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Robotrontechnik-Forum » Sonstiges » Frage: Stützbatterie für VAXstation erneuern » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
27.12.2018, 08:31 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Hab gerade eine VAXstation VLC "Pizzabox" ausgemottet. Die Stützbatterie für die Systemuhr (wichtiger: zum Merken des Boot-Device) ist leider platt.
Dem Servicemanual konnte ich entnehmen, daß bei der VAXstation Batterie, NVR und Oszillator in einem Chip kombiniert sind. Leider wird der dort nur als "TOY Chip" spezifiziert.

Kennt sich jemand hier mit sowas aus, weiß eventuell ob es solche Chips noch irgendwo gibt?

Edit: hab im Web paar Bilder gefunden, der Chip ist vom Formfaktor nicht zu verwechseln. Allerdings sind gefundene Angaben zum erforderlichen Typ widersprüchlich...
--
Denken ist wie googeln, nur krasser.

Dieser Beitrag wurde am 27.12.2018 um 08:57 Uhr von Micha editiert.
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001
27.12.2018, 09:56 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Thema erledigt. Ich hab den komischen DEC-Teilenummer-Aufkleber abgeknibbelt, der auf dem Chip war. Danach stellte sich der Chip als 'Dallas DS1287A' vor.

Im Web hab ich jetzt eine ganz brauchbare Anleitung gefunden:
http://www.mcamafia.de/mcapage0/dsrework.htm
Viel zu verlieren hab ich nicht. Falls der Chip es nicht überlebt, krieg ich notfalls per ebay noch einen Ersatz. Hab allerdings Zweifel, ob in dem Fall jahrealte Neuware besser tut...

Ist schon ne ganz schön bescheuerte Idee, eine Batterie in einen Chip zu integriern.
--
Denken ist wie googeln, nur krasser.
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002
27.12.2018, 10:04 Uhr
Rainer



Hab ich auch schon gemacht, abgefräst und einen Sockel für CR2032 implantiert. Funktioniert, nur Mut!
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003
27.12.2018, 10:33 Uhr
Xaar

Avatar von Xaar


Zitat:
Micha schrieb
Ist schon ne ganz schön bescheuerte Idee, eine Batterie in einen Chip zu integriern.



Immerhin nicht ganz so bescheuert wie die Vorgänger-Variante: 'ne NiCd-Zeitbombe aufs Mainboard zu löten. Die Dallas-Modul-Variante war Mitte der 1990er recht weit verbreitet, ehe man auf externe Lithium-Zellen umgestellt hat. Sowohl im x86er PC-Bereich, als auch bei Unix-Workstations - bei Sun Microsystems bspw. waren die Dallas-Module bis Ende der 1990er üblich.

Der Umbau auf 'ne externe Lithium-Zelle ist aber recht gut dokumentiert und lohnt sich. Habe ich auch schon bei einigen Rechnern durchgezogen.

Grüße, Karsten.
--
Keyes: Mit Ihrer Handlungsweise riskieren Sie den Untergang der gesamten Menschheit!
Sline: Um den "American way of live" zu erhalten, will ich sehr gerne dieses Risikio auf mich nehmen.
(Aus: Spione wie wir)
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004
27.12.2018, 11:44 Uhr
ralle



Das müsste ich Mal beim CDI probieren.
--
Gruß Ralle

Wenn Sie dazu neigen, Bedienungsanleitungen zusammen mit dem Verpackungsmaterial wegzuwerfen, sehen Sie bitte von einem derart drastischen Schritt ab!...
... Nachdem Sie das Gerät eine Weile ausprobiert haben, machen Sie es sich am besten mit dieser Anleitung und ihrem Lieblingsgetränk ein oder zwei Stunden lang in Ihrem Sessel bequem. Dieser Zeitaufwand wird Sie dann später belohnen...

aus KENWOOD-Bedienungsanleitung TM-D700
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005
27.12.2018, 13:44 Uhr
holm

Avatar von holm

Eine "neue" DS1287A einzusetzen hätte eh nicht viel Sinn, die ist genauso alt wie die auf dem Board..und die Zelle genauso leer.

Es gibt Nachfolgetypen (DS12887?) die angeblich den Oszillator erst anlaufen lassen wenn sie das 1. Mal in Betrieb gehen..aber trotzdem kann man nichts über den aktuellen Status sagen.

Gruß,

Holm
--
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006
27.12.2018, 16:54 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Operation gelungen!
Ich denke vom Schiwerigkeitsgrad liegt bei dieser Modifikation die Hürde nicht so sehr hoch. Bin kein besonders begabter Feinmechaniker, trotzdem funktioniert es. Allerdings so einen CR2032 Halter hatte ich nicht zur Hand - mit abisolierten Drahtenden auf den Flächen, zur Spirale gebogen, und dann straff Tesafilm paarmal herumwickeln geht es aber zunächst auch.

Jedenfalls ist der Zweck der Übung erreicht: die VAX merkt sich jetzt das Boot-Laufwerk und kann im 'headless' Betrieb, also ohne angeschlossenes Terminal, in das Betriebssystem VMS starten.
--
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007
27.12.2018, 17:25 Uhr
Rainer



ich löte mir solche Halter immer von alten Schrott-Mainboards runter welche mir die Leute angeschleppt bringen.
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008
27.12.2018, 17:38 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Bevor ich zur provisorischen Lösung mit dem Tesafilm und den spiraligen Drahtenden gekommen bin, hatte ich bisschen gegoogelt. In der "Maker Scene" gibts lustige Seiten. Ich glaub die Übersetzungen sind automatisch:


Zitat:
Ich brauche 10 Münze-Zellen-Akku in der Mitternacht des Samstag, also wenn ich nicht kaufen, ich fabrizieren.
Ich benutze Büroklammern, metallische Art.
notwendig:
-Büroklammer
-Knopfzelle
-Fräser-Zangen
Ich schneide Büroklammer in 3 Teilen, und ich verwende 2 von ihnen.
einen langen Arm, einen kurzen Arm und eine nutzlos.
Biegen Sie die Drähte wie auf Foto zu sehen



Die Lösung die da dazugehört ist wirklich clever, ließ sich aber hier leider nicht verwenden:

http://www.genstr.com/munze-zelle-batteriehalter-aus-buroklammer-vertikale-montage-auf-leiterplatten.html
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009
27.12.2018, 23:13 Uhr
holm

Avatar von holm

Ich habe die Drähte auch schon an die Zelle direkt angelötet, dazu die zukünftigen Lötstellen leicht anschleifen, Lötkolben heiß (!) machen und sehr wenig Lötfett auf die Zelle geben, schnell verzinnen (nicht lange) Danach Drähte anlöten..geht, geht auch lange. Lötfettreste mit Lappen gründlich entfernen.

Gruß,

Holm
--
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