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Autor Thread - Seiten: -1-
000
04.01.2010, 18:02 Uhr
Rüdiger
Administrator


http://www.robotrontechnik.de/html/internes/aktuelles.htm
--
Kernel panic: Out of swap space.
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001
04.01.2010, 19:25 Uhr
MichaRa



Immer wieder interessant!

Gruß Micha
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002
04.01.2010, 19:30 Uhr
paulotto



danke für die neuen Infos. Hier gleich ein paar Anmerkungen:
der U832 ist keine MMU (Speicherverwaltung),sondern eine Art mathematischer Co-Prozessor
auch noch mal zum U80601: der wurde nicht in der P8000Compact verwendet. Die Leiterplatte war mit Siemens 286-ern bestückt (auf Fassung).

Zitat:
OTP EPROMs
Der Schaltkreis wird ohne Software gefertigt, in einem nachfolgendem Schreibvorgang wird die Software elektrisch eingebracht. Eine externe Löschung der Daten ist nicht möglich. Die Daten gehen prinzipgebunden nach einigen Jahren (~20) verloren. Diese Art von Schaltkreisen, die eine abgerüstete Variante des EPROMs darstellen, wurden in der DDR nicht gefertigt.

OTPs sind EPROMs. Sie enthalten die gleichen Chips wie die entsprechenden EPROMs, nur das Gehäuse besteht meist aus billigerem Plast ohne UV-gängiges Fenster und ist dadurch nicht löschbar. Sie wurden sehr wohl in der DDR hergestellt: U2616, U2632 und U2664. Man müßte mal untersuchen, ob die sich durch Röntgenstrahlen (ist ja noch kurzwelliger und mit höherer Energie) evtl. löschen lassen.

Gruß,

Klaus
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003
04.01.2010, 19:37 Uhr
Tom Nachdenk



Angeblich lassen sich OTP-EPROM mit Röntgenstrahlung löschen, ich habe allerdings im Netz eine (recht alte) Untersuchung von Intel zu dem Thema gesehen die das ganze als unpraktikabel darstellt. Grund dafür sollen Störstellen sein die beim Bestrahlen mit Röntgenstrahlung entstehen und versuchsweise recht aufwendig durch Tempern behoben werden mussten.
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004
04.01.2010, 19:48 Uhr
Deff

Avatar von Deff


Zitat:
Tom Nachdenk schrieb
Angeblich lassen sich OTP-EPROM mit Röntgenstrahlung löschen, ich habe allerdings im Netz eine (recht alte) Untersuchung von Intel zu dem Thema gesehen die das ganze als unpraktikabel darstellt. Grund dafür sollen Störstellen sein die beim Bestrahlen mit Röntgenstrahlung entstehen und versuchsweise recht aufwendig durch Tempern behoben werden mussten.

Ob ein Hersteller da wirklich objektiv genug ist für eine korrekte Darstellung?
Hätte da so meine leisen Zweifel! Allerdings wird das Aufkommen, so etwas zu zelebrieren, wohl eher marginal sein...
--
Die Politik ist ein Versuch der Politiker, zusammen mit dem Volk mit den Problemen fertig zu werden, die das Volk ohne die Politiker niemals gehabt hätte. (Dieter Hildebrandt)
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005
04.01.2010, 20:19 Uhr
Tom Nachdenk



Andere werden es wohl auch probiert haben, mir sind allerdings diesbezüglich keine Veröffentlichungen bekannt, was allerdings nichts heißen will. Evtl. sind die Anleitungen für erfolgreiches Röntgenlöschen auch in den Stahlschränken der Vertriebsabteilungen gelandet, wer weiß das schon. Andererseits ist die einzige Quelle für 'das geht' die ich persönlich kenne ein etwas dünnbrettbohrender Dozent aus meinem Studium. Da hilft vermutlich nur: 'Versuch macht kluch'. Vielleicht röntgt Rainer ja mal ein paar OTP und versucht die hinterher nochmal zu programmieren. Kannst derweil ja schon mal die 'üblichen' Resteversender auf röntgenstrahlende Senderöhren abklappern.

Zu den Neuigkeiten hab ich auch zwei Bemerkungen, zum einen: hat der IMS-2 Stecker wirklich 26 Kontakte? Weil das NSW-Pendant GPIB benutzt da 24 polige Steckverbinder. Das zweite ist das Wort 'Ausrollung' bei der Beschreibung von POESY, sehr poetisch ist das nicht. Markteinführung, Veröffentlichung etc. wären in meinen geeignete Ersetzungskandidaten.

Dieser Beitrag wurde am 04.01.2010 um 20:20 Uhr von Tom Nachdenk editiert.
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006
04.01.2010, 20:27 Uhr
Rainer



Gern, wenn ich mal ein paar OTP's zu testen bekomme (ich selbst habe keine) würde ich das tun, vorher auslesen und hinterher vergleichen und eventuell neu programmieren! Wer hat welche und kann die mir schicken? Das Ergebnis würde ich dann hier kundtun...
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007
04.01.2010, 21:13 Uhr
jmueller



@paulotto:


Zitat:
auch noch mal zum U80601: der wurde nicht in der P8000Compact verwendet.
Die Leiterplatte war mit Siemens 286-ern bestückt (auf Fassung).

Wieso kannst du den Einsatz des U80601 so sicher ausschließen?
Sicherlich, solange der nicht zur Verfügung stand,
wurden West-286er eingesetzt.
Aber als er dann verfügbar war...?
Der U80601 ist meines Wissens voll kompatibel zum i80286,
auch pinkompatibel.

Jens
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008
04.01.2010, 21:21 Uhr
Olli

Avatar von Olli

Hi,

mal wieder nett was zu lesen
Auf
http://www.robotrontechnik.de/index.htm?/html/netzwerke/lotunet.htm
- muss es aber anstelle von "variable" "variabel" heissen
- "Ab verbreitetesten" -> "Am...."
--
P8000 adventures: http://pofo.de/blog/?/categories/1-P8000
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009
04.01.2010, 23:02 Uhr
paulotto




Zitat:
jmueller schrieb
@paulotto:


Zitat:
auch noch mal zum U80601: der wurde nicht in der P8000Compact verwendet.
Die Leiterplatte war mit Siemens 286-ern bestückt (auf Fassung).

Wieso kannst du den Einsatz des U80601 so sicher ausschließen?
Sicherlich, solange der nicht zur Verfügung stand,
wurden West-286er eingesetzt.
Aber als er dann verfügbar war...?
Der U80601 ist meines Wissens voll kompatibel zum i80286,
auch pinkompatibel.

Jens

Hallo Jens,

der IC stand nur im PLCC-Gehäuse zur Verfügung, weil die DDR diese CLCC-Keramikgehäuse nicht zur Verfügung hatte, wie sie in der Compact verbaut waren. Vielleicht war er später mal vorgesehen. Alles, was ich an Compact mit DOS-Karte bisher in Erfahrung bringen konnte, hatten die Siemens-IC drin. Als ich meine damals direkt bei EAW abgeholt habe, haben die mir gesagt, daß dafür die westlichen 286-er eingesetzt werden. Ich kannte die Leute gut durch unsere Zusammenarbeit mit denen...

Gruß,

Klaus
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010
07.01.2010, 19:18 Uhr
Robotnik

Avatar von Robotnik

Gibt es eigentlich auch Neuigkeiten aus dem Verbleib des R4021 aus Schönebeck? Habt ihr den Besitz vollständig an die im Beitrag genannte Firma abgetreten, oder könnt ihr davon auch noch Teile zur Inbetriebnahme des Rechners in Merseburg nutzen? Interessant dafür wäre doch sicher auch der Kernspeicher nebst möglichen Inhalt und dabei gefundene Software?

Ich habe kürzlich auch erfahren, das bei uns in der FH-Schmalkalden in den 80er Jahren auch eine KRS4021 Anlage existiert hat. Diese wurde unter anderen zur studentischen Ausbildung im Bereich CNC-Steuerung genutzt.
Entsprechende Ansprechpartner von damals sind noch vorhanden und ich werde bei Gelegenheit mal versuchen etwas näheres darüber herauszufinden und auch mal schauen ob ich ein paar Bilder bekommen kann.
--
.
.

Dieser Beitrag wurde am 07.01.2010 um 19:23 Uhr von Robotnik editiert.
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011
07.01.2010, 22:51 Uhr
rm2
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Avatar von rm2

Hallo Rüdiger,

in:

http://www.robotrontechnik.de/html/software/textprg.htm

fehlt beim P8000 der fse Texteditor.


mfg ralph
PS: K 1520 Leiterplattenhersteller war auch IvA Dresden
(FOBA 800/1000: Bedampfungsanlage mit 2 K 1520 Systemen)
--
.
http://www.ycdt.net/mc80.3x . http://www.ycdtot.com/p8000
http://www.k1520.com/robotron http://www.audatec.net/audatec
http://www.ycdt.de/kkw-stendal
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012
08.01.2010, 01:22 Uhr
Rüdiger
Administrator



Zitat:
rm2 schrieb
in:
http://www.robotrontechnik.de/html/software/textprg.htm
fehlt beim P8000 der fse Texteditor.

Dann schreibe bitte was über das Programm. Ich kann nur über Sachen schreiben, die ich kenne.
--
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013
08.01.2010, 11:41 Uhr
rm2
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Avatar von rm2

Hallo Rüdiger,

wenn mein P8000C endlich läuft, gibt es alle Infos+SW dazu.
Kennt fse denn keiner?


mfg ralph
--
.
http://www.ycdt.net/mc80.3x . http://www.ycdtot.com/p8000
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014
08.01.2010, 11:54 Uhr
ralle



bei wordstar/tp fehlt die mühlhäuser variante tpkc unter dem betriebssystem microdos...

diodenestecker: bei der mühlhausener kc-serie auch v24-modul, dresdener serie rgb-video und spielhebel...
--
Gruß Ralle

Wenn Sie dazu neigen, Bedienungsanleitungen zusammen mit dem Verpackungsmaterial wegzuwerfen, sehen Sie bitte von einem derart drastischen Schritt ab!...
... Nachdem Sie das Gerät eine Weile ausprobiert haben, machen Sie es sich am besten mit dieser Anleitung und ihrem Lieblingsgetränk ein oder zwei Stunden lang in Ihrem Sessel bequem. Dieser Zeitaufwand wird Sie dann später belohnen...

aus KENWOOD-Bedienungsanleitung TM-D700

Dieser Beitrag wurde am 08.01.2010 um 11:59 Uhr von ralle editiert.
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015
08.01.2010, 12:11 Uhr
paulotto



fse (full screen editor) wurde doch zum Schluß mit jeder P8000 ausgeliefert und ist einer der besten Editoren speziell auch für die Programmentwicklung mit 2-Fenstertechnik.

Gruß,

Klaus
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016
08.01.2010, 20:04 Uhr
ambrosius



den fse hätte ich auch gern, wenn es möglich ist

mfg
Holger
--
Viele Grüße
Holger
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017
08.01.2010, 22:02 Uhr
rm2
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Avatar von rm2

Hallo an alle,

wenn ich mich richtig erinnere habe ich meinen fse und NGETTY vom
Rechenzentrum UNI Jena erhalten. Tolle Truppe, viele Tipps bekommen.


mfg ralph
PS /etc/NGETTY Passwort auch im Single Mode aktiv
--
.
http://www.ycdt.net/mc80.3x . http://www.ycdtot.com/p8000
http://www.k1520.com/robotron http://www.audatec.net/audatec
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018
10.01.2010, 11:43 Uhr
holm

Avatar von holm

@paulotto: Betreffs CLCC vs. PLCC, hat schon mal einer das Footprint der Fassungen verglichen, ob das wirklich auf was Unterschiedliches herausläuft?

Gruß,

Holm
--
float R,y=1.5,x,r,A,P,B;int u,h=80,n=80,s;main(c,v)int c;char **v;
{s=(c>1?(h=atoi(v[1])):h)*h/2;for(R=6./h;s%h||(y-=R,x=-2),s;4<(P=B*B)+
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(A=B=P=u=r=0,x+=R/2))A=B*2*A+y,B=P+x-r;}
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019
10.01.2010, 15:06 Uhr
paulotto



es gibt schon bei den PLCC-Fassungen unterschiedliche Footprints. Und ich weiß nicht, ob es zur damaligen Zeit CLCC- und PLCC-Fassungen mit gleichem Footprint gab...

Gruß,

Klaus
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020
11.01.2010, 19:42 Uhr
holm

Avatar von holm

Ich habe zumindest eine LCC Fassung, also das Ding mit Blechdeckel die von unten identisch zu den PLCC Fassungen ist. Die Anschlußlage habe ich aber eben noch nicht überprüft, vermute aber stark das die nicht voneinander abweicht. Insofern wäre dann die Frage ob DDR oder Siemens eine Frage der bestückten Fassung gewesen..

Gruß,

Holm
--
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021
04.05.2010, 15:07 Uhr
jmueller



paulotto schrieb in [009]:


Zitat:
...der IC stand nur im PLCC-Gehäuse zur Verfügung...

Rein zufällig bin ich auf folgendes Bild gestoßen:

http://roehre.cwsurf.de/Werbung-Reklame/0/HighTech/Full/Seite6.jpg

Da ist ein U80601RC08 zu sehen, daneben sogar ein Schaltkreis
aus der gleichen Familie mit 12 MHz, scheint ein U80610RC12 zu sein.
Wie auch immer, offensichtlich konnte man zum Schluss die Chips auch
in etwas anderem als Plastik verkappen.
Die Plastikversion ist doch U80601PC..., oder?

Jens
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022
04.05.2010, 19:35 Uhr
Tom Nachdenk



U80601 und Supportchips im CLCC-Gehäuse gibt es auch in der MP zu sehen wo das Schaltkreissystem vorgestellt wird. Ebenfalls im Jahr 1989 gab es einen Artikel bei der Messefotos von U886 und U2164 im PLCC Gehäuse gezeigt werden. Aber ob die Chips 'echt' sind? Irgendwie erscheint es mir nicht so ganz schlüssig, nach der PLCC-Bauform noch eine im Vergleich vermutlich deutlich teurere Verkappungstechnologie einzuführen. Oder die Chip wurden von Hand in entsprechende Halbzeuge eingesetzt und dann 'irgendwie' im Labor verschlossen. Immerhin haben die Keramikchips keinen Datecode.
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023
04.05.2010, 19:50 Uhr
procolotor

Avatar von procolotor

Auf der Titelseite der MP 5/89 sind LCCC-68 Gehäuse zu erkennen. Auch in einer internen Schaltkreisliste zum U80600-System von 8/89 ist auch vom LCCC-Gehäuse die Rede.

Vielleicht könnte radioreinhard das ERMIC-Prospekt noch einmal hochaufgelöst einscannen?

Gruß
Andre

Dieser Beitrag wurde am 04.05.2010 um 20:08 Uhr von procolotor editiert.
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024
04.05.2010, 22:14 Uhr
jmueller



Ich habe hier eine Bauelemente-Vergleichsliste 1/90
aus der Reihe "mikroelektronik INFORMATION" von RFT.
Und da sind u.a. folgende Schaltkreise aufgeführt:

U80601RA08 (nicht bestellfähig)
U80601RC08 (bestellfähig)

U80606DC08 und U80608RC waren auch lieferbar.

Der DRAM-Controller war sogar schon für 16 MHz lieferbar: U80610RC16

Und der Bus-Arbiter U80609DC08, in der Wikipedia noch als "geplant" genannt,
war demnach auch schon lieferbar.


Interessant ist auch, was in dem Buch noch als bestellfähig aufgelistet ist:

- U84C00-Famlie (CMOS-U880 bis 4MHz)
- U86C11DC08 (CMOS-EMR)

Besonders interessant ist die Schaltkreisfamilie U8400DC08 (8 MHz Z80),
markiert als bestellfähig, aber nicht zum gültigen Sortiment von KME gehörend.
Da wurden wohl Importschaltkreise unter einer DDR-Bezeichnung verkauft?


Nun noch eine Frage von mir:
Was ist denn das für ein Schaltkreis oben rechts auf dem Titelbild der MP 5/89,
also der dunkle 20-polige-DIL-Schaltkreis mit MME-Aufdruck?

Jens
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025
05.05.2010, 19:54 Uhr
procolotor

Avatar von procolotor

@jens

Sehr interessante Informationen.
Wäre schön, wenn Du die Liste mal einscannen und mir zuschicken würdest.
Ich könnte die dann auch online zur Verfügung stellen und die wiki-Artikel aktualisieren.

Der 20-polige IC könnte ein U80606 Buscontroller sein.

Gruß

Andre

Dieser Beitrag wurde am 05.05.2010 um 20:01 Uhr von procolotor editiert.
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026
05.05.2010, 20:12 Uhr
frassl



Die CMOS Z80-Serie war nicht nur bestellbar, sondern hat sich auch materialisiert Habse zumindest da.

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027
05.05.2010, 21:20 Uhr
karsten

Avatar von karsten

@frassl
Welche ICs hast du nicht

U82536 DC04 und U 8036 DC 04 hast du, oder ?
--
1. Grundgesetz der Messtechnik?
Wer misst misst Mist!
DDR-Schaltkreise, MC80, K1520
Elektronikarchäologie
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028
05.05.2010, 21:30 Uhr
frassl



Müßt ich guggn, U8036 glaube ich nicht.
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029
05.05.2010, 21:58 Uhr
jmueller



Der Stempel für den Herstellungsmonat ist wohl irgendwann mal kaputt gegangen
bzw. wurde in den letzten in Erfurt installierten Fertigungsstrecken weggelassen?
Ich habe nämlich nun schon häufiger Fotos von den letzten
KME-Schaltkreiserrungenschaften gesehen,
die keinen Aufdruck des Herstellungsmonats enthalten.

Oder steht das Z für Ende?

Jens

Dieser Beitrag wurde am 05.05.2010 um 22:00 Uhr von jmueller editiert.
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030
05.05.2010, 22:11 Uhr
jmueller



@procolotor:

Die Liste ist ein A4-Buch mit etwa 160 Seiten und ziemlich schlecht
zu lesender Schreibmaschinenschrift
(pro Zeile ein Bauelement (IC, Transistor, ...))
und enthält ganz viele RGW- und einige NSW-Bauelemente.
Ich werde nur die paar Seiten scannen,
die hier in dem Umfeld interessant sind.

Jens

Dieser Beitrag wurde am 05.05.2010 um 22:40 Uhr von jmueller editiert.
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031
09.05.2010, 19:26 Uhr
Rolli



Ich habe auch eine solche BE-Vergleichsliste gerettet.
Die Liste wurde auf einem Paralleldrucker ausgedruckt. Deshalb tanzen die Buchstaben in der Zeile. Sie umfasst 158 Seiten und ca. 8500 Einträge.

Rolf
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