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Robotrontechnik-Forum » Sonstiges » Feldlinien bei Ringkerndrosseln? » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
14.11.2018, 23:09 Uhr
Enrico
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Ich wills mal wieder ganz genau wissen.
Im Netz wird man nur hin und hergejagt, aber ausreichende Infos ist ein Problem.

Wikipedia hat Bild wonach die Feldlinen im Ringkern kreisen.
Heißt das nun, dass die nur im Kernmaterial bleiben, bzw. kaum austreten?

Ich will 2 Ringkerndrosseln übereinanderliegend durch das LOch hindurch
verschrauben. Die sollen sich aber nicht bzw. kaum gegenseitig beeinflussen.
--
MFG
Enrico

Dieser Beitrag wurde am 14.11.2018 um 23:09 Uhr von Enrico editiert.
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001
15.11.2018, 07:23 Uhr
Bob



Nun, da musst Du mal das Prinzip der Wicklung verfolgen. Im Innenkreis laufen alle Feldlinien gebündelt in eine Richtung. Aber es gibt da noch Streufelder durch die Luft.
Die sind bei Ringkernspulen nicht so groß, aber auch vorhanden. Bei Netzdrosseln zb für einen Staubsaugermotor sollte das kein Problem darstellen, aber NF-Verstärker oder digitale Baugruppen können durchaus beeinflusst werden. Und beim Verschrauben ist der Werkstoff zu beachten, Alu oder Messing, und eine Abstandsscheibe aus Isoliermaterial ist auch nicht verkehrt.
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002
15.11.2018, 08:22 Uhr
MS05



Du hast Recht. der überaus größte Teil des magntischen Flusses findet im Inneren des Kernes statt. Aber es gibt trotzdem ein Streufeld, also gibt es eine Kopplung bei Annäherung. Ob die so groß ist, dass es in deinem Anwendugsfall stört probiertst du am Enfachsten aus.
Nimm eventuell eine Nylonschraube. Einen Leiter einmal durch den Ringkern stecken ist eine halbe Windung. Durch beide durchgesteckt wird das zu einer Koppelwicklung.

Dieser Beitrag wurde am 15.11.2018 um 09:35 Uhr von MS05 editiert.
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003
15.11.2018, 10:07 Uhr
CarstenSc



Einen Leiter durch einen Ringkern gesteckt ist eine Windung. Halbe Windungen
gibts da nicht.

Gruß
Carsten
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004
15.11.2018, 10:46 Uhr
MS05




Zitat:
CarstenSc schrieb
Einen Leiter durch einen Ringkern gesteckt ist eine Windung. Halbe Windungen
gibts da nicht.

Gruß
Carsten


Ja, das ist eine "Faustregel". Und genau, weil dann immer diese endlose Diskussion los geht.....
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005
15.11.2018, 12:01 Uhr
robbi
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Avatar von robbi

Um die endlose Diskussion einzuleiten:
Halbe Windungen gibt es nicht, so wie auch keine Stromhalbkreise.

Ansonsten ist alles gesagt. Es kommt auf den Anwendungsfall an. Ich würde die Spulenachsen im rechten Winkel zueinander anordnen, wenn es möglich ist.
--
Schreib wie du quatschst, dann schreibst du schlecht.
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006
15.11.2018, 16:15 Uhr
Enrico
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OK, danke,
dann geht das so nicht, dann baue ich die einzeln hin.

.... Ich habe aber schon halbe Windungen drumgewickelt.
--
MFG
Enrico
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007
15.11.2018, 17:45 Uhr
kaiOr

Avatar von kaiOr

Halbe Windungen werden gerne im esoterischen Bereich gemacht. Stichwort: Freie Energie.

Anstatt einen Boost-Converter mit Halbleiterdiode + normaler Induktivität aufzubauen, steckt man dort lieber einen Haufen teure Ferritringe über ein Wasserrohr (Kupfer) als Speicher-Drossel und ne Spule an/über einen Stabmagneten als Diode.

MfG
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008
15.11.2018, 19:00 Uhr
Enrico
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Verstehe ich jetzt nicht, wieso das mit
1/2 Windungen nicht gehen soll.
So in etwa:




Zitat:
robbi schrieb
Um die endlose Diskussion einzuleiten:
Halbe Windungen gibt es nicht, so wie auch keine Stromhalbkreise.
...


Hab Diskusionsbedarf.
--
MFG
Enrico
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009
15.11.2018, 19:30 Uhr
Bob



Da sage ich nochmal einen Satz: Ein Magnetfeld bildet sich um einen stromdurchflossenen Leiter! In der Form von konzentrischen Ringen! Habe ich jedenfalls mal so eingetrichtert bekommen. Es ist egal ob es sich um einen gestreckten Leiter oder um sonst eine Form handelt. Durch Aufwickel zu einer Spule lässt sich das Feld bündeln. Magnetische Werkstoffe im Inneren der Spule verstärken diesen Effekt. Steckt man nun einen gestreckten Leiter durch einen Ringkern, so verläuft das Magnetfeld wegen des geringsten Widerstands im Ringkern. Anders sieht es aus, wenn man den Leiter mehrfach durch den Ringkern fädelt. Dann liegen Teile des Leiters außerhalb des Kerns und damit auch Teile der konzentrischen Ringe.
Man kann einen gestreckten Leiter durchaus als 1/4 oder 1/3 oder 1/2 Windungen betrachten, solange Strom durchfließt.
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010
15.11.2018, 20:00 Uhr
MS05



Enrico, ihr habt beide Recht, soweit es um "normale" Anwendungen geht. Du kannst natürlich, wie rechts auf Deinem Bild eine halbe Windung machen, aber Dein Stromkreis ist noch offen, und irgendie geht es jetzt noch weiter.
Die restliche Schaltung kann ja jetzt gerne 10cm vom Kern entfernt sein, aber da kommen dann noch weitere Leiterzüge, Bauelemente, wasauchimmer, mit mit denen Du die Verbindung vom rechten, freihängenden Ende deiner halben Windung zum linken freihängenden Ende fortsetzt, und fertig ist die ganze Windung.
Eine Windung entsteht ja dadurch, dass Du einen stromführenden Leiter ein mal komplett um den magnetischen Fluss führst, durch den der ganze induzierte Strom fließt. Und mit der hinzugenommenen "Restschaltung" hast du das komplett gemacht.
Da haben Robbi und Carsten völlig Recht.
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011
15.11.2018, 20:37 Uhr
Rolly2



Hallo, ein Beispiel.
Man nehme einen normalen Stromwandler, stecke einen "geraden" Draht hindurch, lasse durch diesen einen Strom fliesen und messe am Wandler-Ausgang die Spannung. Diesen Draht mehrmals durch den Wandler gewickelt, verringert die die Spannung am Ausgang des Wandlers. Das nennt man Induktion und Übersetzung-Verhältnis, so funktioniert jeder Trafo. Halbe Wicklungen gibt es nicht.

VG, Andreas
--
wie man denkt, so lebt man!
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012
15.11.2018, 22:16 Uhr
MS05




Zitat:
Rolly2 schrieb
Hallo, ein Beispiel.
Man nehme einen normalen Stromwandler, stecke einen "geraden" Draht hindurch, lasse durch diesen einen Strom fliesen und messe am Wandler-Ausgang die Spannung. Diesen Draht mehrmals durch den Wandler gewickelt, verringert die die Spannung am Ausgang des Wandlers. Das nennt man Induktion und Übersetzung-Verhältnis, so funktioniert jeder Trafo. Halbe Wicklungen gibt es nicht.

VG, Andreas


Ja. Das ist wieder der gleiche Modellfall. Für die Induktivität wird wiederum eine ganze Windung wirksam, weil der Stromkreis "außen herum" vervollständigt wird.

Es geht auch anders.

Wenn wir jetzt die zitierte Schraube mitten durch den Kern führen, und dabei bitte für die bessere Anschaulichkeit das Kernloch 30mm groß machen und die Schraube in M3, und die Schraube nicht wesentlich länger ist, als der Kern dick ist, dann kommt die Frage auf, wo sich der Stromkreis nun schließt.
Auflösung - nichtstationäre Bauelemente. Wir haben einen offenen Schwingkreis, bestehend aus einem gestreckten Leiter mit einer natürlich vorhandenen Induktivität in der eine Spannung entsteht, und die Kapazität bildet das elektrische Feld von jedem Oberflächenpunkt der Schraube zu sein Gegenpol. Diese elektrischen Feldlinien finden teilweise außen herum um den Kern zur Gegenseite, und tragen so zu "Windung" bei, und teilweise verlaufen die Feldlinien innerhalb des 30mm Loches zurück, und tragen nicht zur Windung bei. Misst man die Induktivität, bekommt man nachmessbar eine kleinere Induktivität, als die einer vollen Windung. Die "halbe" Windung ist dafür natürlich auch nur ein Denkmodell.
Auf die Spitzen getrieben:
Wenn die Länge der Schraube gegen Unendlich geht, geht die wirksame Windungszahl gegen 1, denn fast das gesamte elektrischen Feld verläuft außen um den Kern.
Wenn die Schraube deutlich kürzer ist, als der Kern dick ist, gibt es kaum ein elektrisches Feld außen herum, und die wirksame Windungszahl ist sehr klein. Und bei einer unendlich kleine Schraube im Kerninneren geht die wirksame Windungszahl gegen Null.

So, ich bin mal Popcorn holen.

Dieser Beitrag wurde am 15.11.2018 um 22:18 Uhr von MS05 editiert.
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013
15.11.2018, 23:08 Uhr
edbru



vielleicht wäre es auch hier hilfreich zu wissen ob Du was rein theoretisches meinst oder nur ob du zwei Ringkerne mechanisch verbinden willst - ohne eine Kopplung zu erreichen (also Kopplung zu vermeiden).
Dann wäre auch die Frequenz interessant.
Auch Ringkerne haben Streuung und zwei davon direkt nebeneinander beeinflussen sich ganz sicher.

Es kommt darauf an was Du willst.
Na ja, Du willst es genau wissen. :-)

Gruß
Ed
--
ich brauch es nicht, so sprach der Rabe.
Es ist nur schön wenn ich es habe.
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014
16.11.2018, 00:04 Uhr
Enrico
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Schon ganz praktisch 2 Ringkerne aufeinander mit einer Plasteschraube verschraubt.

Ist immer noch das Problem mit der Unterdrückung von Störimpulsen bei meiner Nixieuhr.

Ich hatte einen dicken Kern mit 3 Wicklungen gleiche Windungszahl drauf.
+12V, +5V und Masse. Masse entgegengesetzt gewickelt.
Unterdrückung der Störimpulse aus der Wandwarze raus hat auch ganz prima geklappt.
Um das eindeutig messen zu können waren die Röhren nicht dran, und die 34063 zum
Erzeugen der Hochspannung auch nicht drauf.
Mit dem ganzen Kram wieder dran, geht der Emfang mit den fertigen DCF-Modulrn auf
5V auch nicht mehr wirklich. Aus den 12V werden durch die Spule nun in die 5V die Störimpulse
eingekoppelt, so dass die größer als vorher sind.
Es ist auch die Wicklung auf der Masseleitung hinderlich.

Deswegen sollen das nun einzelne Wicklungen für 12V und 5V werden.
--
MFG
Enrico

Dieser Beitrag wurde am 16.11.2018 um 00:06 Uhr von Enrico editiert.
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015
16.11.2018, 06:26 Uhr
runni



Moin, keine Ahnung was Du da so rum baust Enrico. Ich hab einfach in der Leitung zum DCF Empfänger zwei Widerstände und ein Tantal. Also die Spannung abgeblockt mit Widerstand und Tantal am Empfänger und einen in der Signalleitung. Beim Pollinempfänger sitzt noch ein 74HC14 mit zwei in Serie geschalteten Gatter als Treiber drin. Der ganze Kram braucht ja nichts, da können die Widerstände schon größer sein, glaube um 220R in dee Spannung und 1k in der Signalleitung. Ansonsten kannst du einen Kapazitätmultiplizierer probieren, gibt ein Video von eevblog dazu.
--
----------------------------------------
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016
16.11.2018, 07:22 Uhr
Bob



Wenn häppchenweise mit den Infos rausgerückt wird, dann führt die Diskussion zwangsläufig in die falsche Richtung. Ich bin von der Verwendung als Störschutzdrossel in der Speiseleitung ausgegangen. Beim Einsatz als Trafo in einem Transverter treten schon systembedingt jede Menge Störimpulse auf.
Vorschlag: Defekte Energiesparlampe zerlegen, Innenaufbau studieren und eventuell für die gewünschte Anwendung modifizieren.

Und nun noch eine Ergänzung zu "halbe" und "Ganze":
Eine halbe Glatze hat 50 Haare! Wieviel hat nun eine ganze?
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017
16.11.2018, 08:02 Uhr
ggrohmann




Zitat:
Bob schrieb
Und nun noch eine Ergänzung zu "halbe" und "Ganze":
Eine halbe Glatze hat 50 Haare! Wieviel hat nun eine ganze?



Ist doch klar: bis zu drei. Sieh dir beispielsweise Homer Simpson an.

Guido
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018
16.11.2018, 08:46 Uhr
MS05




Zitat:
Enrico schrieb
Ich hatte einen dicken Kern mit 3 Wicklungen gleiche Windungszahl drauf.
+12V, +5V und Masse. Masse entgegengesetzt gewickelt.


Ja, aber "stromkompensiert" ist dann nichts mehr. Das ist dann mehr ein Störimpulsverteiltrafo.
Schau dir mal hier die rechte Bildseite an:
https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:ATX_power_supply_interior.jpg
So dicht beieinander liegen die Induktivitäten bei einem kommerziellen Schaltnetzteil, aber nicht aufeinander, und nicht auf einem Kern. Und wenn man sich auf etwas verlassen kann, dann darauf, dass die die Hersteller die billigst machbare Lösung verwenden.
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019
16.11.2018, 17:10 Uhr
Enrico
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Zitat:
Bob schrieb
Wenn häppchenweise mit den Infos rausgerückt wird, dann führt die Diskussion zwangsläufig in die falsche Richtung. Ich bin von der Verwendung als Störschutzdrossel in der Speiseleitung ausgegangen. Beim Einsatz als Trafo in einem Transverter treten schon systembedingt jede Menge Störimpulse auf.
Vorschlag: Defekte Energiesparlampe zerlegen, Innenaufbau studieren und eventuell für die gewünschte Anwendung modifizieren.




Ist es ja.
Was soll ich da mit einer Energiesparlampe?
--
MFG
Enrico
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020
16.11.2018, 17:11 Uhr
Enrico
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Zitat:
MS05 schrieb

Zitat:
Enrico schrieb
Ich hatte einen dicken Kern mit 3 Wicklungen gleiche Windungszahl drauf.
+12V, +5V und Masse. Masse entgegengesetzt gewickelt.


Ja, aber "stromkompensiert" ist dann nichts mehr. Das ist dann mehr ein Störimpulsverteiltrafo.
Schau dir mal hier die rechte Bildseite an:
https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:ATX_power_supply_interior.jpg
So dicht beieinander liegen die Induktivitäten bei einem kommerziellen Schaltnetzteil, aber nicht aufeinander, und nicht auf einem Kern. Und wenn man sich auf etwas verlassen kann, dann darauf, dass die die Hersteller die billigst machbare Lösung verwenden.


Ich will ja auch kein Gleichtakt sondern Gegentakt unterdrücken.
Strom rein - Strom raus.


Was Du zu dem ATX-SNT schreibst, stimmt nicht.
Die sind auf einem kern, sonst wäre es schon mal nicht Stromkompensiert.
--
MFG
Enrico

Dieser Beitrag wurde am 16.11.2018 um 17:13 Uhr von Enrico editiert.
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021
16.11.2018, 17:41 Uhr
MS05




Zitat:
Enrico schrieb
Was Du zu dem ATX-SNT schreibst, stimmt nicht.
Die sind auf einem kern, sonst wäre es schon mal nicht Stromkompensiert.


Was stimmt nicht? Natürlich sind die Hin- und Rückstromwicklungen auf dem selben Kern, aber für jede Ausgangsspannung auf einem eingenen Kern.
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022
16.11.2018, 17:57 Uhr
Bob



Energiesparlampen, ich meine die wo eine Leuchtstoffröhre als Leuchtmittel fungiert, sind immer gleich aufgebaut: Netzspannung rein, Graez-Brücke, Speicherkondensator und danach Transverter mit Ringkerntrafo und Schalttransistoren für einen Takt bei ca 38 kHz. Defekt ist meist die Heizschleife in der Leuchtstoffröhre. Da meine ich kann man ansetzen und eventuell Baugruppen weiterverwenden.
Aber war nur mal so ein Gedanke, soll nicht unbedingt ernst genommen werden.
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023
16.11.2018, 19:01 Uhr
Enrico
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Zitat:
MS05 schrieb

Zitat:
Enrico schrieb
Was Du zu dem ATX-SNT schreibst, stimmt nicht.
Die sind auf einem kern, sonst wäre es schon mal nicht Stromkompensiert.


Was stimmt nicht? Natürlich sind die Hin- und Rückstromwicklungen auf dem selben Kern, aber für jede Ausgangsspannung auf einem eingenen Kern.



Was wohl?
Das was Du schreibst.

Das mit dem Foto kommt nicht wirklich hin.
Da ist eine Stromkompensierte Drossel, die soll für mehrere Spannungen sein?
Nie. Zum filtern sind die die stehenden Spulen rechts daneben.

Wäre für jede Ausgangsspannung eine stromkomp. Drossel, wären mehrere Wicklungen
von mehreren Drossel in der masseleitung in Reihe geschaltet.
--
MFG
Enrico

Dieser Beitrag wurde am 16.11.2018 um 19:03 Uhr von Enrico editiert.
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024
16.11.2018, 20:26 Uhr
MS05




Zitat:
Enrico schrieb
Was wohl?
Das was Du schreibst.


Öhhmmm...???

Zitat:
Enrico schrieb
Das mit dem Foto kommt nicht wirklich hin.


Das Foto hatte eine einzige Aufgabe. Dir zu zeigen, wie nah aneinander man die Drosseln üblicherweise so setzen kann. DAS war ja mal die Fragestellung am Anfang des Fadens.
"Rechte Seite" hatte ich geschrieben, also der Bereich rechts vom großen Kühlkörper bei D/E.

Zitat:
Enrico schrieb
Da ist eine Stromkompensierte Drossel, die soll für mehrere Spannungen sein?
Nie. Zum filtern sind die die stehenden Spulen rechts daneben.


Ja natürlich. Ich hatte über das Bild nichts anderes behauptet.

Ich schreibe "..., aber für jede Ausgangsspannung auf einem eingenen Kern."
Du antwortest darauf "...Drossel, die soll für mehrere Spannungen sein?"

Wir sprechen irgendwie nicht die gleiche Sprache.
Wieso sollte ich etwas zu Reihen- oder Sonstwasschaltung von Wicklungen sagen, wenn du noch nicht mal die Schaltung zeigst. Du guckst auf ein Foto, das der Veranschaulichung einer Antwort auf die gestellte Frage dient, siehst da andere Dinge, die nicht zu Deiner konkreten Schaltung passen (was natürlich nur Du weist), und fängst an zu protestieren.
Ja entschuldige bitte, dass ich kein Foto Deiner problembereinigten Schaltung aus der Zukunft besorgt habe.
Sowas ordne ich ja noch gerne unter Missverständniss ein, solange der Gesprächston das noch hergibt.
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025
16.11.2018, 21:25 Uhr
Enrico
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Zitat:
MS05 schrieb
Das Foto hatte eine einzige Aufgabe. Dir zu zeigen, wie nah aneinander man die Drosseln üblicherweise so setzen kann. DAS war ja mal die Fragestellung am Anfang des Fadens.


Nein, das zeigt, wie das jemand bei diesem Netzteil gemacht hat, aber nicht, wie dicht man die
ohne Beeinflussung setzen kann, usw...


Zitat:
MS05 schrieb
Wir sprechen irgendwie nicht die gleiche Sprache.


Den Eindruck habe ich auch.


Zitat:
MS05 schrieb

.....
Natürlich sind die Hin- und Rückstromwicklungen auf dem selben Kern, aber für jede Ausgangsspannung auf einem eingenen Kern.




Zitat:
Enrico schrieb
Wäre für jede Ausgangsspannung eine stromkomp. Drossel, wären mehrere Wicklungen
von mehreren Drossel in der masseleitung in Reihe geschaltet.



Da es nur eine Masse gibt, müssten die ganzen Masse-Wicklungen der stromk. Drosseln für
die einzelnen Betriebsspannungen in Reihe liegen.
Außerdem ist in dem ATX-NT nur eine solche Drossel drin, nicht mehrere für die einzelnen Sapnnungen.
Zum Filtern sind nur einfache Drosseln drin.
Rechts von dieser stromk. Drossel.

Schrieb ich ja...




Zitat:
MS05 schrieb
Wieso sollte ich etwas zu Reihen- oder Sonstwasschaltung von Wicklungen sagen, wenn du noch nicht mal die Schaltung zeigst. Du guckst auf ein Foto, das der Veranschaulichung einer Antwort auf die gestellte Frage dient, siehst da andere Dinge, die nicht zu Deiner konkreten Schaltung passen (was natürlich nur Du weist), und fängst an zu protestieren.
Ja entschuldige bitte, dass ich kein Foto Deiner problembereinigten Schaltung aus der Zukunft besorgt habe.
Sowas ordne ich ja noch gerne unter Missverständniss ein, solange der Gesprächston das noch hergibt.



Was hat das mit meiner Schaltung zu tun, wenn Du von dem ATX-NT redest?
--
MFG
Enrico

Dieser Beitrag wurde am 17.11.2018 um 01:41 Uhr von Enrico editiert.
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026
16.11.2018, 21:29 Uhr
Enrico
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Zitat:
Bob schrieb
Energiesparlampen, ich meine die wo eine Leuchtstoffröhre als Leuchtmittel fungiert, sind immer gleich aufgebaut: Netzspannung rein, Graez-Brücke, Speicherkondensator und danach Transverter mit Ringkerntrafo und Schalttransistoren für einen Takt bei ca 38 kHz. Defekt ist meist die Heizschleife in der Leuchtstoffröhre. Da meine ich kann man ansetzen und eventuell Baugruppen weiterverwenden.
Aber war nur mal so ein Gedanke, soll nicht unbedingt ernst genommen werden.


Ja, der Gedanke ist ja auch ok, nur ist dort herzlich wenig, oder gar was brauchbares drin.
Alles ziemlich billigst aufgebaut, und die Entstörung; nun ja....
--
MFG
Enrico
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027
17.11.2018, 07:36 Uhr
Bob



Da melde ich mich noch einmal zu Wort:
Energiesparlampen werden zu gern von Öko -Romantikern und miletanten Veganern verteufelt.
Es sind Gasentladungsröhren, und die erzeugen systembedingt ein Rauschen.
Dabei ist es egal ob über einen Transverter oder direkt mit Netzfrequenz betrieben.
Bei Transverterbetrieb kommt noch der Störanteil aus der Elektronik dazu.
Und nun zu Deinem Gerät wo Du Probleme in den Griff bekommen möchtest:
Wenn ich richtig verstanden habe, dann ist das eine Anzeigeeinheit mit Nixi-Röhren.
Das sind nach meinem Verständnis Ziffernanzeigeröhren auf Glimmentladungsprinzip.
Die machen auch nichts anderes und erzeugen Störstrahlungen.
Kontest Du schon ermitteln wo Dein Problem verursacht wird?
Eventuell mal an einer anderen Stelle im Versuchsaufbau ansetzen?
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028
17.11.2018, 09:09 Uhr
holm

Avatar von holm

Unfug. Nicht die Nixies erzeugen die "Störstrahlung" sondern die Schaltnetzteile die in dieser Uhr, aber auch in ESL sowohl mit Gasentladungs- als auch LED Lampen arbeiten.
Viel von uns wissen wie ein Robotron Netzfilter aufgebaut ist ..wo genau findet man ähnlich aufwändigen und physikalisch notwendigen Aufwand in den Lampen?

Gruß,

Holm
--
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029
17.11.2018, 09:46 Uhr
ralle



Grundsätzlich tut alles Störnebel machen, was irgendwo einen Oszillator hat. Also wo was schwingt oder in Schwingung gebracht wird. Beim KWH mussten die Oszi's modifiziert werden, da das MfS sich gestört fühlte. Es wurden mit HF die Isolatoren getestet, bevor diese das KWH verließen.

Ebenso geht bei mir (umgangsspachlich) das Radio weg und der KC ist über die Anlage zu hören. Also der Bildaufbau und die Arbeit mit der Peripherie. Rein Technisch muss jeder Hersteller eines Elektronischen Gerätes garantieren, das andere Geräte nicht gestört werden. Was aber keinen Hersteller nicht mehr interessiert. Selbst LED-Lampen entpuppen sich als Störsender. Man braucht nur die Berichte der Bandwacht in der CQ DL zu lesen.
--
Gruß Ralle

Wenn Sie dazu neigen, Bedienungsanleitungen zusammen mit dem Verpackungsmaterial wegzuwerfen, sehen Sie bitte von einem derart drastischen Schritt ab!...
... Nachdem Sie das Gerät eine Weile ausprobiert haben, machen Sie es sich am besten mit dieser Anleitung und ihrem Lieblingsgetränk ein oder zwei Stunden lang in Ihrem Sessel bequem. Dieser Zeitaufwand wird Sie dann später belohnen...

aus KENWOOD-Bedienungsanleitung TM-D700
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030
17.11.2018, 10:05 Uhr
jm2000



Bei Firmen, die Ware aus China importieren, wird zumindest ab- und an ne Stichprobe von der Bundesnetzagentur gemacht. Was Privatkeule bei ebay oder Banggood so an Schaltnetzteilen in China bestellen - da interessiert das keine Sau, bzw. erst, wenn jemand eine Störung meldet. So ist das eben.

Gruß, Jan

Dieser Beitrag wurde am 17.11.2018 um 10:08 Uhr von jm2000 editiert.
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031
17.11.2018, 10:37 Uhr
robbi
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Avatar von robbi

Nach einem Telefongespräch mit Enrico komme ich zu dem Schluß, daß nur ein unglücklicher Aufbau der Masseverdrahtung zu den Problemen führen kann, die er dachte mit einem Filter zu beseitigen.
Wenn eine Drossel in der Masseleitung liegt, ist das nicht so gut. Es gibt da Erfahrungen aus der Analog- und schnellen Impulstechnik, die man berücksichtigen sollte.
Früher wurde in den röhrenbetriebenen KW-Empfängern die Masse immer sternförmig verdrahtet, wollte man Störungen minimieren. Impulstechnisch sollte man beispielsweise einen Stützkondensator nicht irgendwo anbringen...
--
Schreib wie du quatschst, dann schreibst du schlecht.
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032
22.11.2018, 19:33 Uhr
Enrico
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Hat sich dann wohl erledigt.
Hab das ganze Gedöhns nochmal anders gemacht,
nun ist nur noch eine noch fettere Drossel drin, das scheints am besten
zu bringen.
--
MFG
Enrico
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033
27.11.2018, 18:19 Uhr
Enrico
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Noch was zur Entstörung von SNT's:

http://www.dg0sa.de/snt.pdf
--
MFG
Enrico
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