Elektronische Buchungs- und Fakturiermaschinen

Diese Maschinen besaßen die Fähigkeit, komplexe Rechenoperationen auszuführen und taten dies auf Basis elektronischer Rechenwerke. Im Gegensatz zu den elektronischen Tischrechnern waren die Buchungs- und Fakturiermaschinen programmierbar. Als aktive Bauelemente wurden anfangs Transistoren verwendet, später einfache integrierte Schaltkreise, noch später Mikroprozessoren. Bildschirme waren an Buchungsautomaten unüblich, stattdessen wurden alle Ausgaben auf Papier gedruckt.

Zu den elektronischen Buchungsmaschinen- und Fakturiermaschinen gehörten aus ostdeutscher Produktion folgende Modelle: Wegen ihres Aufbaus kann man auch die Bürocomputer A5110 und A5130 zu dieser Kategorie zählen.

Vorgänger der ab den 1960er Jahren produzierten elektronischen Buchungs- und Fakturiermaschinen waren die mechanische Buchungsmaschinen. Nachfolger der elektronischen Buchungsmaschinen waren ab Mitte der 1970er Jahre die Bürocomputer. Leitungsseitig oberhalb der Buchungsmaschinen waren die Kleinrechner angesiedelt.

Im westlichen Sprachgebrauch wurden die elektronischen Buchungsmaschinen- und Fakturiermaschinen als "Midrange-Rechner" oder "Mittlere Datentechnik" bezeichnet.

Letzte Änderung dieser Seite: 10.01.2017Herkunft: www.robotrontechnik.de