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Autor Thread - Seiten: -1-
000
30.08.2010, 21:25 Uhr
Rüdiger
Administrator


http://www.robotrontechnik.de/index.htm?/html/standorte/dchm.htm
--
Kernel panic: Out of swap space.
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001
30.08.2010, 22:10 Uhr
karsten

Avatar von karsten

Hallo Rüdiger,
von dieser neuen Seite und den nun akuter anstehenden Problemen mit dem Standort Merseburg hatte ich vergangene Woche schon erfahren, dich aber telefonisch nicht erreichen können.

Sollte man sich nach einem neuen Standort umsehen ?

Karsten
--
1. Grundgesetz der Messtechnik?
Wer misst misst Mist!
DDR-Schaltkreise, MC80, K1520
Elektronikarchäologie
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002
30.08.2010, 22:18 Uhr
Rüdiger
Administrator



Zitat:
karsten schrieb
Sollte man sich nach einem neuen Standort umsehen ?

Solange es noch keine offizielle Aussage gibt, wollen wir erstmal abwarten.
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003
31.08.2010, 02:49 Uhr
Thomas




Zitat:
Robotrontechnik.de schreibt
Um unsere Zukunft in Merseburg machen wir uns zunehmend Sorgen. Die Informatik als Teil der chemischen Industrie hat leider nur eine geringe Akzeptanz bei den klassischen Chemikern. So werden wir möglicherweise ein Opfer des Rotstifts bei den geplanten Verkleinerungen des Museums. Was dann aus der Rechentechniksammlung wird, ist noch ungewiss. Schlimmstenfalls droht allem die Verschrottung.

Das Museum schreibt auf seiner Homepage dchm.de dazu


Zitat:
Für Austellungsflächen, Science-Center, Cafeteria und Shop sowie für temporäre Sonderaustellungen ist ein eigenes Museumsgebäude geplant. Die zukünftige Ausstellungsfläche soll anhand von Chemieprodukten [..] an das Alltagsbewusstsein der Besucher anknüpfen, um die Exponate im Technikpark begreiflich zu machen. Der bestehende Technikpark ist einstweilen noch ein Eldorado für Spezialisten.

Wie paßt das zusammen? Neubau und Verkleinerungen?
Auf wie vielen Quadratmetern ist denn die dortige DDR-Rechentechnik untergebracht?
--
Every day of my life I am forced to add another name to the list of people who piss me off!
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004
31.08.2010, 09:35 Uhr
Robotnik

Avatar von Robotnik


Zitat:
Robotrontechnik.de schreibt
.... Schlimmstenfalls droht allem die Verschrottung.

Naja das glaub ich doch wohl eher nicht, soviel Zeit und Arbeit wie ihr damit schon verbracht habt, da findet sich doch mittelfristig bestimmt ein anderer Museumsort. Zumal die ganzen mehr oder weniger inhaltlich wertvollen DDR-Museen überall aus der Erde wachsen und hiermit wenigstens mal mit aussagekräftigen, sinnvollen Inhalt gefüllt werden könnten. Natürlich wäre es zu einem Vorteil und unbedingt notwendig wenn ihr vorher dort dann auch einen zeitlich unabhängigen Zugangs und Nutzungsvertrag aushandeln könnt.
Denkbar wäre doch zb. eine Kooperation mit dem Elektromuseum Erfurt, den technischen Sammlungen Dresden, oder das neue WF-Museum (weiß jetzt nich genau wie das heißt) in Berlin.
Wie ist das eigentlich mit den Besitzrechten an der gesammelten Technik, insbesondere der geretteten Anlagen, die habt IHR doch sicher?
--
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Dieser Beitrag wurde am 31.08.2010 um 09:39 Uhr von Robotnik editiert.
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005
31.08.2010, 09:42 Uhr
Rüdiger
Administrator



Zitat:
Thomas schrieb
Wie paßt das zusammen? Neubau und Verkleinerungen?

Die Meinungen, was alles in ein Chemiemuseum gehört und was nicht, gehen leider weit auseinander. Und für die Entscheidungsträger gehört EDV eben nicht dazu.

Abgesehen davon: das mit dem Neubau ist meines Wissens nach bisher nur ein Wunschtraum.


Zitat:
Auf wie vielen Quadratmetern ist denn die dortige DDR-Rechentechnik untergebracht?

Wir nutzen im Ausstellungsbereich ca. 4x8 m. Und wir belegen im Fundus ca. 70 m³.
Wie auf den untersten Bildern zu sehen, lagern die Sachen im Fundus mittlerweile hochkomprimiert. Wenn wir die woanders hin schaffen, entfalten die sich erstmal auf die doppelte Größe.
--
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Dieser Beitrag wurde am 31.08.2010 um 10:52 Uhr von Rüdiger editiert.
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006
31.08.2010, 09:47 Uhr
Rüdiger
Administrator



Zitat:
Robotnik schrieb
Naja das glaub ich doch wohl eher nicht, soviel Zeit und Arbeit wie ihr damit schon verbracht habt,

Das nimmt aber leider dort niemand zur Kenntnis. Wir arbeiten zu Zeiten, wo andere Museumsleute nicht da sind. Zwar schreiben wir wöchentlich einen Statusbericht, aber ich befürchte, dass der nicht gelesen wird.


Zitat:
Zumal die ganzen mehr oder weniger inhaltlich wertvollen DDR-Museen überall aus der Erde wachsen und hiermit wenigstens mal mit aussagekräftigen, sinnvollen Inhalt gefüllt werden könnten.

Wenn das Ganze nicht mit Geld zu tun hätte (in unserem Fall scheitert es an der Raummiete), hätten wir auch in Merseburg keine Probleme.


Zitat:
Denkbar wäre doch zb. eine Kooperation mit dem Elektromuseum Erfurt, den technischen Sammlungen Dresden, oder das neue WF-Museum (weiß jetzt nich genau wie das heißt) in Berlin.

Es nützt nichts, wenn die Sachen irgendwo stehen, wo wir nicht regelmäßig mit vertretbarem Aufwand zwecks Reparieren hin kommen.
Und: Was rastet, das rostet...



Zitat:
Wie ist das eigentlich mit den Besitzrechten an der gesammelten Technik, insbesondere der geretteten Anlagen, die habt IHR doch sicher?

Da sehe ich keine Probleme.
--
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Dieser Beitrag wurde am 31.08.2010 um 10:12 Uhr von Rüdiger editiert.
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007
31.08.2010, 11:17 Uhr
felge1966

Avatar von felge1966

Beim Elektromuseum Erfurt ist (wenn der Buschfunk stimmt) eventuell auch Gefahr im Anmarsch. Irgendwer interessiert sich für das Grundstück. Zumindest stand vor einiger Zeit sowas in der Zeitung (...LEG kündigt Trägerverein Mietvertrag....).

Dem Elektromuseum in der Schlachthofstraße wurde der Vertrag gekündigt.

Die Landesentwicklungsgesellschaft hat dem Elektromuseum in der Schlachthofstraße den Mietvertrag gekündigt - unterstützt aber bei der Suche nach einem neuen Objekt.
Erfurt. Mit welcher Stärke sich das heraufziehende Gewitter über dem Thüringer Museum für Elektrotechnik entladen wird, lässt sich nicht vorhersagen: ob es mit zerstörerischer Wut alles vernichtet, was sich der seit 20 Jahren bestehende Trägerverein in der Schlachthofstraße 45 aufbaute, oder ob es dank seiner reinigenden Kraft einen Neubeginn ermöglichen könnte.

Die Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH (LEG) kündigte den Mietvertrag per Schreiben vom 27. April zunächst zum 31. Juli, nach Rücksprache mit dem Verein mit einer Galgenfrist bis 31. Oktober. Die LEG fand für das Objekt einen Investor, sodass das zehnjährige Bestehen des Elektromuseums im September unter einem ungünstigen Stern steht. Zwar verschickte der Förderverein als Träger der Lehr- und Bildungsstätte bereits Einladungen, aber über allem schwebt das Damokles-Schwert.

Für den Vorsitzenden des Fördervereins, Stephan Hloucal, bedeutete die angekündigte Absicht den "Super-Gau", wie er es in einem Schreiben an die LEG formulierte und um einen Gesprächstermin bat. Immerhin bewahrt der 80 Mitglieder zählende Verein Sachzeugnisse aus der Geschichte der Elektrotechnik und Elektronik in Thüringen, gilt mit seinem Profil als einzigartig in Deutschland. Zudem unterhält das Museum ein Schülerlabor für Physik und Elektronik. In Zusammenarbeit mit der Technischen Hochschule Ilmenau und dem Strahlenschutzseminar in Thüringen bietet das Labor Fortbildungsveranstaltungen für Lehrer an und ermöglicht in Brückenkursen Physikexperimente für Studierende der Fachhochschule Erfurt.

Ingenieur Hloucal ist allerdings weit davon entfernt, die LEG als "Bösewicht" darzustellen, immerhin sei die Gesellschaft der Wirtschaftlichkeit verpflichtet. Auch hofft der Mitbegründer des Fördervereins auf die Mithilfe der LEG bei der Suche nach einem geeigneten Objekt, das vielleicht sogar verkehrsgünstiger liegt als das einstige Rechenzentrum.

Dieser Beitrag wurde am 31.08.2010 um 11:19 Uhr von felge1966 editiert.
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008
31.08.2010, 12:22 Uhr
Rüdiger
Administrator



Zitat:
felge1966 schrieb
Beim Elektromuseum Erfurt ist (wenn der Buschfunk stimmt) eventuell auch Gefahr im Anmarsch.

Gerüchten zufolge soll es bei der Ausstellung von PC-Dino auch kriseln.

Ist schon seltsam: mit der Wirtschaft geht's angeblich wieder aufwärts, dafür gehen jetzt die Museen krachen...
--
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009
31.08.2010, 12:28 Uhr
Robotnik

Avatar von Robotnik


Zitat:
Rüdiger schrieb
Es nützt nichts, wenn die Sachen irgendwo stehen, wo wir nicht regelmäßig mit vertretbarem Aufwand zwecks Reparieren hin kommen.
Und: Was rastet, das rostet...

Ihr sucht also vorwiegend was im Ballungsraum Halle-Leipzig?

Gibt es nicht auch bei Leipzig den gut erhaltenen MFS-Bezirksleitungsbunker? Wäre vielleicht auch ein Ort, bzw. 1-2 Räume in Leipzig von der "runden Ecke" selbst. K.A. aber denke mir mal das solch eine Museumseinrichtung, da staatlich gestützt, nicht in den nächsten Jahren zumachen muß.

Gibts eigentlich in Chemnitz auch eine dem Vorhaben nahekommende Einrichtung, zumal dort ja auch ein großer Robotron Standort war?
--
.
.

Dieser Beitrag wurde am 31.08.2010 um 12:29 Uhr von Robotnik editiert.
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010
31.08.2010, 12:59 Uhr
felge1966

Avatar von felge1966

Bei Erfurt ist es eindeutig ein Spekulationsfall. Die Umgebung soll in den nächsten Jahren mal irgendwas wie ein Outlet-Center werden und da steigen natürlich auch die Gewinne bei Grundstücken. Rüdiger kennt ja die Umgebung - ist ja nicht gerade die wirtschaftlich interessanteste Lage (pleitegegangenes Autohaus daneben u.s.w.).
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011
31.08.2010, 16:28 Uhr
rm2
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Avatar von rm2

Hallo Rüdiger,

was ist mit dem Luftfahrtmuseum Merseburg, die sollen auch Robotrontechnik haben?


mfg ralph
--
.
http://www.ycdt.net/mc80.3x . http://www.ycdtot.com/p8000
http://www.k1520.com/robotron http://www.audatec.net/audatec
http://www.ycdt.de/kkw-stendal
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012
31.08.2010, 16:39 Uhr
Rüdiger
Administrator



Zitat:
rm2 schrieb
was ist mit dem Luftfahrtmuseum Merseburg, die sollen auch Robotrontechnik haben?

Schau Dir mal deren Rechentechnik-Container unten auf der Markkleeberg-Seite an.
Da passen unsere Rechner nicht mal rein, wenn wir sie vorher verflüssigen.
--
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Dieser Beitrag wurde am 01.09.2010 um 09:35 Uhr von Rüdiger editiert.
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013
01.09.2010, 10:33 Uhr
rg63



Hallo Rüdiger,

wenn gar nichts mehr geht; vielleicht wäre der Verein in Hohenprießnitz, liegt zwischen Eilenburg und Bad Düben, etwas.

http://uniform-museum-der-ddr.npage.de/.

Da gibt es noch viel Gestaltungsmöglichkeiten.

Viele Grüße

Roland
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014
02.09.2010, 00:05 Uhr
PC-Dino



@ alle

Da ich im Beitrag 008 direkt angesprochen wurde:
In Taucha hat es nicht gekrieselt. Es sind bestimmte Interessen die dazu
führen, dass es die "Technische Sammlung Altes UW Taucha" nicht mehr
geben wird. Letzter Öffnungstag war der 31.08. Wesentliche Teile der Sammlung
ziehen nach Markkleeberg um. Die Zusatzausstellung "Rechentechnik der DDR"
geht mit, obwohl sich die Ausstellungsfläche von ca. 1700 qm auf 1300 qm
verringert. Für diesen Erfolg lobe ich mich

MfG Jens
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015
02.09.2010, 10:41 Uhr
holm

Avatar von holm

Ich drücke Dir die Daumen das das problemlos über die Bühne geht.
Ich habe die durchaus sehenswerte Ausstellung am 31.8 begutachten dürfen, war PC-Dinos
"Special Guest".

Das anzusehen hat sich auf jeden Fall gelohnt!

Gruß,

Holm
--
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