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Robotrontechnik-Forum » Sonstiges » Zeitschrift "practic" » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
10.07.2019, 09:35 Uhr
AE
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Wer hat Zugriff auf Bestände der Zeitschrift "practic"?
Ich erhielt einen Hinweis, daß im Heft 1/1989 ab Seite 18 ein Artikel zu einem
"erweiterten" Einsatz des Taschenrechners MR 609 abgedruckt ist.
Dieser würde mich für die "Dokumentation zu den in der DDR hergestellten
Taschenrechnern" interessieren. Wer kann mir diesen Artikel scannen?
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001
10.07.2019, 10:08 Uhr
Andreas



Hallo

Sehe mal in Deinen Postkasten.Habe fast alle als PDF.

Andreas

Dieser Beitrag wurde am 10.07.2019 um 10:08 Uhr von Andreas editiert.
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002
10.07.2019, 14:08 Uhr
ralle



Viel wars nicht, nur einige kleine Schaltungen zu Drücken der Gleich-Taste. Aber trotzdem nicht uninderessant...
--
Gruß Ralle

Wenn Sie dazu neigen, Bedienungsanleitungen zusammen mit dem Verpackungsmaterial wegzuwerfen, sehen Sie bitte von einem derart drastischen Schritt ab!...
... Nachdem Sie das Gerät eine Weile ausprobiert haben, machen Sie es sich am besten mit dieser Anleitung und ihrem Lieblingsgetränk ein oder zwei Stunden lang in Ihrem Sessel bequem. Dieser Zeitaufwand wird Sie dann später belohnen...

aus KENWOOD-Bedienungsanleitung TM-D700
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003
10.07.2019, 19:34 Uhr
AE
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Ich bedanke mich für Deine Hilfe, Andreas.
Auch wenn's nicht umwerfend ist, es geht ums "einsammeln" für die Dok.
Übrigens, wenn's interessiert, ich erhielt die Datei einer Studie zu erweiterten Einsatzmöglichkeiten der DDR-Taschenrechnerschaltkreise U824, U825 und U826.
Denn es wurden keine TGLs angefertigt, nur Betriebsstandards.

Zum Inhalt ist zu sagen, daß die angeführte Start-Bedienhandlung nicht funktioniert. Korrekt muß sie lauten "0 + 1 =" (Startwert plus Schrittweite ergibt die gewünschte Zählung). Das funktioniert aber nur bei den DDR-Taschenrechnern mit U824-Schaltkreis (also MR 412, MR 609 und SR 1).
Auch die letzte angegebene Schaltung scheint, fehlerhaft zu sein. (Ich bin jedoch kein Elektroniker.) Die Redakteure/der Autor erprobten entgegen der geschriebenen Behauptung also nicht.

Dieser Beitrag wurde am 11.07.2019 um 09:11 Uhr von AE editiert.
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004
11.07.2019, 02:30 Uhr
Crawler

Avatar von Crawler

Ha, ich hatte damals auf diese Art und Weise mit meinem SR1 Modell einen Zähler mit Lichtschranke realisiert. Wahrscheinlich hat mich dieser Artikel dazu inspiriert. Und dann gab's da noch die Farbcode-Schablone für Widerstände.
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005
12.07.2019, 15:15 Uhr
ralle



Aber der Titel ist schon putzig:

--
Gruß Ralle

Wenn Sie dazu neigen, Bedienungsanleitungen zusammen mit dem Verpackungsmaterial wegzuwerfen, sehen Sie bitte von einem derart drastischen Schritt ab!...
... Nachdem Sie das Gerät eine Weile ausprobiert haben, machen Sie es sich am besten mit dieser Anleitung und ihrem Lieblingsgetränk ein oder zwei Stunden lang in Ihrem Sessel bequem. Dieser Zeitaufwand wird Sie dann später belohnen...

aus KENWOOD-Bedienungsanleitung TM-D700
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006
12.07.2019, 21:27 Uhr
serveralpha

Avatar von serveralpha

Bei manchen Taschenrechner musste man "0 + + 1 =" eingeben, damit mit = weiter gezählt werden konnte. Also die Plus-Taste 2x drücken!

Erinnerungen werden wach... :-)
Ich hatte, vermutlich durch diese Practic angeregt, mir mit einem zählenden Taschenrechner ein Kapazitätsmessgerät für Akkus gebaut.
Mit einem Sekundentaktgeber zählte der Taschenrechner die Sekunden hoch, so lange der Akku mit einer bestimmten Stromentnahme eine gewisse Spannung nicht unterschritten hatte.
Der Sekundentakt kam aus einem Quarzwecker-IC (U)S114 mit 4.19MHz Quarz.
Sank die Spannung am Akku unter den Schwellwert, wurde die Verbindung zum Rechner getrennt und der Zähler stoppte.
Genutzt hatte ich dazu einen Rechner "elka103", der mit einem Netzteil versorgt wurde.
--
"Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage." (Hamlet, Vorreiter der Digitaltechnik)

Dieser Beitrag wurde am 12.07.2019 um 21:28 Uhr von serveralpha editiert.
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007
13.07.2019, 09:23 Uhr
AE
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Danke für die Episode!
Mein Kommentar bezog sich ausschließlich auf die im practic-Artikel angegebene Eingabefolge. Sie ist selbstverständlich abhängig von der im jeweiligen Taschenrechner-Schaltkreis realisierten Eingabemethodik und kann deshalb abweichen. Die ICs U825, U826 und U827 haben keine automatische Konstantenrechnung bei Addition und Subtraktion.
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008
13.07.2019, 09:45 Uhr
ggrohmann



Jetzt habt ihr mich aber neugierig gemacht. Kann ich den Artikel mal bekommen?

Guido
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009
13.07.2019, 14:06 Uhr
Andreas



Hallo Guido
Sehe mal in den elektrischen Postkasten.
Andreas
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010
13.07.2019, 15:41 Uhr
ggrohmann



Danke Andreas!

Guido
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011
15.07.2019, 15:14 Uhr
kaiOr

Avatar von kaiOr

@AE:
Evtl. auch interessant (aus Quellenverzeichnis):

Meder, M./Conrad, M., Informationswandlung mit Rechnerschaltkreis U 820 D, rfe 24 (1975) 23, 779-781

Mauermann, W., Der Arithmetik-Prozessor in der Fahrzeug-Meßtechnik, Elektronik 24 (1975) 2, 66-69

Grüter, H., Taschenrechner als digital anzeigendes Strahlungsmeßgerät, Elektronik 25 (1976) 12, 65-66

Clark, R. J., A microprocessor controlled distance meter, Computer 7 (1974) 8, 41

Mindermann, B., Calcumeter 3: Eine neue Generation rechnender Meßgeräte, Elektronik 25 (1976) 3, 18, 20


Letzteres aber wohl mit MM5760 + i8008...

MfG
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012
15.07.2019, 20:21 Uhr
ralle



Viel besser, eine Mitteilung aus der RFE vom MPM, als Nachnutzung einer Qualitätskontrolle mit Kamera.

Mit einer bestimmten Rechnung und dessen Ergebnis wurden die Taschenrechner auf Funktion geprüft. Es wurde das Display aufgenomen und mit einem festen Muster im Prüfrechner verglichen. Viel war leider nicht zu sehen...
--
Gruß Ralle

Wenn Sie dazu neigen, Bedienungsanleitungen zusammen mit dem Verpackungsmaterial wegzuwerfen, sehen Sie bitte von einem derart drastischen Schritt ab!...
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013
15.07.2019, 20:54 Uhr
AE
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Der in [012] angeführte Hinweis sieht nach Aussage des Entwicklers so aus:

Schon bei den minirex-Modellen wurde bei der Endabnahme durch die TKO die prinzipielle Funktionsfähigkeit der Taschenrechner durch eine Kontrollrechnung überprüft:
1234,5679 * 8 (-)= (-)9876,5432
Da am Ende der 1980er Jahre mehr als 3000 Taschenrechner arbeitstäglich das Mühlhäuser Werk verließen, waren wunde Fingerkuppen nicht mehr auszuschließen. Deshalb sollte eine Automatisierungslösung her.
Diese sah vor, die Kontrollrechnung durch pneumatisch betätigte Stößel einzugeben, das Ergebnis in der Anzeige mittels einer Fernsehkamera schwarz/weiß zu erfassen, deren Signal zu digitalisieren und durch einen Mühlhäuser KC85/3 auszuwerten.

Die Lösung wurde in der werkseigenen Rationalisierungsabteilung entwickelt, gebaut und funktionierte. Doch auf Grund der Ereignisse 1990 wurde sie nicht mehr produktionswirksam.

Dieser Beitrag wurde am 16.07.2019 um 08:09 Uhr von AE editiert.
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014
15.07.2019, 22:24 Uhr
Rolli



weitere Quelle: Electronica Heft 179 (befasst sich mit U820/U821)
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