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Robotrontechnik-Forum » Flohmarkt » [S] Tr2 vom Selektografen SO81 » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
07.11.2016, 19:02 Uhr
u808



Ich habe hier einen optisch sehr gut erhaltenen SO81 auf dem OP-Tisch.
Leider ist der Trafo Tr2 durchgeschlagen. (Ich würde mal auf Konstruktionsfehler tippen, Sekundärwicklung war übervoll und war eigentlich nur durch das ISO Papier vom Kern getrennt und dieser wurde auch noch auf Masse gelegt :/ )Von der Sekundärwicklung konnte ich einen Widerstand von 11k zum Kern messen
Es handelt sich um ein M42 mit einer Primärwicklung und einem Widerstand von 4,785k und einer Sekundärwicklung von 5,69k + paar 100 Ohm.
Der Trafo ist natürlich getränkt so das das abwickeln und zählen keinen Spass macht, noch dazu bei 0,08er Draht.

Hat zufällig jemand eine alte Ruine dieses Gerätes irgendwo rumstehen oder hat jemand einen SO81 geschlachtet und kann mir den Trafo überlassen?

Wäre super,
ich kann mir schöneres vorstellen als diesen Trafo neu wickeln zu müssen.

Danke!

Viele Grüße
Sven
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001
07.11.2016, 19:14 Uhr
holm

Avatar von holm

Ich habe mal so ein Ding repariert ( blieb nach einem Röhrentreffen hier in Kleinschirma stehen und wollte Keiner haben). Ein Jahr später meldete dann mein Kumpel Arnim aus Sellin Bedarf an dem Teil an, er ist Meßgerätesammler und dort ist es nun (Arnim hat mir schon sehr sehr viele Gefallen getan).
Bei Interesse kann ich Dir vielleicht den Kontakt vermitteln, er würde für Dich zumindest mal dran herum messen, aber ich glaube nicht das er das niedliche Ding raus rückt :-)

Fehlkonstruktion würde ich ausschließen wollen, dafür gabs zu viele von den Geräten, Du hast aber evtl. einen Montagstrafo oder so.

Gruß,

Holm
--
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002
07.11.2016, 20:08 Uhr
u808



Ob Montagsproduktion oder nicht, war auf jeden Fall sehr eng.



Hier sieht man schön das die Isolierung am Kern anlag, auch das "Einschußloch" ist gut zu sehen


Hab jetzt noch nicht gesucht wieviel Spannung eine B7S1 zwischen G1 und Kathode erwartet, finde aber den Isolationsabstand auf jeden Fall sehr sportlich.
Die Spannungsangaben auf dem Schaltplan von ca. 600V lassen aber nichts gutes erahnen.



Viele Grüße
Sven
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003
07.11.2016, 20:22 Uhr
holm

Avatar von holm

Dramatisch ist die Spannung zwischen G1 und K nicht, ab -25V sollte die ungefär sperren.
Wichtiger ist u.U. die Isolation der hochliegenden Spannung. Du kannst ja mal mit so einem "Lampentrafo" experimentieren, so für Industrie-Leuchtdrucktasten.. evtl. hält der das aus. Übliche Prüfspannung für Isolation von Trafos waren 4KV.

Ich weiß allerdings nicht was die Mimik mit den Kondensatoren primärseitig soll, wollten die da die Rückläufe dunkel tasten? (hab jetzt nur kurz drüber geguckt) ..da ist die Primärspannung fraglich..

Ich glaube Dir schon das Dir der Trafo Probleme bereitet, ich denke aber nicht das der so geplant war,denn das muß schief gehen.

Gruß,

Holm
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Dieser Beitrag wurde am 07.11.2016 um 20:27 Uhr von holm editiert.
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004
07.11.2016, 21:25 Uhr
u808




Zitat:
holm schrieb
Du kannst ja mal mit so einem "Lampentrafo" experimentieren, so für Industrie-Leuchtdrucktasten.. evtl. hält der das aus.




Was ist das für ein Ding, sagt mir gar nix?

Viele Grüße
Sven
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005
07.11.2016, 23:10 Uhr
holm

Avatar von holm

http://picclick.de/ULICO-Lampen-Trafo-220-V-auf-20-V-361132641648.html#&gid=1&pid=1

Die Dinger waren direkt an irgendwelchen Industrie-Schalttafel-Tastenschaltern dran, zum Betrieb genau einer Kontrollampe....

Gruß,

Holm
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006
08.11.2016, 00:26 Uhr
RP



Am Trafo liegen am Anschluss 1 - 2 ca. 5,5V 25Hz / 3 - 4 ca. 110V , da durch den Trafo praktisch nur Spannungen übertragen werden kommt es nur auf das Übersetzungsverhältnis an 12V/ 230V könnte passen, so ein Taster Trafo 20V / 220V 2W müsste auch noch gehen das kann man mit den 100Ohm Widerstand anpassen ( Einstellregler, Endbrummer von alten Röhrengeräten) . Solche Taster Trafos oder ähnliche Trafos liegen bei mir noch herum.

Rolf

Dieser Beitrag wurde am 08.11.2016 um 07:48 Uhr von RP editiert.
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007
08.11.2016, 10:15 Uhr
u808



Danke euch beiden,
seit ihr euch sicher das das mit dem Übersetzungsverhältnis stimmt?
Ich messe primär ca. 4,78K und nachdem ich auf der Sekundärseite 1,5 Lagen (ca. 1000Windungen) abgewickelt habe 5,69K

Viele Grüße
Sven

Dieser Beitrag wurde am 08.11.2016 um 10:16 Uhr von u808 editiert.
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008
08.11.2016, 12:58 Uhr
holm

Avatar von holm

Keine Ahnung, ich habe nichts gemessen.

Guck mal hier: http://www.jogis-roehrenbude.de/Transformator.htm

Dort gibts ne Tabelle in der die Windungen für 235V primär für den M42 angegeben sind, damit kannst Du überschlagen ob das über den Daumen hin kommt. Du kannst auch für den M42 die mittlere Windungslänge ermitteln (Vorsicht, Kerne sind unterschiedlich dick gestapelt) und mit dem Drahtdurchmesser überschlagen wohin Deine gemessenen Widerstandswerte etwa zeigen, aber das weißt Du sicher selbst.

Das Problem ist doch das dieser Trafo sehr speziell ist und sicher jeder Ersatz von der Stange daneben liegt. Du kannst entweder einen ganzen Trafo ausmessen (lassen) oder probieren. Micht würde es nicht wundern wenn das ganze Theater auch noch primärseitig auf Resonanz getrimmt ist ...

Gruß,

Holm
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009
08.11.2016, 14:49 Uhr
RP



Ich habe versucht aus der Schaltung die Spannungen zu berechnen 100Ohm 55mA ca. 5,5V, Einweggleichrichter mit EY80 liefert pulsierende Gleichspannung von 25Hz. der 2µF Kondensator in Reihenschaltung zum Trafo dient der Gleichspannungstrennung sonst braucht der Trafo einen Luftspalt bei den niedrigen Frequenzen als Schwingkreis für 25Hz mit Reihenkondensator 2µF brauchst du schon allerhand Windungen für einen vernünftigen Frequenzgang, um eine B7S1 zwischen Kathode und G1 dunkel zu tasten brauchst du sicher Spannungen > 70V, es kann doch beim experimentieren nichts kaputt gehen einfach ausprobieren.
Aufpassen dass der Strahl nicht im Leuchtschirm einbrennt.

Rolf
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