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Robotrontechnik-Forum » Technische Diskussionen » Wie kann ich Video-Signal (BAS) invertieren » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
16.09.2019, 20:52 Uhr
wolle1945



Hallo,
wie kann ich ein Videosignal (s/w BAS-Signal) invertieren? Das Signal meines
Eigenbau-Computers ist vor dem HF-Modulator positiv. Ich möchte dieses Signal
in den Junost 603 direkt einspeisen. Laut techn. Unterlagen wird ein negatives
Signal benötigt. Wie kann ich mit einer einfachen Transistorschaltung dieses
Problem lösen? Ich habe noch Transistoren 2N2222, die ich verwenden könnte.
Ich habe die Verbindung von VD1 und C9 zu R30 getrennt und kopple hier mein
BAS-Signal aus (Bild 1). Das Signal wird in den Oszi-Bildern dargestellt.
Wer kann mir helfen?
MFG wolle1945





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001
16.09.2019, 21:12 Uhr
Besserwisser

Avatar von Besserwisser

Geht mit 12 V+.
Am Ausgang wahlweise invertiertes/nichtinvertiertes Signal.
Die Koppelelkos mit 1000µF halte ich für zu groß.
Ich würde 1µF nehmen. (Vielleicht meint man ja 1000nF).
Da steht auch noch irgendwas von Tantal-Kondensatoren.




Übrigens kommt aus dem Ausgang in deinem Schaltplan kein BAS-Signal raus,
sondern schon ein hochmodulierter TV-Kanal 3 mit ca 55 MHz.
Du müßtest den Modulator abtrennen.

Dieser Beitrag wurde am 17.09.2019 um 10:58 Uhr von Besserwisser editiert.
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002
16.09.2019, 22:04 Uhr
PC-Opa



Hallo wolle1945,
bei dem JU+TE Computer 2k/4k muß auch eine "Umkehrstufe" eingebaut werden, um das BAS-Signal für den TV-Eingang aufzubereiten.
Bei Volker Pohlers findest du die Info's zum "JU+TE 2007", da ist vor dem Modulator eine "Umkehrstufe" drauf.
Vieleicht hilft das dir.
Gruß Wolfgang
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003
17.09.2019, 08:40 Uhr
wolle1945



Hallo Besserwisser,
in meinem Text zum Stromlaufplan habe ich doch geschrieben, daß ich die
Verbindung zu R30 aufgetrennt habe, somit habe ich kein moduliertes Signal
mehr.
Gruß wolle1945
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004
17.09.2019, 10:58 Uhr
PIC18F2550

Avatar von PIC18F2550

wolle1945 die Verbindung zu R30 muss bleiben!

Das ist ein Spannungsteiler sonnst stimmen die pegel nicht mehr.

Die Schaltung von Besserwisser kommt dann mit an den C9.

Die 75Ohm am Eingang entfallen,

Und nein Besserwisser die Elkos sollten 1000µF haben sonnst kommt es zu verzerrungen (25Hz ist die unterste Frequenz)

Die Spannungsversorgung der Schaltung sollte Brummfrei und keine fremdsignale aufweisen.
Sonnst kann es zu hässlichen Streifen oder wandern kommen.

6-10V reichen ans Betriebsspannung.
--
42 ist die Antwort auf die "Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest"
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005
17.09.2019, 11:00 Uhr
Besserwisser

Avatar von Besserwisser


Zitat:
PIC18F2550 schrieb
Die Schaltung von Besserwisser kommt dann mit an den C9.



Aber der hat doch nur 15pF.
Da brauchste weiter hinten auch keine 1000µF als Koppel-C.
Er muß vor dem C9 anzapfen!

Ich würde das Ausgangskonstrukt so lassen, wie es ist
und nur die Spannung vom Modulator abschalten.
Damit bleiben Pegel und Impedanzen erhalten.
Das Signal vor dem C9 anzapfen.

Dieser Beitrag wurde am 17.09.2019 um 11:07 Uhr von Besserwisser editiert.
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006
17.09.2019, 11:06 Uhr
PIC18F2550

Avatar von PIC18F2550

C9 ist zum herausfiltern der feinen Nadelimpulse.
Und die andere seite ist an masse da bleibt die auch drann(kalte Seite)
Die 1000µ kommen an die andere Seite (heiße Seite) drann wo auch R30 und die Dioden Dann hängen. Sonst würde es keinen Sinn machen.

Der JU+TE Computer kann somit ohne Veränderung in seiner Schaltung weiterverwendet werden.
--
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007
17.09.2019, 11:09 Uhr
Besserwisser

Avatar von Besserwisser


Zitat:
PIC18F2550 schrieb
C9 ist zum herausfiltern der feinen Nadelimpulse.



Nee, je höher die Frequenz oder je kürzer die Impulslänge,
umso besser leitet ein Kondensator in Serienschaltung.

Dieser Beitrag wurde am 17.09.2019 um 11:10 Uhr von Besserwisser editiert.
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008
17.09.2019, 11:25 Uhr
PIC18F2550

Avatar von PIC18F2550

Besserwisser von wass redest Du?
Bist Du noch bei der Schaltung?

je höher die Frequenz umso besser leitet ein Kondensator ist Ja richtig nur wo hin?

....


Gegen Masse


....


Also Filtert er die hohen Frequenzen aus ( bzw. schließt diese gegen Masse kurz.)
--
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009
17.09.2019, 13:04 Uhr
Besserwisser

Avatar von Besserwisser

Huch, ich meinte natürlich C8 mit 15pF.
Der liegt im Signalweg wie bei einem Hochpass.
Der läßt nur die hochfrequenten Anteile durch.

Dieser Beitrag wurde am 17.09.2019 um 13:08 Uhr von Besserwisser editiert.
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010
17.09.2019, 13:29 Uhr
PIC18F2550

Avatar von PIC18F2550

Ja nur das Modulierte Trägersignal von einigen MHz.
Der rest nicht.

Der Ausgang ist daher ungeeignet. Oder ein größerer Elko müsste da rein.
--
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011
17.09.2019, 14:40 Uhr
wolle1945



Hallo Besserwisser und PIC18F2550,
wo muß ich mein BAS-Signal nun abgreifen? Ich hatte den R30 ausgelötet, um den
Modulator auszuschalten und wollte am C9 mein BAS-Signal abgreifen. Muß ich
alles so lassen und nur die +12 Volt abklemmen? Wo muß ich dann den Inverter
anschließen, am C9 oder hinter C8, entfällt er sogar wegen des großen Elko?
Kann ich auch den Inverter von JU+TE nehmen und wie sind hier die Kapazitäten?
Ich wollte am Wochenende einen Inverter aufbauen und alles ausprobieren.
Gruß wolle1945
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012
17.09.2019, 15:06 Uhr
Besserwisser

Avatar von Besserwisser

Lass die Ausgangsschaltung unverändert.
Schalte nur die Betriebsspannung vom Modulator ab.
Löte dazu den 1k-Widerstand (R25) aus.
Zweige das Signal vor dem C8 (15pF) ab.
Benutze die gepostete Umkehrstufe
und nimm dafür gleich die 12V+ vom Modulator.
Optimiere die großen Koppel-Elkos.
Einen Oszi hast du ja.


Dieser Beitrag wurde am 17.09.2019 um 15:18 Uhr von Besserwisser editiert.
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013
18.09.2019, 16:12 Uhr
PIC18F2550

Avatar von PIC18F2550

Da kommt die Schaltung drann.



Ob die schaltung von Besserwisser ohne weiteres verwenden kannst weis ich nicht da das Signal auch verstärkt wird.

Eventuell währe ein kleiner invertierender OPV mit einstellbarer Verstärkung besser.


Die OPV-Pin nummerierung ist von einem anderen Typ hatte keine Vorlage rest sollte stimmen.

Der OPV sollte ähnlich dem MCP6022 sein wenn Ft zu klein wird das Bild verwaschen und wenn zu hoch droht das Überschwingen. Ft ca 20..50 Mhz
--
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Dieser Beitrag wurde am 18.09.2019 um 16:41 Uhr von PIC18F2550 editiert.
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014
18.09.2019, 18:22 Uhr
Germaniumröhre



Hallo wolle1945,

auf solch eine Bastelreise hätte ich dich auch schicken können.

Hie hat es Einer mit einem anderen Russen gemacht - vielleicht hilft es dir.
http://www.wumpus-gollum-forum.de/forum/thread.php?board=58&thread=361&page=1

Viele Grüße
Bernd
--
Kombjuder sorgen für Arbeit, die man ohne Diesem sicherlich nicht hätte.
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015
18.09.2019, 19:09 Uhr
wolle1945



Hallo PIC18F2550,
habe heute einen Inverter nach JU+TE-Computer aufgebaut.



das Ergebnis ist nachfolgenden Bild zu sehen



das ideale Signal habe ich auch dargestellt. Das Eingangssignal von ca. 2,2V ist
oben als Oszi-Bild dargestellt und sollte so gespiegelt (invertiert) werden.
Wenn ich vor den 10 µF abgreife, habe ich einen Pegel von ca. 5V und
1V Differenz nach unten. Wenn ich über 4,7µF auskopple ist mein Pegel
ca. 1,6V und eine Differenz von 0,6V nach unten, also noch nicht ideal.
Ich bin mit meiner Pegeleinstellung einfach nicht weitergekommen.
Kann erst morgen weitermachen.
Gruß wolle1945
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016
18.09.2019, 19:40 Uhr
rm2
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Avatar von rm2

Hallo an alle,

das B-(Bild)-Signal (von BAS) invertieren verstehe ich ja, was macht
der Monitor/Fernseher mit einem invertierten AS-Signal?


mfg Ralph
--
.
http://www.ycdt.net/mc80.3x . http://www.ycdtot.com/p8000
http://www.k1520.com/robotron http://www.audatec.net/audatec
http://www.ycdt.de/kkw-stendal
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017
18.09.2019, 19:51 Uhr
Besserwisser

Avatar von Besserwisser

Ist ja logisch, das das Ausgangssignal nach dem Kondensator vom Inverter "schwebt".
Mach da mal beim Messen 75 Ohm gegen Masse.

Dieser Beitrag wurde am 18.09.2019 um 19:53 Uhr von Besserwisser editiert.
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018
18.09.2019, 19:56 Uhr
Mobby5



@rm2

Das hier zur Verfügung stehende BAS ist insgesamt verkehrt rum. Daher wird es nach dem invertieren richtig rum und ein Monitor/Fernseher kann auch dann erst was damit anfangen. Wenn es falsch rum ist, ist das Bild verzerrt bzw. nicht synchron und man sieht dicke weisse Streifen.
--
und ausserdem muss in Zeile 20 der Doppelpunkt durch ein Semikolon ersetzt werden

Dieser Beitrag wurde am 18.09.2019 um 19:58 Uhr von Mobby5 editiert.
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019
18.09.2019, 19:58 Uhr
Besserwisser

Avatar von Besserwisser


Zitat:
PIC18F2550 schrieb
Ob die schaltung von Besserwisser ohne weiteres verwenden kannst weis ich nicht da das Signal auch verstärkt wird.



Du liest nochmal hier nach:

https://www.elektronikbasteln.pl7.de/phasenumkehrstufe.html
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020
18.09.2019, 19:59 Uhr
wolle1945



Ha, ha das Signal schwebt nicht. Ich hatte als Last einen TV mit AV-Eingang
(75 Ohm). Ich meinte mit der Differenz eine Impuls-Grenze.
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021
18.09.2019, 20:01 Uhr
PC-Opa




Zitat:
wolle1945 schrieb
Hallo PIC18F2550,
habe heute einen Inverter nach JU+TE-Computer aufgebaut.



Gruß wolle1945




... der Widerstand 680R sollte ein Einstellregler 1,5k sein. Damit kannst du die Feinabstimmung regeln, bis das Bild O.K. ist. So funktioniert das an allen meinen 2k/4k-Tiny's.

Gruß Wolfgang
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022
18.09.2019, 20:03 Uhr
wolle1945



Danke PC-Opa, werde es morgen ausprobieren.
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023
18.09.2019, 20:15 Uhr
PC-Opa



@wolle1945:
Welchen Eigenbau-Rechner möchtest du denn an den TV anschließen?
(Falls man fragen darf)
Gruß Wolfgang
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024
18.09.2019, 21:00 Uhr
Besserwisser

Avatar von Besserwisser


Zitat:
wolle1945 schrieb
Ha, ha das Signal schwebt nicht. Ich hatte als Last einen TV mit AV-Eingang
(75 Ohm).



Na hoffentlich war da kein Koppelkondensator davor im Eingang.
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025
18.09.2019, 21:47 Uhr
mark1111



@PC-Opa:

Dem Schaltungsauszug nach der BCS-3 würde ich sagen. Habe diesen Rechner vor ca. 32 Jahren auch mal aufgebaut.
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026
18.09.2019, 21:55 Uhr
Pollyplay




Zitat:
wolle1945 schrieb
Hallo PIC18F2550,
habe heute einen Inverter nach JU+TE-Computer aufgebaut.



das Ergebnis ist nachfolgenden Bild zu sehen






Das ist ganz normal nach einem Kondensator. Die positive Fläche ist gleich der negativen Fläche. Beim Mäander ist das 50 50.

Einfach nach diesem Kondensator dann ca. +2 V DC mit dazuspeisen.
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027
19.09.2019, 09:48 Uhr
wolle1945



Hallo PC-Opa,
ich möchte meinen 1986 aufgebauten BCS-3 mit meinem Enkel wieder in Betrieb nehmen. Doch mein Junost 603 hat Kontaktproble (Kanalwähler). Deshalb wollte
ich das BAS-Signal direkt in Videoverstärker einspeisen.

Vielleicht könnte mir jemand sagen, wie das BAS-Signal vor und nach dem
Inverter genau aussehen muß bei einem BCS-3 oder z.B. bei JU+TE-Computer
oder dem AC1?
Mein Oszi-Bild am Anfang der Frage stellt den Eingang vor dem Modulator dar
(an VD1 - C9 zu R30).
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028
19.09.2019, 16:44 Uhr
wolle1945



Hallo,
meine neuesten Ergebnisse zum Thema Inverter.
Ich habe heute meine Schaltung von JU+TE-Computer etwas angepaßt: den
Ausgangskonensator habe ich auf 4,7 µF und die 680 Ohm dur einen Regler
von 2,5 KOhm ersetzt und mittels Oszi angepaßt. Das Ergebnis ist in den
2 Oszi-Bildern dargestellt. Die gelbe Kurve ist der Eingang und die blaue Kurve
der Ausgang des Inverters.





Ich bin der Meinung, daß das Ausgangssignal (ca. 1,7 V) zu wenig gegen
Null geht. Laut techn. Unterlagen Junost 603 sollte das Signal bei KT8 zwischen
1,9 V und 0,4 V liegen.

Am TV Junost 603 wird folgendes Bild, schräge Streifen, dargestellt.



Ich bin also noch nicht viel weiter gekommen.
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029
19.09.2019, 17:18 Uhr
Mobby5



Das Signal sollte schon ziemlich gegen Null gehen. Eigentlich müsste das doch nach dem Kondensator so sein. Oder gibt es beim KT8 keinen Widerstand gegen Masse ( 75 ohm)?
--
und ausserdem muss in Zeile 20 der Doppelpunkt durch ein Semikolon ersetzt werden
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030
19.09.2019, 18:14 Uhr
RP



Das Bild am Junost zeigt entweder schwarze Zeilenrücklauf Streifen wegen zu hoher Helligkeit oder falscher Zeilenfrequenz an, der Synchronimpuls vom Computer kann den Fernseher nur Synchronisieren wenn die Zeilenfrequenz am Junost richtig eingestellt ist.

Rolf
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031
19.09.2019, 18:37 Uhr
wolle1945



Laut Anleitung sollte die Verbindung zwischen KT8 und T8 getrennt werden und das Videosignal
eingespeist werden. Somit geht das Signal direkt auf die Basis, ohne Widerstand gegen Masse.
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032
19.09.2019, 20:04 Uhr
Lötspitze



Hallo Wolle1945,

probiere mal bitte den 330 Ohm Widerstand gegen einen mit 47 Ohm zu tauschen (bei den ca. 680 gegen 5V). Theoretisch müßte das den Ausgangspegel weiter runterziehen, würde ich sagen.

VG Matthias
--
___________________
...geboren, um zu löten.

Wer rennen soll, muß auch mal stolpern dürfen.
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033
19.09.2019, 20:17 Uhr
Mobby5



@wolle1945

Dann mach halt mal einen Widerstand rein.
--
und ausserdem muss in Zeile 20 der Doppelpunkt durch ein Semikolon ersetzt werden
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034
19.09.2019, 22:27 Uhr
Pollyplay




Zitat:
wolle1945 schrieb





Ich bin der Meinung, daß das Ausgangssignal (ca. 1,7 V) zu wenig gegen
Null geht. Laut techn. Unterlagen Junost 603 sollte das Signal bei KT8 zwischen
1,9 V und 0,4 V liegen.

.



Die Stufe invertiert zwar, aber die Verstärkung ist zu gering. Die ist bei einer normalen Stufe das Mehrfache.
Die muss 1 : -1 sein.
Bei dir wird gedämpft.
Die Verstärkung lässt sich mittels Widerstand an der Basis gegen + regeln.
M.E. ist die Basisspannung zu gering. Dort einen Regler reinsetzen und vorsichtig hochregeln.

Wozu die 330 Ohm und den Kondensator am Emitter? Das erschließt sich mir nicht.
Ich würde den weglassen, oder zumindest solange verringern, bis der Pegel stimmt und dafür am C erhöhen auf mind. 1 K.

Dieser Beitrag wurde am 19.09.2019 um 23:20 Uhr von Pollyplay editiert.
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035
20.09.2019, 09:29 Uhr
PIC18F2550

Avatar von PIC18F2550

R = Atbeitspunkt und gegenkopplung

C = minderung der Wechselspannungsgegenkopplung.
--
42 ist die Antwort auf die "Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest"
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036
20.09.2019, 09:46 Uhr
holm

Avatar von holm

Beachtet Ihr mal das zwar das Videosignal, nicht aber die Synchronimpulse invertiert werden müssen?

BAS heißt Bild- Austast- und Synchronsignal. Invertiert werden darf nur das Bildsingal.

Gruß,

Holm
--
float R,y=1.5,x,r,A,P,B;int u,h=80,n=80,s;main(c,v)int c;char **v;
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Dieser Beitrag wurde am 20.09.2019 um 09:47 Uhr von holm editiert.
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037
20.09.2019, 12:19 Uhr
Wusel_1



Wolle1945

sehe dir mal die Schaltung und Lp an, ob du da noch ein Gatter '04, '00, '10, ' 20, '30 o.s. frei hast. Wenn ja , dann am D25 Pin10 trennen und an dem Eingang legen. Den Ausgang an R33 legen und schon ist das erledigt!
Beim '00, '10, '20, '30 die Eingänge des Gatters parallel schalten.
--
Beste Grüße Andreas
______________________________________
DL9UNF ex Y22MF es Y35ZF
JO42VP - DOK: Y43 - LDK: CE

*** wer glaubt, hört auf zu denken ***

Dieser Beitrag wurde am 20.09.2019 um 12:23 Uhr von Wusel_1 editiert.
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038
20.09.2019, 12:26 Uhr
wolle1945



Hallo, vielen Dank an alle für die Hinweise. Ich werde mich nun an die Optimierung meiner
Schaltung machen, muss aber erst mal ins Wochenende.
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039
20.09.2019, 17:08 Uhr
Wusel_1




Zitat:
wolle1945 schrieb
Ich werde mich nun an die Optimierung meiner Schaltung machen,



Da musst du nichts optimieren - die kannst du in die Tonnen treten. Ich hatte den Hinweis für die Invertierung gegeben, denn wie Holm schon schrieb, darf der Synchronimpulse NICHT invertiert werden! Also ein NOR-Gatter dazwischen und fertig.
--
Beste Grüße Andreas
______________________________________
DL9UNF ex Y22MF es Y35ZF
JO42VP - DOK: Y43 - LDK: CE

*** wer glaubt, hört auf zu denken ***
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040
20.09.2019, 17:25 Uhr
Mobby5



Würde ich nicht sagen. Laut Schaltplan, sieht das für mich so aus, als wären die Sync-Impulse positiv.
--
und ausserdem muss in Zeile 20 der Doppelpunkt durch ein Semikolon ersetzt werden
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041
20.09.2019, 22:41 Uhr
Pollyplay




Zitat:
PIC18F2550 schrieb
R = Atbeitspunkt und gegenkopplung

C = minderung der Wechselspannungsgegenkopplung.


Arbeitspunkt und Gegenkopplung ist klar. M.E. ist bei 330 Ohm der AP zu hoch und die Gegenkopplung zu viel. Also verringern.

100 pif , was soll der bewirken?
Ich würde dort mind. 10 µF einsetzen. Dann klappt das auch.

Dieser Beitrag wurde am 20.09.2019 um 22:43 Uhr von Pollyplay editiert.
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042
24.09.2019, 16:36 Uhr
wolle1945



Hallo Leute,
hatte kurzzeitig einen Erfolg zu verzeichnen. Ich habe alle Eproms gewechselt.
Das BAS-Signal sah jetzt wesentlich anders aus, siehe Signal vor dem Modulator.
Ich habe nun meinen Junost 603 über den Modulator (Kanal 3) angeschlossen
und den Wackelkontakt am Kanalschalter so hinbekommen. Es waren
verschwommene Zeichen zu sehen.
Die Impulsdiagramme am Oszi zeigen, daß zwischen den positiven 15,625 kHz
Impulsen, weitere Impulse zu sehen sind. Ich nehme an, daß dies den Bildinhalt
darstellt. Ich habe das Videosignal im Junost am Meßpunkt KT 8 gemessen, was
invertiert ist. Als ich die Bilder vom Oszi fotografieren wollte ist plötzlich alles
ausgegangen. Mein BCS3 hat den Geist aufgegeben, so daß ich nun erst einmal
den Fehler finden muß. Ich weiß jetzt aber, wie die Signale aussehen müssen,
wenn ich direkt in den Junost einspeisen möchte.
Das gemessene Signal im Junost am KT8 deckt sich mit den technischen
Unterlagen, siehe Bild im Gegensatz zur Meinung von Holm.





Güße von wolle
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043
24.09.2019, 19:24 Uhr
holm

Avatar von holm

Was hießt hier im Gegensatz zu Holm? An Deinem Kontakt 8 steht das BAS Signal genauso an wie es normalerweise aussehen sollte, negativ gerichtete Synchronimpulse.
Wenn Die Videomodulator die Signale negiert, seteht das auf einem völlig anderen Blatt. Allerdings
muß ich zugeben nicht den ganzen Kram gelesen zu haben, ich habe ein einem ZX81 das
Videosignal umschaltbarer Polarität so das es ein WL100 schrwarz auf weiß als auch weiß auf schwarz darstellen kann und ich dachte das sei Dein Ziel. Dabei wird der Bildinhalt invertiert, nicht aber die Synchronimpulspolarität.

Gruß,

Holm
--
float R,y=1.5,x,r,A,P,B;int u,h=80,n=80,s;main(c,v)int c;char **v;
{s=(c>1?(h=atoi(v[1])):h)*h/2;for(R=6./h;s%h||(y-=R,x=-2),s;4<(P=B*B)+
(r=A*A)|++u==n&&putchar(*(((--s%h)?(u<n?--u%6:6):7)+"World! \n"))&&
(A=B=P=u=r=0,x+=R/2))A=B*2*A+y,B=P+x-r;}
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044
24.09.2019, 21:28 Uhr
Besserwisser

Avatar von Besserwisser

Er muss das komplette Signal invertieren.
Vielleicht versucht er doch noch die Schaltung aus 001.

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045
24.09.2019, 22:18 Uhr
holm

Avatar von holm

Kathodyn Stufe.. da kann man gar nichts falsch machen.

Allenfalls die Gleichspannungspegel machen Sorgen.

Gruß,

Holm
--
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046
27.09.2019, 17:15 Uhr
wolle1945



Hallo,
Ihr wartet bestimmt auf ein Ergebnis, aber ich habe meinen BCS3 noch nicht
wieder in Gang bekommen. Ich melde mich, wenn er wieder läuft.
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047
30.09.2019, 16:35 Uhr
wolle1945



Hallo mark1111,
wie Du schreibst, hast Du den BCS-3 auch mal aufgebaut. Hast Du ihn noch und
könntest Du ihn abgeben? Meiner hat den Geist aufgegeben.
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048
30.09.2019, 16:40 Uhr
holm

Avatar von holm

..kann doch nicht so gefährlich zu reparieren sein, ein brauchbares Oszi hast Du scheinbar.
Hast Du die Möglichkeit die Inhalte der Eproms zu testen?

Gruß,
Holm
--
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049
30.09.2019, 18:01 Uhr
wpwsaw

Avatar von wpwsaw

Hallo,

hin und wieder lese ich mal mit.

vielleicht hilft ja meine angepasste Schaltung. Ich hatte 1986 mehrere Computerkabinette aufgebaut. Auf den Lehrlingsarbeitsplätzen wurden Junost eingesetzt. Da ich die FBAS Signale der KC85/x zwecks besserer Bildqualität genutzt habe, mussten auch die Junost von mir in Bild und Ton angepasst werden. Als Eingangsbuchse habe ich die mit Schaltkontakten versehende Kopfhöhrerbuchse verwendet um das (F)BAS Signal mit Ton ein zu speisen. Ich ahbe mal den Ausschnitt aus dem Plan angehangen. An der Quelle habe ich noch einen 100 Ohm Widerstand gegen Masse geschalten. Es hat mit den KC85 an allen Junost gut funktioniert. Signale der KCs Nicht negiert und nicht angepasst



die roten XX sind aufgetrennte Leiterzüge
--
RECORD, CRN1; CRN2; PicoDat; LC80; Poly880; KC85/2,3,4,5 ; KC87; Z1013; BIC; PC1715; K8915; K8924; A7100; A7150; EC1834; ab jetzt ohne Tatra813-8x8 aber mit W50LA/Z/A; P3; ES175/2

Dieser Beitrag wurde am 30.09.2019 um 18:04 Uhr von wpwsaw editiert.
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050
30.09.2019, 18:35 Uhr
wolle1945



ich habe mir neue Eproms brennen lassen, ausgetauscht doch ohne Erfolg.
Ich nehme an, daß ein Schaltkreis defekt ist oder eine kalte Lötstelle. Ich
habe nur noch die 15,525 kHz Synchronimpulse, aber der Bildinhalt fehlt.

zu wpwsaw: ich speise genau so in meinen Junost ein
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051
30.09.2019, 18:43 Uhr
wpwsaw

Avatar von wpwsaw

o.k. dann muss aber die Bildinformation positiv sein und nicht negiert. Nur die Synchronsignale gehen gegen 0, also ein normales standardmäßiges BAS Signal was du benötigst. Wenn also dein Signal an einem TV mit Scartbuchse funktioniert, müßte es so auch am Junost funktionieren.

wpw
--
RECORD, CRN1; CRN2; PicoDat; LC80; Poly880; KC85/2,3,4,5 ; KC87; Z1013; BIC; PC1715; K8915; K8924; A7100; A7150; EC1834; ab jetzt ohne Tatra813-8x8 aber mit W50LA/Z/A; P3; ES175/2
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052
30.09.2019, 19:07 Uhr
schlaub_01




Zitat:
wolle1945 schrieb
Ich habe nur noch die 15,525 kHz Synchronimpulse, aber der Bildinhalt fehlt.



Dann schau Dir mal die beiden Schieberegister D24 und D25 mit den Ein- und Ausgangssignalen an. Dort wird der Bildpunkt generiert.

Grüße,
Sven.
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053
30.09.2019, 20:19 Uhr
Mobby5



...oder einfach nur VD3
--
und ausserdem muss in Zeile 20 der Doppelpunkt durch ein Semikolon ersetzt werden

Dieser Beitrag wurde am 30.09.2019 um 20:21 Uhr von Mobby5 editiert.
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054
30.09.2019, 20:27 Uhr
wolle1945



über Scart funktioniert es nicht, deshalb will ich weiterhin meinen Junost benutzen.
Leider hat mein Kanalwähler einen Wackelkontakt, so daß ich direkt das BAS-Signal
einspeisen möchte. Aber mein BCS-3 hat auch den Geist aufgegeben und arbeitet
instabil. Ich habe mal kurz ein Signal am Bildschirm und dann bricht alles wieder
zusammen.
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055
01.10.2019, 07:25 Uhr
wpwsaw

Avatar von wpwsaw

moin,

deine synchronsignale müssen auf jeden fall negiert werden. warum machst du das nicht digital an den entsprechenden IC ausgängen und mischt dir ein neues BAS Signal. Oder vielleicht liegt an den ICs sogar ein negiertes Signal vor. Das Videosignal hat eigentlich nur max 0,7V Spitze Spitze.

wpw
--
RECORD, CRN1; CRN2; PicoDat; LC80; Poly880; KC85/2,3,4,5 ; KC87; Z1013; BIC; PC1715; K8915; K8924; A7100; A7150; EC1834; ab jetzt ohne Tatra813-8x8 aber mit W50LA/Z/A; P3; ES175/2

Dieser Beitrag wurde am 01.10.2019 um 07:26 Uhr von wpwsaw editiert.
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056
01.10.2019, 16:56 Uhr
Mobby5



... zuzüglich 0,3V für die die Synchronimpulse.
--
und ausserdem muss in Zeile 20 der Doppelpunkt durch ein Semikolon ersetzt werden
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057
01.10.2019, 18:54 Uhr
holm

Avatar von holm


Zitat:
wolle1945 schrieb
ich habe mir neue Eproms brennen lassen, ausgetauscht doch ohne Erfolg.
Ich nehme an, daß ein Schaltkreis defekt ist oder eine kalte Lötstelle. Ich
habe nur noch die 15,525 kHz Synchronimpulse, aber der Bildinhalt fehlt.

zu wpwsaw: ich speise genau so in meinen Junost ein



Wenn Du Synchronimpulse hast, läuft die Bildschirmsteuerung, das bedeutet CPU/CTC RAM, ROM funktionieren. Überprüfe mit dem Oszi ob an D24,25 an den Takteingängen Impulse vorhanden sind und wenn ja, die einzelnen Ausgänge der Chips. D195 neigen dazu defekt zu werden und einfach nicht weiter zu schieben, demzufolge kommt am Bildsignalausgang dann nichts heraus (also vor VD3).
An den Datenausgängen des Zeichengenerators D21 muß auch Pegelwechsel nachweisbar sein.

Gruß,
Holm
--
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Dieser Beitrag wurde am 01.10.2019 um 18:55 Uhr von holm editiert.
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058
01.10.2019, 19:51 Uhr
wolle1945



Hallo, ich habe heute mal einige Signale gemessen. Mein Oszi macht bis 20Mhz.
hier ein Auszug vom Stromlaufplan:
ich habe die 12V vom Modulator abgeötet, damit ich nur das BAS-Signal habe.



D20 Kanal 0:


D20 Kanal 1: sehe nur einen Impuls, deshalb keine Frequenzangabe


D20 Kanal 2: sehe nur einen Impuls, deshalb keine Frequenzangabe


D22 Pin6 : 15,62 kHz


D23 Pin6 : 48,9 Hz


ein einzelner Impuls sieht so aus:


D1.2 Pin11: 15,6 kHz


D1.2 Pin9: Signal wie an Pin11, nur mit 7,8kHz

D25 Pin10:


am Knotenpunkt C8 - R30 (ich glaube das BAS-Signal) :


soweit sieht es für mich ganz normal aus. Am Monitor (Junost 603) sind auch
Zeichen zu erkennen, sind aber nicht stabil. Nach kurzer Zeit ist alles wieder
weg, muß eine thermische Ursache haben. Das BAS-Signal sieht dann so aus:


an D1.2 Pin 11 und 9 kann ich nichts mehr messen, auch am D25 Pin 10 ist der
Pegel 0V
wo soll man da ansetzen?
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059
01.10.2019, 20:23 Uhr
holm

Avatar von holm

Hab ich Dir doch geschrieben, guck die Ausgänge der Schieberegister an und zwar Alle. Checke das Durchwürfeln von Daten am Zeichengenerator. Niemand interessiert sich für die Monoflops.

Gruß,
Holm
--
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060
01.10.2019, 20:34 Uhr
wolle1945




Zitat:
holm schrieb
Hab ich Dir doch geschrieben, guck die Ausgänge der Schieberegister an und zwar Alle. Checke das Durchwürfeln von Daten am Zeichengenerator. Niemand interessiert sich für die Monoflops.

Gruß,
Holm



Hallo Holm,
die Takte an D24 un D25 liegen an.
D24 Pin10 kann ich nicht viel messen. Wie soll ich das Durchwürfeln von Daten
am Zeichengenerator checken?
Kannst Du mir genauere Angaben zur Fehlersuche machen? Ich bin mittlerweile
74 Jahre und nicht mehr so firm wie vor 25 Jahren, die grauen Zellen, doch ich
bin immer noch am werkeln. Danke
Gruß Wolfgang
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061
01.10.2019, 20:49 Uhr
schlaub_01



was mich etwas stutzig macht, ist das vorletzte Bild. In der einen Zeile stehen Bildpunkte am Ende und in der nächsten Zeile gleich am Anfang. Wenn der BCS-3 nur eingeschaltet wird, sollte das eigentlich nicht so aussehen.
Liegen auch die Übernahme-Signale von D24 und D25, jeweils Pin 6, auch noch an, wenn das Bild weg ist? Ansonsten kann das auch vom RAM her kommen, denn bei diesem Rechner macht die CPU ja auch die komplette Bilddarstellung. Die Synchronsignale laufen ja wahrscheinlich unabhängig, wenn die CTC einmal eingestellt ist.
Das Interruptsignal kannste ja auch mal anschauen.

Grüße,
Sven.
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062
02.10.2019, 16:46 Uhr
wolle1945




Zitat:
schlaub_01 schrieb
was mich etwas stutzig macht, ist das vorletzte Bild. In der einen Zeile stehen Bildpunkte am Ende und in der nächsten Zeile gleich am Anfang. Wenn der BCS-3 nur eingeschaltet wird, sollte das eigentlich nicht so aussehen.
Liegen auch die Übernahme-Signale von D24 und D25, jeweils Pin 6, auch noch an, wenn das Bild weg ist? Ansonsten kann das auch vom RAM her kommen, denn bei diesem Rechner macht die CPU ja auch die komplette Bilddarstellung. Die Synchronsignale laufen ja wahrscheinlich unabhängig, wenn die CTC einmal eingestellt ist.
Das Interruptsignal kannste ja auch mal anschauen.

Grüße,
Sven.



das vorletzte Bild ist sicherlich eine Frage meiner Triggerung.
Wenn die Übernahme-Signale von D24 und D25, am Pin 6 da sind, habe ich
Bildsignale an den jeweiligen Pin 10. Auch den das Interruptsignal ist da.
Nach ein paar Sekunden werden alle Signale instabil und verschwinden ganz.
Nach einem Reset sind die Signale wieder da und verschwinden nach ein paar
Sekunden wieder, usw.
Am Junost 603 sind kurz einige Zeichen, wie nach dem Einschalten, zu sehen.
Dann ein kurzes Flackern und alles ist weg.
Gruß Wolfgang
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063
02.10.2019, 16:55 Uhr
wolle1945



Noch ein Nachtrag zu meinem Inverter.
Die Varianten von 01 Besserwisser und dem Link von 014 Germaniumröhre
führten nicht zum Erfolg, ich bekam die Pegel einfach nicht hin.
Zur Zeit arbeite ich mit meiner der Variante nach JU+TE-Computer mit den
vorgeschlagenen Änderungen nach 021 PC-Opa, wobei ich noch den
10µF am Ausgang weggelassen habe.
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064
03.10.2019, 11:47 Uhr
Besserwisser

Avatar von Besserwisser


Zitat:
wolle1945 schrieb
Noch ein Nachtrag zu meinem Inverter.
Die Varianten von 01 Besserwisser und dem Link von 014 Germaniumröhre
führten nicht zum Erfolg, ich bekam die Pegel einfach nicht hin.



Die Schaltung nach 001 hat eine Verstärkung von genau 1.
Sollte die Gesamtspannung von Synchronimpulsen und Bildinhalt
trotzdem 1 Volt überschreiten, darfst du im Signalweg
gerne noch ein 100-Ohm-Poti verwenden.
Natürlich gleichspannungsfrei.

Dieser Beitrag wurde am 03.10.2019 um 11:47 Uhr von Besserwisser editiert.
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065
03.10.2019, 12:51 Uhr
wolle1945



auch das habe ich probiert, ohne Erfolg. Der Inverter nach dem Link von
Germaniumröhre ist im Aufbau ähnlich und zeigt ebenfalls keine Erfolge.
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066
03.10.2019, 13:11 Uhr
wpwsaw

Avatar von wpwsaw

ich noch einmal,

warum versuchst du es nicht wie ich es in 055 angedeutet habe, ein komplett neues BAS Signal mischen
--
RECORD, CRN1; CRN2; PicoDat; LC80; Poly880; KC85/2,3,4,5 ; KC87; Z1013; BIC; PC1715; K8915; K8924; A7100; A7150; EC1834; ab jetzt ohne Tatra813-8x8 aber mit W50LA/Z/A; P3; ES175/2
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067
03.10.2019, 13:18 Uhr
RP



versuche doch erst einmal von einer anderen Signalquelle ( SCART FBAS von einen Receiver) über einen der Inverter ein Signal in den Fernseher einzuspeisen. Das was ich bis jetzt auf den Bildern vom Junost gesehen habe liegt der Fehler im Fernseher und nicht im Inverter.

Rolf
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068
03.10.2019, 14:29 Uhr
wolle1945



Hallo zusammen, danke für die vielen Hinweise und Ratschläge. Ich würde ja mit
dem derzeit aufgebauten Inverter hinkommen, doch leider spinnt zur Zeit mein
BCS-3, das BAS-Signal ist nicht stabil und bricht ganz zusammen. (siehe 055)
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069
03.10.2019, 14:29 Uhr
wpwsaw

Avatar von wpwsaw

wie so Inverter?

wenn wolle1945 an der gleichen Stelle im Junost das Signal eingespeist hat wie ich, braucht man keinen Inverter.

wpw
--
RECORD, CRN1; CRN2; PicoDat; LC80; Poly880; KC85/2,3,4,5 ; KC87; Z1013; BIC; PC1715; K8915; K8924; A7100; A7150; EC1834; ab jetzt ohne Tatra813-8x8 aber mit W50LA/Z/A; P3; ES175/2
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070
04.10.2019, 19:53 Uhr
wolle1945




Zitat:
RP schrieb
versuche doch erst einmal von einer anderen Signalquelle ( SCART FBAS von einen Receiver) über einen der Inverter ein Signal in den Fernseher einzuspeisen. Das was ich bis jetzt auf den Bildern vom Junost gesehen habe liegt der Fehler im Fernseher und nicht im Inverter.

Rolf



Hallo, ich habe das heute ausprobiert und ein Scart FBAS direkt in den Junost
an KT8 eingespeist. s/w als auch farb Film wird in s/w am Junost einwandfrei
dargestellt, ohne Inverter.
Das Scart FBAS habe ich mit dem Oszi aufganommen. siehe Bild



Was mich jedoch wundert, die Upp ist ca. 1V und geht von -0,5V bis +0,5V

Das Signal des BCS-3 von 0 bis 1V

Ich habe nun auch noch die beiden anderen Inverter ausprobiert und beide
arbeiten ebenfalls. Beim Inverter von Besserwisser habe ich die Eingangs-
kapazität von 220 µF und am Ausgang von 1 µF.

Ich werde nun meinen BCS-3 zerlegen müssen, um den Fehler ausfindig zu
machen, weshalb er nicht mehr läuft.

Grüße Wolfgang

Dieser Beitrag wurde am 04.10.2019 um 19:56 Uhr von wolle1945 editiert.
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071
05.10.2019, 11:15 Uhr
schlaub_01




Zitat:
wolle1945 schrieb
Ich werde nun meinen BCS-3 zerlegen müssen, um den Fehler ausfindig zu
machen, weshalb er nicht mehr läuft.



Hallo Wolfgang,
ich denke auch, daß Du den BCS-3 erst mal wieder reparieren solltest, bevor Du weitere Tests mit dem Bild machst.
Ferndiagnose ist bei so einem Fehlerbild aber immer etwas schwierig. Thermische Probleme würde ich dennoch ausschließen, da es ja nach Reset wieder funktioniert. Du kannst ja mal schauen, ob die Signale von der CPU alle soweit in Ordnung sind, wenn der Rechner aussteigt. Auch die RAM-Ausgangssignale kannst Du Dir ja mal näher anschauen. Vermute da eher in diese Richtung ein Problem. Hast Du mal ein Bild von der Platine? Sind die ICs gesockelt?

Grüße,
Sven.

Dieser Beitrag wurde am 05.10.2019 um 11:16 Uhr von schlaub_01 editiert.
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072
05.10.2019, 14:40 Uhr
wolle1945



Hallo Sven, die Eprom, CPU und CTC sind gesockelt. Hatte ich schon gewechselt.
Seit heute geht nichts mehr. Wird schwierig werden.
Nochmals vielen Dank.
Gruß Wolfgang
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073
05.10.2019, 16:22 Uhr
wolle1945



Hallo, wie schon geschrieben, hat mein BCS-3 den Geist völlig aufgegeben.
Ich kann mein Vorhaben, den BCS-3 zusammen mit meinem Enkel wieder in
Betrieb zu nehmen, nicht verwirklichen.
Deshalb meine Frage: wer hat den BCS-3 nach RFE 1985 mal aufgebaut,
besitzt ihn noch und würde ihn abgeben?
Grüße Wolfgang
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074
05.10.2019, 17:03 Uhr
Mobby5



Vielleicht findet sich auch jemand, der Deinen für Dich repariert.
--
und ausserdem muss in Zeile 20 der Doppelpunkt durch ein Semikolon ersetzt werden
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075
05.10.2019, 19:09 Uhr
schlaub_01



Hallo Wolfgang,

nicht die Flinte gleich ins Korn werfen. Den bekommen wir schon wieder hin. So kompliziert ist er auch wieder nicht. Wenn Du möchtest, kann ich mir den gerne mal anschauen.
Wäre wirklich schade drum, denn so viele wird es davon nicht geben. Ich glaube auch kaum, daß jemand den so einfach abgeben wird. Wenn ich mich recht entsinne, war mal vor kurzem einer bei Ebay für etwa 200 Euro drin. Da muß man schon Liebhaber sein...
Schick mir einfach eine PN, dann regeln wir den Rest.

Grüße,
Sven.
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076
05.10.2019, 22:21 Uhr
mark1111



In der RFE 9/1986 sind auf Seite 560 einige Fehlersuchhinweise. Ich habe zwischen 1986 und 1988 auch einen BCS-3 aufgebaut. Der hat ein ähnliches Problem wie Deiner, werde aber erst im Winter mal dazu kommen, den Fehler zu suchen. Außerdem muß ich noch mir einige Hilfsmittel zur Fehlersuche selbst bauen.
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077
06.10.2019, 01:01 Uhr
holm

Avatar von holm

@wolle: Nach Deinen Klagen zu urteilen hast Du einen Wärmefehler..besorge Dir ne Dose Kältespray und melde Dich wieder.

Gruß,
Holm
--
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078
19.10.2019, 16:49 Uhr
wolle1945



Hallo Holm,
der Fehler liegt wahrscheinlich im RAM-Bereich, denn meine Speichererweiterung
spinnt ebenfalls.
Gruß Wolle
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