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Robotrontechnik-Forum » Technische Diskussionen » Scannen von Heften / Paperbacks / Büchern » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
07.03.2019, 09:58 Uhr
mkrambeck



Hallo zusammen,
angeregt durch den Beitrag von ambrosius zum Scannen von electronica-Heften würde ich gern das "Schwarmwissen" der Gruppe zu diesem Thema anzapfen wollen
Ich habe ein Reihe von Publikationen zu alter Taschenrechner- & Rechnertechnik die sich eben nicht so einfach mit einem Einzugsscanner scannen lassen. Auftrennen möchte ich diese nicht, daher jetzt meine Fragen:
- Welche Technik/Geräte/Software setzt ihr zum Scannen dafür ein?
- Gibt es evtl. Erfahrungen mit (idealerweise preiswerten) Dienstleitern?
- Ist selbst einer mit dieser Dienstleistung unterwegs?
Und ja, ich könnte ein Buch seitenweise auf einem normalen Scanner scannen, aber das geht eben mal für ein paar Seiten, aber nicht für Dutzende von Publikationen.
Wäre nett dazu etwas zu hören, vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen
Matthias

Dieser Beitrag wurde am 07.03.2019 um 10:17 Uhr von mkrambeck editiert.
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001
07.03.2019, 10:43 Uhr
Hobi



Ich hab nen Kamera-Scanner. Brauchbar, da manchmal der Kontrast zu wünschen lässt, aber wesentlich schneller als jeder Scanner.

Wir können es in Garitz mal ausprobieren.
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Winterschlaf
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002
07.03.2019, 11:30 Uhr
ralle



Fürs Rumwischkastel gibt es App's. Allerdings empfehlenswert ein Gestell wie Früher basteln, wie noch abfotografiert wurde. Da passt auch die Ausleuchtung und der Rest.

Sonsten unter Windows der Irfan und ein Flachbrett und eventuell selbstgebastelter Schablone. Unter Linux Scanlite oder EasyScan.
--
Gruß Ralle

Wenn Sie dazu neigen, Bedienungsanleitungen zusammen mit dem Verpackungsmaterial wegzuwerfen, sehen Sie bitte von einem derart drastischen Schritt ab!...
... Nachdem Sie das Gerät eine Weile ausprobiert haben, machen Sie es sich am besten mit dieser Anleitung und ihrem Lieblingsgetränk ein oder zwei Stunden lang in Ihrem Sessel bequem. Dieser Zeitaufwand wird Sie dann später belohnen...

aus KENWOOD-Bedienungsanleitung TM-D700
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003
07.03.2019, 19:23 Uhr
ambrosius



Ich habe das mal mit einem Kamerascanner probiert, bin mit der Qualität aber nicht zufrieden gewesen. Das lag aber vielleicht auch an der Software. Zum scannen von Büchern, Broschüren u.a. habe ich mir den Microtek XT3300 zugelegt. Auch die Software dazu unterstützt den Buchscan (automatischer Scan zu festlegbaren Zeitintervallen und sehr gute Einstellmöglichkeiten für Farbe, Helligkeit, Kontrast u.a.).
--
Viele Grüße
Holger
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004
07.03.2019, 19:38 Uhr
Rolly2



Da kann ich Holger nur zustimmen. Auf seinem Rat habe ich mir diesen Scanner zu gelegt, bis heute nicht bereut. Das Teil ist groß, aber robust und zuverlässig.

VG, Andreas
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wie man denkt, so lebt man!
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005
07.03.2019, 19:51 Uhr
Olli

Avatar von Olli

Moin,

wenn es auf Qualität ankommt oder ich Zeit habe dann eindeutig: Scanner.
Habe einen Epson Perfection V550 Photo. Der Kann auch Dias scannen.
Wenn es auf Geschwindigkeit ankommt dann: Stativ, Kamera, Fernauslöser. Habe ich bei einer umfangreichen Dokumentsammlung letzte Woche mit knapp 3200 Fotos praktiziert. Mit scannen hätte ich da unendlich viel länger gebraucht...

Viele Grüße,
Olli
--
P8000 adventures: http://pofo.de/blog/?/categories/1-P8000
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006
07.03.2019, 20:12 Uhr
Rolly2



Hallo Olli,
aber dann mit guter Ausleuchtung, einem Makro und stark abgeblendet(für dickere Bücher wegen der Tiefenschärfe). Neon geht da gar nicht. Sonst ist das eine Alternative. Was nutzt du für diese Technik?

VG, Andreas
--
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007
08.03.2019, 19:45 Uhr
Olli

Avatar von Olli

Hallo Andreas,

ich nutze einfach ein 50mm Festbrennweitenobjektiv mit 1.8er Lichtstärke. Dann einfach eine etwas höhere Blende - z.B. 6..7.. dann klappt es auch mit der Tiefenschärfe. Wenn es kein (Hoch)glanzpapier ist kommt man auch mit Blitz ganz gut aus. Ich muss aber auch dazu sagen das ich nur einzelne Blätter oder Broschüren fotografiert habe. Wenn man wirklich dicke Bücher hat wo man dann ggf. Schärfeprobleme beim Buchfalz bekommt muss man die Blende sicherlich noch höher wählen - was dann wiederum besseres Licht bedarf wenn es nicht verrauschen soll.

Viele Grüße,
Olli
--
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008
12.03.2019, 18:25 Uhr
compmann



brauchst du das nur gelegentlich oder schon öfters? Auf meiner Uni gibt es einen recht guten Scanner, der wirklich schnell funktioniert und da kann man wirklich schnell Hefte und Bücher komplett scannen...einfach auf den USB Stick laden lassen und fertig...vielleicht hast du ja auch irgendwie die Möglichkeit dazu? falls du dir den Scanner anschaffen möchtest, dann könnte ich natürlich mal nachsehen, wie die Marke des Scanners heißt, sobald ich wieder mal in dei Bibliothek bin. :-)
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009
12.03.2019, 21:26 Uhr
ambrosius




Zitat:
compmann schrieb
...falls du dir den Scanner anschaffen möchtest, dann könnte ich natürlich mal nachsehen, wie die Marke des Scanners heißt, sobald ich wieder mal in dei Bibliothek bin. :-)



Das wäre schön, wenn Du da mal nachschauen könntest. Meist sind diese professionellen Geräte aber für den Privatnutzer zu teuer bzw. auch nicht beschaffbar.
--
Viele Grüße
Holger
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010
17.03.2019, 19:40 Uhr
dmeyer.rc



Ich hab das auch schon gemacht (Foto). Meine Erfahrung: erst muss ich mal wissen was ich will.
1. ich will ein Bild was OCR-fähig ist. Das geht mit einer halbwegs guten Digital-Knipse meist ganz gut. Hauptsache die Buchstaben sind erkennbar. Die Beleuchtung darf auch provisorischen Charakter haben. Die Nachbearbeitung erfordert dabei aber einigen Aufwand.
2. ich will ein historisches Original. Hab ich erfolgreich gemacht. Ich hab ein altes Fotolabor aus DDR-Zeiten. Am Vergrößerungsgerät den Lichtdom abgemacht, Digitalkamera (Cannon) angeschraubt (geht ohne Probleme, da die Schraubanschlüsse passen). Jetzt noch 2 LED-Leuchten mit flexiblen Ständer und fertig. Dicke Bücher habe ich mit einer Glasplatte fixiert. Bei richtiger Einstellung der LED gib´s auch keine Reflexionen. So hab ich auch Holzschnitte und Farbgrafiken (alte Bibel) hinbekommen. Sollte auch für Schaltpläne gehen.
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011
17.03.2019, 19:46 Uhr
dmeyer.rc



Hab ich noch vergessen, an der Kamera natürlich Fest-objektiv (mögl. 50mm) und Licht so viel wie möglich. je weiter mann abblenden kann, um so besser.
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012
17.03.2019, 21:01 Uhr
Hagakure



Hier gibt es ein Interessantes Projekt.

https://schmalenstroer.net/blog/2011/10/diy-bookscanner-mit-automatischem-umblattern/

Beste Grüße
Thomas
--
Der Mensch möchte vor den Folgen seiner Laster bewahrt werden,
aber nicht vor den Lastern selbst.
(Ralph Waldo Emerson 1803 - 1882)
(US-Amerikanischer Philosoph)
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