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Robotrontechnik-Forum » Sonstiges » Noch ein Projekt von mir - völlig sinnvoll » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
24.01.2010, 17:04 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Hallo,

letztens hatten wir ja über DVM-Module diskutiert, u.a. von Mellenbach.

Da hatte ich ja schonmal meine Eigenbauteile mit dem C520D gezeigt.

Hier die (nochmal überarbeiteten) Platinen dazu


Bestückungsseite. Halt ein Klassiker mit abgesetzter Displayplatine. Hier aber internationale LEDs eingesetzt.
Abmessungen: 50x80mm, passen 4 Stück auf Europlatine


Die Leiterseite....


Hier in meinem Akkuschweisser eingesetzt.

Hier das ganze Projekt

Im Projekt 4 Sätze auf einer Europlatine als Multiprint.

Guido
--
Der Mensch hat drei Wege, klug zu handeln.
Erstens durch Nachdenken: Das ist der edelste.
Zweitens durch Nachahmen: Das ist der leichteste.
Drittens durch Erfahrung: Das ist der bitterste.

Konfuzius

Dieser Beitrag wurde am 24.01.2010 um 19:59 Uhr von Guido editiert.
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001
24.01.2010, 17:37 Uhr
karsten

Avatar von karsten

Hallo,
was mich bei den ganzen Hobbyprojekten mal allemein interessieren würde, ist die jeweilige Ausrüstung um die Platinen herzustellen. Jeder hat da seine bevorzugte Ausrüstung, Techniken und Erfahrungen.

1. mit SprintLayout (oder was anderem?) entwerfen und
2. drucken
Tinte oder Laser ?
welche Folien gehen da gut und wo gibt es diese?
stimmt der Maßstab nach dem Druck noch?

3. wie wird jeweils belichtet?
fertig beschichtetes Material oder eigene Chemie, woher?

4. Mit was und wie wird geätzt?
Eisen(III)-Chlorid, Salzsäure und Wasserstoffperoxid, Natriumpersulfat oder
Ammoniumperoxodisulfat ?
von Hand in der Fotoschale oder mit "Aquarium" und Pumpe ?
kalt oder warm ?


Karsten
--
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Dieser Beitrag wurde am 24.01.2010 um 17:38 Uhr von karsten editiert.
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002
24.01.2010, 18:46 Uhr
A7100

Avatar von A7100

1. Ich nehme zum Entwerfen TARGET 3001! (weil ich damit spätestens in der Ausbildung sowieso Arbeiten muss). Ich kann nicht einschätzen, welche Vorteile Programme wie Sprintlayout etc. dem gegenüber haben.
2. Drucker auf jedenfall Laser, ich drucke auf ganz normale Polyluxfolie, und das ganze mindestens zweimal, wenn man da aber nicht aufpasst, sind die Layouts versetzt. Das mit dem Maßstab machen die Layout-Programme, bei solchen Bildern wie oben ist es ratsam, die Abmessungen zu kennen.
3. Ich belichte immer auf fertigem BUNGARD-Basismaterial mit einem 40W Leuchtstoffröhen-Einsatz für einen Baustrahler etwa 10min(Abstand: 20cm), die Ergebnisse sind echt gut! Die Sache mit dem Selbstbesprühen von Platinen hab ich nach den ersten Versuchen gelassen, sobald nur eine kleine Blase reinwird, fehlt an dieser Stelle ein Stück Leiterbahn und für die Mengen Leitsilber, die man dann dort draufklatscht, kann man sich auch gleich eine fertig beschichtete Platine kaufen!
Entwickelt wird bei mir mit Natriumhydroxid.
4. Geätzt wird mit Natriumpersulfat in einer Ätzschale (Fotoschale) in warmen Wasser, wobei durch eine Aquarienpumpe luft in die Ätzlösung geblasen wird, sodass alles in Bewegung bleibt.

Oder du schickst deine Layouts zu "platinenbelichter.de" der hat wirklich günstige Preise, es dauert nur seine Zeit...
--
Mit freundlichen Grüssen, Matthias

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003
24.01.2010, 19:50 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Hallo,

wenn ich selber Platinen mache (macht meist mein Kumpel), dann folgendermaßen:

1. Schaltplan mit S-Plan 6.0 (abacom)
2. Layout mit Sprintlayout 5.0 (abacom)
3. Ausdrucken auf handelsübliche Folie mit Tintenstrahldrucker
4. Belichten mit Eigenbaubelichter (Lampen aus Phillips Gesichtsbräuner)
5. Entwickeln und Ätzen mit dem üblichen Natrium-Zeuchs in ISEL-Ätzküvette
6. Trennen mit Proxxon-Kreissäge und Diamant-Blatt
7. Bohren mit HM-Bohrer in einer Proxxon (mit Spezialelektronik)
8. das Ganze natürlich auf original Bungart, Billichzeuchs macht immer mal Probleme.

Mit Laserdrucker auf Laserfolien hatte ich auch mal versucht, totaler Mist, viel zu durchsichtig. Mein alter Tintenpisser (Lexmark Z65N) hat auf Tintenfolien immer nur Streifen produziert. Min Kumpel hat einen Epson-Fotodrucker, auf Tintenfolien satter, tiefschwarzer Ausdruck, absolut lichtdicht! Mein neuer Tintenpisser (HP Officejet Pro 8000) auch sehr guter, tiefschwarzer Ausdruck. Habe allerdings noch nicht damit belichtet. Bei doppelseitigen Platinen lege ich beide Folien übereinander (Druckseite zur Platine) und verklebe diese zu einer Tasche.
Target 3001 (oder ne ältere?) habe ich auch, war aber absolut unzufrieden damit. Laufend wurde Fehler gemeldet (falsche Leiterbahnverbindungen nach Rückprüfung mit dem Schaltplan) obwohl definitiv alles korrekt verlegt war. Auch die Bedienung war mir zu wurstig. Einziger Vorteil: Ist komplett deutsch!
Mit den Programmen von Abacom komme ich gut klar. Sicher, Autorouter & Co sucht man dabei vergeblich, das geht alles noch mit dem guten alten Human-Controller. Der produziert auch mal Fehler, doch er findet diese wenigstens (im Gegensatz zu Target).

Wenn ich Platinen als PDF generiere, stimmen die immer auf unter einem Zehntel genau. Deshalb ja auch PDF! Wenn man Layouts nur als GIF oder JPG usw. vorliegen hat, braucht man entweder den Hinweis auf die DPI oder exakte Platinenabmessungen.


Guido
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Konfuzius

Dieser Beitrag wurde am 24.01.2010 um 20:04 Uhr von Guido editiert.
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004
24.01.2010, 21:01 Uhr
MarioG

Avatar von MarioG

Ich bin in solchen Sachen ziemlich unbewandert und was den Aufwand angeht wahrscheinlich sehr spartanisch.

Ich nutze also Eagle in der freien Version (wirklich gut diese Software, besonders der Autorouter). Die Platinen werden ganz easy per Transferverfahren vorbereitet und in Natriumpersulfat geätzt. Ätzbad ist dabei eine kleine Fotoschale im Wasserbad in einer feuerfesten Glasauflaufform auf der Platte eines Elektroherdes (Kochen sollte es nicht, nur schön "heiß" sein) - das geht recht flott. Gebohrt wird mit einer 12V-Proxxon an einem alten USV-Akku (der dafür noch nie nachgeladen werden musste)

Kleinere Platinen lassen sich damit einfach und auch sehr flott herstellen.
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005
24.01.2010, 21:50 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Also Eagle ist mir zu kryptisch. Aber jeder wie er mag, blos keinen Layouterkrieg hier!
Die Transfermethode hasben wir auch versucht (ja, auch auf "Reicheltpapier"), geht so lala, nichts wirklich brauchbares. Klar, wenn man nichts anderes hat, machbar, aber da alles da ist, sind auf Folie gedruckte Layous und fotobeschichtetes Material noch die bessere Wahl.

Vom Zeitaufwand her auch nicht viel länger, vor allem wenn man eine Serie ätzen muss. Die meisten Folien hebe ich auf, kommt immer wieder mal vor, dass ich noch eine Platine machen muss.

Guido
Update:
Wie im letzten Satz geschrieben, hatte heute (25.1.) wieder Anfragen zur Platine vom Punktschweissgerät. Folie ist noch da, alles ganz einfach. Jetzt wieder mit Toner experimentieren? Nö, danke!
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Dieser Beitrag wurde am 25.01.2010 um 09:45 Uhr von Guido editiert.
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006
25.01.2010, 14:25 Uhr
berndx



Mit dem C520 gab es viele Varianten von Voltmetern. Aber jetzt habe ich gerade eine Rechner-Platine mit einem C520 entdeckt. Bezeichnung: ADU 6.1.4 - 5.2.1.2.4. Bestückung: C520D, 2x DS8205D, D100, D121, D103, 3x D204, D193, K155ID3. Zudem sind 16 Reed-Relais RGK20/1 verbaut, von denen ich eins brauchte. Vermutlich stammt die Platine aus einem rechnergestützten Analysator. Oder kennt jemand dieses Teil näher? MfG Bernd
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007
25.01.2010, 14:32 Uhr
A7100

Avatar von A7100

Was hast du für einen Toner benutzt? Mit HP3903A (Laserjet 5p) habe ich meist schon beim ersten Ausdruck 1A Ergebnisse, auch bei Masseflächen, Leiterbahnen <0,3mm etc., spätestens bei zweiten Ausdruck auf die gleiche Seite sind dann auch die restlichen Tonerlöchlein verschlossen. Mit HP Photosmart C4180, Brother DCP110C und Canon BJC240 gab es da bei mir nur miese Ergebnisse!
HAt eigtl. schonmal jemand erfahrungen mit Platinen über Euroformat (>100x160) gemacht? Die lasse ich bisher immer "extern" herstellen.
Ich habe mir auch mal einen Ordner angelegt, da kommt immer die Folie rein, eventuell fertige aber unbestückte Platinen und eine Diskette mit allen Daten, das sind nun mittlerwile 3 Ordner geworden...
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Mit freundlichen Grüssen, Matthias

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008
25.01.2010, 18:02 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Keine Ahnung, dabei waren Drucker von Brother, Lexmark, Ineo (Developkopierer) und HP.
Genau das zweimalige Drüberdrucken ist immer ein Problem, kein Drucker dieser Welt zieht ein und das selbe Blatt auf den Millimeter genau so wieder ein. Versatz um einige Zehntel ist fast garantiert. Dagegen produzieren Tintenstrahldrucker fast immer auf Anhieb perfekte Ausdrucke (wenn der Druckkopf ok ist). Natürlich muss in den Druckereinstellungen auf "Optimal" "satt" oder was auch immer, so eingestellt werden, das reichlich Tinte fließt. Die verläuft sofort, perfekte Schwarzflächen.

So, das Ganze wird aber OT, sollte mal ein eigener Thread aufgemacht werden (mit passernder Überschrift). Vielleicht entschließt sich der Koll. Admin auch, hier noch eine Zusätzliche Rubrik "Selbstbau" einzurichten, dann quält man sowas nicht ins "Sonstige"

Guido
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Dieser Beitrag wurde am 25.01.2010 um 18:03 Uhr von Guido editiert.
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009
25.01.2010, 21:18 Uhr
holm

Avatar von holm

...oder als Postscriptfile zu einer Druckerei und dort über den Satzbelichter laufen lassen.
Für eine A4 Seite wollen die hier bei "Dzierzon Druck" 5 Euro. Wichtig ist, das die Schichtfläche zur Platine liegt, dann ist das Ergebnis 100%ig, wenn falsch herum geht das so gut wie gar nicht. Ich hatte den ersten Film explizit so angefordert und mußte erst mal reklamieren..

Gruß,

Holm
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010
26.01.2010, 09:16 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Hallo Holm,
guter Hinweis! Beruflich habe ich laufend mit Druckereien zu tun, zumindest bei filigranen Platinen werde ich das mal machen lassen.

Guido

PS: Habe gerade die fehlenden Teile zur Uhr bestellt, doch bei -15° Außentemperatur (und +5° auf dem Dachboden) macht nix Spaß! Der Scheiß kann nun mal bald aufhören.
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