Das R12 wurde Ende der 1950er Jahre von der Firma ELREMA
als Erweiterungsgerät für die Buchungsmaschine Ascota 170 gebaut.
Dadurch wurde es möglich, mit der ansonsten mechanisch arbeitenden Ascota 170
auch schnelle Multiplikationsrechnungen (0,085 Sekunden pro Berechnung) bei der Berechnung bis zu 13-stelliger Ergebnisse durchzuführen.
Ein R12 war in der Lage, über einen relaisgesteuerten Verteiler bis zu drei Buchungsmaschinen zu bedienen.
Rechenanlage R12
Ascota 170 mit Zusatzgerät R12
Um einen einfachen Reparaturservice zu ermöglichen, waren der R12 modular in Form von steckbaren Baugruppen aufgebaut.
Nach jeder Berechnung führte der R12 außerdem automatisch einen Selbsttest durch.
Die Größe des R12 betrug 125 x 46 x 107 cm bei einem Gewicht von 220 kg.
Technischer Nachfolger des R12 war das transistorbestückte Multipliziergerät TM20.
Vom R12 ist heute noch die Existenz 1 Exemplars bekannt, es befindet sich in der Rechentechniksammlung der UNI Greifswald.
Ein naher Verwandter des R12 war der Rechner ASM18.