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Robotrontechnik-Forum » Technische Diskussionen » Z1013 Spannungsversorgung » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
03.05.2019, 07:56 Uhr
Hobi



Ich habe wieder meinen Z1013 im Originalzustand im Betrieb. Das Problem ist nach wie vor, dass der Spannungsregler mit einem 12V Trafo hitzemäßig im Grenzbereich läuft. Ein Steckernetzteil mit 9V~ reicht aber nicht aus um den Rechner stabil zu betreiben, besser wären 10..10,5V.

Eine Teillösung ist ein Steckernetzteil mit 9V= zu nehmen, dadurch fehlt allerdings die -5V Spannung für das Kassetteninterface.

Wie könnte man das Problem ohne grosse Bastelei an der Platine verbessern? Die einfachste Version ist einfach einen 1,5OHM Widerstand zu verwenden.
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Winterschlaf
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001
03.05.2019, 08:23 Uhr
Elektriker



versuchs mit 2-3 Dioden in Reihe vor den Spannungsregler( nach Siebung).
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002
03.05.2019, 08:46 Uhr
PIC18F2550

Avatar von PIC18F2550

Du kannst auch die eine Diode durch 3 ersetzen.

Oder einen größeren Kühlkörper verwenden.

Oder den MA7805 (1A) durch einen Leistungsfähigeren Typ ersetzen LM 1085 IT5,0 (3A) .
Dabei ist zu beachten das hier die Verlustleistung die gleiche ist aber durch neuere Technologien ein Besserer Schutz gewährleistet ist.


Die beste Variante währe anderer Typ und größerer Kühlkörper.
Wenn Du das aber nicht willst bleibt dir nur die Möglichkeit des Bauteil tausch auf der Platine um die Leistungsaufnahme zu reduzieren.
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42 ist die Antwort auf die "Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest"
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003
03.05.2019, 10:02 Uhr
u808



Je nachdem was du für einen Trafo hast, kannst du evtl. ein paar Windungen abwickeln oder auf der obersten Lage ein Anzapfung anlöten
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004
03.05.2019, 21:36 Uhr
Andreas



Vielleicht wirfst Du den Regler raus und setzt dafür den ein. RECOM R-785.0-1.0 DC/DC-Wandler Der wird wie ein normaler 7805 beschalten, ist so groß wie ein kleines Stück Würfelzucker und braucht auch keine Kühlung. Einziger Nachteil ist sein Preis von 8Euro. Ich bin auf den mal bei einer Aktion von Elektor aufmerksam geworden.

Andreas
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005
03.05.2019, 21:59 Uhr
ralle



Da gibt es den einen Bauplan, wo ein Klingeltrafo verwendet wurde. Ansonsten das Orginalzusatznetzteil verwenden.
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Gruß Ralle

Wenn Sie dazu neigen, Bedienungsanleitungen zusammen mit dem Verpackungsmaterial wegzuwerfen, sehen Sie bitte von einem derart drastischen Schritt ab!...
... Nachdem Sie das Gerät eine Weile ausprobiert haben, machen Sie es sich am besten mit dieser Anleitung und ihrem Lieblingsgetränk ein oder zwei Stunden lang in Ihrem Sessel bequem. Dieser Zeitaufwand wird Sie dann später belohnen...

aus KENWOOD-Bedienungsanleitung TM-D700
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006
03.05.2019, 22:33 Uhr
Hobi



Ein neuer Regler und Kühlkörper sind interessante Alternativen, würden aber den Originalzustand stören.

Wäre es denkbar zwei Dioden in Gegenrichtung zu schalten? Damit müsste ja auch um die 0,7V abfallen, aber dennoch durchlässig für Wechselstrom sein.
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Winterschlaf
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007
03.05.2019, 23:49 Uhr
PIC18F2550

Avatar von PIC18F2550

Ja das gänge auch.
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008
04.05.2019, 07:23 Uhr
ralle



Orginal-Schaltung:



Neue Schaltung:



Das ist alles im Bauplan Nr. 70 enthalten. Also war es damals schon Egal. Ansonsten bei Ulli nachschauen: http://www.sax.de/~zander/z1013/z13_mod.html
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Gruß Ralle

Wenn Sie dazu neigen, Bedienungsanleitungen zusammen mit dem Verpackungsmaterial wegzuwerfen, sehen Sie bitte von einem derart drastischen Schritt ab!...
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aus KENWOOD-Bedienungsanleitung TM-D700
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009
31.05.2019, 12:31 Uhr
Hobi



Ich habe erst einmal die 2 Dioden in Gegenrichtung geschalten und noch einen 1 Ohm Heissleiter als Shunt zwischengeschaltet.

Doch dabei ist mir ein Missgeschick passiert. Ich wollte Am und Spannung mit dem Rigol anzeigen lassen, aber als ich den 2. Kanal verbinden wollte, hat es kurz gefunkt und als Totalschaden geendet.

Die 2 Kanäle waren doch nicht so unabhängig wie erwartet.
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Dieser Beitrag wurde am 31.05.2019 um 12:33 Uhr von Hobi editiert.
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010
31.05.2019, 12:47 Uhr
PIC18F2550

Avatar von PIC18F2550

Du wolltest gerade die Masse vom 2. Kanal anklemmen als es passierte.

Mach das Rigol mal auf und zeig mal wie groß der Schaden mit der abgebrannten Massefläche ist.
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011
31.05.2019, 17:58 Uhr
Hobi



Der Oszi scheint OK. Ich hatte sinnigerweise noch 1ohm zwischen beiden Enden. Leider ist der Z1013 hin.
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012
31.05.2019, 19:00 Uhr
PIC18F2550

Avatar von PIC18F2550

Eine menge Arbeit

Was für ein Arbeitsspeicher ist verbaut?
U256 oder U2164.

Hast Du ein Labornetzteil mit Strombegrenzung?

Meißt verreckt nur der MA7805.
Trotzdem muss alles überprüft werden bevor der Trafo wieder drann kommt.
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013
31.05.2019, 21:05 Uhr
Hobi



Klar alles dabei. Der MA7805 funktioniert, nur der Rest ist zu mind. 80% defekt und den restlichen 20% vertraue ich auch nicht mehr.

Im schlimmsten Fall könnten bis zu +/- 15..30V über die Betriebsspannung geflossen sein. Dann ist er wohl für die Tonne.
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014
31.05.2019, 21:22 Uhr
schlaub_01



So'n Quatsch - der ist nichts für die Tonne. Im besten Fall hat ein IC den Geist so aufgegeben, daß über ihn der meiste Strom abgeflossen ist, dann ist der Schaden minimal. Ansonsten hatte ich auch schon mal falsche Spannungen dran und selbst bei 10V ist nichts passiert. Wie ist denn aktuell die Stromaufnahme?

Grüße,
Sven.
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015
31.05.2019, 23:45 Uhr
PIC18F2550

Avatar von PIC18F2550

Nee noch lange nicht.
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016
16.06.2019, 19:44 Uhr
Hobi



Geschafft, der Z1013 tut wieder. Nachdem ich 17 IC's gewechselt hatte wovon 15 definitiv defekt waren, startet er wieder. Im wesentlichen habe ich das Gebiet um die Teiler DL093 plus Multiplexer gewechselt. Interessanterweise sind später noch die 7442 dazugekommen.

Letztendlich habe ich einen 2 Ohm NTC in Reihe geschalten und einen Lüfter eingebaut. Damit hält sich die Temperatur im Rahmen.

Die Stromaufnahme liegt jetzt bei etwa 1A.
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017
16.06.2019, 20:06 Uhr
PIC18F2550

Avatar von PIC18F2550

1A ist ein realer Wert.
Schön das das Gute Teil wieder tut.

Tote 7442 kenne ich zur genüge.
Die sind anscheinend nicht besonderst robust.


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