon bezahlt bei Digi-Key, kostet mit Mehrwertsteuer insgesamt 159 Euro. Die Bestellung lief Reibungslos und nach einem Tag hatte ich schon eine 2-Seitige Bestellungsbestätigung mit den vorgesehenen Verschiffungsdaten wenn das Geld für das Board überwiesen wurde. Es gibt für Digi-Key hier in Deutschland eine Vertretung und auch die Überweisung wird einfach über eine Kontoüberweisung in Deutschland abgewickelt. Der telefonische Support in Deutschland ist frei und habe damit heute ein wunderbares technisches Gespräch über den DE1 geführt.

Nun werde ich mich hier mit 64 Jahren mit so einem Board beschäftigen und einen Z1013-Clone , natürlich nur dank eurer Hilfe wird mein Wissensstand erweitert.

Wie ich gelesen habe, kann man mit so einem FPGA-Board recht interessante elektronische Experiemente machen ohne zu Löten, klasse.

Der Kommentar meiner Frau : "Du spinnst, das du dir noch in diesem Alter so etwas antust".

Fazit : Man wird im Alter nicht weiser , sondern verrückter.
Mit dieser Verrücktheit kann ich aber wunderbar leben.

Nachdem ich mich für KC-Serie (Z1013) hier entschieden habe , mit dem Emu von Jens , bin ich von diesem einfachen Aufbau des Z1013 und der Handhabung begeistert. Der Emu von Jens ist unübertrefflich Real damit , das ich nur staunen kann. Die wunderbare offene Präsenz der gesamten Daten in Papierformat und Software ist auch im hohen Maße super.

Ich wollte mir erst in nächster Zukunft 2x Z1013 vollbestückt 64KB anschaffen, einen als Reserve. Da habe ich aber festgestellt, das ich keine Kenntnisse habe um daran weiterzubasteln mit Lötkolben, geschweige dann die noch nicht vorhandene rerserve Bastelkiste für den Z1013, die ja die alten User hier schon Jahrelang als Sammlesorium angelegt haben, falls mal...

Ich habe mich jetzt neben dem Jkcemu(Z1013) für den Altera DE1 entschieden.

Gruss
peter

Dieser Beitrag wurde am 08.04.2013 um 17:44 Uhr von funkheld editiert.
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043
09.04.2013, 08:40 Uhr
ad fontes



So ich antworte mal am Block:
Das MegaROM passt auf den Parallel-Flash auf dem Spartan-3AN Board, das auch auf der ToDo-Liste für dieses Jahr steht. Das werde ich dann auf diesen antesten.

Audio auf dem DE1 als Datenlink klingt interessant, ist aber letzlich etwas zu langsam. RS-232 Interface ist jetzt meine Wahl um den Speicher zu füllen bzw auszulesen.

Bis Mitte Mai bin ich stark in einem anderen Projekt gebunden ("Urlaub" resp. Urlaubsvorbereitung), ich hab mir also kleiner Themen auferlegt. So wird es ein extra-Verzeichniss für alle RAM-Images geben, damit lassen sich verschiedene Monitore-ROM's antesten. So suche ich noch einen der IO-Zugriffe (IN/OUT) gestattet, mit Speicher schreiben/lesen ist eben nur ein Teil der Hardware ansprechbar. - Brosig?!

Dann schau ich mir die Altera-Portierung an. Übrigens da der cyclone wohl so um die 24kByte RAM Hand muesste auch dieses Board einen Z1013.16 ohne exterenen RAM gestatten.

Viel Spass noch,
Volker
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044
09.04.2013, 15:20 Uhr
funkheld



Hallo ad fontes, am besten wäre es , wenn du das Mega-Rom warten lässt bis eine Lösung für die SD-Karte gefunden ist, die man ja irgendwann mal braucht. Es ist zwar eine schöne Sache aber man kann da im Z1013-Betrieb keine Daten abspeichern auf dem MegaRom. Ich habe es jetzt als Neuling mal ausprobiert , habe aber festgestellt , es ist eigentlich garnicht so vorrangig , spannend fand ich das es in einem Z1013 funktionierte.
Ich fände es besser , wenn die Verbindungen zur Aussenwelt bestehen würden zum Laden und Speichern, das bringt mehr flexibilität am Z1013 und natürlich die umschaltbaren Monitore.

Danke.

Gruss
peter

Dieser Beitrag wurde am 09.04.2013 um 17:09 Uhr von funkheld editiert.
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045
09.04.2013, 17:12 Uhr
volkerp
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Avatar von volkerp

Hallo Peter,

Du kannst den Kassettenrekorder nutzen, per V24 Daten direkt mit dem PC tauschen, auf USB mit dem USB-Modul speichern,
oder auch selbst die Kingstener-Lösung auf den Z1013 umsetzen ...

Du siehst, es gibt viele Möglichkeiten und auch noch Aufgaben.
--
VolkerP

http://hc-ddr.hucki.net
(z9001, Z1013, LC-80, ...)
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046
09.04.2013, 19:02 Uhr
funkheld



Jup, danke.

Meinst du jetzt im Emu-Z1013 ?

Zitat:
Du kannst den Kassettenrekorder nutzen, per V24 Daten direkt mit dem PC tauschen, auf USB mit dem USB-Modul speichern,

Danke.

Gruss
peter
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047
11.04.2013, 09:05 Uhr
funkheld



Hallo, guten Tag.
Das Paket mit dem DE1 ist jetzt schon in Amerika unterwegs, gemäss Verfolgungsinfo im Internet.

Das wird ja richtig spannend, das zu Proggren mit Schaltkreisen usw.


Gruss
peter
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048
14.04.2013, 14:47 Uhr
funkheld



DE1-Board ist angekommen.

Alle Testprogramme funktionieren.
Das USB-Driverprogramm vom Quartus II 12.1SP1 wird nicht auf dem neuen Notebook erkannt ( nur das DE1-Board wird erkannt). Auf den Notebook Baujahr 2006 funktioniert das USB-Driverprogramm , nur der hat zuwenig Speicher. Aufrüsten lohtn sich nicht mehr.

Es soll am "JTAGserver" liegen , der von Quartus II beim installieren draufgesetzt wird.

Vielleicht kenn noch ein anderer das Problem.

Danke.

Gruss
peter

Dieser Beitrag wurde am 14.04.2013 um 14:49 Uhr von funkheld editiert.
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049
15.04.2013, 19:44 Uhr
funkheld



Jup, der Z1013-DE1-Code von abnoname funktioniert auch bei mir nach dem selbstcompilieren mit Quartus 12.1sp1 auf den 32Bit-Notebook(mein alter Notebook) im DE1. Habe auch noch eine PS2-Tastatur, die wunderbar damit funktioniert.

Klasse , ein schönes Bild, den Z1013 auf dem DE1 laufen zu sehen.

Danke alle FPGA-Progger.

Gruss
peter

Dieser Beitrag wurde am 15.04.2013 um 20:39 Uhr von funkheld editiert.
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050
15.04.2013, 23:42 Uhr
ad fontes




Zitat:
funkheld schrieb
Klasse , ein schönes Bild, den Z1013 auf dem DE1 laufen zu sehen.

Danke alle FPGA-Progger.

Gruss
peter

Glückwunsch, du bist der dritte dem dieser Anblick vergönnt ist ;-)

Wie vorhergesagt, meinerseits nur kleine Änderungen bis heute. Die Takterzeugung als boardspezif. Hardware habe ich "nach oben" verlagert. Hinzugekommen ist ein RS232 mit fix 1920Baud, ein Stop und 0 Parity. Die empfangenen Bytes werden auf den beiden linken Siebensegmentern dargestellt. In der Testbench starterkit/sk_top_tb.vhd werden Signale wie von der PS2 Tastatur und von RS232 generiert, damit man in der Simu dem Z1013 bei der Tastatureingabe "zusehen" kann.

Die RS232 soll später an den dma controller angeschlossen werden. Dann kann per PC freigewählte Speicherbereiche (RAM, VideoRAM) beschrieben und gelesen werden. Angedacht ist 16 Wörter a 8bit zu sammeln, dann den BUS per BUSRQ_leitung anzufordern, die 16 Wörter auf einem Rutsch zu schreiben und dann der CPU wieder den Bus zu überlassen. Damit sollte es möglich sein im laufenden betrieb Programme zu schreiben und umgekehrt Speicherbereiche zum PC auszulesen.

Im Artikel wurde der Abschnitt zum Tastaturemulator erweitert, siehe http://www.mikrocontroller.net/articles/Retrocomputing_auf_FPGA#Tastatur_3

Viel Spass,
Volker
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051
16.04.2013, 09:32 Uhr
funkheld



Jup, danke.
Das sind ja gute aussichten um Kontakt zur Aussenwelt aufzunehmen, klasse.
Ich finde diese gegenseitige kontaktaufnahme Zukunftsweisend und damit wird der Z1013-FPGA ein wunderbares Experimentierprodukt , was man ja auch haben möchte : Unendliche möglichkeiten.

Ich wünsche mir , den Z1013 Programmmäßig als nächstes auf 64KB aufzustocken.

Danke.

Gruss
peter

Dieser Beitrag wurde am 16.04.2013 um 17:09 Uhr von funkheld editiert.
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052
16.04.2013, 23:03 Uhr
ad fontes




Zitat:
funkheld schrieb
Ich wünsche mir , den Z1013 Programmmäßig als nächstes auf 64KB aufzustocken.
Danke.

Gruss
peter

Die 16k, die ich derzeit im FPGA als Arbeitsspeicher benutze, kann ich im Unterschied zu externen Speicher quasi nebenher (beim FPGA Laden) beschreiben, für den externen Speicher ist eine PC-Verbindung (bspw. RS232) unabdingbar. Daher plane ich die Speichererweiterung nach Inbetriebnahme des RS232 - DMA.

MfG,
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053
17.04.2013, 12:18 Uhr
funkheld



Jup, danke für die Info.

Du hast doch ein anderes FPGA-Board ?
Kann man die 64KB auf dem DE1-Board verwirklichen ?

Danke.

Gruss
peter
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054
17.04.2013, 13:17 Uhr
abnoname

Avatar von abnoname

Klar, sind doch nur 2 Adressleitungen mehr. Der SRAM hat 512kx8bit
--
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055
17.04.2013, 18:19 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Soweit die Zeit gereicht hat, hat mir auf dem Treffen in Garitz ein Teilnehmer mit FPGA-Erfahrung geholfen, die ersten Schritte der Konvertierung von der DE1 Variante auf mein ebenfalls Cyclone II basiertes Chinaboard (siehe oben) zu gehen. Vielen Dank noch mal unbekannterweise dafür!

Allerdings hänge ich jetzt an der Anpassung der 3 Takte fest, die durch die PLL zu erzeugen sind. Soweit ich es verstehe, wird die PLL im Originalprojekt mit 24 MHz gespeist, die drei erzeugten Ausgänge sind:

c0: 24 * 5/2 = 60 MHz
c1: 24 * 5/3 = 40 MHz
c2: 24 * 1/2 = 12 MHz

Auf meinem Board liegen aber 50 MHz an, mit den erlaubten Multipliern und Dividern bekomme ich die Ausgabetakte nicht so hin. Wäre dankbar für einen Tip von den Profis.
--
Das alte Rom wurde auch nicht an einem Tag programmiert.

Dieser Beitrag wurde am 17.04.2013 um 18:20 Uhr von Micha editiert.
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056
17.04.2013, 20:17 Uhr
ad fontes




Zitat:
Micha schrieb
Allerdings hänge ich jetzt an der Anpassung der 3 Takte fest, die durch die PLL zu erzeugen sind. Soweit ich es verstehe, wird die PLL im Originalprojekt mit 24 MHz gespeist, die drei erzeugten Ausgänge sind:

c0: 24 * 5/2 = 60 MHz
c1: 24 * 5/3 = 40 MHz
c2: 24 * 1/2 = 12 MHz

Auf meinem Board liegen aber 50 MHz an, mit den erlaubten Multipliern und Dividern bekomme ich die Ausgabetakte nicht so hin. Wäre dankbar für einen Tip von den Profis.

Keine Panik, das Orginalprojekt läuft auch mit 50 MHz Primärtakt, Du kannst also die Teiler übernehmen.
(siehe Beschreibung: http://www.mikrocontroller.net/articles/Retrocomputing_auf_FPGA#Takt)



Handsärmlig drüber nachgedacht, sind allein die 40 MHz video_clk wichtig. Wenn nicht dann muss man in dem vga -Modul ein bißchen was anders. cpu_clk hat eher zufällig 3,125 MHz bekommen, da ich die 50 maximal mit 16 teilen konnte, mit ein paar MHz mehr oder weniger sollte es auch laufen. Der sys_clk misst 50 MHz, den hast du ja an board. Knifflig wird es erst bei dem RS232-UART mit 19200 Baud.

Bei Xilinx konnte ich die DCM/PLL settings mit dem architecture wizard bequem einstellen und das tool hatmir den passenden VHDL-code generiert. Sicher hat Quartus ähnliches zu bieten, vielleicht beim Mega-Wizard? -> Schau mal da: http://www.altera.com/literature/ug/altera_pll.pdf

MfG,

Dieser Beitrag wurde am 17.04.2013 um 20:22 Uhr von ad fontes editiert.
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057
17.04.2013, 21:07 Uhr
abnoname

Avatar von abnoname

Hallo,

die Xilinx DCM und die Altera PLL unterscheiden sich gravierend. Die DCM (ist imho keine echte PLL) kann quasi kräftig nach unten teilen und die Konstellation für die Takte liegt günstig, wie ad fontes das gemacht hat. DCM multipliziert den Takt, kann gleichzeitig den Quelltakt durchreichen und kann einen geteilten Ausgang ausgeben.

Die Altera PLL kann egal bei welchem Eingangstakt nur mindestens 10MHz ausspucken, noch dazu hänge alle Ausgangsfrequenzen voneinander ab (c0, c1, c2).

Mit viel Spielen hab ich die 40MHz aus 24MHz gewonnen (das DE1 bietet 24MHz, 27MHz und 50MHz), so dass gerade Takte von zusätzlich 60MHz und 12MHz entstehen. Weniger als 12MHz war dann nicht möglich.

Da hilft bei 50MHz rein nur viel spielerei oder KGV gerechne

Alternativ müsste man den Takt nachträglich teilen, was jedoch mangels Clock Enable im T80 nicht ohne weiteres sinnvoll geht. Oder man bindet mehr als eine PLL ein und synchronisiert diese.


@Micha, wieso haben wir uns auf dem Treffen nicht gesehen? Wir waren da eine zweiteile FPGA Fraktion in der hinteren Ecke Haben da mit KC85 und Z1013 auf FPGA experimentiert. Der andere Kollege war dann wohl bei dir

VG
Franz
--
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058
17.04.2013, 21:28 Uhr
Micha

Avatar von Micha

verblüffenderweise läuft der Z1013 jetzt auch auf meinem Cyclone II Chinaboard. Zunächst sah ich eine graue Fläche auf dem Monitor, dort wo der Bereich des Z1013 Bildschirms ist. Durch mehr oder weniger planloses rumschalten an den Ein/Aus-Schaltern auf dem Board bekam der überraschend Farbe, irgendwann ging dann sogar 'ne Eingabe per Tastatur. Muss das morgen unbedingt genauer erforschen wieso weshalb und warum.


--
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Dieser Beitrag wurde am 17.04.2013 um 21:32 Uhr von Micha editiert.
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059
17.04.2013, 22:02 Uhr
ad fontes




Zitat:
Micha schrieb
verblüffenderweise läuft der Z1013 jetzt auch auf meinem Cyclone II Chinaboard. Zunächst sah ich eine graue Fläche auf dem Monitor, dort wo der Bereich des Z1013 Bildschirms ist. Durch mehr oder weniger planloses rumschalten an den Ein/Aus-Schaltern auf dem Board bekam der überraschend Farbe, irgendwann ging dann sogar 'ne Eingabe per Tastatur. Muss das morgen unbedingt genauer erforschen wieso weshalb und warum.


Oh, ich weiss da was. Ich habe hier auf dem Xilinx Starterkit 8 Schalter, von denen jeweils die drei äußeren die Vordergrund-, resp Hintergrundfarbe einstellen (3 bit). Da stand wohl graue Schrift auf grauen Grund....

Codeschnipsel aus SK-wrapper.vhd
:
redz0mb1e_1 : redz0mb1e
port map (
cpu_clk => cpu_clk,
video_clk => video_clk,
clk_50m => clk_50m,
-- ...
vsync_o => vga_vsynch_n,
hsync_o => vga_hsynch_n,
col_fg => DIP_Switches_8Bit_GPIO_in(7 downto 5), --vordergrundfarbe
col_bg => DIP_Switches_8Bit_GPIO_in(2 downto 0)); --hintergrundfarbe



Jedenfalls ist das wohl jetzt die vierte Z1013 auf FPGA Wiederauferstehung - freude, freude.

Dieser Beitrag wurde am 17.04.2013 um 22:15 Uhr von ad fontes editiert.
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060
17.04.2013, 22:08 Uhr
ad fontes




Zitat:
abnoname schrieb

@Micha, wieso haben wir uns auf dem Treffen nicht gesehen? Wir waren da eine zweiteile FPGA Fraktion in der hinteren Ecke Haben da mit KC85 und Z1013 auf FPGA experimentiert.

KC85 auf FPGA? das klingt interessant, ich wollt schon eine Top-Entity dafür schreiben...

Dieser Beitrag wurde am 17.04.2013 um 22:09 Uhr von ad fontes editiert.
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061
17.04.2013, 23:48 Uhr
funkheld



Hallo, guten Abend.
Wie kann man hier Bilder ins Forum setzen ?

Danke.

Gruss
peter
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062
18.04.2013, 07:10 Uhr
Micha

Avatar von Micha

leider nur, indem man sie woanders anlegt und hier mit dem image-tag verlinkt, siehe Formatierungsmöglichkeiten.

Auf meinem Wunschzettel an die Betreiber des RT Forums steht das auch gaaanz weit oben, dass man hier endlich mal Bilder direkt hochladen kann.
--
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063
18.04.2013, 09:45 Uhr
PIC18F2550

Avatar von PIC18F2550

Hi Micha,

das mit den Bildern ist bei Foren immer so eine sache.

Meistens sind die Serverkosten endscheident was so ein Forum verursacht.

Wenn er nicht gerade kostenlos ist.

Ansonnsten spielen Speicherplatz Serverleistung Trafic ... alles eine Rolle.

Bilder sind dabei die Teile die am meisten Kosten verursachen.

Daher werden bei einigen Foren in den Beiträgen nur Vorschaubilder angezeigt und erst beim daraufklicken das original heruntergeladen (meist von einem anderen Server).
Müsste digger im in unserem Forum noch umbauen.

Vieleicht verät Dir jemand die Betriebskosten die das Forum verursacht.
--
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064
18.04.2013, 10:11 Uhr
felge1966

Avatar von felge1966

Vor einiger Zeit gab es dazu schon einmal eine Diskussion. Resultat war, daß an der Foren-Software nichts mehr geändert werden kann.

http://www.robotrontechnik.de/html/forum/thwb/showtopic.php?threadid=6141

Da wird sich vermutlich auch an der Software nichts mehr tun....

Gruß Jörg
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065
18.04.2013, 10:44 Uhr
PIC18F2550

Avatar von PIC18F2550

Das Forum reagiert schnell keine Frage.

Leider verschwinden dann irgend wann mal die Bilder aus den Beiträgen aber das ist kein wirkliches Problem.

Da das Thema bei irgend jemand abgehandelt wurde und wenn es sich um eine grundlegende Sache handelt in den anderen Webseiten wieder findet.
--
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066
18.04.2013, 17:16 Uhr
Micha

Avatar von Micha

@PIC: habe nebenbei auch noch die Ehre ein Forum zu betreiben, daher kenne ich die Problematik mit den Bildern bestens. Fast alle User laden die Bilder direkt so hoch wie sie aus der Digicam kommen, typischerweise mit Monsterauflösung und Dateigröße um 2 bis 5 MB.

Mit imagemagick kann man diese Bilder allerdings Server-seitig entweder vollautomatisch (direkt beim Upload) oder halbautomatisch (script regelmäßig ausführen) auf Web-gerechte Auflösung und Dateigröße zurechtsägen. Bei jpeg liefert ne Auflösung von 1024 x (passender Höhe) und ne Kompression die auf Dateigrößen zwischen ca. 100 bis 200 KB hinausläuft eigentlich fast immer einen sehr brauchbaren Kompromiss zwischen dem Wunsch nach Bildern, annehmbarer Qualität und dem verbrauchten Platz auf dem Server.

Was mich hier immer nervt: wenn Leute aus Mangel an Alternativen Bilder bei Trixum & Co ablegen. Dort gibts dann eben haufenweise "klick mich an" Fallen, wo z.B. ein getürktes Fenster-Schliess-Icon in Wirklichkeit irgend ein Applet oder sonstigen Mist startet.

Zurück zum Thema Z1013 auf FPGA: genau wie abnoname sagte ist die PLL beim altera cyclone II ziemlich restriktiv. Hab die Kiste jetzt mit ähnlichen Parametern am laufen. Bedeutet dass, die Z80 CPU läuft in dem Fall mit ca. 12 MHz? Mir war schon aufgefallen dass das Hexdump für 80er-Jahre-Verhältnisse affenschnell durschrauscht...

Ansonsten hab ich gerade festgestellt, dass bei meiner Quick-and-dirty Implementierung offenbar einer der Farb-Umschalter nebenbei Reset-Funktion hat. In einer der beiden Schalter-stellungen hängt der Z1013 im Dauer-Reset. Gibt es nen triftigen Grund das Z1013 reset auf einem Umschalter zu haben oder kann ich das auf einen Taster umlegen?
--
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067
18.04.2013, 17:24 Uhr
abnoname

Avatar von abnoname

Der Reset ist auf einem Schiebeschalter, weil der noch frei war Die "Buttons" waren zumindest vom Redzombie Core bereits benötigt. Also hat keinen wirklichen Grund und ist okay so


So hab heute erstmal nen echten Z1013 bekommen zum tiefer einarbeiten
--
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068
18.04.2013, 17:48 Uhr
PIC18F2550

Avatar von PIC18F2550


Zitat:
Micha schrieb
Bedeutet dass, die Z80 CPU läuft in dem Fall mit ca. 12 MHz? Mir war schon aufgefallen dass das Hexdump für 80er-Jahre-Verhältnisse affenschnell durschrauscht...

Oh 12 Mhz die hätte ich auch damals gern gehabt.

Die originale lief mit 1Mhz viele verwendeten die 2Mhz und nur wehnige die 4Mhz Einstellung am z1013.

Da wirst du wohl eine Bremse einbauen müssen.
--
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069
18.04.2013, 19:57 Uhr
Micha

Avatar von Micha

weitere Fragen von meiner Seite:

* welche Systemkomponente stellt der Redzombie dar - ist das der Z80?
* ich konnte in dem vorhandenen Altera-Projekt keine Datei für Timing constraints *.sdc finden. Hab von dem Part noch wenig Ahnung und versucht, eine Datei mit dem entsprechenden Wizard zu erzeugen - im wesentlichen nur mit der Info dass 50 MHz auf Pin 23 liegen und das Ding gefälligst seine Clock-Constraints vollautomatisch erzeugen soll. Allerdings mault mich der TimeQuest Timing Analyzer ziemlich mit Warnungen voll...
--
Das alte Rom wurde auch nicht an einem Tag programmiert.
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070
18.04.2013, 21:43 Uhr
ad fontes



Taktung: Wenn es für Altera einfacher ist, kann man den VGA-Core auch umstricken auf den selben takt wie für den Systemtakt also 50 MHz. Zwei taktdomainen sind auch einfacher zu händeln als drei.

Eventuell gibt es doch einen Weg, die CPU langsamer zu takten. Lt. Handbuch http://www.altera.com/literature/hb/cyc2/cyc2_cii5v1.pdf S. 2-22 kann man den Takt im User-MODE ein aus schalten. bei Xilinx gib es dafür den BUFGMUX der glitchfrei umschaltet. Liegt nun ein Eingang des Muxers auf '0' und er andere auf einen Takt und der selctro schaltet in jedem takt um, wird jeder zweiter clk-impuls ausgeblendet was effektiv einer takthalbierung entspricht. Falls aber die Synthese mit der CPU auf 10 MHz kein Problem hat, könnte man es auch so lassen und ich würden die Xilinx Variante bei gelgenheit auf den selben CPU-Takt hochziehen.

Die Taktconstraints können meines wissens auch in einem Tcl-file stehen und ganz früher gabs wohl mal das .acf - file. Große Trickserein sind meines Wissens nicht im Design die Warnings dürften also nicht besonders schwerwiegend sein. Unsicher bin ich mir bezüglich des asynchronen Resets bei Altera. Bei Xilinx ist es besser alles synchron zu beschreiben und wenn sinnvoll auf das Rücksetzen der FF zu verzichten (bspw schieberegs). Bei mir liegt der reset auf einen Taster, wird aber nie benutzt. Falls sich der FPGA wirklich mal verrannt hat, wird der FPGA no konfiguriert und alles ist auf Anfang.

Die Namensgebung redz0mb1E sollte ursprünglichen für die gesamte codebasis stehen, Wunsch war nur über generics etc mit einem top-file einen Z1013/KC85-2/3/4 oder PC1715 zu generieren.
Der CPU-Core wurde von seinen Schöpfer auf T80 getauft.

Im vidoeo Modul (video.vhd) habe ich jetzt eine Sicherung eingebaut, die den Fall von vordergrundfarbe = hintergrundfarbe abfängt.

Am Wochenende gehts auf die Insel, Computer kommt natürlich mit, aber geprüfte Erweiterungen sind bis Himmelfahrt nicht zu erwarten.

Schönen Frühling wünscht,
Volker
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071
19.04.2013, 08:03 Uhr
ad fontes



Oh, der Z1013 - Nachbau hat einen Preis gewonnen
http://www.mikrocontroller.net/
:-)


Dank an alle hier im Forum. Die Erklärungen zu den Firmware-Versionen haben weitergeholfen und die Nachbauer sind ein zusätzlicher Motivationsschub!

Und es ist noch nicht zu Ende, es geht weiter!

MfG,
Volker
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072
19.04.2013, 08:12 Uhr
abnoname

Avatar von abnoname

Na meinen herzlichen Glückwunsch! Hast ja auch genug Arbeit reingesteckt.

VG
Franz
--
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073
19.04.2013, 11:50 Uhr
funkheld



Hallo, da hat sich ja deine Arbeit gelohnt, Glückwunsch für den Preis.

In welche Datei muss ich die Binärdaten reinpacken vom Tiny-Basic 3.01 damit ich es dann anschließend starten kann im FPGA?

Danke.

Gruss
peter
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074
19.04.2013, 11:56 Uhr
abnoname

Avatar von abnoname

Ist im DE1 Projekt noch nicht möglich, da das Tinybasic im externen SRAM liegen muss und dafür fehlt der Speicherzugriff per RS232. Siehe oben.

Ad fontest benutzt im Xilinx Projekt den internen RAM, welcher sich zur compilezeit vorbelegen lässt.

VG
Franz
--
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075
19.04.2013, 18:01 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Der Artikel auf mikrocontroller.net ist wirklich sehr informativ - gefällt mir!
Vollkommen OT bin ich in dem Artikel über die Angabe gestolpert, dass die 68000er CPU 68000 Transistoren enthält. Frage mich seitdem, ob das ein Abschreibefehler ist oder wirklich wahr?

Ansonsten suche ich als bisheriger "nicht-Z1013-User" eine Kommandoübersicht für den verwendeten Riesa-Monitor, da bin ich in der umfangreichen Linksammlung noch nicht fündig geworden.
--
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076
19.04.2013, 18:33 Uhr
holm

Avatar von holm

..egal, aber der 68000 ist eine geile CPU, zumal wenn man berücksichtigt das er aus der selben Zeit stammt wie der 8086 und mal vergleicht was da drin ist.

Ich konnte Intel Prozessoren noch nie leiden, logisch das die sich durchgesetzt haben..
Alle Intel CPUs sehen von Innen wie eine Krankheit aus.
Gruß,

Holm
--
float R,y=1.5,x,r,A,P,B;int u,h=80,n=80,s;main(c,v)int c;char **v;
{s=(c>1?(h=atoi(v[1])):h)*h/2;for(R=6./h;s%h||(y-=R,x=-2),s;4<(P=B*B)+
(r=A*A)|++u==n&&putchar(*(((--s%h)?(u<n?--u%6:6):7)+"World! \n"))&&
(A=B=P=u=r=0,x+=R/2))A=B*2*A+y,B=P+x-r;}
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077
19.04.2013, 18:54 Uhr
kaiOr

Avatar von kaiOr

Yeah, MC68000, SEGA Mega Drive RuleZ!
*duckundflücht*

Baut aber recht groß die CPU....
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078
19.04.2013, 19:38 Uhr
TTL-Grab



Ich glaube nicht, dass das mit den 68000 Transistoren stimmt. Ich bin mir ziemlich sicher, damals was von 40000 gelesen zu haben. Der Name 68000 ist einfach eine Zehnerpotenz mehr als Motorolas 8Bit-CPU, der 6800.
Ansonsten muss ich Holm voll zustimmen: 68000: absolut geile CPU. Leider hat Motorola den Anschluss verloren. Und die Nachfolgearchitektur, der 88k ist dann dem PowerPC zum Opfer gefallen, so dass es vom dem auch nur den 88100 und 88110 gab.
Gruss Micha
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079
19.04.2013, 19:39 Uhr
Lötspitze




Zitat:
Ansonsten suche ich als bisheriger "nicht-Z1013-User" eine Kommandoübersicht für den verwendeten Riesa-Monitor, da bin ich in der umfangreichen Linksammlung noch nicht fündig geworden.

Schau mal bei Robbi auf die Webseiten unter: Z1013-Dokumentation-Bedienungsanleitung.

Matthias
--
___________________
...geboren, um zu löten.

Wer rennen soll, muß auch mal stolpern dürfen.

Dieser Beitrag wurde am 19.04.2013 um 19:39 Uhr von Lötspitze editiert.
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080
19.04.2013, 19:40 Uhr
Enrico
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Hab das auch schon mal gelesen, dass da 68000 Transistoren drin stecken.
8086, 16 Bit und 68000 32 Bit muss ja ein Unterschied sein.
--
MFG
Enrico
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081
19.04.2013, 21:22 Uhr
funkheld



Hallo, guten Abend.

Kann man dieses "Xilinx Spartan-3AN FPGA Starter Kit" http://shop.trenz-electronic.de/catalog/product_info.php?cPath=1_47&products_id=168 nehmen für den Z1013-Code von ad fontes ? Braucht man für dieses Board noch ein Programmiergerät ? Kann man damit den Z1013 mit 64Kb verwirklichen ?

Danke.

Gruss
peter
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082
19.04.2013, 21:47 Uhr
ad fontes




Zitat:
Micha schrieb
Der Artikel auf mikrocontroller.net ist wirklich sehr informativ - gefällt mir!
Vollkommen OT bin ich in dem Artikel über die Angabe gestolpert, dass die 68000er CPU 68000 Transistoren enthält. Frage mich seitdem, ob das ein Abschreibefehler ist oder wirklich wahr?

Ansonsten suche ich als bisheriger "nicht-Z1013-User" eine Kommandoübersicht für den verwendeten Riesa-Monitor, da bin ich in der umfangreichen Linksammlung noch nicht fündig geworden.

das die 68k in der typbezeichnung für die anzahl der Transistoren steht habe ich schon vor jahrzehnten gehört und wird daher so ungefähr stimmen.

Befehlsübersicht findet sich dort:
http://www.z1013.mrboot.de/DE/bedienungsanleitung.html#1.3.%20Monitorkommandos%20des%20Z

resp
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083
19.04.2013, 21:51 Uhr
ad fontes




Zitat:
funkheld schrieb
Hallo, guten Abend.

Kann man dieses "Xilinx Spartan-3AN FPGA Starter Kit" http://shop.trenz-electronic.de/catalog/product_info.php?cPath=1_47&products_id=168 nehmen für den Z1013-Code von ad fontes ? Braucht man für dieses Board noch ein Programmiergerät ? Kann man damit den Z1013 mit 64Kb verwirklichen ?

Danke.

Gruss
peter

Ja, der z1013 sollte darauf laufen, das ist auch das board auf das ich bei gelegenheit wechseln werde. Ob man dazu ein extra programmiergerät braucht habe ich noch nicht getestet.

MfG
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084
19.04.2013, 22:06 Uhr
Micha

Avatar von Micha


Zitat:
funkheld schrieb
Kann man damit den Z1013 mit 64Kb verwirklichen?

Falls der Punkt mit den 64 KB deine Priorität #1 ist, bist Du mit dem Altera DE1 schon optimal ausgerüstet, das hat externen SRAM in ausreichender Menge, abnoname hat dafür ja auch schon die Ansteuerung geschrieben. Müssten noch zwei weitere Adressleitungen definiert werden.
--
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085
20.04.2013, 01:49 Uhr
abnoname

Avatar von abnoname

dito! nur gedult. Ich habe erstmal meinen echten z1013 repariert und jetzt werde ich mich etwas einarbeiten. Dann gehts weiter am FPGA.

VG
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086
20.04.2013, 11:31 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Hab mir heute schon mal prophylaktisch rausgesucht, wie ich den Z1013 in mein Altera-basiertes Chinaboard permanent reinladen kann. Für das DE1 Board gibt es ein Video auf der Tube, wo das gut nachvollziehbar erklärt wird:

http://www.youtube.com/watch?v=ZrMe8JS7Ktk

Bin dann nur erst mal ins Schleudern gekommen, da mein Board nicht so einen Run/Progr. Umschalter hat. Auf den zweiten Blick erklärlich - der Byteblaster ist hier nicht onboard, es gibt zwei Wannenstecker zum anstöpseln, einer AS, der andere JTAG.

Weitere Erkenntnis: der Bedarf nach einem eigenen Z1013 Reset enfällt, da das Board-Reset dann auch den Z1013 neu startet.
--
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087
20.04.2013, 11:53 Uhr
abnoname

Avatar von abnoname

Üblicherweise gibt es ein Design, welches man in den FPGA lädt, dass dann über den Byte Blaster den Zugriff auf den EEPROM gestattet. Die DE1 Lösung ist halt schick (Run/Prog), aber selten.

War da kein HowTo dabei?

VG
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Dieser Beitrag wurde am 20.04.2013 um 11:54 Uhr von abnoname editiert.
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088
20.04.2013, 12:21 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Leider nicht. Handbuch = Fehlanzeige in dem Fall.
Dabei waren ein Verzeichnis mit den Datasheets der verbauten Elemente, der Schaltplan des Boards sowie eine Handvoll Beispiele mit chinesischen Kommentartexten
Allerdings muss ich zugeben dass der Schaltplan sehr ordentlich und übersichtlich gemacht ist, das ist immerhin schon was.

Mit dem Z1013 Emu auf dem Boot EEPROM gibts übrigens einen kleinen (reproduzierbaren) Bug:
Nach Einschalten des Boards steht im Z1013 Monitor am Prompt ein Buchstabe V. Nach drücken des Reset-Tasters ist dagegen alles in Ordnung.
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089
20.04.2013, 15:05 Uhr
ad fontes




Zitat:
Micha schrieb
Nach Einschalten des Boards steht im Z1013 Monitor am Prompt ein Buchstabe V. Nach drücken des Reset-Tasters ist dagegen alles in Ordnung.

Interessant, habe ich noch nie beobachtet (spartan3-starterkit), ich tippe ganz spontan auf Probleme mit dem Tastaturemulator, vielleicht im Bereich initialisierung des Dual-ports rams.
Hat noch jemenad anders gleiches beobachtet? und welches board (FPGA) wurde benutzt?

MfG,
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090
20.04.2013, 16:28 Uhr
Micha

Avatar von Micha

ja, dass der Tastatur-Emu da initial was liefert wo er eigentlich noch nix haben sollte macht Sinn.
Board is vom Typ "Alzheimer", siehe 005:


Zitat:
Persönlich liebäugle ich mit einem China-Altera Board für weitere Versuche:

http://www.ebay.de/itm/Neu-Altera-Cyclone-NIOS-II-FPGA-Development-Board-EP2C8Q208-mit-LCD1602-/111024643371?pt=Wissenschaftliche_Ger%C3%A4te&hash=item19d9959d2b


--
Das alte Rom wurde auch nicht an einem Tag programmiert.

Dieser Beitrag wurde am 20.04.2013 um 16:30 Uhr von Micha editiert.
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091
24.04.2013, 08:25 Uhr
Bert



So erstmal ein großes Hallo an Alle!

Ich bin der zweite, der auf dem Treffen den Z1013 auf dem FPGA gezeigt hat.
Aus Resetbeständen habe ich noch ein Altium-Livedesign-Board, bestückt mit einem Spartan3-1000. Der hat für's erste genügend Luft nach oben zum Spielen (das Z1013-Design belegt ca. 1/5 vom FPGA).

Vielen Dank an adfontes für das hübsche Projekt!

Schön zu sehen, das es bei Micha jetzt auch läuft.


Mein eigentliches Ziel sind aber auch die KC85/3-5 mehr oder weniger komplett auf's FPGA zu bringen und dort mal mit ordentlich Dampf zu betreiben :-)

Für's erste hab ich die Schaltpläne vom 85/3 in VHDL eingegeben um zu schauen, wie das Ding grundsätzlich funktioniert. Und ja, im Simulator tut sich schon eine Menge. Der Code kommt demnächst (noch ein bissel aufräumen).

Bis dahin, Happy designing.

Grüße
Bert

P.S.: Danke auch an Jörg, für die Pläne zum KC85/5!

Dieser Beitrag wurde am 24.04.2013 um 08:28 Uhr von Bert editiert.
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092
24.04.2013, 10:00 Uhr
funkheld




Zitat:
Mein eigentliches Ziel sind aber auch die KC85/3-5 mehr oder weniger komplett auf's FPGA zu bringen und dort mal mit ordentlich Dampf zu betreiben :-)

Hmm.., iat ja eine Menge was du vorhast.
In diesem KC-System 3-5 ist ja eine Menge drin.
Gerade mit den vielen Modulen die es dazu gibt , USB-Stick, SD-Karte, Grafik und Nerzwerkverbindung.

Ich wäre froh , wenn der kleine Z1013 mit den ganzen Sachen die es in der Vergangenheit gab läuft. Jetz spiele ich gerade mit dem Grafikmodul für den Z1013.

Gruss
peter
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093
29.04.2013, 08:02 Uhr
Bert




Zitat:
abnoname schrieb
... dafür fehlt der Speicherzugriff per RS232. Siehe oben.

Jetzt nicht mehr :-)
Ich hab mich jetzt endlich mal hingesetzt und einen UART-Loader geschrieben.
Der funktioniert folgendermaßen: Auf PC-Seite wird die Z1013-Datei (mit Header!) zur UART umgeleitet. Unter Linux sieht das so aus:

Quellcode:
cat C.OHIO > /dev/ttyS0

Mit dem ersten Zeichen geht der Z1013 in den Resetzustand. Die ersten 32 Bytes werden als Header nach 0xE0-0xFF gespeichert. Die Startadresse des Headers wird ausgewertet und alle Bytes nach dem Header fortlaufend in den Speicher geschrieben.
Wenn nix mehr kommt, wird nach einem kurzen Timeout der Resetzustand des Z1013 beendet. Dann kann man sich mit

Quellcode:
D E0 F0

den Header anschauen und das Programm mit 'J xxx' entsprechend starten. Die Einsprungadresse ist das 3. 16-Bit-Wort im Header (Bytes 5 und 4).

Mit den Monitorkommandos 'K' und 'I' kann man den Speicher wieder löschen.


Zitat:
ad fontes schrieb
[Tastaturprobleme]
Interessant, habe ich noch nie beobachtet (spartan3-starterkit), ich tippe ganz spontan auf Probleme mit dem Tastaturemulator, vielleicht im Bereich initialisierung des Dual-ports rams.
Hat noch jemenad anders gleiches beobachtet? und welches board (FPGA) wurde benutzt?
MfG,

Ja, auch bei mir hakelt die Tastatur manchmal. Die kommt dann völlig außer Tritt gibt falsche Testen aus, schaltet auf Kleinbuchstaben um oder reagiert gar nicht mehr. Reset hilft nicht, offenbar liegt das Problem nicht im Reset-Pfad. Am PS2-Modul scheint es auch nicht zu liegen, das arbeitet laut logic-analyzer noch. Ich vermute nicht einsynchronisierte Steuersignale am dual-port-ram. Hab ich mir aber noch nicht genau angeschaut.

Auch im Zeichengenerator scheint es noch ein paar Glitches zu geben. Aber seht selbst:


Hier gibt es noch mehr Beispielbilder:
https://www.dropbox.com/sh/2rdjs716fp3fm5m/jFMpDO_4Qp/Z1013

Der Quellcode ist hier:
https://www.dropbox.com/s/klyr4tc6xwdzxvn/rs232.vhd
https://www.dropbox.com/s/q7uhs739qlkntmo/uart_loader.vhd

Grüße
Bert

P.S.: Irgendwie muß ich mir das mit dem Bilder freigeben/einbinden nochmal erklären lassen. Hat evtl. jemand einen Link dazu?
PPS: Links überarbeitet, jetzt hoffentlich mit Bildern.

Dieser Beitrag wurde am 29.04.2013 um 21:58 Uhr von Bert editiert.
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094
29.04.2013, 20:30 Uhr
abnoname

Avatar von abnoname

Wunderbar

schieb ich die tage gleich ins de1 projekt.

vg
franz
--
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095
30.04.2013, 12:09 Uhr
ad fontes




Zitat:
Bert schrieb

Zitat:
abnoname schrieb
... dafür fehlt der Speicherzugriff per RS232. Siehe oben.

Jetzt nicht mehr :-)
Ich hab mich jetzt endlich mal hingesetzt und einen UART-Loader geschrieben.
Der funktioniert folgendermaßen: Auf PC-Seite wird die Z1013-Datei (mit Header!) zur UART umgeleitet. Unter Linux sieht das so aus:

Quellcode:
cat C.OHIO > /dev/ttyS0

Mit dem ersten Zeichen geht der Z1013 in den Resetzustand. Die ersten 32 Bytes werden als Header nach 0xE0-0xFF gespeichert. Die Startadresse des Headers wird ausgewertet und alle Bytes nach dem Header fortlaufend in den Speicher geschrieben.
Wenn nix mehr kommt, wird nach einem kurzen Timeout der Resetzustand des Z1013 beendet. Dann kann man sich mit

Quellcode:
D E0 F0

den Header anschauen und das Programm mit 'J xxx' entsprechend starten. Die Einsprungadresse ist das 3. 16-Bit-Wort im Header (Bytes 5 und 4).

Mit den Monitorkommandos 'K' und 'I' kann man den Speicher wieder löschen.


Zitat:
ad fontes schrieb
[Tastaturprobleme]
Interessant, habe ich noch nie beobachtet (spartan3-starterkit), ich tippe ganz spontan auf Probleme mit dem Tastaturemulator, vielleicht im Bereich initialisierung des Dual-ports rams.
Hat noch jemenad anders gleiches beobachtet? und welches board (FPGA) wurde benutzt?
MfG,

Ja, auch bei mir hakelt die Tastatur manchmal. Die kommt dann völlig außer Tritt gibt falsche Testen aus, schaltet auf Kleinbuchstaben um oder reagiert gar nicht mehr. Reset hilft nicht, offenbar liegt das Problem nicht im Reset-Pfad. Am PS2-Modul scheint es auch nicht zu liegen, das arbeitet laut logic-analyzer noch. Ich vermute nicht einsynchronisierte Steuersignale am dual-port-ram. Hab ich mir aber noch nicht genau angeschaut.

Auch im Zeichengenerator scheint es noch ein paar Glitches zu geben. Aber seht selbst:


Hier gibt es noch mehr Beispielbilder:
https://www.dropbox.com/sh/2rdjs716fp3fm5m/jFMpDO_4Qp/Z1013

.

Super, ich schau mal das ich das nach dem Urlaub in den Quellcode nachpflege.

Der Tastaturemulator legt eine Wartepause für die Firmware ein, die ein paar ms für die Auswertung braucht, möglicherweise ist diese für Altera und 10MHz CPU nicht passend. Auch gibt es in diesem Modul ein paar Takt-domainübergänge, die ich auf 50MHz (System)/3.125 (CPU) ausgelegt habe. Falls nichts dagegen spricht, könnte man auch das Xilinx-design auf 10 MHz cpu auslegen.

MfG,
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096
30.04.2013, 23:18 Uhr
abnoname

Avatar von abnoname

Hallo,

wie versprochen eine aktualisierte Version vom DE1 - Port mit der UART Speicherladefunktion Hier mal ein geladenes Basic:



Unter Windows kann man auch prima mit Realterm ein .z80 File über RS232 laden. Geht bei mir am DE1 auch mit nem billig USB Serial Wandler (Profilic):


Änderungen:
- PLL in den Top Wrapper verlagert
- Bidir SRAM Data des redzombie in output / input getrennt
- Datenbusmultiplexing (read / write / uart dma) jetzt auch im Top
- Einbindung von Berts Speicherloader

Danke Bert, jetzt gehts ja richtig voran

Download des Projektes: http://dl.dropboxusercontent.com/u/9187841/Vintage/FPGA_Z1013/Z1013_de1_uart_30042013.zip

VG
Franz
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Dieser Beitrag wurde am 01.05.2013 um 14:38 Uhr von abnoname editiert.
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097
01.05.2013, 18:36 Uhr
abnoname

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Hinweis: das ZIP hinter dem Link hab ich nochmal aktualisiert.

VG
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098
01.05.2013, 18:42 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Bert hatte mir ja freundlicherweise in Garitz schnell noch vor Torschluss Deine Version auf das Billig-Cyclone II Board angepasst. Im Augenblick steh ich allerdings grade etwas im Regen, wie ich diese Anpassung mit Deinen Aktualisierungen synchronisieren kann. Zum einen bin ich neu in dem Thema FPGA, zum anderen hab ich mich (in diesem Fall) unglücklicherweise auf das Erlernen von Verilog entschieden.
Eventuell werd ich mir wohl doch erst mal ein DE1 bestellen - dafür gibts bestimmt später auch weitere Verwendung. Denn das ist ja das schöne an diesen Dingern, dass sie so vielseitig sind...
--
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Dieser Beitrag wurde am 01.05.2013 um 18:49 Uhr von Micha editiert.
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099
01.05.2013, 20:25 Uhr
funkheld




Zitat:
Eventuell werd ich mir wohl doch erst mal ein DE1 bestellen - dafür gibts bestimmt später auch weitere Verwendung.

Wenn du das DE1 von einem 64-Bitsystem mit Quartus II laden möchtest , dann funktioniert das nicht. Ich habe 2x 64-Bitsysteme (Notebook) , bei beiden funktioniert das Webpack nicht mit dem Laden. Der Programmer wird nicht erkannt. Man hat mir geschrieben, das ich die Vollversion für 900 Euro kaufen kann, die dann auf ein 64-Bitsystem läuft.
Habe dann das Webpack auf einem Notebook 32-Bitsystem probiert , ist aber sehr sehr langsam. Da die Computer-Systeme immer schneller und besser werden , habe ich mich entschlossen nicht auf einem alten Krümel wegen einem ALTERA-Board mit Quartus II zu wuseln. Man hat mir dann angeboten das Board zurückzugeben. Habe dann von DigiKey ein Rückversandschein bekommen für UPS , Rücksendung war kostenlos. Jetzt sitze ich wieder auf meinen 159 Euro und warte ab.

Gruss
peter

Dieser Beitrag wurde am 01.05.2013 um 20:38 Uhr von funkheld editiert.
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