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Robotrontechnik-Forum » Sonstiges » PayPal für Verkäufer bzw. Händler ein Problem? » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
23.04.2018, 17:41 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Heute bin ich bei einem gewerblichen Verkäufer bei ebay über diesen Text gestolpert:

"Bitte vermeiden Sie nach Möglichkeit Paypal als Zahlungsmethode. Durch Paypal entstehen uns sehr hohe zusätzliche Kosten, die bei einem geringen Preis sehr schwer kalkulierbar sind. Wir dürfen die Paypal Gebühren dem Kunden nicht in Rechnung stellen, sind jedoch verpflichtet diese Zahlungsmethode anzubieten. Ihre Bestellung wird mit Banküberweisung genau so schnell bearbeitet vielen Dank für Ihr Verständniss."

Das mit den "sehr hohen zusätzlichen Kosten" kommt mir irgendwie spanisch vor... Eigentlich bezahlt doch der Überweisende die PayPal Gebühren. Oder gibts da etwas, das ich nicht weiß?
--
Denken ist wie googeln, nur krasser.
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001
23.04.2018, 17:47 Uhr
Xaar

Avatar von Xaar

Die Gebühren zahlt meines Wissens nach nicht der Überweisende, sondern der, der das Geld erhält. Die Gebühren sind irgendwo in den PayPal-Nutzungsbedingungen angegeben: https://www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/useragreement-full?locale.x=de_DE#17

Grüße, Karsten.
--
Keyes: Mit Ihrer Handlungsweise riskieren Sie den Untergang der gesamten Menschheit!
Sline: Um den "American way of live" zu erhalten, will ich sehr gerne dieses Risikio auf mich nehmen.
(Aus: Spione wie wir)
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002
23.04.2018, 17:47 Uhr
Rolanet

Avatar von Rolanet

Gewerblichen Anbietern werden beim Empfang von paypal-Zahlungen definitiv Gebühren berechnet.

Schau mal hier:

https://verkaeuferportal.ebay.de/paypal-gebuehren

https://www.online-gebuehrenrechner.de/paypal.php#startcalc
--
"Das Internet? Gibt's den Blödsinn immer noch?" (Homer Simpson)
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003
23.04.2018, 18:06 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Letztlich sind das auch nur Pfennige... Das ist ein bestimmter Prozentsatz vom Gesamtbetrag.
Wer als Gewerblicher solchen Mist schreibt, ist unseriös. Ich kaufe bei Gewerblichen grundsätzlich nur via PayPal. Das hat mir schon ein paar mal den Arsch gerettet, PP hat Betrag erstattet.

Guido
--
Der Mensch hat drei Wege, klug zu handeln.
Erstens durch Nachdenken: Das ist der edelste.
Zweitens durch Nachahmen: Das ist der leichteste.
Drittens durch Erfahrung: Das ist der bitterste.

Konfuzius

Dieser Beitrag wurde am 23.04.2018 um 18:06 Uhr von Guido editiert.
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004
23.04.2018, 18:54 Uhr
Enrico
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Bei "Geld an Freunde" zahlt man keine Gebühren,
dafür gibts auch Geld erstattet läuft was schief.
--
MFG
Enrico
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005
23.04.2018, 19:42 Uhr
Xaar

Avatar von Xaar

"Geld an Freunde" hat aber absolut nix mit gewerblichen Verkäufern/Händlern zu tun.

Grüße, Karsten.
--
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Dieser Beitrag wurde am 23.04.2018 um 19:42 Uhr von Xaar editiert.
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006
23.04.2018, 19:53 Uhr
Wusel_1



Der Verkäufer hat bei Festpreisen schon von vornherein die 2% eingerechnet. Das Schreiben des Verkäufers deutet eher darauf hin, dass der nicht ganz vertrauenswürdig ist. Finger weg oder nur mit Paypal bezahlen.
--
Beste Grüße Andreas
______________________________________
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*** wer glaubt hört auf zu denken ***

Dieser Beitrag wurde am 23.04.2018 um 19:54 Uhr von Wusel_1 editiert.
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007
23.04.2018, 20:01 Uhr
Enrico
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Zitat:
Xaar schrieb
"Geld an Freunde" hat aber absolut nix mit gewerblichen Verkäufern/Händlern zu tun.

Grüße, Karsten.


Hab ich auch nicht behauptet.
--
MFG
Enrico
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008
23.04.2018, 20:26 Uhr
Micha

Avatar von Micha


Zitat:
Geld an Freunde


Ich will doch nicht in die Sowjetunion überweisen

Aber im Ernst: von dem Verkäufer wollte ich konkret nix kaufen, der Text hatte mich nur neugierig gemacht. Und ja: liest sich sehr unseriös, so als ob er den PayPal-Versicherungsschutz für den Käufer mit windigem Argument aushebeln will.
--
Denken ist wie googeln, nur krasser.
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009
23.04.2018, 20:28 Uhr
T5000

Avatar von T5000

Falls es wen interessiert, hier mal nen Beispiel aus meinem Shop was so an Gebühren für den Verkäufer anfällt:



+ monatliche Grundgebühr Ebay
+ reale Verpackungs und Versandkosten
+ Google
+ Provider
+ evtl. Mietkosten usw.
Ach ja die Ware muss ja auch noch gekauft werden

Gruss Thomas
--
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010
23.04.2018, 20:49 Uhr
Mystic-X



Auch wenns vom Thema abschweift, Thomas/T5000: für was bezahlst du google?


Ich akzeptiere bei ebay nur Paypal als Zahlungsmethode.
Da ich eigentlich immer alles mit internationalem Versand anbiete lohnt das schon. Bringt einem bei so einigen Sachen Beträge ein die man beim Verkauf in D nicht erzielt hätte. Aber OK, ich mach den Quatsch auch nicht um davon zu leben sondern nur um meine Hobbykasse etwas aufzubessern und Überflüssiges aus der Sammlung loszuwerden. Andere Verkaufsplattformen funktionieren aber für "elektronische Antiquitäten" einfach nicht daher zahl ich halt die Gebühren...

Grad die kleinen Privatverkäufer kann ich nicht verstehen die dick mit "KEIN PAYPAL" (am besten noch mit Totenschädel dran oder soner Scheiße) bei ebay auftreten. Wenn man da dann was kauft darf man in aller Regel auf ein Konto der Sparkasse überweisen..... IMHO gibts keine Sparkasse die nicht für Jeden Geldeingang auch Gebühren sehen will..... egal....

Kram für 1¤ gibts bei mir bei ebay eh nicht. Sowas geht in Garitz übern Tisch oder es wird mal nen Konvolut draus und was dann übrig bleibt da freut sich die Mülltonne drüber.
--
Gruß
Markus
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011
23.04.2018, 20:56 Uhr
T5000

Avatar von T5000

wenn du bei Google nicht zahlst, wirst du mit den Artikeln auch nicht bei der Produktsuche gelistet.
Hast du nur einen Ebay-Shop brauchst du Google natürlich nicht. Ich betreibe aber
einen Webshop mit Ebay Anbindung. Und Ja, ohne Paypal geht nix, zu 95% laufen bei mir alle Verkäufe über Paypal.
Ich lebe auch (noch) nicht davon, betreibe das nur nebenbei.

Gruss Thomas
--
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012
23.04.2018, 21:05 Uhr
Xaar

Avatar von Xaar


Zitat:
Enrico schrieb

Zitat:
Xaar schrieb
"Geld an Freunde" hat aber absolut nix mit gewerblichen Verkäufern/Händlern zu tun.

Grüße, Karsten.


Hab ich auch nicht behauptet.



Das Thema ist aber "PayPal für Verkäufer bzw. Händler" - und nicht "Freunde bei PayPal".

Grüße, Karsten.
--
Keyes: Mit Ihrer Handlungsweise riskieren Sie den Untergang der gesamten Menschheit!
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013
23.04.2018, 22:16 Uhr
hellas



Im Normalfalls sind das Gebühren in Höhe von 1,9% plus 35 Cent, die einem Verkäufer abgezogen werden. Das betrifft aber nur Transaktionen innerhalb Dt. und EU. Ausserhalb wirds eklig, weil deutliche teurer und die Gebührenlisten total unübersichtlich sind. Bei Geldern aus dem Ausland ist es auch unerheblich ob man Privater oder Verkäufer ist. Da bitten PP schnell zur Kasse.
Übrigens bekommt man die Gebühren auch als Privatmann ganz schnell mit, nämlich wenn der Sender nicht Paypal für Freunde/Bekannte sondern "Bezahlung von Dienstleistungen" verwendet. Was er jederzeit kann wenn er schlau ist, weil er dann in den Genuss des Käuferschutzes kommt, auch wenn es z.B. eine private Transaktion ist, z.B. Kauf über Ebay Kleinanzeigen. Damit das aber "unbemerkt" bleibt bzw. keinen Ärger beim Zahlungsempfänger produziert, legt man als Zahler die Gebühren einfach oben drauf und fertig. Diese Vorgehensweise hat mir schon mehrfach den Hintern gerettet und ich habe mein Geld wiederbekommen. Dafür lohnt sich folgende Seite:
https://www.online-gebuehrenrechner.de/paypal.php
Hier kann man oben rechts einfach den Restbetrag angeben, den der Empfänger erhalten soll ( =Kaufpreis) und bekommt genau gesagt, welchen Betrag man auf den Cent genau überweisen muss, damit der abgesprochene Betrag auch beim Empfänger ankommt.

Wer allerdings zu geizig ist, die Gebühren draufzulegen, kann genauso gut auch eine normale Überweisung ausführen. Dort ist das Geld im Betrugsfalle genauso flöten wie bei einer Transaktion PP an Freunde/Bekannte.

Dieser Beitrag wurde am 23.04.2018 um 22:17 Uhr von hellas editiert.
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014
24.04.2018, 14:02 Uhr
ROBOTROONIE



hellas hat es als erster angemerkt: es gibt einen Fixbetrag pro Zahlvorgang.
Bei Kleinkram für 1-2 Euro lohnt Paypal also besonders.

Und zum Thema Paypal mit Käuferschutz von privat anbieten: verkaufe ich ein 40 jahre altes Radio, kann der Käufer nach 180 Tagen behaupten, es wäre defekt. Und bekommt recht schnell sein geld wieder. Die Neu-Garantie damals war mitunter nicht länger.

Noch etwas OT: bei der 1822direkt werden für den Empfang von (sepa)Überweisungen aus der Schweiz 7,50 Euro in Rechnung gestellt. Allerdings erst zum Quartalsende. Dann hat man die Ware längst verschickt. Also für CH lieber andere Banken wie z.B. comdirect verwenden.
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015
24.04.2018, 17:03 Uhr
hellas



Du bietest den Käuferschutz als Verkäufer ja nicht an, sondern ich als Käufer nutze ihn. Ich bin mir nicht sicher, ob du als Verkäufer diesen Bezahlweg ablehnen kannst, da ich dir den Betrag ja eigenverantwortlich zusende. Die Stornierung des Betrages hat zur Folge, dass zumindest die Gebüren von PP einbehalten werden.
Man sieht auch auf den ersten Blick nicht, ob eine solche Zahlung mit der Option Käuferschutz getätigt wurde. Dazu muss man den Vorgang im Portal explizit öffnen.
Für mich als Käufer ist es durchaus ein Schutz vor Betrug. Nämlich für den Fall, dass mir meine bezahlte Ware/Gegenstand vorenthalten wird. PP schaut übrigens genau hin und lässt sich den Vorgang von beiden Seiten sehr genau beschreiben und fordert u.U. diverse Nachweise von einem an. Das gesamte Procedere kann einige Wochen bis Monate dauern, da die Fristen für die Reaktion der jeweiligen Partei sehr großzügig bemessen sind.
Vom Prinzip her könnte man in der Tat nach der Abwicklung die Ware nachträglich beanstanden. Allerdings steckt PP hier auch die Hürden nicht so niedrig an wie man meint und wickelt den Vorgang nicht einfach so zurück. Das muss man schon seitens des Käufers gut begründen u. ggfs. nachweisen können.

So zumindest meine Erfahrungen zum Thema.
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016
24.04.2018, 20:55 Uhr
ROBOTROONIE



wenn ich kein PP oder nur PP friends anbiete, kann sich der Käufer keinen Käuferschutz aussuchen. Wenn er die falsche Bezahlart wählt (mit KS/Gebühren), wird zurückgezahlt. Sieht man eigentlich sofort daran, dass man nicht den vollen Betrag bekommen hat. Einen Teil der Geb behält PP dann ein.
Heute erst wieder: 8 Euro über Eb Kleinanzeigen. Käufer zahlt 1 Euro extra für Käuferschutz. So biete ich PP gern an - zumal es nur Kabel sind.

Das mit dem Nachweis ist nur theoretisch schwer: das "Sachverständigengutachten" welches z.B. den Defekt bzw. die Abweichung von der Artikelbeschreibung bestätigen muss, kann auch ein Schrieb eines befreundeten Elektronikbastlers (mit Kopf seiner Firma) sein. Vk kann dan nicht mehr viel tun. Auch wenn die Rücksendung ein verändertes/zerstörtes/ganz anderes Gerät oder gar nichts enthält. PP reicht die Sendungsnummer und der Zustellnachweis der Rücksendung.
Problematisch auch langwieriger Auslandsversand (z.B. Sendung über 60 Tage unterwegs). Wenn man Pach hat, hat man eine Sendungsnummer, aber diese ist noch unterwegs. K bekommt Erstattung wegen Fristablauf und später noch die Sendung.
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017
24.04.2018, 21:11 Uhr
holm

Avatar von holm

Es ist müßig darüber zu diskutieren ob nun die Kunden oder die Händler böse sind, es stimmt Beides.
Idiotisch daran ist nur, das Deutschland/Eu teilweise im Alleingang mit Gesetzes oder Verwaltungsakten was ändern wollen, wird nie nicht funktionieren weil man nicht Alle Tricks vorhersehen kann.
Im Endeffekt wird es nur teurer für beide Seiten und irgendwelche Dritte lachen sich halb tot.


Mir ist es teilweise lieber meine Sachen für Lau "in gute Hände" wegzugeben, allerdings vergesse ich es auch nicht wenn diese Art Service einseitig bleibt. Man trifft sich immer 2 Mal im Leben, die Gelegenheit kommt und das tut dann mit Sicherheit irgendwie weh.. darüber wiederum hält sich mein Mitgefühl dann in Grenzen.

Ich habe aber speziell hier in dieser Community fast ausschließlich sehr gute Erfahrungen, sind halt nette Leute hier. Ausnahmen wie Volltrottel die teilweise sogar glauben Jemanden anzeigen zu müssen gibts halt immer (die bestätigen die egel), für die gilt halt die vorhergehende Sentenz.

Gruß,

Holm
--
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Dieser Beitrag wurde am 25.04.2018 um 05:28 Uhr von holm editiert.
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018
24.04.2018, 23:23 Uhr
hellas



@ROBOTRONIE: Klar kann er das. Schliesslich ist das im Falle der korrekten Überweisung des Zahlbetrages nicht deine Entscheidung. Du musst die Beiträge schon ordentlich lesen, daher gehe nochmal zu Beitrag 13 und lies ihn nochmal...

Wie kann bitte der Käufer 1 Euro für Käuferschutz bezahlen? Stimmt doch vorne und hinten nicht. Er überweist dir exakt 8,51¤ via PP W+D und du bekommst die abgesprochenen 8,00¤ auf deinem Konto gutgeschrieben. Ob Gebühren berechnet worden sind, siehst du auch nur dann, wenn du den jeweiligen Vorgang explizit öffnest.

Zurückzahlen könntest du das u.U. schon, allerdings verliert der Sender dann die Gebühren, weil die PP diese einbehält. Das würdest du dann bei mir exakt einmal machen...
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019
25.04.2018, 12:44 Uhr
ROBOTROONIE



ich bezog mich auf Deine Aussage in 015 "Man sieht auch auf den ersten Blick nicht, ob eine solche Zahlung mit der Option Käuferschutz getätigt wurde. Dazu muss man den Vorgang im Portal explizit öffnen."
Das ist schlicht falsch.
In der Mail von PP steht das schon drin (Zitat von gestern):

Erhaltener Betrag
12,99 EUR

Gebühr 0,60 EUR

Gesamtbetrag 12,39 EUR




Im Übrigen behält PP bei Zahlunsgrücksendung nur einen (kleineren) Teil der Gebühren ein - nicht alle.

Dieser Beitrag wurde am 25.04.2018 um 12:46 Uhr von ROBOTROONIE editiert.
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020
25.04.2018, 14:11 Uhr
hellas



Kann ich nichts zu sagen, ich lese die Emails im Normalfall nicht, die werden automatisch auf meinem Server wegsortiert. Da kann das natürlich detailiert aufgeführt sein. BTW schrieb ich ja auch nicht Emailprogramm sondern Portal, also deren Webseiten. Ist also schlichtweg richtig, was ich sagte. Ich bekomme eine SMS mit dem genauen Betrag bei Geldein- u. -abgängen. Das reicht mir als Hinweis. Es ist das gute Recht des Käufers, den Käuferschutz zu übernehmen. Warum sollte ich ihn daran hindern? Würde ich nur tun, wenn ich etwas zu verbergen habe oder weiß dass es Probleme geben könnte. Dann kann man diese Probleme auch vorher benennen und im Angebot aufführen. Somit ist der Käufer im Bilde und das Angebot fair und transparent.

OK, kann sein, das nicht alle Gebühren einbehalten werden. Die Gebührenordnung ist so übersichtlich wie der Inhalt des Nachttischschränkchens meiner Frau... *hüstel*
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021
25.04.2018, 14:12 Uhr
frassl



Ich bin entsetzt bzw. staune, dass in einem Forum, das ich an sich mit sehr rationalen, klar denkenden Menschen besetzt sah, tatsächlich Sätze kommen, wie: "Ich kaufe nur noch mit Paypal Zahlung.".
Paypal ist Marketing Humbug vom Feinsten. NEPP pur!

1. "Paypal-Zahlungen sind schnell". Jein. Wenn man sich dem Risiko eines willkürliche Geldeinbehalts aussetzen will, dann ja. Wenn man aus virtuellem Geld richtiges Geld haben möchte, dann nein. Ich warte ab, bis das Geld bei meiner Bank ist. Das dauert von Paypal zu mir 2+ Tage. Eine Inlandsüberweisung 1 Tag. Wer ist wirklich schneller?

2. "Paypal ist sicher. Es gibt den Käuferschutz." Der Käuferschutz basiert auf der Versandversicherung des Transportdienstleisters. Wer schon mal versucht hat von einem solchen Geld zurückzuerhalten, weiß wie einfach das ist. Prinzipiell ist der Gefahrenübergang klar geregelt, und zwar für B2B, als auch für B2C Geschäfte. Paypal kann das mit dem sg. Käuferschutz nicht aushebeln. Wenn ich als Privatmann unversichert (auf Aufforderung) versende und die Sendung abhanden kommt, so ist es (leider) Pech des Empfängers. Was anderes ist das im gewerblichen Bereich. Hier wird das erhöhte Zahlungsausfallrisiko einfach stumpf auf den Käufer umgelegt (evtl. versteckt im Preis der Ware).
Letztens gab es dazu ein Grundsatzurteil, das meine Ansicht voll bestätigt. Google: Gefahrenübergang.

Paypal ist innerhalb der EU für Zahlung nicht sicherer und nicht schneller als eine Banküberweisung. Für den Verkäufer ergibt sich ein hohes (und willkürliches) Zahlungsausfallrisiko.
Für den Zahlungsverkehr außerhalb der EU halte ich Paypal für sinnvoll und tw. auch für preisgünstig. Das war seinerzeit auch der Grund warum ich ein Paypal Konto eröffnet habe - das war noch ein Account für Paypal USA. Einfache internationale Überweisungen.

Weiterhin ist der sg. Schutz leicht auszuhebeln. Ein leerer Briefumschlag ohne Absender mit Einschreiben genügt... (Führe das nicht weiter aus, funktioniert.)

Bei Zahlungseinbehalt lege ich übrigens meinen Paypal Account still. Bankkonten habe ich genug.
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022
25.04.2018, 15:08 Uhr
hellas



Nunja, ich stelle mir gerade vor, wie man einen Stern-Recorder in einen Briefumschlag faltet. Denn ohne Erläuterung dieser pfiffigen Origami-Technik wird wohl schwer sich bei PP Gehör zu verschaffen... ;-)
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023
25.04.2018, 16:51 Uhr
frassl



Interessiert nicht. Nur der Versandnachweis zählt.
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024
25.04.2018, 17:03 Uhr
KK

Avatar von KK


Zitat:
frassl schrieb
Ich bin entsetzt bzw. staune, dass in einem Forum, das ich an sich mit sehr rationalen, klar denkenden Menschen besetzt sah, tatsächlich Sätze kommen, wie: "Ich kaufe nur noch mit Paypal Zahlung.".
Paypal ist Marketing Humbug vom Feinsten. NEPP pur!



Die Paypalgebühren sind ohne Frage streitbar. Aber trotzdem hat es sich als bevorzugte Zahlungsmethode durchgesetzt. Für den Käufer liegen die Vorteile auf der Hand. Die Zahlung kommt sofort beim Empfänger an, ich kann unkompliziert auf der ganzen Welt bezahlen und ich habe mit dem Käuferschutz ein gutes Druckmittel gegen den Verkäufer. Der geht auch über den Versand hinaus und kann bspw. bei nicht der Beschreibung entsprechender Ware in Anspruch genommen werden. Das funktioniert aus eigener Erfahrung sehr gut.

Für den Verkäufer überwiegen leider die Nachteile. Die Gebühren sind happig, das Guthaben wird oft willkürlich blockiert, bei Gewerblichen verkompliziert sich die Buchhaltung und bösartige Käufer machen einem manchmal das Leben schwer. Mit dem Ausschluß von Paypal als Zahlungsverfahren verprellst du aber auch mindestens 90% der Käufer, das ist eine ganz rationale Tatsache.
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025
25.04.2018, 19:35 Uhr
frassl



Nö. Die Zahlung kommt nicht sofort an - im Gegenteil. Und zwischen mir und dem Verkäufer blustert sich einer auf und will über Richtig und Falsch richten? Das ist bestenfalls gewagt...
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026
25.04.2018, 20:03 Uhr
KK

Avatar von KK


Zitat:
frassl schrieb
Nö. Die Zahlung kommt nicht sofort an - im Gegenteil.



Du solltest deinen Akustikkoppler gegen was zeitgemäßes tauschen.
Wenn überhaupt, dauert es ein bis zwei Minuten, dann sehe ich die Transaktion auf meinem Paypalkonto.


Zitat:
frassl schrieb
Und zwischen mir und dem Verkäufer blustert sich einer auf und will über Richtig und Falsch richten?



Paypal richtet gar nichts. Es wird kaum geprüft, ob die Eröffnung eines Falles durch den Käufer berechtigt ist oder nicht. Der Betrag wird zurückgebucht und es dem Verkäufer überlassen, rechtliche Schritte zu unternehmen. Das macht aber bei Kleinbeträgen wenig Sinn, da der Aufwand den Nutzen übersteigt.
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027
25.04.2018, 20:18 Uhr
Wusel_1




Zitat:
frassl schrieb
Nö. Die Zahlung kommt nicht sofort an - im Gegenteil.



Da frage ich mich,wo du wohnst. Wenn ich was mit Paypal bezahle, kommt nach 1 - 2 Minuten die Mail mit der Transaktion und dann dauert es nicht lange; ca. 5 Minuten, dann kommt vom Verkäufer, dass der Betrag eingegangen ist.
Ich bezahle bei Ebay nur mit Paypal. Die Anderen, welche nicht Paypal-Bezahlung akzeptieren, haben Pech bei mir.
--
Beste Grüße Andreas
______________________________________
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*** wer glaubt hört auf zu denken ***

Dieser Beitrag wurde am 25.04.2018 um 20:19 Uhr von Wusel_1 editiert.
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028
25.04.2018, 20:29 Uhr
ROBOTROONIE



frassl hat sich doch klar ausgedrückt.
Paypal-Guthaben zählt er nicht als eigenes Geld (wie z.B. Bankguthaben).
Durch Paypals Willkür ist das Guthaben nicht sicher.


Ich hatte es auch schon mal, dass ich PP-GH abgebucht habe (wie immer) und erheblich später (0,5-1 Tag) wurde ein Fall geöffnet. Die getätigte Abbuchung wurde storniert. Guthaben erstmal eingefroren.
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029
26.04.2018, 07:43 Uhr
frassl



Bingo. Genau das ist das Problem, und daher Geld für mich erst Geld, wenn es wirklich bei einer unserer (systemrelevanten ) Banken angekommen ist.
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